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> Stand der K130, Wird nun was aus dem Schiff?
Merowinger
Beitrag 31. Aug 2018, 13:49 | Beitrag #511
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ZITAT
Bereitstellung eines LaWS Demonstrators ab Anfang der nächsten Dekade an Bord einer Marineplattform [...]
Infrarot-Zielsuchköpfe eigener Abwehrsysteme (z.B. RAM) müssen für eine Zieldiskriminierung nicht mehr leistungsgesteigert werden, wenn das Ziel durch den Einsatz eines LaWS zukünftig „besser sichtbar“ wird.

Für im Endanflug schnell und erratisch manövrierende FKs ist die Mechanik des Lasers zu träge - nur eine schnelle Nachführung per Spiegel in begrenztem Winkelbereich wäre denkbar. Hat Rheinmetall sich da schon einmal näher zu geäußert? Oder für welche Arten von Zielen sonst muss ich mich mir diese Beleuchtung/Erhitzung vorstellen - Mach X nicht manövrierend, Granaten, Täuschkörper des Angreifers? Kleinstdrohnen sind in aller Regel kein Ziel für RAM.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 31. Aug 2018, 13:55
 
kato
Beitrag 31. Aug 2018, 20:26 | Beitrag #512
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ZITAT(Merowinger @ 31. Aug 2018, 14:49) *
Oder für welche Arten von Zielen sonst muss ich mich mir diese Beleuchtung/Erhitzung vorstellen - Mach X nicht manövrierend, Granaten, Täuschkörper des Angreifers?

Die (Kritik an der mangelnden) Zieldiskriminierung bei RAM bezieht sich eigentlich immer auf den Einsatzzweck HAS, d.h. langsame fliegende und primär schwimmende Ziele, bei denen RAM unfähig ist gezielt ein gesondertes unter diesen "rauszupicken" - RAM räumt dir von der Funktionsweise her den Vektor in den er gefeuert wird von allem frei, was generell seinen Zielmustern entspricht. Und zwar prinzipiell immer das "beste Ziel" zuerst nehmend.

Der technische Ansatz von Rheinmetall zum Einsatz von HEL auf See ist m.W. immer noch Sea Snake, d.h. ein MLG27 modular aufgebaut bei dem der Effektor durch ein Lasermodul ersetzt oder ergänzt werden kann. Für obiges Konzept ist dies auch ausreichend.
 
SeaTiger
Beitrag 9. Sep 2018, 22:50 | Beitrag #513
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ZITAT(NielsKar @ 31. Aug 2018, 14:03) *
Online-Vorschau für den Artikel 'Ergänzungsbeschaffung K130 - was ist neu?' aus der jetzt erscheinenden September Ausgabe der ESuT.
ZITAT
Auch wenn es sich beim 2. Los um einen "Nachbau" handelt, erfordern die aktuellen und sicherheitsrelevanten Rahmenbedingungen Veränderungen, u.a. ein neues FüWes, neues 4-D-Radar, neue EloKa-Ausstattung, neues 76mm Geschütz sowie eine neu gestaltete Brücke mit zukunftsfähigen Navigationsanlagen. Aufgaben und Austattung.
Kann jemand der die Ausgabe hat mal schreiben was mit neuem 76mm Geschütz gemeint ist? Komplett neu oder nur Upgrade noch vorhandener Compact-Türme (Runde Turmverkleidung gegen die Stealth Verkleidung der Super Rapid Version)?

Sind die 76er des ersten K130-Loses nicht von den alten Gepard-Schnellbooten übernommen wurden? Also "Compact"
Mglw. möchte man beim 2. Los die neuere "Super Rapid" Variante verbauen?


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NielsKar
Beitrag 9. Sep 2018, 23:17 | Beitrag #514
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Naja das beantwortet meine Frage nicht wirklich. Das IST meine Frage biggrin.gif Und ja, die Türme des ersten Loses stammen von den Schnellbooten, sollten eigentlich auch noch 5 weitere da sein.

Eine andere Frage ist außerdem, ob das (neu oder Upgrade) dann bei dem ersten Los auch geschehen wird, sollen ja eigentlich einen einheitlichen Bauzustand bekommen.

Der Beitrag wurde von NielsKar bearbeitet: 9. Sep 2018, 23:19


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NielsKar
Beitrag 2. Oct 2018, 20:22 | Beitrag #515
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Vögel zwitscherten mir, dass es wohl komplett neue Super Rapid Türme werden, es werden also wohl alle (es sollen wirklich alle einheitlich werden) Korvetten in Zukunft mit neuer stylisch-eckiger Turmverkleidung rumfahren. Fun Fact: Beim 2. Los schmeißt man wohl die Bord-Bibliothek zugunsten von Online-Angebot und mehr Kojen raus tounge.gif Die Unterbringungskapazität wird insgesamt (auch mit neuem Raumzuschnitt) auf 71 gesteigert, also 10 für MSK (jaja ich weiß) und UAV-Crew.


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General Gauder
Beitrag 2. Oct 2018, 20:32 | Beitrag #516
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Ich hoffe doch mal das auch etwas an der Farbgebung der Brücke getan wird denn das hier
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm...bridge_-_01.jpg
ist einfach nur hmpf.gif


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NielsKar
Beitrag 2. Oct 2018, 21:02 | Beitrag #517
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Wir wissen ja schon, dass die Brücke und OPZ umgestaltet werden und allgemein ein Hardware-Update erhalten, da sollte die Farbe mit drin sein biggrin.gif
Wo wir jetzt schon in solche Dinge abdriften (wobei ich das nicht unbedingt ins unendliche ausführen möchte da OT): Ich fande die K130 von vorne (und nur von da) immer schon extrem hässlich. Diese Kante unter den Brückenfenstern sieht irgendwie missgestaltet aus, auf den Original-Modellen der 130 und bei anderen Korvetten von TKMS sieht das irgendwie besser aus als bei der realen K130.


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Schwabo Elite
Beitrag 2. Oct 2018, 22:08 | Beitrag #518
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ZITAT(General Gauder @ 2. Oct 2018, 21:32) *
Ich hoffe doch mal das auch etwas an der Farbgebung der Brücke getan wird denn das hier
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm...bridge_-_01.jpg
ist einfach nur hmpf.gif


Was, hat 1974 angerufen und will sein Breschnew-Ära-Cockpit zurück?


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ede144
Beitrag 3. Oct 2018, 06:35 | Beitrag #519
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ZITAT(General Gauder @ 2. Oct 2018, 21:32) *
Ich hoffe doch mal das auch etwas an der Farbgebung der Brücke getan wird denn das hier
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm...bridge_-_01.jpg
ist einfach nur hmpf.gif


Welche Beleuchtungsfarbe verwendet man eigentlich bei der Marine nachts?

Der Beitrag wurde von ede144 bearbeitet: 3. Oct 2018, 10:56
 
Durga
Beitrag 31. Oct 2018, 18:19 | Beitrag #520
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Für die fünf neuen Korvetten wurden sieben Oto 76/62 Super Rapid Bordgeschütze geordert. Es wird hierbei also nicht auf die eingelagerten Systeme der ehemaligen Schnellboote zurückgegriffen.

https://www.navyrecognition.com/index.php/n...-corvettes.html
 
NielsKar
Beitrag 31. Oct 2018, 19:00 | Beitrag #521
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ZITAT(Durga @ 31. Oct 2018, 18:19) *
Für die fünf neuen Korvetten wurden sieben Oto 76/62 Super Rapid Bordgeschütze geordert. Es wird hierbei also nicht auf die eingelagerten Systeme der ehemaligen Schnellboote zurückgegriffen.

https://www.navyrecognition.com/index.php/n...-corvettes.html

Das wussten wir ja schon. Aber warum denn 7? Mhh. Also 2 für Tests und Übung an Land? Benötigt man da 2? Vielleicht will man auch die 5 Neuen damit ausrüsten, 1 für die Landanlage und 1 für die erste umzubauende Korvette, um zu kucken, ob man noch 4 weitere für die verbliebenen Korvetten des 1. Loses beschaffen sollte? Aber keine Ahnung, kommt mir nur ungewöhnlich vor die Zahl, mal sehen.


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Praetorian
Beitrag 31. Oct 2018, 19:12 | Beitrag #522
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Vermutlich eine Referenzwaffe und eine für die Ausbildung, alternativ eine als Umlaufreserve.


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NielsKar
Beitrag 15. Nov 2018, 15:36 | Beitrag #523
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Eine geht wohl an die MTS nach Parow und eine ins MArs hat jemand auf Facebook erläutert.

Darüber hinaus sollen laut der Ostsee-Zeitung die anderen Korvetten tatsächlich ebenfalls mit dem neuen Geschütz ausgerüstet werden, wenn es erfolgreich eingeführt wurde. (Ich vermute bei den ersten umgerüsteten Korvetten erst in der ersten Werftliegezeit (falls das nur in einer gehen sollte) nach Umrüstung, bei den letzten wahrscheinlich schon während der Umrüstung). Die gleiche Bedingung gilt wohl für den Austausch TRS-3D zu TRS-4D (die rotierende Version), wobei ich da eher bei allen von einer Umrüstung in der jeweiligen ab 2023 jährlich bis 2027 stattfindenden Umrüst-Werfliegezeit ausgehe vom Bauchgefühl her (Aufwand vermutlich höher).

Außerdem ist jetzt anscheinend klar, dass die Korvetten ins erste Korvettengeschwader gehen und kein weiteres aufgestellt wird (war wohl zeitweise unklar habe ich gehört). Dafür wird das Geschwader von 500 auf 1050 Dienstposten anwachsen (305 Besatzungen, 250 an Land), was ich interessant finde, da große Synergien dadurch also entweder nicht erreicht werden oder der zusätzliche Aufwuchs über die Verdoppelung hinaus deutlich über die 'eingesparten' Stellen hinaus geht, also/oder, dass derzeit das Geschwader zu sehr 'auf Kante' genäht ist.
Konkret sollen die einzelnen Besatzungen von 58 auf 61 ( 3x10=30DP) Soldaten steigen, vermutlich wegen der Einschiffung der Helo-Drohne (Oder was anderes?).

Beachtlich finde ich folgende Aussage:
ZITAT
Korvetten ziehen ins Manöver
Einsatzziel der Korvetten war in den letzten Jahren vor allem das Mittelmeer: Im Rahmen der UN-Mission Unifil sichert die Marine die libanesische Küste gegen Waffenschmuggel. „Die Landes- und Bündnisverteidigung kam dabei zu kurz“, sagt Kommandeur Zarthe. Daher liefen gestern Abend zwei Korvetten, die „Ludwigshafen“ und die „Braunschweig“ zu einem dreiwöchigen Manöver in der Ostsee aus, bei dem für mögliche Kampfeinsätze vor der eigenen Haustür trainiert werden soll. Eigentlich sollte sich auch die „Erfurt“ an der Übung beteiligen. Dann wären zum ersten Mal überhaupt drei Korvetten gemeinsam ausgelaufen. Doch das Boot fiel mit einem Schaden am Frischwassersystem kurzfristig aus.
http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/M...er-Marine-in-MV

In einem separaten Artikel der Ostsee-Zeitung dazu wird erläutert (man beachte die markierten Aussagen die zu einer unfassbaren Schlussfolgerung führen):
ZITAT
Ostsee statt Mittelmeer: Korvetten ziehen ins Manöver
Die Korvetten „Ludwigshafen“ und „Braunschweig“ sind am Mittwochabend in Rostock zu einer gemeinsamen Übung ausgelaufen – die erste dieser Art seit fünf Jahren. Dabei wird auch scharf geschossen.

Der Einsatz der Marine vor der libanesischen Küste ist zwar sicher verdienstvoll. Doch Sascha Zarthe, Kommandeur des Korvettengeschwaders, beklagt auch die mangelnde Heimatnähe: „Manche junge Soldaten kennen die Häfen von Limassol auf Zypern oder von Beirut besser als so manche Häfen in der Ostsee.“ Daher hat er ihnen ein dreiwöchiges Übungsprogramm in heimischen Gewässern verordnet. Und zwar nicht nur wachsames Patrouillieren wie im Mittelmeer, sondern unter Einsatz aller Waffen, die so eine Korvette an Bord hat. „Wir üben Artillerieschießen, Seegefechte, Hubschrauberlandungen und Minenlegen“, erklärt Zarthe. Lediglich der Abschuss von Flugkörpern wird nur simuliert.

Geschwaderübung nennt sich das Manöver, da zwei Korvetten des Geschwaders gemeinsam operieren – die „Ludwigshafen“ und die „Braunschweig“. Eigentlich sollten es drei sein, doch die „Erfurt“ fiel kurzfristig [...] aus. Eine Wiederholung der Geschichte: Bei der ersten Geschwaderübung vor fünf Jahren musste die „Erfurt“ ebenfalls die nicht vorhandenen Segel streichen. Dieses Mal soll sie sich möglichst immerhin noch in der dritten Woche anschließen.
http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/M...en-ins-Manoever

Der Beitrag wurde von NielsKar bearbeitet: 15. Nov 2018, 16:10


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Merowinger
Beitrag 15. Nov 2018, 17:33 | Beitrag #524
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Interessant, aber welche Schlussfolgerung meinst Du jetzt genau? Frischwasser ist wichtig.
 
NielsKar
Beitrag 15. Nov 2018, 20:34 | Beitrag #525
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ZITAT
Die erste dieser Art seit fünf Jahren. + Bei der ersten Geschwaderübung vor fünf Jahren + vllt auch noch Dann wären zum ersten Mal überhaupt drei Korvetten gemeinsam ausgelaufen.

Das heißt einfach, dass es seit Bestehen des Korvettengeschwaders bis dato erst einmal eine Geschwaderübung gab, an der auch nur 2 der 5 Korvetten teilgenommen haben. Heißt im Umkehrschluss also ''3 Korvetten'' von 5 haben so eine Übung noch nie ''gesehen'', und noch weniger von den Besatzungsmitgliedern im Verhältnis (da nicht alle der Besatzungsmitglieder der nur 2 Besatzungen von damals noch dabei sein dürften). Das ist erschreckend. Jede ''dieser Korvetten'' war hingegen bereits mehrmals im Mittelmeer im Einsatz (und alle Besatzungen).

Der Beitrag wurde von NielsKar bearbeitet: 15. Nov 2018, 20:41


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Praetorian
Beitrag 15. Nov 2018, 21:40 | Beitrag #526
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Nein, der Artikel besagt, dass noch nie drei Korvetten gemeinsam geübt haben. Nicht, dass drei Korvetten noch nie geübt haben.


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NielsKar
Beitrag 15. Nov 2018, 22:16 | Beitrag #527
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Das habe ich auch nicht gesagt. An einer >Geschwaderübung< haben sie aber noch nie teilgenommen, wenn es erst eine gab und das mit nur 2 Korvetten.


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Merowinger
Beitrag 16. Nov 2018, 16:43 | Beitrag #528
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Finde ich jetzt nichts besonderes: Eine im Einsatz, eine in der Werft, und eine mit unvorhergesehenen Problemen, unvollständiger Besatzung oder auf dem Weg zur Ablösung, und schon bleiben nur zwei übrig.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 16. Nov 2018, 16:44
 
400plus
Beitrag 16. Nov 2018, 17:09 | Beitrag #529
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Und F262-F264 wurden auch alle erst 2013 in Dienst gestellt. Also drei oder mehr an einer Übung ist auch noch gar nicht so lange möglich wink.gif

Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 16. Nov 2018, 17:09
 
NielsKar
Beitrag 16. Nov 2018, 18:33 | Beitrag #530
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Das beschreibt (richtig und schon bekannt), warum nicht mehr als 2 Korvetten an dieser damals stattgefundenen Übung teilgenommen haben. Nicht, warum es nicht (genau deshalb) mehr als eine Geschwaderübung gab in den letzten 5 Jahren, um die anderen (Besatzungen) auch noch eine solche Übung erleben zu lassen. Das zeigt exemplarisch auf, wie sehr Übungen zu LV/BV in den letzten Jahren zugunsten von Einsätzen zurückgefahren wurden.


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Merowinger
Beitrag 11. May 2019, 02:16 | Beitrag #531
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Aus dem Marineforum dieses Monats:
ZITAT
Seit 2008 testet MBDA Deutschland ebenfalls einen Hochenergie-Lasereffektor. Es heißt, dass Zielerfassung, -bekämpfung und -neutralisierung in Entfernungen von bis zu zwei Kilometern erfolgreich nachgewiesen werden konnten. Erwartet wird, dass die Deutsche Marine im Zeitraum 2021–2022 einen Laser mit 10 bis 20 kW in der Counter-UAV-Rolle an Bord einer Korvette der BRAUNSCHWEIG-Klasse testen wird, und es ist wahrscheinlich, dass MBDA diese Fähigkeit bereitstellen wird.


Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 14. Jun 2019, 17:56
 
NielsKar
Beitrag 19. May 2019, 13:08 | Beitrag #532
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Hier mal eine Vorschau auf das zweite Los. Modell stammt von Lürssen und war bei der Kiellegung der Korvette Köln (1. Boot des zweiten Los) am 25. April ausgestellt. Veröffentlicht vom Kommandeur des 1. Korvettengeschwaders auf Twitter (https://twitter.com/Com1DEUCorvSqn/status/1121352700699058177).



Weiß jemand was diese prägnante Kante bei den bisherigen Korvetten unterhalb der Brückenfenster ist, die bei diesem Modell hier nun fehlt? Fand die schon immer extremst hässlich. Wurde die bei dem Modell vllt. einfach nur weggelassen oder heißt das, man verzichtet auf diese beim zweiten Los? Meine Vermutung pendelten immer zwischen Blitzableiter, Behelfs-Trittsteg oder irgendeine Art von Antenne.


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Merowinger
Beitrag 20. May 2019, 23:05 | Beitrag #533
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Vermutlich meinst Du diesen Trittsteg um die Brückenfenster von aussen erreichen zu können. Das Modell bildet solche Details möglicherweise nicht ab, z.B. auch nicht den nachgerüsteten ballistischen Schutz für die Brücke. Es fehlt weiterhin auch noch der Gischtabweiser in/vor den Nocks.

Es gibt beim zweiten Los mehr und größere Radome, und die vorderen Positionslichter Stb und Bb sind ein Stück nach oben verlegt worden.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 20. May 2019, 23:06
 
SailorGN
Beitrag 21. May 2019, 18:34 | Beitrag #534
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Juhu, endlich "big balls" wie die Niederländer wink.gif biggrin.gif

Aber aus dem Rettungsbootdebakel hat man anscheinend immer noch nicht gelernt sad.gif


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Dans ce pays-ci, il est bon de tuer de temps en temps un amiral pour encourager les autres - Voltaire
Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist.
 
Merowinger
Beitrag 14. Jun 2019, 15:37 | Beitrag #535
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ESUT news: Lasertest auf K130
ZITAT
Im Juni soll die Ausschreibung für den Marinedemonstrator (F&T Stufe 3) veröffentlicht werden. Eine Vertragsvergabe wäre laut MBDA im 4. Quartal 2019 möglich. Gerade die Marine treibt das Thema voran, da zuindest die Problemfaktoren Gewicht, Energieversorgung und Kühlung auf Marineschiffen eine untergeordnete Rolle spielen. In einem ersten Schritt soll dazu auf einer Korvette K130 ein Hochenergielaser installiert werden. Danach schließt sich eine zweijährige Testphase an. Die Grundlage ist eine 20 kW-Laserquellenleistung, die als Containerlösung bereitgestellt wird.
[...]
Die Bundeswehr plant neben der Marineanwendung im Rahmen einer deutsch-niederländischen Kooperation auch einen Landdemonstrator. Hierbei handelt es sich um ein Forschung und Technologie-Vorhaben (F&T) Stufe 2, wobei die Niederländer die Sensorik beisteuern könnten. Als Versuchsträger für den 5-10kW-Laser soll ein GTK BOXER dienen.
[...]
Neben der Bekämpfung muss das Lasersystem vor allem auch genau „tracken“ (verfolgen) können. MBDA setzt hier auf ein Trackingkonzept mit aktiver (Laser-)Beleuchtung. So ist das Tracken auch bei signaturarmen Zielen sowie Tag und Nacht möglich. Bisher konnte eine Aufschalt- und Trackingreichweite von ca. drei Kilometern nachgewiesen werden.
[...]
Zum Tracking werden zwei augensichere und nicht sichtbare Beleuchtungslaser (BEL) eingesetzt, der HEL kommt anschließend nur zur Bekämpfung zum Einsatz.
[...]
für eine wirksame C-UAV-Waffe sind laut MBDA Leistungen von 80+ kW notwendig.

Siehe auch: Post vor einem Jahr hier.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 14. Jun 2019, 16:15
 
Merowinger
Beitrag 19. Jun 2019, 21:28 | Beitrag #536
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Aus dem 9. Rüstungsbericht zum 2. Los:
ZITAT
Der Zeitplan bis zum Zulauf des ersten Bootes ist ambitioniert und bedarf der engen Begleitung bei der Mitigation der wichtigsten Risiken. Die Personalsituation im Projekt ist trotz einem erhöhten Dienstpostenrahmen durch die mittelfristige Personalplanung sehr angespannt. Ein Projektverzug dadurch ist wahrscheinlich.
[...]
...liegt der Schlüssel zu einer bedarfsgerechten betrieblichen Verfügbarkeit als Grundlage der materiellen Einsatzbereitschaft somit besonders in der logistischen Kette und damit in der Herstellung der Versorgungs- und Einsatzreife. Sollte die Versorgungsreife nicht oder nur teilweise hergestellt werden können, kann es zu Einschränkungen im Betrieb und in der materiellen Einsatzbereitschaft kommen

Logistik und Infrastrukturmassnahmen sind mit einem hohen und gewachsenem Risiko markiert.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 19. Jun 2019, 21:28
 
Merowinger
Beitrag 18. Jul 2019, 17:30 | Beitrag #537
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Belgien wird auch Skeldar testen - Wim Robberecht im MF:
ZITAT
Letztes Jahr (2018)
haben wir einen Schiebel Camcopter S-100
getestet und dieses Jahr werden wir ein Saab
V-200 Skeldar durch die Tests bringen.

Bisher waren die Ergebnisse, die wir aus die-
sen Versuchen gewonnen haben, zufrie-
denstellend. Es sei darauf hingewiesen,
dass wir neben den Erfahrungen, die wir
mit dem Camcopter gemacht haben, auch
einen Einblick in die Verfahren erhalten ha-
ben, die beim Betrieb dieser Systeme zu be-
achten sind, z.B. die Gesetzgebung für das
Fliegen über Küstengewässer, Häfen usw.,
die einige Mängel aufweist
. Wir gehen da-
von aus, dass wir im Jahr 2020 eine Ent-
scheidung treffen werden.


Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 18. Jul 2019, 17:31
 
Merowinger
Beitrag 9. Oct 2019, 23:00 | Beitrag #538
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Zitat aus dem papiernen SPIEGEL zur Marinedrohne (Artikel über das BAAIN), wahrscheinlich über den Schiebel Camcopter:
ZITAT
Er leitet das Referat L 5.2. Vor vier Jahren sollte er eine Drohne für die Marine beschaffen, für die Korvette K130. Das Problem: Die Marine hatte sich genau überlegt, was sie haben wollte.
"Die Marine war von einem bestimmten Modell überzeugt und wollte, dass dieser Typ durch Direktbeauftragung beschafft wird", erzählt Hoffmann. "Sie hatte sich dabei zu sehr auf die Aussagen der Industrie verlassen, obwohl wir von Anfang an klargestellt hatten, dass dieses Modell nicht für den Einsatz auf einem Schiff geeignet ist."
Es ist ein typischer Fall: Die Verantwortlichen in der Truppen haben eigenen Kontakt zur Industrie, lassen sich alles Mögliche versprechen, das Amt darf es ausbaden. So jedenfalls sieht man es im Amt. In der Truppe sieht men es eher so: Wir wissen am besten, was wir brauchen.
Der Knackpunkt: "Nach einer halben Stunde war Schluss [bei Betrieb mit Diesel]."

Frage: Was ist eigentlich geworden aus der "Sofortinitiative EUNAVFOR MED 005 M"?

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 10. Oct 2019, 17:36
 
Praetorian
Beitrag 10. Oct 2019, 01:07 | Beitrag #539
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Deswegen hat man letztes Jahr ja auch die Beschaffung einer Skeldar angestoßen. Die sollte nach damaligen Planungen ab Ende diesen Jahres für Erprobungen von Bord K130 zur Verfügung stehen.


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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 19. October 2019 - 20:56