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> U-Boot-Roman/Danksagung/Testleser
Tim Sarianidis
Beitrag 25. Jun 2018, 21:00 | Beitrag #1
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Hallo,
vor etwa 5 Jahren bat ich hier im Forum um Recherche-Hilfe.
Es ging um Details zu deutschen U-Booten des Typs 212a.
Der Hintergrund: Ich wollte einen Roman schreiben.
Nach Jahren Arbeit ist er nun (quasi) fertig.

Ich weiß leider nicht mehr, wer mir geholfen hat.
Ich weiß nur, dass Praetorian mir den netten Herrn vermittelte, der mir einen langen Fragenkatalog
beantwortete. Wenn sich der Betreffende meldete, könnten wir klären, ob
er in die Danksagung aufgenommen werden möchte!

Außerdem suche ich Testleser mit U-Boot Know-How (aber auch ohne).
Aber ich weiß nicht, ob hier überhaupt Interesse bestünde?

 
Praetorian
Beitrag 25. Jun 2018, 21:06 | Beitrag #2
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Ohne die Beiträge oder PMs von der "Vermittlung" damals nochmal rauszukramen vermute ich, dass es sich hier um sailorGN handelte.


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This just in: Beverly Hills 90210 - Cleveland Browns 3
 
Tim Sarianidis
Beitrag 25. Jun 2018, 22:41 | Beitrag #3
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Das könnte gut möglich sein! Soll ich ihn mal anschreiben? Vielleicht meldet er sich hier auch, wenn er es war.
 
Nite
Beitrag 25. Jun 2018, 23:41 | Beitrag #4
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Sailor ist hier im Forum immer noch recht aktiv, sollte also kein Problem sein


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Ceterum censeo asseculas Dais esse necandam.

#flapjackmafia #arrr #PyramidHoneyTruther
 
SailorGN
Beitrag 26. Jun 2018, 10:11 | Beitrag #5
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Moin,
bitte per pm smile.gif


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Tim Sarianidis
Beitrag 26. Jun 2018, 23:00 | Beitrag #6
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Lieber Forumsmitglieder,
nachdem ich mit dem Sailor gesprochen habe,
wollte ich nun noch schamlos werben für Testleser – liebe Mods, ich hoffe sehr, das ist ok für Euch, es wäre sehr nützlich für mich und
ich kenne kein anderes Forum, das so gut geeignet wäre. (Sowas kommt ja auch nicht oft vor, oder?)

Wer von Euch hat Lust meinen U-Boot Roman zu lesen? Ein Interessent ist schon da, ich brauche aber noch mehr!
Es gibt nur gute Gründe:

1. Meines Wissens existiert bisher kein Roman mit modernen deutschen U-Booten. Ihr würdet womöglich den
Allerersten in der Hand halten.

2. Der Roman ist fertig lektoriert/korrigiert, d.h. er ist hervorragend lesbar und nicht überlang, circa 300 Seiten, (Er heißt: "Der Schwarze Wal").

3. Inhaltsangabe (Achtung, abgedreht):
Kurt Langner, Kommandant von U 45, soll zwei BND-Agenten an der ägyptischen Küste absetzen. Kurz vor dem Ziel kommt es zu einem Tauchunfall. Mühsam taucht U 45 wieder auf, aber an der Wasseroberfläche herrscht Chaos: Eine Seeschlacht tobt, Kanonenkugeln fliegen ihnen um die Ohren, Segelschiffe explodieren. U 45 steht am Beginn einer unglaublichen Odyssee, einer Reise ins Jahr 1798.

Hintergründe gibt es auf der Webseite (www.der-schwarze-wal.de)!

Wenn du es lesen und Feedback geben möchtest – nicht nur, vor allem in technischer/"U-Boot-mäßiger" Hinsicht! –, antworte hier, oder schicke mir eine PN.

Ich würde mich sehr freuen.

Vielen Dank!


 
Schwabo Elite
Beitrag 27. Jun 2018, 07:33 | Beitrag #7
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Kannst Du vielleicht schon etwas mehr zu den Technika des Buches sagen? Bei welchem Verlage erscheint es, was wird es kosten und wann soll es erscheinen? Wenn das Lektorat schon durch ist, nehme ich an Dein Verlag peilt die Frankfurter Buchmesse an?


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Sapere Aude & Liber et Infractus
"He uses statistics as a drunken man uses lamp-posts... for support rather than illumination." –- Andrew Lang (1844-1912)
"Seit ich auf deutsche Erde trat, durchströmen mich Zaubersäfte – Der Riese hat wieder die Mutter berührt, Und es wuchsen ihm neue Kräfte." -- Heinrich Heine (1797-1856), Deutschland ein Wintermärchen, Caput I
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Tim Sarianidis
Beitrag 27. Jun 2018, 09:05 | Beitrag #8
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Hallo Schwabo Elite,

ich werde vorerst als Selfpublisher veröffentlichen. "Der Schwarze Wal"
wird im November auf diversen Plattformen
als E-Book und Taschenbuch erscheinen (als E-Book um die 4 Euro, Taschenbuch: ca. 11 Euro)

Folgende Gründe haben mich zu dieser Entscheidung bewogen:
A. Mit Verlagen habe ich leider fast ausschließlich negative Erfahrungen gemacht
Ein Grund, warum ich so lange brauchte, waren die ewigen Feedback-Schleifen der Verlage.
Ich habe teils (rüde) Absagen bekommen, teils gar keine Antwort.
Dabei ging es fast nie um meinen Text, oft nur ums Genre oder anderes – Feedback gab es außer einem Mal nie.

B. Die allermeisten Verlage verzichten leider auf das so notwendige Marketing –
da kann ich das und alles andere was anfällt gleich selbst machen.

C. Als Anfänger, ohne Namen und Standing, scheint Selfpublishing das Sinnvollste zu sein.
Man lernt viel übers Geschäft, das Schreiben und das Marketing.
Lektorat/Cover sind von einem professionellem Verlag nicht zu unterscheiden (finde ich zumindest),
ich kann alles selbst steuern und stecke alle Einnahmen in die eigene Tasche.
Negativ: Ich arbeite gerne im Team, so muss ich vieles allein machen.
 
Schwabo Elite
Beitrag 27. Jun 2018, 12:42 | Beitrag #9
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Hallo, das ist doch mal eine ordentliche Auskunft, besten Dank! Dir auf jeden Fall viel Erfolg mit dem Projekt. Vielleicht wird es ja ein Sprungbrett für die Zukunft. Verlage haben ja zumindest den Vorteil, dass man nicht alles alleine machen muss. Auch wenn Lektorate nicht mehr wirklich dort existieren, so werden die Bücher zumindest noch gelistet in diversen Katalogen und verschlagwortet. Letzteres hat den Vorteil, dass man weiter oben in den Trefferlisten der Suchdienste und Verkäufer (lies: Amazon) landet. Und ein guter Verlegername sorgt natürlich für Kundschaft und Rezensionen. Dafür muss man halt auch ordentlich Geld abdrücken und ein wenig nach ihrer Pfeife tanzen.


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K-JAG
Beitrag 27. Jun 2018, 12:52 | Beitrag #10
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Hallo zusammen,

dann werde ich das Buch im November mal mit folgendem Buch vergleichen:
https://www.amazon.de/Unit-Kill-Manfred-Lip...k/dp/B01GFYJKDC

Gruß K-Jag
 
Schwabo Elite
Beitrag 27. Jun 2018, 13:21 | Beitrag #11
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Mit Verlaub, das liest sich ja furchtbar.


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Tim Sarianidis
Beitrag 27. Jun 2018, 13:57 | Beitrag #12
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@schwaboelite: "gute leute muss man haben, gute leute..." das gilt auch für die Verlagsbranche.
Ich habe sie bisher nicht gefunden. Ich kenne kreative Szenen, aber die Schriftstellerei/Verlagsbranche
scheint mir eine der allerschwierigsten zu sein.
Melde dich , wenn du Testleser sein möchtest! Würde mich freuen!! Zwei Interessenten gibt es bisher.
Meinst du mit der letzten bermerkung den U-Boot-Thriller von K-JAG?

@k-jag: der vergleich wird wohl leider nichts. mein buch ist kein u-boot thriller a la clancy, sondern ein phantastischer abenteuerroman.
mein u-boot u 45 gondelt im 18.Jahrhundert rum.

Zudem bin ich nicht reaktionär, so wie der Autor von "Unit Kill".
Dort werden Parlamentarier als Softies und Nicht-Rechtskonservativen bezeichnet, wenn ich das richtig gesehen habe.

Der Beitrag wurde von Tim Sarianidis bearbeitet: 27. Jun 2018, 14:00
 
Schwabo Elite
Beitrag 27. Jun 2018, 15:28 | Beitrag #13
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ZITAT(Tim Sarianidis @ 27. Jun 2018, 14:57) *
Meinst du mit der letzten bermerkung den U-Boot-Thriller von K-JAG?

Ja. smile.gif


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Malefiz
Beitrag 27. Jun 2018, 20:46 | Beitrag #14
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ZITAT(Schwabo Elite @ 27. Jun 2018, 13:42) *
Auch wenn Lektorate nicht mehr wirklich dort existieren, so werden die Bücher zumindest noch gelistet in diversen Katalogen und verschlagwortet. L


Natürlich beschäftigen Verlage noch Lektoren confused.gif

@ OP: Anstatt dich an einen Verlag zu wenden kannst du den Weg über einen Literaturagenten wählen. Die sind leichter zu überzeugen, da sie weniger wirtschaftliches Risiko eingehen: Du sicherst dem Agenten einen Teil des Honorars zu (üblich sind bei unveröffentlichten Autoren afaik 15%), dafür wendet der sich an die Verlage. Für die Verlage hat das den Vorteil, dass sie nicht mehr die Nadel im Scheißehaufen suchen müssen, denn die Agenten treffen natürlich schon eine Vorauswahl und schicken einem keinen üblen Schund zu.


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We cannot get out. We cannot get out. They have taken the bridge and the second hall. The watcher in the water took Oín. We cannot get out. The end comes....drums, drums in the deep...They are coming....
 
Tim Sarianidis
Beitrag 27. Jun 2018, 21:47 | Beitrag #15
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An Literaturagenten ist fast genauso schwer ranzukommen, wie an Verlage. Man braucht viel Glück, ein gutes Netzwerk.
Mein Problem scheint zu sein, dass ich zwar einen U-Boot-Roman geschrieben habe, aber gleichzeitig auch eine Story
a la Jules Verne, eine Zeitreise. Dabei ist gerade das das Interessante, finde ich. Aber Verlage wollen Schubladen.

Dass das Lektorat bei Verlagen zu wünschen übrig lässt, habe ich auch schon gehört. Sicher nicht bei den Zugpferden,
aber bei kleineren Autoren.

 
Schwabo Elite
Beitrag 28. Jun 2018, 09:49 | Beitrag #16
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ZITAT(Malefiz @ 27. Jun 2018, 21:46) *
ZITAT(Schwabo Elite @ 27. Jun 2018, 13:42) *
Auch wenn Lektorate nicht mehr wirklich dort existieren, so werden die Bücher zumindest noch gelistet in diversen Katalogen und verschlagwortet. L


Natürlich beschäftigen Verlage noch Lektoren confused.gif

In homöopathischen Dosen und je nach Sparte praktisch gar nicht mehr. Wissenschaftliche Texte werden z. B. grundsätzlich nur von den Autoren lektoriert. Es sei denn, Du bist in Deinem Fach der Obermacker und/oder zahlst ordentlich selber. Dann kannst Du aber auch einfach jemanden dafür privat engagieren.


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xena
Beitrag 28. Jun 2018, 13:41 | Beitrag #17
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In Zeiten der Autokorrektur dürfte es dem Autor leichter fallen, zumindest keine falsch geschriebenen Wörter abzuliefern. Hilft natürlich nicht gegen Interpunktionsfehlern oder doppelte oder fehlende Wörter. Letzteres fällt auf, Interpunktionsfehler merken die Leser meist gar nicht, weil eh schon kompliziert genug.
Was auffällt ist, dass gerade Tageszeitungen, trotz Autokorrektur, falsch geschriebene Wörter in Massen produzieren. In Büchern finde ich hingegen seltener Fehler. Die Lektoren gibt es also durchaus noch.


--------------------
Eine komplette Waffenübersicht (naja, fast komplett... ...naja auch nicht fast komplett, aber sehr vieles...):

waffen-der-welt.alices-world.de

 
Schwabo Elite
Beitrag 28. Jun 2018, 15:44 | Beitrag #18
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ZITAT(xena @ 28. Jun 2018, 14:41) *
In Zeiten der Autokorrektur dürfte es dem Autor leichter fallen, zumindest keine falsch geschriebenen Wörter abzuliefern. Hilft natürlich nicht gegen Interpunktionsfehlern oder doppelte oder fehlende Wörter. Letzteres fällt auf, Interpunktionsfehler merken die Leser meist gar nicht, weil eh schon kompliziert genug.
Was auffällt ist, dass gerade Tageszeitungen, trotz Autokorrektur, falsch geschriebene Wörter in Massen produzieren. In Büchern finde ich hingegen seltener Fehler. Die Lektoren gibt es also durchaus noch.


Autokorrektur? Wörter korrigieren? Erstmal liefert Word meines Wissens keine Autorkorrektur für ganze Wörter, sondern nur für Groß- und Kleinschreibung in verschiedenen Varianten. Ansonsten gibt es nur das übliche Unterschlängeln von vermeintlich falschgeschriebenen Wörtern. Letzteres schaltet sich übrigens bei längeren Dokumenten von selbst ab, weil Word nicht mit der Menge von vermeintlichen Fehlern klarkommt, die Autoren aber nicht korrigieren, weil es sich nicht um Fehler handelt, sondern schlichtweg um Wörter, die Word nicht kennt. Wenn Autoren das ganze Angebot nicht direkt ausschalten, weil es einfach nervt je nach Genre jeden Satz mit einem "Fehler" angestrichen zu bekommen. Und bei neueren Word-Versionen kommen noch blaue Markierungen dazu für von Word wahrgenommene "Formulierungsfehler", wozu besondere, aber richtige Wortstellungen und Passivkonstruktionen zählen. Das Feature ist einfach ein schlechter Witz.
Darauf zu schließen, dass es noch klassische Lektorate gibt, weil Zeitungsartikel deutlich mehr Fehler haben als Bücher lässt den Produktionsprozess aus dem Auge. Zeitungsartikel werden heutzutage so schnell und zeitnah produziert, dass nicht selten der Autor kaum noch drübergucken kann, geschweige denn Redakteure. Bücher hingegen haben alle mehrere Schleifen beim Autor, der dann oft noch Vertraute oder andere Autoren um ein Lektorat bittet. Das hat aber nichts mit einem professionellen Lektoratservice von Verlagen zu tun.


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Tim Sarianidis
Beitrag 28. Jun 2018, 20:08 | Beitrag #19
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Es ist schön dass wir hier eine Diskussion über das Vermögen / Unvermögen von Verlagen haben.

Aber ich muss leider noch einmal kurz nachfassen. Mir geht die Buchempfehlung "Unit Kill" von K-JAG ein bisschen nach. Dort werden Parlamentarier Sensibelchen, Weltverbesserer und Sozialromantiker genannt, an denen man am Besten vorbei agiert und sie bezüglich ihrer Kontrollfunktion der Marine im Unklaren lässt. Und das ist nur eine Szene, die in der Vorschau zu sehen war. Der Ton des Buches ist zackig, drahtig und typisch für viele Autoren aus dem Militär technokratisch.

Mir sind politische Ansichten von Usern hier im Forum wurscht, aber das Buch überschreitet Grenzen. Das will ich nochmal klar machen.
 
Delta
Beitrag 29. Jun 2018, 00:43 | Beitrag #20
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Wenn es Dir hilft: Du bist da nicht allein.

Ich lese nicht allzu viel Techno-Kriegs/Agentenromane, aber der Hang zu "politische Prozesse sind langsam, schwach und scheisse und nicht geeignet, to get the job done" und deswegen braucht es geheime Sondereinheiten, die außerhalb des Gesetzes und jeglicher Kontrolle im Lynchmodus "das richtige" tun, scheint bei manchen Autoren durchaus stark zu sein. Besonders der späte Tom Clancy ist mir da übel aufgestossen. In dem Kielwasser wollen wohl viele fahren.

Ich würde das btw nicht auf Autoren aus dem militärischen Umfeld einschränken...viele Militärs, die ich kenne, sind zwar etwas haudraufisch, den Schritt, an Gesetzen vorbei zu agieren - ganz ohne Mandat -erkenne ich aber bei den wenigsten. Zumindest nur in pubertären Fantasien. Die meisten würden sich eher "bessere" Mandate wünschen.


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Thou canst not kill that which doth not live. But you can blast it into chunky kibbles.
 
Tim Sarianidis
Beitrag 29. Jun 2018, 06:33 | Beitrag #21
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Mir ist eine gewisse Problematik durchaus bewusst. Mangelhafte Ausstattung, Unterfinanzierung (alle U-Boote sind z.Z. nicht einsatzfähig) und teilweise erratisch agierende politische Entscheidungsträger: Da kann Frust hochkommen.

Und wieso beschwere ich mich überhaupt? Im Militärtechnik-Thriller Genre lässt man Waffen von der Kette. Da stören Bedenken naturgemäß.

Langsam kriege ich nen Schimmer: Mein Buch ist wohl verdammt exotisch.


 
Schwabo Elite
Beitrag 29. Jun 2018, 09:37 | Beitrag #22
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ZITAT(Tim Sarianidis @ 29. Jun 2018, 07:33) *
Und wieso beschwere ich mich überhaupt? Im Militärtechnik-Thriller Genre lässt man Waffen von der Kette. Da stören Bedenken naturgemäß.

Langsam kriege ich nen Schimmer: Mein Buch ist wohl verdammt exotisch.

Letzteres wäre erfrischend. smile.gif
Zu dem anderen Werk: Mir stößt auf, dass es nicht nur suggeriert, es bräuchte "super späschl Leute", um die Arbeit zu erledigen, für die "Politiker kein Rückgrat haben" (oder was auch immer), sondern der Stil in dem Buch ist an sich furchtbar. Das Exzerpt auf Amazon ist relativ lang und es wimmelt dort von Ansagen wer in wessen Ansehen steigt, weil er illegal handelt mit seinem Geheimdienst. Dabei sieht man gerade in den USA, dass die Geheimdienste sehr darauf bedacht sind die Rechtsordnung zu wahren, weil sie ihnen eine nachhaltige Rechtssicherheit für das eigene Vorgehen gibt und man so nicht in politische Grabenkämpfe gezogen werden kann durch die eigene Erpressbarkeit.
Das ist in dem anderen Werk nicht ergeben. Im Gegenteil, da werden ganze Einheiten und Uboote illegal aufgestellt, gebaut und ausgerüstet, ohne, dass jemand das mitbekommt. Das ist das typische Geseiere von Verschwörungstheoretikern, die nur destruktive Fantasien haben. Schon zur Fantasie, wieviel Werftarbeiter, Zulieferer und Soldaten sich gegenüber anderen mitteilen reicht es nicht. Man sieht das gut an Open-Source-Analysen bei der Krimannexion oder im Donbas und Syrien: Solche Operationen sind nicht geheimzuhalten. Geschweige denn lässt sich die Ausfahrt eines "nicht existierende" Ubootes kaschieren, nur weil es den belebten Hafen, die Bucht und so weiter getaucht verlässt. Da fehlt es auch schlicht an Sachkenntnis: Erstens ist das modernen Satelliten egal, ob man ein paar wenige Meter unter Wasser ist (und mehr ist dort nicht möglich) und zweitens verlegen deutsche Uboote über Wasser (siehe Thread zu Sturmschäden aufgrund dessen), es muss jeder Tauchgang vom Ministerium genehmigt werden, und drittens fährt man nicht getaucht durch so dicht befahrene Seestraßen, weil das nur zu Kollisionen führt: Wenn keiner weiß, dass ich existiere, kann man in der falchen Ostsee nicht darauf hoffen sicher zwischen Frachtschiffen mit hohem Tiefgang und dem nahen Grund sicher zu navigieren.
So ein Unsinn macht mich fuchsig. Dann lieber geflegt phantastische Ansätze. smile.gif


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SailorGN
Beitrag 29. Jun 2018, 10:25 | Beitrag #23
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Da ich in der Vergangenheit relativ viel solcher Machwerke (militärische Thriller, military SciFi, Kontrafaktische Fantasien) gelesen habe: Es geht idR um klare Freund-Feind-Definitionen, die sich diese Autoren wünschen. Wirklich differenzierte Betrachtungen und die Konstruktion realitätsnaher Plots/Charaktere auf beiden Seiten sind Mangelware. Deswegen ist der Kram genauso wie Zombie-/Alienscheiss so erfolgreich: Es ist immer klar, dass "wir" die Guten sind (um den Plot mal "komplizierter" zu machen gibts den obligatorischen Halbbösewicht in den eigenen Reihen, der entweder bekehrt oder gekillt wird^^)

Was den Jingoismus im Militär angeht: Da kann ich mich nur Delta anschliessen. Ich kenne niemanden, der solche illegalen Haudraufdinger möchte, schon gar nicht jene Kreise, die dafür prädestiniert wären... also eben Ubootleute oder auch SOFs. Beide benötigen zur Erfüllung ihrer Aufgaben entsprechende Mandate und damit auch die Rückendeckung durch die Politik. Die Darstellung von "schwarzen Missionen", wo die Ausführenden ohne jeglichen Support in die Hände des Gegners fallen (Rambo 2 und 3 sind da wohl archetypisch) ist zwar dramaturgisch toll, aber extrem negativ für die Moral und Rekrutierung von solchen Spezialisten. Schon das "Absetzen von Agenten" ist grenzwertig und übrigens auch relativ sinnlos, weil man ein Boot gefährdet und Personen schafft, die plötzlich im Land auftauchen. Besser ist eine Insertation mit Legende, wo eine "saubere" Zeitlinie über die Person entsteht und kein Loch da ist. Evakuierung/Extraktion ist was anderes.


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Arado-234
Beitrag 29. Jun 2018, 18:01 | Beitrag #24
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Noch eine Anmerkung zum Thema Autokorrektur usw.

Es gibt Autorenprogramme, die deutlich besser auf die Ansprüche der Schreiber zugeschnitten sind als MS Word oder Libre Office.
Zum Testen, auch über einen längeren Zeitraum kann ich da nur Papyrus empfehlen.


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Microsoft ist eine Kreuzung zwischen den Borg und den Ferengi. Leider nutzen sie die Borg für das Marketing und die Ferengi für das Programmieren, was dabei herauskommt sehen Sie selbst. . .
 
Tim Sarianidis
Beitrag 29. Jun 2018, 18:53 | Beitrag #25
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@schwabo elite: danke für die feinsinnigen komplimente. die testleser können dir ja dann sagen, obs was taugt ...
Aber worauf ich hinaus wollte, war, dass ich schon Anlauf brauche, mein Buch zu verkaufen. Phantastisches Abenteuer ist
schwieriger zu verkaufen als Thriller.
 
Tim Sarianidis
Beitrag 4. Jul 2018, 11:25 | Beitrag #26
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Zwischenmeldung für die Testleser: Der Buchsatz ist in Arbeit. Ich hoffe morgen ist es soweit! Ihr werdet ein PDF-Dokument bekommen, dass in etwa der Vorlage des gedruckten Buches entspricht.
Gebt mir doch per PN eine Emailadresse, wohin ich das PDF schicken soll!

Für alle noch kurz die Vorgaben:
Der Abenteuerroman hat eine ziemlich normale Länge (Satzspiegel abhängig um die 300 Seiten).
ihr habt bis Mitte/Ende August, Zeit zu lesen.
Ihr müsst einen Fragebogen als Feedback beantworten (Dauer maximal 30.Minuten)
Als Dankeschön würde ich Euch am Ende des Buches in die Danksagungen aufnehmen!
Vielen Dank schon jetzt.

Übrigens: Wer will, darf jetzt noch einsteigen. Bald ists zu spät!

 
Tim Sarianidis
Beitrag 6. Jul 2018, 11:03 | Beitrag #27
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Grenadier
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Vielen Dank, liebes Forum und Forumsmitglieder, 7 Testleser sind es dann doch geworden! Eine gute Menge, wie ich finde. Alle 7 müssten eine Email mit dem PDF meines Buchs erhalten haben. Zur Not bitte im Spamordner nachschauen.
Bei Fragen bitte gerne melden. Ihr habt nun ersteinmal Zeit zu lesen.

 
otmich
Beitrag 7. Jul 2018, 09:37 | Beitrag #28
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Fähnrich
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Einen schönen guten Morgen,

ich hätte auch noch Interesse an dem Buch.

Mfg
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 23. July 2018 - 03:25