Eurocopter Tiger



Der Prototyp PT5 auf der ILA 98 in Berlin (Picture by Robert Stetter)

Geschichte

Der Eurocopter Tiger ist der neue europäische Konkurrent für den Apache. Er geht zurück auf die Forderungen der Bundeswehr nach einem Panzerabwehrhubschrauber der neuen Generation. Zur gleichen Zeit wie die Bundeswehr plante auch die Armee de terre (Frankreich), einen neuen Helikopter für die gleichen Zwecke zu beschaffen. Da beide Nationen den gleichen Wunsch nach einem modernen Helikopter hegten, unterzeichnete man deshalb 1984 ein Kooperationsabkommen zur gemeinsamen Entwicklung des neuen Helikopters, der den Forderungen beider Nationen gerecht werden sollte. Das Programm musste jedoch 1986 vorläufig gestoppt werden, um den Bedarf und die entsprechenden Kosten komplett neu zu überarbeiten. Es lief 1987 in geänderter Form wieder an. Nun gab es drei verschiedene Varianten des Tigers, für das französische Heer eine Begleitschutz- und Bodenunterstützungsvariante (HAP = Helicoptére d’ Appui Protection) sowie auch eine Panzerabwehrvariante (HAC = Helicoptére Anti-Char). Das deutsche Heer setzte hingegen auf eine einzige, in der Bewaffnung und im Verwendungszweck, vielseitigere Variante (UHT = Unterstützungshubschrauber Tiger), die die beiden Französischen in sich vereint. Sie kann sowohl die Rolle des Begleitschutzes, der Bodenunterstützung, der Panzerabwehr, sowie auch die bewaffnete Aufklärung übernehmen. Da der UHT im Moment nur über eine mögliche MG-Bewaffnung von 12,7 mm MG’s in Behältern verfügt, überlegt Deutschland, ob der UHT noch mit der 30 mm Rückstoßfreien Maschinenkanone von Mauser (RMK 30) nachgerüstet werden soll. Zur besseren Führung und Kooperation des Programms gründeten MBB und Aerospatiale den jetzigen Weltmarktführer im Helikopterbau, Eurocopter. Der erste von fünf Prototypen hatte dann am 27.04.1991 seinen Erstflug, der erste mit allen Avionik- und Bodensystemen flog am 22.04.1993 zum ersten Mal. Die Prototypen absolvierten rund 3.050 Flugstunden, in denen umfangreiche Waffen- und Systemerprobungen absolviert wurden. Die Prototypen PT3 und PT5 dienten dabei für die Qualifikation des UHT.



Technik

Rumpf

Die Serienausführung ist eine schlanke Konstruktion, mit einem widerstandsarmen Rumpf, der zu 80% aus Verbundswerkstoffen besteht, wodurch eine geringere Radarsignatur erreicht und die Crash-Sicherheit erhöht wird. Um eine möglichst hohe Crash-Sicherheit zu gewährleisten wurde die Zelle des Helikopters mit Sollbruchstellen versehen, die beim Absturz die Überlebenswahrscheinlichkeit der Besatzung erheblich steigern sollen. Bei einer Sinkgeschwindigkeit von 10,5 m/s vertikaler Geschwindigkeit, 8 m/s Seiten- und 12 m/s Längsgeschwindigkeit ist die geforderte Überlebenswahrscheinlichkeit somit sichergestellt. Zum Schutz vor feindlichem Radar trägt auch eine strahlungsarme Lackierung mit radarabsorbierender Beschichtung bei. An den Seiten des Rumpfes sitzen zwei Stummelflügel, die für die Waffenaufnahme zuständig sind. Das Cockpit ist kampfhubschraubertypisch in Tandemanordnung aufgebaut und mit kugelsicherem Glas versehen. Am Bug befindet sich ein Kanonendrehturm (im Moment nur beim HAP). Der gesamte Helikopter ist gegen elektromagnetische Impulse einer Atombombe oder gegen Blitzeinschlag abgeschirmt. Hierzu trägt ein Bronzedrahtgeflecht bei, welches über die Zellhaut gezogen wurde. Außerdem ist der Tiger fähig, in ABC-verseuchten Gebieten zu operieren.

Antriebskomponenten

Angetrieben wird der Helikopter von zwei Rolls-Royce/ Turboméca/ MTU MTR 390 Triebwerken. Die beiden nur 1,08 m langen und 169 kg leichten Triebwerke können den Tiger ohne Bewaffnung und Mastvisier auf eine Spitzengeschwindigkeit von 315 km/h bringen. Da das aber, wie man sich sicher denken kann, für den Kampf ziemliche Nachteile hätte, schafft er im Einsatz (mit Mastvisier und Bewaffnung) nur 290 km/h Spitze. Das Getriebe kann 30 min. lang ungeölt laufen. Bei Ausfall eines Triebwerkes ist der Helikopter auch mit nur einem Triebwerk noch in der Lage seinen Kampfauftrag zu erfüllen.
Dank des günstigen Leistungs-/Geschwindigkeitsverhältnisses und der extrem leistungsfähigen Antriebskomponente und des gelenklosen Hauptrotors, der aus Faserverbundwerkstoffen besteht, ist der Tiger der derzeit agilste Kampfhubschrauber der Welt. Der Haupt- wie auch der Heckrotor sind gegen MG-Beschuss und Vogelschlag resistent, außerdem sind die beiden Rotoren geräusch- und vibrationsarm. Die wichtigsten Konstruktionsmerkmale des MTR 390 Triebwerks sind:

 

  • FADEC (Fully Automatic Digital Engine Control)
  • automatisches Anlassen, Zyklusberechnungen, Lastausgleich, Grenzüberwachung
  • elektronische Triebwerksregelung und Überwachung
  • Doppelradialverdichter für robusten Betrieb
  • modularer Aufbau
  • Bedarfsinstandsetzung mit geringer Anzahl von Standardwerkzeugen

Um zu verhindern, dass der Helikopter durch Infrarotsensoren entdeckt werden kann, werden die Abgase vor dem Austritt mit Kaltluft vermischt. Zusätzlich werden sie gegen den Rotorluftstrom gedrückt, wodurch sie nochmals abgekühlt werden.



Das MTR 390 Triebwerk (Picture by mtu.de)

Optronik

Über dem Rotor ist das Osiris-Mastvisier mit IR- und TV-Kamera sowie einem Laserentfernungsmesser zur Waffensteuerung installiert. Beim HAP sind diese Geräte direkt auf dem Dach montiert. Zusätzlich sind im Mastvisier noch eine IRCCD-Kamera und das HOT-Ortungsgerät untergebracht. Es ermöglicht dem WSO (Waffen System Offizier) mehr als zwei Dutzend Ziele anzuvisieren, die nach Fahr- und Flugzeugtyp geordnet und in ihrer Wichtigkeitsstufe bewertet werden. Zusätzlich sind alle Versionen mit Feuer/Navigations- FLIR, GPS, RWR, LWR, MLD, EloKa-System und Doppler-Navigationssystem ausgerüstet. Alle Systeme sind entweder doppelt oder dreifach vorhanden. Sämtliche Informationen die über diese Geräte geliefert werden, können wahlweise über die MFD’s (Multi-Funktions-Display), das HUD (Head-Up-Display) oder das HID (Head-In-Display) aufgerufen werden. Zur Zielzuweisung wird das feste Fadenkreuz des Visiers auf das Ziel gelegt und der Befehl „Zielaufschaltung“ aktiviert. Dadurch wird eine automatische Zielverfolgung ermöglicht. Nach Abfeuern eines Flugkörpers durch den WSO, wird der Suchkopf des Flugkörpers durch die Informationen des Visierkopfes automatisch ausgerichtet. Innerhalb von 8 Sekunden können vier Flugkörper vom Typ PARS 3 LR abgefeuert werden. Ab ca. 18 km kann ein Ziel entdeckt werden, bei ca. 7 km kann eine Zielerkennung erfolgen und bei ca. 5 km kann das Ziel sicher durch die Optik identifiziert werden. Im Gegensatz zum Bo 105, der ausgemustert werden soll, ist der Tiger nicht nur nachtflugfähig, sondern auch nachtkampffähig.



Das Osiris-Mastvisier der Varianten UHT und HAC

Aufgabenverteilung

 

Die Aufgaben des Piloten sind:

 

  • Flugführung des Hubschraubers
  • kooperative Flugführung für vorbereitenden Waffeneinsatz durch den WSO
  • Einsatz der Selbstschutzbewaffnung
  • Flugverkehrs-Sprechfunk

Die Instrumente des Piloten sind sehr übersichtlich angeordnet und in acht Hauptgruppen unterteilt. Über die zwei Multi-Funktions-Displays werden die Flugdaten, Triebwerksleistungen, Geschwindigkeit, Kurs, der künstliche Horizont und Navigationsinformationen dem Piloten mitgeteilt. Bei Ausfall eines MFD’s ist das zweite in der Lage, alle anderen Daten auch anzuzeigen. Rechts neben den MFD’s befindet sich eine Notinstrumentierung, auf die der Pilot zurückgreifen kann, falls beide MFD’s ausfallen sollten. Über den MFD’s befindet sich eine Alarm-Tafel, die Beschädigungen oder Fehlfunktionen anzeigt. Rechts und links ist die Kommunikationsinstrumentierung und die Waffenbedientafel installiert.

 

Die Aufgaben des Waffen System Offiziers
Der WSO hat ein zweigeteiltes Aufgabenspektrum. Ihm unterliegen zum einen:

 

  • Missionsmanagement
  • taktischer Funkverkehr
  • taktische Führung/Einsatzführung des Helikopters
  • zeitlich nicht dringlicher Waffeneinsatz
  • Waffensystemmanagement
  • Schutz- und Gegenmaßnahmen
  • Einsatzvorbereitung für die Waffensysteme

 

Zum anderen unterliegen ihm, während er selbst den Helikopter steuert:

 

  • Einsatz der Bewaffnung für den Selbstschutz
  • Luftkampfspezifische Aufgaben

Das Cockpit des WSO ist nur geringfügig anders ausgefallen als das des Piloten. Die MFD’s sind hier untereinander angeordnet und die Alarm-Tafel ist rechts neben den beiden Bildschirmen montiert. Links daneben ist die Waffenauswahl- und bedientafel. Zusätzlich befinden sich im Cockpit des WSO noch ein Head-In-Display und ein Funkgerät.




Das Cockpit des Tigers. Oben das des Piloten und unten das des WSO. (Pictures by www.Rgt26.de)

Selbstschutz

Der Tiger ist mit einem sehr modernen und ausgereiften Selbstschutzsystem ausgestattet. Es besteht aus einer passiven Radar-Warnanlage (RWR), einer Laser-Warnanlage (LWR) und einer Flugkörper-Warnanlage (MLD). RWR und LWR übermitteln der Besatzung Daten von feindlichen Such- und Feuerleitradargeräten, Folgeradars, Dauerstrichbeleuchtern (CIW) und Laser-gelenkten Waffen. Die Anlagen decken jeweils einen Bereich von 360° ab. Mit der RWR können auch zeitgleich mehrere Sendequellen erfasst, klassifiziert und die Richtung, aus denen sie kommen ermittelt werden. Die MLD warnt die Besatzung vor aktuellen Flugkörperbedrohungen. Durch die erhaltenen Daten der Warnanlagen kann die Besatzung entscheiden ob die Gegenmaßnahmen sofort und voll automatisch oder nach Ermessen der Besatzung durchgeführt werden sollen. Als Gegenmaßnahme werden Täuschkörper ausgestoßen. In einer Art Bedrohungsspeicher sind alle wichtigen Daten über die Bedrohung gespeichert, wie Flugparameter und mögliches Täuschungsprogramm. Der Tiger ist in der Lage, 144 Täuschkörper mitzuführen und verfügt über 100 verschiedene Ausstoßprogramme, die dafür sorgen sollen, dass ein sich nähernder Flugkörper von seinem aufgeschalteten Ziel abweicht.



Der erste Tiger der Serienfertigung, bei seinem offiziellen Erstflug am 09. August 2002.

Varianten

 UHT (Unterstützungshubschrauber Tiger)


Die UHT-Variante ist für das deutsche Heer bestimmt. Vom Äußeren sieht sie gleich aus wie die beiden französischen Varianten. Jedoch ist sie speziell in der Bewaffnung vielseitiger ausgelegt als der HAC und HAP. Sie ist in der Lage, die Rolle der Bodenunterstützung, des Begleitschutzes, der Panzerabwehr und der bewaffneten Aufklärung zu übernehmen. Sie ist eine von zwei der drei Varianten, die das Osiris-Mastvisier über dem Rotor trägt. Dieses Visier ist zwar vorteilhaft, um hinter Bäumen oder anderen Hindernissen unentdeckt zu schweben, während man den Feind beobachtet, kostet dem Helikopter jedoch ca. 25 km/h seiner Spitzengeschwindigkeit. Das deutsche Heer hat einen Bedarf von 212 Helikoptern, bisher wurden jedoch nur 80 bestellt. Nach der Auslieferung der 80 Maschinen sollen weitere folgen.

 HAC (Helicoptére Anti-Char)


Die französische Panzerabwehrvariante HAC hat ebenfalls wie der UHT das Osiris-Mastvisier über dem Rotor montiert, das dementsprechend auch die gleichen Vor- und Nachteile mitbringt. Jedoch ist der HAC, wie der Name schon sagt, nur für die Panzerabwehr ausgelegt und kann daher auch nur HOT 3 oder Trigat LR/PARS 3 LR Raketen (zur Panzerabwehr) und Mistral (zur Selbstverteidigung) aufnehmen. Frankreich hat einen Bedarf von 100 Maschinen, von denen bisher 10 bestellt wurden.

 HAP (Helicoptére d’Appui Protection)


Die französische Begleitschutz- und Bodenunterstützungsvariante hat ein auf dem Dach montiertes Zielvisier. Es beinhaltet, wie das Osiris-Mastvisier, eine IR- und TV-Kamera sowie einen Laserentfernungsmesser. Zudem hat der HAP im Moment als einzige Variante eine 30 mm Kanone von GIAT an der Bugspitze, die in einem Drehturm Platz findet. Sie kann in einem Winkel von 180° horizontal und -30°/+33° vertikal geschwenkt werden und besitzt einen Munitionsvorrat von 450 Schuss. Im französischen Heer besteht ein Bedarf von 115 Maschinen, von denen bisher 70 in Auftrag gegeben wurden.



Das Finale

Am 20.05.1998 unterzeichneten beide Länder die Kaufverträge auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung, ILA ´98, in Berlin - Schönefeld. Das erste Baulos enthält für Deutschland 80 UHT, für Frankreich 70 HAP und 10 HAC. Der erste Serien-Tiger für das deutsche Heer hatte seinen Roll-Out am 22.03.2002, die Auslieferung soll Ende 2002 beginnen. Der erste französische Tiger soll im Jahr 2003 ausgeliefert werden. Die gesamte Auslieferung soll bis zum Jahr 2010 dauern. Die Kosten für die 80 deutschen UHT belaufen sich dabei auf ca. 2,33 Mrd. €. Daraus errechnet sich, dass ein UHT ca. 29,12 Mio. € kostet. Die Bewaffnung schlägt mit circa weiteren 13,8 Mio. € zu Buche. Eurocopter erhofft sich durch den Tiger zudem Chancen auf dem Exportmarkt. Australien hat bereits 22 Tiger zur bewaffneten Aufklärung bestellt und andere asiatische Staaten zeigen Interesse am Tiger.



Ein Prototyp des HAP in Le Bourget 1995 mit den Waffensystemen aller Tiger Varianten auf einen Blick.

Bezeichnung des Helikopters: Tiger
Typ: Panzerabwehr-/ Kampfhubschrauber
Hersteller: Eurocopter
Baujahr: Deutschland 2001/Frankreich 2003; Gesamte Auslieferung bis 2010
Besatzung: 2 Mann (1 Pilot, 1 WSO)
Antrieb: 2 Rolls-Royce/ Turboméca/ MTU MTR 390
Leistung: Startleistung: je 958 kW/1.285 PS
Normaldauerleistung: je 873 kW/1.171 PS Notfalldauerleistung: je 1.160 kW/1.556 PS
Höchstgeschwindigkeit: 290 km/h, ohne Bewaffnung und Mastvisier 315 km/h
Steigleistung: 10,7 bis 11 m/s
Dienstgipfelhöhe: 3.960 m
Kraftstoffvorrat: 1.080 kg intern 495 kg extern
Einsatzradius: 670 bis 725 km
Einsatzdauer: 3 h, 10 min
Gewicht: 3.300 kg Leergewicht
5.300 bis 6.000 kg maximales Startgewicht
Rumpflänge: 14,08 m
Länge über Rotor: 15,80 m
Höhe: 3,83 m ohne Mast 5,20 m mit Mast
Rumpfbreite: 2,38 m ohne Flügel 4,52 m mit Flügel
Hauptrotordurchmesser: 13,00 m
Heckrotordurchmesser: 2,70 m
mögliche Bewaffnung (vier Aufhängepunkte): - Startbehälter mit 2 MBDA Mistral Luft-Luft-Raketen
- Startbehälter mit 2 Raytheon AIM-92 Stinger Luft-Luft-Raketen
- Startbehälter mit 4 Euromissile HOT3 Panzerabwehrraketen (Reichweite 4 km)
- Startbehälter mit 4 Euromissile Trigat LR (Einführung ca. 2005; Reichweite 5 km)
- Startbehälter mit 22 ungelenkten SNEB Raketen (Kaliber 68 mm, Reichweite 7 km) - Startbehälter mit 12 ungelenkten SNEB Raketen - Behälter mit 12,7 mm MG (Reichweite 800 m)
- 30 mm Maschinenkanone GIAT AM-30781 im Kinnturm beim frz. HAP Gerfaut (450 Schuss, 750 S/min, Reichweite 1,2 km) - beim dt. UHU Tiger besteht die Option, die RMK30 von Mauser nachzurüsten.
Produktionszahlen: Los 1 für Deutschland: 80 UHU Los 1 für Frankreich: 10 HAC und 70 HAP

Mögliche Bewaffnungskonfigurationen:

 UHU Tiger

Individuelle Zusammenstellung aus Startbehältern für Trigat, Mistral, HOT3, SNEB und MG-Behältern.

 

 HAC Tigre

8 x HOT3 oder Trigat (2 Startbehälter an den inneren Aufhängepunkten,
4 x Mistral Luft-Luft-Raketen (2 Startbehälter an den äußeren Aufhängepunkten)

 

 HAP Gerfaut

1 x 30 mm Kanone von GIAT im Kinnturm,
44 x SNEB Raketen (2 Startbehälter an den inneren Aufhängepunkten),
4 x Mistral (2 Startbehälter an den äußeren Aufhängepunkten) oder
24 x SNEB  Raketen (2 Startbehälter an den äußeren Aufhängepunkten)




 

Text by Commander; Korrektur: Dirk, british steel, UncleK. Letztes Update: 26. June 2009