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> Marine-News, Sammelthread
wARLOCK
Beitrag 8. Jan 2026, 20:53 | Beitrag #5341
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Halte ich für einen klassischen Fall von Führungsversagen.
Ist ja schön wenn auch der 7. Zwerg von links seine Wünsche kundtun darf, aber wenn die Ansage "COTS kaufen!" lautet, dann muss sowas auch irgendwann mal unterbunden werden.


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nüchtern betrachtet, sah es besoffen besser aus
 
kato
Beitrag 8. Jan 2026, 21:07 | Beitrag #5342
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ZITAT(wARLOCK @ 8. Jan 2026, 19:08) *
Da verliert man sich ja auch seit Jahren in Detailfragen.

Und in der Fantasie, man könne ja mal eben schnell Anforderungen "aktuell" abändern und dann Verträge "nachverhandeln".
 
wARLOCK
Beitrag 8. Jan 2026, 21:39 | Beitrag #5343
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Zumindest bei den Drohnen kommt mMn noch eine gewisse Planlosigkeit hinzu, weil scheinbar niemand weiß, was der Verbund aus Korvette und Drohne überhaupt leisten soll.


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nüchtern betrachtet, sah es besoffen besser aus
 
kato
Beitrag 15. Jan 2026, 22:38 | Beitrag #5344
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ZITAT(MartinEXO @ 2. Jul 2024, 14:54) *
Das Projekt mit Hubschrauberdrohne UMS der Marine wurde beendet:
https://www.hartpunkt.de/marine-projekt-mit...keldar-beendet/
ZITAT
Es seien vertraglich vereinbarte Meilensteine nicht erreicht worden


18 Monate später erinnert man sich anscheinend dass man ja noch eine halbe Tonne Ersatzteile und Werkzeug aus dem Projekt rumstehen hat:

https://www.vebeg.de/de/verkauf/suchen.htm?...&SHOW_LOS=1
 
Xizor
Beitrag 17. Jan 2026, 18:01 | Beitrag #5345
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ZITAT
New documents show the crew on board the United States' newest aircraft carrier are growing increasingly frustrated by design flaws that lead to regular failures in the ship's toilet system.

The USS Gerald R. Ford has been deployed for seven months since it left Norfolk in June. The carrier is currently at the center of the Trump administration's flotilla of Navy ships in the Caribbean. Since the raid that captured Venezuelan leader Nicolas Maduro, the carrier continues to work with the Coast Guard as the U.S. interdicts oil tankers tied to Venezuela.

On board the carrier, the crew is battling a toilet system that the General Accountability Office reported in 2020 was undersized and poorly designed. The system continues to fail during deployment, forcing the crew of 4,600 sailors to live with a system that randomly breaks down during their months at sea.

https://www.npr.org/2026/01/17/nx-s1-568016...st-of-venezuela

 
Elbroewer
Beitrag 17. Jan 2026, 18:40 | Beitrag #5346
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Da hat sich immer noch nichts geändert? Vielleicht sollte der Schiffszimmermann mal ein paar Aborte zimmern. Oder wie wäre es mit einer Dixi-Batterie von Wölkchen?
 
Xizor
Beitrag 17. Jan 2026, 19:34 | Beitrag #5347
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Make the poop deck great again!
 
Broensen
Beitrag 17. Jan 2026, 20:21 | Beitrag #5348
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Wie muss man sich denn "a system that randomly breaks down" vorstellen, bzw. was sind die Konsequenzen? Fallen einzelne Teilbereiche aus, so dass man mit weniger WCs auskommen muss oder sind zeitweise gar keine WCs nutzbar, so dass Eimer zum Einsatz kommen müssen, deren Inhalt dann manuell über Bord geht?
 
kato
Beitrag 17. Jan 2026, 20:51 | Beitrag #5349
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VCHT sind an sich nichts neues für die Navy - sondern auch auf allen Arleigh Burke, San Antonio und LCS verbaut (und ehemals auf den Spruances). Die ersten entsprechenden Systeme wurden in den 60ern verbaut. Die Bush und Ford sind lediglich die ersten Träger damit.

Im Artikel steht allerdings was von Verkalkungen der Rohre. Sollte eigentlich nicht vorkommen, wenn (wie vorgesehen!) nur das per Rückkehrosmose selbst erzeugte kalkfreie Brauchwasser im System läuft. Ist aber ein typischer Effekt wenn Seewasser mit Urin zusammen kommt. Allerdings gabs da schon bei dem Kerosin im Trinkwasser auf der USS Nimitz vor ein paar Jahren die Gerüchte, dass auf US-Trägern teilweise Bilgenwasser ins Brauchwassersystem gepumpt wird...

ZITAT(Broensen @ 17. Jan 2026, 20:21) *
Fallen einzelne Teilbereiche aus, so dass man mit weniger WCs auskommen muss oder sind zeitweise gar keine WCs nutzbar, so dass Eimer zum Einsatz kommen müssen, deren Inhalt dann manuell über Bord geht?

Da müssen Teilabschnitte für ein paar Stunden stillgelegt werden bis das so durchgespült ist dass die diversen Gegenstände die mal wieder reingestopft wurden raus kommen (oder bis man bei was größerem das entsprechende Rohr zerlegt hat...). Oft scheinen die Gegenstände auch weniger die Rohre zu verstopfen, sondern mehr die Vakuumklappen, durch die die Brühe im abgetrennten Zirkulationsbereich gehalten wird. Teilabschnitt heißt rund 10% der Toiletten des Schiffes.

Gerüchteweise sind die Abschnitte tiefer unten im Schiff und weiter hinten mehr betroffen, im Sinne von fast täglichen Ausfällen.

Der Beitrag wurde von kato bearbeitet: 17. Jan 2026, 21:04
 
SailorGN
Beitrag 18. Jan 2026, 17:51 | Beitrag #5350
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Ich habe mich immer gefragt, ob das mit den "Gegenständen" (Bekleidungsstücke, Schuhe, Bücher^^) im Vakuum-Abort-System ein deutschen Phänomen ist... jetzt habe ich die Antwort^^


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MartinEXO
Beitrag 10. Feb 2026, 15:57 | Beitrag #5351
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Lockheed hat ein neues Konzept für ein UUV vorgestellt, dieser deckt wohl einen ganz Bandbreite von Aufgaben ab, von Aufklärung mit UAV bis hin zum Angriff mit Torpedos.
https://youtu.be/3y0RAwJlAxs?si=TZS3LIe58b-bdlWB

Der Beitrag wurde von MartinEXO bearbeitet: 10. Feb 2026, 15:57
 
Sparta
Beitrag 15. Feb 2026, 08:27 | Beitrag #5352
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Kleines Upsi:
der Zerstörer USS Truxtun hat bei einem Tankmanöver auf hoher See sein Tankschiff gerammt.

Video NTV.de


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Du kannst im Inet alles sein - ein Einhorn, Superman, Harry Potter etc - warum sich allerdings soviel entscheiden ein Arschloch zu sein entzieht sich meiner Kenntnis
 
400plus
Beitrag 17. Feb 2026, 11:50 | Beitrag #5353
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ZITAT
Das Marineleichtgeschütz Seasnake wird die Hauptbewaffnung der neuen Schnellbote (Combat Boat 90) der schwedischen Marine. Die schwedischen Streitkräfte haben Rheinmetall mit der Lieferung von acht Waffensystemen Seasnake 30 beauftragt, wie das Unternehmen am 17. Februar mitgeteilt hat.

[...]

Für Rheinmetall ist Beschaffung durch das NATO-Mitglied Schweden ein wichtiger Markterfolg. Bisher war die Seasnake nur für die brasilianischen Fregatten der Tamandaré-Klasse vorgesehen. Varianten des Waffensystems sollen Teil der Bewaffnung der neuen F126-Fregatten für die Deutsche Marine werden.


ESuT

Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 17. Feb 2026, 11:51
 
TTS
Beitrag 19. Feb 2026, 10:49 | Beitrag #5354
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UK verkauft zwei Wave-Class Tanker an Inocea.

Die RFA verkauft die beiden Replenishment Oiler Wave Knight und Wave Ruler, an das britische Privatunternehmen Inocea. Hintergrund ist, dass man sich die Instandsetzung und den Betrieb nicht mehr selbst leisten kann. Die beiden Tanker (Indienststellung 2003) wurden daher bereits 2020 in die Reserve versetzt und sollten jetzt entsorgt oder verkauft werden.

Das Besondere und durchaus Positive an der Sache ist, dass Inocea die Tanker instandsetzen und modernisieren wird, um diese dann bei Bedarf an NATO-Staaten für Einsätze zu verleasen. Die werden sich das mit Sicherheit auch vergolden lassen, aber immerhin wandern die Kapazitäten nicht nach Südamerika oder an einen Abwrackstrand.
Innocea besitzt mit "Davie Shipbuilding" eine der größten kanadischen Werften und firmiert ihre Flotte unter "Federal Fleet Services". Zu letzterer gehört auch die MV Asterix, die sie in Eigenregie aus einem Containerschiff umgebaut haben und als Versorger an die RCN verleasen.

https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/...-302691642.html
https://www.navalnews.com/naval-news/2026/0...active-service/
 
400plus
Beitrag 27. Feb 2026, 12:44 | Beitrag #5355
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Frankreich zieht sich aus dem "European Patrol Corvette"-Programme (sollte u.a. die Floréals ersetzen) zurück. Dieses wird jetzt wahrscheinlich von Fincantieri und Fincantieri realisiert. Die Franzosen wollen eher auf einen OPV als auf eine Korvette setzen.

https://www.opex360.com/2026/02/26/le-retra...ri-et-navantia/
 
kato
Beitrag 27. Feb 2026, 14:01 | Beitrag #5356
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ZITAT(400plus @ 27. Feb 2026, 12:44) *
Die Franzosen wollen eher auf einen OPV als auf eine Korvette setzen.

Nö, laut dem Artikel eher: Man hat die Teilnahme ruhen lassen um (in den letzten Jahren) stattdessen den Ersatz der OPV finanzieren zu können - die höhere Priorität hatten, weil ja 10-15 Jahre älter. Und aus den Floreal kann man noch ein paar Jahre quetschen.

Vorgesehener künftiger Ersatz für Floreal sind immer noch "Korvetten" im Sinne eines kampfstärkeren Schiffs im Größenbereich einer kleinen Fregatte mit sehr hoher Seeausdauer. Im EPC-Programm war dies eh ein "Sonderweg".

 
400plus
Beitrag 27. Feb 2026, 14:21 | Beitrag #5357
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ZITAT(kato @ 27. Feb 2026, 14:01) *
Vorgesehener künftiger Ersatz für Floreal sind immer noch "Korvetten" im Sinne eines kampfstärkeren Schiffs im Größenbereich einer kleinen Fregatte mit sehr hoher Seeausdauer. Im EPC-Programm war dies eh ein "Sonderweg".


Oder halt die Gowinds. Das dürfte zumindest Naval Group hoffen.
 
kato
Beitrag 27. Feb 2026, 14:33 | Beitrag #5358
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Och, das pusht Naval Group schon recht offensiv die letzten 2 Jahre.

Das Problem der Gowinds ist eher das sie generell zu klein sind um die französischen Vorstellungen abzubilden. Weswegen Naval Group so ziemlich jedes Jahr mit ner etwas größeren Designvariante daher kommt. Bisher können sie vor allem die Nonstop-Verlegefähigkeit nicht realisieren. Die Floreals können mit 15 Knoten von Toulon bis zu den Pazifikterritorien ohne Tankstop kommen, und das war auch für die EPC-Variante so vorgesehen.
 
PeterPetersen
Beitrag 28. Feb 2026, 03:25 | Beitrag #5359
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ZITAT(400plus @ 27. Feb 2026, 12:44) *
Frankreich zieht sich aus dem "European Patrol Corvette"-Programme (sollte u.a. die Floréals ersetzen) zurück. Dieses wird jetzt wahrscheinlich von Fincantieri und Fincantieri realisiert. Die Franzosen wollen eher auf einen OPV als auf eine Korvette setzen.

https://www.opex360.com/2026/02/26/le-retra...ri-et-navantia/

Wie genau funktioniert das bei den Franzosen? Macron schreit nach mehr Europa und einer europäischen Armee und im Hintergrund zieht man sich aus allen europäischen Rüstungsprojekten zurück, wenn Frankreich nicht alles bekommt was die französische Rüstungsindustrie sich wünscht?

Ok, Macron hat nicht mehr viel zu melden, verstanden, aber ist der französichens Eüstungsindustrie schon aufgefallen, dass deren Staat ziemlich pleite ist? Weil Renten und Trillerpfeifen? (Ja, erwartet uns wohl auch, aber später)


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General Gauder
Beitrag 28. Feb 2026, 09:20 | Beitrag #5360
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ZITAT(PeterPetersen @ 28. Feb 2026, 03:25) *
ZITAT(400plus @ 27. Feb 2026, 12:44) *
Frankreich zieht sich aus dem "European Patrol Corvette"-Programme (sollte u.a. die Floréals ersetzen) zurück. Dieses wird jetzt wahrscheinlich von Fincantieri und Fincantieri realisiert. Die Franzosen wollen eher auf einen OPV als auf eine Korvette setzen.

https://www.opex360.com/2026/02/26/le-retra...ri-et-navantia/

Wie genau funktioniert das bei den Franzosen? Macron schreit nach mehr Europa und einer europäischen Armee und im Hintergrund zieht man sich aus allen europäischen Rüstungsprojekten zurück, wenn Frankreich nicht alles bekommt was die französische Rüstungsindustrie sich wünscht?

Ok, Macron hat nicht mehr viel zu melden, verstanden, aber ist der französichens Eüstungsindustrie schon aufgefallen, dass deren Staat ziemlich pleite ist? Weil Renten und Trillerpfeifen? (Ja, erwartet uns wohl auch, aber später)

Wenn Macron von Europa spricht meint er Frankreich, das war aber in Frankreich schon immer der Fall. Wenn die garstigen Partner dann eben nicht genau das machen was Frankreich will dann kann man natürlich nicht mit machen, das zeigt sich jetzt bei 2 dutzend Programmen über Jahrzehnte, die Programme wo es geklappt hat sind da eher die Ausnahme
 
goschi
Beitrag 28. Feb 2026, 10:09 | Beitrag #5361
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Gemeinsame Schiffsprogramme zwischen Frankreich und Italien ist eigentlich die Normalität geworden und hier liegt es wohl wirklich nicht an konzeptionellen, sondern akut finanziellen Aspekte (nicht alle können mit ihren Streitkräften einfach unendlich Geld geben ohne Konzept dabei).

Frankreich hat eigentlich viele Gemeinsame Kooperationsprojekte, Probleme bei solchen Projekten haben alle, da muss man seine Frankreichaversion jetzt auch nicht übertreiben.


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Wer zum Denken nachdenkseiten braucht, denkt auch, dass ihm ihm die Tankkarte das tanken abnimmt.

Qui tacet, consentire videtur
ZITAT(Forodir @ 31. May 2023, 20:26) *
Dass die Russen viele Verluste haben aufgrund ihrer offensiven Vorgehensweise, die sie sich bei Zapp Brannigan abgeschaut haben, ist davon unbenommen.
 
General Gauder
Beitrag 28. Feb 2026, 11:28 | Beitrag #5362
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ZITAT(goschi @ 28. Feb 2026, 10:09) *
Gemeinsame Schiffsprogramme zwischen Frankreich und Italien ist eigentlich die Normalität geworden und hier liegt es wohl wirklich nicht an konzeptionellen, sondern akut finanziellen Aspekte (nicht alle können mit ihren Streitkräften einfach unendlich Geld geben ohne Konzept dabei).

Frankreich hat eigentlich viele Gemeinsame Kooperationsprojekte, Probleme bei solchen Projekten haben alle, da muss man seine Frankreichaversion jetzt auch nicht übertreiben.

Diese Normalität waren 2 Schiffe wovon eines kaum etwas gemein hat, dem gegenüber stehen halt ein Dutzend Programme wo Frankreich einfach ausgetreten ist als es nicht zu 100% so gemacht wurde wie sie es wollten.
 
goschi
Beitrag 28. Feb 2026, 12:01 | Beitrag #5363
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welches Dutzend denn?

und inwiefern haben FREMM oder HORIZON (nehme an, du meinst FREMM ob der optisch abweichenden Italiener) kaum etwas miteinander gemein? dann sind F124 und de zeven Province auch keine Kooperationsentwürfe?
und wir reden jetzt hier nur von Marine-Kooperationen, abseits davon gibt es durchaus viele erfolgreiche mit Frankreich (und beim TIGER ist nie Franklreich das Problem gewesen) viele auch laufende (NH90, A400M, TIGER, SCALP, METEOR, SYLVER/ASTER, usw. usf.
geht man weiter zurück ist die Zahl schier endlos mit JAGUAR, ALPHAJET, HOT, usw...)

Nein sorry, hier labert ihr einfach aus Frankreich-Aversion Stereotypen nach, "Frankreich meint mit Europa immer Frankreich" yalayala...
Faktisch hat Frankreich mindestens so viele erfolgreiche Kooperationen wie alle anderen europäischen nationen und war nicht irgendwie ein schwierigerer Partner als andere, eigentlich galten sie immer als guter partner.

Das ewige Beispiel RAFALE/EUROFIGHTER ist ein wahnsinnig schlechtes, weil hier konzeptionell andere Ideen auf bereits eigene Prototypen trafen (EAP der Briten mit leichtem Jäger vs Mirage4000 auf expliziten Mehrzweck-Entwurf), die dann getrennt weiterverfolgt wurden.


Und weil wir hier im marineforum sind, hier sind europäische Kooperationen generell eher rar, im besten Fall hat man anderer ihre Entwürfe übernommen, aber gerade Frankreich und Italien haben hier eine funktionierende Tradition aufgebaut über die letzten doch 20 Jahre, die nur ob dem Ausstieg bei einem kleinen Projekt nicht einfach nichtig ist.


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ZITAT(Forodir @ 31. May 2023, 20:26) *
Dass die Russen viele Verluste haben aufgrund ihrer offensiven Vorgehensweise, die sie sich bei Zapp Brannigan abgeschaut haben, ist davon unbenommen.
 
General Gauder
Beitrag 28. Feb 2026, 12:24 | Beitrag #5364
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Bei FREMM hat man einiges zusammen entwickelt aber die Schiffe unterscheiden sich dann am Ende doch sehr deutlich.
Und wie gesagt man hat 2 Schiffe zusammen gebaut hier zu schreiben die Zusammenarbeit sei normal ist halt nicht richtig, bei allem anderen haben sie nicht zusammen gearbeitet.
Und ich habe tatsächlich nichts gegen Frankreich aber wir sind eben nicht die einzigen die das so sehen aus dem UK gibt es ähnliche Stimmen.
 
SailorGN
Beitrag 28. Feb 2026, 14:05 | Beitrag #5365
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Das Problem mit den Programmen haben alle Nationen, sobald sie selbst Unternehmen/Wertschöpfungsanteile darin haben. Im Zweifelsfall will jeder seine Werften/Fabriken schützen und Konkurrenz wegbeissen. Dass dies bei Rüstung nur geht, wenn man ordentlich Mittel hat ist klar, deswegen kann man national nicht an der Rüstung knausern und gleichzeitig erwarten, dass man die anderen einsackt. Die Friedensdividende der letzten 30 Jahre ist eben nicht spurlos an der Rüstung vorbeigegangen. Kommen dann noch "Egos" hinzu wirds schwieriger in der Umsetzung von "Gemeinsam". Aber wir wissen auch seit Anbeginn der Nato, dass die schlimmsten Egos in den Planungsstäben sitzen, wo die jeweiligen nationalen Militär ihre "Goldränder" haben wollen. Die ganzen Spezifikationskriege haben mehr Projekte gekillt als die Probleme bei der industriellen Umsetzung.


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xena
Beitrag 28. Feb 2026, 15:30 | Beitrag #5366
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Mit Frankreich gab es immer gute Zusammenarbeit wenn man gemeinsame militärische Forderungen hatte und nicht Projekte aus rein politischen Gründen zusammen gebracht wurden, wie z.B. FCAS.
Außerdem, da große Teile der Rüstungsindustrie in Europa inzwischen verflochten ist, arbeitet man eh irgend wie immer zusammen.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 28. Feb 2026, 15:31


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Meine Meinungen könnten zur Verdeutlichung etwas übertrieben und Überspitzt dargestellt werden.

Schon seit 20 Jahren: Waffen der Welt
 
goschi
Beitrag 28. Feb 2026, 16:10 | Beitrag #5367
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ZITAT(General Gauder @ 28. Feb 2026, 12:24) *
Bei FREMM hat man einiges zusammen entwickelt aber die Schiffe unterscheiden sich dann am Ende doch sehr deutlich.
Und wie gesagt man hat 2 Schiffe zusammen gebaut hier zu schreiben die Zusammenarbeit sei normal ist halt nicht richtig, bei allem anderen haben sie nicht zusammen gearbeitet.
Und ich habe tatsächlich nichts gegen Frankreich aber wir sind eben nicht die einzigen die das so sehen aus dem UK gibt es ähnliche Stimmen.

FREMM ist ein n gemeinsamer Entwurf, aber eben auch ein bewusst offener, daher nationale Anpassungen, das haben aber gerade französische Entwürfe oft (siehe die sehr variablen LaFayettes) und Italien wie auch Frankreich haben wiederholt den selben Entwurf sehr divers beschafft.

Die Kooperation der beiden gilt eigentlich als sehr funktional und ergiebig, weil man die Vorteile gemeinsamer Entwicklung und zugleich eigener Anpassung hat.
Und es sind immerhin alle normalen Kampfschiffe der letzten fast 20 Jahre gemeinsam beschafft worden (spezialschiffensind meistens eh einzelstücke), darum schrieb ich, zur funktionierenden Tradition geworden.
Das ist mehr als... Alle anderen


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ZITAT(Forodir @ 31. May 2023, 20:26) *
Dass die Russen viele Verluste haben aufgrund ihrer offensiven Vorgehensweise, die sie sich bei Zapp Brannigan abgeschaut haben, ist davon unbenommen.
 
General Gauder
Beitrag 28. Feb 2026, 16:13 | Beitrag #5368
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ZITAT(goschi @ 28. Feb 2026, 16:10) *
ZITAT(General Gauder @ 28. Feb 2026, 12:24) *
Bei FREMM hat man einiges zusammen entwickelt aber die Schiffe unterscheiden sich dann am Ende doch sehr deutlich.
Und wie gesagt man hat 2 Schiffe zusammen gebaut hier zu schreiben die Zusammenarbeit sei normal ist halt nicht richtig, bei allem anderen haben sie nicht zusammen gearbeitet.
Und ich habe tatsächlich nichts gegen Frankreich aber wir sind eben nicht die einzigen die das so sehen aus dem UK gibt es ähnliche Stimmen.

FREMM ist ein n gemeinsamer Entwurf, aber eben auch ein bewusst offener, daher nationale Anpassungen, das haben aber gerade französische Entwürfe oft (siehe die sehr variablen LaFayettes) und Italien wie auch Frankreich haben wiederholt den selben Entwurf sehr divers beschafft.

Die Kooperation der beiden gilt eigentlich als sehr funktional und ergiebig, weil man die Vorteile gemeinsamer Entwicklung und zugleich eigener Anpassung hat.
Und es sind immerhin alle normalen Kampfschiffe der letzten fast 20 Jahre gemeinsam beschafft worden (spezialschiffensind meistens eh einzelstücke), darum schrieb ich, zur funktionierenden Tradition geworden.
Das ist mehr als... Alle anderen

Ja genau 2x

Ansonsten zeig mir die anderen Schiff bei denen das der Fall gewesen sein soll.
 
Broensen
Beitrag 28. Feb 2026, 18:07 | Beitrag #5369
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Ausschlaggebend dürfte hier mMn sein, dass Frankreich beabsichtigt, zwischen den bereits im Bau befindlichen OPVs und den FDI eine Korvette/Leichtfregatte für die Überseegebiete zu beschaffen, die anscheinend kampfstärker ausfallen soll als das mit der EPC möglich sein wird. Dass die Gowind jetzt ins Spiel kommt, würde ich ähnlich einordnen wie die MEKO-A200-Debatte in Deutschland. Es ist halt der nächstgelegen Basisentwurf des Haus- und Hoflieferanten.
 
goschi
Beitrag 28. Feb 2026, 18:18 | Beitrag #5370
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ZITAT(General Gauder @ 28. Feb 2026, 16:13) *
ZITAT(goschi @ 28. Feb 2026, 16:10) *
ZITAT(General Gauder @ 28. Feb 2026, 12:24) *
Bei FREMM hat man einiges zusammen entwickelt aber die Schiffe unterscheiden sich dann am Ende doch sehr deutlich.
Und wie gesagt man hat 2 Schiffe zusammen gebaut hier zu schreiben die Zusammenarbeit sei normal ist halt nicht richtig, bei allem anderen haben sie nicht zusammen gearbeitet.
Und ich habe tatsächlich nichts gegen Frankreich aber wir sind eben nicht die einzigen die das so sehen aus dem UK gibt es ähnliche Stimmen.

FREMM ist ein n gemeinsamer Entwurf, aber eben auch ein bewusst offener, daher nationale Anpassungen, das haben aber gerade französische Entwürfe oft (siehe die sehr variablen LaFayettes) und Italien wie auch Frankreich haben wiederholt den selben Entwurf sehr divers beschafft.

Die Kooperation der beiden gilt eigentlich als sehr funktional und ergiebig, weil man die Vorteile gemeinsamer Entwicklung und zugleich eigener Anpassung hat.
Und es sind immerhin alle normalen Kampfschiffe der letzten fast 20 Jahre gemeinsam beschafft worden (spezialschiffensind meistens eh einzelstücke), darum schrieb ich, zur funktionierenden Tradition geworden.
Das ist mehr als... Alle anderen

Ja genau 2x

Ansonsten zeig mir die anderen Schiff bei denen das der Fall gewesen sein soll.

bei den Italienern die Thaon di Revel Klasse, bei den Franzosen hatte ich die Lafayette Klasse im Kopf, aber da lag ich falsch, die sind zwar nur teilweise modernisiert worden, aber gebaut alle gleich.


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Wer zum Denken nachdenkseiten braucht, denkt auch, dass ihm ihm die Tankkarte das tanken abnimmt.

Qui tacet, consentire videtur
ZITAT(Forodir @ 31. May 2023, 20:26) *
Dass die Russen viele Verluste haben aufgrund ihrer offensiven Vorgehensweise, die sie sich bei Zapp Brannigan abgeschaut haben, ist davon unbenommen.
 
 
 

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