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> Resolute Support (ehem. ISAF), Teil II rund um Afghanistan
Schwabo Elite
Beitrag 8. Aug 2009, 10:49 | Beitrag #1
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Ab heute geht's hier weiter. smile.gif

Der Beitrag wurde von Almeran bearbeitet: 1. Nov 2016, 18:44


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HannesKrötz
Beitrag 8. Aug 2009, 10:52 | Beitrag #2
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Erster biggrin.gif

ZITAT
Taliban töten drei Nato-Soldaten

Zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Afghanistan hat sich die Sicherheitslage in Afghanistan verschärft: Bei einem Angriff der Taliban starben drei Nato-Soldaten im Süden des Landes.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641071,00.html


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Crazy Butcher
Beitrag 8. Aug 2009, 10:53 | Beitrag #3
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@Nite
eine offensive der bundeswehr allein hätte auch kein anderes ergebnis zur folge gehabt.

Der Beitrag wurde von Crazy Butcher bearbeitet: 8. Aug 2009, 10:54


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Hummingbird
Beitrag 8. Aug 2009, 11:13 | Beitrag #4
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Die Koalitionstruppen können Räume freikämpfen. Aber diese können mangels Personal danach nicht gehalten werden. So dreht man sich im Kreis.
 
Panzerfuchs
Beitrag 8. Aug 2009, 12:29 | Beitrag #5
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Und die Konsequenz : Es werden mehr Truppen gefordert.
Aber jeder wehrt schon wieder ab, siehe Stellungnahme Bundeswehrverband.
Da war heute bei uns in der NOZ ein netter Artikel.
 
Freestyler
Beitrag 8. Aug 2009, 12:57 | Beitrag #6
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Mehr Truppen bringen nicht mehr Sicherheit, wenn auch die sich nur im Lage aufhalten bzw. dieses nur zu Patrouillen verlassen, um dorthin wieder zurückzukehren.
Die Bundeswehr könnte schon wesentlich mehr erreichen, wenn
(1.) sich die Zusammensetzung der Truppen vor Ort nachhaltig ändert, d.h. mehr Kampftruppen, weniger Unterstützung: In Kunduz könnte (zahlenmäßig) mittlerweile ein verminderter Bataillonsgefechtsverband stationiert werden - der eine komplett anderes Verhältnis von Kämpfern und Unterstützern aufweist (aber nicht weniger einsatz- und durchhaltefähig wäre)
(2.) die Bundeswehr die Lektion der Amerikaner beherzigt und umsetzt und aus den großen Feldlagern hinaus in die Fäche geht, dort kleine Patrol Bases einrichtet, die strategisch wichtiges Terrain überwachen und so die Bewegungsfreiheit der Taliban wesentlich nachhaltiger einschränken würden als Patrouillen und gleichzeitig als Ausgangs-, Anlauf- und Versorgungpunkt für Patrouillen dienen könnten.

Zweifellos würden diese kleinen Stützpunkte sofort zum Angriffsziel der Taliban werden, sodass die Einrichtung zumindest einer Fire Support Base mit PzH2K notwendig macht, um erstere schnell und wirksam unterstützen zu können. Bemannt werden könnten die Patrol Bases durch jeweils einen verstärkten deutschen Infanteriezug, einen weiteren afghanischen Infanterie- oder Polizeizug mit seinen deutschen Mentoren sowie Unterstützungsteilen, u.a. einem Sanitätstrupp, für "Hearts and Minds".

Grundsätzlich sehe ich die Ring Road als Schlüssel zum Erfolg. Sicherung und Ausbau der Ring Road würden nicht nur die Versorgung der ISAF-Truppen erleichtern, sondern auch zum wirtschaftlichen Aufschwung aller an der Ring Road lebenden Afghanen beitragen (alle Bevölkerungszentren Afghanistans liegen an dieser Straße) und so die Unterstützung der Taliban schwinden lassen. Von der Ring Road aus könnten dann zunächst weitere große Verbindungsstraßen zu allen PRTs gebaut werden und so die Bewegungsfreiheit und Unterstützung für die Taliban weiter eingeschränkt werden.



Edit: Bataillonsgefechtsverband Kunduz mit Stab, Stabs- und Versorgungskompanie, Feldjägerkompanie inkl. PTTs, Infanteriekompanie inkl. OMLTs, zwei weiteren Infanteriekompanien, schwere Kompanie inkl. Aufklärungszug, Artilleriebatterie, Pionierkompanie. Letztere stellen gleichzeitig auch die Feldlagersicherung zur Entlastung der Infanterieverbände, die wiederum die Combat Outposts / Patrol Bases bemannen, Patrouillen fahren und eine Mobile Operations Group / Quick Reaction Force stellen

Der Beitrag wurde von Freestyler bearbeitet: 8. Aug 2009, 13:08


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ZITAT(Kreuz As)
Entweder eine Frau fingern oder schiessen gehen. Dann geht das zucken im Zeigefinger auch wieder weg.
 
Panzerfuchs
Beitrag 8. Aug 2009, 13:01 | Beitrag #7
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@Freestyler
xyxthumbs.gif

Da stimme ich dir zu ....
 
Crazy Butcher
Beitrag 8. Aug 2009, 17:50 | Beitrag #8
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FOBs kann man auch ohne goßartige artillerie/cas-unterstützung. es gibt genug freiflächen die es erlauben in einem großen radius abzusichern, ohne dass der feind sich gedeckt annähern kann. da reicht die reichweitenüberlegenheit der schon vorhandenen waffen vollkommen aus, um sich gegen handwaffenbeschuss abzusichern. notfalls kann man wirklich die schon vorhandene cas-unterstützung anfordern.


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stillermitleser
Beitrag 8. Aug 2009, 18:03 | Beitrag #9
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@ Freestyler: Kann mich da eigentlich nur anschliessen. Bloß, wie bekommt man die Politiker und Generale dazu, zu zuhören das auch umzusetzen?
Wenn die USA und andere grosse Länder in der NATO kenen Druck auf Deutschland ausüben, wird dieses Konzept wahrscheinlich nicht einegführt.


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ZITAT
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Je fester man davon überzeugt ist, im Recht zu sein, desto natürlicher ist der Wunsch, jeden anderen mit allen Mitteln dahin zu bringen, ebenso zu denken. - George Orwell
 
Freestyler
Beitrag 8. Aug 2009, 18:05 | Beitrag #10
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Ich denke nicht, dass es die Taliban in diesem Fall beim Einsatz von Handwaffen belassen werden, sondern dann auch schwerere Waffen einsetzen werden wie z.B. 106mm Raketen, rückstoßfreie Geschütze und Mörser. Wesentlicher Vorteil von Artillerie ist die schnellere Reaktionszeit: CAS müsste mangels eigener (geeigneter) Flugzeuge von weiter oben angefordert werden, in der FOB springt die Geschützbedienung an ihr Geschütz, richtet und eröffnet das Feuer. Zudem dürfte die Anzahl der verfügbaren und fertig ausgebildeten Artilleriebeobachter deutlich über der der verfügbaren FACs / JFSTs liegen, letztere ohnehin Mangelware sind und nicht einmal annähernd genug da wären, um allen Combat Outposts, Patrouillen und Mobile Operation Groups ein JFST zu unterstellen.
Gegenüber den vorhandenen Waffen hat Artillerie den Vorteil der deutlich höheren Wirkung im Ziel, im direkten Beschuss können die vorhandenen Waffen praktisch nichts gegen einen in Compound ausrichten - es gibt Videos von Angriffen der Apaches mit 30mm Bordkanone, die Geschosse haben lediglich die Farbe der Außenwände angekratzt...


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ZITAT(Kreuz As)
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Hummingbird
Beitrag 8. Aug 2009, 22:40 | Beitrag #11
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ZITAT(Freestyler @ 8. Aug 2009, 19:05) *
es gibt Videos von Angriffen der Apaches mit 30mm Bordkanone, die Geschosse haben lediglich die Farbe der Außenwände angekratzt...
Kannst du die Quelle noch nachvollziehen? Würde mich interessieren.
 
KäpnBlaubär
Beitrag 9. Aug 2009, 08:11 | Beitrag #12
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ZITAT(Hummingbird @ 8. Aug 2009, 23:40) *
ZITAT(Freestyler @ 8. Aug 2009, 19:05) *
es gibt Videos von Angriffen der Apaches mit 30mm Bordkanone, die Geschosse haben lediglich die Farbe der Außenwände angekratzt...
Kannst du die Quelle noch nachvollziehen? Würde mich interessieren.


Was hat den ein 08/15 AH64 in Afghanistan an 30mm Munition geladen? Bestimmt nicht 1200 Schuss ausschießlich HE oder?

Naja unabhängig davon bedarf es sicherlich einer Menge 30mm Munition um die Wirkung einer 155mm Granate zu erziehlen.


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Freestyler
Beitrag 9. Aug 2009, 10:50 | Beitrag #13
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ZITAT(Hummingbird @ 8. Aug 2009, 21:40) *
Kannst du die Quelle noch nachvollziehen? Würde mich interessieren.

Ja, das eine war in einer Folge von "Ross Kemp in Afghanistan" oder "Ross Kemp returns to Afghanistan", das andere war ein Bericht aus dem Korrengal-Valley. Heute abend kann ich dazu mehr schreiben, dann bin ich wieder an meinem PC.


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ZITAT(Kreuz As)
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Panzermaus
Beitrag 9. Aug 2009, 20:17 | Beitrag #14
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Wenn es wirklich zu so etwas wie FOBs kommen sollte, wie schnell könnte die BW eigentlich ihr Feldhaubitzen reaktivieren? Denn ne 2000er da hin zu karren finde ich viel zu umständlich und ineffizient. Die FH kann ja einfach per Hubschrauber dorthin transportiert werden (machen die Briten und Amis ja nicht anders). Stellt sich halt nur noch die Frage, ob es auch genug Personal noch dafür gibt.
 
Charos
Beitrag 9. Aug 2009, 22:04 | Beitrag #15
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Interessantes Konzept, hab da noch ein paar Fragen zu:

Wie groß ist solch ein verstärkter Zug und wie ist er zusammengesetzt? Wie schaut das bei den Afghanen aus und wer sind ihre Mentoren, BGS, BW?
Was rennt dadrin noch an Unterstützern rum?
Hat dann jeder von diesen Außenposten ein Geschütz?
Wie sind diese aufgebaut, ausgerüstet und wie groß etwa?
Wie weit sind sie voneinander entfernt?
Gibts da schon praktische Erfahrungen zu?

Fragen über Fragen...


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Praetorian
Beitrag 9. Aug 2009, 22:17 | Beitrag #16
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ZITAT(KäpnBlaubär @ 9. Aug 2009, 09:11) *
Was hat den ein 08/15 AH64 in Afghanistan an 30mm Munition geladen? Bestimmt nicht 1200 Schuss ausschießlich HE oder?

Für die M230 des Apache ist nur eine Gefechtspatrone eingeführt - M789 HEDP, eine Kombination aus Spreng/Splitter und Hohlladung mit irgendwas um 25 Gramm Explosivmasse.
Auf dem Papier wirksamer Radius gegen Mannziele vier Meter bzw. 50 mm RHAe auf 2500 Meter.


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Nite
Beitrag 9. Aug 2009, 22:18 | Beitrag #17
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ZITAT
U.S. says evidence Taliban chief dead "pretty conclusive"
Sun Aug 9, 2009 3:36pm EDT

By Alamgir Bitani

PESHAWAR, Pakistan (Reuters) - The United States said on Sunday the evidence was "pretty conclusive" that Pakistani Taliban leader Baitullah Mehsud is dead, while a senior Taliban commander denied reports of infighting among its leaders.

The White House had earlier said it could not confirm the Pakistan government's claims that Pakistani Taliban chief Baitullah Mehsud had been killed by a CIA drone.

But asked on Sunday if Baitullah had been killed in the attack, national security adviser Jim Jones told NBC's "Meet the Press": "We think so. We put it in the 90 percent category."

"We know that there are some reports now from the Mehsud tribe that he wasn't (killed), but the evidence is pretty conclusive."

The comments add to a volley of unverifiable claims and counter-claims by the Pakistani government and the Taliban that have surrounded the reported death of Mehsud last Wednesday.

Western governments with troops in Afghanistan are watching to see if any new Pakistani Taliban leader would shift focus from fighting the Pakistani government and put the movement's weight behind the Afghan insurgency led by Mullah Mohammad Omar.

Taliban commanders have said the government is fabricating reports of dissent within its ranks to promote division and undermine the movement.

Taliban commander Wali-ur-Rehman earlier on Sunday denied reports he had been involved in a shootout with a rival for the Pakistani Taliban leadership, Hakimullah Mehsud.

Wali-ur-Rehman, speaking by telephone from an undisclosed location to a Reuters reporter who had spoken with him several times before, also denied that any tribal council meeting, or shura, had taken place to decide on a successor to Baitullah.

"There are no differences. There was no fighting. We both are alive, and there was no special shura meeting," he said.

Hakimullah would call journalists soon to prove he too was alive, Rehman said.

"He definitely will call you and tell you everything," he said.

Asked about Wali-ur-Rehman's comments, an intelligence officer in the region, who declined to identified, told Reuters: "He's just making it up. The shootout took place and some wounded were shifted to North Waziristan."

NOT DEAD

Hakimullah Mehsud had earlier denied that Baitullah Mehsud was killed by the U.S. drone strike in the first place.

Baitullah's deputy, Noor Said, told Reuters by telephone that a video would soon be released to prove that Baitullah was still alive.

But Pakistani military spokesman Major General Athar Abbas told Reuters it was "quite certain" Baitullah was dead.

"The problem is we don't have material evidence and that won't be available for quite some time because obviously it's a remote and inaccessible area," Abbas said.

Baitullah, who suffers from diabetes, has been ill and has not been looking after the movement's affairs for the past three months, Rehman conceded.

U.S. officials have said the death of Baitullah, if confirmed, could set the movement back temporarily but was unlikely to cripple the Taliban in Pakistan or have a big impact on efforts to stem the group's resurgence in Afghanistan.

Some analysts have said the Pakistani leadership would be split over who should be the next chief, suggesting denials of his death could be aimed at buying time to choose a new leader.

"In terms of the region, it (Baitullah's death) means that the Pakistani armed forces and the Pakistan government are doing quite well in terms of their fight against extremism," White House's Jim Jones said.

"Baitullah Mehsud was the public enemy number one in Pakistan, so it's their biggest target, and we've already seen evidence of dissension in the ranks about who's going to follow him."

Hakimullah, who controls fighters in the Orakzai, Kurram and Khyber tribal regions, is regarded as one of the leading contenders to replace Baitullah Mehsud, who had a $5 million U.S. bounty on his head.

Wali-ur-Rehman is another shura member and a former spokesman for Baitullah.

(Additional reporting by Kamran Haider; Writing by Jason Subler; editing by Patrick Graham)

Quelle: Reuters.com


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Ceterum censeo asseculas Dais esse necandam.

#flapjackmafia #GuaranáAntarctica #arrr #PyramidHoneyTruther
 
KäpnBlaubär
Beitrag 10. Aug 2009, 05:53 | Beitrag #18
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ZITAT(Praetorian @ 9. Aug 2009, 23:17) *
ZITAT(KäpnBlaubär @ 9. Aug 2009, 09:11) *
Was hat den ein 08/15 AH64 in Afghanistan an 30mm Munition geladen? Bestimmt nicht 1200 Schuss ausschießlich HE oder?

Für die M230 des Apache ist nur eine Gefechtspatrone eingeführt - M789 HEDP, eine Kombination aus Spreng/Splitter und Hohlladung mit irgendwas um 25 Gramm Explosivmasse.
Auf dem Papier wirksamer Radius gegen Mannziele vier Meter bzw. 50 mm RHAe auf 2500 Meter.


Danke xyxthumbs.gif
Je nach wand kann ich mir da vorstellen das nicht viel Wirkung erzielt wird.


@Panzermaus

Dacht ich mir auch schon. Sind die eigentlich eingelagert oder bereits verschrottet wurden?


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jubel, jubel, freu, freu...
 
Panzerfuchs
Beitrag 10. Aug 2009, 15:44 | Beitrag #19
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Das ist aber dumm gelaufen .... rofl.gif

http://soldatenglueck.de/2009/08/10/18786/...schaltet-video/

Soviel zum Thema Luftüberwachungung und Sicherung von Räumen. xyxthumbs.gif
Wenn man ( politisch ) wollte wäre das nun mal kein Problem.
Abgesehen von der nichtverfügbarkeit eines entsprechenden Waffensystems bei der BW hmpf.gif

Der Beitrag wurde von Panzerfuchs bearbeitet: 10. Aug 2009, 15:44
 
Panzermaus
Beitrag 10. Aug 2009, 15:59 | Beitrag #20
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ZITAT(KäpnBlaubär @ 10. Aug 2009, 06:53) *
@Panzermaus

Dacht ich mir auch schon. Sind die eigentlich eingelagert oder bereits verschrottet wurden?


Afaik sind die mit Masse in den Depots. Genau so wie eine recht große Zahl an 7,5to GL.

 
wARLOCK
Beitrag 10. Aug 2009, 17:14 | Beitrag #21
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irgendwo gab es doch mal eine übersicht was die bundeswehr an großgerät ungefähr im depot stehen hat,nur leider find ich die seite gerade nicht.kann hier irgendwer helfen?


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nüchtern betrachtet, sah es besoffen besser aus
 
Freestyler
Beitrag 10. Aug 2009, 17:38 | Beitrag #22
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ZITAT(Charos @ 9. Aug 2009, 21:04) *
Wie groß ist solch ein verstärkter Zug und wie ist er zusammengesetzt? Infanteriezug (~35 Soldaten), unterstellte Teile des schweren Zuges (MILAN; GraMaWa, Scharfschützen), unterstellte Teile der schweren Kompanie (Wiesel MK / TOW, JFST / VB), unterstellte externe Teile (FAC, AB, Pioniere), auf Zusammenarbeit angewiesene Teile (Artillerie, Luftwaffe, Heeresflieger)
Wie schaut das bei den Afghanen aus und wer sind ihre Mentoren, BGS, BW? Bei ANA sind es OMLTs der Bundeswehr, bei ANA sowohl Polizei als auch Feldjäger.
Was rennt dadrin noch an Unterstützern rum? Wo?
Hat dann jeder von diesen Außenposten ein Geschütz? Nein eine oder mehrere Firebase unterstützt alle Außenposten im Umkreis (bei PzH2K ~ 35km) mit Artilleriefeuer, unter Umständen können zusätzlich kleinere Firebases mit Mörsern auch noch vorhanden sein.
Wie sind diese aufgebaut, ausgerüstet und wie groß etwa? Google "Combat Outpost" wink.gif
Wie weit sind sie voneinander entfernt? Nicht weiter als 35km von der Firebase, ansonsten lage- und geländeabhängig
Gibts da schon praktische Erfahrungen zu? Amerikaner und Briten machen das so, ich hab mir das nicht selber ausgedacht...


@Hummingbirg: Bzgl. der Bilder muss ich erst noch die Ross-Kemp-Folgen durchschauen, braucht noch nen bissel...

Der Beitrag wurde von Freestyler bearbeitet: 10. Aug 2009, 17:40


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ZITAT(Kreuz As)
Entweder eine Frau fingern oder schiessen gehen. Dann geht das zucken im Zeigefinger auch wieder weg.
 
Redeagle
Beitrag 11. Aug 2009, 13:21 | Beitrag #23
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Der Beitrag wurde von Redeagle bearbeitet: 27. Aug 2010, 12:27


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„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin
"Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein." (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)
„Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.“
 
Rapax
Beitrag 11. Aug 2009, 13:51 | Beitrag #24
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General McCrystal wird auf jeden Fall mehr Truppen fordern, aber ich glaube nicht das er sich die schlechte Lage deswegen ausgedacht hat.
 
Panzerfuchs
Beitrag 11. Aug 2009, 16:00 | Beitrag #25
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Für den Wunsch nach mehr Soldaten werden nun die Grundlagen geschaffen. smokin.gif
Auch eine Art die Politik zum Handeln zu bewegen xyxthumbs.gif
 
Hummingbird
Beitrag 20. Aug 2009, 17:21 | Beitrag #26
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Vom famosen John D. McHugh gibt es einen neuen Beitrag über den Zustand der afghanischen Armee:

http://www.guardian.co.uk/world/video/2009...nistan-military

Wer die Arbeiten von John D. McHugh noch nicht kennt, dem seien die anderen Beiträge auch wärmstens empfohlen.

 
Rapax
Beitrag 20. Aug 2009, 20:02 | Beitrag #27
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Das ist vom 27. März diesen Jahres. Daran ist nichts neues.
 
Delta
Beitrag 20. Aug 2009, 20:27 | Beitrag #28
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Wer versucht, die ANA nach dem Vorbild einer westlichen Armee zu formen und das von heut auf morgen will, der hat eh was falsch verstanden. Ich kenn die Buben als ziemlich willige, tapfere, leider aber auch nachlässige und zu 100% nach Befehlstaktik mit Extremmikromanagement geführte Soldaten, was bedeutet, das die ganze Sache auf taktischer Ebene mit den Führern steht und fällt, die tatsächlich Entscheidungskompetenz haben. Echte Entscheidungskompetenz fängt auf der Ebene General an. Und die geben keine Kompetenzen ab, das widerspricht ihrer Kultur und der Art, wie Ansehen im Land generiert wird. Nur wer entscheiden darf und das auch auf allen Ebenen tut, wird als wichtig und mächtig wahrgenommen. Und wer jetzt versucht, nen Vergleich mit den deutschen Streitkräften herzustellen, der hat noch nie erlebt, wer das Anforderungsformular für 60 Paar Stiefel abzuzeichnen hat, bevor der Mensch von der Stock Control auch nur ansatzweise daran denkt, irgendwas rauszugeben. Ihr zweites Problem ist Logistik und Planung, aber das ist ne andere Baustselle und hat direkt auch mit der anderen Klamotte zu tun. Dafür kann man aber davon ausgehen, dass der einfache Soldat zu 95% genau das tut, was ihm von seinen Vorgesetzten befohlen wurde. Dafür wird er auch bezahlt, nicht fürs Mitdenken, wobei letzteres nebenbei vorraussetzen würde, das er verraten bekommt, was sein Auftrag ist.

Egal, im Endeffekt ist es reichlich Latte, wie die meinen, ihren Laden in den Griff zu kriegen. Die meisten haben Erfahrung als Kämpfer, teilweise auch Führer und füllen diese Rollen aus und das ist es, was zählt. Diese ganzen anderen Unzulänglichkeiten sind vollkommen irrelevant, solang es der ANA gelingt, in der Breite Präsenz zu zeigen und zusammen mit der ANP ein Gefühl von Sicherheit und Staatsmacht in die Winkel bringt. Hier gehts nicht um Kompanie gegen Kompanie im RÜZ, bei dem Taktik und Feinheiten entscheidend wären, sondern um den bisschen unbeholfenen, aber grossen Besen in einem COIN-Szenario.


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Thou canst not kill that which doth not live. But you can blast it into chunky kibbles.
 
evil-twin
Beitrag 22. Aug 2009, 12:42 | Beitrag #29
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Bericht über den Wahlverlauf in Nord-Afghanistan. Interessant ist zu sehen, dass die ANA bei Kunduz bereits schwere Artilleriegeschütze einsetzt:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Afg...0,331022/824304
 
Hummingbird
Beitrag 24. Aug 2009, 03:01 | Beitrag #30
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ZITAT
Deutsche Patrouille von Aufständischen angegriffen

Berlin/Kunduz, 23.08.2009, Stand: 16 Uhr.

Eine deutsche Patrouille, die afghanische Behörden beim Transport von Wahlunterlagen unterstützte, wurde am 22. August in der Nähe der Ortschaft Nawabad im Distrikt Kunduz durch Aufständische angegriffen.

Dabei wurde ein Fahrzeug Dingo durch RPG-Treffer in den Motorraum so schwer beschädigt, dass das Fahrzeug aufgegeben werden musste. Deutsche Soldaten kamen dabei nicht zu Schaden.

Die Patrouille setzte den Auftrag mit den übrigen Fahrzeugen fort und erreichte die örtliche Polizeistation. Die Wahlunterlagen konnten im Laufe des heutigen Tages durch afghanische Kräfte vollständig der Auswertung zugeführt werden.
Bundeswehr.de
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 17. October 2019 - 21:30