Wiesel 2



Wiesel 2 Ozelot mit aufgerichteter Waffenanlage ASRAD

Geschichte

Der Wiesel 1 löste bei der Fallschirmtruppe der Bundeswehr denn Lkw 0,75 t KRAKA ab. Doch auch bei den Jägern und Gebirgsjägern, in deren schweren Kompanien, bewährte sich das kleine und agile Fahrzeug. Doch die Aufgaben der Bundeswehr in der Zeit nach dem Kalten Krieg änderten sich radikal. So standen jetzt nicht mehr nur Verteidigung, sondern auch friedenssichernde und friedensschaffende Missionen in aller Welt an vorderster Stelle. Diese Umstrukturierung erforderte nicht nur eine veränderte Ausbildung, sondern auch neue Waffen und Geräte. Dieses Potential entdeckte die Firma MaK (heute: Rheinmetall Landsysteme), welche ja auch schon den Wiesel 1 gefertigt hatte, frühzeitig. Wie auch schon beim Vorgängermodell, entwickelte MaK den Nachfolger Wiesel 2 auf eigene Kosten. Dabei war die Grundidee, dass man auf dem bewährten Wiesel 1 eine breite Fahrzeugpalette entwickelte, welche für zahlreiche Missionstypen geeignet sein sollte. Neben zahlreichen Komponenten des Wiesel 1 sollte auch dessen gute Lufttransportfähigkeit beibehalten werden und mindestens 2 Fahrzeuge in der C-160 Transall bzw. 1 Fahrzeug im CH-53G transportiert werden können. Weiterhin sollte auch eine Anlandung per Lastenfallschirm aus der Transall heraus, weiterhin möglich sein. Dass das Konzept des Wiesel 2 global ist, zeigt seine Eignung für den Betrieb in den Klimazonen A1 (extrem heiß und trocken), B2 (heiß und feucht) sowie C1 (kalt bis minus 25°C). Der erste Prototyp wurde schon 1994 fertiggestellt.
Das Konzept zahlte sich aus, da die Bundeswehr bald Interesse am Wiesel 2 zeigte. Um den Luftlandetruppen, gerade wegen internationaler Einsätze, eine bessere Luftabwehrfähigkeit zu verschaffen, wurde schließlich das LeFlaSys (Leichtes Flugabwehr System) auf Basis des Wiesel 2 beschafft. 1998 wurde der Vertrag abgeschlossen und die ersten Fahrzeuge wurden ab dem Jahr 2000 geliefert. Im Juni 2001 meldete die erste der drei auszurüstenden Batterien ihre Einsatzbereitschaft und die Lieferungen sollten im Jahr 2003 abgeschlossen sein. Beschafft werden 50 Wiesel 2 Ozelot, 10 Wiesel 2 AFF und 7 Wiesel 2 BF/UF. Ein weiterer Bereich der intensiven Schutzes bedarf, ist bei den Sanitätstruppen der Fallschirmjäger. Am 18. September 2001 wurde dann ein Vertrag über die Beschaffung von 15 (plus 5 optional) Sanitätsfahrzeugen, auf Basis des Wiesel 2, unterzeichnet. Die Lieferung der Fahrzeuge soll in den Jahren 2002 und 2003 erfolgen. Aber auch die Mörserzüge der Fallschirmjäger sollen mobiler werden und so wurde gemeinsam mit den Jäger- und Gebirgsjägereinheiten ein neues Mörserfahrzeug gesucht. Deren M113 Mörserfahrzeug ist auch schon in die Jahre gekommen und so wurde ein Bedarf von 94 Mörserfahrzeugen auf Basis des Wiesel 2 angemeldet. Die Lieferung dieser Fahrzeuge soll ab 2005 erfolgen. Die Erfolgsgeschichte des Wiesel 1 scheint sich bei dem Wiesel 2 zu wiederholen und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein bis weitere Varianten des Waffenträgers geordert werden.



Technik

Bei der Entwicklung des Wiesel 2 wurden zahlreiche Komponenten des erfolgreichen und bewährten Vorgängers Wiesel 1 beibehalten. Hauptunterschied dürfte die gesteigerte Größe des Wiesel 2 sein. So wurde das Laufwerk um eine weitere Laufrolle verlängert, was zu einer um 0,6 m größeren Aufstandslänge führte. Als Gleiskette wird das Modell 622 B von der Firma Diehl verwendet, welche mit Hilfe des Prinzip des gummigelagerten Kettenbolzens einen weltweit einmaligen geringen Verschleiß ermöglicht. Um 165 mm wurde das Fahrzeugdach angehoben, damit die Besatzung mehr Platzfreiheit genießt. Dank diesen Umbaumaßnahmen wurde das Stauvolumen um mehr als 100 %, also von 2 m³ auf über 4 m³, gesteigert. Betreten wird die Standardvariante des Wiesel 2 durch eine Hecktür. Der Fahrbereich konnte, dank eines vergrößerten Tankvolumens, von 300 km auf 550 km gesteigert werden. Als Motor wurde der bekannte 1,9 Liter TDI aus der zivilen Produktion von Volkswagen verwendet. Dieser ist mit Abgasturbolader, Ladeluftkühler und Abgasrückführung ausgerüstet. Von der Zahnradfabrik Friedrichshafen wurde das neuentwickelte vollautomatische Lenk- und Schaltgetriebe LSG 300 eingebaut. Weiterhin wurde ein 4-Gang-Automatikgetriebe HP240, welches elektronisch/hydraulisch geschaltet wird, verwendet. Der Panzerschutz des Wiesel 2 ist gegen Munition bis zum Kaliber 7,62 mm, Granatsplitter von Artilleriegeschossen im Kaliber 155 mm aus 20 m Entfernung und Schützenabwehrminen wirksam. Doch mit Zusatzpanzerung kann das Fahrzeug auch gegen 12,7 mm AP-Geschosse partiell geschützt werden. Als zusätzliche Schutzmassnahme ist standardmäßig eine Nebelwurfanlage eingebaut und das Fahrzeug kann dank der ABC-Schutzausstattung in jedem Gebiet operieren. Diese Technik kommt bei allen Wiesel 2 - Versionen vor und nur die missionsspezifische Ausrüstung ist unterschiedlich.



Die Waffenanlage ASRAD mit dem 4-fach Starter für Stinger SAM

Versionen

 Wiesel 2 LeFlaSys

Um den Flugabwehrbatterien der Fallschirmjäger eine bessere Abwehrfähigkeit zu verschaffen wurde das LeFlaSys (Leichtes Flugabwehrsystem) entworfen. Es besteht aus drei Teileinheiten, welche jeweils auf einen Wiesel 2 Waffenträger montiert sind. Die Fahrzeuge werden in den Jahren 2000 bis 2003 ausgeliefert. 

 

 Wiesel 2 Ozelot

Der Wiesel 2 Ozelot ist die eigentliche Kampfeinheit im Konzept des LeFlaSys. Das Fahrzeug trägt auf dem hinteren Teil eine FlaRak-Einheit von der Firma STN ATLAS Elektronik. Sie besteht aus dem, für den Einsatz aufrichtbaren, in Azimuth n x 360° sowie in Elevation -10° bis +70° schwenkbaren Pedestal. Weiterhin ist dort die Sensor- und Elektronikeinheit mit Wärmebildgerät, TV-Kamera und Laser-Entfernungsmesser sowie einer Sichtlinienstabilisierung, einem Autotracker und den beiden MLS - Multi-Launch Systemen, montiert. Die 4-fach Starter sind zum Verschuss der amerikanischen Stinger-Flugabwehrraketen eingerichtet, doch mit einer Modifikation können sogar die russischen SA-16 "IGLA" Raketen abgefeuert werden. Der Waffenträger kann Luftziele bis zu einer Entfernung von 6 km bekämpfen. Um selbständig, also ohne das AFF, den Abschuss durchzuführen verfügt der Wiesel 2 Ozelot über ein versenkbares Infrarot-Rundsuchsystem (IRST). Weiterhin sind im Fahrzeug ein GPS-Empfänger, zwei VHF-Funkgeräte, SEM 90 und SEM 93 sowie die HFlaAFüSys-Software installiert. Die Besatzung besteht aus 2 Mann und zur Selbstverteidigung ist der Waffenträger mit einem MG3 ausgerüstet. Es sollen 50 Wiesel 2 Ozelot geliefert werden.

 

 Wiesel 2 AFF

Der Wiesel 2 AFF (Aufklärungs- und Feuerleitfahrzeug) ist sozusagen das Herzstück des LeFlaSys. Es hat die Aufgabe den Luftraum aufzuklären und die Flugzeuge zu identifizieren, weiterhin muss es dem Wiesel 2 Ozelot Zielzuweisung und Feuerleitinformationen geben. Um diesen Aufgaben nachzukommen ist das Fahrzeug mit dem 3-D HARD Radar ausgerüstet. Das HARD (Helicopter & Airplane Radio Detection Radar) Radar kann Flugziele bis zu einer Entfernung von 20 km und einer Höhe bis 5.000 m erfassen. Ein integriertes IFF-System ermöglicht die Freund/Feind-Erkennung. Um die Kommunikation zwischen AFF und Ozelot aufrecht zu erhalten, sind fünf VHF-Funkgeräte SEM 93 und SEM 90 montiert. Die Besatzung des Wiesel 2 AFF besteht aus 2 Soldaten. Zur Selbstverteidigung ist das Fahrzeug mit einem MG3 ausgestattet. Es sollen 10 Wiesel 2 AFF geliefert werden.

 

 Wiesel 2 BF/UF

Der Wiesel 2 BF/UF (Batterieführungsfahrzeug / Unterstützungszelle "Flugabwehr") koordiniert und führt alle Aktionen der einzelnen Züge. Hierzu besitzt das Fahrzeug zwei Funkgeräte SEM 93 für die Datenübertragung und ein Funkgerät SEM 90 für die Sprachübertragung. Ein GPS-Gerät gehört auch zur Ausstattung. Die Besatzung besteht aus 3 Soldaten und zur Selbstverteidigung ist ein MG3 montiert. Es sollen 7 BF/UF geliefert werden.

 

Wiesel 2 Sanitätstrupp

Die Besatzung des Wiesel 2 Sanitätstrupp besteht aus 2 Mann, dem Fahrer und einem Sanitäter. Es können 1 liegender Verwundeter auf einer Feldtrage und 2 sitzende Verwundete im Fahrzeug aufgenommen werden. Die Sanitätsausrüstung kommt von der Firma BINZ und besteht aus folgenden Bestandteilen: Feldgerät zur künstlichen Beatmung, Absaugvorrichtung, Verwundetenbergetuch, Sanitätstaschen, Krankentrage zur Schocklage, Feldtransportschienen, Sanitätskasten, Sanitätsausstattung zur Schockbehandlung, Vakuummatratze mit Pumpe, Klimaanlage. Derzeit sind 15 (5 optional) Fahrzeuge geordert und sollen 2002-2003 geliefert werden.

 

Wiesel 2 lePzMrs 120 mm

Der Prototyp des Wiesel 2 lePzMrs (leichter Panzermörser) 120 mm befindet sich schon seit einiger Zeit im Truppenversuch. Diese Variante trägt als Waffe einen rücklaufgelagerten Vorderlader Mörser 120 mm von Rheinmetall W&M. Der Mörser ist in der Lage die Standardversion der 120 mm Mörsergranate bis zu 6 km und die von Rheinmetall W&M neu entwickelte Munition bis zu 8 km weit zu verschießen. Weiterhin ist die Einführung von lasergelenkter Mörsermunition geplant. Die Bedienung der Waffe - inklusive des Ladens des in die Waagerechte gekippten Mörsers - erfolgt im geschlossenen Kampfraum, in dem sich der Kommandant, der Ladeschütze und der Fahrer unter ABC-Schutz befinden. Das Fahrzeug verfügt über einen Munitionsvorrat von 30 Schuss, welcher sich gegenüber dem Ladeschützen befindet. In einem Pivot am Heck des Wiesel 2 ist die rücklaufgelagerte Mörserwaffe lafettiert. Um auf schnellstem Wege feuerbereit zu sein ist im Fahrzeug eine automatische Richtungs-, Höhen- und Positionsbestimmung mittels der hybriden Navigationsanlage von Honeywell integriert. Um sicheren Stand und bleibende Position des Mörserträgers zu gewährleisten, werden vor dem Feuern zwei Stützfüße abgesenkt. Im Wiesel 2 lePzMrs 120 mm ist ein auf modernstem Stand stehender Systemrechner eingebaut, welcher Richtanlage, Abstützanlage, Sicherheitssensorik und Navigationsanlage koordiniert und kontrolliert. Die Feuerrate beträgt bei einem Feuerschlag drei Schuss in 20 Sekunden, bzw. bei Dauerfeuer 18 Schuss in 3 Minuten. Geplant ist die Beschaffung von 94 Fahrzeugen für die Fallschirmjäger, Jäger und Gebirgsjäger.



Die Front des Wiesel 2

Weitere Versionen des Wiesel 2, die sich allerdings noch im Prototypenstatus bzw. im Truppenversuch befinden

 Wiesel 2 Gefechtsstandtrupp

Bei der Führung der Luftlandetruppen zeigten sich Defizite im Bereich der gepanzerten Fahrzeuge. Daraufhin wurde von Rheinmetall Landsysteme das Wiesel 2 Gefechtsstandfahrzeug entwickelt, welches mit modernster Technik z.B. dem Kommandeur eines Fallschirmjägerbataillon ermöglichen soll sein Bataillon geschützt und bestens informiert zu führen. Die Besatzung besteht aus einem Fahrer, dem Kommandanten, und dem Kommandeur. Zur Führung der Truppen ist das Fahrzeug mit einem Bildschirmarbeitsplatz mit dem Führungsinformationssystems HEROS 2-1 mit einer Zentraleinheit, 17 Zoll Bildschirm und einer Tastatur ausgerüstet. Die Kommunikation wird mit Hilfe einer Kommunikations-Steckkarte, zwei VHF-Funkgeräten SEM 93, einem HF Funkgerät 400 WS und dem Datenschlüsselgerät ELCROBIT gewährleistet. Zur Positionsbestimmung ist ein GPS-Empfänger eingebaut und zur Selbstverteidigung ist ein MG3 außen lafettiert.

 

 Wiesel 2 Munitionstransporter

Um den Nachschub der Luftlandetruppen schneller und sicherer zu transportieren, wurde auch ein Munitionstransporter auf Basis des Wiesel 2 entwickelt. Das Fahrzeug kann auf 4 m³ Stauraum eine maximale Zuladung von bis zu 1000 kg aufnehmen. So könnten z.B. 21 Flugkörper (TOW, MILAN, Panzerfaust 3) oder 50 Mörsergranaten 120 mm oder Munitionskisten für Patronen 20 mm, Handgranaten, Gewehr- und MG-Munition im Rahmen des zulässigen Gesamtgewichtes befördert werden. Die Besatzung besteht aus drei Mann und zur Verteidigung ist ein MG3 außen lafettiert. Zur Kommunikation sind zwei VHF-Funkgeräte SEM 90 und für die Navigation ein GPS-Gerät installiert. Zum Nachteinsatz verfügt das Fahrzeug über ein Bildverstärker-Fahrgerät, eine BiV-Brille und ein Bildverstärker-Zielgerät.

 

 Wiesel 2 Pioniererkundungstrupp

Um den Luftlandepionieren ein leistungsfähiges Fahrzeug zu Verfügung zu stellen, wurde das Wiesel 2 Pioniererkundungsfahrzeug entwickelt. Dank der unterschiedlichen im Fahrzeug untergebrachten Gerätesätze, soll es die Aufgaben der Pioniere erleichtern. Zu diesen Aufgaben gehören:
Führen der Pioniere, Kampf mit Sperren, Erkunden von gegnerischen Speeren, Bekämpfung von Sperren, Markieren von Speeren. Mitte März 2001 wurde der erste Prototyp in den Truppenversuch übergeben.

 

 Wiesel 2 Mannschaftstransporter

Der Wiesel 2 Mannschaftstransporter ist sozusagen die "Basisvariante" des Wiesel 2 Waffenträgers. Auf dessen Chassis aufbauend wurden die anderen Varianten entwickelt. Da die Luftlandetruppe über wenig, bzw. gar keinen gepanzerten Schutz im Gefecht verfügt, sollte ein Mannschaftstransporter auf dem Grundmodell des Wiesel 2 entwickelt werden. Dank des um mehr als das Doppelte erhöhte Volumen des Kampfraumes (4 m³), konnten nun auch mehr Soldaten untergebracht werden. Die Besatzung beträgt zwei Mann (Fahrer und Kommandant) und es können zusätzlich bis zu 5 Soldaten transportiert werden. Als Bewaffnung steht ein MG3 zur Verfügung.

 

 Wiesel 2 ARGUS

Um ein für die Bereiche Aufklärung, Spähaufgaben und Gefechtsfeldüberwachung geeignetes Fahrzeug zu haben wurde der Wiesel 2 ARGUS (Autark operierendes Rundum aufklärendes Überwachungssystem) konzipiert. Da die Dauer einer Aufklärungsmission bis zu 5 Tage betragen kann, wurde der Innenraum besonders ergonomisch konzipiert. Als Sensoren kommt eine hochauflösende CCD-Kamera, das Wärmebildgerät OPHELIOS und ein Laserentfernungsmesser zum Einsatz. Diese Sensoren sind alle auf einer bis zu 3 m über dem Boden ausfahrbaren Plattform installiert und haben alle mindestens eine Reichweite von 3.000 m. Zur Kommunikation sind die VHF-Funkgeräte SEM 52, SEM 80, SEM 80/90 und das HF-Funkgerät VRC-2100 integriert. Zur Selbstverteidigung steht der 3 Mann Besatzung (Fahrer, Späher, Kommandant) ein MG3 zur Verfügung.

 

 Wiesel 2 ATM HOT

Wie auch schon in der Wiesel 1 Version soll die ATM HOT Variante des Wiesel 2 als Multi-Rollen-Fahrzeug fungieren. Es soll die Bereiche Aufklärung, Panzerabwehr und Unterstützung gleichzeitig erfüllen. Dazu steht dem Fahrzeug als Bewaffnung die französische HOT-Panzerabwehrrakete und eine 20 mm Maschinenkanone zur Verfügung. Als Sensoren dienen der dreiköpfigen Besatzung unter anderem das AOZ 2000 und diverse Nachtsichtgeräte.



Wiesel 2 Ozelot mit abgesenkter Waffenanlage

Bezeichnung des Fahrzeugs: Wiesel 2
Typ: leicht gepanzerter luftverlastbarer Waffenträger
Hersteller: Rheinmetall Landsysteme
Baujahr: ab 2000
Motor: 4-Zylinger VW-Diesel mit Abgasturbolader
Hubraum: 1.900 cm³
Leistung nach DIN: 81 kW (110 PS) bei 4.150 min
Leistungsgewicht: 20,8 kW/t (28,2 PS/t)
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h (44 mph)
Getriebe: Automatikgetriebe
Gänge: 4 vorwärts, 1 rückwärts
Federung: Drehstäbe
Länge über alles: ca. 4.200 mm (abhängig von der Variante)
Breite über alles: 1.852 mm
Höhe über alles: 1.700 mm bis 2.110 mm (abhängig von der Variante)
Gefechtsgewicht: 4,1 t
Bodendruck: 4,1 N/cm²
Kraftstoffvorrat: 120 l
Steigfähigkeit: 60%
Querneigung: 30%
Grabenüberschreitfähigkeit: ca. 1,5 m
Watfähigkeit: 500 mm
Besatzung: je nach Version 2 bis 3 Mann
Bewaffnung: abhängig von der Version, z.B. MG 3, Stinger, 120 mm Mörser, HOT, usw.
Produktionszahlen (bisher bestellt und teilweise geliefert): 50 Wiesel 2 Ozelot
10 Wiesel 2 AFF
7 Wiesel 2 BF/UF
15 Wiesel 2 Sanitätstrupp (+5 optional)
94 Wiesel 2 lePzMrs 120mm

Ozelot in Fahrt



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Text by Desert Hawk; Korrektur: UncleK. Letztes Update:  7. September 2007