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> Russischer Krieg in der Ukraine, ausgelagert aus dem Ukraine-Thread
SailorGN
Beitrag Gestern, 12:33 | Beitrag #6901
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Ich verstehe nicht, warum man die CB-Problematik und die Flexibilität der App-Lösung nicht unter einen Hut bringt. Die App steuert ja angeblich so, dass Mehrfachbekämpfung vermieden wird. Also müsste man doch Assets in der App für CB "blocken" können... insbesondere Systeme, die sich besonders dafür eignen. Dazu glaube ich nicht, dass die App CB besonders unterstützen kann, die bringt wahnsinnig viel an der HKL für die taktischen Ebenen bis Bat, aber tiefer im gegnerischen Raum klären doch Einheiten und Systeme auf, die "weiter oben" hängen. Dort hängt auch die für CB geeignete Arti, also ist da eine Trennung oder Aufgabenteilung möglich... zumal CB, die zerstört operativen Nutzen hat.


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Phade
Beitrag Gestern, 15:17 | Beitrag #6902
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ZITAT(Xizor @ 13. Aug 2022, 12:06) *
ZITAT
Slovakia has announced that they will ground their MiG-29 fighter jets next month and donate them to Ukraine.

https://mobile.twitter.com/visegrad24/statu...TCOTmKWFcrR5qCA

Lt. Wikipedia elf Maschinen MiG-29AS/UBS

ZITAT
Slovak Air Force performed an upgrade on their MiG-29/-29UB for NATO compatibility. Work is done by RAC MiG and Western firms, starting from 2005. The aircraft now has navigation and communications systems from Rockwell Collins, an IFF system from BAE Systems, new glass cockpit features multi-function LC displays and digital processors and also fitted to be integrate with Western equipment in the future. However, the armaments of the aircraft remain unchanged.



Die ersten 4 Zuzana Haubitzen werden ebenfalls ausgeliefert.

https://twitter.com/jaronad/status/15584346...pGN4gJP_FCsZl6Q
 
Panzerchris
Beitrag Gestern, 16:30 | Beitrag #6903
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Mittlerweile glauben einige Medien und Experten wie Carlo Masala nicht mehr an eine großangelegte Gegenoffensive der Ukraine. Ihr fehlt es an Kampf- und Schützenpanzern, Artillerie usw. Ab Oktober beginnt wieder die Schlammzeit, wo keine der Seiten abseits der Straßen kämpfen kann. Der Ukraine läuft demnach die Zeit weg und Russland kann ab Herbst den Frühjahrsrekruten Zeitverträge zu Unterschrift vorlegen. Es fragt sich natürlich, wie viele Wehrpflichtige sich freiwillig darauf einlassen oder ob massiver Druck erzeugt werden muß.
 
Holzkopp
Beitrag Gestern, 16:39 | Beitrag #6904
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Die Gefahr halte ich auch für real. Die Ukraine ist für Offensivoperationen nicht ausreichend befähigt, aktuell reicht die Kraft nur zur Eindämmung der russischen Expansion und Hochtreiben des Preises für die Besetzung.

Wenn da durch offensive Aktionen Teile des Landes zurückerobert werden sollen braucht die Ukraine dazu geeignetes Material. Dazu gehören ausreichende mechanisierte und gepanzerte Kräfte, Artillerie, Flugabwehr und sicher auch die Fähigkeit, den Gegner durch Luftoperationen anzugehen. Und dazu muss die russische Flugabwehr massiv unterdrückt werden.

Wer das Ziel der Ukraine unterstĂĽtzt, die Gebiete zurĂĽckzuerobern muss Kampf- und SchĂĽtzenpanzer liefern und auch Flugzeuge. Und bei der Artillerie weiter Material nachfĂĽhren.

Gibt es dafĂĽr einen politischen Willen?


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Das staendige Nachgeben der Klugen begruendet die Diktatur der Dummen.
 
Panzerchris
Beitrag Gestern, 17:05 | Beitrag #6905
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Es wird aber auch spekuliert, daß die Ukraine die Russen in eine Falle gelockt aht, indem sie deren Truppen zwang in den Süden zu marschieren. Damit ist die Schwerpunktbildung im Donbass weitestgehend verlorengegangen und nun verteilen sich die Russen auf der ganzen Front. Dadurch werden aber auch ihre Nachschublinien länger und wie @r412 bereits schrieb, ist das Bahnnetz im Süden recht spärlich ausgebaut. Die logistischen Probleme werden daher im Süden deutlich zunehmen.
 
Forodir
Beitrag Gestern, 17:35 | Beitrag #6906
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ZITAT(SailorGN @ 13. Aug 2022, 12:33) *
Ich verstehe nicht, warum man die CB-Problematik und die Flexibilität der App-Lösung nicht unter einen Hut bringt. Die App steuert ja angeblich so, dass Mehrfachbekämpfung vermieden wird. Also müsste man doch Assets in der App für CB "blocken" können... insbesondere Systeme, die sich besonders dafür eignen. Dazu glaube ich nicht, dass die App CB besonders unterstützen kann, die bringt wahnsinnig viel an der HKL für die taktischen Ebenen bis Bat, aber tiefer im gegnerischen Raum klären doch Einheiten und Systeme auf, die "weiter oben" hängen. Dort hängt auch die für CB geeignete Arti, also ist da eine Trennung oder Aufgabenteilung möglich... zumal CB, die zerstört operativen Nutzen hat.


Das wird bestimmt gehen, ich denke nicht das dies das Problem ist. Die Ukrainer haben sich aber erst mal auf das taktische konzentriert. Dass man auch in der Tiefe wirken kann, zeigen ja die Schläge mit der Rak-Ari. Auch die Ukrainer müssen erst (wieder) lernen, mit ihren Assets umzugehen und diese sinnvoll taktisch und operativ zu nutzen. Auch dort wird es eine Lernkurve geben.


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Niemand hat gesagt das es SpaĂź machen muss!
 
Freestyler
Beitrag Gestern, 18:17 | Beitrag #6907
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ZITAT(Panzerchris @ 13. Aug 2022, 17:30) *
Mittlerweile glauben einige Medien und Experten wie Carlo Masala nicht mehr an eine großangelegte Gegenoffensive der Ukraine. Ihr fehlt es an Kampf- und Schützenpanzern, Artillerie usw. Ab Oktober beginnt wieder die Schlammzeit, wo keine der Seiten abseits der Straßen kämpfen kann. Der Ukraine läuft demnach die Zeit weg und Russland kann ab Herbst den Frühjahrsrekruten Zeitverträge zu Unterschrift vorlegen. Es fragt sich natürlich, wie viele Wehrpflichtige sich freiwillig darauf einlassen oder ob massiver Druck erzeugt werden muß.

Das ist richtig, aber Carlo Masala ist keine Militär-Experte, sondern ein Experte für Sicherheitspolitik (wie fast alle, die in deutschen Medien als Militär-Experten tituliert werden) und Twitter-präsenter Erklärbär tounge.gif
 
Phade
Beitrag Gestern, 18:18 | Beitrag #6908
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Hatten wir das schon?

Governor: Russian army command leaves Kherson.

According to Mykolaiv Oblast Governor Vitaliy Kim, the Russian army command has been moving to the left bank of the Dnipro River.

https://twitter.com/kyivindependent/status/...pGN4gJP_FCsZl6Q

Das ist klingt, als lieĂźe man seine Truppen zurĂĽck, oder?
 
Scipio32
Beitrag Gestern, 18:35 | Beitrag #6909
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Zur Schlammperiode:

Wenn ich das richtig im Kopf habe hat die Schlammperiode die UA Anfang des Jahres sehr begĂĽnstigt, mĂĽsste dass nicht Ende des Jahres wieder so sein?

————

ZITAT
Gibt es dafĂĽr einen politischen Willen?


Offensichtlich nicht, andernfalls wĂĽrden wir wahrscheinlich schon Leoparden und co. an der Front sehen. Die GrĂĽnde warum man das nicht macht sind fĂĽr mich nicht nachvollziehbar bzw. unbekannt.

Wobei mich da am meisten verwundert dass nicht mal die USA gewillt zu sein scheint Panzer in die Ukraine zu schicken (dafĂĽr aber weitreichende Raketenartillerie, was es mir noch unbegreiflicher macht).

————

Zum Thema Offensiven:

Das der UA die Mittel für großartige Offensivaktionen fehlen dürfte ihr ja klar sein. Daher, so scheint es mir zumindest, verlegt man sich wohl darauf die russischen Fronttruppen möglichst vollständig vom Nachschub abzuschneiden und sie so zum Rückzug zu zwingen.

Dazu wĂĽrde auch die Meldung von Phade passen.
 
Sensei
Beitrag Gestern, 19:11 | Beitrag #6910
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ZITAT(Scipio32 @ 13. Aug 2022, 18:35) *
Zur Schlammperiode:

Wenn ich das richtig im Kopf habe hat die Schlammperiode die UA Anfang des Jahres sehr begĂĽnstigt, mĂĽsste dass nicht Ende des Jahres wieder so sein?


Nein.
Schlechte Bodenbedingungen begünstigen immer primär den Verteidiger/ den sich Bewegenden.

Sollte Russland keine wesentlichen Angriffe starten, dann profitiert die UA auch nicht (wesentlich) von der Schlammperiode.
Sollte ein Ukrainischer Angriff in diese Schlammperiode fallen, dann profitiert sogar eher Russland davon.
 
r412
Beitrag Gestern, 19:42 | Beitrag #6911
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ZITAT
die Russen in eine Falle gelockt


So wĂĽrde ich das nicht nennen. Die Lage im SĂĽden steht mehr oder weniger seit Monate so wie sie ist.

Nach dem Oblast Lugansk mit Severodonezk im wesentlichen besetzt war, wurden Kräfte in den Süden verschoben um Mikolajev und weiter Odessa in Angriff zu nehmen.

Dass zu dem Zeitpunkt die Schlangeninsel Operation erfolgreich war und Himars kamen, war fĂĽr die Ukraine nicht planbar.

Ob die Himars gegen vieles und speziell S400 immun sind, war so glaube ich keinem, insbesondere den Russen nicht klar.
Als die Ukrainer dann ausprobiert haben, in wieweit sie damit Munitionslager und Stäbe angreifen können, hatten sie sicher ein breites Grinsen im Gesicht.

Mit den AGM88 die seit vielleicht 3 Wochen im Einsatz sind, konnten Radarsysteme effektiv lahmgelegt bis beseitigt werden.

Den Einsatz dieser beiden Systeme kann man schon als Wendepunkte definieren. Dabei hat der SĂĽden nur das abbekommen, was nicht dringend im Osten gebraucht wurde.

Daraus kam dann vermutlich die Idee, die Nachschubwege ĂĽber den Dnipr abzuschneiden.

Die Entwicklung mit Himars und HARM konnte man gut verfolgen. Die Ziele werden probiert und in der nächsten Runde systematisch weggeräumt. Da ein Munitionslager, dort ein Kommandopunkt, da ein Eisenbahnknoten, hier ein Waffenzug bei der Entladung und dann immer öfter die Kombination 3x Muni, 2x Stab, dann die Brücken, kurz warten bis Videomaterial von RT da war, dann weiter. Selbst die Verfügbarkeit der Raketen war aus den Nachrichten ablesbar.

Das so weit meine Beobachtungen.

Aktuelle GerĂĽchte:
Nach dem Krim- Saki Desaster und der Chongar Brücke wurde angefangen, Zilvilangehörige der russischen Streitkräfte aus Chersoner und Soporschje Oblast Richtung Heimat zu schicken.
Heute flitzte die Nachricht durch, dass sich die höheren Kommandoebenen linksseitig des Dnipro verkrümeln.
Die Partisanenangriffe auf Verwaltungsstellen der Russen haben massiv zugenommen.
Fast täglich muss einer der von den Russen eingesetzten künftigen "Bürgermeister" zumindest auf der Intensivstation vorstellig werden.

Meine Spekulation:
Es kann gut sein, dass die linksseitig des Dnipr besetzten Gebiete gar nicht mit Kampfhandlungen im klassischen Sinn zurückerobert werden müssen. Das bröselt so in sich zusammen.
Wenn der zweite Übergang zur Krim auch noch zerstört wird, wird die M18 (Melitopol nach Nord/Süd) ganz schnell zur östlichen Frontlinie. Da muß es nicht stehenbleiben, Oblast Saporoshie ist keine Illusion.
Hauptproblem bleibt das AKW Energodar. Die Russen betrachten das wohl mehr als festen Punkt als Cherson. Gut eingekreist ist das eher Geiselsituation als Frontlinie und schwer als militärische Aufgabe zu betrachten.

Sowohl im Oblast Cherson, als auch Saporoshie gibt es keine wirklichen Verteidigungslinien der Russen. Deren Präsenz beschränkt sich auf die Straßen- und Bahnknoten und große Städte.
 
Phade
Beitrag Gestern, 21:46 | Beitrag #6912
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Da man so etwas nicht häufig sieht: Anscheinend Dogfights in den Wolken der Ukraine. Eine Zuordnung ist mir selbst nicht möglich, die Kommentare sprechen von SU-25 und MiG 29.

https://twitter.com/ukraine_af/status/15585...hpYnL2K96gOy2lg
 
400plus
Beitrag Gestern, 21:49 | Beitrag #6913
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ZITAT(Phade @ 13. Aug 2022, 16:17) *
Die ersten 4 Zuzana Haubitzen werden ebenfalls ausgeliefert.

https://twitter.com/jaronad/status/15584346...pGN4gJP_FCsZl6Q


Und auch von britischen L119 gibt es erste Videos:
https://twitter.com/UAWeapons/status/1558416071002030080
 
Sensei
Beitrag Gestern, 23:00 | Beitrag #6914
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Russische Truppen scheinen sich langsam nach Bakhmut hineinzuarbeiten - erste Einheiten stehen in den Vororten selbst.

Hier wird wohl die Ukr. Verstärkung mobilisieren können.
Sollte die Stadt fallen, wĂĽrde den Ukrainern eine wichtige Verteidigungsstellung im sĂĽdlichen Donbaz fehlen.

Quelle: u.a. https://deepstatemap.live/#12.5/48.6313/37.9714

Der Beitrag wurde von Sensei bearbeitet: Gestern, 23:19
 
Panzerchris
Beitrag Heute, 06:12 | Beitrag #6915
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Laut der Karte ist Visokopillia mit den 1000 Russen darin nicht mehr eingeschlossen. Gibt es da eine Bestätigung, daß die Russen den Kessel durchbrochen haben?
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 14. August 2022 - 06:40