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> Entwicklungen und News, ...rund um die Infanterie
Waduio
Beitrag 8. Feb 2019, 23:20 | Beitrag #2071
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ZITAT(Lalbahadur @ 8. Feb 2019, 18:22) *
Mein Bekannter war bei dem Auswahl- / Testverfahren dabei, bei welchem 1000 Polizeibeamte der bayerischen Polizei aus allen möglichen Bereichen / Verwendungen mit den insgesamt 4 zur Auswahl stehenden Pistolen geschossen haben. Die meisten fanden die Glock 46 im Vergleich zu anderen am schlechtesten. Am besten wurde anscheinend mehrheitlich die Walther PPQ bewertet und auch mein Bekannter fand diese Pistole deutlich besser als die jetzt beschaffte SFP-9 TR. Die Walther wie die HK Pistole wurde aber angeblich unisono von allen Teilnehmern immer als besser bewertet als die Glock.

Waduio:

ZITAT
denn zum einen wird die Aus- und Fortbildung immer schlechter und zum anderen werden dann solche Richtlinien erlassen.... anstatt die Ausbildung zu intensivieren und dem einzelnen Beamten fundierte Kenntnisse über seine Waffe zu vermittlen..


Aktuell macht laut Hörensagen jeder Polizist in Bayern gerade mal 100 Schuß bevor er die Waffe die Dienst führt / und einsetzt. Im weiteren soll er sich dann während er schon mit der Pistole herum läuft selbst durch Trockentraining weiter ausbilden. Wie das genau überhaupt gehen soll weiß ich nicht. Ich habe jetzt auch nicht viel Ahnung vom Schießen mit Pistolen, aber dass scheint mir zu wenig zu sein und würde genau zu deiner Aussage passen, dass die Fortbildung schlecht ist.




Ja das ist auch mein Kenntnissstand, HK hat auf einmal dann doch gewonnen....wie dem auch sei!

Das Konzept hat mir jemand erläutert aber es ist so wie es sich anhört: viel zu wenig und absolut nicht ausreichend. Motivierte Beamte trainieren und wollen mehr Training und diejenigen, welche nicht motiviert sind, würden sich dann unter Umständen beim zerlegen einer Standart-Glock selbst anschießen. Vielleicht doch besser so, dass Glock ein abgeändertes Modell auf den Markt gebracht hat *sarkasmus off*
 
SLAP
Beitrag 9. Feb 2019, 09:14 | Beitrag #2072
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ZITAT(Lalbahadur @ 8. Feb 2019, 17:22) *
Mein Bekannter war bei dem Auswahl- / Testverfahren dabei, bei welchem 1000 Polizeibeamte der bayerischen Polizei aus allen möglichen Bereichen / Verwendungen mit den insgesamt 4 zur Auswahl stehenden Pistolen geschossen haben. Die meisten fanden die Glock 46 im Vergleich zu anderen am schlechtesten. Am besten wurde anscheinend mehrheitlich die Walther PPQ bewertet und auch mein Bekannter fand diese Pistole deutlich besser als die jetzt beschaffte SFP-9 TR. Die Walther wie die HK Pistole wurde aber angeblich unisono von allen Teilnehmern immer als besser bewertet als die Glock.

ZITAT(Waduio @ 8. Feb 2019, 23:20) *
[...]
Ja das ist auch mein Kenntnissstand, HK hat auf einmal dann doch gewonnen....wie dem auch sei!
[...]
Hörensagen. Laut Angabe bayerischer Polizei hat die Nutzerbewertung eine Gewichtung von 50% [Quelle].


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Merowinger
Beitrag 22. Feb 2019, 18:15 | Beitrag #2073
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heise:
ZITAT
BOS-Digitalfunk wird für Bundeswehr geöffnet
Rund 40.000 Funkgeräte der Bundeswehr sollen künftig den Blaulicht-Funk von Polizei, Feuerwehr und Rettunsgdiensten mitbenutzen.

Der Bundestag hat in der Nacht zum Freitag eine Änderung des Gesetzes für den Digitalfunk der Behörden mit Sicherheitsaufgaben beschlossen.
[...]
Bisher nutzt die Bundeswehr eigene Tetrapol-Funknetze.
[...]
Damit die Kapazität des Netzes ausreicht, will sich die BDBOS-Behörde zusammen mit der Bundeswehr um die Anfang 2021 freiwerdenden Frequenzen im Bereich von 451-455,74 MHz und um 461-465,74 MHz bewerben. Sie stehen damit in Konkurrenz zu den Energieversorgungsunternehmen.

Ende gut alles gut - hat lange genug gedauert bis Vernunft eingekehrt ist.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 22. Feb 2019, 18:24
 
Schwabo Elite
Beitrag 22. Feb 2019, 18:52 | Beitrag #2074
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Mal sehen, ob die Bundeswehr die Energieversorgungsunternehmen schlagen kann. wink.gif


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Holzkopp
Beitrag 23. Feb 2019, 21:34 | Beitrag #2075
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Kann jemand sagen für welchen Zweck die Truppe in den TETRA BOS Funk integriert wird? Soll da jedes Gefechtsfahrzeug mit ausgestattet werden, jeder Standort als Feststation (FRT) mit -genehmigungspflichtiger- Antennenanlage ausgestattet werden:

Kurz: was ist denn das Nutzungskonzept der Bundeswehr?

Ich frage deshalb weil ich mit der TETRA Nutzung im Kontext Katastrophenschutz befasst bin und mir noch nicht klar ist wie und in welchem Umfang die BW das System mitmutzen will.

Technisch läuft das System hier stabil, es ist auch technisch kein Problem, den Streitkräften geschützte Sprechgruppen zur Verfügung zu stellen. Selbst im zivilen BOS Bereich wird aktuell der ausfuhrbeschränkte militärische Verschlüsselungsstandard genutzt.

Auf örtlicher Ebene hatten wir hier schon zivil- militärische Zusammenarbeit, ich habe den Soldaten dann einfach ein paar TETRA Funkgeräte in die Hand gedrückt und wir hatten das Problem der Kommunikation gelöst.

Kurz: weiß jemand was die Bundeswehr vorhat mit dem System?


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Forodir
Beitrag 24. Feb 2019, 00:27 | Beitrag #2076
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Die Bundeswehr nutzt schon seit geraumer Zeit das System TETRAPOL, ca. 2005 wenn ich mich recht erinnere. Diese sind in den IT-Btl der SKB jetzt CIR eingesetzt, es gibt zwei verschieden Trupps die sich im Umfang der endgeräte vor allem unterscheiden und einen 25m Mast auf 1,5to Anhänger. Wir nutzten diese um Raumabdeckung für Feldlager aufzubauen und Nahbereichs-Kommunikation um das Feldlager herum, weitere Ausbaustufe soll wohl noch die Möglichkeit sein eine Tetrapol Blase auch auf dem Marsch zu haben dazu sollte aber ein neues system eingeführt werden was dann auch kompatible mit den TETRA System der Feuerwehr und Polizei ist, da bin ich aber nicht mehr drin da ich nicht mehr in der Fm-Truppe ( IT oder wie auch immer die gerade heißt) bin.


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Merowinger
Beitrag 24. Feb 2019, 18:52 | Beitrag #2077
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Aus dem Artikel:
ZITAT
Bisher durften nach der BOS-Funkrichtlinie nur die 8500 Bundeswehr-Teilnehmer das Funknetz nutzen, die selber Polizei- und Rettungsdienste stellen, also die Feldjäger, Sanitäter- und Feuerwehreinheiten. Künftig kommen rund 40.000 allgemeine Teilnehmer der Bodentruppen hinzu.
[...] soll das Netz mit insgesamt 835.000 Teilnehmern ökonomischer betrieben werden können, weil dank der Bundeswehr-Liegenschaften noch vorhandene Funklöcher beseitigt werden können.

Tetra und Tetrapol sind luftseitig nicht kompatibel.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 24. Feb 2019, 18:52
 
Holzkopp
Beitrag 24. Feb 2019, 19:57 | Beitrag #2078
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TETRA wird nur eine nationale Lösung sein können solange da in Europa nichts harmonisiert ist.

Hier eine Übersicht welche Länder was nutzen:

https://www.bdbos.bund.de/DE/Digitalfunk_BO...uropa_node.html

Für die Grenzbereiche gibts es sog. Europool- Gruppen, da können Netzteilnehmer auch grenzüberschreitend kommunizieren.

Ich komme aus Hessen, hier haben wir den leistungsfähigsten TETRA- Netzausbau der Republik, aber andere Bundesländer versorgen nur in GAN 0, also da geht wenn man Pech hat nur ein mit guter Antenne ausgestattetes Fahrzeugfunkgerät.
Insofern wundert mich die Aussage, dass man über neue BW- Standorte die Netzdichte erhöhen will. Da muss es auch jetzt schon TETRA geben.
Entscheidend wird sein die Netzkapazität zu erhöhen, also mehr gleichzeitige Teilnehmer und mehr Sprechgruppen zu ermöglichen.
Das braucht dann eben mehr Zeitschlitze bei den TETRA Basisstationen (TBS), wovon es in Hessen etwa 450 gibt. Zum Vergleich Brandenburg hat 139 TBS Quelle

Ein weiteres Thema ist Ausfallsicherheit: da die TBS in Verantwortung der Länder errichtet werden (Ausnahme das TETRA Rumpfnetz des Bundes) wird sich die BW überlegen müssen, ob die gegenwärtige technische Ausfallsicherheit (Stromversorgung) für militärische Zwecke ausreicht. In Hessen hält ein TBS- Ersatzakku ca. vier Stunden, so mein Infostand. Die Vorhaltung von Ersatzstromanlagen für TBS liegt in der Verantwortung der Polizei und in Hessen gibt es nicht für jede TBS ein Ersatzstromgerät.

Andererseits -bei entsprechender Aufrüstung der Netzkapazität- profitieren natürlich auch die restlichen Nutzer. Aber man muss sich klar darüber sein, dass die Priorisierung der Frequenznutzung im Krisenfall nicht ohne steuernde Eingriffe funktioniert und ich mal gespannt bin wie die BW hier die Durchsetzung ihrer militärischen Interessen angehen will. Sie müsste sich dann ja in jedem Bundesland entsprechend in den Nutzerkreis integrieren.

Gleichwohl ist es konsequent, TETRA auch militärisch zu nutzen, weil das Netzt mit Milliardenaufwand errichtet wurde und auch militärischen Sicherheitsstandards im Bereich der Verschlüsselung entspricht. Man muss nur dafür sorgen, dass die Resilienz dieses Netzes für Krisenlagen ausreicht und nicht "weil es so viel Geld kostet" man ein Schönwetter- Tetra etabliert.

Übrigens kann man technisch auch sog. Inselnetze errichten, also die angesprochene "Blase um einen Konvoi". Wo das bereits praktiziert wird ist bei den Tunnelrettungszügen der DB. Da wird das an den Tunnelportalen etabliert. Genauso kann man natürlich mit einer mobilen TBS lokale (Hochleistungs)Netze aufbauen, die dann aber ggf. keine Verbindung zum Gesamtnetz haben.


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Beitrag 24. Feb 2019, 20:41 | Beitrag #2079
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ZITAT(Holzkopp @ 24. Feb 2019, 19:57) *
[...] In Hessen hält ein TBS- Ersatzakku ca. vier Stunden, so mein Infostand. Die Vorhaltung von Ersatzstromanlagen für TBS liegt in der Verantwortung der Polizei und in Hessen gibt es nicht für jede TBS ein Ersatzstromgerät. [...]


BW rüstet deswegen gerade auf Brennstoffzellen um, für eine Notstromversorgung für mindestens 72 Stunden.
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/servic...tromversorgung/


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Forodir
Beitrag 24. Feb 2019, 21:49 | Beitrag #2080
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ZITAT(Merowinger @ 24. Feb 2019, 18:52) *
Aus dem Artikel:
ZITAT
Bisher durften nach der BOS-Funkrichtlinie nur die 8500 Bundeswehr-Teilnehmer das Funknetz nutzen, die selber Polizei- und Rettungsdienste stellen, also die Feldjäger, Sanitäter- und Feuerwehreinheiten. Künftig kommen rund 40.000 allgemeine Teilnehmer der Bodentruppen hinzu.
[...] soll das Netz mit insgesamt 835.000 Teilnehmern ökonomischer betrieben werden können, weil dank der Bundeswehr-Liegenschaften noch vorhandene Funklöcher beseitigt werden können.

Tetra und Tetrapol sind luftseitig nicht kompatibel.


Weswegen ja auch Tetrapol aus der Nutzung geht, deswegen ja auch das Bestreben an die entsprechenden Frequenzen ranzukommen da TETRAPOL ja nur eine Nischen-Produkt bei der Bw ist.


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Seneca
Beitrag 27. Feb 2019, 17:26 | Beitrag #2081
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In den Tuxer Alpen / Tirol findet heute und morgen die " WM" der Gebirgsjäger statt ( Edelweiss Raid 2019), die deutschen Gebirgsjäger liegen aktuell knapp an der Spitze. Dieser Wettbewerb war mir bislang nicht bekannt. https://mobil.krone.at/1872806
http://www.bundesheer.at/archiv/a2019/edel...aid/index.shtml

Der Beitrag wurde von Seneca bearbeitet: 27. Feb 2019, 17:28
 
Hummingbird
Beitrag 27. Feb 2019, 17:41 | Beitrag #2082
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Erstaunlich das Russland teilnimmt. Unter anderem sogar mit einer Mannschaft, die ausschließlich aus Frauen besteht.

Der Beitrag wurde von Hummingbird bearbeitet: 27. Feb 2019, 17:50
 
400plus
Beitrag 1. Mar 2019, 13:44 | Beitrag #2083
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Gold gab's für GER 1, Silber für GER 2, Bronze für eines der österreichischen FüUB-Teams. xyxthumbs.gif

http://www.bundesheer.at/archiv/a2019/edel...kel.php?id=5326
 
Hummingbird
Beitrag 1. Mar 2019, 16:40 | Beitrag #2084
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Erstaunlich das Fernmelder so weit vorne mitspielen.
 
Forodir
Beitrag 1. Mar 2019, 22:18 | Beitrag #2085
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Ähh,..warum?


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Hummingbird
Beitrag 2. Mar 2019, 05:51 | Beitrag #2086
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Dachte ich mir halt so, weil die Fernmelder die ich so angetroffen habe, meist nicht so superfit waren. Nichts gegen Fernmelder...
 
Forodir
Beitrag 2. Mar 2019, 09:35 | Beitrag #2087
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Ich vermute einfach mal das diese Mannschaft einfach genug Zeit zum Trainieren gehabt hatte, unsere Fernmelder aus Murnau waren damals auch häufig vorne bei den Brigade Meisterschaft dabei, aber waren natürlich immer die selben und die hatten sonst keinen Auftrag tounge.gif


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Father Christmas
Beitrag 2. Mar 2019, 09:48 | Beitrag #2088
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Hier nochmal die Ergebnisliste (2 Wettkampftage, 40km, 4.000 Höhenmeter)


DNF:
MNE I - bereits am ersten Tag
ITA I - bereits am ersten Tag
RUS III - bereits am ersten Tag; reines Frauenteam, hat das Ziel erreicht, wurde aber wegen zwei Ausfällen aus der Wertung genommen (lt. Facebook)
JgB23 - am zweiten Tag

Disqualified:
alle am zweiten Tag


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Für neuen Bildschirm, hier [ X ] Nagel einschlagen.

ZITAT(Wodka @ 28. Sep 2015, 12:38) *
Zur Kritik an der deutschen Justiz. Natürlich foltert die deutsche Justiz nicht, denn das würde bedeuten, dass ein Richter das Foltern anordnet. Damit verkennt der Fragesteller bereits die Gewaltenteilung in Deutschland. Für Folter ist nach der Gewaltenteilung die Exekutive zuständig.


#flapjackmafia
 
400plus
Beitrag 2. Mar 2019, 10:16 | Beitrag #2089
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Schade, dass man außer bei den Deutschen und Österreichern die Einheiten nicht erkennen kann. Sind die Amerikaner extra aus Vermont eingeflogen, oder waren das einfach ein paar Skibegeisterte von der US Army Europe? biggrin.gif
 
Dave76
Beitrag 2. Mar 2019, 11:23 | Beitrag #2090
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ZITAT(400plus @ 2. Mar 2019, 10:16) *
Schade, dass man außer bei den Deutschen und Österreichern die Einheiten nicht erkennen kann. Sind die Amerikaner extra aus Vermont eingeflogen, oder waren das einfach ein paar Skibegeisterte von der US Army Europe? biggrin.gif

Jupp, es war ein Team der Vermont National Guard, 86th Infantry Brigade Combat Team (Mountain).


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"Two possibilities exist: either we are alone in the Universe or we are not. Both are equally terrifying." - Arthur C. Clarke
Proud member of Versoffener Sauhaufen™!
#natoforum
 
Icewolf
Beitrag 2. Mar 2019, 14:17 | Beitrag #2091
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Weswegen wurden die zwei Teams denn disqualifiziert?
 
Phade
Beitrag 11. Mar 2019, 14:05 | Beitrag #2092
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Hatten wir das schon?

https://esut.de/2019/03/fachbeitraege/ruest...der-bundeswehr/

Interessant:

- Derzeit befinden sich in der Bundeswehr MP2 (Uzi), MP5 und MP7 in verschiedenen Ausführungen in Nutzung. Die MP7 soll demnächst in weiteren Umfängen beschafft werden und die MP2 ersetzen.
- Derzeit gibt es Überlegungen, im Zuge der Harmonisierung mit dem Zulauf des neuen Standardgewehrs das G27 als querschnittliches Zielfernrohrgewehr (Designated Marksman Rifle, DMR-Rolle) einzusetzen.
- Bedingt dadurch, dass die 300 Winchester Magnum bei Reichweiten jenseits von 1.000 Metern mit der aktuell genutzten Munition an ihre Grenzen stößt, wird auch für die regulären Scharfschützen ein neues Gewehr in einem Kaliber, welches eine effektive Einsatzreichweite gegen Personenziele von bis zu 1.500 Metern aufweist, betrachtet. Das leistungsfähige Kaliber soll die Infanterie dazu befähigen, beispielsweise feindliche sMG-Trupps (schweres Maschinengewehr), die mit .50er MGs Schussentfernungen von ca. 1.200 m erreichen, effektiv und punktgenau bekämpfen zu können. Die Funktionale Fähigkeitsforderung für das neue Gewehr wird nach ES&T-Informationen derzeit erarbeitet und soll in der ersten Jahreshälfte 2019 fertiggestellt werden.
- Das auf dem MG42 basierende Rheinmetall MG3 feiert dieses Jahr seinen 50. Geburtstag in der Truppe. Da die Produktion bereits in den 1970er Jahren eingestellt wurde, ist beabsichtigt, im Zuge von Regenerationsmaßnahmen etliche Tausend neu Gehäuse fräsen (!) zu lassen. So soll das bewährte Universal-MG in 7,62 mm x 51 mit der hohen Kadenz von 1.200 Schuss/Minute vor allem auf Gefechtsfahrzeugen als Fliegerabwehr-, aber auch als Blenden-MG mittelfristig noch in Nutzung bleiben.
- Als weiteres neues Maschinengewehr läuft aktuell das MG6 zu. Dabei handelt es sich um die von Dillon Precision hergestellte M134D, eine Gatling-Mehrrohrwaffe in 7,62 mm x 51 mit sehr hoher Kadenz. Das MG6 wird bei den Spezialkräften als Bewaffnung auf Fahrzeugen, Festrumpfschlauchbooten und im leichten Unterstützungshubschrauber H145M zum Einsatz kommen.
 
400plus
Beitrag 11. Mar 2019, 14:11 | Beitrag #2093
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Da der Artikel sie gar nicht erwähnt: Sind die G3ZF endgültig ausgemustert und als DMR durch G28 ersetzt worden?
 
Xizor
Beitrag 11. Mar 2019, 18:59 | Beitrag #2094
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ZITAT(Phade @ 11. Mar 2019, 14:05) *
Da die Produktion bereits in den 1970er Jahren eingestellt wurde, ist beabsichtigt, im Zuge von Regenerationsmaßnahmen etliche Tausend neu Gehäuse fräsen (!) zu lassen. So soll das bewährte Universal-MG in 7,62 mm x 51 mit der hohen Kadenz von 1.200 Schuss/Minute vor allem auf Gefechtsfahrzeugen als Fliegerabwehr-, aber auch als Blenden-MG mittelfristig noch in Nutzung bleiben.


Und das geht schneller/ ist billiger als die Beschaffung MG5? Oder gibt es da noch neue/mehr Hindernisse? Ich dachte die sei zwar verspätet aber ansonsten reibungslos angelaufen?
 
NielsKar
Beitrag 11. Mar 2019, 19:54 | Beitrag #2095
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Für die genannten Zwecke präferiert man die höhere Kadenz des MG3. Das MG5 wurde eher in Richtung infanteristisch ausgelegt. Jedenfalls habe ich das so vernommen.


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peter
Beitrag 11. Mar 2019, 20:42 | Beitrag #2096
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ZITAT(Phade @ 11. Mar 2019, 14:05) *
Hatten wir das schon?

https://esut.de/2019/03/fachbeitraege/ruest...der-bundeswehr/

... das MG6 zu. Dabei handelt es sich um die von Dillon Precision hergestellte M134D,...


Dillon Precision != Dillon Aero...

mkg

peter


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SpezPi(Ppl)301
Beitrag 12. Mar 2019, 07:15 | Beitrag #2097
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Gefräste Gehäuse beim MG 3.....vor 70 Jahren hat man aus Kostengründen, Rationalisierung in der Fertigung Blechprägeverfahren verwand. Die Schweizer haben die Gehäuse gefräst....macht 6 kg Unterschied.....zwischen MG3 und MG 57...wobei letzteres kein Klon ist....
 
kaitano
Beitrag 12. Mar 2019, 08:02 | Beitrag #2098
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ZITAT(peter @ 11. Mar 2019, 20:42) *
Dillon Precision != Dillon Aero...

Das sind die mit den Wiederladepressen


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Der Weisse Hai
Beitrag 12. Mar 2019, 09:19 | Beitrag #2099
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ZITAT(kaitano @ 12. Mar 2019, 08:02) *
ZITAT(peter @ 11. Mar 2019, 20:42) *
Dillon Precision != Dillon Aero...

Das sind die mit den Wiederladepressen


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Der Beitrag wurde von Der Weisse Hai bearbeitet: 12. Mar 2019, 09:21


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maschinenmensch
Beitrag 16. Mar 2019, 18:53 | Beitrag #2100
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ZITAT(SpezPi(Ppl)301 @ 12. Mar 2019, 07:15) *
Gefräste Gehäuse beim MG 3.....vor 70 Jahren hat man aus Kostengründen, Rationalisierung in der Fertigung Blechprägeverfahren verwand. Die Schweizer haben die Gehäuse gefräst....macht 6 kg Unterschied.....zwischen MG3 und MG 57...wobei letzteres kein Klon ist....


Offenbar wäre die Herstellung neuer Gehäuse im Blechprägeverfahren technisch insgesamt aufwändiger als fräsen. Da die Waffen für Fahrzeuganwendungen gedacht sind, spielt das Gewicht keine Rolle. Evtl. kann man die Gehäuse auch in besserem Material fertigen, so dass sie länger halten, schließlich eignet sich nicht jeder Stahl gleich gut fürs Kanten.

ZITAT
Das auf dem MG42 basierende Rheinmetall MG3 feiert dieses Jahr seinen 50. Geburtstag in der Truppe. Da die Produktion bereits in den 1970er Jahren eingestellt wurde, ist beabsichtigt, im Zuge von Regenerationsmaßnahmen etliche Tausend neu Gehäuse fräsen (!) zu lassen. So soll das bewährte Universal-MG in 7,62 mm x 51 mit der hohen Kadenz von 1.200 Schuss/Minute vor allem auf Gefechtsfahrzeugen als Fliegerabwehr-, aber auch als Blenden-MG mittelfristig noch in Nutzung bleiben.


Kleiner Nachtrag, man hat 70 000 MG3 geschreddert. Vorher das Hirn einschalten hätte viel Steuergeld gespart.

https://www.tagesspiegel.de/politik/problem...n/11787958.html

ZITAT
In der Bundeswehr gibt es offensichtlich nicht nur Probleme mit der Treffsicherheit des Sturmgewehrs G36. Auch andere Waffen erwiesen sich als unzuverlässig oder wurden schlicht entsorgt. So hat die Bundeswehr größere Sorgen mit dem langgedienten Maschinengewehr des Typs MG 3. Nicht nur die Infanterie benutzte diese Maschinengewehre, vor allem dienten sie als Bordwaffen für Panzer, Schützenpanzer und Lkw.


Von den einst 139 000 Gewehren, so stellten auf einer Tagung im April 2010 die „Nutzungsleiter Handwaffen“ fest, seien nur noch wenig mehr als 10 000 Stück in der Truppe vorhanden. Insider aus der Waffenbewirtschaftung der Bundeswehr berichten, dass die Bundeswehr mehr als 70 000 Stück dieser Waffen aufgrund der Abrüstungsbestimmungen vernichten ließ, darunter Neuwaffen aus der Verteidigungsreserve. Gleichzeitig monierten Wehrbeauftragter und Truppe eine immer komplizierter werdende Versorgungslage mit diesen Waffen. Ein interner Bericht aus dem Jahr 2011 stellte fest, dass in einem Jägerbataillon von ursprünglich vorgesehenen 109 Maschinengewehren noch gerade zwölf MG3 überhaupt einsatzfähig gewesen seien. Der Grund: Rissbildungen in den Blechgehäusen. Neue Gehäuse allerdings ließen sich nur schwer beschaffen. Auf dem Weltmarkt bot die Waffen lediglich das Unternehmen POF in Pakistan an.


Der Beitrag wurde von maschinenmensch bearbeitet: 16. Mar 2019, 19:00
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 19. July 2019 - 16:02