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> RAM Flugkörpersystem
kato
Beitrag 30. Apr 2013, 06:04 | Beitrag #61
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ZITAT(goschi @ 30. Apr 2013, 00:58) *
dazu kommt, dass moderne Laser Multispektrallaser sind, sprich auf einer ganzen Bandbreite des Lichts daherkommen

... bitte? Jeder Laser emittiert auf exakt einer Wellenlänge. Sogenannte "Multispektrallaser" kombinieren mehrere, üblicherweise 2-4, (Gas-) Laser mit jeweils bestimmten Wellenlängen und werden im Grunde ausschließlich im Multispectral Imaging eingesetzt. Als Waffen verwendete chemische Laser haben grundsätzlich Wellenlängen im ultravioletten Bereich >1 µm.
 
Warhammer
Beitrag 30. Apr 2013, 06:22 | Beitrag #62
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Als wenn es ein moderner Fk so einfach verträgt, wenn man ihn mit zusätzlichem Schutz gegen Laserwaffen behängt. Abmessungen, Reichweite, Wendigkeit, Signatur und Nutzlast werden davon sicherlich nicht unbedingt positiv beeinflusst.

Ist ja nicht so, als wenn alle anderen Wirk- und Aufklärungsmittel plötzlich verschwinden und keine Rolle mehr spielen.

Dicke Keramikplatten vom Space Shuttle oder Kork ausm Baumarkt... hmpf.gif


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Blash
Beitrag 30. Apr 2013, 07:15 | Beitrag #63
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ALso das mit dem Kork war ja mal richtig geil. Da sitzt man hier mit einem Kaffee und liest die Beste Idee ever um Laserstrahlen abzuwehren. Deswegen war das Imperium bei Star Wars auch so an Endor interessiert, um sich dort die Korkplantagen der Ewoks zu sichern! biggrin.gif
DUmmes Imperium, hätten ihre Sternenzerstörer lieber mit Kork ausm Baumarkt bekleben sollen -.-
 
Father Christmas
Beitrag 30. Apr 2013, 07:47 | Beitrag #64
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ZITAT(Merowinger @ 27. Apr 2013, 17:10) *
ZITAT(xena @ 27. Apr 2013, 01:12) *
Die Industrie hat dafür Schutzfilter erfunden, die auf dem Visier des Piloten aufgebracht werden. Das Problem kam schon in den 80ern auf, als ein russisches Schiff ein NATO-Flugzeug geblendet hat und man sich darüber tierisch aufgeregt hat. Paar Monate danach wurden in der Interavia schon die ersten Produkte vorgestellt. wink.gif

Funktioniert leider nur nicht - die zivile Luftfahrt hätte sonst schon längst des mittlerweile große Problem der Blendungen mit kommerziellen Lasern beim Landeanflug angehen können.

[...]


In der militärischen (Einsatz-)Fliegerei, in Form von Visieren für den Fliegerhelm oder Schutzbrillen (entspr. Vorsatzscheibe für Gentex EPS-21 bspw.) seit Jahren durchaus verbreitet smile.gif


--------------------
Für neuen Bildschirm, hier [ X ] Nagel einschlagen.

ZITAT(Wodka @ 28. Sep 2015, 12:38) *
Zur Kritik an der deutschen Justiz. Natürlich foltert die deutsche Justiz nicht, denn das würde bedeuten, dass ein Richter das Foltern anordnet. Damit verkennt der Fragesteller bereits die Gewaltenteilung in Deutschland. Für Folter ist nach der Gewaltenteilung die Exekutive zuständig.


#flapjackmafia
 
Enne111
Beitrag 30. Apr 2013, 08:25 | Beitrag #65
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ZITAT(kato @ 30. Apr 2013, 07:04) *
ZITAT(goschi @ 30. Apr 2013, 00:58) *
dazu kommt, dass moderne Laser Multispektrallaser sind, sprich auf einer ganzen Bandbreite des Lichts daherkommen

... bitte? Jeder Laser emittiert auf exakt einer Wellenlänge. Sogenannte "Multispektrallaser" kombinieren mehrere, üblicherweise 2-4, (Gas-) Laser mit jeweils bestimmten Wellenlängen und werden im Grunde ausschließlich im Multispectral Imaging eingesetzt. Als Waffen verwendete chemische Laser haben grundsätzlich Wellenlängen im ultravioletten Bereich >1 µm.

Also zumindest der Laser auf der USS Dewey arbeitet im sichtbaren Bereich (grün), in dem Video dazu ganz gut zu erkennen:
http://www.youtube.com/watch?v=OmoldX1wKYQ

Wenn ich so sehe wie lange der braucht umd sich durch diese ungepanzerte Drohne ohne jede Gegenmaßnahme zu brennen fehlt da noch einiges an Leistung, und eine Lafette die in der Lage ist den Strahl lange genug auf einem Mach 2+ FK zu halten brauchts auch noch.
 
goschi
Beitrag 30. Apr 2013, 08:25 | Beitrag #66
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ZITAT(kato @ 30. Apr 2013, 07:04) *
ZITAT(goschi @ 30. Apr 2013, 00:58) *
dazu kommt, dass moderne Laser Multispektrallaser sind, sprich auf einer ganzen Bandbreite des Lichts daherkommen

... bitte? Jeder Laser emittiert auf exakt einer Wellenlänge. Sogenannte "Multispektrallaser" kombinieren mehrere, üblicherweise 2-4, (Gas-) Laser mit jeweils bestimmten Wellenlängen und werden im Grunde ausschließlich im Multispectral Imaging eingesetzt. Als Waffen verwendete chemische Laser haben grundsätzlich Wellenlängen im ultravioletten Bereich >1 µm.

Du hast recht, da habe ich mich verrannt.
Bleibt der Punkt, dass man die genaue Wellenlänge kennen müsste um das zartrosa des Anstrichs genau richtig anzupassen.


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Heckenschütze
Beitrag 30. Apr 2013, 13:18 | Beitrag #67
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OMG, was habe ich da nur losgetreten. mata.gif
Ich weiss jetzt nicht was futuristischer ist, die Idee Laser zu benutzen oder die hier vorgestellten Methoden Laser zu negieren. hmpf.gif

@goschi Soweit ich weiss weiss man bei Laser sehr genau, welche Wellenlänge die benutzen. Ich gehe aber davon aus, dass eine Laserwaffe nicht aus einem Superlaser besteht, sonderen mehrere Laser zusammengeschaltet werden. Wenn man dann mehrere Wellenlängen zur Verfügung hat kann man einfach verschiedene Wellenlängengen zusammenschalten, dann hat der Laser immernoch Wirkung.

@Enne Nettes Video, weißt du welche Leistung die da benutzen? Aber schön zu sehen dass die US-Navy auch schon an Lasern zur Abwehr arbeitet. Mit mehr Saft geht das dann auch schneller. Bei FKs gehe ich mal davon aus dass die dicht gepackt sind und ein Treffer in Treibstoff oder Gefechtskopf das aus für den FK bedeutet. So eine Drohne fliegt auch erstmal mit einem Loch weiter, wenn das nicht gerade eine kritische Komponente getroffen wurde.
Bei Mach 2+ wirds für alles schwer. Andereseits, wie gut fliegt denn ein Mach 2 FK geradeaus, wenn ein Laser ihm die glatte, symmetrische Aussenhülle kaputt schneidet?

Die interessante Frage, und die kann hier wohl keiner beantworten, ist, wieviel kW man benötigen würde, wieviel derzeit mit Lasern erreicht werden und wie lang dann der Laser zum Durchbrennen braucht. Industrieschneidlaser arbeiten im einstelligen kW-Bereich. Wenn es technisch machbar ist, sollte auch das 100-fache auf einem Schiff machbar sein, dessen Antriebsanlage mindestens im zweistelligen Megawatt-Bereich arbeitet.
Ich sehe den potentiell Vorteil von Lasern darin dass bei ausreichender Leistung Sekundenbruchteile zur Vernichtung von FKs ausreichen. Dann entfällt das Nachführen weitgehend und Zielen ist ja vergleichsweise einfach, da nicht vorgehalten werden muss.
Selbst wenn gegen Laser gepanzert werden kann dürfte die zusätzliche Masse Ausweichmanöver stark erschweren, dann haben es konventionelle Abfangmittel leichter. Selbst das ist ja schon ein Erfolg. (Ausser man panzert den FK gleich noch gegen 30mm Geschosse rofl.gif )

Am Ende wird das davon abhängen, wie das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist. Wenn die Technik sehr teuer ist und nicht so toll funktioniert, wird eine Korvette oder Fregatte nicht mit sowas ausgerüstet werden. Aber wenn ich durch Einsatz von Lasern die Überlebenschancen eines Flugzeugträgers anhebe, und sei es nur bei 50% der Wetterverhältnisse, dann kann sich auch ein teures System rechnen. Es kann natürlich auch umgekehrt sein. Vielleicht kann man mit einem vergleichsweise billigem Abwehrsystem den Gegner zwingen, sehr teure Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wenn deswegen wirksame FKs nur wenigen Gegnern zur Verfügung stehen, kann sich ein System strategisch auch lohnen. Es kann natürlich auch sein dass Laser nicht praktikabel sind.
 
xena
Beitrag 30. Apr 2013, 14:28 | Beitrag #68
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ZITAT(Warhammer @ 30. Apr 2013, 06:22) *
Als wenn es ein moderner Fk so einfach verträgt, wenn man ihn mit zusätzlichem Schutz gegen Laserwaffen behängt. Abmessungen, Reichweite, Wendigkeit, Signatur und Nutzlast werden davon sicherlich nicht unbedingt positiv beeinflusst.


Man behängt LW nicht mit irgend etwas, man baut sie mit solchen Materialien... wallbash.gif
 
xena
Beitrag 30. Apr 2013, 14:32 | Beitrag #69
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ZITAT(Heckenschütze @ 29. Apr 2013, 20:34) *
Ich glaube zwar nicht daran, dass Laserabwehr so einfach zu negieren ist, sonst würde nicht an Laserwaffen geforscht werden.


Gegen Schusswaffen gibt es Schutzwesten und trotzdem wird weiter an ihnen entwickelt... rofl.gif
 
Enne111
Beitrag 30. Apr 2013, 14:42 | Beitrag #70
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ZITAT(Heckenschütze @ 30. Apr 2013, 14:18) *
@Enne Nettes Video, weißt du welche Leistung die da benutzen? Aber schön zu sehen dass die US-Navy auch schon an Lasern zur Abwehr arbeitet. Mit mehr Saft geht das dann auch schneller. Bei FKs gehe ich mal davon aus dass die dicht gepackt sind und ein Treffer in Treibstoff oder Gefechtskopf das aus für den FK bedeutet. So eine Drohne fliegt auch erstmal mit einem Loch weiter, wenn das nicht gerade eine kritische Komponente getroffen wurde.
Bei Mach 2+ wirds für alles schwer. Andereseits, wie gut fliegt denn ein Mach 2 FK geradeaus, wenn ein Laser ihm die glatte, symmetrische Aussenhülle kaputt schneidet?

Keine Ahnung was für eine Leistung der Laser hat, ich hab auch schon eine Weile danach gegooglet... ich würde sagen irgendwas zwischen 20 und 50kW, das ist jedenfalls der Rahmen in dem sich andere Prototypen z.B. von Rheinmetall bewegen. Die Grenze für einen sinnvoll einsetzbaren militärischen Laser wird AFAIR allgemein bei min. 100kW gesehen.
 
schießmuskel
Beitrag 30. Apr 2013, 16:43 | Beitrag #71
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Wie der Heckenschütze ja schon gesagt hat, ist das zielen mit einem Laser im Gegensatz zu allen anderen Methoden am einfachsten. Hauptproblem ist die zu Verfügungstellung von ausreichend Energie.

Wenn eines unser aktiven Mitglieder Physiker oder Ingenieur ist, kann man doch ausrechnen wie stark und wie lange ein Laserimpuls sein muss um die Außenhaut eines FKs zu durchbrennen. Dann vergleichen wir mal ob eine Freagtte die entsprechende Enegrie liefern kann.

Ansonsten wäre da noch etwas was sich vom Metalstorm ableiten lässt .

Der Beitrag wurde von schießmuskel bearbeitet: 30. Apr 2013, 16:44


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Heckenschütze
Beitrag 30. Apr 2013, 17:34 | Beitrag #72
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Naja, nur eine Frage der Energie ist jetzt zu optimistisch.
Die Antriebseinheit einer Fregatte liefert theoretisch mindestens 20 Megawatt, teilweise sogar das doppelte. Rein von der Energie her reicht das. Nur nützt das nicht. Ist ja nicht so als ob man mal eben einen Laserpointer nimmt und statt der Batterie ein Kabel in den Maschinenraum legt.
Ohne die geringste technische Expertiese stelle ich mal die Zahl 500 kW in den Raum. Nehmen wir an das reicht. Damit ist die Sache trotzdem nicht in trockenen Tüchern. Da gibt es ersteinmal den Energietransport bzw. man muss die Energie irgendwie vor Ort zwischengespeichert werden. Dann der eigentlich Laser. Wie sieht denn ein 500 kW-Laser aus? Wie gross ist der? Passt der in einen einzelnen Turm, ähnlich einem Phalanx? Zumindest die 50 kW-Teile von Rheinmetall passten in Türme wie bei Mantis. Das geht noch, aber ich habe keine Ahnung wie gut das hochskaliert, falls da tatsächlich ein Faktor 10 mehr benötigt würde.
Kurzum, ich sehe da schon Machbarkeit, aber einfach mal kurz zusammenbauen ist nicht. Es gab auch zu Zeiten des kalten Krieges derartige Versuche, damals waren die aber noch nicht praktikabel. Die Frage ist eben, wieviel sich seither getan hat bzw. sich noch tun wird.
 
SailorGN
Beitrag 30. Apr 2013, 17:53 | Beitrag #73
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Egal wie hoch die Spitzenleistung ist, sie muss je nach FK, Entfernung, Manöver über einen gewissen Zeitraum wirken... d.h. man zieht für x Sekunden diese Energie. Dass bedeutet, entweder muss man sie über einen gewissen Zeitraum aufbauen und speichern oder man hat riesige Generatoren, die nur darauf warten, benutzt zu werden. Beides bringt Einschränkungen mit sich, die andere Systeme (Rohrwaffe, FK) nicht haben... und für die Batterie/Generatorenmasse/Volumen kann man ne ganze Menge Munition mitnehmen....

Warum immer metalstorm? Schnellfeuernde (meist fremdgetriebene) konventionelle Rohrwaffen tun es auch... und die Sensoren + Stabilisatoren für erhöhte Treffsicherheit machen die geringere Feuerdichte mehr als wett.... dazu kommt, dass ein entsprechendes MS-System unter Gefechtsbedingungen sicher nicht so leicht zu laden ist wie eine konventionelle Rohrwaffe.


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schießmuskel
Beitrag 30. Apr 2013, 18:19 | Beitrag #74
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@heckenschütze, vieleicht hast du recht und eine Fregatte produziert genug Energie für einen Laser, aber die Frage ist für wie lange reicht diese Enegie? Nehmen wir an das reicht um einen Laser Impuls von 0,1 Sekunden, was aber wenn der Impuls 0,5 Sekunden dauern muss wenn man die Hülle des FKs durchdringen will und wie lange dauert es bis der Laser wieder genug Energie geladen hat um neu zu feuern.

@Sailor Ich habe das Metalstorm Konzept deshalb ins Auge gefasst, weil es einfach eine Wand aus Metal dem Fk entgegenschleudert, dadurch wird der Fk unbedingt getroffen. Du hast recht, das nachladen ist lange und unter Gefechtsbedingungen mehr als suboptimal. Aber bitte bedenke, dass das Metalstorm Konzept neu ist. Wenn man es fördert und weiterentwickelt kann man es sicherlich schneller nachladen. Als Rohrwaffen neu waren, war das Nachladen eine zeitaufwendige Prozedur aber mit den Jahren hat sich das ja auch gebessert.

Der Beitrag wurde von schießmuskel bearbeitet: 30. Apr 2013, 18:19


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Merowinger
Beitrag 30. Apr 2013, 18:21 | Beitrag #75
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Es hilft, sich den Unterschied zwischen Energie und Leistung zu vergegenwärtigen.

Herkömmliche Batterien dürften wegen der notwendigen Entladungsgeschwindigkeit ausfallen, und chemische Laser konnten sich bekanntlich nicht duchsetzen. Daher wird es wohl eher in Richtung Kondensator zur Speicherung gehen - welche Größenordnungen sind da möglich?

Ein in 3 Dimensionen wild manövrierender FK wendet dem Laser wechselnde Profile zu, mit Ausnahme des Suchkopfes ist die punktuelle Einwirkungsmöglichkeit des oder der Laser(s) daher als kurz anzunehmen. Er könnte sogar absichtlich rollen, sofern nicht per Turbojet angetrieben. Hier war bereits zu lesen, dass der Gefechtskopf und der Treibstoff, sofern letzterer noch vorhanden ist, vom angegegriffenen Schiff aus schwer bis gar nicht in direkter Sichtline erreichbar sind. Steuerflossen sind als Ziel attraktiv aber klein und grössenteils verdeckt. Für die Abwehr von (ballistischen) Granaten sieht es besser aus.

ZITAT(Father Christmas @ 30. Apr 2013, 08:47) *
In der militärischen (Einsatz-)Fliegerei, in Form von Visieren für den Fliegerhelm oder Schutzbrillen (entspr. Vorsatzscheibe für Gentex EPS-21 bspw.) seit Jahren durchaus verbreitet smile.gif

Vielleicht in Form einer Schlafmaske? biggrin.gif Wie oben erwähnt funktioniert dies nur wenn die Wellenlänge des gegnerischen Lasers bekannt ist.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 30. Apr 2013, 18:57
 
SailorGN
Beitrag 30. Apr 2013, 18:27 | Beitrag #76
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Wieso ne Menge Metall nehmen, von der gefühlte 99% verschwendet sind, wenn man mit etwas mehr elektronischem Aufwand mit (ebenfalls gefühlten) 10-20% auskommt? Munition wiegt auch und gerade die "Wechselrohre" des MS-Systems bringen ordentlich Masse mit. Natürlich kann man dafür auch automatisierte Lader bauen, die müssen dann aber auch mehr Gewicht bewegen können... und mal rein interessehalber, gibt es bereits ein erprobtes MS-System in 20mm+, was mit konventionellen MK mithalten kann? Kenne nur Infanteriemunition und 40mm GraPi, beides Waffen, die einen geringen Rückstoß und verhältnismässig wenig Treibmasse haben.


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kato
Beitrag 30. Apr 2013, 18:34 | Beitrag #77
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ZITAT(Enne111 @ 30. Apr 2013, 09:25) *
Also zumindest der Laser auf der USS Dewey arbeitet im sichtbaren Bereich (grün)

Solid-state laser im Bereich 520-570 nm (grün) gibts nicht. Ich bin mir moderat sicher, dass das grüne was man da sieht eine second harmonic generation (eine zweite Lichtwelle mit halber Wellenlänge) des eigentlichen Lasers ist. Passt auf diverse ND:YCOB-Laser. Die Primärwelle läuft im ultravioletten Bereich bei etwa 1060 nm.
 
Ta152
Beitrag 30. Apr 2013, 18:37 | Beitrag #78
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ZITAT(Enne111 @ 30. Apr 2013, 09:25) *
ZITAT(kato @ 30. Apr 2013, 07:04) *
ZITAT(goschi @ 30. Apr 2013, 00:58) *
dazu kommt, dass moderne Laser Multispektrallaser sind, sprich auf einer ganzen Bandbreite des Lichts daherkommen

... bitte? Jeder Laser emittiert auf exakt einer Wellenlänge. Sogenannte "Multispektrallaser" kombinieren mehrere, üblicherweise 2-4, (Gas-) Laser mit jeweils bestimmten Wellenlängen und werden im Grunde ausschließlich im Multispectral Imaging eingesetzt. Als Waffen verwendete chemische Laser haben grundsätzlich Wellenlängen im ultravioletten Bereich >1 µm.

Also zumindest der Laser auf der USS Dewey arbeitet im sichtbaren Bereich (grün), in dem Video dazu ganz gut zu erkennen:
http://www.youtube.com/watch?v=OmoldX1wKYQ

Wenn ich so sehe wie lange der braucht umd sich durch diese ungepanzerte Drohne ohne jede Gegenmaßnahme zu brennen fehlt da noch einiges an Leistung, und eine Lafette die in der Lage ist den Strahl lange genug auf einem Mach 2+ FK zu halten brauchts auch noch.


Das der Laserstrahl im Video sichtbar ist bedeutet nicht das er für das Menschlich Auge sichtbar ist. Diverse Kameras reagieren z.B. auf Fernbedienungen.


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Enne111
Beitrag 30. Apr 2013, 18:42 | Beitrag #79
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Die nötige Energie zu erzeugen dürfte kein Problem sein. Ein CO2-Laser z.B. hat einen Wirkungsgrad von 15-20%, d.h. bei einem 100kW Laser (was i.d.R. als Mindestleistung für einen sinnvoll einsetzbaren Militärlaser angegeben wird) braucht man grob 500-1000kW Eingangsleistung, das erzeugt ein Schiffsantrieb locker nebenher. Das Problem ist viel mehr dass es keinen Laser in der Leistungsklasse gibt, selbst das 50kW System von Rheinmetall besteht schon aus einem 20 und einem 30kW Laser mit einem System dass die Strahlen zusammenführt.

Um eine grobe Vorstellung von der Zeit zu bekommen die ein Laser braucht um sich durch ein Ziel zu brennen kann man einfach das Video als Grundlage nehmen. Die nötige Zeit zum Durchbrennen dürfte sich in etwa antiproportional zur Ausgangsleistung verhalten, d.h. bei einer Verdopplung der Leistung halbiert sich die nötige Zeit. Dabei noch nicht beachtet ist inwiefern das thermische Ausblühen von der Laserleistung abhängt, dazu finde ich online keine Daten, auf jeden Fall steigen mit steigen der Leistung auch die Verluste durch besagtes Phänomen an. Was man sicher sagen kann ist dass es hier aktuell noch um Bereiche von mehreren Sekunden geht die man braucht um sich durch eine dünne Außenhaut zu brennen (woraus bestehen diese Zieldrohnen eigentlich? Aluminium?).
 
goschi
Beitrag 30. Apr 2013, 18:52 | Beitrag #80
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ZITAT(Ta152 @ 30. Apr 2013, 19:37) *
Das der Laserstrahl im Video sichtbar ist bedeutet nicht das er für das Menschlich Auge sichtbar ist. Diverse Kameras reagieren z.B. auf Fernbedienungen.

weil die im Infrarot arbeiten, entsprechend wird das wahrgenommene Licht auch weiss dargestellt, im Ultravioletten Bereich dürften aber handelsübliche Kameras nicht arbeiten wink.gif
Die Lösung wird eher die von kato genannte sein.


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
SailorGN
Beitrag 30. Apr 2013, 19:29 | Beitrag #81
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Der Schiffsantrieb erzeugt nur in wenigen Fällen/bei wenigen Schiffen die nötige Energie fürs Bordnetz(Stichwort full electric ship). Und selbst dann tun im Gefecht 1000kW weniger weh, es gibt gerade im Gefecht ne Menge anderer Verbraucher, die auch satt werden wollen... von harten Ausweichmanövern gar nicht erst zu reden. Nehmen wir ne Burke, die hat ne E-Kapa von 3x2500 kW. Nehmen wir weiterhin 2 Laser-CIWS an. Damit ist ein E-Werk ausgelastet. Dazu kommen im Gefecht noch alle Sensoren (Radar, Sonar plus dazugehörige Computer und Konsolen). Weiterhin wird Strom für Schiffsicherungsaggregate (Feuerlösch, Lenz, Be/Entlüftung) benötigt. Ich kenne leider nicht den "Normalverbrauch" einer Burke, aber ein Werk allein wird es schon sein... und nun lassen wir einen FK durchkommen oder einfach mal ein Werk ausfallen/vom Netz gehen... schon ist die CIWS weg.


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maschinenmensch
Beitrag 30. Apr 2013, 20:42 | Beitrag #82
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ZITAT(kato @ 30. Apr 2013, 17:34) *
Solid-state laser im Bereich 520-570 nm (grün) gibts nicht.


In diversen Laboren hat man inzwischen Laserdioden im WL-Bereich um 515nm - 524nm die ohne Frequenzverdoppler lasen. Ist aber noch ein gutes Stück von der Serienfertigung entfernt:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gru...if-1154546.html
 
Blash
Beitrag 30. Apr 2013, 20:59 | Beitrag #83
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ZITAT(sailorGN @ 30. Apr 2013, 20:29) *
Der Schiffsantrieb erzeugt nur in wenigen Fällen/bei wenigen Schiffen die nötige Energie fürs Bordnetz(Stichwort full electric ship).


Gute Frage: Haben Marineeinheiten keinen Wellengenerator? Eigentlich ist es schon üblich, aber bei Marineschiffen weiß ich es nicht und Wikipedia sagt auch nichts.
 
SailorGN
Beitrag 30. Apr 2013, 21:33 | Beitrag #84
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Wenn du mit Wellengenerator einen auf die Hauptwelle geschalteten Generator meinst, nein. Marineschiffe haben idR separate Dieselmotoren mit eigenen Generatoren zur Stromerzeugung.


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Nite
Beitrag 1. May 2013, 00:28 | Beitrag #85
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ZITAT(schießmuskel @ 30. Apr 2013, 19:19) *
Aber bitte bedenke, dass das Metalstorm Konzept neu ist.

Neu?
Das Ding taucht seit 15 Jahren mit schöner regelmäßigkeit für irgendeine neue Anwendung auf. Hat schon seine Gründe warum es bis heute niemand beschafft hat.


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Ceterum censeo asseculas Dais esse necandam.

#flapjackmafia #GuaranáAntarctica #arrr #PyramidHoneyTruther
 
Blash
Beitrag 1. May 2013, 08:27 | Beitrag #86
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Ja genau, einen shaft-driven generator meinte ich. Interessant, danke für die Info.
 
Merowinger
Beitrag 1. May 2013, 15:15 | Beitrag #87
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Am Rande: Auf Segelbooten wird ein Wellengenerator zum Laden der Batterien verwandt, wenn das Boot unter Segel fährt und der Propeller in der Folge mitrotiert. Bei Klapp-Propellern ist dies aus offensichtlichen Gründen allerdings nicht möglich.
 
peter
Beitrag 1. May 2013, 17:43 | Beitrag #88
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Moinmoin,

möchte hiermit zur Diskussion beitragen:
-
ZITAT
...im ultravioletten Bereich >1 µm.

1µm = ultraviolett infrarot

- möchte man einen Laser mit 1MW Output für wenige Sekunden feuern lassen, so wird dieser in der Regel nicht direkt von einem einem Generator sondern von einem Zwischenspreicher versorgt. (chemoelektrischer Speicher, Kondensatorbank, Generator mit angeflanschter Schwungmasse siehe auch KERS)

- Hauptproblem bei der Abwehr von FK ist das extrem kleine Zeitfenster. v>600m/s -->bei "großzügigem Fenster von 5000-200m = 4Sekunden!
Möchte man nun einen erforderlichen Laser ermitteln sind folgende Überlegungen anzustellen:
- zum Vergleich: welche Energie muss das Ziel rechnerisch resorbieren?
-->Hardkill mit 20mm = ca. 40kJ, davon angenommene 25% Abgabe im Ziel -->10kJ
- Übertragen auf einen Laserpuls von 1 Sekunde bedeutet dies, dass im Ziel im schlechtesten Fall 10kW Laserleistung aufgenommen werden müssen.
- angenommerner Reflexionsgrad der FK-Oberfläche 0,5: -->20kW erforderlich
- Projizierter Durchmesser des Ziels ca. 30cm, Auffächerung des Strahls auf 4km auf ca. 50cm -->mindestens 60kW erforderlich
- Verluste aus nicht 100%iger Nachführung des Strahls: 0,3 -->180kW erforderlich
- Wirkungsgrad des Lasers und eventueller Spiegel/Optik: 0,15 -->Anschlussleistung ca. 1MW
- Es wird also eine Energiequelle mit ca. 1,5MJ Inhalt und einer kurzfrisitgen Dauerbelastbarkeit von ca. 1,5MW benötigt.
Moderne UltraCap Kondensatoren schaffen ca. 5000W/kg Leistungsdichte und 5000J/kg Energiedichte
Ergibt also überschlägig ca. 300kg Kondensator für einen Schuß.
Warum ist es nun mit obigen sieben Anstrichen nicht getan und ein solches System längst Stand der Technik?
Kernproblem ist nach wie vor der Laser an sich und die geringe Leistungsdichte des Lasers im Zielmedium.
Teilt man die ca. 20kW im Ziel durch die 700cm² projizierte Fläche des Ziels ergeben sich lediglich ca. 30W/cm².
Zum "Starwarsmäßigen" Verdampfen von Materie ist dies um größenordnungen zu wenig.

- Verspiegelte Gefechtsköpfe:
Prinzipiell eine Super Idee, leider ist hier die Leistungsdichte eines Lasers (auch nach o.g. Überlegungen) noch so hoch,
dass bereits kleinste Verschmutzungen der Oberfläche die benötigte Reflexion zusammenbrechen lassen.

- Was nun?
Möchte man beim Laser beliben, so sind (wie bei grundsätzlicher jeder Abwehrmaßnahme) folgende Parameter zum Vorteil des Verteidigers zu verbessern:
- Zeitfenster vergrößern (durch frühere Aufklärung der Bedrohung)
- Strahdivergenz reduzieren
- Nachführung verbessern
- Laserleistung erhöhen
An allen o.g. Punkten wird intensiv geforscht, Wunder sind jedoch noch teurer als die bisherige Forschung.

- Alternative Methoden zur Zerstörung anfliegender FK:
- Schnellere und zielgenauere FK, idealerweise mit stärkerer Wirkladung
Hier ist durch Fortschritte in der Aktuatorik und der Rechentechnik mit höherer Nutzlast zu rechnen
- Gesteuerte Geschosse aus Rohrwaffen:
Was bereits für .50 in Grundzügen funktioniert könnte ggf. auf 40mm oder 76mm angewendet werden.
Wenn auf Grund fortschreitender Rechentechnik und präziserer und schnellerer Ortung des anfliegenden FK Geschosse
direkt in Ziel gelenkt werden könnten würden sich weitere Überlegungen in Richtung Laser vermutlich auf LIDAR beschränken.
- Was gegen Gänse in 10/89 funktionert gibts auch in 120mm: http://www.youtube.com/watch?v=Cgn1nhUEgo8
- Es auch nicht immer ein Laser sein. Wer mal gesehen hat, was ein Feuerleitradar mit Stahlwolle macht,
der kommt recht bald auch auf den Gedanken, gegnerische Elektronik nicht nur elektronisch zu stören, sondern zu zerstören.
Raumtemperaturmaser sind inzwischen offenbar möglich: http://www.youtube.com/watch?v=M4EQN6-EXHY


mkg peter


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Beitrag 1. May 2013, 19:09 | Beitrag #89
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ZITAT(peter @ 1. May 2013, 18:43) *
- Gesteuerte Geschosse aus Rohrwaffen:
Was bereits für .50 in Grundzügen funktioniert könnte ggf. auf 40mm oder 76mm angewendet werden.

Im Kaliberbereich 40 mm hat man rumprobiert, war und ist allerdings aus verschiedenen Gründen nicht sonderlich zielführend.
Zur Anwendungsreife ist man bei der 76 mm OTO gekommen, siehe das noch in der Entwicklung verstorbene CCS/CORRETTO von OTO/BAe Mitte der 80er und dessen konzeptioneller Nachfolger DAVIDE/STRALES mit der DART-Munition, die OTO erst in den letzten Jahren wirklich hinbekommen hat.


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Merowinger
Beitrag 2. May 2013, 15:25 | Beitrag #90
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ZITAT(peter @ 1. May 2013, 18:43) *
- zum Vergleich: welche Energie muss das Ziel rechnerisch resorbieren?
-->Hardkill mit 20mm = ca. 40kJ, davon angenommene 25% Abgabe im Ziel -->10kJ
- Übertragen auf einen Laserpuls von 1 Sekunde bedeutet dies, dass im Ziel im schlechtesten Fall 10kW Laserleistung aufgenommen werden müssen.

Danke für die detaillierte Überschlagsrechung: Ist das wirklich zulässig hier als Ausgangspunkt die zwei verschiedenen Energieformen so gleichzusetzen?

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 2. May 2013, 15:26
 
 
 

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