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> Iran (Thema #n+1), ausgelagert (wieso klauen die imperialististische Uniformen?)
Nightwish
Beitrag 8. Jul 2021, 21:35 | Beitrag #451
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ZITAT
Ich wundere mich gerade, dass sich noch niemand von Euch dar�ber echauffiert oder am�siert hat, dass sich die iranische ALMAS und die israelische SPIKE verbl�ffend �hnlich sehen.
Auch bei der Qaem-114 h�tte man �hnlichkeiten zu einer amerikanischen Lenkwaffe (sowohl optisch als auch in der Bezeichnung) finden k�nnen. confused.gif


Hm. Vielmehr frage ich mich, was hinter der Fajr4CL steckt und mich irritiert (oder stört) dieser zivil anmutende Container der Fateh. Aber letzteres wurde hier schonmal angesprochen, denke ich.

Der Beitrag wurde von Nightwish bearbeitet: 8. Jul 2021, 21:35


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lerne leiden, ohne zu klagen

manchmal geht der Horizont über die klassische BW-Schiessausbildung hinaus (Goschi)

Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
Broensen
Beitrag 8. Jul 2021, 22:25 | Beitrag #452
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ZITAT(revolution @ 8. Jul 2021, 22:19) *
Ich wundere mich gerade, dass sich noch niemand von Euch dar�ber echauffiert oder am�siert hat, dass sich die iranische ALMAS und die israelische SPIKE verbl�ffend �hnlich sehen.
Auch bei der Qaem-114 h�tte man �hnlichkeiten zu einer amerikanischen Lenkwaffe (sowohl optisch als auch in der Bezeichnung) finden k�nnen. confused.gif

An sowas hat man sich halt längst gewöhnt.
 
revolution
Beitrag 9. Jul 2021, 11:49 | Beitrag #453
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ZITAT(Nightwish @ 8. Jul 2021, 22:35) *
Hm. Vielmehr frage ich mich, was hinter der Fajr4CL steckt und mich irritiert (oder stört) dieser zivil anmutende Container der Fateh. Aber letzteres wurde hier schonmal angesprochen, denke ich.


Die Artillerierakete Fajr-4 ist eine um ca. 50% verkleinerte Fateh-110 SRBM (vgl. Aerodynamik). Die Bezeichnung "Fajr-#" ist insofern irreführend, da die Artillerieraketen der Fajr-Reihe eigentlich alle Drallstabilisiert sind. Bei der Fateh-Reihe erfolgt die Fluglagekorrektur Gyroskop-basiert. Das ist ein völlig anderes Konzept. Über die Reichweite der F4 ist nichts bekannt, liegt aber wahrscheinlich <100km, wohl eher im Bereich 60-80km. CL steht für per (L)aser Markierung ins Ziel geführte ( C ) Rakete.


Aber gut dass Du nachfragst, denn das hat mich ins Grübeln gebracht. Wenn ich diese beiden Bilder von vor ein paar Monaten betrachte, und unter der Annahme dass es sich um die selben Kanister handelt, dann habe ich inzwischen Zweifel an den im Internet kursierenden Informationen zur Bestückung des 6x Werfers mit der F4CL. Insofern würde ich diese zunächst ungeprüft weitergegebene Info an dieser Stelle mal in Frage stellen bzw. zurücknehmen.

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 9. Jul 2021, 12:16
 
Havoc
Beitrag 9. Jul 2021, 11:57 | Beitrag #454
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ZITAT(Nightwish @ 8. Jul 2021, 21:35) *
ZITAT
Ich wundere mich gerade, dass sich noch niemand von Euch dar�ber echauffiert oder am�siert hat, dass sich die iranische ALMAS und die israelische SPIKE verbl�ffend �hnlich sehen.
Auch bei der Qaem-114 h�tte man �hnlichkeiten zu einer amerikanischen Lenkwaffe (sowohl optisch als auch in der Bezeichnung) finden k�nnen. confused.gif


Hm. Vielmehr frage ich mich, was hinter der Fajr4CL steckt und mich irritiert (oder stört) dieser zivil anmutende Container der Fateh. Aber letzteres wurde hier schonmal angesprochen, denke ich.


Sieht nicht nach einen Container aus. Auf dem Bild sind zumindest ISO- Container-Eckbeschläge nicht zu entdecken. Scheint ein LKW mit Festaufbau zu sein. Und richtig: Die Diskussion, das nach den Genfer Konventionen sich Kombattanten äußerlich von der Zivilbevölkerung unterscheiden müssen, hatten wir hier schon. Nur ist das tatsächlich in ISO -Container verbaute russische Klub- K- System mindestens genauso problematisch.
 
revolution
Beitrag 9. Jul 2021, 12:34 | Beitrag #455
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Siehe die beiden Container auf der Makran... Die können natürlich auch mit Kebab, Reis und Schwimmwesten beladen sein. mata.gif
 
Nightwish
Beitrag 9. Jul 2021, 16:26 | Beitrag #456
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ZITAT(Havoc @ 9. Jul 2021, 12:57) *
ZITAT(Nightwish @ 8. Jul 2021, 21:35) *
ZITAT
Ich wundere mich gerade, dass sich noch niemand von Euch dar�ber echauffiert oder am�siert hat, dass sich die iranische ALMAS und die israelische SPIKE verbl�ffend �hnlich sehen.
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Hm. Vielmehr frage ich mich, was hinter der Fajr4CL steckt und mich irritiert (oder stört) dieser zivil anmutende Container der Fateh. Aber letzteres wurde hier schonmal angesprochen, denke ich.


Sieht nicht nach einen Container aus. Auf dem Bild sind zumindest ISO- Container-Eckbeschläge nicht zu entdecken. Scheint ein LKW mit Festaufbau zu sein. Und richtig: Die Diskussion, das nach den Genfer Konventionen sich Kombattanten äußerlich von der Zivilbevölkerung unterscheiden müssen, hatten wir hier schon. Nur ist das tatsächlich in ISO -Container verbaute russische Klub- K- System mindestens genauso problematisch.


Da hast du recht! Ich hatte mich vom ersten Eindruck täuschen lassen. hmpf.gif

EDIT:

Wenn aber der erste Eindruck täuscht, ist die Frage, ob dieser Effekt erwünscht ist.

Wobei KZO der Bundeswehr auch in einem Container verbaut ist, welcher zugegebener Maßen leichter als militärisches Gerät zu erkennen ist.

Der Beitrag wurde von Nightwish bearbeitet: 9. Jul 2021, 17:32


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Havoc
Beitrag 9. Jul 2021, 17:15 | Beitrag #457
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ZITAT(revolution @ 9. Jul 2021, 12:34) *

Siehe die beiden Container auf der Makran... Die können natürlich auch mit Kebab, Reis und Schwimmwesten beladen sein. mata.gif

Es kann auch sein, dass das von Dir gestern im Beitrag 449 gepostete Bild eine falsche Bildunterschrift hat.
Die IRINS Makran hat an der Stelle grundsätzlich zwei geschlossene 40ft Container, das zeigen zumindest die Internetbilder mit besserer Bildqualität, ist also kein Beleg für containerisierte Fateh. Den stärksten Indikator warum die angebliche containerisierte Fateh auf dem Bild vom Beitrag 449 . nicht in einem Seecontainer ist, habe ich bereits geschrieben.
 
revolution
Beitrag 9. Jul 2021, 23:47 | Beitrag #458
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@Havoc
Mag sein, dass es sich korrekterweise nicht um einen "See-Container" handelt in Beitrag #449. Aber welche Rolle spielt das. Aus der Ferne sieht er schlicht genauso aus und man weiß nicht was drin ist. Gekühlter Fisch oder Kanonen. Das kann man durchaus zu Recht verurteilen oder auch für legitim halten, aber ich erkenne darin ein sich in einigen Beispielen wiederholendes Schema mit LKW (Planen, Container, Farbe,..) zum Verbergen entsprechender Waffensysteme vor gegnerischer Aufklärung. Bei der Makran wüsste ich nicht, was da sonst drin sein soll.
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Gen. Bakhtiar mit M1 "Tommy Gun" (1940er), Imperiale Armee mit M3 "Grease Gun" und 55th Airborne Brigade mit MP 40 "Schmeisser" (1950er)

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 17. Jul 2021, 01:23
 
revolution
Beitrag 17. Jul 2021, 01:19 | Beitrag #459
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ZITAT
Persepolis (Persian: پرسپولیس‎) was the first modern vessel serving in the Persian navy.[1] A three-island iron-hulled vessel, it had two masts, one funnel and ram bow.[3] Officially was rated as a cruiser,[4] its type has been alternatively described as a gunboat[1] or dispatch.[2]
Commissioned in 1885, she served for decades and as of mid 1920s was not in active service. An American diplomat reported in 1925 that Persepolis and Mozaffari were the two largest vessels of Iran.[6] Persepolis and Susa, formed the only two equipment in the navy as of 1904.[5]

Persepolis was built by German AG Weser at Bremen, on orders from Persian government.[4] The shipbuilder assigned production number 75 to the vessel and launched it on 29 October 1884.[4] She was acquired by Persia in 1885, having been delivered by German crew to her home in Khorramshahr.[1] In his travel book A Ride to India across Persia and Baluchistan, Harry de Windt wrote that she cost Persia over £30,000.[7]
https://en.wikipedia.org/wiki/Iranian_vessel_Persepolis
 
revolution
Beitrag 17. Jul 2021, 02:54 | Beitrag #460
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Persische Infanterie um 1890


Kadettenschule um 1900


Prinz Zell al-Soltan in österreichischer Militäruniform

ZITAT
Österreichisch-Ungarische Militärmission in Persien

Die Österreichisch-Ungarische Militärmission in Persien war ab 1879 mit dem Aufbau eines militärischen Verbandes in Persien befasst, der als Teil der Bemühungen, die persische Armee unter Nāser ad-Din Schah zu reformieren und ein stehendes Heer in Persien einzurichten, gilt. Der zu errichtende Verband sollte die Stärke eines Korps haben.

Gründungsgeschichte
Aufgrund der guten Beziehungen des ersten Dolmetschers von Nāser ad-Din Schah, des Armeniers Mirza Dawud (David) Khan, zum österreichischen Hof in Wien und der Verbindungen seines ehemaligen Leibarztes, Jakob Eduard Polak, wurden auf der zweiten Europareise Nāser al-Dīn Schahs österreichische Offiziere angeworben, die die Reorganisation der persischen Armee in Angriff nehmen sollten. Die Ankunft Nāser al-Dīn Schahs in Wien am 5. Juli 1878 glich einem wahren Volksfest. Johann Strauss hatte im Auftrag des Wiener Hofes eine persische Nationalhymne komponiert, um den Gast standesgemäß empfangen zu können. Die Hymne wird heute unter dem Titel „Persischer Marsch“ aufgeführt.

Als erstes besuchte Nāser al-Dīn Schah das Wiener Arsenal, um sich die von Generalmajor Uchatius entwickelten Geschütze vorführen zu lassen. Der Schah war offensichtlich so beeindruckt, dass er umgehend 12 Geschütze bestellte. Ferner kaufte er 26.000 Gewehre und vereinbarte mit der österreichischen Regierung die Entsendung einer Militärmission. Man bestimmte Oberst Adalbert Schönowsky von Schönwies zum Leiter der Mission, der am 29. Oktober 1878 mit 30 weiteren Offizieren nach Teheran abreiste. Am 12. November 1878 war die Mission in Tarnopol eingetroffen, wo Militärkapellmeister i. R. Julius Gebauer mit den Instrumenten, die er in Wien für einen persischen Musikzug gekauft hatte, zu der Mission stieß. Die 14 Teilnehmer der Mission reisten dann mit einem Gepäck von 2,4 Tonnen mit dem Zug nach Odessa, per Schiff nach Poti, wieder mit der Eisenbahn nach Tiflis, von dort nach Baku und über das Kaspische Meer nach Rasht.[1] Die Mission kam im Januar 1879 in Teheran an. Begleitet wurde die Mission von Albert Joseph Gasteiger Freiherr von Ravenstein und Kobach, der bereits einige Jahre in Persien dem Schah gedient hatte.


Musikkapelle des Korps
Die Aufgabenstellung der Mission bestand darin, die persische Armee nach dem Vorbild der k.u.k. Armee zu reorganisieren. Als erstes sollte ein Korps von insgesamt 7.000 Mann inklusive eines Musikzuges aufgestellt werden. Die Ausbildung der Soldaten sollte bis März 1881 abgeschlossen sein. Die Österreicher konnten erreichen, dass die persischen Soldaten des Korps besser als die übrigen Soldaten bezahlt wurden; sowie, dass der Sold regelmäßig ausgezahlt wurde. Trotz Angriffen durch die Geistlichkeit gegen die Ungläubigen bildete sich offensichtlich bald ein Korpsgeist heraus, der die Ausbildung zu einem Erfolg zu machen schien.

Am 22. Mai 1879 besichtigte Nāser al-Dīn Schah zum ersten Mal das von der österreichisch-ungarischen Militärmission aufgebaute Korps. Er wurde mit einem Radetzkymarsch begrüßt, nahm eine Parade ab und besichtigte die Kasernen von Abd ol-Asim, die er offensichtlich noch nie in so sauberem Zustand gesehen hatte. Die gute Stimmung der österreichischen Offiziere wurde allerdings dadurch getrübt, dass im Mai 1879 russische Offiziere eintrafen, die sich an den Aufbau einer persischen Kosakenbrigade machten. Dass am Ende die persische Kosakenbrigade das von den Österreichern aufgebaute Korps überflügelte und später den Kern der iranischen Armee bilden sollte, mag an Reza Khan, dem späteren Reza Schah Pahlavi, gelegen haben.
...
Persische Armee

Die Planungen für die persische Armee sahen bei einer Gesamtstärke eines Korps von 7000 Mann wie folgt aus:[2]

6 Bataillone Infanterie mit je 800 Mann
1 Bataillon Jäger mit 800 Mann
3 Batterien (Artillerie) mit je 200 Mann
1 Geniekompagnie (Pioniere) mit 200 Mann
3 Musikkorps mit je 50 Mann
Einsatzgeschichte

Der erste Einsatz des „Österreichischen Korps“ fand im Oktober 1880 statt. In Aserbaidschan war es unter der Führung von Scheich Ubeydallah zu einem Aufstand der Kurden gegen die Zentralregierung in Teheran gekommen. Zum Kommandanten des Detachements wurde Hauptmann Wagner v. Wetterstädt berufen, der bereits in Mexiko unter Maximilian I gedient hat und kampferprobt war. Der Aufstand wurde niedergeschlagen. Hauptmann Wagner blieb mit der Artillerie in Urmia, um es gegen weitere Überfälle zu verteidigen.

Die Erfolge des „Österreichischen Korps“ führten zu weitergehenden Plänen. Das gesamte Heer sollte österreichische Uniformen erhalten und mit neuen Gewehren und Geschützen bewaffnet werden. Doch aus alledem wurde nichts, da es Nāser al-Dīn Schah an den nötigen Mitteln fehlte. Im Mai 1881 wurde der Sold des Korps herabgesetzt, und am 5. August 1881 reichten alle Offiziere ihre Kündigung ein. Das Ende des „Österreichischen Korps“ war gekommen. Im Herbst 1881 kehrte der letzte Offizier der Militärmission nach Österreich zurück.

Auch Wagner v. Wetterstädt ging 1881 nach Österreich zurück und schied 1885 als Major aus der österreichischen Armee aus. Auf Wunsch von Naser-al-Din Shah kehrte Wagner v. Wetterstädt 1886 nach Persien zurück und trat mit den Rang eines Generals in die persische Armee ein. Er baute die Armee weiter auf und erhielt den Titel Khan. Als Befehlshaber der Armee leitete er zahlreiche Missionen und begleitete den Schah auch zur Weltausstellung nach Paris 1889. Er kehrte erst 1901 aus gesundheitlichen Gründen in seine Heimat Siebenbürgen zurück, wo er am 30. September 1902 in Hermannstadt starb.

https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/%C...sion_in_Persien
 
revolution
Beitrag 21. Jul 2021, 17:30 | Beitrag #461
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Prinz Abdul Hossein Mirza, um 1900


Polizei, 1904

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 21. Jul 2021, 17:31
 
revolution
Beitrag 21. Jul 2021, 17:56 | Beitrag #462
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Zweite Europareise von Shah Mozaffardin Qajar.
Kanzler Mirza Al Asghar Khan im Gespräch mit König Edward VII.
20.08.1902.


 
revolution
Beitrag 21. Jul 2021, 19:02 | Beitrag #463
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Soldaten in Isfahan, ca. 1900 - S/W Aufnahme per KI nachkoloriert
 
kato
Beitrag 22. Jul 2021, 22:14 | Beitrag #464
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Die Makran ist übrigens heute in die Ostsee eingefahren.
 
Nightwish
Beitrag 22. Jul 2021, 22:41 | Beitrag #465
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Als Einzelfahrer? Wo will sie hin?

EDIT:

Zwei Schiffe, Ziel Russland:


https://www.theguardian.com/world/2021/jul/...s-in-baltic-sea

Der Beitrag wurde von Nightwish bearbeitet: 22. Jul 2021, 22:44


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kato
Beitrag 22. Jul 2021, 23:52 | Beitrag #466
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Durch dänische Gewässer fuhren sie getrennt, die Makran durch den großen Belt, die Sahand wohl an Kopenhagen vorbei.

Der Guardian-Titel ("Danish military spots Iranian navy ships in Baltic Sea") und der entsprechende Eröffnungssatz des Artikels ist natürlich etwas irreführend. Die Passage wurde Dänemark offiziell angekündigt. Die Makran wurde angesichts auch ihrer Größe begleitet, die Sahand wohl erst beim Verlassen dänischer Gewässer hinter Bornholm nochmal schnell durch die dänische Luftwaffe abfotografiert.
 
Merowinger
Beitrag 23. Jul 2021, 00:05 | Beitrag #467
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Fremde Kriegsschiffe müssen die Belte einzeln passieren.
 
kato
Beitrag 23. Jul 2021, 04:30 | Beitrag #468
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ZITAT(Merowinger @ 23. Jul 2021, 01:05) *
Fremde Kriegsschiffe müssen die Belte einzeln passieren.

Nö, nach dänischer Gesetzgebung müssen lediglich gleichzeitige Passagen von mehr als drei Kriegsschiffe derselben Nationalität vorher diplomatisch angekündigt werden. U-Boote müssen aufgetaucht fahren.

Da Schweden vergleichbare Regelungen in den 90ern abgeschafft hat, fährt man mit Militärschiffen mit entsprechend wenig Tiefgang auch gerne die Strecke durch den Öresund auf schwedischer Seite (die Makran ist hierfür deutlich zu groß, die kann froh sein, dass sie noch durch den Großen Belt kommt mit dem Tiefgang...). Die dänischen Restriktionen in derartiger Hinsicht sind auch nicht unumstritten und werden vor allem von den USA unter Berufung auf Verträge von 1857 nicht akzeptiert.
 
revolution
Beitrag 25. Jul 2021, 00:18 | Beitrag #469
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Makran und Sahand sollen sich inzwischen bereits in St. Petersburg befinden und dort wohl, so wird spekuliert, an einer Parade teilnehmen. Nach 3 Monaten auf See sehen die beiden Kähne jedoch ziemlich runter gerockt aus. Das gibt komische Fotos..Zumindest die Sahand ist sicherlich stark an ihre Grenzen gekommen. Wahrscheinlich wäre es das Sicherste, für die Rückreise gleich zwei neue Schiffe zu kaufen. lol.gif





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Zeichnungen aus Frankreich und Russland von iranischen Uniformen (frühes 19. Jh.)

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 25. Jul 2021, 02:37
 
Merowinger
Beitrag 25. Jul 2021, 13:29 | Beitrag #470
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Mehr zu den zwei Schiffen in der Ostsee:
https://marineforum.online/jungfernfahrt-de...nischen-marine/
 
revolution
Beitrag 27. Jul 2021, 01:17 | Beitrag #471
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Paradeplatz "Meydan-e-Mashq" in Kermanshah, Ende 19Jh.


Teheran, Ende 19Jh.


Soldaten mit ihren Mörsern/Kanonen aus der Veröffentlichung "Peeps into Persia" von Dorothy De Warzee (Baroness d´Hermalle), 1913

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 27. Jul 2021, 01:42
 
revolution
Beitrag 27. Jul 2021, 02:47 | Beitrag #472
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Sahand mit neuem Anstrich in St. Petersburg. Krasse Nachtschicht-Aktion... facepalm.gif
 
Thomas
Beitrag 27. Jul 2021, 05:36 | Beitrag #473
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Außenbords pönen in der Ostsee.... Ist ja nur Verboten bis nach Südmeppen. Aber hey! Wozu sich an Vorschriften halten? Ob die wohl low sulphur Sprit verheizen?


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ehemalig Thor=LWN=
 
Merowinger
Beitrag 27. Jul 2021, 10:11 | Beitrag #474
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Die sind bestimmt vorher in Kronstadt gewesen, Bügeleisen ausleihen und so. Oder ist die Parade selbst in Kronstadt? Aber da würde das ausser den Fotografen niemand sehen, also eher nein trotz Corona. Maskenpflicht interessiert in Russland eh niemanden.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 27. Jul 2021, 10:15
 
kato
Beitrag 27. Jul 2021, 13:17 | Beitrag #475
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ZITAT(Merowinger @ 27. Jul 2021, 11:11) *
Oder ist die Parade selbst in Kronstadt?

Hier ein Bild der Sahand auf dem man ganz gut die Festung Kronschlot im Hintergrund ausmachen kann.
Hinter der Kamera ist rückwärtig eine durchaus gut besetzte Tribüne für Publikum.

Die Parade war in drei Gruppen aufgeteilt, eine auf der Newa geparkt für Putin zum vorbeischippern, diverse Schnellboote die dann rausfuhren und den ganzen Rest den man nicht auf der Newa wollte schließlich so auf der Südseite von Kotlin vor der Zuschauertribüne durchfahrend. Im RT-Stream, auf dem man zuschauen kann wie Putin mit jeder Minute gelangweilter schaut, nicht zu sehen waren übrigens der Chinesische Zerstörer und die Indische Fregatte. Die pakistansche PNS Zulfiquar fuhr direkt hinter der Sahand, die beiden Schiffe wurden in obigem Teil 3 ganz hinten eingereiht.

Edit: Bildlink repariert, hatte sich ein ] am Ende eingeschlichen.

Der Beitrag wurde von kato bearbeitet: 27. Jul 2021, 15:39
 
Merowinger
Beitrag 27. Jul 2021, 13:20 | Beitrag #476
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Bild: Page not found
 
kato
Beitrag 27. Jul 2021, 15:54 | Beitrag #477
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Bildlink ist repariert. Ist eine Bildserie auf AP, die ersten drei sind die Sahand während der Parade.


Da es auf den Bildern so schön zu sehen ist: Ich frag mich, wofür das Loch steuerbordseits vorne unterhalb der Brücke da ist. Evtl Ladezugang bei der Übernahme von Versorgungsgütern per Kran? In der Größe dürfte das in etwa passen, dass man da bequem einen Hubwagen mit voller Palette durchfährt. Macht prinzipiell durchaus Sinn, gerade wenn hinten ein Hubschrauber auf Deck mitgeführt wird. Ist nur von der Position her etwas ungewöhnlich

Es gibt ältere Bilder vom Bau der Sahand, damals war an dieser Stelle nur ein einfaches Zugangsschott in Manngröße. Bei der Indienststellung war das schon aufgeschnitten hier sieht man das sehr schön. Die da auf dem Oberdeck davor aufgestellten kleinen Container gehen in die Richtung meiner Vermutung.
 
revolution
Beitrag 27. Jul 2021, 20:22 | Beitrag #478
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@kato
Ladezugang klingt nachvollziehbar. Die von Dir angesprochenen Container auf den Bildern der Sahand sind wohl die Startbehälter für Boden-Luft-Lenkwaffen vom Typ "Mehrab". In jüngerer Zeit scheinen diese allerdings demontiert worden zu sein. Dadurch ergibt sich ein Stückweit die vermeintliche Ladefreundlichkeit dieses Bereichs. Wie wenig Platz da eigentlich ist, zeigt das Bild vom Schwesterschiff Dena
.

 
revolution
Beitrag 28. Jul 2021, 17:43 | Beitrag #479
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Kepi-artige und Basecap-artige Kopfbedeckungen während der Herrschaft der Pahlavi Dynastie. Im Gegensatz zu den kulturell typischeren Papachas und Phrygischen Mützen, die man auf älteren Aufnahmen und Zeichnungen sieht.
 
kato
Beitrag 28. Jul 2021, 22:00 | Beitrag #480
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ZITAT(revolution @ 28. Jul 2021, 18:43) *
Kepi-artige und Basecap-artige Kopfbedeckungen während der Herrschaft der Pahlavi Dynastie.

Die sogenannte "Pahlavi-Mütze" - das ist die im ersten Bild - wurde durch Shah Reza Pahlavi mit seiner Inthronisierung 1925 "eingeführt" und war ab 1928/29 Teil der Dienstkleidung für Beamte und schließlich für Schüler an staatlichen Schulen.

Sein Sohn, der 1941 die Macht mit Hilfe der CIA übernahm, schaffte das Teil ab und führte "westliche" Schirmmützen ein wie damals im zweiten Weltkrieg bei den meisten Ländern üblich und unter amerikanisch-britischem Einfluß auch unter iranischen Offizieren wohl damals schon gerne getragen.

Es handelt sich bei der Pahlavi-Mütze um eine versteifte Filz-Papacha in Zylinderhöhe mit Schirm, die mehrere Traditionen kombiniert (Schirmhut der Iranischen Militärakademie ab ca 1906 nach österreichischem Muster, Papacha der Persischen Kosakenbrigade in der Reza Chan von 1891 bis 1920 vom einfachen Artillerist zum Kommandeur aufstieg, modernes Aussehen ähnlich dem damaligen französischen Uniformhut). Reza Chan lief als Shah regelmäßig in Uniform mit dieser Mütze rum, von seinem Sohn gibt es nur ein einziges bekanntes Bild damit von 1926 - als er 7 Jahre alt war und genötigt wurde in einer Kinderuniform mit seinem Vater zum Pressetermin aufzustapfen tounge.gif .
 
 
 

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