Josef Stalin

Die schweren sowjetischen Kampfpanzer


Josef Stalin 1 mit 85 mm Kanone

Bis Ende 1943 hatte die Rote Armee den deutschen die strategische Initiative abgerungen und begann eine Reihe an Offensiven. Neben den zahlreichen T-34 waren dabei auch in immer größer werdender Anzahl die schweren "Josef Stalin" Panzer beteiligt. Diese Panzer wurden auf Basis der KV-Serie entwickelt (auch KW, nach Marschall Klimenti Voroshilov). Der KV-1 war zwar über die Jahre immer wieder verbessert worden, doch der neue Panzer sollte bei gleichem Gewicht mehr Leistung und vor allem eine stärkere Panzerung bieten.



IS-1

Bereits im Frühjahr 1942 erhielt das Konstruktionsteam unter Ingenieur Kotin, das bereits den KV-1 entwickelt hatte, die Aufgabe einen Nachfolger zu entwerfen. Wie schon beim KV-1 orientierte man sich beim Fahrwerk an dem des T-100/SMK: Jede Seite hatte sechs kleine Laufrollen, die über Drehstäbe gefedert waren. Drei Stützrollen hielten die, für russische Panzer typisch, schlaff gespannte Kette. Die Wanne orientierte sich am KV-1 und hatte an der Front eine Panzerung von 120 mm. Im Herbst 1942 wurden die ersten drei Prototypen zur Erprobung übergeben. Sie hatten noch den aus dem T-34/85 und dem KV-85 bekannten Gussstahlturm von Petrov. Für die Serienfahrzeuge entwickelte Petrov aber einen neuen größeren Turm, der an der Front bis zu 120 mm stark gepanzert war und ein Heck-MG auf der linken Turmrückseite besaß. Auch war genug Platz für den Einbau einer stärkeren Kanone vorhanden. Die Serienfertigung begann schließlich im Dezember 42. Dieser anfangs auch als IS-85 (oder JS, steht für Josef Stalin) bezeichnete Panzer hatte eine an manchen Stellen um 50 mm stärkere Panzerung als der KV-85. Trotzdem wog er wegen der kompakten Bauweise und dem niedrigeren Fahrwerk mit einem Gefechtsgewicht von 44 t dreieinhalb Tonnen weniger als sein Vorgänger KV-1 mit 47,5 t, bzw. nur eine Tonne mehr als der KV-1S. Zwar sank wegen des niedrigen Fahrwerks die Kletterfähigkeit aber andererseits konnten die Aufbauten nun über die Ketten ragen und ließen einen größeren Turmdrehkranz zu. Dieser Panzer wurde in kleinen Stückzahlen (ca. 120 Stück) als IS-1 bis Januar 1944 gebaut.



IS-2

Geschichte

Man merkte bald, dass die neue Konstruktion eine feuerstärkere Waffe aufnehmen konnte, und so kam es noch während dem Anlauf der IS-1 Produktion zu ersten Schusstests mit stärkeren Kanonen. Auch hatte man nun den T-34 mit dem KV-85 Turm versehen, so dass der mittlere Standardpanzer in der Version T-34/85 über die gleiche Kanone verfügte wie der schwere Panzer IS-1. Logischerweise ist es aber sinnvoll, den schweren Panzer auch mit einer stärkeren Hauptwaffe auszurüsten, als den schwächer gepanzerten, kleineren mittleren Panzer. Als Ersatz für die 85 mm Kanone D-5T Modell 1943 L/51,5 stand zu einen die neue 100 mm KwK D-10T (BS-3) zur Verfügung (Variante IS-100). Die Alternative dazu war die 122 mm Panzerkanone D-25T Modell 1943 L/43, die auf dem Marinegeschütz A-19 beruhte. Obwohl die D-10T auf 1.000 m 185 mm Panzerstahl durchschlagen konnte und die 122 mm Kanone nur 160 mm, entschied man sich für die D-25T. Die Gründe lagen vor allem in der Tatsache, dass für die 122 mm Kanone genug Munition vorhanden war und das Geschütz selbst auch in großen Stückzahlen produziert werden konnte. Darüber hinaus ließen sich mit der D-25T Sprenggranaten verschießen, die durch ihre Kraft feindlichen Panzern den Turm abreißen konnten. Der Panzer mit der 122 mm Kanone und dem entsprechend modifizierten Turm wurde unter dem Namen IS-122 entwickelt und ging Ende Oktober 1943 als IS-2 in die Produktion. Bereits bis zum Jahresende wurden über 100 Stück gefertigt und die ersten Exemplare erschienen Anfang 1944 auf dem Schlachtfeld. Die geplante Ausbringung von monatlich 250 Panzern des Typs IS-2 wurde im August 1944 erreicht. Seinen ersten Einsatz hatte der IS-2 bei der Schlacht um Korsun-Schewtschenkowski im Februar 1944.
Der IS-2 war ein massives Fahrzeug, dessen Größe durch das lange Kanonenrohr noch unterstrichen wurde. Doch trotz dieser Ausmaße hatte er eine gute Geländegängigkeit und war sehr beweglich. Durch die dicke Panzerung und die abgeschrägte Form von Turm und Rumpf war der IS-2 mehr als reichlich gepanzert, aber die Panzerbesatzungen legten noch größeren Wert auf die panzerbrechende Wirkung der 122 mm Kanone, mit der sie dem Tiger I überlegen waren und auch dem Königstiger gefährlich werden konnten. Bereits im Jahr 1944 wurden über 2.200 IS-2 gebaut und der schwere Panzer blieb bis Kriegsende in der Produktion und im Einsatz. Neben den vielen positiven Eigenschaften hatte der IS-2 auch drei große Schwachstellen. Zum einen hatte die 122 mm Kanone eine sehr geringe Feuergeschwindigkeit. Dies beruhte sowohl auf der, trotz einer Besatzung von nur vier Mann (Kommandant, Richt- und Ladeschütze im Kampfraum, Fahrer in der Wannenfront), herrschenden Enge in dem kompakt gebauten Turm als auch in der Tatsache, dass die Granaten und Kartuschen für die Kanone getrennt gelagert wurden. Außerdem konnten wegen dem Platzmangel nur 28 Schuss an Munition mitgeführt werden. Der dritte Schwachpunkt des IS-2, sozusagen seine Achillesferse, war die unzureichend gepanzerte Fahrersichtblende. Deutsche Panzer- und Pakmannschaften wurden deshalb angewiesen mit der PzGr 40 (Hochgeschwindigkeitsgeschoss mit Kern aus Wolfram oder anderem hochdichten Metall bzw. hochdichter Legierung) auf diese Luke zu schießen. Viele IS-1 und IS-2 konnten so außer Gefecht gesetzt werden. Aus diesem Grund wurde die Wannenform geändert und anstatt der Blende ein Winkelspiegel eingebaut. Der modifizierte Kampfwagen erhielt die Bezeichnung IS-2 Modell 1944 und wurde ab Sommer 1944 produziert. Weitere Modernisierungen erfolgten nach dem Krieg, indem man u.a. eine Feuerlöschanlage, Nachtsichtgeräte und so genannte Bordbunker für Ersatzteile, Werkzeuge, usw. anbrachte. Der Kampfsatz wurde ebenfalls um sieben Granaten erhöht. Die Hauptänderungen betrafen jedoch die Überarbeitung der Wannenform hin zum IS-2M.



Das Heck des IS-2

Technik

 Wanne und Turm

Die Wanne des IS-2 setzt sich aus einzelnen Stahlblechen und Gussstahlteilen zusammen, die miteinander verschweißt sind. Am charakteristischsten ist dabei wohl die Wannenfront. An ihr kann man auch einfach die verschiedenen Versionen des IS-2 unterscheiden. Die frühe Version IS-2 Modell 1943 besaß wie der IS-1 noch eine angewinkelte Bugpartie mit einer Beobachtungsluke und den runden, U-förmigen Abschluss an der Oberkante der Wannenfront sowie die gewölbten Übergänge zur Wannenseite. Gerade die angewinkelte Bugpartie mit ihrer in einem Winkel von 60 % zur Horizontalen angeordnete Panzerung, die zudem aufgrund der Fahrersichtblende einen Durchbruch besaß, konnte aber von feindlichen Granaten durchschlagen werden. Diese Schwachstelle wurde beim IS-2 Modell 1944 durch eine neue glatte, abgeschrägte Frontpanzerung behoben. Die bisherige Bugpartie (eine Platte mit 70 mm/16° und die bereits beschriebene mit 120 mm/60°) wurde durch eine durchweg 120 mm dicke Panzerung unter einem Winkel von 30° ersetzt. Zudem wich die Beobachtungsluke für den Panzerfahrer einem Sehschlitz mit Winkelspiegel. Die dadurch verstärkte Wannenfront des IS-2 ging im Sommer 1944 in Produktion. Neben der bei UZTM ab Mai 1944 produzierten Gusstahlvariante wurde ab Juni auch eine geschweißte Ausführung der neuen Bugpartie hergestellt. Für die KwK 36 des Tigers war die neue Frontpanzerung unbezwingbar.
Wie schon beim IS-1 erstreckte sich die Wanne des IS-2 über die Kettenabdeckung. Dies unterschied die Stalin Panzer von ihren Vorgängern der KV-Reihe und ermöglichte den Einbau der größeren Türme für die 122 mm Kanone. Das Heck der Wanne, mit seinen beiden großen Montageluken für den Getrieberaum, war, ähnlich wie beim T-34, zum Turm hin angewinkelt. Die Seitenpanzerung maß 90 mm, am Heck betrug sie immer noch 60 mm und die Wannendecke war zum Schutz gegen Angriffe von feindlichen Flugzeugen mit 30 mm starken Panzerblechen versehen.
Der von Petrov entwickelte Gussstahlturm des IS-2 besaß ebenfalls abgeschrägte Seitenwände und eine starke Panzerung. Sie betrug am Heck, den Seiten als auch an der Turmfront 100 mm. Die Dachbleche hatten wie bei der Wanne eine Stärke von 30 mm. Auf dem Dach befanden sich zudem die angeschweißte Kommandantenkuppel, die Einstiegsluke, eine Entlüfterklappe sowie die Winkelspiegel für den Lade- und den Richtschützen. Auffällig war das links am Heck des Turmes angebrachte Heck-MG in Kugelblende hinter dem Sitz des Kommandanten. Ab Mai 1944 wurde eine verbesserte Version des Turms hergestellt. Die Frontpanzerung stieg auf bis zu 120 mm an, während die Seitenwände nun 110 mm stark waren.
Da der IS-2 auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg im Dienste der Sowjetunion war, kam es Anfang der 50er Jahre zu einem umfangreichen Modernisierungsprogramm, das im IS-2M endete. Diese überarbeitete Version zeichnete sich vor allem durch einen neuen aus verschweißten Panzerplatten bestehenden Bug aus. Die bereits verbesserte Wanne des Modells 1944 wurde weiter modifiziert, in dem der Übergang zwischen Wannenfront und -seite nicht mehr gebogen war, sondern entsprechend dem T-34 aus abgeschrägten und im Winkel zu einander verschweißten Panzerplatten bestand. In diesem Zusammenhang wurde auch die Wannenpanzerung oberhalb des Fahrwerks noch mehr abgeschrägt, um den seitlichen Panzerschutz zu verbessern.

 

 Bewaffnung

Die Hauptbewaffnung des IS-2 bestand, wie bereits bemerkt, aus der 122 mm Panzerkanone D-25T Modell 1943 L/43. Um die bei dieser großkalibrigen Waffe auftretenden starken Rückstoßkräfte zu minimieren, erhielt das Rohr eine aktive Zweikammermündungsbremse, die knapp zwei Drittel der Energie der Rückstoßes auffing, in dem sie die Pulvergase nach dem Austritt des Projektils teilweise umlenkte. Die zu Beginn verwendete T-förmige Mündungsbremse hatte sich während der Testphase als ungenügend erwiesen und wurde unter anderem bei Beschusstests auf einen erbeuteten Panther zerstört. Daraufhin verwendete man eine Zweikammermündungsbremse nach deutschem Vorbild, die später eine verbesserten Version wich. Ein Nachteil der Waffe war die langsame Feuergeschwindigkeit von nur zwei oder drei Schuss je Minute (zum Vergleich: die KwK 42 des Panther schaffte bis zu 8 Schuss/min). Sie resultierte vor allem aus den bei diesem großen Kaliber verwendeten Granaten mit getrennter Ladung. Der Kampfsatz des IS-2 umfasste je 28 Granaten und Kartuschen, was nicht besonders viel ist. Zum Einsatz kamen Splitter-Sprenggranaten (OF-471) und Panzergranaten mit ogivalem Kopfteil oder einer ballistischen Haube (NBR-471 bzw. BR-471), wobei die Mündungsgeschwindigkeit durchweg 781 m/s betrug.

Mit dem Zielfernrohr TSCH-17 konnten Ziele bis auf eine Entfernung von 5.000 m angerichtet werden. Der maximale Erhöhungswinkel von +20° erlaubte auch den artilleristischen Einsatz auf Reichweiten bis zu 15 km mittels Erhöhungslibelle. Beim TSCH-17 handelte es sich um ein Teleskop-Scharnier-Zielfernrohr mit vierfacher Vergrößerung und einem Blickfeld von 15°. Es besaß drei verschiedene Skalen auf der Strichplatte: PGS (Splitter-Sprenggranate mit dritter Ladung), PGP (Splitter-Sprenggranate mit voller Ladung und Panzergranate) und DT (koaxiales Turm-MG). Die Sekundärbewaffnung umfasste drei 7,62 mm MG-DTM und ein 12,7 mm Fla-MG DShK. Die drei DTM waren wie folgt auf den Panzer verteilt: Mit der Kanone gekoppeltes, koaxiales Turm-MG, das wie oben erwähnt mit dem Zielfernrohr gerichtet werden konnte, MG in Kugelblende für den Kommandanten am Heck des Turms, ausgestattet mit einem Scharfschützen-Zielfernrohr PU, das eine Kampfentfernung bis 600 m zuließ, und ein starr in die Panzerwanne eingebautes Bug-MG, das vom Fahrer bedient und durch seine Lenkbewegungen des Panzers auch gerichtet wurde. Das gurtgespeiste, in Lafette befestigte Fla-MG befand sich auf der Kommandantenkuppel des Kampfpanzers oder in einer speziellen Halterung an der rechten Turmseite. Es wurde vom Kommandanten bedient und mittels Rahmenvisier (Erdziele) oder Reflexvisier K8-T (Luftziele) angerichtet. Die maximale Kampfentfernung betrug bei dieser Waffe 3.500 m auf Erdziele und 1.600 m auf Luftziele.



Bezeichnung der Kanone: D-25T Modell 1943 L/43
Kaliber: 122 mm
Zahl der Züge: 44
Rohrlänge: 5.240 mm,
5.840 mm mit Mündungsbremse
Gesamtgewicht: 1.930 kg
Feuerhöhe: 1,94 m
Richtbereich Seite: 360°
Richtbereich Höhe: -3° bis +20°
maximale Rücklauflänge: 570 mm
maximale Schussweite: 5.000 m (direktes Richten),
15.000 m (indirektes Richten)
Feuerrate: 2 - 3 Schuss/min
Munitionsarten: - Splitter-Sprenggranate OF-471
- Panzergranate BR-471B
- Panzergranate NBR-471
Munitionsvorrat: je 28 Granaten und Kartuschen

 Antrieb

Wie auch beim T-34 kam beim IS-2 der erste speziell für Panzerfahrzeuge entwickelte Dieselmotor, der W-2 zum Einsatz. Er besaß im Gegensatz zum W-2-34 des T-34 aber einige Verbesserungen wie eine modifizierte Aufhängung oder einen Schwungkraftanlasser. Beim W-2 handelte es sich um einen Viertakt-Zwölfzylinder-V-Dieselmotor mit einer Zylinderblockstellung von 60°. Das zweiteilige Kurbelgehäuse bestand aus einer Aluminiumgusslegierung, am Oberteil waren die Zylinderblöcke angeflanscht, der Unterteil diente als Ölsammler (Trockensumpfschmierung). Die Anbauaggregate, wie zum Beispiel die Kraftstoffförder- und die Einspritzpumpe, waren oftmals die gleichen wie beim T-34. Der Motor befand sich wie die gesamte Antriebsanlage im Heck der Wanne und war längs zur Fahrtrichtung eingebaut. Bei einer Drehzahl von 2.000 Umdrehungen/min leistete er 520 PS. Der Kraftstoff verteilte sich auf drei Behälter mit einem Volumen von 190, 245 und 85 Liter. Darüber hinaus befanden sich auf den Kettenabdeckungen am Heck auf jeder Seite zwei weitere Zusatzkraftstoffbehälter zu je 90 l (drei für Diesel, einer für Motoröl). Gestartet wurde der 12-Zylinder-Diesel entweder mit einem elektrischen Schwungkraftanlasser, der auch per Hand bedient werden konnte, oder einer Pressluftanlage. Besonderes Augenmerk wurde auf die Betriebssicherheit im Winter geworfen. So besaßen die beiden WT-5 Multizyklon-Luftfilter einen Vorwärmer für die angesaugte Luft. Außerdem war eine Wärmeanlage für den Kühlwasserkreislauf vorhanden, um bei abgestelltem Motor die benötigte Wassertemperatur aufrecht zu halten und ein Einfrieren des Kühlwasser zu vermeiden. Sie bestand aus zwei mit Heizkörpern versehen Wasserbehältern, in denen das Wasser vorgewärmt wurde, bevor es zum Motor gelang (Brennstoffvorrat der Heizkörper für maximal 12 Stunden Betriebsdauer dimensioniert). Die Kraftübertragung vom Motor zum Antriebsrad erfolgte über einen mehrstufigen Antriebsstrang: W-2 Motor - Mehrscheiben-Trockenkupplung - mechanisches Viergangwechselgetriebe mit Vorgelegewelle (acht Vorwärts- und zwei Rückwartsgänge) - je Antriebsrad ein zweistufiges Planetenlenkgetriebe (kuppelbar), das auf der Abtriebswelle des Wechselgetriebes lag - Summenbandbremsen - Seitenvorgelege. Die Seitenvorgelege waren als zweistufige Untersetzungsgetriebe mit einer Planetenstufe ausgelegt, und besaßen ein Untersetzungsverhältnis von 13:1 (T-34: 5,7:1), was bei kleinen Drehzahlen ein großes Drehmoment auf das Antriebsrad leitete, so dass mit dem gleichen Motor wie beim T-34 auch der IS-2 bewegt werden konnte. Die Antriebsräder befanden sich wie bei allen sowjetischen Panzern am Heck des Fahrzeugs. Im Gegensatz zum T-34 kam beim IS-2 jedoch ein Stützrollenlaufwerk zum Einsatz, das aus je einer 86-gliedrigen Gleiskette, einem gegossenen Antriebsrad mit zwei Zahnkränzen, 6 Laufrollen, dem Leitrad (identisch zu den Laufrollen, aus Stahlguss) und drei Stützrollen bestand. Zudem besaß der IS-2 eine Drehstabfederung - die Laufrollen waren mit ihren Schwingarmen auf zwölf Torsionsstäben aufgehängt.

 

 Elektrik

Als Stromquelle verfügte der IS-2 über einen Gleichstromnebenschlussgenerator G-73 und zwei in Serie geschaltete Batterien, die folgende Verbraucher speisen:

 

12 Volt-Netz:

-Zündspulen KP 4716,

-Vorwärmanlage,

-Bordsprechanlage TPU-4-BIS-F

 

24 Volt-Netz:

-Elektromotor SA-189 des Schwungkraftanlasser,

-Entlüftermotor MW-12,

-elektrische Abfeuerung,

-Turmschwenkwerkmotor MB-20-K Innen- und Außenbeleuchtung,

-Signalhorn

 

Einsatz

 Exporte

Die tschechische Armee wurde Anfang 1945 von der Sowjetunion mit einigen schweren Kampfpanzern IS-2 ausgerüstet. Ebenfalls noch im Zweiten Weltkrieg erhielt Polen 71 IS-2, die auf zwei Regimenter aufgeteilt wurden. Davon waren am Ende des Krieges noch 26 Panzer übrig, von denen 21 an die Sowjetunion zurückgegeben wurden und die fünf restlichen beim 7. polnischen Panzerregiment Dienst taten. Darüber hinaus lieferte man China Anfang 1950 eine größere Anzahl an IS-2, von denen wohl auch einige im Koreakrieg zum Einsatz gekommen sein dürften. Auch gab China IS-2 an Vietnam weiter, wo sie im Indochinakrieg verwendet wurden. 1952 gingen dann auch IS-2 an die DDR. Weitere Nutzer des IS-2 waren Nordkorea und Kuba, die in den frühen 60er Jahren mit ihm ausgerüstet wurden. In der Roten Armee selbst war der verbesserte IS-2M noch bei Manövern Anfang der 80er Jahre im Einsatz, zu einem Zeitpunkt als die Nachfolger IS-3 und JS-4 längst nicht mehr genutzt wurden. Die offizielle Außerdienststellung erfolgte erst 1995.

 

 IS-2 bei der KVP und NVA

Zum Zeitpunkt der Gründung der DDR im Oktober 1949 war man noch weit entfernt von den Strukturen der späteren Nationalen Volksarmee (NVA). Sämtliche in dieser Gründerzeit von der Sowjetunion überlassenen Panzerfahrzeuge unterstanden der "Hauptverwaltung für Ausbildung (HVA), die zum Innenministerium gehörte. Ihre Aufgabe bestand in der Aufstellung spezieller militärisch organisierter Polizeieinheiten. Erst 1952 erfolgte mit der Schaffung der Kasernierten Volkspolizei (KVP) die endgültige Trennung zwischen normalen Polizeieinheiten und den militärisch strukturierten Verbänden. Noch im selben Jahr erhielt die KVP ihre ersten schweren Kampfpanzer IS-2, wobei von anfangs 144 geplanten Fahrzeugen nur 47 von der Sowjetunion übergeben wurden. Die NVA behielt diese Panzer logischerweise bei ihrer Gründung 1956, weitere Fahrzeuge kamen aber nicht mehr hinzu. Jeweils 19 Panzer kamen in den Panzerdivisionen 7 und 9 zum Einsatz, die restlichen Fahrzeuge dienten zur Schulung. Allerdings war der schwere Kampfpanzer JS zu diesem Zeitpunkt bereits in die Jahre gekommen und auch die taktischen Anforderungen verlangten nach mittleren Kampfpanzern. Aber noch bis 1956 plante die DDR den IS-2 durch einen neuen schweren Panzer, vermutlich den sowjetischen T-10, zu ersetzen. Man ließ dieses Projekt aber letztendlich fallen und konzentrierte sich stattdessen auf mittlere Kampfpanzer, die eine schwere Bewaffnung mit einer hohen Mobilität verbanden. Ab 1958 wurde der IS-2 deshalb bei den Panzerverbänden der NVA ausgemustert und teilweise für Sprengversuche oder als Ziel auf Schiessplätzen verwendet.



Die Hinterseite des IS-2M. Die Kugelblende des Heck-MG am Turm, sowie die ähnlich dem T-34 abgeschrägte Heckform der Wanne sind gut zu erkennen.

IS-3

War der IS-2 schon ein starker Panzer, so starteten im Sommer 1944 zwei neue Projekte für einen weiteren schweren Sowjetpanzer. Das erste Projekt zeichnete sich vor allem durch seinen neuartigen Turm aus. Petrov, der ja schon den gusseisernen Turm für den T-34/85 und IS-2 entworfen hatte, machte sich daran einen noch besseren Turm zu bauen. Dieser neue Turm hatte eine stärkere Panzerung als der alte des IS-2 und besaß eine runde geschossabweisende Kuppelform. Sie ist bis zum heutigen Zeitpunkt mit dem T-80 und seinen Abkömmlingen das Erkennungsmerkmal russischer Panzer geblieben. Der Turm war wieder mit der Panzerkanone 122 mm D-25T ausgerüstet und besaß eine bessere Aufteilung des Innenraums. Durch die neue Form konnte an der Front eine Panzerstärke von bis zu 250 mm erreicht werden.
Die zweite Projektgruppe unter K.Y. Kotin entwarf einen Panzer, der vor allem durch seine ungewöhnliche Wannenform auffiel. Die obere Hälfte der Frontpanzerung bestand aus zwei angewinkelt miteinander verschweißten Panzerplatten, anstatt aus einer sich über die ganze Wannenbreite erstreckenden Platte wie beim T-34. Dadurch erhielt die Wanne am Bug die charakteristische Form eines umgekehrten V, so dass auftreffende Geschosse nicht mehr Richtung Turm sondern zu den Seiten hin abgelenkt wurden. Diese Bugform wurde seitdem außer bei anderen schweren Sowjetpanzern, wie zum Beispiel dem IS-7 oder dem T-10, bei keiner anderen Konstruktion wiederholt. Bedingt durch die außergewöhnliche Gestaltung der Wannenfront wurde auch die Position des Fahrer in die Wannenmitte verlagert. Die Seiten der komplett geschweißten Wanne waren ebenfalls angewinkelt, so dass sich insgesamt eine gute geschossabweißende Wannenform ergab. Dadurch konnte der Schutz vor feindlichen Geschossen verbessert werden, ohne das Gewicht erhöhen zu müssen.
Beide Projekte besaßen also jeweils zwei unterschiedliche innovative Schwerpunkte. Darum war die Entscheidung des zuständigen Ministers V. A. Malyshev, diese beiden Vorzüge in einem Projekt zu vereinen, nur all zu verständlich. Im Oktober 1944 war es dann soweit, der erste Prototyp mit dem Namen "Object 703" konnte vorgeführt werden. Er besaß den runden Kuppelturm sowie die außergewöhnliche Wanne mit der angewinkelten Frontpanzerung. Nach der Freigabe durch Stalin konnte die Produktion des neuen schweren Panzers unter dem Namen IS-3 beginnen. Die ersten Testexemplare verließen Mitte Mai 1945 die Fabrikhallen, zu einem Einsatz im Zweiten Weltkrieg kam es jedoch nicht mehr. Zwar entsandten die Sowjets noch mindestens ein Panzerregiment, das mit dem IS-3 ausgerüstet war, zu den Kampfhandlungen im Fernen Osten gegen Japan. Berichte über einen Einsatz liegen jedoch nicht vor.
Bei der Militärparade der Alliierten am 7. September 1945 in Berlin ließ die Rote Armee in Form des 71. Schweren Gardepanzerregiments insgesamt 52 IS-3 auffahren. Dies stellte eine große Überraschung für die westlichen Alliierten dar, die bis zu diesem Zeitpunkt von dem neuen schweren Panzer keine Kenntnis genommen hatten. Die Massenproduktion des IS-3 begann jedoch erst Mitte 1946.
Die Hauptbewaffnung des IS-3 in Form der 122 mm Kanone D-25 wurde von seinem Vorgänger IS-2 übernommen. Wie dieser führte er ebenfalls nur einen Munitionsvorrat von 28 Schuss mit, der sich normalerweise aus 18 Sprenggranaten und 10 panzerbrechenden Granaten zusammensetzte. Die Tankkapazität betrug wie beim IS-2 450 Liter, auch die vier je 90 Liter fassenden Außentanks wurden übernommen. Jedoch waren nun alle vier Tanks mit Dieselkraftstoff gefüllt. Die bereits beschriebene Wannen- und Turmauslegung machte den IS-3 mit seinen schrägen Flächen zu einem kompakten Panzer mit kleiner Silhouette. Obwohl er mit seinen 46 Tonnen Gefechtsgewicht 20 Tonnen weniger wog, war der IS-3 dem Tiger II vollauf ebenbürtig. Er hatte den gleichen Bodendruck wie der T-34/76A und war, da er auch den gleichen 600 PS Motor wie dieser hatte, allerdings an die Grenzen des Machbaren gestoßen. Es dauerte auch nicht lange bis die gleichen Mängel in Erscheinung tragen, mit denen auch die schweren deutschen Panzer Tiger II und Jagdtiger zu kämpfen hatten. So hatte der IS-3 ernste Probleme mit der Zuverlässigkeit des W-2-IS Dieselmotors als auch des Getriebes. Dies führte noch 1946 dazu, dass ein Modernisierungsprogramm ins leben gerufen wurde, mit dem die prägnantesten Konstruktionsfehler behoben werden sollten. Zwischen 1948 und 1952 wurden sämtliche IS-3 Panzer entsprechend modernisiert. Dies betraf vor allem den Antriebstrang. So kam nun ein stärkerer Motor sowie ein überarbeitetes Getriebe zum Einsatz und auch die Hauptkupplung und die Seitenvorgelege wurden durch bessere Ausführungen ersetzt. Aber auch das alte 10-RK Funkgerät wich dem moderneren Aggregat vom Typ 10-RT. Zudem wurden in diesem Zusammenhang auch die Laufrollen durch neue ersetzt. Trotzdem konnten nicht alle Schwachstellen an der Konstruktion des Panzers beseitigt werden. Das Gefechtsgewicht war nun auf 48,8 t angestiegen. Ende der 50er Jahre folgten unter der Bezeichnung IS-3M weitere Modernisierungen. Jedoch konnte auch dies die Einlagerung der noch vorhandenen Panzer vom Typ IS-3 nicht verhindern.
Neben der Nutzung durch die Rote Armee wurde der IS-3 auch in geringen Stückzahlen exportiert. So gingen einzelne Fahrzeuge nach Polen oder in die damalige Tschechoslowakei. Auch China erhielt IS-3 Panzer, jedoch erst nach dem Koreakrieg. Zudem wurde Ägypten ab Ende der 50er Jahre mit IS-3 Panzern beliefert. Das Land setzte sie auch in den Konflikten gegen Israel ein, wobei die Israelis einige IS-3 erbeuten konnten. Heute existieren noch einige IS-3M als Sockelpanzer oder in Museen, den einzig erhalten gebliebenen ursprünglichen, unmodifizierten IS-3 besitzt das Panzermuseum in Kubinka bei Moskau.



Die Weiterentwicklungen bis zum T-10

 IS-4

Bereits 1944 begann die Entwicklung eines weiteren schweren Panzers der IS-Baureihe, dem IS-4. Der endgültige Prototyp wurde 1947 akzeptiert, die Serienproduktion war jedoch schon zuvor langsam hochgefahren worden. Man baute nur an die 250 Panzer, die hauptsächlich zu Einheiten im Osten der Sowjetunion gelangten. So endete die Fertigung des IS-4 schon im Jahre 1947, was vor allem auf die vielen Unzulänglichkeiten zurückzuführen ist, in deren Mittelpunkt die anfällige Kraftübertragung und die schlechte Manövrierbarkeit standen.

 

 IS-5

Diese Entwicklung hat ihren Ursprung ebenfalls im Jahre 1944. Obwohl es mehrere Varianten bezüglich Bewaffnung, Panzerung und Gestaltung gab, kam dieses Projekt nicht über ein paar Holzmodelle hinaus.

 

 IS-6

10 Jahre später, 1954, entstand der nächste Tank der IS-Serie. Das Fahrwerk und der Turm des IS-6, inklusive 122 mm Kanone, orientierten sich am IS-2. Zwei verschiedene Prototypen wurden gebaut: "Objekt 252" mit der mechanischen Kraftübertragung des IS-3 und "Objekt 253" mit einem elektromechanischen Antrieb. Allerdings hatten beide Versionen extreme Probleme mit der Zuverlässigkeit, der neuartige elektromechanisch Antrieb war vor allem mit den 51,5 t Gewicht des IS-6 überfordert.

 

 IS-7

Schon 1945 entstand unter dem Einfluss der Panzerentwicklung während des Zweiten Weltkriegs die erste Version des IS-7, von der aber nur ein 1:1-Modell aus Holz gebaut wurde. 1946 begann man unter der selben Projektnummer 260 eine neue Ausführung zu konstruieren und bereits Ende des Jahres konnten die ersten Prototypen erfolgreich getestet werden.
Zu den auffälligsten Merkmalen dieses schweren Sowjet-Panzers zählt zum einen der Übergang von der D-25T 122 mm Panzerkanone zur noch stärkeren 130 mm Kanone S-26, die darüber hinaus einen automatischen Lademechanismus besaß, um nun endlich die niedrige Feuergeschwindigkeit zu beseitigen. So konnten nun Feuerraten von sechs bis acht Schuss je Minute erreicht werden. Zum anderen kam nun erstmals eine mit Gummipolstern ausgestattete Gleiskette zum Einsatz.
Um die Panzerung des IS-7 weiter zu verbessern, wurden ausführliche Beschusstests unternommen, auf deren Basis sowohl die Wanne als auch der Turm 1947 ein weiteres Mal umkonstruiert wurden. Außerdem verwendete man nun die noch stärkere 130 mm Kanone S-70 L/54 inklusive einem Feuerleitrechner. Diese Kombination aus starker Panzerung und Bewaffnung machte den IS-7 wohl zum stärksten Panzer seiner Zeit, allerdings hatte er mit einem ähnlichen Gewicht wie der Tiger II nun ebenfalls die Grenze zum taktisch Sinnvollen erreicht.

 

 IS-8/9

Um der Tendenz zu immer höheren Gefechtsgewichten bei den schweren Panzern entgegenzuwirken, erschien 1948 ein Entwicklungsauftrag für einen neuen schweren Sowjet-Panzer, der weniger als 50 t wiegen sollte. Dies führte zum Projekt 730, das später als IS-8 bezeichnet wurde. Die Erprobung der Vorserienmodelle brachte jedoch eine Vielzahl an Defiziten zu Tage, so dass eine Überarbeitung notwendig wurde. Es entstand letztendlich ein neuer Panzer, der IS-9, beziehungsweise später der IS-10. Nach dem Tode Stalins Anfang 1953 wurde auch die Bezeichnung der schweren Panzer nach ihm aufgegeben. Der neue schwere Kampfpanzer, der bis 1993 in Dienst bleiben sollte, ging letztendlich als T-10 in Dienst.



Josef Stalin 2 Modell 1943. Fahrersichtblende und angewinkelte Frontpanzerung sind gut zu erkennen.

Bezeichnung des Fahrzeugs: Josef Stalin IS-2 Modell 1944 Josef Stalin IS-3
Typ: schwerer Kampfpanzer schwerer Kampfpanzer
Hersteller: ChKZ (Kirov), UZTM und weitere ?
Baujahr: 1943 bis 1945 1945 bis 1946
Motor: W-2-IS (W-2K) Viertakt-Dieselmotor W-2-IS (W-2K) Viertakt-Dieselmotor
Zylinderzahl, Anordnung: 12, V-Anordnung (60°) 12, V-Anordnung (60°)
Hubraum: 38.880 cm³ 38.880 cm³
Nenndrehzahl: 2.000 U/min 2.000 U/min
Nennleistung: 520 PS 520 PS
Leistungsgewicht: 11,3 PS/t 13,0 PS/t
Durchschnittsgeschwindigkeit: Straße 19 - 22 km/h (37 km/h maximal)
Gelände 13 - 16 km/h
Straße 40 km/h (maximal)
Getriebe (Gänge): mechanisches Viergangwechselgetriebe (8/4) ?
Federung: Drehstabfederung Drehstabfederung
Länge über alles: 9.830 mm 9.850 mm
Breite über alles: 3.070 mm 3.200 mm
Höhe über alles: 2.735 mm 2.450 mm
Bodenfreiheit: 465 mm ?
Spurweite: 2.420 mm ?
Kettenbreite: 650 mm ?
Gefechtsgewicht: 46 t 45,8 bis 46,5 t
Bodendruck: 0,081 MPa (0,826 kg/cm²) ?
Kraftstoffvorrat: 520 l + 270 l 450 + 360 l
Kraftstoffverbrauch: Straße 260 bis 300 l/100 km
Gelände 310 bis 360 l/100 km
Straße 250 l/100 km
Gelände 450 l/100 km ?
Fahrbereich: Straße 260 bis 300 km
Gelände 220 bis 250 km
190 km?
Steigfähigkeit: 36° ?
Querneigung: ? ?
Kletterfähigkeit: 1.000 mm ?
Grabenüberschreitfähigkeit: 2.500 mm ?
Watfähigkeit: 1.300 mm ?
Besatzung: 4 4
Hauptbewaffnung: 1 122 mm KwK D-25T L/43 (ursprünglich A-19 Schiffskanone) (28 Schuss) 1 122 mm KwK D-25T L/43 (ursprünglich A-19 Schiffskanone) (28 Schuss)
Sekundärbewaffnung: 1 12,7 mm Fla-MG DShK(250),
3 7,62 mm MG DTM Degtjarewa (2.330; je eins koaxial, in der Wanne und am Turmheck)
1 12,7 mm Fla-MGDShK,
1 7,62 mm MG DTM Degtjarewa
Produktionszahlen: 1943: 102
1944: 2250
1945: 1150
2.311 (davon 350 im Jahr 1945 und 29 bis Ende des Krieges mit Deutschland)

Panzerung

  Josef Stalin IS-2 Modell 1944 Josef Stalin IS-3
Wanne (Walzstahl, geschweißt und Gussstahl):    
Bug, oben 120 mm/30° 120 mm/20°-34°
Bug, unten 120 mm/60° 120 mm/27°
Seite, oben 90 mm/75° 90 mm/30° + 30 mm/30°
Seite, unten 90 mm/90° 90 mm/90°
Heck, oben 60 mm/41° 60 mm/42°
Heck, unten 60 mm/49° 60mm/49°
Decke 30 mm/0° 20 mm/0°
Boden 20 mm/0° 20 mm/0°, an den Seiten 30°
Turm (Gussstahl):    
Front 100 bis 120 mm/bis 90° 110 bis 250 mm
Seite 110 mm/72° 110 bis 220 mm
Heck 100 mm/60° 110 bis 220 mm
Decke 30 mm/15° 20 mm/18°

Josef Stalin 3 bei der Militärparade der Alliierten am 7. September 1945 in Berlin.


Weiterführende Literatur/Links.

Die russischen Panzer des Zweiten Weltkriegs auf www.panzerlexikon.de
Infos zu de IS-Panzern auf www.battlefield.ru
Walter J. Spielberger, Die Kampfpanzer der NVA, Motorbuch Verlag
Joseph Page, Tim Bean, Russian Tanks of World War II, Motorbooks International



 

Text by UncleK. Letztes Update: 24. December 2010