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> Seefernaufklärer, Vom MPA zum MMA
brainwarrior
Beitrag 5. Oct 2020, 20:18 | Beitrag #121
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Da Polen die C295 ja auch bereits fliegt und bei MPAs noch ziemlich nackt da steht, könnte sich ja eine Kooperation mit späterer Übernahme des D-Bestandes anbieten.

Der Beitrag wurde von brainwarrior bearbeitet: 5. Oct 2020, 20:18
 
Praetorian
Beitrag 5. Oct 2020, 20:23 | Beitrag #122
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ZITAT(Merowinger @ 5. Oct 2020, 21:00) *
Die Entfernungen am Horn von Afrika sind erheblich: 1000 km ins Einsatzgebiet auf kürzestem Weg über Somalia hinweg, dann eine südöstliche Küste von knapp 2000 km.

Kannst du den durch Luxemburg gestellten Merlin IIIC oder den schwedischen Dash 8 Q-300, die über Jahre hinweg erhebliche Beiträge zu OP Atalanta von den Seyschellen aus geleistet haben, dann bitte erklären, dass das eigentlich gar nicht möglich war? Ein wenig Flexibilität darf man doch bitte auch erwarten.
Ansonsten muss man sich halt für eine Weile einschränken oder die Beiträge absagen - Kernbotschaft ist doch, dass Seeraumüberwachung, optische Aufklärung/Verifikation und Führung/Kommunikation die Missionen sind, die derzeit tatsächlich abgerufen werden. Und zwar nicht nur am Horn von Afrika, sondern auch im Mittelmeer oder im Ostseeraum. Um das abzubilden braucht es für eine Übergangszeit keine P-8.


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Praetorian
Beitrag 5. Oct 2020, 21:16 | Beitrag #123
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ZITAT(brainwarrior @ 5. Oct 2020, 21:18) *
Da Polen die C295 ja auch bereits fliegt und bei MPAs noch ziemlich nackt da steht, könnte sich ja eine Kooperation mit späterer Übernahme des D-Bestandes anbieten.

Möglich. Ich hatte in Richtung Baltikum gedacht. In Estland betreibt die Police and Border Guard Aviation Group eine einzelne King Air (Zulauf 2018), Lettland und Litauen haben gar nichts. Eventuell böte sich an, da eine gemeinsame Patrouillen- und Transportstaffel aufzustellen, da auch der logistische Bereich kaum ausgebaut ist. In Lettland fliegen sogar noch Antonov An-2. Etwas abstützen könnte man sich auf Finnland, die selber drei C-295 betreiben. Die Finanzierung wäre ein Problem.

Dänemark muss irgendwann seine Challenger ersetzen, Polen seine M28 wie du schon sagtest. Im Mittelmeerraum sehe ich Griechenland (Nachfolge P-3B) und Algerien (Nachfolge King Air) als mögliche Abnehmer. Weit hergeholt evtl. Italien (Nachfolge Atlantic+ATR-72, falls man nichts vernünftiges finanzieren kann).

Am Horn von Afrika, evtl. die Seyschellen? Die haben derzeit ein Mischmasch aus Do 228 (z.T. gespendet aus Indien), DHC-6 und Harbin Y-12. Keine Ahnung, ob die sich C-295 leisten könnten, selbst wenn sie die Flugzeuge geschenkt bekämen.


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brainwarrior
Beitrag 5. Oct 2020, 21:25 | Beitrag #124
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Ich schaff‘s gerade bis über den Tellerrand und Du bist schon bei den Seychellen biggrin.gif
 
Praetorian
Beitrag 5. Oct 2020, 22:10 | Beitrag #125
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Naja, ist weit hergeholt smile.gif
Eine Schenkung von 2-3 Lfz könnte man halt irgendwie begründen als deutscher Beitrag zur regionalen Stabilität durch Befähigung der Anlieger. Oder so.


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Merowinger
Beitrag 6. Oct 2020, 15:19 | Beitrag #126
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bundeswehr.de:
ZITAT
Um die Durchfahrtswege in den offenen Atlantik zwischen Grönland, Island und Großbritannien kontinuierlich zu überwachen, bräuchte es kontinuierlich 14 Seefernaufklärer, 4 Fregatten mit 8 Bordhubschraubern und 3 Jagd-U-Boote, wie die Experten des Hudson Institute berechnet haben.

Allerdings: Die neuen Boote und Raketen Russlands müssen die GIUK Lücke gar nicht mehr überqueren um ballistische Raketen in Richtung USA abfeuern zu können.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 6. Oct 2020, 15:36
 
400plus
Beitrag 6. Oct 2020, 15:34 | Beitrag #127
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ZITAT(Merowinger @ 6. Oct 2020, 16:19) *
Allerdings: Die neue Boote und Raketen Russlands müssen die GIUK Lücke gar nicht mehr überqueren um ballistische Raketen in Richtung USA abfeuern zu können.


In Bezug auf ballistische Raketen müsste das schon lange so sein, oder? Die ICBMs der Typhoons und Deltas waren/sind m.E. alle in der Lage, zumindest die Ostküste vom Weißen Meer aus zu erreichen (die Typhoons und späten Deltas noch mehr). Ab den späten 70ern dürfte es in der GIUK-Lücke vor allem darum gegangen zu sein, sowjetische SSN abzufangen, bevor sie in der Atlantikschlacht 2.0 den Reforger-Konvois den Garaus machen.
 
Schwabo Elite
Beitrag 6. Oct 2020, 17:17 | Beitrag #128
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Richtig, die GIUK-Gap ist für den Konvoischutz interessant gewesen. Ab den späten Siebzigern wurden sowjetische SSBN vor allem im Weißen Meer und unter den Polen geparkt und von SSN und SSK verteidigt, Stichwort: Bastion Doctrine.


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Praetorian
Beitrag 27. Oct 2020, 15:34 | Beitrag #129
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Pakistan geht neue Wege - als Ersatz für ihre vier P-3C Orion werden zehn zu MPA "Sea Sultan" umgerüstete Embraer Lineage 1000 beschafft, einer mit zusätzlichen Kraftstofftanks im Frachtraum ausgestatteten Variante der Embraer 190 als Geschäftsreiseflugzeug. Welchen Umfang die Umrüstung genau haben soll ist bisher nicht bekannt, ebenso wie die involvierten Partner im Programm. Nach pakistanischen Angaben sei die erste Maschine bestellt.

DefenseNews

Interessant sind hier zwei Dinge - erstens die Stückzahl (mit der Rheinland Air Service RAS72 hat man zudem gerade erst drei zu MPA umgerüstete ATR-72 aus Deutschland beschafft), zweitens die Tatsache, dass auf Basis der E190/Lineage 1000 bisher kein MPA realisiert wurde und auch Embraer selbst jetzt nicht wirklich auf dem Markt präsent war.


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Merowinger
Beitrag 2. Nov 2020, 14:06 | Beitrag #130
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MAWS macht den nächsten Schritt:
ZITAT
The French defense procurement agency (DGA) recently confirmed that the feasibility studies for the mission system will be launched shortly. For the moment, they will involve Thales for the French side, Hensoldt, ESG [Elektroniksystem] and Diehl for Germany. Airbus and Dassault Aviation will not be integrated in the studies until 2021.
[...]
The first studies will focus on the mission and combat system. They will be conducted by T-HED
[...]
“We have already agreed with the German side that this MAWS system will be based on a European aircraft platform.
[…]
First, we start with T-HED. In the coming months, probably early 2021, we will start a second phase by bringing together the two platform providers Airbus and Dassault Aviation.”
DGA General Delegate for Armaments Joël Barre
Neben Airbus und CASA ist auch Falcon 8X von Dassault eine mögliche europäische Plattform - was bekanntlich nicht auf die Poseidon P8 zutrifft. Ein Abbruch von MAWS erscheint nun wenig wahrscheinlich.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 2. Nov 2020, 15:36
 
Praetorian
Beitrag 2. Nov 2020, 14:54 | Beitrag #131
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An eine Falcon 8X in der Rolle glaube ich nicht, dafür ist der Vogel zu fett. Ja, mit nur einem halben Dutzend Passagieren in Ledersesseln fliegt der Vogel recht weit, weil er viel Sprit mitnehmen kann. In einer vollgestopften MPA-Konfiguration plus Waffenzuladung kommt dann das relativ zu anderen Business-Jets (z.B. der Global-Serie) hohe Leergewicht und der hohe Verbrauch (durch die drei Triebwerke inkl. Strukturgewicht) zum Tragen. Im Vergleich zu einer Global 5000 sind die Kabine kleiner, die Nutzlast geringer, die Betriebskosten höher.

Gibt Gründe dafür, warum Dassault mit der... übersichtlichen MPA-Palette auf Falcon 900 und 2000 setzt, und keine 8X anbietet.


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goschi
Beitrag 2. Nov 2020, 16:35 | Beitrag #132
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Die 8X ist aber auch sehr neu.
Und der Verbrauch ist nicht signifikant höher, dafür Hot&High zB viel besser.


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
KpunktBpunkt
Beitrag 2. Nov 2020, 20:06 | Beitrag #133
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ZITAT(Merowinger @ 2. Nov 2020, 14:06) *
MAWS macht den nächsten Schritt:


Den nächsten Schritt wohin?

1. Laut der Erklärung des "Deutsch-Französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrats" vom 16. Oktober 2019 sollte die Studie bereits Anfang 2020 in Auftrag gegeben werden. Da ist also schon einmal eine deutliche Zeitverzögerung festzustellen. https://www.bmvg.de/resource/blob/137226/7a...wnload-data.pdf
2. Die Ankündigung scheint eine der französischen Seite zu sein, von einem deutschen Partner habe ich da nichts gelesen. Möglicherweise um Druck auf die deutsche Seite aufzubauen?
3. Die Lage in Deutschland wird im Text ja ebenfalls beschrieben: Durch die vorzeitige Außerdienststellung der Orion passt der deutsche Zeitplan nicht mehr zum französischen. Und die Deutsche Marine lobbyiert hart in Richtung P-8, was de facto das Ende des gemeinsamen MAWS als Entwicklungslösung bedeuten würde.
Die deutsche Entscheidung zur Orion-Nachfolge sollte eigentlich bis Ende September erfolgen, steht aber immer noch aus.
Von daher interpretiere ich die Ankündigung der DGA als Teil des Endgames in dieser Entscheidung.
 
Merowinger
Beitrag 2. Nov 2020, 21:14 | Beitrag #134
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Ich glaube eher, dass auf deutscher Seite eine erste Grundsatzentscheidung gefallen ist, diese nur noch nicht zu uns durchgedrungen ist bzw. über die verschiedenen nachgeordneten Ebenen hinweg bislang noch nicht vollständig verwurstet wurde. Auf Twitter jedenfalls haben die Marinevertreter das Werben für die P-8 eingestellt - dort werden jetzt, gefühlt händeringend, Piloten gesucht.

Am Rande: Zum Thema Saab Skeldar (SeaFalcon) herrscht seit in paar Wochen auf Twitter eisige Ruhe, obwohl die Bestellung von zwei (drei?) Systemen eigentlich für Mitte November im Bundestag geplant war, also in zwei Wochen. Klemmt es doch bei der Einsatzreife, insbesondere bei Starts und Landungen in bewegter See?

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 3. Nov 2020, 00:55
 
Merowinger
Beitrag 6. Nov 2020, 13:57 | Beitrag #135
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Adm Brinkmann schreibt im aktuellen MarineForum, dass man sich in Richtung "Leasing oder Kauf marktverfügbarer Alternativen" umschaut.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 6. Nov 2020, 17:18
 
Praetorian
Beitrag 19. Nov 2020, 17:29 | Beitrag #136
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12 Falcon 2000 für Frankreich

Frankreich wird im Rahmen des Vorhabens AVSIMAR (avions de surveillance et d’intervention maritime) insgesamt 12 Seeraumüberwachungsflugzeuge Albatros auf Basis der Falcon 2000 LXS beschaffen. Diese sollen sowohl die fünf in Übersee (Polynesien und Neukaledonien) eingesetzten Falcon 200 Gardian ersetzen, als auch die acht in der Bretagne stationierten Falcon 50. Die Hauptaufgaben liegen in den Bereichen Überwachung der EEZ einschließlich Fischereischutz, Kriminalitätsbekämpfung, Überwachung von Seewegen und Unterstützung von SAR-Einsätzen. Der Finanzbedarf für die Flugzeuge und zehn Jahre Industriesupport liegt bei 1,3 Milliarden Euro.

La Tribune
Twitter



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Ironfawks
Beitrag 22. Nov 2020, 17:49 | Beitrag #137
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Frankreich schein keine Sekunde mit dem Gedanken verschwendet zu habe daraus ein Gemeinschaftsprojekt zu machen.
xyxthumbs.gif

Woran das wohl liegt, ... Fragen über Fragen.



 
Praetorian
Beitrag 22. Nov 2020, 18:10 | Beitrag #138
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Das hat nichts mit MAWS zu tun. Das läuft separat. Diese Plattformen werden für Küstenwachaufgaben eingesetzt, und sind ausschließlich zur Überwasser-Seeraumüberwachung ausgestattet.


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goschi
Beitrag 22. Nov 2020, 18:43 | Beitrag #139
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also ungefähr das Pendant der Do-228 der deutschen Marine?


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Praetorian
Beitrag 22. Nov 2020, 19:26 | Beitrag #140
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Jein. Die 228LM der Marine sind spezialisierte Messflugzeuge, welche die Einhaltung u.a. des MARPOL-Abkommens überwachen (MARPOL ist das "Internationale Übereinkommen von 1973 zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe"). Die gehören eigentlich dem dafür zuständigen Verkehrsministerium, der Betrieb wurde aber an die Marine abgegeben. Zu mehr sind sie (primär) nicht vorgesehen. Die eigentlichen fliegerischen (polizeilichen) Küstenwachaufgaben deckt bei uns die die Bundespolizei mit Hubschraubern ab.

Die Franzosen haben wesentlich größere Seegebiete zu überwachen, deswegen halten sie spezialisierte Flugzeuge dafür vor, die bei der Marine aufgehängt sind (Flottille 24F mit Falcon 50 in Lann-Bihoué/Bretagne, Flottille 25F mit Falcon 200 in Fa'a'ā/Französisch-Polynesien und Nouméa/Neukaledonien). Umweltüberwachung gehört da auch mit dazu, bin allerdings nicht sicher, wie komplex die bestehenden und die zukünftigen Maschinen dafür ausgestattet sind. Ansonsten machen die daneben querbeet alles - Zoll, Fischereischutz, Bekämpfung von Drogenschmuggel und Terrorismus, Such- und Rettungsdienst etc.


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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 30. November 2020 - 00:18