In den 60er und 70er Jahren stellten die meisten Hersteller von Selbstladegewehren außerhalb des Warschauer Paktes auf den neuen NATO-Standard von 5,56 x 45 mm um. Einige Hersteller nutzten hierbei die Technik ihrer erfolgreichen Waffen der vorherigen Generation. So verwendete Heckler & Koch den schon beim G3 zum Einsatz kommenden rollenverzögerten Masseverschluss. Mit dem HK33 war die Waffenschmiede aus dem Schwarzwald einer der ersten europäischen Hersteller, der das Kaliber 5,56 mm NATO einführte. So wurde das HK33 bereits in den 60er Jahren vorgestellt. Die ersten Prototypen hatten aber noch das russische Kaliber 7,62 x 39 mm! Das HK33 wurde allerdings niemals bei der deutschen Bundeswehr eingeführt, da man dort eher auf das G3 mit einem Kaliber von 7,62 x 51 mm vertraute. Erst 30 Jahre später wird allmählich mit dem H&K G36 auch bei der Bundeswehr auf das Kaliber 5,56 mm umgestellt.
Explosionszeichnung zu dieser Waffe beim Schützenverein Mittleres Erzgebirge e.V. Text by DesertFox. Letztes Update: 7. September 2007 |