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> Der allgemeine Gro▀gerńtefragenfred, Die Stoppelhopser haben ja auch einen!
Merowinger
Beitrag 29. Oct 2020, 15:00 | Beitrag #1861
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Sieht nicht so aus als bekńme dieser Stryker eine Strassenzulassung. ;-)
 
Schwabo Elite
Beitrag 29. Oct 2020, 18:42 | Beitrag #1862
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ZITAT(methos @ 17. Oct 2020, 15:16) *
ZITAT(Scipio32 @ 17. Oct 2020, 15:13) *
Da drengt sich mir die Frage auf, warum die Israelis dann am Frontmotor festhalten?


Gute Frage. K÷nnte was damit zu tun haben, dass man aktuell nicht die Duellfńhigkeit als wichtig empfindet, dass die Besatzungen sich an die aktuelle Situation gew÷hnt haben (als leichter auf den Merkava 4 umgeschult werden k÷nnen) und mit den Erfahrungen der Panzerkonstrukteure.

Historisch bot der Frontantrieb den Vorteil, dass man eine Heckluke im Merkava einbauen konnte, wodurch der Panzer in vorbereiteten Stellungen ohne Gefńhrdung betreten, verlassen und aufmunitioniert werden konnte.


Und die Funktion des Merkava als Mutterschiff fŘr bis zu sechs Passagiere.


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methos
Beitrag 29. Oct 2020, 19:15 | Beitrag #1863
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ZITAT(Schwabo Elite @ 29. Oct 2020, 18:42) *
Und die Funktion des Merkava als Mutterschiff fŘr bis zu sechs Passagiere.

Mangels Sitze und Platz eher nicht. Das ist eher eine Notfallimprovisation, die das Entfernen von nahezu der kompletten Kampfbeladung an 105/120-mm-Munition erfordert (bis auf 3-10 Schuss).

Man verzeihe mir die Qualitńt, die Originalquelle von dem Video ist mir nicht bekannt, daher kann ich nur den (wohl mit Handy aufgenommenen) Screenshot anbieten:


Das ist keine sonderlich ergonomische L÷sung und bei einer Ansprengung mit Panzerabwehrmine/IED droht die Gefahr von Schńdel- oder Genickbruch.

Der Beitrag wurde von methos bearbeitet: 29. Oct 2020, 19:19
 
General Gauder
Beitrag 29. Oct 2020, 19:39 | Beitrag #1864
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Das war doch meines Wissens sowieso nur dafŘr gedacht im worst case verwundete auf tragen mit zu nehmen.


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Schwabo Elite
Beitrag 29. Oct 2020, 19:56 | Beitrag #1865
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Ah, interessant, das war mir nicht bekannt. Danke.


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Grenadier
Beitrag 18. Nov 2020, 18:52 | Beitrag #1866
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Kann mir jemand sagen was das f├╝r ein Anh├Ąnger bei 4:17 ist?
https://www.youtube.com/watch?v=lEMxsJ-DTpg

Schaut nach einer Lafette aus...nur wof├╝r?
 
goschi
Beitrag 18. Nov 2020, 19:10 | Beitrag #1867
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Minenverlegesystem 85



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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Praetorian
Beitrag 18. Nov 2020, 19:10 | Beitrag #1868
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Das ist ein Anh├Ąnger Minenverlegesystem 85, ziemlich einfach zu erkennen am Verlegepflug hinten.

Edit: Sekunden... biggrin.gif

Der Beitrag wurde von Praetorian bearbeitet: 18. Nov 2020, 19:11


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goschi
Beitrag 18. Nov 2020, 19:11 | Beitrag #1869
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und sogar mit Bild und Link, du wirst langsam im Alter tounge.gif biggrin.gif


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Grenadier
Beitrag 18. Nov 2020, 20:01 | Beitrag #1870
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@goschi: Alles klar danke!
 
Andreas BWFlyer
Beitrag 11. Dec 2020, 18:12 | Beitrag #1871
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ZITAT(General Gauder @ 29. Oct 2020, 19:39) *
Das war doch meines Wissens sowieso nur daf´┐Żr gedacht im worst case verwundete auf tragen mit zu nehmen.


Hallo! Im Youtube-Kanal vom Panzermuseum gibt es auch eine Beschreibung des Merkava. Der Museumsdirektor f├╝hrt dabei aus, dass die Mitnahme von Verwundten, Infanteriesoldaten, Evakuuierung der Panzerbesatzung nach Treffer usw. zwar nette Gimmicks sind, aber die T├╝r hinten nie daf├╝r gedacht war. Angeblich hat sich gezeigt, dass die Israelis auf die Gegner feuern wie wild und deswegen der Munitionsvorrat recht schnell verbraucht ist und erg├Ąnzt werden muss. Die T├╝r am Heck war zur schnellen Munitionserg├Ąnzung gedacht, "man muss die Munition nur durch die T├╝ren reinwerfen".

https://www.youtube.com/watch?v=Leibs_zOPaY

so ab Minute 9:25


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Carpe Noctem!
 
Schwabo Elite
Beitrag 13. Dec 2020, 21:16 | Beitrag #1872
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Puh ja, schon ein wenig wild die Aussage. Zumindest waren aber 1973 genug Ziele vorhanden, dass man einen Panzer damals leerschie├čen konnte; zumindest an der Nordfront.


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Racer
Beitrag 13. Dec 2020, 22:04 | Beitrag #1873
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Ich hatte vor l├Ąngerer Zeit eine Doku gesehen, da ging es um diesen Punkt beim Merkava.Wenn ich mich recht erinnere hatten die Isrealis fr├╝her Centurions auf einer Anh├Âhe hinter einem Wall und haben da im Dauerfeuer die Magazine leer geschossen. Neu beladen dauerte dann sehr lange.
Die Idee war dann beim Merkava, eine Munitionsanlieferung f├╝r solche Situationen von hinten durch die Heckt├╝re zu machen. So kann man ohne Unterbruch feuern. So in etwa bis das Rohr durch ist.
Das ist dann halt wirklich was f├╝r eine Defensivposition und eher weniger f├╝r den Breitkeil durch Fulda :-)
 
Almeran
Beitrag 14. Dec 2020, 11:25 | Beitrag #1874
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ZITAT(Racer @ 13. Dec 2020, 22:04) *
Ich hatte vor l├Ąngerer Zeit eine Doku gesehen, da ging es um diesen Punkt beim Merkava.Wenn ich mich recht erinnere hatten die Isrealis fr├╝her Centurions auf einer Anh├Âhe hinter einem Wall und haben da im Dauerfeuer die Magazine leer geschossen. Neu beladen dauerte dann sehr lange.
Die Idee war dann beim Merkava, eine Munitionsanlieferung f├╝r solche Situationen von hinten durch die Heckt├╝re zu machen. So kann man ohne Unterbruch feuern. So in etwa bis das Rohr durch ist.
Das ist dann halt wirklich was f├╝r eine Defensivposition und eher weniger f├╝r den Breitkeil durch Fulda :-)

Das passt aber zum generell defensiven Layout des Merkava. Der Kampf aus vorbereiteten Stellungen ist ja an den Grenzen und rund um Gaza eher der Normalfall. Und wenn man da tagelang in der Hitze steht ist es wahrscheinlich auch ganz angenehm, noch eine weitere TŘr aufmachen zu k÷nnen.

Der Beitrag wurde von Almeran bearbeitet: 14. Dec 2020, 11:26


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Der Grad unserer Erregung wńchst in umgekehrtem Verhńltnis zu unserer Kenntnis der Tatsachen - je weniger wir wissen, desto aufgeregter werden wir.
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goschi
Beitrag 14. Dec 2020, 13:22 | Beitrag #1875
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Das ist aber kein bisschen "Die Israelis ballern wie wild die Magazine leer", was an sich eine dumme Aussage ist.

Die Taktische und Geographische Realit├Ąt ergibt nunmal eine extrem stark defensive Ausrichtung der Panzerstreitkr├Ąfte und ihrer Eins├Ątze, sodass einfach die Munitions-Frage eine ganz andere ist, als auf einem potentiell hochdynamischen Gefechtsfeld Fulda-West.


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Stefan Kotsch
Beitrag 14. Dec 2020, 15:09 | Beitrag #1876
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ZITAT(Racer @ 12. Dec 2020, 22:04) *
Die Idee war dann beim Merkava, eine Munitionsanlieferung f├╝r solche Situationen von hinten durch die Heckt├╝re zu machen.

Das war wohl eher ein Nebenresultat. Schwerpunkt war die Anordnung des Triebwerksblocks im Bug zur Erh├Âhung der ├ťberlebensf├Ąhigkeit. Auf diese Art entstehen zweifelhafte Legenden.
Den KPz station├Ąr einzusetzen, entspricht nebenbei nicht wirklich den taktischen Ansichten der israelischen Panzertruppe.
 
Seneca
Beitrag 3. Jan 2021, 08:29 | Beitrag #1877
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Die NATO Forderung von 30 Tagen Vorrat f├╝r Ersatzteile und Munition erf├╝llt die Bundeswehr nicht.
Generalinspekteur Eberhard Zorn:
ZITAT
ÔÇ×F├╝r die gesamte Bundeswehr w├╝rde der Aufbau eines 30-Tage-Vorrats circa 30 Milliarden Euro bis 2031 kosten ÔÇô eine gewaltige SummeÔÇť, so der General.

https://www.welt.de/politik/deutschland/art...gefaehrdet.html
F├╝r wieviele Tage hat denn die Bundeswehr Vorrat ?
Und wie sieht es damit in anderen L├Ąndern aus?
Pauschal wird man die Frage wohl nicht beantworten k├Ânnen, da die Vorr├Ąte f├╝r jedes Waffensystem wohl nie auf gleichem Niveau sind, aber wie sieht es grob in Russland und den USA aus ? Zu sowjetischen Zeiten waren die Munitionsvorr├Ąte ja riesig.

Der Beitrag wurde von Seneca bearbeitet: 3. Jan 2021, 08:31
 
Nite
Beitrag 3. Jan 2021, 13:10 | Beitrag #1878
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Zwar von 2011, ich bezweifle allerdings dass sich hier signifikant etwas gge├Ąndert hat:
NATO runs short on some ammunitions in Libya [WaPo]

Und Libyen war, wie der Artikel anmerkt, eine relativ begrenzte Aktion.


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Ceterum censeo asseculas Dais esse necandam.

#flapjackmafia #GuaranßAntarctica #arrr #PyramidHoneyTruther
 
400plus
Beitrag 3. Jan 2021, 13:20 | Beitrag #1879
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Man h├Ąlt sich da aus Geheimhaltungsgr├╝nden sehr bedeckt: Munitionsreserven der Bundeswehr
 
W.-Brandt
Beitrag 3. Jan 2021, 13:45 | Beitrag #1880
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Ich frage mich was das f├╝r 30 Tage sein sollen. Ob es alles Gro├čkampftage sind oder ob da auch Ruhephasen mit reingerechnet werden. Der Munitionsansatz f├╝r alle Brigaden, welche alle gleichzeitig gro├če taktische Aktivit├Ąten 30 Tage lang f├╝hren, ist schon ne Hausnummer. 14 von den 30 Tagen k├Ânnen ja auch f├╝r die Mobilisierung und den Anmarsch durch Polen drauf gehen. Und nur die eFP verbraucht ihre Mun in der Zeit. Und bis auch das letzte PzGrenBataillon ├╝ber die Vistula ist sind wahrscheinlich 30+ Tage rum.
 
Forodir
Beitrag 3. Jan 2021, 15:19 | Beitrag #1881
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Das sind Berechnungen f├╝r Kampftage, also 30 Tage im Kampf stehen und die Munition verbrauchen, das sind nat├╝rlich rechnerische Logistik Gr├Â├čen die den Durchsatz von Kampfverb├Ąnden einigerma├čen abdecken sollen.


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PzArt
Beitrag 3. Jan 2021, 15:29 | Beitrag #1882
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Macht auch nur so Sinn. In eine Angabe zur Munitionsbevorratung "Leerlauftage" mit einzupreisen w├Ąre Augenwischerei. Allerdings sehe ich auch, dass Munition f├╝r die gesamte BW im intensiven Gefecht f├╝r 30 Tage schon eine Hausnummer ist.
 
Forodir
Beitrag 3. Jan 2021, 15:39 | Beitrag #1883
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Ja, alleine ein Kampftag f├╝r ein Artillerie Bataillon ist mit 7200 Geschossen berechnet, kommt nat├╝rlich der andere Kladderdatsch noch dazu, logistisch ist das in der derzeitigen Gliederung und St├Ąrke kaum machbar.


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PzArt
Beitrag 3. Jan 2021, 15:46 | Beitrag #1884
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Das w├Ąren alleine f├╝r ein ArtBtl ohne Treibladungen und den anderen Kladderadatsch, wie Du sagtest, dann ├╝ber 300 Tonnen/ Tag. Nur mal so zur Gr├Â├čenordnung.

W├Ąren bei 24 PzH f├╝nf Kampfbeladungen pro Gesch├╝tz/ Tag.

Der Beitrag wurde von PzArt bearbeitet: 3. Jan 2021, 15:48
 
K-JAG
Beitrag 3. Jan 2021, 17:20 | Beitrag #1885
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Was f├╝r Mengen an Munition waren den in Kalten Krieg vorhanden?
 
xena
Beitrag 3. Jan 2021, 18:29 | Beitrag #1886
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Bei einem Krieg hoher Intensitaet, was man in einem 3. WK erwarten durfte, ging man von einem durchschnittlichen Bedarf von 100 Kg pro Kopf aus (Lebensmittel, Treibstoff, Ersatzteile, Munition usw). Ein Artillerieregiment heatte so um die 100 bis 150 Tonnen Munition die Stunde verbraucht. Ein Panzerbataillon rund 10.000 Liter alle 100 Km.
Bei einem Gefecht hoher Intensitaet ging man auch von einer Verlustrate von 1% pro Tag aus. Wenn man die Planungen beruecksichtigt, gingen beide Seiten von einem kurzen und sehr intensiven Krieg aus. D.h. es war ein durchgehender Angriffsdruck von den Russen gegeben und somit waeren die Verluste wahrscheinlich durchgehend sehr hoch gewesen. Mehr als ein Monat haette wohl keine der beiden Seiten durchgehalten. Jetzt kann man sich eine grobe Ueberschlagsrechnung machen und die Menge der damals verfuegbaren Soldaten in Europa machen, plus das was man auf die Schnelle an Manpower aus den USA heranschaffen wollte mal 30 Tage und schon hat man ganz grob eine ungefaehre Groessenordnung was man gebraucht hńtte, falls es keine belastbaren Zahlen gibt. Das muss sich aber nicht mit dem ueberschneiden was tatsaechlich gelagert wurde.

Wir sind heute aber weit entfernt von den damaligen Bedingungen. Die Mengen im Ganzen, die damals benoetigt wurden, werden heute sicherlich nicht mehr benoetigt.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 3. Jan 2021, 20:08
 
kato
Beitrag 3. Jan 2021, 18:42 | Beitrag #1887
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ZITAT(K-JAG @ 3. Jan 2021, 17:20) *
Was f├╝r Mengen an Munition waren den in Kalten Krieg vorhanden?

Das "30-Tage-Ziel" von Herrn S├Âder war der Standard des Kalten Kriegs, den nicht unbedingt alle NATO-Mitgliedsl├Ąnder erf├╝llten.

ZITAT(400plus @ 3. Jan 2021, 13:20) *
Man h├Ąlt sich da aus Geheimhaltungsgr├╝nden sehr bedeckt: Munitionsreserven der Bundeswehr

Die Antworten sind teilweise wortgleich aus DIP 19/4131 von vor 2 Jahren ├╝bernommen. In der finden sich allerdings auch die Bruttoh├Âhen der Mindestbevorratungsh├Âhe des Konz MunBevSK sowie der Bestand 2017 aus SASPF (jeweils in wenig brauchbaren oder verwertbaren Gesamtst├╝ckzahlen).
 
KpunktBpunkt
Beitrag 19. Jan 2021, 00:37 | Beitrag #1888
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Was h├Ąngt da an den Seiten des Kampfpanzers?

https://www.youtube.com/watch?v=OP0MnrQ5wsk#t=10m53s
 
Stefan Kotsch
Beitrag 19. Jan 2021, 13:00 | Beitrag #1889
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Meinst du die "Eselsohren" rechts und links am T-72? Das war die L├Âsung zur Abwehr von Hohlladungen in der vorderen Halbsph├Ąre (also +- 45 Grad von vorne), bevor dann doch echte Seitensch├╝rzen angebaut wurden. Potth├Ąssliche Dinger, die ziemlich empfindlich waren und deswegen in Friendeszeiten in der Regel abgebaut in den Hallen gelagert wurden. Sehr hilfreich d├╝rften sie nicht gewesen sein. In Marschlage wurden sie an die Seite geklappt und vor Gefechtsbeginn sollten sie ausgeklappt werden und standen dann unter Federwirkung seitlich weg.
 
Jackace
Beitrag 21. Jan 2021, 19:28 | Beitrag #1890
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Munitionsverbrauch f├╝r Kleinwaffen in einem gro├čen Konflikt kann man grob hochrechnen.

Gehen wir mal von 180.000 Soldaten aus, in modernen Kriegen stehen etwa ein F├╝nftel davon an der Front in direktem Feindkontakt also rund 36.000.
Sagen wir ein Sechstel sind Waffensystemen zugeordnet - blieben also rund 30.000 die prim├Ąr mit Kleinwaffen k├Ąmpfen.
Die US Amerikaner veranschlagten in Astan, dass die Kampfbeladung von 7 Magazinen (210 Patronen) f├╝r etwa 6 Stunden Gefecht reichte. Gehen wir davon aus, dass im Schnitt ca. ein Drittel des Tages Gefechte stattfinden erg├Ąbe das 280 Schuss bei 30.000 Soldaten gesch├Ątzt rund 8 1/2 Millionen Schuss pro Tag.
8,5 Mio finde ich ist noch eine vorsichtige Sch├Ątzung.
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 27. January 2021 - 00:40