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> RAM Flugkörpersystem
schießmuskel
Beitrag 25. Apr 2013, 20:57 | Beitrag #31
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ok das die Idee etwas unkonventionell ist war mir bewusst, aber dass ich wohl über keinen gesunden Menschenverstand verfüge war mir jetzt neu. Aber danke man lernt nie aus.


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Heckenschütze
Beitrag 25. Apr 2013, 21:02 | Beitrag #32
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Natürlich sind Laser keine Wunderwaffen, trotzdem sehe ich das nicht so skeptisch. Die Tests mit Drohnen funktionieren angeblich bei Regen. Zu der Energiefrage: Dass die Dinger sicher nicht unerheblich Energie ziehen ist klar, aber auf großen Schiffen schätze ich das als machbar sein. Ausser ich vertue mich total mit der Gößenordnung. Des weitern zieht der Laser entwerder nur sehr kurz oder muss eh "geladen" werden.
Seeluft ist für Komponenten immer kritisch, das gilt aber auch für Rohrwaffen. Da sehe ich zunächst kein grundsätzliches Problem.
Selbst wenn nur die Elektronik zerstört wird fliegt der FK zumindest nur noch ballistisch, das macht es für alle anderen Abwehrsysteme leichter.
Die reflektierende Schicht ist aber schlecht für den Suchkopf des FKs und läßt ihn auf dem Radar leuchten.
Ob Railguns energetisch günstig sind weiss ich nicht, zumindest dauern die bis zur Einsatzreife noch einige Zeit.

Ich behaupte ja nicht, dass Laser andere Systeme ersetzen, aber Zielgenauigkeit und -geschwindigkeit sollte bei ihnen recht gut sein. Vielleicht wir das nicht reichen und andere Systeme sind in einigen Jahren noch besser, so dass sich der extra Aufwand nicht lohnt oder etwas anderes kommt plötzlich auf. Aber wenn sich etwas tut, dann sehe ich da am ehesten hier eine reelle Chance.
 
spooky
Beitrag 25. Apr 2013, 21:05 | Beitrag #33
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ich verzichte mal auf einzelquotes.

searam:
wenn man sich die bisherigen verkaufs-"erfolge" von searam anschaut, dann ist das system ein riesen flopp. bisher wird das system nur auf einem der beiden lcs-entwürfe eingesetzt. die integrierten sensoren limitieren die leistungsfähigkeit des ram-fk wohl mehr als sie nützen. will man die volle performance, ist man wieder auf externe sensoren angewiesen. wozu dann ein mounting mit nur 11 flugkörpern wenn ich auch 21 haben kann. das system mag als upgrade-pfad für schiffe mit phalanx aber ohne externe sensoren interessant sein aber ansonten ist das kein stimmiges konzept.

kashtan:
wieviele mittelgroße schiffe kennt ihr, die eine 360° abdeckung durch kashtan haben? das system ist einfach zu unhandlich um es vernünftig an bord integrieren zu können. die westlichen systeme mit nur einem wirkmittel sind da deutlich leichter unterzubringen. es mag ja durchaus sinn machen unterhalb der fk noch ein kanonensystem als letzten layer einzuziehen aber dann nehme ich eben 2x ram mit einer 360° abdeckung und dazu noch 2x phalanx mittschiffs wo ich immer noch eine recht hohe abdeckung erreiche. unterm strich dürfte eine solche lösung nicht wesentlich mehr gewicht auf die waage bringen wie 2x kasthan. ich habe aber zumindest bei einem wirkmittel eine komplette 360° abdeckung, die integration sollte immer noch einfacher sein (z.b. wird man nicht auf hangars verzichten müssen) und ich habe jeweils 2 unabhängige systeme.

trefferwirkung an ashm:
klar kann eine auf kurze entfernung getroffene ashm noch das ziel erreichen und dort auch noch enormen schaden anrichten aber in meinen augen ist jede auch noch so kleine trefferwirkung am ashm immer noch besser als eine völlig unbeschädigten und voll funktionsfähige ashm in die bordwand krachen zu lassen. so besteht zumindest die chance, das der gefechtskopf vor dem einschlag ins schiff detoniert, ggf. auch nach dem einschlag nicht detoniert, die ashm ins meer stürzt (gerade bei der geringen flughöhe braucht es dazu ja auch nicht soviel) etc. pp.
wenn man nur einen single layer auf einem schiff zur verfügung hat dann würde ich ram jedem kanonensystem vorziehen aber wenn man z.b. schon sm-2, essm und ram als layer zur verfügung hat und der schiffsentwurf es hergibt, warum dann nicht noch ein kanonensystem für die letzten meter einplanen? solche systeme sind ja auch für andere aufgaben zu gebrauchen (z.b. speedbootabwehr etc.)

salvenfeuer bei phalanx und co:
das begegnet einem ja immer wieder. bei phalanx wird z.b. dauerfeuer, 100 oder 60 schuss salven angegeben. sollte man ein solches salvenfeuer nicht auch in dem ein oder anderen video erkennen können, gerade wenn wie hier vermutet gg. noch bis zu einer sec zwischen den salven liegen? imho ist der feuermodus einfach bedrohungs und entfernungsabhängig will heisen ein salvenmodus ist nicht wirklich zwingend notwendig sondern in bestimmten scenarien einfach ein kompromiss.

Der Beitrag wurde von spooky bearbeitet: 25. Apr 2013, 21:07
 
Schwabo Elite
Beitrag 25. Apr 2013, 21:50 | Beitrag #34
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Das mit der reflektierenden Schicht halte ich für noch mehr SciFi als den Laser selbst. Man kann eine Rakete nicht einfach verchromen und hoffen, dass ein Laser dann nicht mehr durchdringt.


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Enne111
Beitrag 25. Apr 2013, 22:09 | Beitrag #35
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Natürlich kann man das. Ein Laser sendet stinknormales Licht aus (je nach Typ auch UV-Licht oder andere nicht sichtbare Frequenzen, macht aber kaum einen Unterschied), solange der Wirkungsgrad der Reflektorschicht hoch genug ist ist verspiegeln eine effektive Abwehrmaßnahme. Bleiben natürlich die vorgenannten Probleme mit der Sensorik und der vereinfachten Aufklärbarkeit, denn das ist so ziemlich das Gegenteil von Stealth...

Edit: Spiegel für diverse Wellenlängenbereiche mit einem Wirkungsgrad >99% gibt es sogar leicht verfügbar online zu bestellen, ist also kein Hexenwerk...

Der Beitrag wurde von Enne111 bearbeitet: 25. Apr 2013, 22:15
 
Schwabo Elite
Beitrag 25. Apr 2013, 22:22 | Beitrag #36
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Ja, und dann packt man das auf einen Zylinder oder aerodynamische geformten Flugkörper, der keine Markierungen besitzen darf, keine Optiken und dessen Ruderflächen auch entsprechende Materialien aufweisen müssen. Das Gewicht wird monströs.


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Merowinger
Beitrag 25. Apr 2013, 23:23 | Beitrag #37
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IRIS-T hat angeblich bewegliche Spiegel im Suchkopf um Blendlasern nur einen kleinen Teil seines Infrarotsensors zu exponieren und so nicht komplett zu erblinden. Das ist für mich auch der naheliegendste und wahrscheinlichse Einsatz von Lasern in Bord (also Kategorie soft kill) - zusammen mit Anwendungen für Datenlinks. Allerdings gibt es da ja noch die "Inhumane-Waffen-Konvention" die auf Menschen gerichtete (oder theoretisch richtbare?) Blendlaserwaffen ächtet.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 25. Apr 2013, 23:36
 
Warhammer
Beitrag 26. Apr 2013, 06:25 | Beitrag #38
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Theoretisch richtbar kann eigentlich nicht sein, sonst dürfte man auch einen Großteil der Laserentfernungsmesser der BW nicht nutzen. Außer den neuesten sind die nicht gerade augenfreundlich.


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kato
Beitrag 26. Apr 2013, 12:59 | Beitrag #39
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Blendlaserwaffen sind in Deutschland als solche Laser definiert deren konstruktiver Zweck die dauerhafte Blendung von Menschen ist (KWKG Anlage 2, Sektion XI), im Rahmen des relevanten UN-Protokolls als solche Laser deren Funktionsdesign-Zweck die dauerhafte (direkte) Blendung von Menschen ist oder beinhaltet. Im Rahmen des UN-Protokolls ist Blendung dabei als Sehschärfenverlust größer 90% gegenüber Standard definiert (d.h. man kann die größte Zeile eines Standard-Tests beim Augenarzt nicht mehr entziffern).

Andere Laser sind von beiden Gesetzen nicht betroffen. Das UN-Protokoll schließt auch explizit die zufällige oder fahrlässige Blendung eines Menschen durch Blendlaser, die gegen Optiken eingesetzt werden, von dem Verbot aus.

Mit "inhumanen Waffen" hat das übrigens nichts zu tun, das ist was ganz anderes.
 
Merowinger
Beitrag 26. Apr 2013, 13:59 | Beitrag #40
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Ich stelle mir jetzt einmal folgendes vor: Die HMS Sheffield hat zur FK Abwehr einen installierten Blendlaser. Die argentinische Super Etendar feuert ihre Exocet - diesmal mit Infrarotsuchkopf - auf die Sheffield ab, dieser wird erkannt, vom Laser geblendet und durch schnelles und geschicktes Manövrieren sowie Düppel schliesslich vermieden. Der Pilot der Super Etendar faßt nach, nähert sich im Tiefflug und will offensichtlich seine mitgeführten Bomben auslösen. Er kann nicht erfolgreich bekämpft werden - setze ich als Kommandant nun den Blendlaser gezielt gegen den Piloten ein um mein Schiff, meine Crew und mich zu schützen und zu retten? Vermutlich ja. Käme ich bei einem ähnlich gelagerten Speedboatangriff auf die gleiche Idee? Wohl auch. Je nachdem wie der Konflikt ausgeht wartet danach ein Gericht auf mich. Hmm. Krieg ist Mist.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 26. Apr 2013, 14:21
 
SeaTiger
Beitrag 26. Apr 2013, 19:46 | Beitrag #41
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Wie niedrig ist eigentlich die minimale Bekämpfungsreichweite von VLS gestarteten SAMs ? Hier hat sich auch einiges die letzten Jahre getan und die Abfang-Wahrscheinlichkeit von überschallschnellen Wellenreitern ist mglw. so stark gestiegen, dass man den Fokus mehr auf die VLS Systeme geworfen hat als auf CIWS ?


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xena
Beitrag 27. Apr 2013, 00:12 | Beitrag #42
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Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 18. Sep 2019, 23:22
 
Malefiz
Beitrag 27. Apr 2013, 06:28 | Beitrag #43
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ZITAT(schießmuskel @ 25. Apr 2013, 21:57) *
ok das die Idee etwas unkonventionell ist war mir bewusst, aber dass ich wohl über keinen gesunden Menschenverstand verfüge war mir jetzt neu. Aber danke man lernt nie aus.


Überleg einfach mal wie groß ca dieses Netz im zusammengefalteten Zustand sein wird, wenn es 100x50 relativ engmaschig abdecken muss, und dazu überall noch Sprengsätze verbaut sind.

Die grundsätzliche Idee ist aber gar nicht so doof und nichteinmal neu. Die "Fliegerfaust" der Wehrmacht basierte auf der Gleichen : Wir schießen in die ungefähre Richtung und erschaffen einfach eine große Wirkfläche in die das Ziel hineinfliegt.


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Heckenschütze
Beitrag 27. Apr 2013, 08:32 | Beitrag #44
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Was für Ausweichflugmanöver schaffen denn die angreifenden FKs? Ist da etwas bekannt? G-Kräfte, m/s orthogonal zur direkten Linie zum Schiff? Wie muss man sich das aus Sicht des Schiffs vorstellen?
 
Merowinger
Beitrag 27. Apr 2013, 16:10 | Beitrag #45
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ZITAT(xena @ 27. Apr 2013, 01:12) *
Die Industrie hat dafür Schutzfilter erfunden, die auf dem Visier des Piloten aufgebracht werden. Das Problem kam schon in den 80ern auf, als ein russisches Schiff ein NATO-Flugzeug geblendet hat und man sich darüber tierisch aufgeregt hat. Paar Monate danach wurden in der Interavia schon die ersten Produkte vorgestellt. wink.gif

Funktioniert leider nur nicht - die zivile Luftfahrt hätte sonst schon längst des mittlerweile große Problem der Blendungen mit kommerziellen Lasern beim Landeanflug angehen können.

ZITAT(xena @ 27. Apr 2013, 01:12) *
Ich kann mir nicht vorstellen wozu man Spiegel im Suchkopf braucht. Man braucht nur den Suchkopf weg drehen und schon wird er nicht mehr geblendet.

IRIS-T hat nur zwei Zeilen an Sensorelementen, das Bild wird durch den sich bewegenden Spiegel erzeugt der auf diese zwei Zeilen umlenkt. Spiegel müssen nicht gross sein, wie DLP Beamer beweisen. Dazu zitiert de.wikipedia.org noch Janes:
ZITAT
Um diese zu erwartende Gegenmaßnahme schon von vornherein zu umgehen, wurde bei der IRIS-T ein FPA mit einer mechanischen Abtastung kombiniert. Dabei wird mit einem Spiegel mechanisch das Sichtfeld des Suchers abgefahren, so dass nur ein kleiner Bildausschnitt für den Detektor sichtbar ist.

Zu den möglichen g im Endanflug: Aus dem Kopf heraus kann IRIS-T Kurven bis zu 20 g vollführen. Ein schwerer Schiff-Schiff FK erreicht dies natürlich nicht, aber auch leichte bzw. mittlere FK können einen mission kill bedeuten.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 27. Apr 2013, 16:33
 
xena
Beitrag 27. Apr 2013, 16:35 | Beitrag #46
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Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 18. Sep 2019, 23:22
 
Enne111
Beitrag 27. Apr 2013, 17:31 | Beitrag #47
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Wüsste nicht wie man Laser gezielt filtern sollte, kann ja alles mögliche sein von infrarot über rot, grün und blau bis hin zu ultraviolett, wenn man das alles abdeckt sieht man ja überhaupt nichts mehr...

Der Beitrag wurde von Enne111 bearbeitet: 27. Apr 2013, 17:31
 
schießmuskel
Beitrag 27. Apr 2013, 17:59 | Beitrag #48
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ZITAT
Überleg einfach mal wie groß ca dieses Netz im zusammengefalteten Zustand sein wird, wenn es 100x50 relativ engmaschig abdecken muss, und dazu überall noch Sprengsätze verbaut sind.


Allzu groß dürfte es nicht ausfallen, jedenfalls nicht so groß als das man nicht mehrere davon auf einem großen Zerstörern unterbringen kann. Denk mal an die gigantischen Schleppnetze in der Fischerei, die sind teilweise über 100 Kilometer lang und passen auf einen Trawler, da nehmen mehrere 100x50meter Netzte nicht viel Platz weg, und ersetzten wir die Sprengsätze mit Sprengschnüren aus denen das Netzt gefertigt ist.

Diese Idee mit dem Netzt ist einfach nur ein Ansatz für ein Konzept, dass statt der gezielten Bekämpfung des Fks, einfach eine "Masse" in seine Anflugrichtung schleudert, welche den Fk vernichtet oder zum Absturz bringt.

Oder eine Phalanx von Geschossen nach dem Metalstorm Konzept. Einfach unzählige schnelle umgelenkte Projektile die eine relativ große Fläche Eindecken. Ein paar werden schon treffen. Selbst wenn diese nicht genug Energie besitzen den eventuell gehärteten Sprengkopf zu penetrieren, dürften sie jedoch den Suchkopf und/oder die Steuerflächen treffen wodurch der Fks ins trudeln kommt oder seine Flugbahn verlässt.


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Praetorian
Beitrag 27. Apr 2013, 18:06 | Beitrag #49
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Wie ging nochmal das indianische Sprichwort? Wenn du merkst, daß du auf einem toten Pferd reitest - steige ab.


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Wodka
Beitrag 28. Apr 2013, 21:07 | Beitrag #50
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ZITAT(schießmuskel @ 27. Apr 2013, 18:59) *
ZITAT
Überleg einfach mal wie groß ca dieses Netz im zusammengefalteten Zustand sein wird, wenn es 100x50 relativ engmaschig abdecken muss, und dazu überall noch Sprengsätze verbaut sind.


Allzu groß dürfte es nicht ausfallen, jedenfalls nicht so groß als das man nicht mehrere davon auf einem großen Zerstörern unterbringen kann. Denk mal an die gigantischen Schleppnetze in der Fischerei, die sind teilweise über 100 Kilometer lang und passen auf einen Trawler, da nehmen mehrere 100x50meter Netzte nicht viel Platz weg, und ersetzten wir die Sprengsätze mit Sprengschnüren aus denen das Netzt gefertigt ist.

Diese Idee mit dem Netzt ist einfach nur ein Ansatz für ein Konzept, dass statt der gezielten Bekämpfung des Fks, einfach eine "Masse" in seine Anflugrichtung schleudert, welche den Fk vernichtet oder zum Absturz bringt.

Oder eine Phalanx von Geschossen nach dem Metalstorm Konzept. Einfach unzählige schnelle umgelenkte Projektile die eine relativ große Fläche Eindecken. Ein paar werden schon treffen. Selbst wenn diese nicht genug Energie besitzen den eventuell gehärteten Sprengkopf zu penetrieren, dürften sie jedoch den Suchkopf und/oder die Steuerflächen treffen wodurch der Fks ins trudeln kommt oder seine Flugbahn verlässt.


Fehlversuch Nr. 1

Fehlversuch Nr. 2

Moderne Flugabwehr?


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"Wenn ich groß bin, geh ich zur Volksarmee: Ich lade die Kanone, rumbumm bumm, rumbumm bumm... ."
 
Merowinger
Beitrag 29. Apr 2013, 13:16 | Beitrag #51
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@Wodka: Hut ab für die Recherche. xyxthumbs.gif
 
Schwabo Elite
Beitrag 29. Apr 2013, 16:03 | Beitrag #52
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Link 2 hat bei mir ein Timeout.


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Nobody is perfec...
Beitrag 29. Apr 2013, 19:31 | Beitrag #53
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ZITAT(Schwabo Elite @ 25. Apr 2013, 23:22) *
Ja, und dann packt man das auf einen Zylinder oder aerodynamische geformten Flugkörper, der keine Markierungen besitzen darf, keine Optiken und dessen Ruderflächen auch entsprechende Materialien aufweisen müssen. Das Gewicht wird monströs.


Um mal kurz zum Schutz vor Lasern z.B. bei LFK zu kommen.

Verspiegeln, in der gleichen Farbe mit der Wellenlänge des Laserlichtes streichen...und wenn du ganz böse bist, dann gehst du in den Baumarkt und holst dir eine 1 oder 2 cm dicke Platte aus Kork und packst die auf die Spitze.

Schon mal versucht, Kork durchzubrennen?

Da kannst du dann 1 h mit dem Laser draufschießen, da passiert gar nichts innen. Von aussen verkohlt es schön und innen wird es nicht mal warm.

Solange es nicht Optiken betrifft...nichts ist leichter abzuwehren als ein hochenergetischer Laser.
Für langsame Ziele (z.B. Schiffe) gibt es noch Streuung...z.B. Rauch oder eine Beschichtung mit einem Material, dass bei einem Treffer in einem Rauchschirm verdampft und so streut. Oder man nimmt z.B. ein Keramik/Glasgewebe, das sehr gut isoliert, wie z.B. die Keramikkacheln der Spaceshuttle. Wenn man nicht gleich in den baumarkt geht und 1cm oder 2 cm Korkplatten kauft.


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Arado-234
Beitrag 29. Apr 2013, 19:45 | Beitrag #54
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Schon interessant, was einige an die Ballons hängen



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SailorGN
Beitrag 29. Apr 2013, 20:15 | Beitrag #55
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Ist das Teil an dem Ballon auf Wodkas Bild?

Ist an sich ne tolle Idee, durch höhere Positionierung des Sensors erhöht man die Vorwarnzeit und damit die Zeit, aktiv gegen einen FK vorzugehen.... am besten noch in der Transitphase. Allerdings sieht mir das gezeigte Radar nach einem "normalen" Navigationsradar aus, beim Verhältnis von Motor zu Antennenlänge meine ich X-Band (mir bekannte S-Band Geräte haben längere Balken, aber ich lasse mich da gern korrigieren). Gegen FK müsste man wissen, wie gut die Auflösung des gezeigten Gerätes ist, die Drehfrequenz (wiederrum Reichweitebeeinflussend) usw. usf. Gleichzeitig stelle ich mir die Stabilisierung an einem Ballon sehr schwer vor, was wiederum Einfluss auf die Genauigkeit hat. Und ein Ballon beeinflusst natürlich auch die Beweglichkeit der Plattform....

Ich denke, bei allem was hier gesagt wurde, scheidet Laser in naher Zukunft als CIWS aufgrund der genannten Einschränkungen aus... als Softkill-Mittel gegen EO/IR-gelenkte FK sehe ich allerdings Potential. Dazu braucht man um Größenordnungen geringere Energie und die Suchkopffenster lassen sich nicht gegen jede Laserfrequenz verspiegeln. Aber wie gesagt, "nur" Softkill gegen spezifische Sensoren.


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Heckenschütze
Beitrag 29. Apr 2013, 20:34 | Beitrag #56
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ZITAT(Nobody is perfect @ 29. Apr 2013, 20:31) *
Um mal kurz zum Schutz vor Lasern z.B. bei LFK zu kommen.

Verspiegeln, in der gleichen Farbe mit der Wellenlänge des Laserlichtes streichen...und wenn du ganz böse bist, dann gehst du in den Baumarkt und holst dir eine 1 oder 2 cm dicke Platte aus Kork und packst die auf die Spitze.

Schon mal versucht, Kork durchzubrennen?

Da kannst du dann 1 h mit dem Laser draufschießen, da passiert gar nichts innen. Von aussen verkohlt es schön und innen wird es nicht mal warm.

Solange es nicht Optiken betrifft...nichts ist leichter abzuwehren als ein hochenergetischer Laser.
Für langsame Ziele (z.B. Schiffe) gibt es noch Streuung...z.B. Rauch oder eine Beschichtung mit einem Material, dass bei einem Treffer in einem Rauchschirm verdampft und so streut. Oder man nimmt z.B. ein Keramik/Glasgewebe, das sehr gut isoliert, wie z.B. die Keramikkacheln der Spaceshuttle. Wenn man nicht gleich in den baumarkt geht und 1cm oder 2 cm Korkplatten kauft.


Nuja, zumindest das mit dem Kork stimmt wohl so nicht. Quelle
Farbe ist natürlich eine Idee, das würde zumindest erzwingen mehrere verschiedenfarbige Laser zu benutzen und das macht das natürlich sehr und vermutlich auch zu aufwändig.
Ich glaube zwar nicht daran, dass Laserabwehr so einfach zu negieren ist, sonst würde nicht an Laserwaffen geforscht werden. Aber da sind schon interessante Ideen genannt worden und wenn da erst einmal richtig geforscht wird, dann wird man auch da was finden können. Ein Killerargument gegen Laser habe ich jetzt noch nicht gesehen aber ich gebe zu, dass die Hürden sehr hoch liegen.
 
goschi
Beitrag 29. Apr 2013, 20:35 | Beitrag #57
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ZITAT(Nobody is perfect @ 29. Apr 2013, 20:31) *
[Um mal kurz zum Schutz vor Lasern z.B. bei LFK zu kommen.

Verspiegeln, in der gleichen Farbe mit der Wellenlänge des Laserlichtes streichen...und wenn du ganz böse bist, dann gehst du in den Baumarkt und holst dir eine 1 oder 2 cm dicke Platte aus Kork und packst die auf die Spitze.

Schon mal versucht, Kork durchzubrennen?

Kork in bunter Farbe, natürlich, wieso ist noch niemand drauf gekommen facepalmfji3.gif



ernsthaft?


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Ta152
Beitrag 29. Apr 2013, 21:11 | Beitrag #58
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ZITAT(sailorGN @ 29. Apr 2013, 21:15) *
< sniop > Gleichzeitig stelle ich mir die Stabilisierung an einem Ballon sehr schwer vor, was wiederum Einfluss auf die Genauigkeit hat. Und ein Ballon beeinflusst natürlich auch die Beweglichkeit der Plattform....
< snip >


Mit einem Ballon wird das ganze nur bei gutem wetter und sehr niedriger Geschwindigkeit funktioniere, eine Drohen halte ich da für den vielversprechenderen Ansatz.


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Beitrag 29. Apr 2013, 23:49 | Beitrag #59
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OK, streichen wir den Kork und nehmen dafür Glas/Keramik-Gewebe, wie z.B. bei den Kacheln der Space shuttle. Ich schätze mal, dass das im Korkgewebe eingeschlossene Gas dafür verantwortlich ist, das man Kork schneiden kann, dieses dehnt sich aus und sprengt das Korkgewebe ab. bei "langsamer" Erhitzung durch ein feuer ist das irrelevant, da dann das Gas Zeit hat, das Korkgewebe zu verlassen. Die Glas-Keramikgewebe bei den Kacheln wiederum ist offenporig, hier dürfte es keine Probleme geben.

Farbe, Goschi?
Etwas erscheint rot, weil rot reflektiert wird und alle anderen Farben adsorbiert werden. Etwas erscheint weiß, weil alle Farben reflektiert werden. Bei schwarz wird das ganze sichtbare Lichtspektrum adsorbiert. Also ist weiß schwerer durchzubrennen als schwarz. Und ein Laser im roten Lichtbereich hat Schwierigkeiten, irgendetwas rotes, das im gleichen Lichtbereich reflektiert, durchzubrennen. Oder man nimmt gleich weiß. Nur muss die weiße Farbe auch in dem für unser Auge "nicht sichtbaren" Licht-Bereich, in dem die militärischen Laser arbeiten, sozusagen weiß sein...also reflektieren.

Der Beitrag wurde von Nobody is perfect bearbeitet: 29. Apr 2013, 23:54


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"Ich habe den Krieg verhindern wollen"

Georg Elser
 
goschi
Beitrag 29. Apr 2013, 23:58 | Beitrag #60
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Herr der Dunkelheit
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Du musst mir nicht erklären, wie Farbe als solche erscheint, aber angesichts der Tatsache, dass schon nur leichte Abweichungen vom effektiven Spektrum praktisch die ganze Wirkung aufheben und dazu kommt, dass moderne Laser Multispektrallaser sind, sprich auf einer ganzen Bandbreite des Lichts daherkommen, ist deine Idee... tja ... tüdeldüüü...

Und ansonsten, scheint gerne ignoriert zu werden, in welchen Energiebereichen aktuelle Laser so operieren und auf welchen Querschnitten diese wirken, Hokuspokus-Kork hilft da wenig, wenn Stahl duchschmolzen wird.

Und die Hitzeschutzkacheln des Spaceshuttles sind unglaublich effizient für ihre spezifische Aufgabe, ergeben aber eben auch unglaublich viele Nachteile und wie sie mit fokussierten Impulsen zurechtkommen ist dann nochmal eine ganz andere Frage.


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

Qui tacet, consentire videtur
ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
 
 

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