Mit dem Übergang zur 5,56 mm Munition wurde auch eine neue Kategorie der Infanterieunterstützung geschaffen, das Gruppen-MG. Sie ähneln ihren 7,62 mm Pendants, sind aber leichter und haben eine geringere Reichweite und Durchschlagskraft. Sie dienen ausschließlich der Feuerunterstützung für Infanterie. Einer der bekanntesten Vertreter ist das Minimi der belgischen Fabrique Nationale. Es ist die leichtere Alternative zum FN MAG für 7,62 mm. Hierbei handelt es sich um einen konventionellen Gasdrucklader mit überarbeitetem Mechanismus aus dem vorher genannten FN MAG. Der Verschluss besteht aus 2 Teilen und die Verriegelung des Verschlusses beim Schuss ähnelt Sturmgewehren wie dem M16. Ohne jede Änderung oder Auswechslung von Teilen können sowohl Metallgurte als auch Stangenmagazine zur Munitionszufuhr eingesetzt werden. Der Gurt zu 200 Schuss wird meistens in einer Plastikbox unter dem Gehäuse mitgeführt. Bei der Verwendung von Magazinen fällt die Feuerrate höher aus, da die Patronen von der Magazinfeder nachgeschoben werden und nicht erst ein schwerer Gurt gezogen werden muss. Das Rohr ist schnell wechselbar und zusätzlich ist ein klappbares Zweibein vorhanden. Versuche als auch die Ergebnisse im Feld´zeigen, dass das Minimi äußerst zuverlässig ist. Trotz der geringeren Durchschlagskraft hat es sich zum Beispiel bei der US Army etabliert, denn viele Soldaten halten es für zuverlässiger und bedienungsfreundlicher als das M60. Das MG wurde auch nach Italien, Australien, Kanada und Indonesien exportiert.