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> Marine-News, Sammelthread
Merowinger
Beitrag 5. Jul 2019, 16:20 | Beitrag #3151
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Nachtrag zu den Todesopfern (offizielle russische Seite) aus SPON von des Ubootes Losharik (detaillierte Risszeichnung):
ZITAT
Die 14 ums Leben gekommenen Soldaten waren größtenteils Militärs hohen Ranges: Zehn Kapitäne ersten und zweiten Ranges, unter ihnen zwei "Helden Russlands", ausgezeichnet mit dem höchsten Orden des Landes.
[...]
Die Männer hätten zunächst einen "zivilen Industrievertreter" evakuiert, gemeint ist wohl ein Ingenieur, dann das Feuer bekämpft, so Minister Schoigu. Mindestens vier Besatzungsmitglieder sollen überlebt haben.
[...]
Der Großteil der Besatzung, der Ruhezeit hatte, habe sich nicht rechtzeitig schützen können und sei erstickt.

Das ist ungewöhnlich und entspricht den NATO Rangcodes OF-4 und OF-5.

Als Ursache wird ein Feuer im Batterieraum genannt, ausgelöst durch einen Kurzschluss in der Schaltzentrale, was dann Kabel oder Öl entzündete. Die 14 Seeleute starben demnach an Rauchvergiftungen.
ZITAT
Durch das Belüftungssystem sei der Rauch in die anderen Bereiche des U-Boots gezogen. Der Besatzung blieb demnach nicht genug Zeit, sich zu schützen. Lediglich fünf überlebenden Besatzungsmitgliedern sei es gelungen, das Feuer zu löschen und das U-Boot wieder nach oben zu befördern.
[...]
Laut einem Transkript des Kremls habe Shoigu geantwortet: "Der Kernreaktor des Schiffs ist komplett isoliert und unbemannt. Die Crew hat alle notwendigen Maßnahmen durchgeführt, um den Reaktor, der voll funktionsfähig ist, zu beschützen."

Schliesslich zur Zuordnung der Einheit:
ZITAT
Das Boot würde in diesem Fall nämlich zum sogenannten Direktorat für Tiefseeforschung gehören, auch unter der Abkürzung "Gugi" bekannt. Es handelt sich dabei um eine eigene Abteilung des russischen Generalstabes
[...]
Die Boote würden für ein "eigenes Set von separaten Missionen" eingesetzt: das Sammeln von Informationen am Meeresboden zum Beispiel, den Aufbau von Infrastruktur dort, also zum Beispiel Abhörsensoren, und ähnliches. Auch Bergungsoperationen an havarierten U-Booten wären damit möglich, das Einsammeln von Teilen abgestürzter Flugzeuge oder Satelliten am Meeresgrund.

Beheimatet in Peterhof mit dem Titel/der Funktion "Hydronaut" (als Analogon zu Kosmonauten), und als solche ungewöhnlich hoch bezahlt mit 500.000 bis 600.000 Rubel (Stand 2009): Ab 500m Tiefe verdoppelt sich der Sold durch Zulage(n).

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 5. Jul 2019, 17:26
 
Schwabo Elite
Beitrag 6. Jul 2019, 00:32 | Beitrag #3152
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Das U-Boot war bekannt als Testeinheit, die Crew bestand gänzlich aus Offizieren. Da verwundert OF-4 aufwärts nicht wirklich. Die Leute müssen ja alle studiert und mehrere Jahre Erfahrungen gesammelt haben.


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SailorGN
Beitrag 6. Jul 2019, 09:45 | Beitrag #3153
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Aufgrund der Geheimhaltung um dieses Boot wird man da keine SaZ/Kontraktniki verwenden... wobei ich glaube(!), dass das hohe Ranglevel, der Sonderstatus und die Konstruktion des Bootes sowie die Art der Missionen einer "normalen" Kriegsschiffroutine mit Übungen zur Brandbekämpfung und Evakuierung (bei den Tauchtiefen ist Leckbekämpfung sinnlos) eher abträglich sind. Dass gleich die halbe Besatzung durch Rauchgase ausgeschaltet wird deutet an, dass keine/nicht genug Atemschutzeinrichtungen (Schnellretter, fest installierte Anschlüsse, tragbare Geräte) vorhanden waren... Und das entweder zu viele Menschen in einer Kugel waren oder die Kugeln nicht gegeneinander verschlossen wurden. Die Konstruktion ist ja gerade optimal für Verschlüsse/Rauchgrenzen. Achtung, nochmal Spekulatius: Ich kann mir auch vorstellen, dass 1-2 Kugeln zu schnell verschlossen wurden und die Männer eingesperrt waren, was zusammen mit wenigen/keinen Rettungsgerät zu den Ausfällen führte. Ein Indiz darauf ist für mich auch, dass von 14 Toten gesprochen wird, aber keine Verletzten erwähnt werden. Letzteres würde für mich darauf hindeuten, dass man Rauchgasopfer noch evakuieren konnte.


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Merowinger
Beitrag 12. Jul 2019, 11:34 | Beitrag #3154
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Video: Die US Küstenwache erwischt einen Halbtaucher mit Drogen im Wert von 570 Mio USD.
 
Dave76
Beitrag 12. Jul 2019, 15:04 | Beitrag #3155
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ZITAT
Neue Jagd-Unterseeboote unterstreichen Frankreichs Weltmacht-Ambition

Den Stapellauf der «Suffren» lässt sich Präsident Macron nicht entgehen. Die neuen U-Boote sind besonders geräuscharm und damit schwer zu orten.
12.7.2019

https://www.nzz.ch/international/macron-u-b...tion-ld.1495302


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Praetorian
Beitrag 13. Jul 2019, 15:13 | Beitrag #3156
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Die Diskussion um Vergabeordnungen findet sich jetzt im PuG


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Saures Gurkerl
Beitrag 16. Jul 2019, 17:38 | Beitrag #3157
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ZITAT
The Thales-developed Martlet missile made its debut on a Type 23 frigate as it hit a target boat in the Irish Sea after taking off from HMS Sutherland.

https://www.telegraph.co.uk/news/2019/07/16...-wake-tensions/


Die Royal Navy hat erstmals testweise einen Martlet Lenkflugkörper von einem Schiff abgefeuert.
 
400plus
Beitrag 27. Jul 2019, 07:58 | Beitrag #3158
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ZITAT
Am 17. Juli hat der Generalinspekteur der Bundeswehr neue Betriebsstofftransporter für die Marine ausgewählt. Sie werden deutlich leistungsfähiger als die bisherigen ausfallen.


Die Schiffe sollen als Klasse 707 bezeichnet werden und gegenüber den derzeitigen 704ern mehr Kraftstoff (15.000 Kubikmeter statt bisher 11.5000) aufnehmen können. Die geplante Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 Knoten, Besatzung rund 20 Mann.

marine.de

Frage hierzu:
ZITAT
Der jetzt projektierte Neubau stellt sicher, dass Deutschland spezifische Verpflichtungen gegenüber der NATO in der Marinelogistik einhalten kann: die Bereitstellung von insgesamt fünf „Logistics Ships Small“ ab 2024


Gibt es diese Verpflichtungen irgendwo online zu sehen? Mein Google nach entsprechenden Begriffen ergab immer nur die 2%-Debatte.

Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 27. Jul 2019, 08:01
 
Schwabo Elite
Beitrag 27. Jul 2019, 10:06 | Beitrag #3159
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Interessant. Findet jemand etwas dazu, ob die neuen 707er zu einem bekannten Typ gehören? Es gibt ja eine ganze Reihe AO®-Typen bei internationalen Werften als fertig entwickelte Typen.


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Praetorian
Beitrag 27. Jul 2019, 10:20 | Beitrag #3160
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Zur Terminologie:
"Auswahlentscheidung" heisst hier, dass eine Handlungsoption ggf. mit grundsätzlichen Rahmendaten zur Deckung einer identifizierten Fähigkeitslücke ausgewählt wurde. Hier der Neubau von zwei Einheiten.
"Auswahlentscheidung" heisst hier nicht, dass ein konkretes Design und/oder ein konkreter Anbieter ausgewählt wurde.

Es gab zum Nachfolger Sea Lynx oder zum System Sturmgewehr auch bereits "Auswahlentscheidungen", ohne dass ein konkretes Muster bzw. Modell ausgewählt wurde.


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Merowinger
Beitrag 27. Jul 2019, 12:33 | Beitrag #3161
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Interessant ist auch: Zukünftig 20 Container anstelle von 2 jetzt. Länge, Breite, Tiefgang und Tonnage werden praktisch identisch zu den EGVs sein (der NOK lässt grüßen) bei 100% mehr Kraftstoff und einem Bruchteil der Stammbesatzung.

Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft hatte da einmal 2015 einen Vorschlag "Marinebetriebsstofftransporter (MBT)" mit 18kn und 179m:
https://web.archive.org/web/20111128220604/...4-1-Tanker.html
AEGIR-18 von BMT ist ebenfalls für 18kn ausgelegt bei einer deutlich grösseren Stammbesatzung von 57 und 9.2m Tiefgang. Beide Modelle erreichen also ersteinmal nicht die geforderten 20kn.

KN-Online:
ZITAT
die beiden vorhandenen Schiffe sind seit Juni jedoch nicht mehr fahrbereit. Die „Spessart“ liegt zur Überholung in einer Werft an der Weser, die „Rhön“ in Wilhelmshaven im Marinearsenal. Sie ist nach einem schweren Unfall mit einem Rettungsboot im Juni noch nicht wieder einsatzbereit.
Vor der Entscheidung des Generalinspekteurs wurde auch der Kauf von zwei zivilen Serientankern als schnellere Alternative geprüft. Dabei wurde allerdings die geforderte Geschwindigkeit von 20 Knoten zum Problem, wie Marinesprecher Poll bestätigte. Zivile Öltanker sind in der Regel zwischen 14 und 16 Knoten schnell.
[...]
Beim Neubau der deutschen Tanker soll die Planung so zügig wie möglich erfolgen. „Die Marine unterstützt das BAAINBw massiv mit Personal“, so Krause.


Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 27. Jul 2019, 16:45
 
SailorGN
Beitrag 27. Jul 2019, 22:46 | Beitrag #3162
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ZITAT
„Die Marine unterstützt das BAAINBw massiv mit Personal“
Sollte die Kompetenz für Beschaffung nicht irgendwann mal ans BAAINBw gehen? So mit TSK-Entlastung und so? Irgendwie komisch, aber beim Glotzen auf den Rhein entwickelt man anscheinend keine Kompetenz.... wallbash.gif

Mit den Tanker gurkt man nun schon fast genauso lange rum wie mit den MKS. Hatten sich CDU/SPD nicht bereits VOR dem 2. Los K130 drauf geeinigt? Die Teile sollten schon 2013 projektiert werden, weil gewisse Ha...nseatische MdB sich da Chancen für Bl...autuch tragende Werften ausgerechnet hatten? wink.gif


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Schwabo Elite
Beitrag 28. Jul 2019, 02:10 | Beitrag #3163
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Äh, Moment, das zweite Los K130er ist was anderes als die MKS 180. Letztere laufen jetzt als F126er. Aber ja, in der Koalition ist das seit Jahren durch. Denkt man so...


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SailorGN
Beitrag 28. Jul 2019, 09:53 | Beitrag #3164
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Also, die neuen Tanker wurden etwa zeitgleich mit den MKS in die Planungen aufgenommen. Das war noch um 2010. Damals™ war dann alles klar, die einzige FRage (und auf diese bezog ich mich mit meinem leicht sarkastischen Kommentar auch) war, welches Großprojekt (Tanker oder MKS) zuerst drankommt. Dann kam noch die Diskussion um JSS dazwischen und schlussendlich die Zwischenentscheidung für das 2. Los K130 (weil man mit dem anderen Kram noch zu Potte kam).


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PzArt
Beitrag 29. Jul 2019, 10:01 | Beitrag #3165
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Zu den neuen Tankern:

https://esut.de/2019/07/meldungen/ruestung2...uer-die-marine/

 
Reitlehrer
Beitrag 29. Jul 2019, 12:15 | Beitrag #3166
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Interessant wäre, ob die Tanker auch bewaffnet werden?

Es gibt ja einerseits die Meinung, dass Unterstützungsschiffe keine Bewaffnung benötigen, da sie

a) abseits vom Kampfgeschehen eingesetzt werden
b) von den begleitenden Kriegsschiffen geschützt werden

Das diese Rechnung nicht immer aufgeht haben ja z.B. die Briten mit der Versenkung der "Atlantic Conveyor" erfahren, deren Verlust sie schlimmer getroffen hat, als der Untergang der Sheffield.
Auch die VAE haben ja den Verlust der "Swift" beklagen müssen.

Daher wäre zumindest RAM und eine 27mm für die Tanker sinnvoll, oder zumindest eine Möglichkeit der Zurüstung wie es z.B. mit SeaRAM der Fall ist, um bei entsprechenden Szenarien den Schutz zu realisieren.

Das Tanker bewaffnet werden können, hat ja die US Navy gezeigt deren "Sacramento"Klasse 1x NATO Sea Sparrow, 2 x Phalanx und 4 x MG ausgestattet war und die "Supply" Klasse, die bei Stapellauf mit 1 X Sea Sparrow, 2 x Phalanx, 2 x25mm und 4 X MG bewaffnet war. (Quelle: Weyers Flottentaschenbuch 94/95)
 
xena
Beitrag 29. Jul 2019, 12:32 | Beitrag #3167
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US-Flottenversorger waren schon immer bewaffnet. Eigentlich auch die Versorger anderer NATO Länder. Erst nach dem Kalten Krieg hat man, aus Kostengründen und weil man die Streitkräfte reduziert hat, damit begonnen diese zu entwaffnen.


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Eine komplette Waffenübersicht (naja, fast komplett... ...naja auch nicht fast komplett, aber sehr vieles...):

waffen-der-welt.alices-world.de

 
400plus
Beitrag 29. Jul 2019, 12:47 | Beitrag #3168
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Auch die deutschen Einsatzgruppenversorger sind bewaffnet (4x MLG27), haben aber auch eine militärische Besatzung. Die Betriebsstofftransporter der Rhön-Klasse (und auch schon die Walchensee-Klasse davor) sind zivil besetzt und unbewaffnet. Da auch die Nachfolger zivil bemannt werden sollen, gehe ich davon aus, dass diese auch unbewaffnet sein werden.
 
NielsKar
Beitrag 29. Jul 2019, 16:28 | Beitrag #3169
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ZITAT(400plus @ 29. Jul 2019, 13:47) *
Auch die deutschen Einsatzgruppenversorger sind bewaffnet (4x MLG27), haben aber auch eine militärische Besatzung. Die Betriebsstofftransporter der Rhön-Klasse (und auch schon die Walchensee-Klasse davor) sind zivil besetzt und unbewaffnet. Da auch die Nachfolger zivil bemannt werden sollen, gehe ich davon aus, dass diese auch unbewaffnet sein werden.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass darüber nachgedacht wird auch die neuen Tanker modular auf die Aufnahme von MLG 27 vorzubereiten.
Dies ist wohl für das MZES (Nachfolger Tender) geplant und für die EGV denkt man ja sogar über modulares RAM nach.

Das würde bei den Tankern dann angeblich in einer Art Doppelrolle von einigen Besatzungsmitgliedern passieren, bei Bedarf/Gefährdung würden Angehörige der zivilen Besatzung unverzüglich (oder im Zweifelsfall für die geplante Einschiffung des MLG) in einen aktiven Reservedienst 'wechseln' und wären befugt das MLG27 zu bedienen. Darüber hinaus gibt es ja auch noch die MSK an Bord.


Ich habe mal die Suchfunktionen benutzt aber keine Quelle bezüglich der Tanker gefunden, meine mich daran aber erinnern zu können.


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Merowinger
Beitrag 29. Jul 2019, 22:40 | Beitrag #3170
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Die EGVs sind meines Wissens für 2x RAM vorverkabelt und haben zwei designierte Positionen für den Werfer. Unklar ist mir allerdings wie die Feuerleitung angedacht ist.
 
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Beitrag 30. Jul 2019, 10:25 | Beitrag #3171
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Vielleicht als SeaRAM?


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400plus
Beitrag 30. Jul 2019, 11:47 | Beitrag #3172
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Offenbar werden es doch 42 Mann Besatzung auf den Tankern, geplant sind drei Besatzungen für zwei Schiffe: Twitter Deutsche Marine
 
Praetorian
Beitrag 30. Jul 2019, 11:52 | Beitrag #3173
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Die EGV haben ein Thales Variant als See- und Luftsuchradar. Das ist grundsätzlich in der Lage, ein für den Einsatz von RAM ausreichendes Luftlagebild zu unterstützen. Neben der Vorrüstung für RAM [in der Form zweier 21-Zellen-Werfer, nicht SeaRAM] sind die EGV noch für eine Ausstattung mit einer EloKa-Suite vorbereitet, die zumindest bei kooperativen Zielen (hier aktiv strahlenden radargelenkten Seezielflugkörpern oder aktiv strahlenden Trägerplattformen) da noch beitragen kann.


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Merowinger
Beitrag 30. Jul 2019, 16:52 | Beitrag #3174
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ZITAT(400plus @ 30. Jul 2019, 12:47) *
Offenbar werden es doch 42 Mann Besatzung auf den Tankern, geplant sind drei Besatzungen für zwei Schiffe: Twitter Deutsche Marine

Kann aber auch schlicht ein Fehler sein während 3x 20 gemeint war. Allerdings wird man den 2x 42 Menschen, die man jetzt auf den Tankern hat, eine weitere Perspektive ab 2024 geben wollen - was bei 2x 20 gar nicht aufgeht.

Zur Vollständigkeit aus Twitter:
ZITAT
Zusätzlich können die zivil besetzten Schiffe noch bis zu 30 weitere Kojen für Personal/ Bordeinsatzkomponente zur Verfügung stellen
Da könnte also sogar ein Hangar mit drin sein.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 30. Jul 2019, 17:27
 
MeckieMesser
Beitrag 30. Jul 2019, 20:06 | Beitrag #3175
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Dürfte ein MASS eigentlich von Zivil bedient werden?
 
Black Hawk
Beitrag 31. Jul 2019, 14:33 | Beitrag #3176
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Gibt es eigentlich so eine Art Gesamtkonzept oder zeitlichen Ablaufplan, was die Zukunft Versorger der Marine betrifft?
2025 werden 2 der EGV ebenfalls fast 25 Jahre auf dem Buckel haben.


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Was mach ich hier?
 
Majestic
Beitrag 31. Jul 2019, 14:54 | Beitrag #3177
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NH90 Nato Frigate Helicopter wird neuer Bordhubschrauber der Marine

- Auswahlentscheidung getroffen
- Ersatz für Sea Lynx MK 88A
- Ca. 24-26 Stk geplant.
- parlamentarische Bewilligung für 2020 erwartet
- Bezeichnung "Mehrrollenfähiger Fregattenhubschrauber (MRFH) basiert auf der Grundlage des NH 90 Sea Lion und soll mit der französischen Variante NFH Caiman wesentliche Gemeinsamkeiten aufweisen


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"Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage - David Lloyd George"


 
Merowinger
Beitrag 10. Aug 2019, 17:28 | Beitrag #3178
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NDR: Die zwei Tanker sollen europäisch ausgeschrieben werden.
 
Schwabo Elite
Beitrag 10. Aug 2019, 22:55 | Beitrag #3179
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Na, da bin ich ja mal gespannt.


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plumbum
Beitrag 11. Aug 2019, 07:31 | Beitrag #3180
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Harland & Wolff, Partner von TKMS beim Fregatten Projekt Type 31e der Briten, ist insolvent.




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Viele Grüße

Plumbum
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 22. August 2019 - 07:57