Bell AH-1 Cobra (Bell Modell 209)



AH-1G Huey Cobra der US Army, bewaffnet mit M260 FFAR-Starter, M16 Kanonenbehälter und einer M134 Minigun im Kinnturm. (Picture by US Army.)

Der AH-1 Cobra war der erste in Serie gefertigte Hubschrauber, der primär für die reine Angriffsrolle vorgesehen war. Schon zu Beginn des Vietnamkrieges erkannte die US Army den Bedarf an Luftunterstützung für die Bodentruppen (CAS = Close Air Support) in Form der Hubschrauber. Zu diesem Zweck wurden so genannte Gunships ausgerüstet, wie zum Beispiel der Bell UH-1C. Doch bald machte sich die mangelnde Mobilität dieser eigentlich für Transportaufgaben konstruierten Hubschrauber bemerkbar. Außerdem deckten sie zahlenmäßig nicht den Bedarf an solchen Maschinen. Aus diesem Grund sah sich die US Army nach einer günstigen Maschine um, die als Überganglösung dienen sollte, bis der AH-56 Cheyenne eingeführt werden würde.
Letztendlich wurde der Cheyenne nicht eingeführt, was dem Huey-Cobra eine inzwischen 30-jährige Erfolgsgeschichte ermöglichte. Durch sein revolutionäres Design wurde der Cobra das Vorbild für die meisten modernen Kampfhubschrauberkonstruktionen.



Entwicklung

Bell entwickelte auf eigene Kosten schon Ende der fünfziger Jahre einen leichten Kampfhubschrauber, den Bell Modell 207 Sioux Scout, der im Grunde ein stark modifizierter H-13G Sioux war. Die Piloten waren schon tandemartig angeordnet, so dass ein schmaler, aerodynamischer Vorderrumpf geschaffen wurde. Auch Stummelflügel zur Waffenaufnahme und eine kinnlafettierte Bordkanone gehörten zur Ausstattung. Der Prototyp absolvierte 1963 seinen Erstflug, doch es stellte sich schnell heraus, dass der aus dem Sioux übernommene Kolbenmotor nicht die nötige Leistung besaß, um eine möglichst hohe Mobilität zu garantieren. Daraufhin entschloss sich Bell die Antriebskomponenten und den Heckbereich aus dem bereits erprobten UH-1B/C Iroquois zu übernehmen. Schon am 7. September 1965 absolvierte der Prototyp seinen Erstflug in Fort Worth. Inzwischen interessierte sich auch die US Army für den agilen Hubschrauber. Da sich die Einführung des komplizierten AH-56 Cheyenne immer mehr verzögerte und der Bedarf eines Angriffshubschraubers immer drückender wurde, begannen ab Dezember 1965 die ausführlichen Erprobungen des Modell 209. Schließlich entschied man sich im April 1966 zwei Vorserien- und kurz darauf die ersten 110 Serienmaschinen zu erwerben. Aufgrund der Absetzung des Cheyenne-Programms 1972 kaufte die US Army insgesamt 1.075 AH-1G. In der Zwischenzeit wurde das Interesse für diesen Helikoptertyp auch beim US Marine Corps geweckt, welches 1968 den AH-1J erwarb. Zu Beginn wurde der Cobra hauptsächlich gegen so genannte „weiche Ziele“ eingesetzt. In den frühen 70er Jahren prüfte die US Army die Panzerabwehrfähigkeiten des mit TOW bewaffneten AH-1. Die Tests waren ausgesprochen erfolgreich, wodurch die gesamte Panzerabwehrdoktrin der US Army in den letzten Jahrzehnten beeinflusst wurde. Es folgten noch zahlreiche verbesserte Versionen, so dass der Cobra in Form des AH-1W noch heute beim USMC in Dienst steht. In der US Army wurde der Cobra zunehmend vom AH-64 Apache und OH-58D aus den aktiven Verbänden verdrängt. Allerdings fliegen noch zahlreiche Cobras in der Nationalgarde der USA. Des weiteren erwies sich das Modell als Exportschlager und wurde unter anderem in Israel, Japan und Jordanien eingeführt. Trotz des hohen Alters der Grundkonstruktion und des vergleichsweise hohen Preises finden sich immer noch Abnehmer des Musters.



Versionen des AH-1 Cobra

Version Beschreibung Anzahl
AH-1G erste Serienversion; Fertigung ab 1966 ca. 1.075
JAH-1G umgebauter AH-1G für Schussversuche mit der AGM-114 Hellfire 1
YAH-1Q modifizierter AH-1G für Schussversuche mit der BGM-71 TOW 8
AH-1Q umgerüsteter AH-1G für Nutzung der BGM-71 92
YAH-1R / YAH-1S Prototypen; Steigerung der Flugleistungen des Cobra mit TOW-Bewaffnung: Einbau der T53-L-703; jeweils ein modifizierter AH-1G (YAH-1R) und AH-1Q (YAH-1S). jeweils 1
AH-1S 92 AH-1Q und 198 AH-1G auf AH-1S modifiziert (TOW-Bewaffnung) 290
AH-1P Neubauten; entspricht AH-1S 100
AH-1E Neubauten; entspricht AH-1P und AH-1S, allerdings mit M197 Gatling-Kanone 98
AH-1F Neubauten: 149 + 91 als AH-1S in Japan + 148 für den Export  
Umrüstungen: 378 AH-1G auf AH-1F Standard (davon 41 Trainer TAH-1F) 588  
TH-1S modifizierter AH-1S (durch Northrop) mit PNVS des AH-64; Nutzung zum Training 15
AH-1J SeaCobra ähnlich AH-1G; mit Twin Pac T400-CP-400 und M197 für USMC 69
AH-1J International 202 vom Iran 1971 bestellt; ähnlich der US Marine Corps-Ausführung, Südkorea erhielt acht AH-1J Int. 110
AH-1T SeaCobra TOW-Version für USMC; wesentliche Veränderungen an Konstruktion 57
AH-1T+ AH-1T mit zwei T700-GE-700-Triebwerken; für Iran entwickelt; Lieferung kam nicht zu Stande 1
AH-1W SuperCobra ähnlich AH-1T+; weitere Verbesserungen der Avionik; Umrüstung von 43 AH-1T auf AH-1W Standard 242
AH-1 W (4BW) Prototyp mit lagerlosem Rotor; keine Serienproduktion; Erstflug 1988 1
AH-1Z KingCobra auf Basis des AH-1W; Vierblattrotor und moderne Avionik ?
AH-1RO Dracula AH-1W-Version für Rumänien; kam wegen finanziellen und politischen Problemen nicht zu Stande. --
MH-1W Bell-Vorschlag von 1998 für eine Mehrzweckversion, die sich zum Kampf gegen Drogenschmuggler eignet; keine Abnehmer --

Modelle die auf dem AH-1 (Modell 209) aufbauen, aber nicht zur Typenfamilie gehören

Version Beschreibung Anzahl
Modell 249 YAH-1S Prototyp mit Vierblattrotor des Bell 212; keine Abnehmer 1
Modell 309 King Cobra Prototypen für AAFSS-Wettbewerb gegen den Sikorsky S-67 (ein- und zweimotorig); umfangreiche Avionikausrüstung; keine Serienproduktion 2

AH-1G Cobra

Design

 

Für den AH-1G wurde die Lycoming T-53-L-13 Turbine mit einer Leistung von 1.400 Wellen-PS, das Getriebe und nahezu der gesamte Heckbereich des UH-1B/C Iroquois übernommen. Neu war allerdings der schmale Bug, in dem die Piloten tandemartig in gepanzerten Sitzen angeordnet sind. Vor dem Copiloten befindet sich ein Panzerschild, um ihn vor frontalem Beschuss zu schützen. Die stromlinienförmige Zelle wurde aus Aluminium mit Wabenstruktur gefertigt und besitzt zahlreiche Zugänge ins Innere, um die Wartung zu erleichtern. Eines der markantesten Merkmale des Cobra ist die geringe Breite der Zelle. Die Zelle ist auf Höhe des Cockpits nur 0,99 m breit, womit die zu treffende Silhouette bei Frontalbeschuss extrem gering gehalten wurde. Der selbstabdichtende Tank besitzt ein Fassungsvermögen von 936 Litern und die Turbine, die Hydraulik und das Treibstoffführungssystem sind durch Panzerung vor Beschuss und Splitterwirkung geschützt. Des weiteren besitzt die Zelle Stummelflügel, welche den Rotor beim Marschflug unterstützen und die externen Waffen tragen, und einen Kinnturm, der die Bordkanone beinhaltet. Die Vorserienmodelle besaßen noch ein einziehbares Kufenlandegestell, das allerdings bei den Serienmodellen nun fest installiert wurde, auch die untere Flosse des Heckleitwerkes verschwand. Während der Produktion wurde der zweiblättrige Heckrotor von rechts nach links verlegt und die Abgasöffnung bekam ab ca. 1972 das charakteristische "Toilettenschüsselaussehen". Der aus Metall gefertigte, halbstarre Hauptrotor, "540" genannt, besitzt 2 Blätter, aber nicht mehr den bekannten Stabilisierungsbalken der Huey. Die Rotorblätter sind breiter als die des Huey, was zusammen mit der schmalen Zelle eine recht hohe Maximalgeschwindigkeit und somit eine hohe Mobilität ermöglicht. Der Pilot sitzt überhöht hinter dem CPG (Copilot/Bordschütze), welcher die Bordkanone und die externen Waffen bedient. Notfalls können die Besatzungsmitglieder auch jeweilig die Aufgabe des andern übernehmen. Die Cockpitverglasung, erst in den späten Ausführungen aus Panzerglas gefertigt, ist über den Köpfen der Piloten gewölbt und besitzt abgerundete Seitenfenster. Sehr spät im Vietnamkrieg, ab 1972, wurden auch erstmalig IRCM (InfraRed Countermeasures = Infrarotstörgerät) in Form des AN/ALQ-144 an einigen wenigen Maschinen installiert, das starke Strahlung im Infrarotbereich abstrahlt, die empfindliche Suchköpfe von anfliegenden Raketen übersättigen und ablenken soll.

 

Bewaffnung

 

Anfänglich besaß der AH-1G den Minigun-Turm XM-64 (TAT-102A) von Emerson (mit einer M134 Minigun im Kaliber 7,62 mm, 8.000 Schuss), der vom Bell 207 Sioux Scout übernommen und später durch den M28 (TAT-141) ersetzt wurde. Der M28 kann entweder zwei Miniguns (M134 oder M29), zwei 40 mm Granatwerfer (M75 bzw. M129) oder einen Mix aus beidem tragen. Allerdings wurde der Waffenmix bevorzugt, da sich bei zwei Miniguns bzw. Granatwerfern Probleme mit der Munitionszuführung einstellten. Das Schussfeld des M28 verläuft von +20° bis -50° im Höhen- und von +/- 110° links/rechts im Seitenrichtbereich. Des weiteren können an den Stummelflügeln M158 (7 Rohre) bzw. M200 (19 Rohre) Raketenwerfer für 70 mm (2,75  inch) FFAR, der M18 Kanonenbehälter für die M134 oder ab 1969 das M35 Waffensystem, welches die 20 mm M195 (eine Modifikation der M61) enthält, installiert werden.

 

Zielhilfen

 

  • M73: Das M73 ist ein einklappbares Reflexvisier, das als Zielhilfe für fixierte Bordkanonen, ungelenkte Raketen, aber auch für die im Kinnturm installierten Waffen dient.
  • AN/AYG Ballistics Computer Set: Das Computersystem kompensiert zum Beispiel für flexible Waffensysteme (wie z.B. der Kinnturm) die Flugzeugbewegung, Windeinflüsse, Maschinenabsacken und Zielbewegungen.
  • CONFICS: (Cobra Night Fire Control System) Dieses System sollte dem AH-1G eine Nachtkampfkapazität verschaffen. Im Prinzip war es ein Restlichtverstärker, welcher zur Zielerkennung und als Waffenkontrolle in Nachtoperationen genutzt wurde. Das System konnte mit dem M28A1-Turm gekoppelt werden, so dass der CPG sich nur auf ein System, den Bildschirm des CONFICS zu konzentrieren brauchte. Dieses System wurde begrenzt nachgerüstet.
  • SMASH: (Southeast Asia Multi-Sensor Armament Subsystem for "Huey" Cobra). Dieses System bestand aus dem an einem Außenpylon befestigten AN/APQ-137 Radar zur Erkennung bewegter Ziele und aus dem AN/AAQ-5 FLIR (Forward Looking InfraRed), welches in der Nase der Maschine installiert wurde. Diese beiden Sensoren ermöglichten den umgerüsteten Maschinen echte Tag- und Nachtkampffähigkeiten gegen Bodenziele. Das SMASH konnte mit den verschiedenen Waffensystemen und dem Kinnturm gekoppelt werden.

Sowohl CONFICS, als auch SMASH blieben hinter den Erwartungen zurück und verließen nicht den Erprobungsstatus.



AH-1J SeaCobra des USMC, der mit einem Twin Pac ausgestattet ist. (Picture by USMC.)

AH-1J SeaCobra

Auch das US Marine Corps besaß ein großes Interesse am AH-1 Cobra, welcher zur Eskorte bei Landungsoperationen, zur CAS oder zur Aufklärung genutzte werden sollte. Im Mai 1968 bestellte das USMC seine eigene Version des Cobra, den AH-1J SeaCobra. Bis allerdings die ersten 49 bestellten Einheiten ausgeliefert wurden, erhielt das USMC von der US Army 38 AH-1G, welche im Mai 1969 erstmalig in Vietnam eingesetzt wurden. Im Februar 1971 trafen die ersten SeaCobras in den Verbänden des USMC ein, während die AH-1G in die Reserve wechselten. Insgesamt wurden 67 Exemplare für das USMC gefertigt.

 

  Design

 

Im wesentlichen entspricht der SeaCobra dem AH-1G. Der Hauptunterschied stellt sich in der Turbine dar, welche durch den Pratt and Whitney Twin Pac T400-CP-400 ersetzt wurde. Dieses Doppeltriebwerk besteht aus zwei Pratt and Whitney PT6 Turbinen, die ein gemeinsames Getriebe besitzen. Die Leistung des Twin Pacs betrug 1.530 Wellen-PS, wobei beide Teilturbinen gedrosselt waren, um das Getriebe zu schonen, und eine Maximalleistung von 1.800 Wellen-PS möglich gewesen wäre. Bei Ausfall eines Triebwerks konnte die andere Turbine auf volle Leistung hochgefahren werden. Somit wurden die vom USMC gewünschten Leistungsreserven erreicht. Des weiteren wurde eine Rotorbremse installiert, die Tankkapazität auf 1.023 Liter erhöht und die Zelle gegen Salzwasserkorrosion geschützt. In den 80er Jahren wurden die restlichen noch in Dienst stehenden Maschinen mit AN/ALQ-144 IRCM und M-130 Fackelautomaten nachgerüstet.

 

 Bewaffnung

 

Der M28-Kinnturm wurde durch den UTS von General Electric ersetzt, welcher eine 3-läufige M197 trägt, die ein Kaliber von 20 mm besitzt. Das Schussfeld der M197 verläuft von +20,5° bis -50° im Höhen- und von +/- 110° links/rechts im Seitenrichtbereich. Es wurden ca. 750 Schuss mitgeführt, wobei Feuerstöße ab 16 Schuss automatisch abgebrochen wurden. FFAR gehören ebenfalls zur Standardbewaffnung, ansonsten können auch alle Rüstsätze der AH-1G montiert werden. In den 80er Jahren wurden die restlichen noch in Dienst stehenden Maschinen mit Startgeräten für AGM-114 Hellfire nachgerüstet.



AH-1Q TOW Cobra (Anti-Tank)

Nachdem 1972 das Cheyenne-Programm abgesetzt wurde, startete man das ICAP (Improved Cobra Armament Program), um die entstandene Lücke zu schließen. Zu diesem Zweck wurden acht AH-1G auf den Stand der YAH-1Q Erprobungsträger gebracht, um die TOW an dem Flugwerk der Cobra zu testen. Von Februar 1973 bis Januar 1975 wurde die beachtliche Anzahl von 347 Schusstests durchgeführt. Die Hauptunterschiede zum AH-1G sind in der Bewaffnung zu finden. Der AH-1Q wurde mit dem neuen M28A1E1 Kinnturm und dem XM65 TOW/Cobra Raketensystem ausgerüstet. Des weiteren gehörte erstmals das M128 HSS (Helmet Sight Subsystem) und das in der Nase installierte XM26 TSU (Telescopic Sight Unit), das Zielsystem für die TOW, zur Ausstattung. Mit der Hughes BGM-71 130 mm TOW gewann der Cobra erstmalig ernste Panzerabwehrfähigkeiten. Gewöhnlicherweise wurden an den Außenpylonen jeweils ein Vierfachstarter bzw. jeweils ein Doppelstarter für TOW und an den internen jeweils ein M200 Raketenwerfer für FFAR installiert. Der Antriebskomplex unterlag keiner Veränderung, was sich im Einsatz als Nachteil herausstellte. Die US Army gab die Umrüstung von 101 AH-1G auf den Stand der AH-1Q in Auftrag. Als 1975 die ersten AH-1Q ausgeliefert wurden, stellte sich heraus, dass unter den gegebenen Umweltbedingungen in Vietnam nicht die maximale Waffenlast mitgeführt werden konnte. Dieser Leistungsmangel führte dazu, dass nur 92 Maschinen gefertigt wurden und die Entwicklung des AH-1S begonnen wurde.



AH-1S Cobra

Als man die mangelnde Leistung des AH-1Q erkannte, rüstete man zu Versuchszwecken einen AH-1G (YAH-1R) und einen AH-1Q (YAH-1S) mit der leistungsstärkeren Lycoming T53-L-703 Turbine mit 1.800 Wellen-PS und einem neuen Getriebe aus. Die Leistung war nun endlich für das gesteigerte Startgewicht infolge der Installation des TOW-Waffensystems angemessen, so dass die US Army alle 92 AH-1Q und 198 AH-1G auf den Stand des AH-1S umrüsten ließ. Diese Umbauten bekamen mehrere Bezeichnungen, wie "Improved AH-1S" oder AH-1S "Modified". 1988 wurden diese Maschinen endgültig in AH-1S umbenannt. 1979 waren schließlich alle Umrüstungen abgeschlossen. In den 80er Jahren rüstete Northrop 15 Maschinen zum TH-1S um, wobei der Kinnturm gegen einen PNVS (Pilot Night-Vision Sensor) des AH-64 Apache ausgetauscht wurde. Die Maschinen werden zur AH-64 Pilotenausbildung genutzt, wobei besonders das Nachtflug- und Nachlandetraining im Mittelpunkt stehen.



AH-1P Cobra, gut zu erkennen ist die neue Cockpithaube und die TOW-Bewaffnung. (Picture by US Army.)

AH-1P Cobra

Zwischen 1977 und 1978 wurden 100 AH-1P an die US Army ausgeliefert, die bis 1988 als AH-1S "Production" bezeichnet wurden. Der AH-1P besitzt die selbe Lycoming T53-L-703 Turbine mit 1.800 Wellen-PS und auch das neue Getriebe des AH-1S, allerdings wurden zudem erstmals gradflächige Kabinenhauben verwendet, die seitdem das Merkmal aller Army-Cobras sind. Mit der gradflächigen Kabinenhaube wollte man verräterische Reflexionen, die den Standort der Maschine dem Gegner verraten könnten, minimieren oder ganz ausschließen. Des weiteren wurde das M136 HSS (Helmet Sight Subsystem) integriert und die Instrumentenanordung überarbeitet und auf NOE-Flüge (nape-of-the-earth) optimiert. Der aus Metall gefertigt alte "540" Hauptrotor wurde gegen den aus Verbundstoffen bestehenden Kaman K-747 Rotor ersetzt, der spitz zulaufende Rotorenden besitzt. Auch die älteren Modelle wurden mit diesem Rotor nachgerüstet. Erstmals konnten auch M130 Fackelautomaten zum Schutz vor feindlichen IR-Suchenden-Raketen vom Cobra eingesetzt werden.



AH-1E Cobra

Bis 1988 wurde die Version noch als AH-1S "Up-Gunned" bzw. AH-1S "Enhanced Cobra Armament System" (ECAS) bezeichnet. Neben den vorangegangen Verbesserungen wurde der M28 Kinnturm gegen den UTS mit der M197 Gatling-Kanone ausgetauscht, die schon seit 1971 erfolgreich vom USMC eingesetzt wurde. Weitere Detailverbesserungen waren ein neues Startsystem für die FFAR, ein verbessertes Zielerfassungssystem und neue Stromgeneratoren, um den gestiegenen Energiebedarf der Bordsysteme zu decken. Die 98 Neubauten wurden zwischen 1978 und 1979 ausgeliefert.



AH-1F Cobra

Die ursprüngliche Bezeichnung bis 1988 war AH-1S " Modernised Cobra" und dieses Modell stellt die aktuellste bzw. modernste Version der US-Army dar. Weitere Modelle der Cobra wurden bei der US-Army nicht mehr eingeführt. Neben den schon bei den vorangegangen Modellen eingeführten Verbesserungen gehören zusätzlich noch als Zielsysteme FACTS (FLIR Augmented Cobra TOW Sight) oder wahlweise LAAT (Laser Augmented Airborne TOW), die in die TSU (Telescopic Sight Unit) integriert wurden, zur Ausstattung. Zusätzlich besitzt der AH-1F einen neuen Zielcomputer von Teledyne Systems für die FFAR und M197, Kommunikation mit Sprachverschlüsslung, ein Kaiser Head-Up-Sisplay (HUD) für den Piloten, das AN/ALQ-144 Infrarotstörgerät oberhalb der Abgasöffnung, Kabelschneider über und unter der Kanzel, um z.B. Telefonleitungen im NOE-Flug zu durchtrennen, und eine neue, längere Abgasöffnung zur IR-Signatur-Verringerung. Auch ein APR-39 RWR (Radar Warning Receiver), ein Rockwell AN/AAS-32 Laserzielgerät, optional das GEC Avionics M-143 ADSS (Air Data Subsystem), das AN/ASN-128 Doppler Navigationssystem und der AN/APX-100 IFF-Transponder wurden montiert. Zunächst plante man 500 Flugwerke mit dem "Cobra Night Attack" (C-NITE) System auszurüsten, zu dem auch das FACTS gehört. Dies hätte dem Modell eine allwetter- und Tag/Nachtkampfkapazität gegeben. Schließlich wurde die Umrüstung auf 50 Flugwerke beschränkt. Weitere Nachrüstungen stellen sich in Form der ATAS (Air-to-Air-Stinger), C-FLEX (Cobra Fleet Life Extension), welche vor allem bei den älteren Flugwerken nötig wurde, und dem AN/AVR-2 LWR (Laser Warning Receiver) dar. Zur Funkausstattung gehören nach der C-FLEX Magnavox AN/ARC-164(V) UHF/AM, Collins AN/ARC-186 VHF/AM-FM, ITT AN/ARC-201 (SINCGARS) VHF/FM und LaBarge AN/ARN-89B D/F. Vom AH-1F fertigte man von 1979 bis 1986 für die US Army 99 und für die US Army National Guard 50 Einheiten neu. Weitere 378 AH-1G wurden von 1979 bis 1982 auf den Stand des AH-1F umgerüstet, wobei auch 41 TAH-1F Flugtrainer mit Doppelsteuerung beinhaltet waren. 1999 wurde die letzte Maschine bei der US Army außer Dienst gestellt.



AH-1F Cobra, man beachte die M197 und die neue Abgasöffnung. (Picture by US Army.)

AH-1T SeaCobra

Der AH-1J bewährte sich beim USMC, so dass man die Beschaffung weiterer Maschinen beschloss. Allerdings sollten diese mit TOW ausgerüstet werden und eine größere Triebwerksleistung besitzen. Am 20. Mai 1976 absolvierte der erste von zwei Prototypen seinen Erstflug. Das Getriebe und der neue, längere Rotor mit angespitzten Blattenden wurden von dem Bell 309 bzw. Bell 214 übernommen und als Turbinenpaar fand das Pratt & Whitney Canada T400-WV-402 Twin Pac mit einer Leistung von 1.970 Wellen-PS Verwendung. Aufgrund des vergrößerten Rotordurchmessers musste der Heckausleger verlängert werden, wodurch auch eine Streckung der vorderen Zelle nötig wurde, um den Schwerpunkt unter dem Rotor zu halten. Durch diese Streckung von insgesamt 0,28 m konnte allerdings der Innentank ebenfalls vergrößert werden. Das Seitenleitwerk wurde neu gestaltet, was eine Kürzung um einige Zentimeter und eine Abschrägung nach hinten umfasste. Die Maschinen besitzen die schon von der Army eingesetzten TSU (Telescopic Sight Unit) und das HSS (Helmet Sight Subsystem) für die TOW. Zudem wurde ein neuer Feuerleitrechner, Dopplernavigationssysteme, Kaiser HUD-Systeme und das ADSS (Air Data Subsystem) installiert. Ebenfalls zur Ausstattung gehört ein AN/ALQ-144 IRCM oberhalb der beiden Turbinen und jeweils ein AN/ALE-39 Fackelautomat CDS (Countermeasures Dispenser Set) an den Flügelspitzen. Nachträglich rüstete man die AH-1T auch mit Systemen zum Einsatz der AGM-114 Hellfire aus. Insgesamt wurden 57 Maschinen gefertigt.



AH-1W SuperCobra (Whiskey Cobra)

In den späten 70er Jahren entwickelte Bell auf Basis des AH-1T eine neue Ausführung, die an den Iran verkauft werden sollte und die Bezeichnung AH-1T+ trug. Ausgestattet war diese Version mit den sehr leistungsstarken GE T700-GE-700 Turbinen mit jeweils 1.258 Wellen-PS. Vom AH-1T+ hätten auch AGM-114 Hellfire eingesetzt werden können. Trotz des Sturzes des Shah absolvierte der AH-1T+ Prototyp im April 1980 seinen Erstflug. Das USMC hatte inzwischen sein Interesse an der Cobra verloren und wollte den AH-64 Sea Apache beschaffen, wofür der Congress der USA allerdings keine Mittel zur Verfügung stellte. So war das USMC wieder gezwungen sich nach Ersatz umzuschauen. Bell überarbeitete seinen AH-1T+ Entwurf, bei dem zwei noch leistungsstärkere GE T700-GE-401 Turbinen mit insgesamt 3.380 Wellen-PS Verwendung fanden. Darüber hinaus wurde die Zellenverkleidung auf Höhe des CPG nach außen gebeult, um die zusätzliche Avionik im Frontbereich unterbringen zu können. Das Flugwerk wurde auf die Nutzung im maritimen Bereich abgestimmt, was eine Rotorbremse und Seewasserkorrosionsschutz beinhaltete. Zudem besitzt die Zelle einen IR-reflektierenden Anstrich. Das Getriebe, der Rotor und das Treibstoffsystem soll direkten Beschuss bis zum Kaliber 23 mm verkraften. Als zusätzliches Zielsystem besitzt der Whiskey das NTS (Night Targeting System), welches eine volle Allwetter- und Nachtkampffähigkeit ermöglicht. Das NTS ist eine Modifikation des alten M65 TOW Zielsystems, bei dem zusätzlich zum M65 Zielsystem ein FLIR, ein Laserentfernungsmesser und -zielmarkierer, eine TV-Optik und ein Videorekorder gehören. Das HSS (Helmet Sight System) wurde um ein Projektionsdisplay für das FLIR ergänzt, um auf Nachtsichtgeräte, die der Pilot am Helm tragen muss, verzichten zu können. Ab 1991 wurde in alle Maschinen das neue TNS (Tactical Navigation System) integriert bzw. nachgerüstet. Die CCM (Canopay/Cockpit Modifikation) ersetzten die alte Cockpithaube (welche aber weiterhin abgerundet blieb), die Instrumententafel modifizierte man für das NTS, und das TNS wurde im vorderen Cockpitbereich verstaut. Erstmalig bekam das Cockpit des Cobra ein MFD im Frontcockpit und beide Cockpits wurden mit ANVIS HUDs ausgestattet, ansonsten sind die Instrumente analog. Zur Funkausstattung gehören AN/ARC-114 FM, AN/ARC-164 UHF/AM und das mit der KY-58 Stimmverschlüsselung kompatible AN/ARC-115 VHF/AM. Seit der letzten Modernisierung 1996 kamen die vor Störsendern geschützten ARC-219EP, ARN-153 V-4 TACAN und ein AN/ASN-163 GPS-EGI (Global Positioning System/Inertial Navigation System) hinzu. Ebenfalls zur Ausstattung gehört ein AN/ALQ-144 IRCM oberhalb der beiden Turbinen, ein AN/AVR-2 LWR (Laser Warning Receiver), der altbekannte AN/APR-39A(V)2 RWR (Radar Warning Receiver) und jeweils ein AN/ALE-39 Fackelautomat CDS (Countermeasures Dispenser Set) an den Flügelspitzen. Als Bewaffnung trägt der AH-1W im Kinnturm die bekannte M197 und als Flugkörperbewaffnung können BGM-71 TOW, AGM-114 Hellfire, AIM-92 Stinger in Doppelstartern, AIM-9L Sidewinder (entweder mit LAU-7 Starter oberhalb des Stummelflügels bzw. an Pylon), AGM-122 SideARM oder 70 mm Hydra in 19fach Startern mitgeführt werden. Zusätzlich können an den Pylonen 290 Liter fassende Außentanks oder so genannte "Eisenbomben" der US Navy befestigt werden. Insgesamt wurden 242 AH-1W gefertigt, wobei auch 43 AH-1T auf diesen Stand nachgerüstet wurden. Seit der Einführung bewährte sich der Whiskey in zahlreichen Konflikten, wie beispielsweise im 2. Golfkrieg oder bei der Invasion von Haiti 1994.



AH-1Z SuperCobra (King Cobra; Zulu Cobra)

Um die Reichweite und Lastkapazität zu vergrößern bzw. die Geräuschsignatur zu senken, rüstete man Mitte der 80er Jahre den Whiskey Cobra Prototypen mit einem Vierblattrotor aus, der 1988 seinen Erstflug absolvierte. Die Bezeichnung für dieses Programm war AH-1W (4BW), allerdings kam es nicht zu einer Umrüstung der Maschinen des USMC. Bell entwickelte daraufhin unter eigener Federführung dieses Programm unter der Bezeichnung AH-1Z weiter. Insgesamt ist der Zulu zu 85% mit der AH-1W identisch. Der neue Hauptrotor besitzt vier breitere Blätter aus Verbundstoff, ebenso wie der Heckrotor. Ebenfalls wurde das Getriebe verstärkt und die APU (Auxiliary Power Unit) gegen die schon im Sikorsky H-60 Blackhawk verwendete ausgetauscht. Um die neue Avionikausrüstung unterbringen zu können, musste die Zelle nochmals verlängert werden und an den hinteren Seitenflossen wurden Stabilisierungsflossen angebracht. Zudem besitzen die Stummelflügel von Werk aus drei Befestigungspunkte: jeweils an den Flügelspitzen Halterungen für Sidewinder und SideARMs und jeweils zwei Pylonen für 70 mm FFAR-Starter bzw. für Hellfire oder TOW Vierfachstarter. Das modernisierte Cockpit beinhaltet jeweils für Pilot und Copilot zwei farbige MFDs (15 x 20 cm), ein digitales Datenverbundsystem und ein digitales Kartensystem, auf dem Ziel- und Navigationspunkte dargestellt werden können. Die bei älteren Modellen zentral zwischen den Beinen angeordneten Steuerknüppel wurden an die Seite verlagert, um den Komfort für die Piloten zu erhöhen. Beide Pilotenstationen sind sehr ähnlich gestaltet, so dass die beiden Besatzungsmitglieder jeweils auch die Aufgaben des anderen erfüllen können. Die Funkausrüstung wurde weitgehend vom AH-1W übernommen. Im Falle eines Stromausfalles besitzen die Pilotenstationen Notbatterien, um die Steuer- und Flugfähigkeit aufrecht erhalten zu können. In der Nase befindet sich ein neues Zielsystem, das AN/AAQ-30 Hawkeye TASS (Target Sighting System). Zu diesem gehört ein FLIR der dritten Generation, welches in der Reichweite der Hellfire unter Berücksichtigung starker Optiken und effektiven Stabilisierungsprogrammen sehr gute Zielerkennungs- und Zielidentifikationsfähigkeiten bietet, eine Restlicht verstärkende TV-Optik, ein Laserentfernungsmesser und ein "eye-safe" Laserzielmarkierer. Für die Besatzung wird ein dem IHADSS des AH-64 Apache ähnliches System eingeführt. Dieses IHMDSS (Integrated Helmet Mounted Display and Sighting System) ist in den insgesamt 2,2 kg schweren Pilotenhelm integriert. Das IHMDSS ist ein hoch auflösendes Projektionssystem, in dem erfasste Ziele oder Bilder aus dem FLIR bzw. TV-Sensor vor einem Auge auf einer Projektionsfläche abgebildet wird. Zusätzlich erfolgt der Einsatz bei Nachtflügen. Zum Selbstschutz besitzt der Zulu Cobra vier ALE-47 Fackelautomaten, welche gekoppelt mit dem APR-39(XE2) RWR (Radar Warning Receiver) von Lockheed Martin, dem AVR-2 LWR (Laser Warning Receiver) von Goodrich und dem AAR-47 MWU (Missile Warning Unit) eingesetzt werden. Zusätzlich soll das MMW-Radar (Milimeter Wave) des AH-64D Longbow in einer an Pylonen zu befestigten Version (Cobra Radar System) zur Verfügung gestellt werden. 1996 entschied das USMC 180 AH-1W auf den Stand des Zulu Cobra nachzurüsten. Die ersten Maschinen sollen 2003/2004 ausgeliefert werden, wobei das Programm bis 2013 andauern wird. Jede Umrüstung dauert 13 Monate und setzt das Flugwerk wieder auf null Flugstunden. Die Kosten belaufen sich pro Umrüstung auf rund 11,5 Mio. US-$.



AH-1W SuperCobra. (Picture by USMC.)

Bezeichnung des Helikopters: AH-1S Cobra AH-1W SuperCobra
Typ: Kampfhubschrauber Kampfhubschrauber
Hersteller: Bell Helicopter Textron Inc. Fort Worth, Texas, USA Bell Helicopter Textron Inc. Fort Worth, Texas, USA
Baujahr (in Serie): 1966 (als AH-1G) - 1979 (Abschluss der Umrüstung) 1986-?
Besatzung: 2 2
Antrieb: 1 Avco Lycoming T53-703 Wellenturbine 2 General Electric T700-GE-401 Gasturbinen
Leistung: 1.342 kW (1.800 WPS) 1.205 kW (jeweils 1.713 WPS)
Höchstgeschwindigkeit (VNE): 315 km/h 315 km/h
Marschgeschwindigkeit: 227 km/h (mit TOW) 278 km/h
max. Steigrate auf NN (IRP, bei durchschnittlich Wetterbedingungen): 8,2 m/s 6 m/s
Dienstgipfelhöhe: 3.720 m 5.360 m
Schwebeflug-Gipfelhöhe mit Bodeneffekt: 3.720 m 4.265 m
Schwebeflug-Gipfelhöhe ohne Bodeneffekt: ? 914 m
Kraftstoffvorrat: intern: 980 Liter
extern: --
intern: 1128 Liter
extern: 1340 Liter
Einsatzradius mit Innentanks: 507 km 518 km
Überführungsreichweite mit Innen- und Außentanks, bei gutem Flugwetter: ? 1.250 km
g-Limits: + 2,5 / - 0,5 + 3,2 / -0,5
Gewicht: Leergewicht: 2.939 kg
maximales Startgewicht: 4.535 kg
Leergewicht: 4.670 kg
maximales Startgewicht:: 6.690 kg
Rumpflänge: 13,59 m 13,87 m
Länge über Rotor: 16,18 m 17,68 m
Höhe: 4.09 m 4,44 m
Rumpfbreite mit Stummelflügeln: 3,28 m 3,28 m
Hauptrotordurchmesser: 13,41 m 14,63 m
Heckrotordurchmesser: 2,59 m 2,97 m
Bewaffnung: M28 Kinnturm: Kombination aus 7,62 mm Minigun M134 und 40 mm Granatwerfer M129
Außenlaststationen:
- max. 8 BGM-71 TOW
- max. 76 FFAR (Hydra 70)
M197 20 mm Revolverkanone
Außenlaststationen:
- max. 8 BGM-71 TOW
- max. 8 AGM-114 Hellfire
- max. 76 FFAR (Hydra 70)
- max. 4 AIM-9L Sidewinder
- max. 4 agm-122 SideARM
Produktionszahlen: 290 242

AH-1 Cobra in Dienst

Land Stückzahl
Iran das Kaiserliche Iranische Heer bekam in den 70er Jahren 202 AH-1J von denen aber nur noch wenige einsatztauglich sein dürften
Israel von 40 gelieferten AH-1G/S, die auf den AH-1F Standard angehoben wurden, sind noch etwas 30 Maschinen im Dienst.
Japan Lizenzfertigung von 85 AH-1S bei Fuji.
Jordanien erhielt 1985 24 AH-1F.
Spanien in den frühen 70er Jahren erhielt die spanische Marine 8 AH-1G zum Küstenschutz; 4 blieben bis 1985 zur Ausmusterung im Dienst
Pakistan besitzt 2 Staffeln AH-1F
Taiwan 16 AH-1W Anfang der 90er Jahre
Südkorea 70 AH-1F
Thailand 8 AH-1F zur Ausbildung, seit 1992 Beschaffung von 18 AH-1W und Option über 24 weitere Exemplare.
Türkei 28 AH-1P
10 AH-1W
50 AH-1Z King Cobra (Gesamtbedarf: 145)
US Army 477 AH-1S,
zahlreiche andere Versionen wie AH-1F und AH-1P,
insgesamt ca. 800 Maschinen
USMC 242 AH-1W SuperCobra

AH-1W; die breiten Abgasöffnungen der T700-Turbinen und die Hellfire-Bewaffnung sind gut zu erkennen. (Picture by USMC.)



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Text by british steel, Korrektur: Dirk, Tobit, UncleK. Letztes Update:  7. September 2007