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> Artillerie in der Bundeswehr, Ausgelagert aus dem GG-Fragenthread
Panzerpionier
Beitrag Gestern, 16:29 | Beitrag #1441
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Interessant, richtig und logisch finde ich auch, dass die moderne Loitering Munition Warmate, mit einer Reichweite von bis zu 30 km, in den Aufklärungs-und Wirkverbund Artillerie integriert wird. Bei den polnischen Streitkräften ist die Loitering Munition Warmate schon seit 2017 verhanden. Auch in diesem Bereich sollte die Bundeswehr allmählich nachziehen.

Der Beitrag wurde von Panzerpionier bearbeitet: Gestern, 16:31
 
Sensei
Beitrag Gestern, 17:44 | Beitrag #1442
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Nur konsequent. Finde ich gut.

Zum einen kann man die Produktion bei einem solch schönen großen Los auch die Produktionsrate erhöhen.
Zum anderen: Zu einem relativ kleinen Preis erhält man hier eine große Schlagkraft und Verteidigungsfähigkeit!

Nach der Quelle hat ein MRLS ende der 80er Durchschnittlich 2,3 Mio $ gekostet. Lasst es bei HIMARS inzwischen 5 Mio $ pro St√ľck sein.

Dann bek√§me Polen mit einem Preis von 2,5 Mrd. $ [< 2,5 % des deutschen 100 Mrd ‚ā¨ Sonderverm√∂gens!!] eine Schlagkraft, die der russischen im Artilleriebereich √ľbertreffen d√ľrfte.

ZITAT(Panzerpionier @ 27. Jun 2022, 14:02) *
@PzArt
@400plus
Vielen Dank f√ľr die Aufkl√§rung! Dann hoffen wir mal das Beste! Sobald Russland den gesamten Donbass besetzt hat, wird die russische Armee in Verteidigungsstellungen √ľbergehen, da ich nicht glaube, dass die russische Armee aktuell noch die Kraft hat, um nach Odessa oder bis zum Dnepr vorzusto√üen. Es steht aber au√üer Frage, dass die russische Armee seine Munitionsdepots wieder auff√ľllen und die personellen und materiellen Verluste ersetzen wird. Russland arbeitet derzeit an einer neuen Generation von Kampf-und Sch√ľtzenpanzern. Die neuen Kampf-und Sch√ľtzenpanzer T-14, T-15, Kurganez und Bumerang werden nicht mehr mit den alten T-72, BMP 1,2,3 und BTR vergleichbar sein. Diese neuen Kampf-und Sch√ľtzenpanzer wird Russland in den n√§chsten 20 Jahren in rauen Mengen einf√ľhren. BK Olaf Scholz hat in seiner Rede am 27.02.2022 angek√ľndigt, die Bundeswehr zur einer der schlagkr√§ftigsten Armeen Europas machen zu wollen. Und es wird immer wieder betont, dass jeder Zentimeter der Nato-Staaten verteidigt wird. Dieser Rede von der Zeitenwende sollten in den n√§chsten Jahren auch Taten beim Heer folgen. Bei einem russischen Angriff auf die baltischen Staaten, w√ľrde vor allem das Heer in vorderster Front stehen. Deshalb w√§re es umso wichtiger, dass auch bei der Bundeswehr die Munitionsdepots wieder aufgef√ľllt und die Artilleriebataillone/Raketenartilleriebataillone aufgestockt werden. Nicht, dass der Generalinspekteur des Heeres in acht Jahren wieder sagen muss: "Wir sind blank".


√Ąhmm... bevor ich darauf eingehe: War das ein sarkastischer Post? Oder ist das von dir ernst gemeint?
 
goschi
Beitrag Gestern, 17:56 | Beitrag #1443
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ZITAT(Sensei @ 27. Jun 2022, 18:44) *
Nach der Quelle hat ein MRLS ende der 80er Durchschnittlich 2,3 Mio $ gekostet. Lasst es bei HIMARS inzwischen 5 Mio $ pro St√ľck sein.

Dann bek√§me Polen mit einem Preis von 2,5 Mrd. $ [< 2,5 % des deutschen 100 Mrd ‚ā¨ Sonderverm√∂gens!!] eine Schlagkraft, die der russischen im Artilleriebereich √ľbertreffen d√ľrfte.

HIMARS wurde zuletzt f√ľr die US Streitkr√§fte tats√§chlich auf ca 5mio $ je Einheit gewertet, das teure an Mehrfachraketenwerfern ist aber nicht der Werfer, sondern die Munition.
HIMARS ist ja gerade eben als kosteng√ľnstigere (auch im Unterhalt), simplere, mobilere Alternative zu MLRS entwickelt worden.


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Panzerpionier
Beitrag Gestern, 19:02 | Beitrag #1444
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@Sensei

Der Post von mir ist absolut ernst gemeint!

Die BR Deutschland war w√§hrend des kalten Krieges, bis Ende der 1980er Jahre, der Hauptprofiteur der Nato. Das Heer der Bundeswehr war damals, nach der US Army, mit das St√§rkste innerhalb der Nato. Und so wie sich die BR Deutschland damals auf seine B√ľndnispartner verlassen konnte, sollten sich auch die baltischen Staaten zuk√ľnftig auf die Bundeswehr verlassen k√∂nnen. Aus strategischer Sicht ist das Baltikum f√ľr Russland nicht unbedeutend, weshalb ich einen Angriff auf diese L√§nder nicht kategorisch ausschliessen w√ľrde. Das teilweise Importembargo, wegen die EU-Sanktionen, durch den litauischen Korridor (Suwalki Gap) wird Russland auch nicht vergessen. Eine "praktische Reaktion" haben sie ja schon angek√ľndigt. Deshalb bin ich der Meinung, dass der Verteidigungshaushalt dauerhaft auf 2% des BIP erh√∂ht werden sollte, so wie es innerhalb der Nato auch vereinbart wurde. So k√∂nnten die F√§higkeiten der Bundeswehr, insbesondere beim Heer (z.B. ausreichend Artillerie) erh√∂ht werden. Nur so wirkt eine glaubw√ľrdige Abschreckung.
 
Broensen
Beitrag Gestern, 19:39 | Beitrag #1445
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@Panzerpionier:

Deinem letzten Post kann man auch schwer widersprechen, aber die Sorge um die neuen russischen Superpanzer teilen wohl nicht mehr allzu viele hier. Die werden seit Jahren angek√ľndigt, sollten schon lange in gewaltigen St√ľckzahlen im Einsatz sein, und was ist draus geworden? Grob 20 Exemplare gebaut mit einer Einsatzbereitschaft noch unter der eines deutschen Kampfhubschraubers. Und das soll sich ausgerechnet unter den jetzt laufenden Sanktionen √§ndern?
 
Panzerpionier
Beitrag Gestern, 20:35 | Beitrag #1446
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@Broensen
Russland wird die derzeitigen, technischen Probleme der neuen Panzer, in den n√§chsten Jahren, in den Griff bekommen. Aufgrund der hohen Panzerverluste in der Ukraine, wird Russland gar keine andere Wahl haben, als in den n√§chsten zwei Jahrzehnten wieder ordentlich aufzur√ľsten. Der derzeitige Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Verluste, werden sicherlich auch ein Ansporn sein, f√ľr die russische F√ľhrung und f√ľr den "Milit√§risch-industriellen Komplex" Russlands. Allerdings werden die neuen Kampf-und Sch√ľtzenpanzer keine Superpanzer sein, sondern lediglich bessere Panzer als ihre Vorg√§nger. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Iran baut inzwischen die Spike Panzerabwehrraketen 1:1 nach. Russland hat w√§hrend des Ukraine-Krieg auch schon Javelin und NLAW Panzerabwehrraketen erbeutet. Wenn der Iran Panzerabwehrraketen kopieren kann, kann dies Russland erst recht. Es ist deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Russland verschiedene Fire-and-Forget-Panzerabwehrlenkwaffen mit Top-Attack-Modus haben wird.
 
Sparta
Beitrag Gestern, 20:41 | Beitrag #1447
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ZITAT(Panzerpionier @ 27. Jun 2022, 21:35) *
@Broensen
Russland wird die derzeitigen, technischen Probleme der neuen Panzer, in den n√§chsten Jahren, in den Griff bekommen. Aufgrund der hohen Panzerverluste in der Ukraine, wird Russland gar keine andere Wahl haben, als in den n√§chsten zwei Jahrzehnten wieder ordentlich aufzur√ľsten. Der derzeitige Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Verluste, werden sicherlich auch ein Ansporn sein, f√ľr die russische F√ľhrung und f√ľr den "Milit√§risch-industriellen Komplex" Russlands. Allerdings werden die neuen Kampf-und Sch√ľtzenpanzer keine Superpanzer sein, sondern lediglich bessere Panzer als ihre Vorg√§nger. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Iran baut inzwischen die Spike Panzerabwehrraketen 1:1 nach. Russland hat w√§hrend des Ukraine-Krieg auch schon Javelin und NLAW Panzerabwehrraketen erbeutet. Wenn der Iran Panzerabwehrraketen kopieren kann, kann dies Russland erst recht. Es ist deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Russland verschiedene Fire-and-Forget-Panzerabwehrlenkwaffen mit Top-Attack-Modus haben wird.

Mit welcher Technologie? Man baut jetzt wieder Ladas auf dem Stand der 70er ohne Airbags und ABS. Meinst du dann bekomm man einen aktuelle der Nato gleichwertige MBT hin?


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Racer
Beitrag Gestern, 21:24 | Beitrag #1448
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Ja nat√ľrlich.

Was am Armata kommt denn von auserhalb Russland? Genau wegen der langjährigen Sanktionen wurden bereits alle Bauteile, welche noch nicht in Russland hergestellt werden konnten, ausgetauscht.

Man sollte seine Gegner nicht unterschätzen.

Der Beitrag wurde von Racer bearbeitet: Gestern, 21:25
 
Sparta
Beitrag Gestern, 21:30 | Beitrag #1449
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Ich glaube, wenn wir die Teile aufzählen, die RU mit eigenen Maschinen, die in absehbarer Zeit noch funktionieren, herstellen kann, sind wir deutlich schneller fertig

Der Beitrag wurde von Sparta bearbeitet: Gestern, 21:31


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Panzerpionier
Beitrag Gestern, 21:33 | Beitrag #1450
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@Sparta

Russland wird einen Teil der Technologie, die sie ben√∂tigen, in China einkaufen. Die einfachen Dinge wird Russland selbst produzieren und dann wird Russland auch noch die Sanktionen umgehen, so wie das z.B. Nordkorea und der Iran auch machen. Durch die neuen Gas-und √Ėlliefervertr√§ge mit China und Indien ist ja genug Geld vorhanden.

Die Panzer Russlands waren nie mit denen der Nato gleichwertig und das werden sie auch in Zukunft nicht sein. Die neuen, russischen Panzer werden aber besser bewaffnet und st√§rker gepanzert sein, als ihre Vorg√§nger. Die Sowjetunion hat den 2. WK mit qualitativ, schlechteren Panzern, aber daf√ľr mit einer gro√üen Masse an Panzern gewonnen. Und Russland wird auch zuk√ľnftig auf Masse bei Panzern und Artillerie setzen.
 
Sparta
Beitrag Gestern, 21:45 | Beitrag #1451
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Sie werden die Technologie nicht in China kaufen, weil China die Technologie nicht hat. Selbst China kauft die Technologie und vor allem den Service u.a in Deutschland.

Und China wird es sicherlich nicht mit "dem Westen" versauen, weil da sitzen die Kunden mit Geld, die sitzen sicherlich nicht in Russland. China hat sicherlich keine Lust auf noch mehr Huaweis in anderen Sektoren. Weil diesmal geht nicht um einen Handelskrieg nur mit den USA, sondern mit allen Ländern, die Sanktionen gegen RU mittragen. Zeit sich schon bei Flugzeugteile und Kreditkarten das China in echten Maßstab keine Lust hat.

Der T-34 war f√ľr den damaligen Technologiestand ein qualitativ hochwertiger Panzer, der Schei√ü im Wartung und Unterhalt war, darauf wurde in der Entwicklung auch kein Wert gelegt. Davon sind die aktuell T-s weit entfernt und die zuk√ľnftigen werden noch schlechter werden.

Bessere Bewaffnung hei√üt was? Gr√∂√üere Rohre? Woher kommt Stahl in der daf√ľr n√∂tige Qualit√§t daf√ľr her? Mehr Panzerung, bei schlechterer Qualit√§t hei√üt ein vielfach an Gewicht. Sieht dann die n√§chste Generation der t-s wieder wie ein IS-4 aus?


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General Gauder
Beitrag Gestern, 22:12 | Beitrag #1452
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Also man sollte es aber auch nicht √ľbertreiben, ja die Sanktionen werden wee tun aber es ist absolut Naiv zu glauben das Russland niewieder relativ Moderne Waffen herstellen wird.
Wie leistungsfähig diese dann sind gut das wird sich zeigen aber von vorneherein davon auszugehen das die jetzige Situation ewig anhalten wird ist falsch.


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goschi
Beitrag Gestern, 22:28 | Beitrag #1453
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Jung, falscher Ort daf√ľr
thema ist Artillerie in der Bundeswehr.


goschi (admin)


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
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Sensei
Beitrag Heute, 00:00 | Beitrag #1454
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Und um hier den Bogen zu schlagen zitiere ich noch mal den einzigen Teil an Panzerpioniers post, dem ich zustimmen kann.
ZITAT(Panzerpionier @ 27. Jun 2022, 14:02) *
BK Olaf Scholz hat in seiner Rede am 27.02.2022 angek√ľndigt, die Bundeswehr zur einer der schlagkr√§ftigsten Armeen Europas machen zu wollen. Und es wird immer wieder betont, dass jeder Zentimeter der Nato-Staaten verteidigt wird. Dieser Rede von der Zeitenwende sollten in den n√§chsten Jahren auch Taten beim Heer folgen. Bei einem russischen Angriff auf die baltischen Staaten, w√ľrde vor allem das Heer in vorderster Front stehen. Deshalb w√§re es umso wichtiger, dass auch bei der Bundeswehr die Munitionsdepots wieder aufgef√ľllt und die Artilleriebataillone/Raketenartilleriebataillone aufgestockt werden. Nicht, dass der Generalinspekteur des Heeres in acht Jahren wieder sagen muss: "Wir sind blank".


Das "aufstocken" (mehr vom alten? Neue Systeme?) der BW Artilleriebataillone/Raketenartilleriebataillone sollten bald (Bis wann? Wie schnell ist die Beschaffung?) erfolgen.

Die Wichtigkeit der Artillerie ist eine der großen Lehren aus dem Ukrainekrieg.
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 28. June 2022 - 00:34