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> Entwicklungen und News, ...rund um die Infanterie
Col. Breytenbach
Beitrag 24. Jan 2019, 22:01 | Beitrag #2041
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Die Marines sind auch erst 2018 mit dem Mk 13 Mod 7 von .308 Win. auf .300 WinMag umgestiegen.

Die SpezKr wollten etwas um auch auf 1200 - 1500 wirken zu können. Wenn ich dies nicht für notwendig erachte (für die Scharfschützen in den Infanteriebataillonen) reicht die .300 WinMag.

- 3,5 Schuss mehr bei gleichen Gewicht im Gegensatz zur .338 LM
- weniger Rückstoß
- günstigere Munition (OK, spielt bei der Bundeswehr nicht unbedingt die Rolle)
- bis 1200 Meter reicht die .300 WinMag. "Fast enough, flat enough"


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Forodir
Beitrag 25. Jan 2019, 12:14 | Beitrag #2042
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Ja die Wirkung mag reichen, aber ich habe mit der .338 LM immer noch Reserven. Das einzige Argument wäre für mich das Gewicht der Munition was aber bei Scharfschützen nicht ganz so entscheidend ist. Mir geht es eher darum das man Logistisch ein SSG (und die Munition) hätte einsparen könne und das zu einer Zeit in der sowieso gerade ein neues System beschafft wurde und das ältere System in die Obsolenz ging.


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Father Christmas
Beitrag 25. Jan 2019, 12:44 | Beitrag #2043
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Welche Systeme meinst denn du?


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Für neuen Bildschirm, hier [ X ] Nagel einschlagen.

ZITAT(Wodka @ 28. Sep 2015, 12:38) *
Zur Kritik an der deutschen Justiz. Natürlich foltert die deutsche Justiz nicht, denn das würde bedeuten, dass ein Richter das Foltern anordnet. Damit verkennt der Fragesteller bereits die Gewaltenteilung in Deutschland. Für Folter ist nach der Gewaltenteilung die Exekutive zuständig.


#flapjackmafia
 
KSK
Beitrag 25. Jan 2019, 13:18 | Beitrag #2044
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ZITAT(Forodir @ 25. Jan 2019, 12:14) *
Ja die Wirkung mag reichen, aber ich habe mit der .338 LM immer noch Reserven. Das einzige Argument wäre für mich das Gewicht der Munition was aber bei Scharfschützen nicht ganz so entscheidend ist. Mir geht es eher darum das man Logistisch ein SSG (und die Munition) hätte einsparen könne und das zu einer Zeit in der sowieso gerade ein neues System beschafft wurde und das ältere System in die Obsolenz ging.

Beschaffungskosten? Ausbildungsaufwand? Trainingsaufwand? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das bei einem G29 anders als bei einem G22 aussieht.


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
Forodir
Beitrag 25. Jan 2019, 14:06 | Beitrag #2045
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ZITAT(Father Christmas @ 25. Jan 2019, 12:44) *
Welche Systeme meinst denn du?


Das G22 durch das G29, warum eben das G22 nicht komplett durch das G29 ersetzt wird anstatt noch einmal ein Update für das G22 zu beschaffen wenn die Leistungsdaten so nah beieinander liegen. Aber ich denke die Antwort wurde schon gegeben, die paar Waffen für das KSK kann man sich zusätzlich leisten.


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maschinenmensch
Beitrag 27. Jan 2019, 17:40 | Beitrag #2046
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ZITAT(Forodir @ 22. Jan 2019, 21:04) *
warum nicht gleich auf G29 umschwenken? oder wurden vor kurzem neue Rohre beschafft für die G22? Das ist doch auch schon ein paar Jahre alt inzwischen und wozu zwei unterschiedliche SSG Kaliber behalten.


Man konnte so wohl die Beschaffungsbürokratie und ein langwieriges Auswahlverfahren umgehen. Würde mich aber auch interessieren, ob die Waffen neue Rohre bekommen haben. Die Gewehre sind ja inzwischen schon 20 Jahre alt.
 
SLAP
Beitrag 27. Jan 2019, 18:12 | Beitrag #2047
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Ich meine mich erinnern zu können, dass Läufe für das G22 schonmal ausgeschrieben wurden.

G22A2 - so wie das aussieht wird so ziemlich Alles ausgetauscht bis auf die Läufe.

Das sieht nach KeyMod und nicht nach HKey aus...


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KSK
Beitrag 27. Jan 2019, 18:26 | Beitrag #2048
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ZITAT(SLAP @ 27. Jan 2019, 18:12) *
Das sieht nach KeyMod und nicht nach HKey aus...

Der ursprüngliche verlinkte Artikel spricht von "patentiertem AI Keyslot". Praktisch, diese Modularität, wenn jede Waffe ihr eigenes System hat rolleyes.gif


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
SLAP
Beitrag 27. Jan 2019, 18:45 | Beitrag #2049
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Der Weisse Hai
Beitrag 28. Jan 2019, 09:19 | Beitrag #2050
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ZITAT(SLAP @ 27. Jan 2019, 18:12) *
Ich meine mich erinnern zu können, dass Läufe für das G22 schonmal ausgeschrieben wurden.

G22A2 - so wie das aussieht wird so ziemlich Alles ausgetauscht bis auf die Läufe.

Das sieht nach KeyMod und nicht nach HKey aus...


Ja, die Läufe sollten schon einmal erneuert werden (oder wurden bereits?)
Was auch neu ist, ist das Glas: Steiner statt Hensoldt bzw.Schmidt&Bender.
AI hat ein eigenes Schnittstellensystem.

DWH


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maschinenmensch
Beitrag 28. Jan 2019, 15:59 | Beitrag #2051
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Neue Rohre sollten ja kein Problem sein, bei der AX-Serie ist das sogar ausdrücklich vorgesehen. Die sind ab .300WinMag abwärtskompatibel zu .308/7,62x51mm.

Trennung.

SIG stellt .338 Norma Magnum MG vor:

https://www.armytimes.com/news/your-army/20...um-machine-gun/


Der Beitrag wurde von maschinenmensch bearbeitet: 28. Jan 2019, 16:02
 
Black Hawk
Beitrag 28. Jan 2019, 16:40 | Beitrag #2052
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Re:G22A2
Man verzeihe mir die laienhafte Frage.
Wenn man also Bedarf an .338 festellen sollte,dann beschafft man "einfach" neue Läufe in diesem Kaliber und baut sie in die Schäfte der AX-Serie ein?


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Was mach ich hier?
 
Forodir
Beitrag 28. Jan 2019, 21:01 | Beitrag #2053
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ZITAT(Black Hawk @ 28. Jan 2019, 16:40) *
Re:G22A2
Man verzeihe mir die laienhafte Frage.
Wenn man also Bedarf an .338 festellen sollte,dann beschafft man "einfach" neue Läufe in diesem Kaliber und baut sie in die Schäfte der AX-Serie ein?


Das wäre natürlich auch eine originelle Weise einen Ausschreibung zu umgehen, erst updaten des vorhandenes System dann auf neues Kaliber im Zuge der weiteren Erhaltung. Salami Taktik bis in die Beschaffung lol.gif

Der Beitrag wurde von Forodir bearbeitet: 28. Jan 2019, 21:02


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Gargantua
Beitrag 2. Feb 2019, 11:41 | Beitrag #2054
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ZITAT(Der Weisse Hai @ 22. Jan 2019, 15:48) *
Sachsen-Anhalt führt die Glock 46 als neue Dienstpistole ein.

https://strategie-technik.blogspot.com/2019...entpistole.html

DWH


Jetzt auch auf TFB:

German State Police Adopt NEW Glock 46

Weiss jemand wozu der Hebel direkt hinter dem Schlittenfang dient? Sieht optisch arg nach manueller Sicherung aus, aber dass kann ja kaum sein (oder nach TR noch erlaubt?).
Eher ein "neuer" Zerlegehebel (der alte vorne am Griffstück scheint verschwunden) der den Schlagolzen entspannt oder blockiert und es so erlaubt das Ding zu demontieren ohne den Abzug zu betätigen. ist ja nach TR Muss-kritierium?
Auf dem Bild der zerlegten Waffe fehlt der Hebel, ev. älterer Prototyp?


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SLAP
Beitrag 2. Feb 2019, 18:46 | Beitrag #2055
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Zitate aus der TR2008:
ZITAT
Gefordert wird eine selbsttätig arbeitende Anzündsicherung ohne von außen zu bedienende Sicherungselemente [...].

ZITAT
Ein zur Handhabung (auch Zerlegen der Pistole zur Wartung) notwendiges Entspannen muss ohne betätigung des Abzuges möglich sein.


Der Hebel sollte zum Entspannen sein. Das Zerlegen erfolgt (lt. Patent) über das Drehen der Schlagbolzeneinheit.











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Gargantua
Beitrag 3. Feb 2019, 11:14 | Beitrag #2056
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Aha, interessant. Auf den Patentzeichnungen ist der Entspannhebel ja auch noch nicht drauf.
Das Schlagbolzenschloss ist aber nach wie vor teilvorgespannt? D.h. wenn der Hebel vor dem Zerlegen betätigt wird und der Schlagbolzen entspannt ist ist die Waffe vollständig "sicher" Gibt es da keine Bedenken das in Stresssituationen im Dienstalltag der Hebel versehentlich bedient wird und die Waffe im Bedarfsfall funktionsunfähig ist?
Klar, eine Einfache Ladebewegung wird die Schlagbolzeneinheit wieder Spannen und es kann weiter gehen. Ist halt immer ein Anwägen zwischen verhinderung unbeabsichtigter Schussabgaben / schneller Einsatzbereitschaft / einfacher Bedienbarkeit etc.


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maschinenmensch
Beitrag 3. Feb 2019, 13:18 | Beitrag #2057
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ZITAT(Black Hawk @ 28. Jan 2019, 16:40) *
Re:G22A2
Man verzeihe mir die laienhafte Frage.
Wenn man also Bedarf an .338 festellen sollte,dann beschafft man "einfach" neue Läufe in diesem Kaliber und baut sie in die Schäfte der AX-Serie ein?


Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Bei einem möglichen Upgrade ist nicht der Schaft, sondern das Systemgehäuse ausschlaggebend. Da es sich bei den Waffen der BW um alte "AWM" Gehäuse handeln sollte, bin ich mir nicht sicher, ob ein Upgrade in der Hinsicht möglich ist. Sicher bin ich mir nur, dass es bei den "AXM" Modellen geht.

ZITAT
Note:
- .308 cannot be converted to .300 or .338
- .300 or .338 can be converted to .308, .300 or .338


https://www.pol-tec.de/accuracy-int/ai-waff...axmc338-27.html

Steht ganz unten in der Beschreibung.

 
Praetorian
Beitrag 4. Feb 2019, 19:58 | Beitrag #2058
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Indien kauft 72400 SIG716 für 72 Millionen USD.

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SLAP
Beitrag 5. Feb 2019, 18:35 | Beitrag #2059
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TFB hat weitere Bilder der Glock 46 gepostet:


Der Lauf hat ein weiteres Paar Verriegelungswarzen erhalten.









Der Beitrag wurde von SLAP bearbeitet: 5. Feb 2019, 18:41


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maschinenmensch
Beitrag 6. Feb 2019, 19:08 | Beitrag #2060
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SIG P320/MHS/M18 übertrifft Anforderungen beim "Lot Acceptance Test/Material Reliability Test":

http://soldiersystems.net/2019/02/05/sig-s...bility-testing/

ZITAT
Historically, Lot Acceptance Testing would include testing handguns to 5,000 rounds and allow for up to 12 stoppages to pass. The recent MHS Material Reliability Test consisted of firing three M18 pistols to an unprecedented 12,000 rounds each, and in an extraordinary display of reliability, the M18 performed with zero stoppages. Additionally, despite undergoing this level of strenuous testing the M18 passed a parts interchange test, met all of the stringent accuracy and dispersion requirements, was tested for firing pin indent and trigger pull measurements to ensure consistency, and conformed to all workmanship standards.
 
goschi
Beitrag 6. Feb 2019, 19:18 | Beitrag #2061
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Anforderungen übertreffen nennt man simpel "sie erfüllen" (eine Punktlandung wäre eher kein gutes Zeichen) und ist eigentlich üblich.
Man sollte nicht jeden Marketingblabla übernehmen wink.gif


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

Qui tacet, consentire videtur
ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Racer
Beitrag 6. Feb 2019, 21:58 | Beitrag #2062
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Ich denke das war als Antwort von SIG zu den starken "SIG 320 kann Anforderungen nicht erfüllen und ist Schrott" Kampanien in den USA gedacht. Den beschädigten Ruf zu rehabilitieren ist wichtig für eine Firma.Und da braucht es eben mehr als "Hey Leute, wir haben das so eben gaaaanz knapp aber mit Punktlandung erfüllt." Da bleiben Zweifel bei potentiellen Kunden zurück. Da reicht der üblicherweise anzustrebende Ingenieuers Ansatz "So gut wie nötig" nicht. Bzw. "nötig" ist da dann plötzlich viel mehr als die ursprünglichen Anforderungen. Und ein mehrfaches Übererfüllen der Anforderungen ist nicht einfach simpel "sie erfüllen".

Der Beitrag wurde von Racer bearbeitet: 6. Feb 2019, 22:03
 
Waduio
Beitrag 7. Feb 2019, 09:29 | Beitrag #2063
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ZITAT(SLAP @ 2. Feb 2019, 19:46) *
Zitate aus der TR2008:
ZITAT
Gefordert wird eine selbsttätig arbeitende Anzündsicherung ohne von außen zu bedienende Sicherungselemente [...].

ZITAT
Ein zur Handhabung (auch Zerlegen der Pistole zur Wartung) notwendiges Entspannen muss ohne betätigung des Abzuges möglich sein.


Der Hebel sollte zum Entspannen sein. Das Zerlegen erfolgt (lt. Patent) über das Drehen der Schlagbolzeneinheit.

https://i.imgur.com/eLp3T8m.jpg

https://i.imgur.com/RweirRV.png

https://i.imgur.com/Ci1DL3h.png

https://i.imgur.com/Oo7Ldge.png




Hat jemand irgendwie Erfahrungen mit der Glock ? In Gesprächen mit bay. Kollegen kam nämlich heraus, dass die Waffe eigentlich kaum mehr mit den positiven Merkmalen einer Glock zu tun hat (Abzug, Schießverhalten etc.). Einiges musste wegen TR weichen, lediglich die grobe Form, die Visierung und die Magazinauslöseeinrichtung ist gleich geblieben..
Aussage des Kollegen, das Teil ist "Schrott"....

Der Beitrag wurde von Praetorian bearbeitet: 7. Feb 2019, 14:24
Bearbeitungsgrund: Bilder, insbesondere so große, bitte nicht mitzitieren.
 
Der Weisse Hai
Beitrag 7. Feb 2019, 10:17 | Beitrag #2064
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Gleich vorab: In den Händen hatte ich sie (noch) nicht. Ich denke nicht, daß die Waffe Schrott ist, aber sie weicht mit Sicherheit von der typischen Glock-Philosophie ab. Das hat Glock ist ja auch beim MHS-Projekt der U.S. Army getan und eine manuelle Sicherung entwickelt.

Auf jeden Fall betont Glock, dass solche Sonderkonstruktionen eben Sonderkonstruktionen sind und man trotzdem seinem Konzept einer möglichst einfachen Einsatzpistole treu bleibe.

DWH


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SLAP
Beitrag 7. Feb 2019, 18:12 | Beitrag #2065
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Ein Patent mit Anmeldetag 2016-02 zeigt die Pistole mit manuellem Sicherungshebel und Zerlegevorrichtung ohne Entspannfunktion


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Famas
Beitrag 7. Feb 2019, 18:49 | Beitrag #2066
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ZITAT(Der Weisse Hai @ 7. Feb 2019, 10:17) *
Auf jeden Fall betont Glock, dass solche Sonderkonstruktionen eben Sonderkonstruktionen sind ...


Ich habs mir grad auch gedacht... man ist in der deutschen Behördenwelt also wieder mal hingegangen und hat gemäß der unendlichen Weisheit der deutschen Verwaltungsbeamten gesagt "Also was ihr da habt ist ja nicht schlecht AAAAAAAAAAAAAber wir wollen das alles ganz anders"
Das dabei dann meistens sündhaft teure Katastrophen, im Kleinen wie im Großen, herauskommen, hat sich scheinbar immer noch nicht weit genug herumgesprochen.


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Forodir
Beitrag 7. Feb 2019, 19:16 | Beitrag #2067
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Zwingt niemanden einen Hersteller sich den TR zu unterwerfen, wenn man mitmachen will muss man das liefern was der Kunde möchte. Offensichtlich ist die Glock ja nicht der einzige Standard auf der Welt geworden und viele Kunden haben andere Vorstellungen von den Anforderungen, auch z.B. bei der US Army. Das ist also kein deutscher "Sonderweg" sondern eher üblich.


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Beitrag 7. Feb 2019, 19:33 | Beitrag #2068
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ZITAT(Famas @ 7. Feb 2019, 18:49) *
ZITAT(Der Weisse Hai @ 7. Feb 2019, 10:17) *
Auf jeden Fall betont Glock, dass solche Sonderkonstruktionen eben Sonderkonstruktionen sind ...


Ich habs mir grad auch gedacht... man ist in der deutschen Behördenwelt also wieder mal hingegangen und hat gemäß der unendlichen Weisheit der deutschen Verwaltungsbeamten gesagt "Also was ihr da habt ist ja nicht schlecht AAAAAAAAAAAAAber wir wollen das alles ganz anders"
Das dabei dann meistens sündhaft teure Katastrophen, im Kleinen wie im Großen, herauskommen, hat sich scheinbar immer noch nicht weit genug herumgesprochen.

Die TR existiert seit den 70er Jahren, damals noch als "Lastenheft Pflichtenheft Faustfeuerwaffe". Keine der je beschafften Pistolen war ein totaler Reinfall- alle stellten sich als brauchbare und zeitgemäße Dienstwaffen heraus. Die TR stellt gewisse Standards an Lebensdauer, Handhabung und Zuverlässigkeit (Schlamm, Staub). Sie sucht weltweit, was Anforderungsschärfe betrifft, im Polizeibereich ihresgleichen.

Der Beitrag wurde von SLAP bearbeitet: 7. Feb 2019, 19:58


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Waduio
Beitrag 8. Feb 2019, 14:38 | Beitrag #2069
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Ich denke auch eher, dass die Aussage des Bayrischen Kollegen auf eine Glock allgemein bezogen war. Also wer Glock mag und kennt, der wird mit der Waffer eventuell unzufrieden sein.

Das Problem mit der TR sehe ich eher darin, dass z.B. eine Waffe, welche weltweit seit Jahrzehnten benutzt wird, die komplette Konstruktion ändern muss um an Ausschreibungen überhaupt teilnehmen zu können. Ergo wird der für eine Serienpistole doch ganz gute Abzug (Gewicht, Weg etc.) ebenfalls komplett geändert. Wieso sollten sich unbeabsichtigt Schüsse lösen, wenn man einen etwas leichteren Abzug hat ? Wir reden hier ja nicht über einen Stecherabzug, sondern um ein moderates Abzugsgewicht. Die Treffer- bzw. Schießleistung wird durch die TR-Abzüge einfach deutlich schlechter, das lässt sich immer wieder reproduzieren, wenn ich Kollegen einen bspw. P30 SF Abzug gebe...

Die Art und Weise wie eine Waffe zerlegt wird vorzuschreiben ist m.M. nach total erbärmlich. Durch solche Richtlinien wird dem einzelnen Beamten die Kompetenz abgesprochen, dass er seine Waffe vor dem zerlegen überprüft. Somit ist das ein Teufelskreis, denn zum einen wird die Aus- und Fortbildung immer schlechter und zum anderen werden dann solche Richtlinien erlassen.... anstatt die Ausbildung zu intensivieren und dem einzelnen Beamten fundierte Kenntnisse über seine Waffe zu vermittlen...
 
Lalbahadur
Beitrag 8. Feb 2019, 17:22 | Beitrag #2070
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Mein Bekannter war bei dem Auswahl- / Testverfahren dabei, bei welchem 1000 Polizeibeamte der bayerischen Polizei aus allen möglichen Bereichen / Verwendungen mit den insgesamt 4 zur Auswahl stehenden Pistolen geschossen haben. Die meisten fanden die Glock 46 im Vergleich zu anderen am schlechtesten. Am besten wurde anscheinend mehrheitlich die Walther PPQ bewertet und auch mein Bekannter fand diese Pistole deutlich besser als die jetzt beschaffte SFP-9 TR. Die Walther wie die HK Pistole wurde aber angeblich unisono von allen Teilnehmern immer als besser bewertet als die Glock.

Waduio:

ZITAT
denn zum einen wird die Aus- und Fortbildung immer schlechter und zum anderen werden dann solche Richtlinien erlassen.... anstatt die Ausbildung zu intensivieren und dem einzelnen Beamten fundierte Kenntnisse über seine Waffe zu vermittlen..


Aktuell macht laut Hörensagen jeder Polizist in Bayern gerade mal 100 Schuß bevor er die Waffe die Dienst führt / und einsetzt. Im weiteren soll er sich dann während er schon mit der Pistole herum läuft selbst durch Trockentraining weiter ausbilden. Wie das genau überhaupt gehen soll weiß ich nicht. Ich habe jetzt auch nicht viel Ahnung vom Schießen mit Pistolen, aber dass scheint mir zu wenig zu sein und würde genau zu deiner Aussage passen, dass die Fortbildung schlecht ist.



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JAI MAHA KALI
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 13. December 2019 - 15:08