Projekt 941 Akula/Typhoon

NATO-Code "Typhoon"


Boot des Projekts 941

Während des Kalten Krieges trieben sich die U-Boote der Typhoon-Klasse hauptsächlich im Nordmeer herum. Von dort aus hätten sie im Falle eines Atomkriegs ihre ballistischen Langstreckenraketen auf die USA abgefeuert. Durch die hohe Reichweite der SLBM's wäre es aber sogar möglich gewesen, die Raketen vom Heimathafen aus abzufeuern. Die russischen U-Boote der Akula-Klasse sind die größten Unterseeboote der Welt und galten im Kalten Krieg als die gefährlichste Bedrohung seitens des Warschauer Pakts. In ihrer Auslegung sind sie dem amerikanischen Trident Projekt, in dessen Zentrum die SSBN's der Ohio-Klasse stehen, sehr ähnlich. Die russische Bezeichnung Akula bedeutet "Haifisch", in Erinnerung an ein russisches Boot mit diesem Namen. Die Amerikaner gaben ihm den treffenden Namen "Typhoon", weil diese Boote wirklich die Wirkung eines Taifuns haben. Jedes von ihnen trägt 20 Langstreckenraketen mit zusammen 200 Sprengköpfen, die einmal auf die USA gerichtet waren. 



Geschichte

Anfang der 70er Jahre leiteten die UdSSR und die USA die Entwicklung von neuartigen strategischen Marinesystemen ein. 1981 begannen die USA die Indienststellung der seit Anfang der 70er Jahre entwickelten strategischen U-Schiffe des Typs SSBN-726 "Ohio". Von 24 geplanten Schiffen wurden nach dem SALT-Abkommen 18 Einheiten bis 1996 gebaut. Jedes dieser Schiffe ist mit 24 ballistischen Feststoffraketen des Typs "Trident" C4 bzw. D5 bewaffnet. Die Ohio-Flotte hat eine Gesamtkapazität von 1.728 Kernsprengköpfen. Allerdings werden nach den STARTII- Verträgen in Zukunft nur noch Einfachsprengköpfe verwendet werden und die Zahl der Boote reduziert sich auf 14 Stück. Gewissermaßen als Gegenstück zur Ohio-Klasse entstand in der UdSSR das riesige Unterseeboot Typ 941, das von der NATO die Bezeichnung "Typhoon" erhielt. Zum ersten Mal geschah es, dass beide Großmächte komplizierteste Unterwasser-Waffensysteme mit fast analoger Charakteristik zur gleichen Zeit einführten. Die Entwicklung des sowjetischen Waffensystems, bestehend aus dem Raketenkomplex D-19 und dem Trägerschiff des Projekts 941, begann 1973. Das Schiff wurde unter der Leitung von Sergej Kowaljow im Entwicklungsbüro LPMB "Rubin" entworfen und war das bisher größte "U-Boot" der Welt. Das Nullschiff wurde am 30. Juni 1976 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt. Der dort ansässige Schiffbaubetrieb SMP (Sewernoje Maschinistroitelnoje Predprijiatie) wurde zu diesem Zweck speziell modernisiert. Es entstand ein großer Komplex von Verwaltungs-, Lager- und Fertigungsgebäuden. Der Stapellauf erfolgte am 20. September 1980 und am 12. Dezember 1981 wurde das Schiff unter der taktischen Nummer TK-208 offiziell in Dienst gestellt. Es trug den Namen "Akula" (Haifisch) und die erstmalige Verwendung der Klassifizierung kennzeichnete das Schiff als "Schweren Raketen U-Kreuzer" mit strategischer Bestimmung" (im Russischen abgekürzt TRPKSN). Insgesamt wurden bis 1989 sechs U-Schiffe dieses Typs gebaut. Der Bau des siebenten Rumpfes wurde im Anfangsstadium gestoppt. Die sechs vorhandenen Boote bildeten einen Teil der 1. Flottille strategischer U-Boote, stationiert im westlichen Bereich der Nordflotte mit Stützpunkt in der Nerpitschja-Bucht im Norden der Kola-Halbinsel.
Ursprünglich war vorgesehen den Raketenkomplex D-19 durch ein moderneres System zu ersetzen und mit neuen SS-N-28 Raketen zu bestücken. Das Typschiff der Klasse, TK-208, wurde 1992, mit der Absicht diese Modifikationen durchzuführen, in die Werft berufen. Derzeit sieht es aber so aus, als ob das Boot nie mehr in Dienst gestellt wird. Mit Ausnahme eines Bootes, werden nämlich alle Typhoons innerhalb der nächsten Jahre außer Dienst gestellt, und es ist unwahrscheinlich, dass die Boote modernisiert werden, zumal schon 1992 die zwei ersten Boote der Klasse aus dem aktiven Dienst genommen wurden.
Die operative Dienstzeit dieser Boote war mit 20 bis 30 Jahren angegeben, aber um die Boote für eine solche Zeitdauer in Betrieb zu halten, müssen sie alle 7 bis 8 Jahre gründlich überholt werden. Wenn nicht, schrumpft ihre Dienstzeit auf 10 bis 15 Jahre zusammen. Offizielle Berichte der russischen Marine besagen, dass es möglich ist, die Dienstzeit der Boote bis 2005 oder 2007 zu strecken. Das Nunn-Logar Abrüstungsabkommen sieht vor, dass 25 Boote der Delta-Klasse, fünf der Typhoon-Klasse und eins der Yankee-Klasse, zusammen eine Streitmacht von 400 Raketen mit über 1.700 Sprengköpfen, bis 2003 demontiert werden. 1999 begann man mit der Demontage des ersten Typhoon-Klasse Bootes. Wenn alle Akulas demontiert werden, sind 1.200 Atomsprengköpfe außer Dienst. Im Juni 2000 sagte die russische Marine, dass sie 26 strategische Atom-U-Boote, mit zusammen 2.272 Nuklearsprengköpfen verteilt auf 440 Raketen, betreibt. Diese Kraft sollte aus fünf Booten der Typhoon-Klasse, sieben der Delta IV-Klasse und 13 der Delta III-Klasse bestehen. Zu beachten ist, dass das nur 25 sind und nicht wie angegeben 26. Nicht alle dieser Boote sind derzeit seetüchtig. Laut einem Artikel des US Naval Institute von 1999, ist nur ein Boot der Typhoon-Klasse einsatzfähig, wahrscheinlich die TK-20, und alles weißt daraufhin, dass seit 2000 nur noch 3 Boote im Dienst sind.
Im Januar 2000 wurde berichtet, dass drei der sechs Boote im aktiven Dienst bleiben sollen, um die neuen strategischen Raketen der Bark-Klasse zu testen, dies widerspricht jedoch dem Nunn-Logar Abkommen und Berichten, nach denen die Entwicklung der Bark-Klasse Raketen eingestellt wurde. Die russische Marine sagt, dass zwölf Boote mit strategischen Raketen das Minimum an einer Streitkraft darstellen. Nach Berichten der Medien zufolge, sieht ein präsidialer Erlass vom 4. März 2000 vor, diese Streitkraft bis 2010 im Dienst zu halten.



Technik

Das Projekt 941 sieht exotisch aus und das Schiff fällt besonders durch seine ungewöhnlich große Breite auf. Es hat nämlich nicht einen, sondern fünf Druckkörper. Die Raketensilos für 20 senkrecht zu startende Projektile sind in zwei Reihen zwischen den beiden nebeneinander angeordneten Hauptdruckkörpern des Rumpfes in der vorderen Schiffshälfte installiert. Die beiden Hauptdruckkörper haben einen Durchmesser von jeweils 7,2 m. Sogar bei Gefechtsbeschädigung eines der Hauptdruckkörper soll das Schiff noch in die Basis zurückkehren können. In weiteren separaten Druckkörpern sind die Hauptkommandozentrale des Schiffes, die Rudermaschinenabteilung und die Selbstverteidigungsbewaffnung untergebracht. Insgesamt hat das Boot 19 durch Schotten getrennte Sektionen. Die Außenhülle besteht aus unmagnetischem Stahl mit einer Fließgrenze von über 550 N/mm², die inneren Druckkörper aus Titanlegierungen. Die Länge der Schiffe war von vornherein streng limitiert worden, da man beabsichtigte in einer Stapellinie jeweils zwei solcher Giganten zu bauen. Der Tiefgang entspricht der Wassertiefe im Bereich der Reparaturwerke und Stützpunkte. Einen starken Einfluss auf die Architektur des Bootes übte die Hauptwaffe, der Raketenkomplex D-19 aus, der schon während der Amtszeit von Verteidigungsminister D. F. Ustinov entwickelt worden war. Obwohl es den Konstrukteuren schon zu dieser Zeit klar war, dass Feststoffraketen gegenüber Flüssigkeitsraketen nur gewisse Vorzüge aufweisen und vor allem den Nachteil riesiger Startmassen haben, legte man sich an maßgeblicher Stelle auf den Einbau von Feststoffraketen fest. Das Bewaffnungsproblem wurde unter dem Druck des ZK der KPdSU (D. F. Ustinov war Sekretär des ZK) von Viktor Makejew gezwungenermaßen gelöst.
Die dreistufige interkontinentale Feststoffrakete RSM-52 kann 10 nukleare Gefechtsköpfe mit einer Sprengkraft von je 100 kT TNT zu einem 8.300 km entfernten Ziel bringen. Die Verwendung des Festtreibstoffs führte zu einer Raketenlänge von 16 m und einem Durchmesser von 2,7 m. Die Startmasse einer Rakete betrug somit immerhin 84 Tonnen. Im Startsilo hängt die Rakete in einem Dämpfungssystem, das an der Oberkante des Schachtes befestigt ist. Dieses Raketenstartsystem garantiert die Dämpfung der Rakete und die Druckfestigkeit des Silos. Der Start geschieht unter Nutzung eines Feststoffdruckgaserzeugers, der sich am Boden des Schachtes befindet. Im Moment des Starts bilden spezielle Feststoffanlagen eine Gaskaverne, die die Rakete beim Verlassen des Bootes und bei der Bewegung unter Wasser schützt. Der Befehl zum Anlassen des Triebwerks der 1. Stufe erfolgt unmittelbar nach dem Ausstoß der Rakete aus dem Silo. Nach dem Durchstoßen der Wasseroberfläche fliegt die Rakete noch eine Weile in einem schrägen Winkel um dann in einer Höhe von etwa 300 m in den Horizontalflug überzugehen. Die Erprobungen fanden auf einer schwimmenden Versuchsplattform, später auf dem Versuchs-U-Boot BS-153, einem Boot des Projekts 629, statt. Dieses Schiff war aus dem Standardmuster Projekt 605 entwickelt worden und verfügte über nur einen Schacht. Von der Plattform wurden neun, und vom Versuchs-U-Boot sieben Teststarts durchgeführt. Danach kamen die Raketen zur staatlichen Erprobung, wobei 17 Raketen gestartet wurden. Dabei zeigte sich, dass die Rakete über konstruktive Mängel verfügte, die vor allem das Lenksystem betrafen. Nach der Überarbeitung fanden die ersten Starts von Nullschiff TK-208 statt. Von 13 Starts waren dabei 11 erfolgreich. Daher erfolgte die Indienststellung der RSM-52 zusammen mit dem Komplex D-19 1983. 1985 erfolgten Modernisierungen die dahin führten, dass ab 1989 ein konstruktiv verbesserter Komplex in Dienst gestellt wurde.
Da führende Militärs forderten 20 Raketen auf diesen U-Schiffen zu basieren, plante Sergej Kowaljow einen Unterwasserkreuzer mit einer Wasserverdrängung von getaucht 33.800 t, der als "Schwerer Unterwasserkreuzer" klassifiziert werden sollte. Dieses "Boot" würde den Daten des damals größten Überwasserschiffs der Sowjetunion, dem Träger Kiev, entsprechen. Diese Forderung hatte erheblichen Einfluss auf die Konstruktion. So wurde es möglich, Raketen in Salven, mit äußerst knappen Zeitabständen zwischen den Starts, abzufeuern. Die Reaktoranlagen wurden nun getrennt in zwei autonomen Sektionen platziert, geschützt durch separate Druckkörper. Die Feuersicherheit erhielt zudem höchste Priorität. Die Startsilos standen nun auch außerhalb der Druckkörper und sowohl die Torpedo- als auch die Kommandozentrale erhielten separate Druckkörper.
Auf den Booten der Typhoon-Klasse sind Druckwasser-Reaktoren installiert. Die Dampferzeuger-Anlage erreicht wesentlich bessere Daten als die Anlagen auf den Booten der zweiten Generation. Die Blockanlage bestand aus zwei, für den Einbau auf Booten der dritten Generation standardisierten Dampferzeugern von Typ OK 650. Die Sektionsbauweise aller Aggregate und Ausrüstungen ermöglichte es, außer den fertigungsbedingten Vorzügen, die sich beim Bau des Schiffes auf der Werft ergaben, effektivere Maßnahmen zur Reduzierung des Unterwasserlärmpegels durchzuführen.
Im Turm sind mehrere einziehbare Systeme untergebracht. Unter anderem zwei Periskope, eins für den Kommandanten und eines für den generellen Gebrauch, ein Radiosextant, ein 2x I/J-Band Oberflächenradar, Funksysteme, Radarwarnsysteme sowie Navigations- und Richtungsfindungsmasten. Der Turm und der Turmausguck haben einen verstärkten, abgerundeten Deckel zum Eisbrechen.
Die im Block gebaute Dampfturbinenanlage ist ein automatisierter Komplex, der über vier Turbinengeneratoren mit einer Leistung von je 3.200 kW für den Antrieb des Schiffes und die Speisung aller Verbraucher mit Elektroenergie sorgt. Das Schiff hat eine Querstrom-Strahlruderanlage, die das Manövrieren in engen Gewässern erleichtert. Sie besteht aus zwei schwenkbaren Antriebssäulen im Bug und Heck mit E-Motoren von je 750 kW Leistung. Als Reserveantrieb des Schiffes dienen zwei Gleichstromelektromotoren mit je 190 kW, die mittels einer Kupplung auf die Schraubenwellen geschaltet werden können.
Zum Zwecke einer besseren akustischen Tarnung des Schiffes wurden für die Antriebsanlage zweistufige gummipneumatische Schwingungsdämpfer und die Sektionsbauweise für alle Aggregate eingeführt. Der Rumpf bekam neuartige Lärm isolierende Antisonarbeschichtungen. Zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Besatzung auf Fernfahrten wurde zum ersten Mal ein Komplex von Räumen eingerichtet, die der entspannenden und erholenden Freizeitbeschäftigung der Besatzung dienen und zu dem unter anderem ein Sportsaal, Erholungsräume und ein Raum für Bastelarbeiten gehört.
Für die Rettung sind zwei Auftauchkammern vorgesehen, die sich im Turmunterbau befinden. Alle U-Kreuzer des Projekts 941 sind mit dem hydroakustischen Komplex "Skat", einer Radarstation "Tobol", dem Satellitenverbindungssystem "Tsunami" und dem Satellitennavigationssystem "Simfonia" ausgestattet. Zu ihrer elektronischen Ausrüstung gehören außerdem Apparaturen zur funkelektronischen Aufklärung und Gegenwirkung sowie zur Freund-Feind-Erkennung. Auch sind sie mit dem Sonarsystem "Slope" ausgestattet, welches aus vier Sonarstationen besteht. Dieses System erlaubt es 10 bis 12 Objekte gleichzeitig zu verfolgen. Auch gehören zwei schwimmende Antennenbojen zum System, um Funknachrichten, Zieldaten und Satellitennavigationsdaten in großer Tiefe und unter dem Eis zu empfangen.
Für die Selbstverteidigung sind die Schiffe mit vier Torpedorohren für 533 mm Torpedos der Typen 53-56K, SET-65 und SAET-60M, sowie zwei 650 mm Torpedorohren für 65-76-Torpedos bewaffnet. Die Torpedorohre werden mittels einer pneumatisch-hydraulischen Fernbedienung nachgeladen. Neben den Torpedos können aber auch Flugkörper vom Typ RPK-2 Viyoga (SS-N-15 Starfish) und RPK-7 Vodopei (SS-N-16 Stallion) abgefeuert.



Blick in den Kontrollraum eines Akula

Name Baubeginn zu Wasser gelassen Indienststellung Status
TK-208 03.03.1977 23.09.1980 12.12.1981 -stationiert in der Nerpitschja Bucht bei Zapadnaya Litsa
-verschiedene Beschädigungen bei einem Raketenteststart 1992
-1992 stillgelegt für die Reparaturarbeiten in Sevmashpredpriyatiye, Severodvinsk
-eventuell 2001 wieder in Dienst
TK-202 01.10.1980 26.04.1982 28.12.1983 -stationiert in der Nerpitschja Bucht bei Zapadnaya Litsa
-1997 zum Wechsel der Brennelemente stillgelegt
-abgebrochen
-zum Verschrotten verlegt nach Sevmashpredpriyatiye, Severodvinsk
TK-12 27.04.1982 17.12.1983 27.12.1984 -stationiert in der Nerpitschja Bucht bei Zapadnaya Litsa
-1997 zum Wechsel der Brennelemente stillgelegt
-danach in Reserve
TK-13 05.01.1984 21.02.1985 29.12.1985 -stationiert in der Nerpitschja Bucht bei Zapadnaya Litsa
-Dienst in der Nordflotte
-2000 in Reserve
TK-17 24.02.1985 **.08.1986 06.11.1987 -stationiert in der Nerpitschja Bucht bei Zapadnaya Litsa
-Dienst in der Nordflotte
-eventuell außer Dienst
TK-20 06.01.1987 **.07.1988 04.09.1989 -stationiert in der Nerpitschja Bucht bei Zapadnaya Litsa
-Dienst in der Nordflotte
-eventuell außer Dienst
TK-210 abgebrochen      

Ein Haifisch in Fahrt

Name der Schiffsklasse: Projekt 941 Akula (Haifisch)
NATO-Code: Typhoon
Entwicklungsbeginn: 26999
Entwicklungsbüro: SKB 18 "Rubin", (Chefentwickler S. H. Kovalev)
Bauwerft: Nr. 402 Severodvinsk
Länge: 175 m
Breite: 23 m
mittlerer Tiefgang: 11,5 m (maximal 12,3 m)
Wasserverdrängung: 26.500 t an der Oberfläche, 33.600 t getaucht
Reaktoren: 2 x OK-650 190 MW Druckwasserreaktoren
Turbinen: 2 x Typ VV Dampfturbinen mit je 50.000 PS
Leistung: 100.000 PS
Anzahl der Schrauben: 2 ummantelte siebenblättrige starre Schrauben, 2 teleskopische Tiefenruder, angetrieben von je einem 750 kW Motor
Dampfgeneratoren: 4 x 3.200 kW
Dieselgeneratoren: 2 x 800 kW
Geschwindigkeit: 16 kn an der Oberfläche, 27 kn getaucht
Tauchtiefe: 500 m
SLBM: D-19 Raketenkomplex: 20 x RSM-52 (SS-N-20 Sturgeon) Raketen; R-39UTTKh/RSM-52M (SS-N-24/26) waren in Planung, ob sie eingebaut wurden ist nicht bekannt
ASW: RPK-2 Viyoga (SS-N-15 Starfish) SUBROC (533 mm T-Rohr), RPK-7 Vodopei (SS-N-16 Stallion) (650 mm T-Rohr)
Flugabwehrbewaffnung (SAM): 1 SA-N-14-Starter (Einbau nicht offiziell bestätigt)
Torpedorohre: 4 533 mm Rohre, 2 650 m Rohre, Projekt 53 und Type 65K, SET-65, SAET-60M Torpedos (maximal können 20 ASW-Raketen oder Torpedos geladen werden)
Besatzung: 150
Schiffe der Klasse: 6


 

Text by Jetpilot. Letztes Update:  3. October 2007