HMS Hood

Schlachtkreuzer


Die Hood im Juli 1924 im Panamakanal (Picture by Naval Historical Center)

1915 wurde in Großbritannien bekannt, dass Deutschland den Bau zweier neuer Schiffe der Mackensen-Klasse plante. Diese besaßen eine Hauptbewaffnung die mehr als 30,5 cm maß. Daraufhin beschloss die britische Admiralität den Bau eines Prototyps einer neuen Klasse, von der insgesamt vier Schiffe gebaut werden sollten. Als Richtwert für die Maschinen, Bewaffnung und die Panzerung sollte die Queen Elizabeth-Klasse dienen. Es wurde auch besonderer Wert darauf gelegt, dass ein möglichst geringer Tiefgang eingehalten wurde, sowie eine große Freibordhöhe. Außerdem sollten die Erfahrungen, die bis dahin aus dem Krieg gezogen wurden, gleich mit in die Pläne einfließen. 
Noch im Jahre 1915 war ein erster Entwurf fertig und der Admiralität vorgelegt. Die Pläne sahen ein Schiff mit einer Rumpflänge von 247 m und einer Konstruktionsverdrängung von ca. 31.000 t vor. Es sollte mit acht 38,1 cm Geschützen in vier Zwillingstürmen bewaffnet sein (wie Queen Elizabeth-Klasse) und mit seinen 75.000 PS eine Geschwindigkeit von 27 kn erreichen.
Nach Zustimmung des endgültigen Plans, der noch einige Änderungen mit sich brachte, begann man mit dem Bau. Dieser wurde jedoch nach der Skagerrakschlacht rasch wieder eingestellt, weil dort die Royal Navy drei Schlachtkreuzer durch Treffer in die Munitions- und Pulverkammer verloren hatte (Invincible, Indefatigable und Queen Mary). Kommissionen wurden gebildet, die Resultate aus der Schlacht ziehen sollten. Als die Ergebnisse vorlagen, wurden die Pläne darauf hin so stark abgeändert, dass der bereits begonnene Rumpf nicht mehr zu gebrauchen war und das Schiff erneut auf Kiel gelegt werden musste. Als zu Beginn des Jahres 1917 bekannt wurde, dass die Deutschen den Bau an ihren Schiffen eingestellt hatten, stornierte man die Bauaufträge für die restlichen drei Schiffe, nur die bereits begonnene Hood wurde noch fertiggestellt.
Am 22. August 1918 erfolgte schließlich die Schiffstaufe durch Lady Hood und am 15. Mai 1920 wurde der neue Schlachtkreuzer in Dienst gestellt. In ihrer 21 jährigen Dienstzeit lief die Hood Dutzende Häfen auf der ganzen Welt an und wurde oft modernisiert, bis sie schließlich am 24. Mai 1941 im Gefecht mit einem deutschen Verband, bestehend aus dem Schlachtschiff Bismarck und dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen, nach einem Treffer in die Munitionskammer versenkt wurde.



Achtern ist das Folding Katapult mit dem Fairey 111 F Schwimmerflugzeug installiert (1931). (Picture by Naval Historical Center)

Technik

Die Zeichnungen, die 1915 der Admiralität präsentiert wurden, zeigten ein Schiff mit einer Länge von 247 m, 8 m Tiefgang und einer Breite von 31 m. Die Maschinenanlage der Hood sollte eine Leistung von 75.000 PS liefern, welche den immerhin 31.000 t schweren Schiffskörper auf 27 kn beschleunigt hätte. Es war eine Seitenpanzerung von nicht weniger als 254 mm geplant und neuartige Seitenwülste sollten einen besseren Unterwasserschutz liefern. Doch blieb es nicht bei diesem Plan. Denn ganz nach dem Prinzip von Admiral Lord Fisher (Erster Seelord, bis 1915), "Speed is the best protection!" forderte der Flottenchef Admiral Jellicoe eine höhere Geschwindigkeit. Dadurch musste der Plan ("Design 3") stark überarbeitet werden.
So wurde eine 144.000 PS starke Maschinenanlage eingebaut, welche die Hood auf bis zu 32 kn beschleunigte. Die neue Antriebsanlage war in drei Maschinenräume aufgeteilt. In ihnen waren vier einfach übersetzte Brown Curtis Turbinen, die jeweils eine Welle antrieben, installiert. Der hintere Turbinensatz trieb die innen liegende Steuerbordwelle an, der mittlere die innere Backbordwelle und der vorderste die beiden äußeren Antriebswellen. Mit Hilfe der verwendeten Getriebeturbinen war es möglich die Wellendrehzahl auf 210 U/min zu senken. Dies erlaubte den Einsatz von moderneren und effektiveren Schrauben. Jeder der vier Sätze bestand zudem aus einer Niederdruck- und Hochdruckturbine und Marschturbinen, die sich an der Stirnseite der äußeren Hochdruckturbine befanden. Die sehr reparaturanfälligen Yarrow Wasserrohrkessel mit engen Rohren und künstlichem Zug wurden bis dahin nur auf kleinern Schiffen, wie z.B. der Courageous-Klasse, eingebaut. Obwohl es Kritik an der Verwendung der Kessel gab, wurden sie eingebaut, da sie recht wenig Platz brauchten und nicht schwer waren, was dem Tiefgang zu gute kam. Zudem waren die Beschaffungskosten niedrig. Die 24 eingebauten Kessel waren gleichmäßig auf die vier Kesselräume verteilt. Die Gesamtheizfläche betrug 16.254,30 m² (Renown-Klasse: 14.604,91 m²) bei einem Betriebsdruck von 16,5 atü. 1919 wurden die Hauptmaschinen in Clydebank eingebaut und im März 1920 erfolgte die erste Probefahrt. Die gesamte Erprobung der Antriebsanlage verlief störungsfrei. Dabei wurde eine nie wieder erreichte Höchstgeschwindigkeit von 32,1 kn erricht. Der Durchschnittsverbrauch belief sich dabei auf 7,5 t/h Heizöl bei 14 kn Marschgeschwindigkeit.
Darüber hinaus verfügte die Hood als erstes Schiff der Royal Navy über Generatoren, die Wechselstrom erzeugen konnten. Insgesamt erzeugten die acht Generatoren (je 175 kW) 1.400 kW Gesamtleistung bei 220 V Spannung. Zwei Generatoren wurden mit Hilfe von Dieselmotoren angetrieben, zwei weitere von den Turbinen und die restlichen vier mit Dampfkolbenmaschinen. Die vier Hauptkondensatoren und zwei Hilfskondensatoren für jeden Turbinensatz waren im mittleren und hinteren Maschinenraum installiert. Das täglich benötigte Trinkwasser wurde aus der 480 t je Tag liefernden Frischwasseranlage gefördert. Dazu benötigte sie sechs Verdampfer und zwei Destillationskondensatoren die in vier Sätze unterteilt waren, die ebenfalls wie die Haupt- und Hilfskondensatoren im mittleren und hinteren Maschinenraum montiert waren.
Die komplett neue Antriebsanlage brauchte natürlich viel mehr Platz, so dass der Rumpf um ca. 15 m auf nun 262,3 m verlängert werden musste, um den geforderten Tiefgang einzuhalten. Zudem musste noch die Seitenpanzerung verlängert werden, die außerdem auf nur noch 203 mm gesenkt wurde, denn nur so konnte der gewünschte Tiefgang erreicht werden. Das neue Konstruktionsgewicht belieft sich nun auf mehr als 36.000 t. Der endgültige Plan wurde am 7. April 1916 der Admiralität vorgelegt und genehmigt. Noch am gleichen Tag erhielt die John Brown Co. Ltd., Shipyard & Engineering Works, Clydebank den Auftrag zum Bau des Schiffes.
Am 31. Mai 1916 begann die Skagerrakschlacht, bei der die Royal Navy drei Schlachtkreuzer in sehr kurzer Zeit durch Treffer in die Munitionskammern verlor. Es zeigte sich, dass die britischen Schiffe schwerer Artillerie nicht gewachsen waren. So wurde schließlich der Bau der Hood eingestellt und mehre Kommissionen gebildet, die die Skagerrakschlacht analysieren sollten. Ergebnisse war, dass Pulverbrände auf den Schiffen auf die Munitionskammer übergegriffen hatten und somit die Schiffe in einer gewaltigen Explosion zerrissen wurden. Allein durch den Verlust dieser drei Schlachtkreuzer bei der Skagerrakschlacht hatte die Royal Navy 3.321 Tote zu beklagen. Als dies bekannt wurde, überarbeitete man die Pläne der Hood ein weiteres mal.
Die Konstruktion wurde vor allem auf eine bessere Standfestigkeit hin verändert. Man minimierte potentielle Gefahrenquellen und verstärkte die Panzerung fast überall um bis zu ca. 50 %. So stieg die Gesamtpanzerung von 10.100 ts auf 13.550 t, und die Konstruktionsverdrängung betrug nun 43.670 ts. Die 305 mm dicke Seitenpanzerung wurde zudem weiter auf das Vorschiff und nach achtern ausgedehnt. Dadurch musste die Seitenpanzerung aber auf nur 3 m Höhe reduziert werden, so dass deren Ober- bzw. Unterkante aber schon bei einer Kränkung von 5° in die Schwimmlinie geriet. Die um 12° schräg gestellte Seitenpanzerung sollte die Granaten abgeleiten lassen. Unterhalb des Seitenpanzers wurde zum Schutz vor Unterschießen noch eine 19 mm dicke Panzerung angebracht. Über der Seitenpanzerung befand sich ein 127 bis 178 mm dicker Zitadellenpanzer, der Granaten vorzeitig zur Explosion bringen sollte, so dass die Explosionswirkung von der Binnenpanzerung aufgefangen werden konnte ohne größeren Schaden zu verursachen. Zum Schutz vor Torpedos und Minen (Unterwasserschutz) brachte man längsseits des Rumpfes einen 171,4 m langen und bis zu 3,05 m breiten Seitenwulst an. Damit eine höhere Standfestigkeit erzielt wurde, setzte man ihn nicht nur einfach an, sondern integrierte ihn fest in die Panzerung. Er war in Längsrichtung in zwei Kammern aufgeteilt, die wiederum in mehrere Kammern mit ca. 6,10 m Länge unterteilt waren. Die Außenwandstärke des Wulstes betrug nur 16 mm, die äußeren Schottwände der Röhrensektion bestanden aus 12,7 mm dickem Stahl. Während die äußeren Kammern leer waren, um die bei einer Explosion entstehenden Gase aufzunehmen, füllte man die inneren Kammern mit Vollstahlrohren mit 250 mm Durchmesser auf. Die Stahlrohre sollten die Explosionsenergie aufnehmen, indem sie sich verformten. Nach der Kammer mit den Stahlrohren (auch "crushing tubes" genannt) folgte die 38 mm starke Außenhaut der Hood. Eine zweites, 19 mm dickes Längsschott übernahm zusammen mit der Außenhaut die Aufgaben des Torpedoschotts. Das 19 mm dicke Längsschott reichte vom Panzerdeck bis zum Doppelboden. Sollte dieser Platz noch nicht reichen, folgten weiter innen liegende, mit Heizöl gefüllte Kammern. Um den Heizraum war noch 1 m weiter im Schiff ein 6 mm starkes Begrenzungsschott zum Schutz der Maschinenräume eingebaut worden. Weiterhin wurde der Rumpf durch 21 Querschotts in 25 Sektionen unterteilt, die verhindern sollten, dass der Rumpf sich komplett mit Wasser füllen konnte. Sollte sich der Rumpf doch einseitig mit Wasser füllen, so war bei ca. 64° der Kenterpunkt erreicht.
Nach ihrer Fertigstellung am 15. Mai 1920 war die Hood das größte Schiff der Royal Navy und bis 1927 sogar das größte der Welt. Die Gesamtbaukosten beliefen sich zu diesem Zeitpunkt auf 6,025 Mio. Pfund Sterling. Das entspricht 145 Pfund je t Schiffsgewicht. Da die Marinefliegerei immer mehr an Bedeutung gewann und die Kampfentfernungen immer größer wurden und somit auch die Granaten in einem steileren Winkel einschlugen, wurde über eine Erhöhung der Deckpanzerung diskutiert. Da dies den Tiefgang aber noch weiter erhöht hätte, wurde der Plan wieder verworfen. Um die Zunahme des Tiefgangs zu kompensieren hätte man alternativ auch den Rumpf verlängern können, was aber zu kostenintensiv war. Als sich ab Mitte der 30er Jahre zeigte, dass es durch den Verschleiß an den Maschinen nicht mehr möglich war, die geforderte Fahrt mit hoher Geschwindigkeit langzeitig aufrecht zu erhalten und das Schiff nur noch eine Marschgeschwindigkeit von 29 kn erreichte, beschloss man die nun fast 20 Jahre alte Antriebsanlage zu modernisieren. Die billigste Lösung hierbei war einfach neue Kessel einzubauen und die Turbinen mit neuen Schaufeln auszurüsten. Da die Hood aber sowieso in die Werft musste, machte man gegen Ende 1938 den Vorschlag nicht nur die Antriebsanlagen zu überholen, sondern gleich das ganze Schiff zu modernisieren. Dazu wurde ein zehn Punkte-Plan aufgestellt, der ca. 4,5 Mio. Pfund kosten und innerhalb von 3 Jahren vollendet werden sollte. Er sah folgende Verbesserungen vor:

 

  • Einbau neuer Kessel sowie neuer Haupt- und Hilfsmaschinen bei Erhaltung der geforderten Geschwindigkeit
  • Entfernung der 14,0 cm Geschütze in Einzellafette und der 10,2 cm Geschütze in Einzellafette dafür Einbau von 12 13,2 cm Geschützen in Zwillingslafetten
  • Installation von 48 40 mm Flak in Achtlingslafetten MK. VI "Pom-Pom"
  • Demontage aller Torpedorohre und der Beobachtungsstände
  • Einbau der D-III-H-Querschiff-Flugzeugschleuder und zwei Hangars (z. B. wie bei der Warspite oder Renown)
  • Ausbau des Hauptkommandostandes und der Brückenaufbauten; Neubau von gasdrucksicheren kombinierten Brückenaufbauten (ähnlich Warspite oder Renown)
  • Entfernung der "crushing tubes" und anschließendes Auffüllen der Kammern durch Heizöl
  • Erweiterung des Backdecks bis einschließlich des "X"-Turms
  • Veränderung der Seitenwülste zur besseren Stabilität
  • Erhöhung der Rumpfpanzerung (konnte nicht mehr entschieden werden):
    a) durch Erweiterung des Seitenpanzers bis zum Hauptdeck, Verstärkung der Panzerung über den Magazinen auf 102 mm und über den Antriebsräumen auf 63,5 mm
    b) durch Verstärkung der Panzerung über den Magazinen auf 127 mm und über den Antriebsräumen auf 102 mm

 

Man nahm an, dass nach Vollendung der Umbauten keine Gewichtsveränderung zu befürchten wäre. Die geschätzte Gewichtsersparnis von ca. 4.000 ts (ca. 600 ts wog der Kommandostand) sollte sich mit den ebenfalls auf ca. 4.000 ts geschätzten Einbauten decken. Dabei kalkulierte man gut die Hälfte, also ca. 2.000 ts für zusätzliche Panzerung. Die Komplettmodernisierung wurde jedoch nicht durchgeführt, da bei Kriegsausbruch noch nicht einmal die Pläne dafür vorlagen. Einige Punkte, wie der Ausbau der Torpedorohre, wurden allerdings in der Folgezeit noch vorgenommen.



Gewichtsverteilung

  je nach Quelle können sich die Werte etwas unterscheiden
Schiffskörper 15.636 ts (35,80 %)
Panzerung 13.650 ts (31,26 %)
Maschinen 5.969 ts (13,67 %)
Bewaffnung 6.302 ts (14,43 %)
Ausrüstung 913 ts (2,09 %)
Brennstoff 1.200 ts (2,75 %)
Konstruktionsverdrängung 43.670 ts (100,00 %)

Querschnitt durch das Mittelschiff der Hood. Zu beachten ist die Panzerung, sowie die Wulst und die Positionierung der Stahlrohre (Unterwasserschutz).

Bewaffnung

Der mit der Queen Elizabeth-Klasse eingeführte Standard von 8 x 38,1 cm (15") Geschützen in je zwei Zwillingstürmen vorne und achtern hatte sich in der Skagerrakschlacht bewährt. Darum griff man auch bei der Hood auf diese Konfiguration der Hauptbewaffnung zurück, allerdings mit einigen Veränderungen. So hatte die Skagerrakschlacht beispielsweise gezeigt, dass eine größere Reichweite erforderlich war und die Turmpanzerung erhöht werden sollte. Dies führte bei der Hood zu einer Turmmasse von 860 t ohne Munition, im Gegensatz zu nur 750 t bei der Queen Elizabeth-Klasse, und hatte eine maximale Rohrerhöhung von nun 30° anstatt 20° zur Folge. Dies erlaubte eine Höchstschussweite von 29.260 m (bei 20° nur 21.400 m). Die Steigerung der Rohrerhöhung auf 30° führte aber dazu, dass die Rohrerhöhungszylinder verlängert werden mussten und der Lafettenunterbau, sowie dessen Lagerung verstärkt wurde. Da das Laden und der Antrieb des Turm genauso funktionierte wie bisher, konnten die Türme aber nur bis maximal 20° geladen werden. Eine automatische Sperre verhinderte, dass bei geöffnetem Verschluss das Rohr weiter erhoben werden konnte und ein Sperrventil sorgte dafür, dass der Ladetrog nur bei vollständig geöffnetem Verschluss zum Laden herangefahren werden konnte. Die stark veränderte neue Lafette der Hood erhielt die Bezeichnung 38,1 cm L/42 Mk. II. Sie verschoss Sprenggranaten von 879 kg, die eine Mündungsgeschwindigkeit von 750 m/s hatten. Insgesamt verfügte die Hood über einen Vorrat von 800 Schuss für die Hauptartillerie. Die Kadenz belief sich auf zwei Schuss pro Rohr in der Minute. Weiterhin war in  jedem Turm ein 9,14 m Entfernungsmessgerät installiert. Die eigentlich Koordination des Geschützfeuers erfolgte über den Hauptfeuerleitstand, der ebenfalls über ein 9,14 m Entfernungsmessgerät verfügte. 1940 wurde ein Type 284 Feuerleitradar auf der Vormars-Drehhaube installiert, welches auf 50 cm Wellelänge arbeitete und eine Messreichweite von ungefähr 10 Seemeilen hatte.
Der ursprüngliche Plan sah vor, dass die Hood mit 12,7 cm Geschützen als Nebenartillerie ausgestattet werden sollte. Diese mussten aber erst noch entwickelt und gebaut werden. Das auf den meisten britischen Schlachtschiffen zu findende 15,2 cm (6") SK Mk. XII Geschütz wollte man nicht verwenden, da die Erfahrung bei der Queen Elizabeth-Klasse gezeigt hatten, dass bei schlechtem Wetter und Seegang diese nur schlecht zu bedienen waren und Wasser durch die Kasematten drang. Da man aber nicht bei schlechtem Wetter auf die Nebenartillerie verzichten wollte, mussten die Geschütze auf dem Backdeck installiert werden. Auf diesem konnte man wiederum aus Gewichts- und Stabilitätsgründen nur auf kleine Geschütze zurückgreifen. Die Entwicklung der 12,7 cm (5") Artillerie gab man allerdings auf und verwendete stattdessen die neu entwickelten 14 cm (5,5") Geschütze, welche ursprünglich für Griechenland konzipiert worden waren und bei Kriegsbeginn 1914 beschlagnahmt wurden. Mit ihnen wurden auch die Kreuzer der Chester-Klasse ausgerüstet. Das 14,0 cm SK Mk. I Geschütz erlaubte eine Rohrerhöhung von 30°, bei der es eine Höchstschussweite von 16.920 m erzielte, 4.500 m weiter als das 15,2 cm Geschütz. Zudem waren die Geschosse leichter und handlicher, was zu einer Kadenz von acht bis zwölf Schuss pro Minute führte. Aber nicht nur die Geschosse waren leichter, sondern auch das ganze Geschütz, da auf einen Turm verzichtet wurde und nur ein sehr dünner Schützschild für die Bedingungsmannschaft angebracht war. Die Geschütze in einem Turm zu benutzen wurde zwar bis ins Jahr 1917 noch verfolgt, aber dann doch verworfen, da eine direkte Feuerleitung nicht mehr möglich gewesen wäre und die Türme eine erhebliche Gewichtserhöhung mit sich gebracht hätten. Als die Hood 1940 in Devonport in der Werft lag, entfernte man die 14,0 cm Geschütze um mehr Platz für die Flugabwehr zu bekommen. Somit war die Hood das einzige Großkampfschiff ohne Nebenartillerie geworden.
Als Flugabwehr waren ursprünglich 10,2 cm (4") Mk. III - V 4 Geschütze in einzelnen Lafetten ohne Schutzschild vorgesehen. Sie hatten bei 45° Rohrerhöhung eine Höchstschussweite von 14.905 m (maximale Erhöhung 80°). Die mögliche Kadenz mit den 14,25 kg schweren Granaten betrug acht bis dreizehn Schuss pro Minute. Die Flugabwehr der Hood wurde über die Jahre hinweg jedoch immer wieder verstärkt. So kamen Anfang 1939 vier weitere 10,2 cm SK Mk. IX hinzu, welche aber keine Schutzschilde besaßen. Damit waren war die Fla-Bewaffnung auf insgesamt acht 10,2 cm Geschütze angewachsen. Neue 10,2 cm SK Mk. XIX Geschütze, die nun über die lang geforderten Schutzschilde verfügten, standen zu beginn des Jahres 1940 zur Verfügung. Daraufhin wurden auf der Hood zwei Einzellafetten ausgebaut und durch vier zur Erprobung stehende 10,2 cm Zwillingslafetten ersetzt. Nun verfügte sie über sechs Einzellafetten und vier Zwillingslafetten, was eine Gesamtzahl von vierzehn 10,2 cm Geschützen ergab. Noch im März des gleichen Jahres wurden die restlichen sechs Einzellafetten entfernt und durch drei neue Zwillingslafetten ersetzt. Die Rohrzahl blieb somit gleich.
Auch die zunächst gar nicht eingeplante leichte Flak wurde jetzt aufgestockt. So wurden die ersten 1931 eingebauten zwei Achtlingslafetten des 40 mm Mk. VIII "Pom-Pom" Geschützes schon 1934 durch zwei weitere 12,7 mm L/52 Mk. III Maschinengewehre in Vierlingslafetten unterstützt. Bis zum Herbst 1939 kamen noch einmal ein 40 mm "Pom-Pom" Geschütz und zwei 12,7 mm Vierlingslafetten hinzu. U.P.-Geräte (Unrotating Projectile) wurden 1940 auf der Hood installiert. Bei U.P.-Geräten handelt es sich um einen Werfer mit 20 Rohren. Aus diesen wurden Zehnersalven von P.A.C.-Raketen (Paraschute and Cable) mit 16 kg Gewicht auf eine Hohe von 550 bis 800 Meter verschossen. Die Rakete war gefüllt mit 3 Fallschirmen mit je einem 122 m langen Draht. An diesem hing eine kleine Sprengladungen, welche zünden sollte, wenn ein Flugzeug den Draht berührte. Da die U.P.-Geräte im Einsatz jedoch vollkommen versagt hatten, wurde sie nur auf sehr wenigen Schiffen installiert. Insgesamt verfügte die Hood über fünf U.P.-Geräte. Koordiniert wurde die Flugabwehr durch zwei 1938 eingebaute moderne Mk.3 Flugabwehrfeuerleitstände, die ab 1940 durch ein Type 284 Air Warning Radar auf dem Großmastgestenge und durch drei Type 282 Radar für die Flugabwehrfeuerleitung unterstützt wurden. Das Type 282 Radar diente den 40 mm "Pom-Pom" Geschützen und arbeitete auf 50 cm Wellenlänge bei circa drei bis vier Seemeilen Messreichweite. Es war jeweils eins backbord- und steuerbordwärts der Brücke installiert, sowie eines achtern. Das Type 279 Radar war eine überarbeitete und verbesserte Version des Type 79 Y Radar, arbeitete auf 7 m Wellenlänge und hatte ca. 95 sm Messreichweite.
Obwohl im ganzen Ersten Weltkrieg kein Großkampfschiff zu einem Torpedoabschuss kam, waren auf der Hood zehn Torpedorohre eingeplant. Acht Torpedorohre sollten jeweils in Zweieraufstellung quer zum Schiff, zu beiden Seiten auf dem Hauptdeck installiert werden. Unter Wasser sollten die letzten zwei versetzt zueinander eingebauten Torpedorohre im vorderen Teil des Schiffes untergebracht werden. Aus Gewichtsgründen hat man die vordersten zwei Torpedorohre auf dem Hauptdeck noch während der Bauzeit weggestrichen. Bis Anfang 1941 wurden die gesamten Torpedorohre, sowie die dazugehörigen Beobachtungsstände ausgebaut.
Zu Beginn der 20er Jahre unternahm man den Versuch die Hood mit Flugzeugen auszurüsten. In Folge dessen wurden auf denn Türmen "B" und "X" Abflugplattformen installiert auf denen bei bestimmten Einsätzen Flycatcher Flugzeuge mitgeführt wurden, da nirgendwo anders Platz für sie war. Der Nachteil dabei war, dass die Flycatcher ein Fahrwerk hatten und somit auf Land landen mussten. Dies schränkte ihre Einsatzreichweite extrem ein. Als die Hood 1929 in der Werft lag, wurden die Plattformen wieder entfernt und statt dessen ein rundum schwenkbares Folding Mk. IV Heavy Katapult achtern eingebaut. Auf diesem war ein Schwimmerflugzeug vom Typ Fairey 111 F verzurrt. Da es jedoch bei schwerem Seegang und beim Feuern der Hauptartillerie nach achtern Probleme mit dem Katapult und dem darauf verzurrten Flugzeug gab, wurde die Anlage im Juli 1932 wieder abgebaut. Der Kran für das Katapult wurde verlängert und auf der Ramillies wieder eingebaut. Nach dem Ausbau sind auf der Hood keine Flugzeuge mehr stationiert worden.



Das Bild zeigt die mächtigen 15" Geschütztürme auf dem Vorschiff der Hood. (Picture by www.hmshood.com)

Geschichte der Hood

Die HMS Hood wurde am 20. Mai 1920 in Dienst gestellt und an die Atlantic Fleet übergeben. In dieser Zeit besuchte die Hood mehrere Länder rund um den Globus. So war sie zum Beispiel 1920 in Norwegen, Schweden und Finnland und 1922 nahm sie in Brasilien bei den Independence Centerary Celebrations in Rio de Janeiro teil. Zusammen mit dem Schlachtkreuzer Repulse und den Kreuzern Delhi, Dauntless, Danae und Dragon vollbrachte sie in den Jahren 1923 bis 1929 eine Weltumrundung. Diese Schiffe bildeten ein Special Service Squadron und liefen unter anderem Kapstadt, Sydney, San Francisco, Singapur, Honolulu, Kingstone und viele andere Häfen an. Von Mai 1929 bis März 1931 war die Hood in Portsmouth in der Werft. Anschließend wurde sie wieder der Atlantic Fleet zugeführt, die im November 1932 in Home Fleet umbenannt wurde.
Von März bis Mai 1932 war sie in Rosyth bei Überholungsarbeiten. Im Januar 1935 kollidierte sie mit dem Schlachtkreuzer Renown und die Schäden am Heck wurden in Gibraltar notdürftig repariert. Die endgültige Reparatur erfolgte dann in Portsmouth bis Mai 1935. Ab September 1936 war die Hood der Mediterranean Fleet unterstellt und nahm während des Spanischen Bürgerkriegs an Kontrollen der spanischen Gewässer teil. Bis Februar 1938, als sie wieder der Home Fleet zugeteilt wurde, war sie in Gibraltar stationiert.


Zurück in Portsmouth lag die Hood bis Juni 1939 in der Werft. Nach dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 (brit. Kriegserklärung 3. September 1939) folgten zahlreiche Einsätze die jedoch alle ohne Ergebnis abgebrochen wurden. Nur einmal als ein Verband, bestehend aus den Schlachtkreuzern Hood und Renown, den Schlachtschiffen Nelson und Rodney, den Kreuzern Norfolk, Newcastle, Edingburgh und dem Flugzeugträger Ark Royal, am 25.-26. September 1939 in die Nordsee auslief, um das schwer beschädigte U-Boot Spearfish zu bergen, erfolgte ein Angriff durch vier Junkers Ju 88 Bomber. Die Hood wurde zwar von einer Bombe getroffen, diese prallte jedoch ab und verursachte keinen Schaden.
Im Juni 1940 wurde sie wieder nach Gibraltar verlegt um dort ihre Position als Flaggschiff der neu gegründeten Force H einzunehmen. Nachdem Italien an der Seite von Deutschland in den Krieg eingetreten war, wurde das Mittelmeer zum Kriegsgebiet erklärt. Am 3. Juli lief die Hood sowie die Schlachtschiffe Valiant und Resolution, die Ark Royal, die Kreuzer Arethusa und Enterprise sowie 4 Zerstörer nach Oran aus, um den dort vor Anker liegenden französischen Flottenteilen ein Ultimatum zu stellen. Dieses Ultimatum sah vor, dass die französischen Seestreitkräfte sich der britischen Royal Navy ergeben und im Schutze dieser britisches Gewässer anlaufen sollten. Falls sie dies nicht tun wollten, sollte sie ihre Schiffe selber versenken, oder sie würden versenkt werden. Nach Ablauf des von Vizeadmiral Gensoul abgelehnten Ultimatums eröffnete der britische Verband um 17.40 Uhr das Feuer auf die franz. Flotte. Dabei wurde das Schlachtschiff Bretagne versenkt und die Dunkerque und Provence sowie der Großzerstörer Mogador schwer beschädigt. Das Schlachtschiff Strasbourg und die ebenfalls vor Anker liegenden fünf Großzerstörer Le Terrible, Tigre, Lynx, Kersaint und Volta konnten unbeschädigt durch den Minengürtel, der zwischenzeitlich durch britische Flugzeuge gelegt wurde, nach Toulon entkommen. Nach Abschluss der Operation "Catapult" waren auf französischer Seite 1.147 Tote und 351 verletzte der in Oran liegenden französischen Flotte zu beklagen. England rechtfertigte den Angriff mit der Begründung, dass ansonsten diese Schiffe dem Feinde in die Hände gefallen wären.
Nach einigen Einsätzen bei dem von Italien bedrängten Malta (unter anderem als Begeleitschutz für die Flugzeugträger Ark Royal und Argus), wurde die Hood im August 1940 wieder in die Home Fleet zurückverlegt. Es folgten mehrere ergebnislose Operationen im Nordatlantik und in der Nordsee.
Als am 18. Mai 1941 das deutsche Schlachtschiff Bismarck und der sie begleitende Kreuzer Prinz Eugen im Rahmen der Operation "Rheinübung" Gotenhafen über Norwegen in Richtung Atlantik verließen, um dort feindliche Transportschiffe und Konvois anzugreifen, blieb dies der britischen Admiralität nicht lange verborgen. Bereits am 20. wurden die Schiffe von norwegischen Widerstandskämpfern entdeckt und am nächsten Tag erfolgte die Bestätigung durch die britische Luftaufklärung, die mit einer Spitfire Fotos der beiden Schiffe aus einer Höhe von 8.000 m machte. Am Abend des darauffolgenden Tages, dem 21. Mai, verließ ein Kampfverband bestehend aus der Hood und dem neuen Schlachtschiff HMS Prince of Wales unter dem Kommando von Vizeadmiral Lancelot Ernest Holland Scapa Flow in Richtung Island um die beiden gegnerischen Kriegsschiffe abzufangen. Während die Bismarck und Prinz Eugen Island nördlich passierten, kreuzten die Hood und Prince of Wales südlich davon. So geschah es, dass die zwei Kampfgruppen erst am 24. Mai 1941 südlich der Dänemarkstraße aufeinander trafen.
Die Vorrauslaufende Prince of Wales meldete um 5.37 Uhr morgens feindlichen Sichtkontakt, der eine Kursänderung zur folge hatte, um damit den Abstand zu verringern. Die britischen Schiffe hielt mit 27 kn auf die Bismarck und Prinz Eugen zu, in einem Winkel in dem sie nur mit den vorderen Türmen feuern konnten. So wurde gegen 5.49 Uhr eine erneute Kursänderung durchgeführt, die den Winkel etwas vergrößern sollte. Admiral Holland, der sich an Bord der Hood befand, befahl auf die Prinz Eugen zu feuern, welche er fälschlicherweise für die Bismarck hielt. Zwar wurde der Befehl noch rechtzeitig auf die Bismarck geändert, aber es ist zweifelhaft ob er noch im Hauptfeuerleitstand ankam. Um 5.52 Uhr eröffnete die Hood das Feuer. Nur ca. 30 Sekunden später begann auch die Prince of Wales zu feuern. Um 5.55 Uhr erwiderte die deutsche Seite das Feuer, und schon die dritte Salve der Prinz Eugen landete einen oder mehrere Treffer auf der Hood, was wahrscheinlich zu einem Brand der 10,2 cm Bereitschaftsmunition führte. Wenig später führte die Hood eine erneute Kursänderung durch, um nun alle Geschütztürme in das Gefecht mit einzubringen. Noch als die Hood die Kursänderung um 20 ° nach Backbord durchführte, traf sie die fünfte Salve der Bismarck, von der aus man nun eine gewaltige Explosion in der Nähe des Großmastes auf der Hood sehen konnte. Die Salve traf die achtere Munitionskammer der Hauptgeschütztürme; das Schiff zerbrach in zwei Teile. Der hintere Teil sank sofort, der vordere Teil nach etwa 3 Minuten. Die einzigen drei Überlebenden der Hood wurden von dem Zerstörer Electra gerettet. 1.408 Mann, darunter 94 Offiziere fanden den Tod. Fast genau 25 Jahre nach der Skagerrakschlacht erging es der Hood ("The Mighty Hood!") genauso wie der Invincible, Indefatigable und Queen Mary.



Seitenansicht der Hood im Jahre 1931 (Picture by Naval Historical Center)

Schiffsname: HMS Hood
Typ: Schlachtkreuzer
Hersteller: John Brown Co. Ltd., Shipyard & Engineering Works, Clydebank
Stapellauf: 22. August 1918
Indienststellung: 5. März 1920
Länge: 262,30 m
Länge auf Wasserhöhe: 259,43 m
Breite: 31,70 m
Tiefgang: 8,70 m konstruktiv,
10,45 m maximal (bei 48.360 ts)
Wasserverdrängung: 42.600 ts Standardverdrängung 42.462 ts Leerverdrängung 43.670 ts Konstruktionsverdrängung 48.360 ts Einsatzverdrängung
Kesselanlage: 24 Yarrow 3-Trommel-Kessel (engrohrig)
Leistung: 144.000 WPS normal, 151.280 WPS maximal (bis zu 7 Stunden lang)
Antriebsanlage: 4 einfach übersetzte Brown Curtis Turbinen
Turbinensatz: ?
Vortriebsanlage: 4 Wellen mit dreiflügeligen Schrauben
Durchmesser der Schrauben: ca. 4,40 m
Geschwindigkeit: 31 kn
Treibstoffreserven: 1.200 m³ normal, 4.000 m³ maximal
Fahrbereich: 8.500 sm bei 14 kn
5.000 sm bei 18 kn
4.500 sm bei 20 kn
Panzerungsmaterial: z. B. Krupp'sche nicht-zementierte Platten.
Panzerung Rumpf: Gürtelpanzer: bis 305 mm
Zitadelle: 127 bis 178 mm
Außenhaut: 38 bis 76 mm
Panzerdeck: 51 bis 76 mm
Oberdeck: 51 mm
Panzerung 38,1 cm Turm: Front: 380 mm
Decke: 127 mm
Seite: 279 bis 305 mm
Rücken: 279 mm
Panzerung vorderer Kommandoturm: Böschung: 305 mm
Decke: 127 mm
Seite: 305 mm
Verbindungsschacht: 76 mm
Panzerung achterer Kommandoturm: Böschung: 38 mm
Decke: 76 mm
Seite: 38 mm
Verbindungsschacht: 19 mm
Primärbewaffnung: 8 Geschütze 38,1 cm (15") L/42 Mk. II in Zwillingstürmen (800 Schuss)
Sekundärbewaffnung: 10 bis 12 Geschütze 14,0 cm (5,5") SK Mk. I in Einzeltürmen (alle Geschütze wurden bis Mai 1940 ausgebaut)
Flugabwehrkanonen: 14 Geschütze 10,2 cm (4") L/45 Mk. XVI in Zwillingslafetten (3.500 Schuss) 24 Geschütze 40 mm Mk. VIII "Pom-Pom" in Achtlingslafetten (17.280 Schuss) 16 Maschinengewehre 12,7 mm (cal .50) L/52 Mk. III in Vierlingslafetten (40.000 Schuss) 5 U.P.-Geräte (20 Rohre) (Angaben 1941)
Torpedorohre: bis zu 10 53,34 cm (21") Torpedorohre (8 über Wasser 2 unter Wasser; wurden bis Anfang 1941 ausgebaut)
Flugzeuge: 2 Abflugplattformen auf Turm "B" und "X" (erste Hälfte der 20er Jahre) 1 bis 2 Doppeldecker Radflugzeuge Flycatcher (nur gelegentlich mitgeführt) 1 Folding Mk. IV Heavy Katapult (April 1931 bis Juli 1932) 1 Schwimmerflugzeug Fairey 111 F Doppeldecker
Besatzung: 1.477 Mann (95 Offiziere, 1.382 Mannschaft) (gelegentlich waren auch Personen aus anderen Nationen mit an Bord)
Beiboote: ?
Anker: 2 Bug
Schiffe der Klasse: 1
Baukosten: 6,025 Mio. Pfund

Das Mittelschiff der Hood. Zu erkennen ist ein 10,2 cm Zwillingsturm und dahinter ein U.P.-Gerät zur Luftabwehr. (Picture by www.hmshood.com)


Weiterführende Literatur/Links

Alan Raven, John Roberts, Die britischen Schlachtschiffe des Zweiten Weltkrieges , Bernard & Graefe Verlag
HMS Hood Association, www.hmshood.com



 

Text by Wotan; Korrektur: UncleK, british steel. Letztes Update:  3. October 2007