Die Hummel war ein Selbstfahrgeschütz für die Artillerie, das die schwere 15-cm-Feldhaubitze mit einem leichten Aufbau kombinierte. Die Waffe saß auf einem Laufwerk des Geschützwagens III/IV. Dieses Fahrzeug wurde 1942 bei Alkett entwickelt und erhielt mit der 15 cm Haubitze die offizielle Bezeichnung "15 cm Panzerhaubitze 18/1 auf Geschützwagen III/IV (Sd.Kfz. 165)". Am 27. Februar 1944 befahl Hitler den Beinamen des Fahrzeugs zu streichen, weil er nicht kriegerisch genug klang. Neben der 15 cm Haubitze wurde auf den Geschützwagen III/IV auch die 8,8 cm Pak 43 L/71 montiert, was zum Panzerjäger Nashorn führte.
Das Laufwerk des Geschützwagens III/IV war eine Mischung aus Elementen der Panzerkampfwagen III und IV. Im Prinzip handelte es sich um einen PzKpfw IV mit einem nach vorne verlegten Maybach HL 120 TRM Motor und den Kettenrädern und dem Endantrieb aus dem PzKpfw III. Unter den letzten Fahrzeugen gab es allerdings einige, die auf dem Standardlaufwerk des PzKpfw IV basierten, da das kombinierte Laufwerk damals nicht mehr in ausreichender Zahl verfügbar war. Die Hummel wog beachtliche 25,9 Tonnen was in erster Linie auf die große Haubitze zurückzuführen war. Um das Laufwerk nicht zu überfordern, mussten die Konstrukteure an anderer Stelle Gewicht sparen. So entschieden sie sich, den Vorrat der 15 cm Munition auf 18 Schuss zu begrenzen. Weiteres Gewicht ließ sich nur durch eine leichte Panzerung einsparen und so war der Kampfraum nach oben hin offen und die dünne Panzerung ließ sich an machen Stellen sogar mit Maschinengewehrbeschuss durchbohren. Die Panzerhaubitze 18/1 verschoss ein 43,5 kg schweres Geschoss auf eine Entfernung von 13,325 km. Während die Prototypen dieser Waffe noch mit Mündungsbremsen ausgestattet waren, ließ man sie in der Serienfertigung weg, da sie nicht nötig waren. Somit war die Hummel zwar eine schlagkräftige Artillerieeinheit, doch sie war auch anfällig gegen Angriffe von Jagdbombern oder Infanteristen.
Die Deutschen Eisenwerke bauten insgesamt 666 dieser Panzerhaubitzen, im Durchschnitt 35 Einheiten pro Monat. Die Produktion lief von Dezember 1942 bis Juli 1944. Daneben bauten die Deutschen Eisenwerke noch 150 "Munitionsträger Hummel" ohne Kanone, da ein gepanzerter Munitionstransporter, der sich immer in der Nähe der Panzerhaubitzen aufhielt, aufgrund der wenigen mitgeführten Munition erforderlich war. Einer dieser Munitionsträger wurde jeder Batterie zugeteilt. Jedes Panzerartilleriebataillon einer Panzerdivisionen verfügte über eine einzige schwere Batterie mit jeweils sechs Hummeln. Die Hummel war eine wirksame Artillerieselbstfahrlafette und wurde an allen Fronten eingesetzt. Für die morastigen Gebiete der Ostfront konnte eine breitere "Ostkette" aufgezogen werden um ein Einsinken zu verhindern, und der nach oben offene Kampfraum wurde häufig mit Segeltuch bedeckt um die schlimmsten Witterungsverhältnisse wenigstens bedingt abzuhalten.