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> Airbus A 400M, Bundeswehr-Airbus A 400M
Black Hawk
Beitrag 7. Feb 2017, 11:23 | Beitrag #871
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Ist denn schon rüstungspolitisches Weihnachte,oder sind das alles nur Vorstellungen,die nach der Wahl keinen mehr interessieren?


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Was mach ich hier?
 
SailorGN
Beitrag 7. Feb 2017, 11:50 | Beitrag #872
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Es sind Dinge, die sich langfristig lohnen könnten. Wenn man einen zentralen Knoten für mehrere Nutzer aufbaut, dann sparen die Partner eigene Investitionen für die Infra/Support und D profitiert von Skaleneffekten... am Ende kommt vielleicht sogar netto ein kleines Plus raus. Gleichzeitig macht man so die Kooperation mit Nachbarn attraktiver, ist ein wenig wie Fuhrpark outsourcen.


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Schwabo Elite
Beitrag 7. Feb 2017, 14:18 | Beitrag #873
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Deutschland ist der Fläche, Bevölkerung, Finanzkraft und Infrastruktur nach eines der größten EU- und NATO-Länder. Außerdem liegt es zentral. Hier Truppenkontingente von Bündnispartnern zu stationieren ist also immer dann sinnvoll, wenn es um Aufgaben geht, die im Verbund erfüllt werden oder Synergieeffekte erzielt werden sollen. Transportflugzeuge sind ein Beispiel par excellence, weil der Transport von NATO- und EU-Truppen und -Material oft von oder nach Deutschland erfolgen dürfte oder ein Flughafen in Deutschland kaum weiter entfernt ist von Start oder Ziel als die entsprechenden Länder.

Polen und Rumänien wäre ein ähnlich gut geeignetes Land für die Stationierung von Kampftruppen, sofern sie der gemeinsamen Verteidigung der EU- oder NATO-Ostgrenze dienen. Da sieht es nur vertraglich und historisch bedingt schwieriger aus deutsche Anteile zu stationieren. Aber das müssten die Länder dann jeweils intern entscheiden.


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otmich
Beitrag 8. Feb 2017, 07:29 | Beitrag #874
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Einer ist ja schon als Anschauungsobjekt in Litauen stationiert......... ironie.gif
 
Schwabo Elite
Beitrag 8. Feb 2017, 10:10 | Beitrag #875
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Die Balten könnten sich allerdings wirklich überlegen, ob es sinnvoll wäre eine gemeinsame Luftwaffe aufzubauen und dann auch solche Kapazitäten aufzubauen. Die Luftraumüberwachung machen ja andere. Zusammen besitzen die Balten jetzt schon 3 Aero L-39, 3 C-27J, 1 L-410 und 2 An-2 sowie 7 Mi-17, 3 AS365 und 4 R44. Gemeinsam könnten eine vierte L-39 und eine weitere C-27J möglich sein, wenn man z. B. die Ausbildung gemeinsam gestaltet und sich die Investitionen teilt.


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Crazy Butcher
Beitrag 8. Feb 2017, 11:40 | Beitrag #876
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ZITAT(otmich @ 8. Feb 2017, 07:29) *
Einer ist ja schon als Anschauungsobjekt in Litauen stationiert......... ironie.gif

xyxthumbs.gif rofl.gif

Habe mich schon gewundert, wieso es nirgendwo im Forum erwähnt wurde. VdL hat aber auch wirklich Pech. So viele Pannen gepaart mit so viel Sendungsbewusstsein, da kann man schon fast Mitleid haben.

Der Beitrag wurde von Crazy Butcher bearbeitet: 8. Feb 2017, 11:42


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Dave76
Beitrag 8. Feb 2017, 15:24 | Beitrag #877
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ZITAT
A400M-Panne in Litauen

Von der Leyen muss mit Ersatzflugzeug zurück

07.02.2017


Der Airbus A400M von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen steht mit defektem Triebwerk auf dem Flughafen Kaunas in Litauen. (Quelle: dpa)

Gleich bei der ersten Dienstreise von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit einem modernen A400M-Transportflugzeug hat die Maschine ihren Dienst versagt. Ein Triebwerk sei ausgefallen, sagte die CDU-Politikern in Litauen.

Die Maschine musste zunächst auf dem Flughafen in Kaunas stehenbleiben. Die Ministerin und ihre Delegation wollte mit einer älteren Transall-Maschine zurück nach Berlin fliegen. Eigentlich sollen die A400M die Transall-Flugzeuge ersetzen.
Größter Problemfall der Bundeswehr

Von der Leyen hatte das von der Bundeswehr geführte Nato-Bataillon besucht. Der Airbus A400M gilt als das modernste militärische Transportflugzeug der Welt, aber auch als größter Problemfall der Bundeswehr. Politische, finanzielle und technische Probleme verzögerten die Entwicklung jahrelang.

http://www.t-online.de/nachrichten/panoram...ug-zurueck.html


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xena
Beitrag 8. Feb 2017, 18:32 | Beitrag #878
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Tja, mal wieder das Triebwerk. Ich befasse mich in letzter Zeit mit den Flugzeugen aus den 50er Jahren. Wie viele gute Projekte damals wegen nicht funktionierender Triebwerke gescheitert sind... Solche Probleme sind nicht neu, nur damals war man pragmatischer und hat die Dinger nur kurz eingesetzt und dann was neues beschafft...
 
Schwabo Elite
Beitrag 8. Feb 2017, 20:43 | Beitrag #879
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ZITAT(xena @ 8. Feb 2017, 18:32) *
Tja, mal wieder das Triebwerk. Ich befasse mich in letzter Zeit mit den Flugzeugen aus den 50er Jahren. Wie viele gute Projekte damals wegen nicht funktionierender Triebwerke gescheitert sind... Solche Probleme sind nicht neu, nur damals war man pragmatischer und hat die Dinger nur kurz eingesetzt und dann was neues beschafft...


Waren damals auch billiger. Und Entwicklungszeiten kürzer. Und Steuergeldtransparenz geringer.


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ede144
Beitrag 9. Feb 2017, 10:53 | Beitrag #880
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ZITAT(Schwabo Elite @ 8. Feb 2017, 20:43) *
ZITAT(xena @ 8. Feb 2017, 18:32) *
Tja, mal wieder das Triebwerk. Ich befasse mich in letzter Zeit mit den Flugzeugen aus den 50er Jahren. Wie viele gute Projekte damals wegen nicht funktionierender Triebwerke gescheitert sind... Solche Probleme sind nicht neu, nur damals war man pragmatischer und hat die Dinger nur kurz eingesetzt und dann was neues beschafft...


Waren damals auch billiger. Und Entwicklungszeiten kürzer. Und Steuergeldtransparenz geringer.


Und es gab kein Power point rofl.gif
 
Schwabo Elite
Beitrag 9. Feb 2017, 11:52 | Beitrag #881
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Ein maßgeblicher Faktor, ja. Wobei das die Hochzeit der Diavorführungen und Infofilme war. Und da war auch Vieles grauenhaft.


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xena
Beitrag 9. Feb 2017, 14:21 | Beitrag #882
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Und die Unternehmen waren noch nicht von Consultern überschwemmt, die einem das blaue vom Himmel erzählt haben... rofl.gif
 
Schwabo Elite
Beitrag 9. Feb 2017, 14:51 | Beitrag #883
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Naja, die Menge der Ex-Offiziere, die nach dem Zweiten Weltkrieg, Korea und Vietnam in den "Militärisch-Industriellen-Komplex", immerhin ein Wort der Zeit, gewechselt sind, war schon erheblich.


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xena
Beitrag 9. Feb 2017, 17:52 | Beitrag #884
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Ja, diese ex-Militärs waren aber wichtig was Konzepte der Flieger anging. Die Leute kamen aus der Praxis, haben Krieg erlebt und wussten was der Mann an der Front brauchte und was nicht. Aber das Problem der A400M ist nicht das Konzept an sich, sondern, dass man ein hochkomplexes und beanspruchtes Teil, in dem Fall das Getriebe, mit möglichst großer Einsparung entwickelt hat und die Sache überreizt hat. Das Know-How ist in Europa ja vorhanden, keine Frage, aber wenn der Controler einem ständig im Nacken sitzt und dieser nur seine eigenen Zahlen sieht ohne eine Beziehung zum Produkt zu haben, dann muss eben was schief laufen. Das ist nicht nur bei Airbus so, ist leider in vielen Großbetrieben heute so. Der A400M macht es so spektakulär, weil alle Augen der Nation darauf gerichtet sind, ist aber fast schon Alltag in der Industrie.
 
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Beitrag 9. Feb 2017, 19:52 | Beitrag #885
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ZITAT(Schwabo Elite @ 9. Feb 2017, 11:52) *
Ein maßgeblicher Faktor, ja. Wobei das die Hochzeit der Diavorführungen und Infofilme war. Und da war auch Vieles grauenhaft.


Man konnte trotzdem viel weniger darstellen. Zeichnungen waren 2d auf dem Brett. Da gab es keine Bilder aus dem CAD, die einem eine sorgfältige Konstruktion vorgaukeln. Vor allem haben Konstrukteure viel weniger neu konstruiert und wesentlich mehr Sicherheitsmargen eingerechnet. War in den 60ern vielleicht 15% eines neuen Produkts wirklich neu, sind es heute eher 40 -50% mit allen Konsequenzen
 
major problem
Beitrag 9. Feb 2017, 20:14 | Beitrag #886
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ZITAT(xena @ 9. Feb 2017, 17:52) *
Ja, diese ex-Militärs waren aber wichtig was Konzepte der Flieger anging. Die Leute kamen aus der Praxis, haben Krieg erlebt und wussten was der Mann an der Front brauchte und was nicht. Aber das Problem der A400M ist nicht das Konzept an sich, sondern, dass man ein hochkomplexes und beanspruchtes Teil, in dem Fall das Getriebe, mit möglichst großer Einsparung entwickelt hat und die Sache überreizt hat. Das Know-How ist in Europa ja vorhanden, keine Frage, aber wenn der Controler einem ständig im Nacken sitzt und dieser nur seine eigenen Zahlen sieht ohne eine Beziehung zum Produkt zu haben, dann muss eben was schief laufen. Das ist nicht nur bei Airbus so, ist leider in vielen Großbetrieben heute so. Der A400M macht es so spektakulär, weil alle Augen der Nation darauf gerichtet sind, ist aber fast schon Alltag in der Industrie.


Ich finde gerade keine echten Details zu diesem Getriebeproblem. Gibt es da eine konkretere Quelle zur Behauptung mit der größtmöglichen Einsparung ?
Dass nahe am Limit ausgelegt wurde, kann ich mir natürlich vorstellen. Bzw. eigentlich erwarte ich das eigentlich heutzutage.

Möglicherweise hat man ja aber auch die auftretenden Lasten falsch eingeschätzt ? (Lastamplitude durch überlagerte Schwingung z.B.)
Es ist sogar das wahrscheinlichste so. (wenn man von Partikeln im Öl hört)
Spannung aufgrund definierter Last kann praktisch fast jeder Depp ausrechnen.
Das Problem sind
a) die Lasten vorhersagen (Amplitude, Häufigkeit usw. )
und
b) die exakten Materialkennwerte für die Ermüdung am realen Bauteil.

Mein Spekulatius daher:
Aerodynamik am Abtrieb bzw. Propeller erzeugt Lastüberhöhungen, welche das Getriebe zermürben. Beispielsweise Pitting könnte so auftreten.

 
JSS Deutschland
Beitrag 11. Feb 2017, 11:14 | Beitrag #887
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Das ist echt ein Desaster... Man kann nur hoffen, dass man die Probleme schnellstens in den Griff bekommt.
Pannenflieger: Luftwaffe kann nur einen von acht A400M einsetzen - SPIEGEL ONLINE
 
Dave76
Beitrag 11. Feb 2017, 13:28 | Beitrag #888
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ZITAT(JSS Deutschland @ 11. Feb 2017, 11:14) *
Das ist echt ein Desaster... Man kann nur hoffen, dass man die Probleme schnellstens in den Griff bekommt.
Pannenflieger: Luftwaffe kann nur einen von acht A400M einsetzen - SPIEGEL ONLINE

Joa, nicht immer der undiffernzierten Desaster-Berichterstattung des Qualitätspresseerzeugnisses namens SPON trauen:

In der (englischsprachigen) reuters-Meldung dazu wird etwas genauer und differenzierter berichtet:
ZITAT
A spokesman for the Luftwaffe said three aircraft, including the one stranded in Lithuania, were out for unscheduled repairs, with two more in planned inspections and one receiving scheduled retrofits. The seventh aircraft was still going through the acceptance process after arriving on Jan. 31, he said.

Also, drei Maschinen sind tatsächlich wegen unplanmäßiger Reparaturen aus dem Betrieb genommen, zwei durchlaufen planmäßige Inspektionen, eine wird planmäßig nachgerüstet und die siebte Maschine ist noch gar nicht durch den Annahmeprozess der Luftwaffe.
Das ist zwar keine schöne Situation, aber bei der Einführung eines neuen Musters sind solche Momentansituationen nicht ungewöhnlich und nicht unbedingt repräsentativ für die kommenden Jahre dieses Systems.

Der Beitrag wurde von Dave76 bearbeitet: 11. Feb 2017, 13:33


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Schwabo Elite
Beitrag 11. Feb 2017, 18:56 | Beitrag #889
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Ich mach mir da ehrlich gesagt wenig Sorgen, dass der A400M dauerhaft zum Problem wird. Man gebe der Maschine noch 3 Jahre für die Kinderkrankheiten. Meine Güte, die von vielen (auch hier) so hochgelobten Waffensysteme der "Guten alten Zeit", wo alles immer sofort funktionierte und noch "echte Kerle" (sprich Soldaten) Berater beim "MIK" waren, hat es geschafft nach 5 3/4 Jahren Entwicklungszeit einen Panzer an die Front zu bringen, der eine Ausfallrate von knapp 80 Prozent hatte.


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Grenadier
Beitrag 12. Feb 2017, 12:38 | Beitrag #890
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Letztlich ist die Luftwaffe ohnehin auf dieses Flugzeug angewiesen. Über das "hätte, wäre, wenn" zu philosophieren ergibt wenig Sinn. Man wird nun alles daran setzen die Maschine einsatzklar zu bekommen. Ist eigentlich bekannt wie sich der A400M bei anderen Luftwaffen schlägt? Prinzipiell sollten dort ja die gleichen Probleme auftreten.
 
PzBrig15
Beitrag 14. Feb 2017, 22:38 | Beitrag #891
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ZITAT(Grenadier @ 12. Feb 2017, 12:38) *
Letztlich ist die Luftwaffe ohnehin auf dieses Flugzeug angewiesen. Über das "hätte, wäre, wenn" zu philosophieren ergibt wenig Sinn. Man wird nun alles daran setzen die Maschine einsatzklar zu bekommen. Ist eigentlich bekannt wie sich der A400M bei anderen Luftwaffen schlägt? Prinzipiell sollten dort ja die gleichen Probleme auftreten.


Sicherlich ähnlich wie bei den NH90: Die setzen die Dinger ein auch wenn nicht das letzte Soll erfüllt ist. beim NH90 haben die Finnen schon komplette Manöver mit dem Nh90 bestritten da haben wir über die zu gering dimensionierte Laderampe diskutiert. Beim A400M sind die Franzosen durch den Mali Einsatz sicherlich in der Lage konkreter über die Schwachpunkte beim A400M zu berichten. Ob man aus wirtschaftspolitischer Sicht aber seinen Heim- und Hofliefernaten an den Pranger stellen will ???
 
KSK
Beitrag 15. Feb 2017, 09:24 | Beitrag #892
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Nuja, wenn wir die Dinger nicht einsetzen würden, bzw. zumindest den Versuch Unternehmen, würde wohl keiner im Baltikum stehen. Allzu sehr schwarz malen muss man nun auch nicht.


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
400plus
Beitrag 15. Feb 2017, 11:40 | Beitrag #893
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Ja, auch die deutsche Luftwaffe ist ja schon mit dem A400M nach Mali geflogen. Nicht regelmäßig, aber zumindest einen Flug gab es.
 
400plus
Beitrag 24. Feb 2017, 20:23 | Beitrag #894
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Zwei Artikel über den A400M auf augengeradeaus:
http://augengeradeaus.net/2017/02/probleme...ragsgespraeche/
http://augengeradeaus.net/2017/02/airbus-a...er-perspektive/

Die Briten sind gerade mit dem A400M auf Werbetour in Australien, Neuseeland, Indonesien und Malaysia; gleichzeitig scheint es neue Probleme mit der Brennkammer zu geben, und Airbus würde gerne auf Ministerebene nachverhandeln, weil ihnen das Programm Verluste eingebrockt hat und weitere Risiken absehbar sind.
 
400plus
Beitrag 21. Mar 2017, 11:38 | Beitrag #895
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Der Weiterverkauf von 13 der 53 BW-A400M kommt nicht voran., Wahrscheinlich wird die Lw sie doch betreiben, möglicherweise in Lechfeld: https://www.hartpunkt.de/2017/03/19/bund-ka...icht-verkaufen/
 
agdus
Beitrag 21. Mar 2017, 12:03 | Beitrag #896
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Das ist auch kein Fehler, bei den ganzen Auswärtsspielen des Y-Tour Vereins


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Glück Ab!

Bauernregel:
Wenn's den Bauer vom Trecker schnellt, war der Acker ein Minenfeld.
 
TomE
Beitrag 22. Mar 2017, 11:57 | Beitrag #897
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Zumal die Wege vom Lechfeld nach Laupheim auch kurz sind. Hier scheint ja eine gewisse Stammkundschaft für Reisen um die ganze Welt zu entstehen.
Anfang der Woche war wohl ein A400M in Laupheim um die Gegebenheiten vor Ort für den Transport von H145M zu bewerten.

http://www.schwaebische.de/region_artikel,...4_toid,371.html
 
400plus
Beitrag 22. Mar 2017, 16:16 | Beitrag #898
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Wiegold hat ein wenig mehr dazu, inkl. Schreiben des Parl. Staatssekretaers: http://augengeradeaus.net/2017/03/nachgetr...eiten-standort/

Zitat daraus:
ZITAT
Aus Sicht des Bundesministeriums der Verteidigung wäre ein operationeller Betrieb dieser 13 Luftfahrzeuge A400M im Schwerpunkt im Rahmen einer multinationalen Einheit in Deutschland empfehlenswert. Bis zu einer tragbaren multinationalen Lösung könnten die 13 Luftfahrzeuge A400M zunächst national genutzt werden, um den auf Grund notwendiger Retrofit- und Instandsetzungsmaßnahmen reduzierten, verfügbaren Luftfahrzeugbestand zu kompensieren.
Aus operativ-taktischen Gründen sowie aus Platzgründen wäre eine Verteilung der 13 Luftfahrzeuge A400M auf zwei Standorte notwendig. Ein möglicher zukünftiger Stati0nierungsort wäre im Kontext eines multinationalen Nutzungsansatzes zu untersuchen. Konkrete Planungen hierzu bestehen noch nicht, jedoch gibt es bereits erste Überlegungen zur Nutzung des Standortes Untermeitingen, also des Flugplatzes Lechfeld, als TGeil eines „logistischen Hubs“ in möglicher Kooperation mit Anrainerstaaten.
 
400plus
Beitrag 29. Mar 2017, 13:56 | Beitrag #899
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Passt das hierhin oder in den News-Thread? Wiegold hat ein paar mehr Details zur C130J-Nutzung mit den Franzosen: http://augengeradeaus.net/2017/03/deutsch-...sche-maschinen/
 
JSS Deutschland
Beitrag 29. Mar 2017, 15:16 | Beitrag #900
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Ich glaub, das hatten wir hier auch noch nicht:

Nr. 8 wurde bereits vor einigen Wochen geliefert:
https://m.planespotters.net/production-list/Airbus/A400
und war auch schon in Washington:
https://www.flickr.com/photos/planes/333123.../in/photostream
Kann mir jemand erklären, was das für eine Gerätschaften ist, die da auf dem Foto neben dem A400m steht? Muss die extra mitgeführt werden oder ist soetwas standardisiert und nahezu überal vorhanden?

Dankeschön
 
 
 

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