Invincible-Klasse

Flugzeugträger


Start eines Sea Harrier FA MK.2 von Bord der HMS Invincible. (Picture by Royal Navy)

Geschichte

Anfang der 60er Jahre verfügte die Royal Navy (britische Marine) über konventionelle Flugzeugträger wie die HMS Ark Royal. Diese Träger waren mit den neusten Flugzeugtypen, wie der amerikanischen F-4K Phantom als Jäger, der B-103 Buccaneer S.Mk 2 als Bomber und der Fairey Gannet als AEW-Plattform ausgestattet. In jener Zeit waren Senkrechtstartflugzeuge eine Modeerscheinung, und fast jeder Flugzeugtyp sollte sich per Senkrechtstart in die Luft erheben. Neben den Ingenieuren sah auch die Royal Air Force (britische Luftwaffe) eine gute Idee im Projekt P.1154 eines überschallfähigen Senkrechtstarters. Dieser sollte neben der RAF auch bei der Royal Navy zum Einsatz kommen, doch diese stellte sich quer und hatte sogar wesentlichen Anteil am Scheitern des Projektes. Die RAF stellte schließlich die nur unterschallschnelle Version Harrier in Dienst.
Es war ein großer Schock für die Royal Navy, dass die britische Regierung im Jahre 1966 beschloss, kein Ersatzprogramm für die vier Flugzeugträger (HMS Hermes, HMS Ark Royal, HMS Eagle und HMS Victorious) zu starten und statt dessen diese von 1968 bis 1978 außer Dienst zu stellen. Nun erinnerte sich die Royal Navy in jenen schwierigen Jahren an ein Flugzeug namens Harrier, welches nun ihre einzige Möglichkeit war ihre ruhmreiche Marinefliegerei fortzuführen. Schließlich beschloss man die maritime Version, den Sea Harrier FRS.Mk 1 zu beschaffen. Doch der Begriff "Flugzeugträger" war ebenfalls in die Kritik gekommen und so beschloss die Royal Navy ihre Träger fortan als Anti-U-Boot-Träger zu bezeichnen. Deren Hauptaufgabe lag darin, sowjetische U-Boote im Atlantik im Falle eines Krieges zu bekämpfen. Insgesamt sollten 3 Träger gebaut werden und der Auftrag für die Fertigung ging an Vickers Shipbuilding and Engineering Ltd. Um die inzwischen schon im Zulauf befindlichen Sea Harrier Flugzeuge auf einem Träger zu stationieren, wurde die alte HMS Hermes mit einer sogenannten "ski-jump"-Rampe ausgestattet. Mit Hilfe dieses Verfahrens konnten die Harrier wesentlich spritsparender als per Senkrechtstart ihre Operationen durchführen und längere Zeit im Einsatzraum verbleiben. Weiter konnten die Maschinen hierdurch auch mit ihrer maximalen Kampfbeladung baheben, da aufgrund des vergleichsweise leistungsschwachen Pegasus-Triebwerks des Harrier in der Rolle als Jagdbomber bzw. Erdkampfunterstützungsflugzeug diese nicht vertikal starten können.
Das erste Schiff der neuen Träger-Klasse, die HMS Invincible, wurde am 19. März 1980 in Dienst gestellt. Doch kurz vor der Fertigstellung des zweiten Trägers HMS Illustrious begann ein Konflikt, der auch die Rolle der neuen Trägertypen wesentlich beeinflusste. Als Argentinien im Jahre 1982 auf den britischen Falklandinseln einmarschierte, beschloss Großbritannien diesem Treiben nicht tatenlos gegenüber zu stehen und schickte eine Task Force auf den Weg. Diese bestand neben der alten HMS Hermes als Flaggschiff auch schon aus der neuen HMS Invincible. An Bord der Hermes war die 800 Naval Air Squadron (mit 12 x Sea Harrier FRS.Mk 1) und die 1 Squadron RAF (mit 6 x GR.3 Harrier) stationiert. An Bord der HMS Invincible wurde die 801 Naval Air Squadron (mit 8 x Sea Harrier FRS.Mk 1) eingeschifft. In der unwirtlichen See um die Falklands bewährten sich die Harrier und die Träger, entgegen der Erwartung vieler Experten, hervorragend. Die Flugzeuge hatten keinerlei Probleme mit dem Wetter und flogen ununterbrochen CAP (Combat Air Patrol = Luftüberwachungseinsätze) oder bombardierten die argentinischen Stellungen auf den Falklandinseln. Gegen eine zehnfache Luftübermacht gelang den Harrier der RAF und der RN der Abschuss von 21 argentinischen Flugzeugen, ohne eine Maschine im Luftkampf verloren zu haben. Nach der britischen Landung bei San Carlos unterstützen die Flugzeuge die vorrückenden Truppen auf ihrem Weg nach Port Stanley. Den Argentiniern waren die Träger natürlich ein Dorn im Auge und sie versuchten mehrfach diese mit Exocet-Raketen zu treffen. Doch es gelang ihnen nicht und die Träger kehrten nach dem Ende des Krieges in ihre Heimathäfen zurück.
Die HMS Invincible wurde von Vickers Shipbuilding and Engineering Ltd. gebaut, doch die am 18. Juni 1982 und 2. Juli 1985 in Dienst gestellten Träger HMS Illustrious und HMS Ark Royal stammten vom Swan Hunter Shipbuilders Yard in Wallsend. In den nachfolgenden Jahren fuhren die Träger auf allen Weltmeeren, um die Interessen des Königreiches zu sichern. Während des 2. Golfkrieges kamen sie aber nicht zum Einsatz, da die Royal Navy nur diverse Zerstörer, Fregatten, Minenräumer und Landungsschiffe, aber keine Flugzeugträger gegen Saddams Marine schickte. Der nächste Kampfeinsatz erfolgte somit erst wieder 1995/1996 mit dem militärischen NATO-Einsatz und dem Ende des Jugoslawienkrieges. Dort kam auch erstmals die neue Version FA.MK2 zum Einsatz, welche den Sea Harrier FRS.Mk1 ablöste. Während der Lufteinsätze gegen die bosnischen Serben ging aber auch die erste Maschine durch einen Absturz verloren.
Eine gravierende Veränderung stellt die Demontage des Sea Dart-Systems ab dem Jahr 1998 dar. Hierdurch wurde zwar mehr Parkfläche für die Flugzeuge geschaffen, jedoch erfordert das Fehlen eigener Flugabwehrraketen großer Reichweite nun den verstärkten Schutz durch Fregatten und Zerstörer des begleitenden Kampfverbandes. Im Jahr 1999 sollte wieder ein Träger vor der Küste Jugoslawiens stationiert sein, denn mittlerweile tobte der Kosovokrieg und neue NATO-Luftschläge gegen Ex-Jugoslawien folgten. Nach Beendigung der dortigen Kämpfe gab es aber nur eine kurze Ruhepause für die im Dauereinsatz stehenden Träger. Im westafrikanischen Sierra Leone flammten im Jahr 2000 neue Kämpfe auf, welche sich auch gegen die dort stationierten UNO-Blauhelme und britische Staatsangehörige richteten. Im Verbund mit der HMS Ocean, den Paras (Fallschirmjäger) und Royal Marines, flogen Harrier von Bord der HMS Illustrious Einsätze gegen die Rebellen. Schließlich wurde auch dort wieder Ruhe und Frieden hergestellt.
Doch nach den Terroranschlägen 2001 in den USA und der darauffolgenden Unterstützung durch Großbritannien wurden die Träger wieder gefordert. Die HMS Illustrious funktionierte man zum provisorischen Hubschrauberträger um, und mit dem 40 Commando an Bord ging es in Richtung Afghanistan zur Unterstützung der Operation "Enduring Freedom". Die Marines vom 40 Commando stellten auch die ersten ISAF-Truppen, doch kurz darauf wurde der Verband vom 45 Commando auf der HMS Ocean abgelöst und der Träger zurück nach Großbritannien verlegt.
Um keine Dauerbelastung aufzubauen wurde eigens ein Rhythmus für die drei Carrier erdacht. So befindet sich ein Schiff gerade im Einsatz, bzw. auf See, währenddessen liegt das andere zur Überholung auf der Werft und ein anderes bereitet sich auf einen Einsatz vor oder kommt gerade von einem.
Nach den letzten Plänen des MoD (brit. Verteidigungsministerium) sollen die Sea Harrier FA.Mk2 bis 2007 alle durch Harrier Gr.9 der RAF abgelöst und die traditionsreichen Royal Navy Flugstaffeln aufgelöst werden. Um die Zukunft der britischen Flugzeugträger steht es nach neuesten Entscheidungen aber nicht so schlecht wie bisher angenommen. Die britische Führung musste feststellen, dass ohne Träger die Durchsetzung britischer Interessen schwer oder gar nicht möglich ist. Im Jahre 2010 soll die HMS Invincible, ab 2012 die HMS Illustrious und ab 2015 die HMS Ark Royal verkauft werden. Nachfolger werden zwei größere Träger, die den Betrieb von möglicherweise bis zu 40 Flugzeugen zulassen. Genauere Daten sind noch nicht bekannt, doch die Beschaffung des amerikanischen Joint Strike Fighter in der STOVL-Version ist schon so gut wie beschlossen.



HMS Invincible (R05) bei einem Besuch der amerikanischen Marinebasis Norfolk (Hampton Roads, Virginia, USA, 12. Januar 1990, Picture by US Navy)

Technik und Ausstattung

 Allgemein

 

Die Bauweise dieser "Mini"-Träger unterscheidet sich von den klassischen Trägern, da sie speziell für den Start von Harrier-Senkrechtstartern ausgelegt sind. Charakteristischstes Merkmal für die Träger der Invincible-Klasse dürfte die sogenannte "Ski-Sprung" Rampe am Bug sein, welche den Flugzeugen das spritsparende STOVL-Verfahren (Short Take-Off, Vertical Landing = Kurzstreckenstart/Senkrechtlandung) und den Start mit höherer Kampfbeladung ermöglicht. Die Träger haben beladen eine Wasserverdrängung von 20.600 t und wurden bei zwei verschiedenen Werften gebaut (Vickers Shipbuilding and Engineering Ltd. & Swan Hunter Shipbuilders Yard). Sie sind 209 m lang und 33,6 m breit. Die Rümpfe der Träger sind schnittig und sollen schnelle Kurswechsel ermöglichen.

 

 Besatzung & Beladung

 

Die Besatzung der Träger umfasst über 1.000 Mann, welche sich in 379 Mann (ohne RAF-Personal für die Harrier Gr.7) für den fliegerischen Dienst und 685 für den Schiffsdienst unterteilen. Da schon vor der Fertigstellung der HMS Ocean ein Hubschrauberträger gebraucht wurde, sollten die Träger diese Aufgabe nun auch übernehmen. So können 500 Royal Marines im Schiff transportiert und mit Hubschraubern angelandet werden, kurzfristig können auch bis zu 960 Marines aufgenommen werden. Diese Verwendung wird jedoch immer eine Notlösung darstellen, da dedizierte Stellflächen bzw. Frachträume zur Unterbringung des schweren Geräts fehlen, und dieses daher entweder im Hangar oder auf dem Flugdeck abgestellt werden muss. Weiterhin muss sämtliches Material über den Luftweg verbracht werden, denn es sind, ungleich HMS Ocean, keine Landungs- oder Transportboote vorhanden. Der Flugbetrieb muss in der Rolle als amphibischer Angriffträger stark eingeschränkt werden.

 

 Flugbetrieb

 

Die Flugzeugträger der Invincible-Klasse stehen im internationalen Vergleich als kleinere Träger da, vor allem im Gegensatz zu den Super-Carriern der US Navy. Nach der Ablösung der konventionellen Träger in den späten 70er Jahren und der Ausserdienststellung der konventionelle Trägerflugzeuge suchte die britische Navy händeringend nach einem passenden Ersatz, den sie im Sea Harrier fand. Die Träger bieten Platz für bis zu 21 Flugzeuge bei normaler bzw. bis zu 23 bei beengter Zuladung. Die Einteilung, welche Flugzeug-/Hubschraubertypen an Bord sind, hängt von der jeweiligen Einsatzmission ab. Ein typischer Mix stellen sieben Jagdflugzeuge Sea Harrier FA.2 der Royal Navy, sechs bis acht Erdkampfflugzeuge Harrier Gr.7 der Royal Air Force, sieben ASW- und Transporthubschrauber Sea King HAS.6 oder sechs Merlin HM.1 und drei Frühwarnplattformen Sea King AEW.2 bzw. AEW.7 dar. Die Flugzeuge und Hubschrauber gelangen vom Hangar zum Flugdeck durch zwei Aufzüge. Die Harrier starten mit Hilfe einer 12° steilen Rampe ("ski-jump") im STOVL-Verfahren, die Landung erfolgt dann per Senkrechtlandung. Das Flugdeck bietet dank seiner Länge von 170 m und einer Breite von 13,2 m genug Platz für dieses Startverfahren. Als Nachfolger für die ASW- und Transporthubschrauber vom Typ Sea King befinden sich Merlin HM.1 im Zulauf, HMS Ark Royal war der erste Träger, der diesen neuen Helikoptertyp an Bord erprobte.



Ein Sea Harrier FA.2 im Flugdeckaufzug der HMS Illustrious (R06). Im Hintergrund ist der Hangar zu erkennen. (Picture by US Navy)

 Waffen


Zunächst waren die Träger mit einem Sea Dart Zwillingsraketenstarter am Bug des Schiffes nahe der Skirampe ausgestattet. Mit dieser Mittelstrecken-Boden-Luft Rakete konnten Ziele bis hin zu einer Entfernung von 63 km bekämpft werden. Um mehr Platz für Flugzeuge an Deck zu schaffen, und den Harrier GR.7 der Royal Air Force den Start zu ermöglichen musste das Sea Dart-System jedoch entfernt werden. Heute besteht die Bewaffnung nur noch aus Rohrwaffensystemen. HMS Ark Royal verfügt hier über drei Mk.15 "Phalanx" 20 mm Gatling-Kanonen der Firma Raytheon/General Dynamics. Sie haben eine Kadenz von 3.000 Schuss/min und eine Reichweite von bis zu 1,5 km. Bei den Trägern HMS Invincible und HMS Illustrious kommen hingegen drei 30 mm Gatling-Kanonen "Goalkeeper" der Firma Thales Nederland zum Einsatz. Diese Geschütze besitzen eine Reichweite von 1,5 km und eine Feuerrate von 4.200 Schuss/min. Weiterhin haben alle drei Träger jeweils zwei GAM-B01 20 mm Maschinenkanonen der Firmen Oerlikon-Contraves und BAE SYSTEMS zur Nahverteidigung gegen See- und Luftziele an Bord. Diese Waffen verfügen über eine Feuerrate von 1.000 Schuss/min und eine maximale Reichweite von 2 km. Als passive Abwehrmaßnahmen verfügen die Schiffe über acht Sechsfach-Täuschkörper-Werfer Outfit DLJ(2) NATO Sea Gnat.
Die Luftabwehrkapazität der Träger hat sich durch die Demontage der Sea Dart Flugabwehr-Raketen sehr gemindert, und so können sie nur noch anfliegende Raketen und Flugzeuge im Nahbereich bekämpfen. Aus diesem Grund ist ein ständiger verstärkter Begleitschutz durch die Trägergruppe notwendig.

 

 Kommunikationssysteme & Sensoren

 
Als Datensystem ist das BAE SYSTEMS ADIMP mit den Kommunikationsverbindungen Link 10, Link 11 und Link 14 an Bord installiert. Nach den neusten Werftüberholungen verfügen aber alle drei Träger auch über neue Bedienerkonsolen und Farbbildschirme. Als Satellitenkommunikationssystem kommt das Astrium (früher Matra Marconi) SCOT mit einer Datenübertragungsrate von 2 Mb/s zum Einsatz.
Bei den Sensoren verfügen die Träger über unterschiedliche Ausstattungen. Früher hatten die Träger noch das BAE SYSTEMS Type 909 G/H-Band Feuerleitradar, welches für die Zielauffassung und den Angriff durch die Sea Dart Fla-Raketen zuständig war. Das BAE SYSTEMS Type 996 Radar ist zwischen den zwei Schornsteinen auf einem hohen Mast angebracht. Die HMS Ark Royal verfügt allerdings noch über das veraltete Radar Type 992. Beide Radarsysteme operieren im E- und F-Band. Zur Luftüberwachung verfügen die Schiffe über das BAE SYSTEMS Type 2002 Radar, welches mit D-Band operiert. Als Navigationsradar kommt bei HMS Invincible und HMS Ark Royal das Kelvin Huges Type 1006 und bei der HMS Illustrious das Type 1007 zum Einsatz. Beide Versionen operieren im I-Band.
Um ihrer ASW-Rolle nachzukommen, verfügen die Träger über ein Such- und Angriffssonar Type 2016 von Thales Underwater Systems (früher Thomson Marconi Sonar).

 

 Antrieb

Die beiden Schiffsschrauben werden von vier kombinierten Rolls Royce Olympus TM3B Gasturbinen angetrieben, welche zusammen 97.000 PS erzeugen. Dies ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 28 kn. Die wirtschaftlichste Geschwindigkeit liegt bei 18 kn., bei dieser Geschwindigkeit wird auch die größte Reichweite mit 7.000 Seemeilen erreicht.



Die HMS Invincible als Hubschrauberplattform für die Royal Marines. Auf dem Flugdeck stehen zwei Sea King HC.4 (Picture by Royal Navy)

Schiffsklasse: Invincible-Klasse 
Typ: Leichter Flugzeugträger
Hersteller: Vickers Shipbuilding and Engineering Ltd. (HMS Invincible)
Swan Hunter Shipbuilders yard, Wallsend (HMS Illustrious & HMS Ark Royal)
Indienststellung: 1980 HMS Invincible (R05)
1982 HMS Illustrious (R06)
1985 HMS Ark Royal (R07)
Länge: 209 m
Breite auf Höhe des Flugdecks: 33,6 m
Tiefgang: 7,3 m
Beam: 36 m
Wasserverdrängung: 20.600 t
Antrieb: 4 x Rolls Royce Olympus TM3B kombinierte Gasturbinen
Leistung: 97.000 PS
Höchstgeschwindigkeit (offiziell): 28 kn (ca. 51 km/h)
wirtschaftliche Höchstgeschwindigkeit: 18 kn (ca. 33 km/h)
Fahrbereich: maximal 7.000 sm bei 18 kn
Flugabwehrbewaffnung: 2 x Oerlikon-Contraves/BAE SYSTEMS GAM-B01 20 mm Maschinenkanonen 
3 x Raytheon/General Dynamics Mk.15 20 mm Phalanx (CIWS) (HMS Ark Royal)
3 x Thales Nederland Goalkeeper 30 mm CIWS (HMS Invincible/Illustrious)
Defensivbewaffnung: 8 x Sechsfach-Täuschkörper-Werfer Outfit DLJ(2) NATO Sea Gnat
Flugdeck: 170 m x 33,6 m
Breite der Startbahn: 13,2 m
Aufzüge: 2
Flugzeuge: normale Stückzahl (21), bei beengter Zuladung (23)

Typische Konfiguration:
7 x Sea Harrier FA.Mk 2
6 bis 8 x Harrier Gr.7
7 x Sea King HAS.6 oder 6 Merlin HM.1
3 x Sea King AEW.2 / AEW.7
Besatzung: 650 Seeleute
350 Mann für die Flugzeuge
normalerweise etwa 500 Marineinfanteristen
kurzfristig bis zu 960 Marines
Schiffe der Klasse: 3 (HMS Invincible, HMS Illustrious, HMS Ark Royal)
Baukosten: £184.5 Millionen (HMS Invincible)
£214.4 Millionen (HMS Illustrious)
£332.9 Millionen (HMS Ark Royal)

Die HMS Illustrious mit neun Sea Harrier FA Mk.2 auf dem Flugdeck. Anhand dieser Fotoperspektive ist die "Ski-Rampe" deutlich zu erkennen. (Picture by Royal Navy)


 

Text by Desert Hawk; Korrektur: british steel, UncleK, Praetorian. Letztes Update:  3. October 2007