A-34 "Comet" Cruiser Tank



Ein restaurierter A-34 "Comet A" in Duxford

Der A-34 „Comet“ kann wohl als der beste britische Kampfpanzer des Zweiten Weltkrieges bezeichnet werden.
Ausgewogen in Feuerkraft, Beweglichkeit und Panzerschutz verkürzte er den Rückstand auf die führenden deutschen und russischen Entwicklungen deutlich, doch sein massierter Einsatz erst gegen Ende des Krieges kam zu spät zum tragen. Nach der Rheinüberquerung im März 1945 trafen mit „Comet“ ausgerüstete Einheiten nur noch auf spärlichen Widerstand, so dass der „Comet“ seinen Wert nur selten unter Beweis stellen konnte.
Im Prinzip trat dieser Panzer ein bis eineinhalb Jahre zu spät auf dem Kriegsschauplatz auf. Wie kam es zu dieser recht späten britischen Entwicklung im Panzerbau? Dazu hilft ein Blick auf die Geschichte der britischen Panzerentwicklung.



Die britische Panzerentwicklung bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges

Die Briten steckten während des gesamten Zweiten Weltkrieges in einem wirklichen Dilemma bezüglich ihrer Panzerentwicklung. Dominierten sie noch im Ersten Weltkrieg mit ihrer neuen Waffe den Kriegsschauplatz, konnten sie im Zweiten Weltkrieg qualitativ nie richtig zu ihrem Hauptgegner, der deutschen Panzerwaffe, aufschließen.
Hinsichtlich der Panzerwaffe vertrauten sie auf alte Einsatztheorien und Lieferungen aus dem amerikanischen „Lend-lease-Abkommen“ - doch auch die amerikanischen Entwicklungen waren keine Gegner für die sich rapide entwickelnde deutsche Panzerwaffe.
Während die Deutschen den Wert dieser neuen Waffe schnell erkannten und Taktiken beispielsweise im Spanischen Bürgerkrieg erproben und verbessern konnten, fassten die Briten kein großes Vertrauen in die Panzerwaffe. Dies lag in ihrer Einstellung begründet, die Panzer nicht eigenständig agieren zu lassen, sondern lediglich zur Unterstützung der Infanterie einzusetzen. Hinzu kam noch die Einteilung der Panzer in vier Kategorien, nämlich „Tanketten“, „Leichte Panzer“, „Kreuzer-„ bzw. „Durchbruchspanzer“ sowie „Infanteriepanzer“:

 

 Tanketten

waren mehr oder weniger gepanzerte Kleinfahrzeuge mit einem Fahrer und zum Teil einem Beifahrer. Sie besaßen keine oder eine nur geringe Feuerkraft in Form eines Maschinengewehrs oder leichten Mörsers. Dafür waren sie sehr günstig zu erwerben, was sie in den mageren Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zu einer Option für knapp bemessene Staatskassen machte. Klein und beweglich, jedoch verwundbar, setzte man sie im Zweiten Weltkrieg vorwiegend zur Aufklärung oder für Nachschubzwecke ein. Ein Einsatz direkt im Frontbereich war undenkbar.


 Leichte Panzer

 

waren sehr beliebt zwischen den Kriegen. Ähnlich wie die Tanketten waren sie klein und beweglich, doch ihre schwache bis mittelmäßige Bewaffnung befähigte sie ebenfalls nur zum Einsatz als Aufklärer.


 Kreuzerpanzer

hatten die Aufgabe, mit Feuerkraft und Schnelligkeit die feindlichen Linien zu durchbrechen um dann die Truppen von hinten aufzurollen. Falls die feindliche Gegenwehr zu groß sein sollte, konnten sie sich jederzeit durch ihre hohe Geschwindigkeit wieder absetzen. Sie entsprachen am ehesten dem gängigen Bild eines Universalpanzers. Von der Natur der Schnelligkeit her ordnete man diese Fahrzeugtypen gerne Kavallerieeinheiten zu.


 Infanteriepanzer

stellten das genaue Gegenteil der Kreuzerpanzer dar. Sie waren groß, langsam, unbeweglich und dazu ausgelegt, der begleitenden Infanterie Unterstützung zu leisten. Meistens gut gepanzert konnten sie es mit jedem damaligen Gegner aufnehmen. Ihre mangelnde Flexibilität machte jedoch ständige Verbesserungen erforderlich, um auf dem Kampfschauplatz bestehen zu können.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges waren sie noch stark genug für die damals noch recht leichten deutschen und italienischen Entwicklungen. Die Deutschen lernten jedoch aus eigenen Erfahrungen, speziell in Russland nach Auftauchen des T-34, und für die modernisierten oder neu entwickelten deutschen Panzer waren auch die schweren Infanteriepanzer der Briten bald keine Gegner mehr. Durch mangelnde Ausbaufähigkeit konnten die Infanteriepanzer schnell nicht mehr Schritt halten. Obwohl die britische Industrie im Vergleich zur deutschen schon 1941 etwa 1.000 Panzer mehr und 1942 sogar doppelt so viele Panzer herstellen konnte, stand dieser Kraftakt in keinem Verhältnis zu den Erfolgen an den verschiedenen Fronten. Erst etwa 1943 erkannten die Briten ihre falsche Panzerstrategie und überdachten ihre Situation neu. Sie experimentierten mit den verschiedensten Varianten, verzettelten dabei aber schnell ihre Kräfte, ohne ihr Potential voll auszuschöpfen. Während die Deutschen also ihre Lehren schnell umsetzten, waren die Briten erst noch dabei, ihre Strategie völlig neu zu definieren. So entstand eine Verzögerung, die erst zum Ende des Krieges passable britische Panzer in Europa erscheinen ließ. Interessanterweise legten sie viel Wert auf Spezialpanzer, auf die sie für die Landung in der Normandie bauten. Diese erfüllten zwar sehr gut ihren Zweck, dabei verloren die Briten aber die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Mehrzweckpanzers aus den Augen. In der Zeit zwischen 1943 und Kriegsende behalfen sie sich mit Umbauten, vornehmlich von gelieferten amerikanischen Panzern. An erster Stelle sei der M4A4 „Sherman“ zu nennen, von den Briten „Sherman V“ (fünf) genannt. Als Nachfolger des M4A3 sollte er eigentlich eine Verbesserung darstellen, in Wirklichkeit war er es keineswegs. Dies lag am im M4A4 eingebauten Chrysler A57-Motor, der sich als wahrer Wartungsalptraum herausstellte. Die Amerikaner erkannten das Problem, und lieferten einfach die meisten der 7.499 produzierten M4A4 an die Briten. Trotz der 75 mm-Kanone des „Sherman V“ benötigten die Briten noch größere Feuerkraft, um es während der Invasion Europas (Operation Overlord) auch mit den besten deutschen Panzern aufnehmen zu können. Dazu bauten sie in etwa 600 „Sherman V“ die 17-Pfünder 76,2 mm/L58 ein. Dieses Fahrzeug wurde „Sherman V C“ genannt. Die Kanone passte gerade eben noch in den Turm, beim Rohrrücklauf stieß das Bodenstück jedoch immer gegen das im Turmheck angebrachte Funkgerät. Man verlegte dieses kurzerhand weiter nach hinten in einen Kasten am Turmheck. Die wenigen wertvollen Sherman V C „Firefly“ teilte man gleichmäßig auf die Einheiten auf. Die „normalen“ Sherman nahmen sich der Pz IV (oder schwächer) an, während die „Firefly“ auf Pz V „Panther“ oder Pz. VI „Tiger“ achteten und bevorzugt diese angriffen. Auch die hoffnungsvollen Kreuzerpanzer wie der A-15 „Crusader“ oder A-27 „Cromwell“ waren den deutschen Pz III J oder Pz IV F2 unterlegen. Die „Crusader“ kamen vorwiegend in Nordafrika zum Einsatz. Später, sehr zur Freude der britischen Panzerbesatzungen, wurden sie durch bessere amerikanische Modelle ersetzt. Der Nachteil des „Cromwell“ war seine 6-Pfünder 57 mm-Kanone, die nur panzerbrechende Munition verschießen konnte. Unter den sich nach und nach aus Nordafrika zurückziehenden deutsch-italienischen Truppen befanden sich aber vorwiegend Infanterie oder Pak-Stellungen an Stelle der nur noch vereinzelnd auftretenden Panzer. Gegen schwach gepanzerte Ziele waren jedoch eher hochexplosive Geschosse von Nöten. Erst spätere Versionen des „Cromwell“ besaßen 75 mm-Kanonen, die beide Munitionssorten verschießen konnten. Obwohl der Cromwell nicht ganz die Leistungen der modernen deutschen Panzer erreichte, bildete er das Rückgrat der britischen Panzerstreitkräfte.



Die Entwicklung des A-34 „Comet“

Allgemeines

Der „Comet“ sollte den „Cromwell“ ersetzen. Dabei sollten vorwiegend Teile des „Cromwell“ benutzt werden. Die gestiegenen Anforderungen, besonders an die Unterbringung einer leistungsstarken Kanone, verursachten jedoch ein neues Design, das nicht so viel Teile des „Cromwell“ nutzen konnte wie ursprünglich geplant. Letztendlich besaß das neue Design etwa 60 Prozent überarbeitete Teile, so dass man von einer Neukonstruktion sprechen kann.
Für die im „Firefly“ verwendete Kanone wäre ein sehr großer Rumpf benötigt worden, was die Konstrukteure vermeiden wollten. Stattdessen strebte man eine verkürzte und insgesamt verkleinerte 17-Pfünder an. Diese von Vickers-Armstrong überarbeitete Kanone besaß dasselbe 76,2 mm Kaliber wie die 17-Pfünder, die Patronenhülse war jedoch kürzer und schmaler. Somit passten beide Munitionsarten nicht gegenseitig in die Verschlüsse. Zur Unterscheidung von ihrem größeren Vorgänger bezeichnete man sie als „77 mm“ oder "77 mm HV" (High Velocity). Die neue Kanone war deutlich kleiner und leichter, bei akzeptablen Einbußen in den Leistungsdaten.
Nachdem also eine leistungsstarke Kanone gefunden war, mit der man den deutschen Panzern Paroli bieten konnte, startete umgehend die Entwicklung des restlichen Fahrzeuges.
Die Firma Birmingham Carriage & Wagon war verantwortlich für Konstruktion und Produktion des A-27 "Cromwell", aber aufgrund von Verzögerungen transferierte man die Verantwortlichkeit für den "Comet" im Mai 1943 zur Firma Leyland Motors Ltd. Die Ausstattung eines "Cromwell" mit einer 17-Pfünder Kanone, A-30 "Challenger genannt, sah man nur als Zwischenlösung an. Ein erstes Modell des "Comet" war im September 1943 fertig. Es folgte ein Vertrag zum Bau von drei Prototypen, von denen der Erste, aus Weichstahl gefertigte, im Februar 1944 fertig gestellt wurde. Er besaß keine Stützrollen und die schmaleren Ketten des "Cromwell". Der zweite Prototyp folgte im April 1944 und besaß nun die Stützrollen und Ketten der Serienfahrzeuge. Der dritte Prototyp bestand aus gehärtetem Stahl und zeigte schon alle Merkmale des Serienfahrzeuges. Ein vierter Prototyp verblieb bei der Firma Leyland als Entwicklungsmuster. Danach folgten 20 Vorserienfahrzeuge. Die ersten 200 Fahrzeuge konnten 58 Schuss 77 mm Munition aufnehmen, alle folgenden 61 Schuss.
Wiederholte Verzögerungen in der Serienproduktion gestatteten aber erst eine Auslieferung von wenigen Fahrzeugen an Trainingseinheiten im September 1944. Bei den entscheidenden Schlachten in der Normandie fehlte also der neue Hoffnungsträger und die Briten mussten weiterhin sorgsam ihre „Firefly“, „Sherman V“ und „Cromwell“ einsetzen.
Es gab vom „Comet“ offiziell keine Versionen die im Namen, z.B. durch das übliche Mk. I, Mk. II usw., kenntlich gemacht wurden. Leichte Modifikationen flossen direkt in die Serienproduktion ein. Aus den in den Gefechten der Normandie gesammelten Erfahrungen fügte man später dem „Comet“ ein geändertes Auspuffsystem zu. "Comet" mit dem Standard-Auspuffsystem des Cromwell nannte man inoffiziell „Comet A“, die mit den verbesserten „Fischschwanz“-Auspuffsystemen „Comet B“.
Die einzige Einheit die vollständig auf „Comet“ umrüstete war die 11th Armoured Division, ab Dezember 1944 zu Trainingszwecken. Ihre volle Einsatzfähigkeit erlangte die Einheit erst im März 1945 zur anstehenden Rheinüberquerung. Zu spät um bei den entscheidenden Kämpfen dabei gewesen zu sein, gab der „Comet“ aber den britischen Panzerbesatzungen das Vertrauen in die eigene Panzerindustrie zurück. Außerdem bewies diese die Fähigkeit doch noch den Anschluss an den Stand der Technik zurück gewonnen zu haben.
„Comets“ wurden auch weit nach Ende des Zweiten Weltkrieges eingesetzt. In der britischen Armee diente er noch bis 1960 am Suez-Kanal sowie in Palästina und Berlin. 1958 wurde er vom "Centurion" abgelöst. Bei diversen Nationen wie Burma, Irland und Südafrika diente er sogar noch länger. Jane's führte bis in die 80’er Jahre noch „Comet“ in den Bestandslisten einiger Nationen auf.



Übersichtsskizze einiger Baugruppen des "Comet"

Rumpf

Der vordere Teil des Rumpfes beherbergt die fünfköpfige Besatzung, der hintere Teil nimmt den Antrieb und die Übertragungselemente auf. Der vordere Teil ist außerdem unterteilt in drei Bereiche: Der Kampfraum nimmt Kommandant, Richt- und Ladeschütze auf, der vorderste Abschnitt trennt durch eine Schottwand Fahrer und MG-Bediener. Der Rumpf besteht komplett aus Walzstahl und ist geschweißt, statt genietet wie bei einigen Vorgängern. Obwohl sich schräge Panzerungen nach und nach durchsetzten, war die Frontpanzerung der Wanne senkrecht angeordnet, ähnlich der des deutschen „Tiger“. Seitlich am Rumpf über den Kettenblenden waren leicht gepanzerte Staukästen angebracht.
Die vorderen und hinteren Panzerplatten bestehen aus einer Wand, die Seitenwände sind doppelt ausgeführt. Das vom "Cromwell" übernommene Christie-Laufwerk liegt zwischen den beiden seitlichen Wänden, dabei dient die äußere Wand als Schutz des Laufwerkes. Die jeweils fünf Laufradaufhängungen sind an der inneren Wand angebracht und tragen die Spiralfedern sowie die Stoßdämpfer. Nur die mittleren Aufhängungen besitzen keine Stoßdämpfer. Die an den Aufhängungen angebrachten Laufradachsen ragen durch Ausbrüche der äußeren Wand und tragen eine gummierte Doppelrolle. Diese laufen auf Ketten mit Mittelsteg, die über am Heck befindliche doppelverzahnte Triebräder angetrieben werden. Die Serienfahrzeuge verfügen außerdem beidseitig über vier Stützrollen. Man glaubte damals, dass die Stützrollen nötig sein würden, da die Kette des „Comet“ breiter und schwerer als die des "Cromwell" war. Bei späteren Untersuchungen im Rahmen einer Reklamation bezüglich Spurfehler testete man „Comet“ mit und ohne Stützrollen. Man kam zu dem Ergebnis, dass der „Comet“ sowohl mit, als auch ohne Stützrollen dieselben Eigenschaften zeigte und keine Fehler nachvollzogen werden konnten.
Das Christie-Laufwerk ermöglichte hohe Geschwindigkeiten sowohl im Gelände als auch auf der Straße, nachteilig war der relativ große seitliche Platzbedarf, der den nutzbaren Rumpfinnenraum reduzierte.
Der vorne rechts sitzende Fahrer steuerte das Fahrzeug über Gaspedal, Fußbremse und Kupplung. Gelenkt wurde über zwei Hebel mit denen die Drehzahl der beiden Ketten geregelt wurde um Kurven zu fahren. Kupplung, Steuerung und Bremsen wurden komplett hydraulisch gesteuert. Über eine Gangschaltung zwischen den Beinen des Fahrers wählte dieser einen der fünf Vorwärtsgänge oder den Rückwärtsgang aus. Eine kleine Anzeigetafel an der Zwischenwand zum MG-Bediener informierte ihn über die wichtigsten Antriebsdaten.
Vor dem Fahrer in der senkrechten Frontplatte befand sich eine runde, nach außen aufklappbare Luke, die ihm eine bessere Sicht gewährleistete wenn keine Kampfbedingungen herrschten. Nach dem Öffnen dieser Klappe konnte zusätzlich eine transparente Kunststoffscheibe gegen den Fahrtwind von innen vor die Öffnung geschoben werden. Unter Kampfbedingungen wurde die Luke wieder geschlossen und der Fahrer konnte dann durch zwei Periskope auf dem Rumpfdach beobachten.
Der MG-Bediener vorne links besaß zur Beobachtung der Umgebung ein Periskop auf dem Rumpfdach. Durch dieses Periskop zielte er auch mit dem BESA Bug-MG, welches in einer Kugelblende in der Frontplatte verschraubt war. Um ihn herum waren diverse Schmiermittelpumpen und die CO2-Tanks der Löschanlage gruppiert.
Fahrer und MG-Bediener hatten seitlich am Rumpf angebrachte, nach vorne und seitwärts aufklappbare Ausstiege zur Verfügung, ein sehr interessantes Konstruktionsmerkmal.

Antrieb

Als Antrieb diente ein zentral im Heckbereich untergebrachter Rolls Royce Meteor, wie er schon im „Cromwell“ verwendet wurde. Dieser zuverlässige 600 PS starke flüssigkeitsgekühlte V12-Ottomotor verlieh dem gut gepanzerten „Comet“ die nötige Beweglichkeit. Er wurde aus dem Rolls Royce Merlin Flugzeugmotor entwickelt, welcher z.B. in der Hawker Hurricane eingebaut war. In stärkeren Versionen fand dieser Motor u.a. Anwendung in der Supermarine Spitfire und der North American P-51 Mustang. Der große Vorteil einen Flugzeugmotor umzurüsten lag in dem geringen Entwicklungsrisiko und der Zeitersparnis, man konnte ja schließlich auf einen bewährten und zuverlässigen Motor aufbauen.
Prinzipiell bestand der Meteor aus dem Merlin Flugzeugmotor, reduziert um das Propeller-Untersetzungsgetriebe und den Turbolader. Der Vergaser wurde aus dem nicht aufgeladenen Kestrel Flugzeugmotor entliehen. Die ersten Meteor wurden aus Komponenten der Merlin Mk. II, III, VIII, X, XII und XX hergestellt, welche keine Verwendung mehr bei der Luftwaffe fanden. Merlin Mk. I ind IA hatten einen einzelnen Zylinderblock (Block und Kopf kombiniert). Der Mk. II war ein nicht realisiertes Projekt aus dem Mk. IA. Der im "Comet" eingesetzte Mk. III besaß einen geteilten Zylinderblock (Block und Kopf separat).
Ausgelegt war der wassergekühlte Motor als 12-Zylinder bei einer V-Stellung von 60°. Das Kompressionsverhältnis lag bei 6,0:1 bei einem Hubraum von 27 Litern (Bohrung 137,2 mm, Hub 152,4 mm). Der Verbrauch wird angegeben mit durchschnittlich 250l/100 km auf der Straße und 450l/100 km im Gelände. Bei einem Fassungsvermögen von 527 Litern reichte dies für einen Fahrbereich von knapp 210 km auf der Straße und gut 120 km im Gelände. Obwohl mit ca. 33 t um fünf Tonnen schwerer als der „Cromwell V“ lag das Leistungsgewicht bei guten 18,2 PS/t.
Über eine Zweischeiben-Trockenkupplung gab der Motor seine Leistung an das Fünfgang-Getriebe (plus Rückwärtsgang) bis zum Seitenvorgelege. An dieses waren doppelverzahnte Triebräder angeflanscht.
Die abgedeckten Ansaugöffnungen befanden sich seitlich am Rumpf sowie zentral auf der Rumpfoberseite knapp hinter dem Turm. Die Abgase wurden über einen Schacht am Heck nach oben abgeleitet. Später stellte man fest, dass diese Lösung ein Mitführen von Infanterie erschwerte und die Wärmesignatur unnötig erhöhte. Aus diesem Grund entwickelte man eine neue Heckpartie mit sog. "Fischschwanz-Abgasöffnungen", welche die Abgase nach hinten und unten ableiteten. Dieser Variante gab man den Namen "Comet B", während noch nicht umgerüstete Fahrzeuge "Comet A" genannt wurden. Beim "Comet B" änderte man zusätzlich noch den Weg der angesaugten Frischluft über den linken Ansaugfilter. Rechts und links vom Motor befanden sich von vorne nach hinten gesehen jeweils ein Benzintank, Öltank und Kühlgebläse. Der Starter des Motors befand sich im hinteren Teil des Kampfraums der Besatzung, um einen besseren Zugang zu ermöglichen.

Turm

Der Turm war sowohl aus Walzstahl als auch aus Gussstahl gefertigt und verschweißt. Der Einsatz des Gusstahl beschränkte sich auf die Kanonenblende und die Turmfront. Zu Beginn der Entwürfe wurde angenommen, dass die neu entwickelte 77 mm MK II ohne große Änderungen in den alten "Cromwell"-Turm passen würde, letztendlich musste aber doch ein neuer und größerer Turm entwickelt werden. Ein charakteristisches Erkennungsmerkmal ist das schräg nach vorne hin geneigte Turmdach ab der Kommandantenkuppel.
Der Turm wurde für das Seitenrichten elektrisch über den Motor angetrieben, das Höhenrichten der Kanone geschah manuell. Für das Seitenrichten gab es jedoch noch ein manuelles Reservesystem für Notfälle. Eine Stabilisierung der Hauptwaffe war nicht vorhanden.
Neben der Hauptbewaffnung nahm der Turm auch noch ein rechts von der Kanone angebrachtes koaxiales 7,92 mm BESA MG auf. Sowohl die Hauptwaffe als auch das Koax-MG wurden elektrisch betätigt und über einen Wahlschalter angewählt und ausgelöst.
Interessant am Turm war der rechts im Turmdach untergebrachte sog. "Bomb Thrower", ein Nebelwerfer der fertige Nebelgranaten verschießen konnte, von denen 20 mitgeführt wurden. Nach dem Krieg standen fertige externe Nebelwerfereinheiten ähnlich heutigen Systemen zur Verfügung. Nach dem Zweiten Weltkrieg genutzte "Comet" rüstete man mit solchen Geräten aus, die Bohrung für den alten Nebelwerfer verschloss man.
Der Turm nahm den Lade- und Richtschützen sowie den Kommandanten auf. Der Ladeschütze war rechts untergebracht, Richtschütze und Kommandant links. Dabei saß der Richtschütze vor und unter dem Kommandanten und war mit einer 3-fach vergrößernden Zieloptik ausgestattet, die links entlang der Hauptbewaffnung befestigt war. Zusätzlich konnte er auch durch ein auf dem Turmdach angebrachtes Periskop blicken. Die Kommandantenkuppel des Turms wurde vom „Cromwell“ übernommen und bot eine ausgezeichnete Rundumsicht. Sie ließ sich 360° drehen und besaß zwei Klappen, die sich nach oben wegklappen ließen. Der Ladeschütze war ebenfalls mit einem Periskop im Turmdach ausgestattet und konnte über zwei nach vorne und hinten öffnende Dachklappen ein- und aussteigen.
Außen am Turmheck war noch ein großer Staukasten für diverse Ausrüstungsgegenstände angebracht.

Bewaffnung

Wie erwähnt war die OQF 77 mm Mk. II eine für den Comet abgespeckte 17-Pfünder Kanone. Schon diese verkleinerte Waffe verursachte eine Vergrößerung des Turmkranzdurchmessers von 1.448 mm (57 Zoll) beim "Cromwell" auf 1.626 mm (64 Zoll) beim "Comet". Die Kanone war primär als Panzerabwehrwaffe gedacht, konnte aber auch andere Munition als panzerbrechende verschießen. Der Verschluss arbeitete halbautomatisch über einen vertikalen Verschlussblock, das Auswerfen der leeren Hülse erfolgte manuell mittels eines Auswurfhebels. Äußerlich war die Kanone gut an der birnenförmigen Mündungsbremse zu erkennen, ähnlich der 17-Pfünder.
Große Verwirrung herrscht beim Thema Munition bezüglich der "77 mm" der Mk. II und der 76,2 mm der 17-pdr. Faktum ist, dass beide Kanonen das gleiche Kaliber von 76,2 mm besitzen aber deren Munition nicht untereinander austauschbar ist. Die OQF 77 mm Mk. II kann folgende Patronen verschießen:



Bezeichnung Erklärung
Shell, HE/Red/T Mark I HE Granate mit reduzierter Treibladung und Aufschlagzünder vom Typ 257 oder 244
Shell, HE/HC/T Mark I Wie Shell, HE/Red/T Mark I, jedoch mit größerer Sprengstoffmenge und optional mit Zeitzünder vom Typ M48 A1
Shell, HE/Super/HC/T Wie He/HC/T Mark I, jedoch größerem hochexplosiven Anteil und Aufschlagzünder vom Typ 410, 244 oder 257
Shell, Smoke BE Mark I Granate mit Rauchkanistern und Zeitzünder vom Typ 390
Shot, AP Panzerbrechendes Vollgeschoss
Shot, APC (capped) Panzerbrechendes Vollgeschoss mit Kappe
Shot, APCBC/T Mark I, (capped, ballistic capped) Panzerbrechendes Vollgeschoss mit Kappe und ballistischer Haube
Shot, APDS/T Mark IB Panzerbrechendes Treibspiegelgeschoss
Shot, Practice/T, FH Mark I (Flat headed) Übungsgeschoss ähnlich des Shot AP
Shot, Practice/T Mark I (capped) Übungsgeschoss ähnlich des APCBC

Alle Geschosse waren mit Leuchtspur zur Flugbahnverfolgung ausgestattet. Keines der AP-Projektile besaß eine zusätzliche kleine HE-Ladung.

Die Munition vom Typ AP Shot und APC galten jedoch bald als veraltet und wurden kaum verwendet. Stattdessen rüstete man die Fahrzeuge mit APCBC aus. Eine übliche Bewaffnung bestand zu 3/4 aus panzerbrechender Munition und 1/4 aus HE-Munition. Gelegentlich wurde der Anteil der HE-Munition sogar auf nur fünf bis zehn Prozent reduziert.
Das reine Pojektil der APCBC-Munition wog 7,65 kg und brachte es auf eine Mündungsgeschwindigkeit von 792 m/s. Genauere Angaben zur Durchschlagsleistung sind kaum in geeigneter Form zu finden und meist widersprüchlich oder sehr unterschiedlich. Oft wird auch eine etwa 15-20% schwächere Leistung im Vergleich zur 17-Pfünder genannt. Die (volle) Treibladung der APCBC-Patrone hatte ein Gewicht von 1,76 kg. Das HE-Projektil mit Gehäuse, Sprengladung, Leuchtspurladung und Zünder wog 7,87 kg, davon entfallen 0,57 kg auf die Sprengladung. Die Mündungsgeschwindigkeit des Projektils lag bei 503 m/s. Die (reduzierte) Treibladung der HE-Patronen brachte es gegenüber der APCBC-Treibladung nur auf 0,51 kg.

Ab August 1944 waren auch sog. APDS-Geschosse (Panzerbrechende Treibspiegelgeschosse) im Zulauf der Truppe. Diese hatten einen unterkalibrigen Kern aus hochdichtem Material (bis etwa 1980 zumeist Wolfram) der von einem vollkalibrigem Ring (auch Schuh genannt) geführt wird. Dieser Ring wird nach Verlassen des Rohres abgeworfen und der Kern fliegt mit hoher Geschwindigkeit alleine weiter. Durch die hohe Geschwindigkeit und den kleinen Durchmesser bei hoher Dichte konzentriert sich die Energie nur auf einen sehr kleinen Treffpunkt, was zu verbesserten Durchschlagsleistungen gegenüber Vollkalibergeschossen führt. Der Kern des APDS-Projektils wog nur 3,46 bis 3,71 kg, besaß aber eine Mündungsgeschwindigkeit von 1.120 m/s.

Einen interessanten Vergleich zu den verschiedenen Durchschlagsleistungen britischer Kanonen des Zweiten Weltkrieges bietet das Royal Ordnance Board vom 12. September 1944. Es vergleicht die APCBC Durchschlagsleistungen der 17-Pfünder und die der 77 mm Mk. II bei 0° (senkrecht) geneigter Panzerplatte. Man kann folgende Werte entnehmen:



Entfernung 17-Pfünder 77mm Mk. II
0 m 184 mm 158 mm
457 m (500 yd) 175 mm 147 mm
914 m (1.000 yd) 162 mm 136 mm
1.372 m (1.500 yd) 150 mm 125 mm

Rumpf und Turm boten Platz für 61 Schuss 77 mm Munition, die ersten 200 Serienmodelle konnten jedoch nur 58 Schuss mitführen. Für das Koax- und das Bug-MG standen insgesamt 5.175 Schuss zur Verfügung. Vom 7,92 mm BESA-MG konnten die Varianten Mark II, II*, III, III* eingebaut sein. Mark II und II* unterschieden sich nur in Produktionsdetails. Sie konnten wahlweise mit einer Kadenz von 750 bis 850 Schuss/min. oder 450 bis 550 Schuss/min. feuern. Das Mark III besaß nur die hohe Feuerrate, Mark III* nur die Niedrige. Das MG ohne Anbauteile für die Applikation im Fahrzeug wog 21,6 kg bei einer Lauflänge (mit Mündungsfeuerdämpfer) von 736 mm. Zur Verfügung standen die Munitionssorten Hartkern, panzerbrechend, Leuchtspur, Brand und Übung. Zugeführt wurde die Munition über Metallglieder- oder Stoffgurte von jeweils 225 Schuss.
Im Staukasten am Heck brachte man noch ein Bren-MG mit 600 Schuss unter, im Kampfraum verstaute man eine Sten-MP mit 256 Schuss oder eine Thompson-MP mit 200 Schuss.
Als weitere "Bewaffnung" kann man noch zwei am Heck angebrachte "Nebelgeneratoren" betrachten. Leider ist aus den Quellen deren Funktionsweise nicht ersichtlich. Entweder wurde ein Gemisch aus Treibstoff und Öl zur Nebelerzeugung verbrannt oder in den extern angebrachten Geräten befanden sich Nebelkartuschen, die gezündet und abgeworfen wurden.



Kommunikation

Zur Kommunikation war der "Comet" mit dem sog. Wireless Set No. 19 ausgestattet. Es beinhaltete das A- und B-Set sowie das sog. Intercom (I.C.).
Das A-Set erlaubte eine Kommunikation über Hochfrequenz (HF) vom Fahrzeug zu einer übergeordneten Einheit (z.B. dem Hauptquartier eines Bataillons oder Division) per Sprech- oder Morsefunk. Die Reichweite im Sprechfunkbetrieb betrug 16 km, im Morsebetrieb etwa das Doppelte. Dabei konnte zwischen zwei Frequenzen gewechselt werden die im 2-8 MHz Bereich lagen.
Das B-Set ermöglichte eine Kommunikation über Ultra-Hochfrequenz (UHF) zwischen den einzelnen Fahrzeugen einer kleineren Einheit. In dieser Betriebsart war nur Sprechfunk über eine Distanz von etwa 800 m möglich. Es konnte nur eine Frequenz im Bereich von 235 MHz verwendet werden.
Das I.C. erlaubte die Verständigung der Besatzung über Mikrofone und Kopfhörer innerhalb eines Fahrzeuges.
Der Kommandant konnte zwischen diesen drei Modi mittels eines Schalters auswählen. Üblicherweise stand der Schalter auf I.C., dabei war es möglich die A- und B-Funkstrecke als Hintergrundton zu hören. Somit konnte der Kommandant mit der Besatzung kommunizieren, gleichzeitig aber auch die beiden anderen Funkstrecken verfolgen. Möchte er mit einem anderen Fahrzeug oder dem Hauptquartier sprechen, wechselt er einfach auf A oder B.
Zusätzlich befindet sich mittig am Fahrzeugheck ein Kasten, in dem sich neben einer Erste-Hilfe Packung auch ein Telefonhörer befindet. Dieser dient zur Kommunikation mit begleitender Infanterie. Dabei kann das Telefonkabel etwa 10 m abgerollt werden. Ob eine sinnvolle Kommunikation bei laufendem Motor und/oder Gefechtslärm möglich war, kann bezweifelt werden, da das Telefon durch seine offene Struktur sämtliche Umgebungsgeräusche mit erfasste.



Ein A-34 "Comet B" mit nachgerüsteten "Fischschwanz"-Auspuffen. Links vom Infanterietelefon ist einer der beiden "Smoke Generator" gut zu erkennen.

Bezeichnung des Fahrzeugs: A-34 Comet
Typ: Kreuzerpanzer
Hersteller: Leyland Motors Ltd.
Baujahr: Sept. 1944 - Sept. 1945
Motor: Rolls Royce Meteor Mk. III
Zylinderzahl, Anordnung: V-12, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum: 26.900 cm³
Drehzahl: 2.550 U/min
Höchstleistung: 600 PS
Leistungsgewicht: 18,2 PS/t
Höchstgeschwindigkeit: Straße 51,5 km/h
Gelände 26 km/h
Getriebe (Gänge): Merritt-Brown Z5, (fünf vorwärts, ein rückwärts)
Getriebeübersetzung: Gang 5: 1,343; Gang 4: 1,807
  Gang 3: 2,855; Gang 2: 4,543
  Gang 1: 11,643; R: 22,894
Seitenvorgelege (Übersetzung): 1:4,5
Fahrwerk: Verbessertes Christie mit Schraubenfedern und Stützrollen
Stossdämpfer: 8x Newton & Bennett S.600 oder S.800
Länge über alles (Turm 12Uhr): 7.658 mm
Länge über alles (Turm 06Uhr): 6.544 mm
Rumpflänge (ohne Turm): 6.410 mm
Breite über alles: 3.086 mm
Breite über Ketten: 3.004 mm
Höhe (bis Kommandantenkuppel): 2.591 mm
Rumpfhöhe (bis Drehkranz): 1.689 mm
Bodenfreiheit: 457 mm
Spurweite (Mitte Ketten): 2.546 mm
Kettenbreite: 457 mm
Kettenauflagelänge: 3.937 mm
Kettenglieder (Anzahl je Seite): 114
Radstand Rad 1 bis Rad 5: 3.734 mm
Gefechtsgewicht: 33 t
Bodendruck: 0,97 kg/cm²
Kraftstoffvorrat: 527 l
Kraftstoffverbrauch: Straße 220 l/100 km
Gelände 405 l/100 km
Fahrbereich: Straße 240 km
  Gelände 130 km
Steigfähigkeit: keine Angaben
Querneigung: keine Angaben
Kletterfähigkeit:  914 mm
Grabenüberschreitfähigkeit: 2.438 mm
Watfähigkeit: 1.014 mm
Besatzung: 5; Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer, MG-Bediener
Panzerung: Walzstahl und Guss
Wanne: Dicke/Neigung/Durchgangsstrecke
Fahrerfront 76 mm/0 °/76 mm
Bug 64 mm/0 °/64 mm
Seite 14-29 mm/0 °/14-29 mm
Heck 25 mm/0 °/25 mm
Decke 14 mm/90 °/- mm
Boden 14-25 mm/90 °/- mm
Turm: Dicke/Neigung/Durchgangsstrecke
Front ? mm/0 °/# mm
Seite 64 mm/0 °/64 mm
Heck 57 mm/0 °/57 mm
Decke 20 mm/90 °/- mm
Blende 102 mm/0 °/102 mm
Seitliches Richten: Firma Lucas, elektrisch
15°/s min. (schnelles Drehen)
0,02 °/s max. (langsames Drehen)
Vertikales Richten: Manuell
+20°/-12°
Hauptbewaffnung: OQF 77 mm Mk. II (Kaliber 76,2 mm) L/49 (61Schuss)
Sekundärbewaffnung: 2x 7,92 mm BESA MG (1x koaxial, 1x Bug) (5.175Schuss)
Tertiärbewaffnung: 1x 2 Zoll-Nebelwerfer im Turm (20 Schuss)
1x Bren-MG im Stauraum am Turmheck (600 Schuss)
1x Sten- oder Thompson-MP im Kampfraum (256 bzw. 200 Schuss)
2x Nebelgeneratoren am Rumpfheck
Produktionszahlen: 1200

Frontansicht eines restaurierten A-34 "Comet B" in Bovington Man beachte die externen Nebelwerfer.



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Weiterführende Literatur/Links.

Chamberlain, Peter and Ellis, Chris, British and American Tanks of World War Two, Arms and Armour Press,ISBN# 0-85368-033-7

Ford, Roger, Sherman-Panzer, Karl Müller Verlag, ISBN# 3-86070-769-8

Hogg, Ian V., Munition für Leichtwaffen, Mörser und Artillerie, Motorbuch Verlag, ISBN# 3-613-01259-6

Spielberger, Walter J., Beute-Kraftfahrzeuge und -panzer der deutschen Wehrmacht, Motorbuch Verlag, ISBN# 3-613-01255-3

Janes Armour and Artillery 1981/1982

Handbuch/Betriebsanleitung Comet I

www.angelfire.com/ct/ww2europe/britisharmor.html www.fluggeraet.de/inhalt.html

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www.tankmuseum.co.uk.htm

www.ww2modelmaker.com/articlepub/satrckpdrs.htm

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Text by Dirk. Letztes Update:  3. October 2007