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> Entwicklungen und News, ...rund um die Infanterie
Forodir
Beitrag 19. Mar 2019, 21:39 | Beitrag #2101
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Warum sollte man neue Gehäuse für die MG 3 bauen/Fräsen ( und was ist mit dem Rest der Waffe)? Es werden doch genug MG3 frei wenn nach und nach in der Truppe die MG5 einzug halten und ausser für die Koax Und TMG der älteren Fahrzeuge braucht man das MG3 nicht mehr und soviele Panzer sind das nicht mehr.

Die Idee damit Fliegerabwehr zu betreiben kann doch heutzutage keiner mehr ernst nehmen (und wäre auch eher job der qualifizierten Flugabwehr).

Das ließt sich einfach eher wie ein Wünsch dir was von jemanden der das MG3 ganz doll lieb hat.

Der Beitrag wurde von Forodir bearbeitet: 19. Mar 2019, 21:40


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maschinenmensch
Beitrag 19. Mar 2019, 22:07 | Beitrag #2102
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Letzteres denke ich mal nicht. Sicher weiß man es nicht, aber ein MG3 für die Infanterie würde man wohl kaum mit einem gefrästen Gehäuse ausstatten. Also sind es Waffen, die für Fahrzeuge bestimmt sind. Wie viele man davon für wie lange vorhalten will, diese Information fehlt halt, ebenso wie die aus der Infanterie entnommenen MG3 noch beeinander sind.

ZITAT
Die Idee damit Fliegerabwehr zu betreiben kann doch heutzutage keiner mehr ernst nehmen (und wäre auch eher job der qualifizierten Flugabwehr).


Logisch. Scheint mir auch ein vorgeschobenes "Argument" zu sein. Hatte man beim G82 nicht auch getrickst, indem man behauptet hat, die Reichweite der Gruppe erhöhen zu wollen?
 
Forodir
Beitrag 19. Mar 2019, 22:52 | Beitrag #2103
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Halte ich trotzdem für überzogen, vor allem:"... etliche tausend..." waffengehäuse. Wozu? Soviele Blenden MG und TMG haben wir nicht mehr. Wir haben ein neues mMG, die Gelder müssen dafür genutzt werden dieses in ausreichender Anzahl und zügig in die Truppe zu bringen. Das MG3 wurde leider auslaufen gelassen, jetzt es nochmal künstlich zu verlängern hilft niemanden (ausser der Firma die die Gehäuse herstellt).

Ach ja und wenn ich das schon mache dann sollte ich das MG3 wenigstens etwas Kampfwertsteigern, wenn das sowieso Rheinmetall macht (was vielleicht ihre intention ist da sie fleißig lobbyarbeit für das MG3 gemacht haben)



Der Beitrag wurde von Forodir bearbeitet: 19. Mar 2019, 22:58


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SpezPi(Ppl)301
Beitrag 20. Mar 2019, 07:20 | Beitrag #2104
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Es ist ungleich aufwendiger aus einem Block Stahl ein Gehäuse zu fräsen, als Blech zu prägen. Im Übrigen "fließen" alle Materialien, da ist gefräst oder blechgeprägt egal. Zu beachten ist auch die Lebensdauer eines MG im Gefecht und im Frieden......
POF hat schon mal 100 MG3 Klone vie einem Händler sn die BRD geliefert. Wurden alle verworfen.
Es sind nur Kleinigkeiten. Die BW hat auch nur eine Munitionsbevorratung für eine (!!) Brigade und 30 Gefechtstage.
 
Der Weisse Hai
Beitrag 20. Mar 2019, 08:24 | Beitrag #2105
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Da die Fertigung des MG3 Ende der 1970er Jahre eingestellt worden ist, ging auch das Know How mit dem Blechprägeverfahren verloren.

Für die Entwicklung neuer Fertigungsanlagen sind vermutlich die in Aussicht stehenden Stückzahlen nicht hoch genug. Daher die veränderte Herstellungsform der Gehäuse.

Und POF oder MKE werden ihre MG-Gehäuse möglicherweise auf alten Fritz-Werner-Maschinen herstellen.

DWH


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SpezPi(Ppl)301
Beitrag 20. Mar 2019, 08:57 | Beitrag #2106
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Das Know-How ist vorhanden, allein die Hardware/Anlagen fehlen.....POF hat schlicht Schrott geliefert. Es ist fast nicht kalkulierbar für Mindermengen, das sind 1000 MG, sich einen Maschinenpark auf den Hof zu stellen. Es sei denn, ein Berater schlägt das vor. Wer ist denn dafür persönlich verantwortlich 70000 "neue" MG verschrotten zu lassen und die "Möhren" in der Truppennutzung zu belassen...vermutl. niemand. Oder ein Berater. KTzG und TdM haben ja locker 8 Mrd Euro teuer eingespart.... dem Wohl der Bundesrepublik verpflichtet. Da fallen die MG auch nicht ins Gewicht. Wobei die (MG) schon vorher weg waren.....
 
Der Weisse Hai
Beitrag 20. Mar 2019, 09:50 | Beitrag #2107
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ZITAT(SpezPi(Ppl)301 @ 20. Mar 2019, 08:57) *
Das Know-How ist vorhanden....


Ja, bei denen, die das vor rund 40 Jahren gemacht haben. wink.gif

DWH


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SpezPi(Ppl)301
Beitrag 20. Mar 2019, 11:21 | Beitrag #2108
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Ich habe mich etwas undeutlich ausgedrückt und meinte, Blechpägen sei bekannt (keiner fräst Autotüren aus dem Vollen). Prinzipiell ist es egal, was geprägt wird, beim MG kommt es auf die Güte des Stahls und die Maschinen/Pressen an. Und letztere sind weg. Aber fräsen? Wieviele Programmierstunden werden da wohl aufgerufen?
 
wARLOCK
Beitrag 20. Mar 2019, 12:07 | Beitrag #2109
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So die Gehäuse tatsächlich der (einzige) Flaschenhals in der Nutzung des MG3 sind, wäre dieser Ansatz schon fast erschreckend pragmatisch. Ein Strangussprofil- oder im schlimmsten Fall halt ein entsprechendes Halbzeug aus Vollmaterial- in die gewünschte Form zu bringen ist nun wirklich kein Hexenwerk, und bei ein paar tausend Gehäusen auch mit Sicherheit günstiger als neue Stempel und Matritzen zum prägen zu fertigen.


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xena
Beitrag 20. Mar 2019, 15:40 | Beitrag #2110
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Natürlich sind heute die Maschinen nicht mehr vorhanden und so auch die Werkzeuge nicht mehr. Zwischen 1971 und heute sind schon mehrere Generationen Werkzeugmaschinen durch.
In den 70ern musste doch noch ein Mensch an der Fräsmaschine stehen und diese händisch steuern. Heute läuft eine Fräsmaschine computergesteuert voll automatisch und es steht keiner mehr daneben. Evtl. musste das Teil in mehreren Schritten gefräst werden, was heute die Maschine in einem Rutsch durch macht. Ich sehe da fast keinen Unterschied im Aufwand mehr zum prägen und fräsen eines Bauteiles.

Wie groß ist denn der Einbauraum des Koax-MG beim Leopard 2? Könnte man dieses überhaupt durch das modernere MG5 ersetzen?


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Eine komplette Waffenübersicht (naja, fast komplett... ...naja auch nicht fast komplett, aber sehr vieles...):

waffen-der-welt.alices-world.de

 
General Gauder
Beitrag 20. Mar 2019, 18:49 | Beitrag #2111
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ZITAT(SpezPi(Ppl)301 @ 20. Mar 2019, 11:21) *
Ich habe mich etwas undeutlich ausgedrückt und meinte, Blechpägen sei bekannt (keiner fräst Autotüren aus dem Vollen). Prinzipiell ist es egal, was geprägt wird, beim MG kommt es auf die Güte des Stahls und die Maschinen/Pressen an. Und letztere sind weg. Aber fräsen? Wieviele Programmierstunden werden da wohl aufgerufen?

Viel leicht ein Tag um das ganze in einem CAD Programm zu erstellen, dann lässt man die CNC Maschine los legen und nach einer Woche hast du deine 1000 Gehäuse, wenn du neue Prägewerkzeuge herstellen willst brauchst du warscheinlich diese Woche bis deine Werkzeuge Fertig sind damit Arbeitest du dann 3-4 Tage und anschließend kannst du die Dinger weg werfen da in den nächsten 50 Jahren wohl keine weiteren Aufträge folgen werden.


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Forodir
Beitrag 20. Mar 2019, 19:46 | Beitrag #2112
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Beim Leopard2 könnte man schon wenn man den wollte das MG3A1 durch ein MG5 ersetzten, anderswo ist ja auch ein FN Mag drin. Platz wäre also müsste halt die Lafettierung geändert werden aber warum? Ich wage es einfach zu bezweifeln das wir so wenige MG3 noch haben. Wenn die sonstigen MG in der Truppe durch MG5 ersetzt werden hätten wir genug MG3 für unsere paar Panzer und andere Fahrzeuge bis auch hzer die neuen Fahrzeuge zufließen.


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ramke
Beitrag 20. Mar 2019, 20:25 | Beitrag #2113
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70 Jahre in gebrauch und nun schreibt man es sei eine Problemwaffe.. Da muss man mal einen Redakteur verstehen. Nicht die Waffe an sich ist das Problem sondern die unheimlich lange Einsatzdauer.


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SLAP
Beitrag 23. Mar 2019, 08:03 | Beitrag #2114
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Fertigungsschritte des MG42-Gehäuses. Ich hoffe es wird klar, dass man sich nicht von heute auf morgen mal eben ladida eine Blechprägefertigung aufzieht. Man beachte auch die Umformungen im Bereich der Mündung auf Seite 2. (Folke Myrvang, German Universal Machineguns, Collector Grade Publications)





Screenshot (PoF-MG3-Fertigung). Ich zähle min. 15 Messuhren.



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Der Weisse Hai
Beitrag 27. Mar 2019, 09:35 | Beitrag #2115
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Unabhängig vom konkreten Fall (Fertigungseinstellung in den späten 1970er Jahren) ganz generell: Es ist in teuer beratenen Industrie und Streitmächten leider verbreiteter Irrglaube, aufgegebenes Wissen und verlorene Fähigkeiten bei Bedarf wieder schnell einkaufen zu können. wallbash.gif

Hinge man Verschwörungstheorien an so könne man glauben, Beraterfirmen seien vom Warschauer Pakt gegründet worden. rofl.gif

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wARLOCK
Beitrag 27. Mar 2019, 10:50 | Beitrag #2116
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Gut, hätte man nicht 70.000 dieser Waffen in den Schredder geworfen, würde sich die ganze Problematik überhaupt nicht stellen.


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KSK
Beitrag 27. Mar 2019, 12:10 | Beitrag #2117
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ZITAT(Der Weisse Hai @ 27. Mar 2019, 10:35) *
Unabhängig vom konkreten Fall (Fertigungseinstellung in den späten 1970er Jahren) ganz generell: Es ist in teuer beratenen Industrie und Streitmächten leider verbreiteter Irrglaube, aufgegebenes Wissen und verlorene Fähigkeiten bei Bedarf wieder schnell einkaufen zu können. wallbash.gif

Hinge man Verschwörungstheorien an so könne man glauben, Beraterfirmen seien vom Warschauer Pakt gegründet worden. rofl.gif

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Grundsätzliche halte ich mich mit Kritik an der Beraterlandschaft auch nicht zurück, aber in dem konkreten Fall würde ich erst einmal nicht davon ausgehen, dass die Verschrottung der MGs auf eine Beraterempfehlung zurückgeht. Die massive Reduzierung von Depotbeständen erfolgte doch weit vor der Beraterflut?


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
Der Weisse Hai
Beitrag 27. Mar 2019, 12:26 | Beitrag #2118
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Obacht! Mein Beraterbashing bezog sich nicht auf die hirnrissige Vernichtung der 70.000 MG3. Es war ein allgemeines Bashing wink.gif

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Der Weisse Hai
Beitrag 13. Apr 2019, 11:29 | Beitrag #2119
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ZITAT(Waduio @ 7. Feb 2019, 09:29) *
ZITAT(SLAP @ 2. Feb 2019, 19:46) *
Zitate aus der TR2008:
ZITAT
Gefordert wird eine selbsttätig arbeitende Anzündsicherung ohne von außen zu bedienende Sicherungselemente [...].

ZITAT
Ein zur Handhabung (auch Zerlegen der Pistole zur Wartung) notwendiges Entspannen muss ohne betätigung des Abzuges möglich sein.


Der Hebel sollte zum Entspannen sein. Das Zerlegen erfolgt (lt. Patent) über das Drehen der Schlagbolzeneinheit.

https://i.imgur.com/eLp3T8m.jpg

https://i.imgur.com/RweirRV.png

https://i.imgur.com/Ci1DL3h.png

https://i.imgur.com/Oo7Ldge.png




Hat jemand irgendwie Erfahrungen mit der Glock ? In Gesprächen mit bay. Kollegen kam nämlich heraus, dass die Waffe eigentlich kaum mehr mit den positiven Merkmalen einer Glock zu tun hat (Abzug, Schießverhalten etc.). Einiges musste wegen TR weichen, lediglich die grobe Form, die Visierung und die Magazinauslöseeinrichtung ist gleich geblieben..
Aussage des Kollegen, das Teil ist "Schrott"....


Nur der Vollständigkeit halber: Der hintere Hebel dient wohl zum Zerlegevorgang.

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Giftpanscher
Beitrag 13. Apr 2019, 13:04 | Beitrag #2120
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Der Weisse Hai hat da Recht.
Vorderer Hebel ist wie immer Verschlussfang der hintere dient dem Zerlegen.
In den Zeichnungen die Gezeigt sind fehlt der Hebel leider aus welchem Grund auch immer.

Ich hatte das Glück die Glock 46 schon einmal zerlegen zu dürfen, der Ablauf ist dabei wie folgent.

1. Verschluss in hinterer Stellung mit Hilfe des Fanghebels arretieren. ( vorderer Hebel )
2. Hinten am Stellrad (ich nenn es mal so da es mich an Stellschalter erinnert ) im Uhrzeigersinn um ca 45° drehen, ist in den Gesamtzeichnungen mit 12, in der Explosionszeichnung mit 14 bezeichnet.
3. Am Stellrad ziehen und die Schlagbolzengruppe so weit es geht nach hinten rausziehen.
4. Hinteren Hebel runterziehen, wodurch dieser dabei um 90° gedreht wird. Der Hebel ist ab diesem Punkt fest zu halten.
5. Schlitten mit einer Hand langsam wieder nachvorne gleiten lassen.
6. Schlitten in vorderer Position nach recht von der Gehäusegruppe abkippen. ( Entgegengesetzt des Hebels)

Das Ganze ist anfangs etwas fummelig, vorallem wenn man andere Zerlegemechnaismen gewohnt ist.
Vorallem die herrausgezogene, aber nicht entfernbare Schlagbolzengruppe empfand ich sehr störend bei De- und Montage.
Wenn ich kann werd ich noch zwei, drei Bilder nachlegen.

Der Beitrag wurde von Giftpanscher bearbeitet: 13. Apr 2019, 13:08
 
Glorfindel
Beitrag 15. Apr 2019, 14:20 | Beitrag #2121
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ZITAT(maschinenmensch @ 10. Sep 2018, 17:03) *
Die Briten kehren wieder zum GPMG auf Gruppenebene zurück, das MINIMI muss gehen:

https://www.thefirearmblog.com/blog/2018/09...apons-load-out/

ZITAT
There have been some significant changes to the British Army’s small arms load out in recent months with the announcement that the long mooted removal of the FN Minimi, 60mm Mortar and L86 Light Support Weapon from service was official. The British Army is now moving to rebalance its infantry weapons at the section level.

In recent weeks since the changes a new weapon line up has been under testing at the Infantry Battle School in Brecon, Wales. Heralded as a simplification which increases small unit flexibility. The September issue of Soldier, the British Army’s official magazine, sheds some light on how platoons will be equipped now that the Minimi/L110A3 has been dropped. The 8 man infantry section will now be equipped with 1 general purpose machine gun (the 7.62x51mm L7A2 /FN MAG), 1 L129A1 7.62x51mm Sharpshooter Rifle, 2 L85A2 or A3’s with underslung L123A1 40mm grenade launcher (the AG SA80, an adaptation of Heckler & Koch’s AG36) and 4 standard L85A2 or A3 rifles.


Hierzu (sowie zu weiteren Änderungen der Infanteriebewaffnung der britischen Armee noch ein Kommentar (welcher allerdings auch schon ein Jahr alt ist):
zum Minimi:
ZITAT
The decision to drop it from the Section, which has been and is likely to be subject of much discussion and criticism, is due to a perceived ineffectiveness of the weapon in her role of suppressing the enemy.
During the tests of PCE Year 1, the LMG performed poorly: it was determined that 70% of the rounds fired not only missed but did so by such a distance that they did not suppress the adversary. This has adverse consequences on weight efficiency within the section, as it means that each gunner is carrying many kilograms of ineffective ammunition during a period of fighting. (...)
The final recommendation was to remove it from the Section. The recommendation must not have been entirely well received because the LMG continued to be used for a further three years. (...)

Zum L129A1
ZITAT
During the post-Afghanistan experiments, however, the good reputation of the L129A1 on operations clashed with unsatisfactory results in tests meant to determine its future role within the army.
(...)
The Sharpshooter was assessed as unsatisfactory in its Section role as well. The army found that the 7.62x51 round wasn’t actually that much better than the 5.56 over the same 600 meters distance, while the rifle was assessed more or less incapable to do what it had been procured for: reaching out to 800 meters.
(...)
Fortunately, the problems with the L129A1 have since been solved by modifying the ACOG sight with a new reticle: the previous wasn’t properly ballistically matched to the weapon and ammunition. As of 2016, Sharpshooter is now to be employed with the new L59 High Performance ammunition, which gives it the reach needed.
The Lt. Col. Went on record suggesting that a multi-role, reusable shoulder-fired weapon such as the venerable Carl Gustav could replace the mortar giving “first round hit capability” out to 1000 meters, with a multitude of possible effects.



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"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kunstvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
Glorfindel
Beitrag 15. Apr 2019, 15:33 | Beitrag #2122
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ZITAT(maschinenmensch @ 10. Sep 2018, 17:03) *
Die Briten kehren wieder zum GPMG auf Gruppenebene zurück, das MINIMI muss gehen:

https://www.thefirearmblog.com/blog/2018/09...apons-load-out/

ZITAT
There have been some significant changes to the British Army’s small arms load out in recent months with the announcement that the long mooted removal of the FN Minimi, 60mm Mortar and L86 Light Support Weapon from service was official. The British Army is now moving to rebalance its infantry weapons at the section level.

In recent weeks since the changes a new weapon line up has been under testing at the Infantry Battle School in Brecon, Wales. Heralded as a simplification which increases small unit flexibility. The September issue of Soldier, the British Army’s official magazine, sheds some light on how platoons will be equipped now that the Minimi/L110A3 has been dropped. The 8 man infantry section will now be equipped with 1 general purpose machine gun (the 7.62x51mm L7A2 /FN MAG), 1 L129A1 7.62x51mm Sharpshooter Rifle, 2 L85A2 or A3’s with underslung L123A1 40mm grenade launcher (the AG SA80, an adaptation of Heckler & Koch’s AG36) and 4 standard L85A2 or A3 rifles.


Hierzu (sowie zu weiteren Änderungen der Infanteriebewaffnung der britischen Armee noch ein imho interessanter Kommentar (welcher allerdings auch schon ein Jahr alt ist):
zum Minimi:
ZITAT
The decision to drop it from the Section, which has been and is likely to be subject of much discussion and criticism, is due to a perceived ineffectiveness of the weapon in her role of suppressing the enemy.
During the tests of PCE Year 1, the LMG performed poorly: it was determined that 70% of the rounds fired not only missed but did so by such a distance that they did not suppress the adversary. This has adverse consequences on weight efficiency within the section, as it means that each gunner is carrying many kilograms of ineffective ammunition during a period of fighting. (...)
The final recommendation was to remove it from the Section. The recommendation must not have been entirely well received because the LMG continued to be used for a further three years. (...)

Zum L129A1 semi-automatic sharpshooter rifle
ZITAT
During the post-Afghanistan experiments, however, the good reputation of the L129A1 on operations clashed with unsatisfactory results in tests meant to determine its future role within the army.
(...)
The Sharpshooter was assessed as unsatisfactory in its Section role as well. The army found that the 7.62x51 round wasn’t actually that much better than the 5.56 over the same 600 meters distance, while the rifle was assessed more or less incapable to do what it had been procured for: reaching out to 800 meters.
(...)
Fortunately, the problems with the L129A1 have since been solved by modifying the ACOG sight with a new reticle: the previous wasn’t properly ballistically matched to the weapon and ammunition. As of 2016, Sharpshooter is now to be employed with the new L59 High Performance ammunition, which gives it the reach needed.

Zum 60mm Mörser:
ZITAT
The Lt. Col. Went on record suggesting that a multi-role, reusable shoulder-fired weapon such as the venerable Carl Gustav could replace the mortar giving “first round hit capability” out to 1000 meters, with a multitude of possible effects.
(...)
The mortar and the sharpshooter were the professional killers within the platoon, destroying the enemy at ranges of 600 meters. A result that more or less confirms after-action studies and reports from Afghanistan, where precision weapons and HE did most of the killing. The MOD Operation Herrick study, released (in heavily redacted form) after the end of the combat operations, mentions in the “Combat” chapter that on Herrick 18 a record 90% of all enemy killed were due to snipers and sharpshooters.
(...)
The M6-895 was rapidly removed from active use after the end of operations in Afghanistan but the M6-640 for now goes on. However, keep in mind Moodie’s suggestion about possibly replacing it with Carl Gustav…


Zur Carl Gustav M4
ZITAT
If the latest Carl Gustav M4 ends up replacing the 60mm mortar it will not make the Platoon lighter.
(...)
What the M4 brings is precision and multi-role capability.
(...)
In reality, the introduction of Carl Gustav will be an exercise in restraint as well as an upgrade. The CG is very unlikely to be used for everything it could potentially do.
(...)
The Carl Gustav would probably become the Platoon’s primary breaching and bunker-busting weapon, replacing the Matador Anti-Structure Munition which is heavy, bulky, single-role and, I dare saying, probably a purchase the army regrets.

es geht um Fragen, welche zur Zeit auch andere Streitkräfte beschäftigt (z.B. US Army und USMC) wie Nutzen der 5,56mm-LMG mit Gurtzuführung, Nutzen der 60mm Mörser (Effizienz der Munition vs. Gewicht und Genauigkeit) und Nutzen von panzerbrechenden Infanteriewaffen wie z.B. der Carl Gustaf.


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"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kunstvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
Forodir
Beitrag 15. Apr 2019, 16:32 | Beitrag #2123
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ZITAT(Glorfindel @ 15. Apr 2019, 16:33) *
(...)
The mortar and the sharpshooter were the professional killers within the platoon, destroying the enemy at ranges of 600 meters. A result that more or less confirms after-action studies and reports from Afghanistan, where precision weapons and HE did most of the killing. The MOD Operation Herrick study, released (in heavily redacted form) after the end of the combat operations, mentions in the “Combat” chapter that on Herrick 18 a record 90% of all enemy killed were due to snipers and sharpshooters.
(...)


Ist das jetzt wirklich so eine neue Erkenntnis? Ich glaube das dürfte vor allem an der Art der Gefechtsführung gegen kleine Gruppen in asymmetrischen Konflikten gelegen haben.


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Glorfindel
Beitrag 15. Apr 2019, 16:55 | Beitrag #2124
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ZITAT
precision weapons and HE did most of the killing

Das, ja, die Aussage ist aber doch sehr pauschal. Das aber 90% der "Enemy Killed in Action" auf Snipers and Sharpshooters zurück zu führen sind, ist eher schwer zu glauben. Der Einsatz von richtigen Scharfschützen ist jedenfalls wesentlich schwieriger als sich das viele vorstellen, jedenfalls nach meiner Beurteilung (ich war für den Einsatz der Scharfschützen in unserem Bataillon während ein paar Jahren verantwortlich). Etwas anderes ist der Einsatz von Zielfernrohrschützen (Sharpshooters bei den Briten oder Designated Marksman bei den Amerikaner)., welcher verständlicherweise wesentlich einfach ist als jener von Scharfschützen in Sinne von Snipers, da er im Rahmen eines Infanteriezuges bzw. einer Infanteriegruppe erfolgt.


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Forodir
Beitrag 15. Apr 2019, 17:28 | Beitrag #2125
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Vielleicht wirklich einfach eher unsauberes wording. Man wollte wirklich eher auf präzises Einzelfeuer abheben, wozu ja DMR Schützen da sind (und was auch vorher im Bericht genannt wurde mit dem L129A1) und allgemein die Schützen die mit Optiken arbeiten können. Scharfschützen haben in asymmetrischen Konflikten wichtige aufgaben übernehmen können und sind auch sehr effektiv, aber da bin ich bei dir das das alleine aufgrund der Komplexität und der Menge an verfügbaren Trupps schwerlich möglich ist.


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maschinenmensch
Beitrag 18. Apr 2019, 20:06 | Beitrag #2126
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ZITAT
During the post-Afghanistan experiments, however, the good reputation of the L129A1 on operations clashed with unsatisfactory results in tests meant to determine its future role within the army.
(...)
The Sharpshooter was assessed as unsatisfactory in its Section role as well. The army found that the 7.62x51 round wasn’t actually that much better than the 5.56 over the same 600 meters distance, while the rifle was assessed more or less incapable to do what it had been procured for: reaching out to 800 meters.
(...)
Fortunately, the problems with the L129A1 have since been solved by modifying the ACOG sight with a new reticle: the previous wasn’t properly ballistically matched to the weapon and ammunition. As of 2016, Sharpshooter is now to be employed with the new L59 High Performance ammunition, which gives it the reach needed.


Wenn man ein DMR mit MG-Munition betreiben will, ist das kein Wunder. Die 7,62 NATO wurde seit ihrer Einführung kaum verbessert, mit entsprechender Munition könnte man nicht nur für DMR, sondern auch für MG eine Steigerung von Reichweite und Durchschlagskraft erzielt werden, indem man Geschosse mit besserem ballistischen Koeffizienten und/oder höherem Gewicht verwendet. Mit dem G28 hat man ja die selben Probleme, da hat man dann das Patronenlager extrem eng gemacht, um mit der normalen Munition einigermaßen gute Präzision zu bekommen. HK garantiert die Präzision von 1.5 MOA auch nur mit Präzisionsmunition.
 
SLAP
Beitrag 5. May 2019, 10:17 | Beitrag #2127
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Neuigkeiten zur Fernausgelösten, springenden, finnischen Splitterladung, genannt Take-Off Canister (TOC). Entwicklung: Leijona Instituutin. Herstellung: Oy Forcit.

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ZITAT
First public picture of the new Finnish jumping charge to replace mines lost due to Ottawa Treaty. Weight 5 - 10 kg. Manually triggered to conform with the treaty. Jumps to 20 - 30 m and spreads
3 000 - 4 000 projectiles 50 - 100 m.
Die genannte Anzahl der Splitter erscheint zu gering für die größe der Ladung.

Patent: MATRIX OF FRAGMENTATION MATERIAL AND A METHOD FOR CREATING THE MATRIX

Patent: Munition


Maschinenübersetzter Artikel mit ein paar Zahlen















Der Beitrag wurde von SLAP bearbeitet: 5. May 2019, 10:31


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goschi
Beitrag 23. May 2019, 07:09 | Beitrag #2128
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Thema Polizeiliche Langwaffen-Ausstattung und -Ausrüstung ausgelagert (entstanden aus der Diskussion um die Beschaffung von G38 in hessen)


goschi (admin)


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

Qui tacet, consentire videtur
ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
goschi
Beitrag 23. May 2019, 07:09 | Beitrag #2129
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Thema aus den News ausgelagert


goschi (admin)


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

Qui tacet, consentire videtur
ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Seneca
Beitrag 2. Jun 2019, 06:38 | Beitrag #2130
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Die Finanzprobleme von Heckler & Koch dauern an:
ZITAT
Der Waffenhersteller hat hohe Schulden. Die Wirtschaftsprüfer von KPMG sehen daher ein „bestandsgefährdendes Risiko“ – wenn es nicht gelingt, genug Liquidität aufzutreiben. ...Der Fortbestand des Unternehmens ist demnach davon abhängig, dass in diesem Jahr deutlich mehr Geld durch renditestarke Produkte in die Kasse komme. Wenn dies nicht gelinge, müsste aus „externen Quellen“ die Finanzierung sichergestellt werden. Sollte dies nicht ausreichend möglich sein, „besteht ein bestandsgefährdendes Risiko“, heißt es.

https://www.welt.de/wirtschaft/article19456...och-Pleite.html

Der Beitrag wurde von Seneca bearbeitet: 2. Jun 2019, 06:39
 
 
 

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