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> Interventionen in Mali und Sahara-Afrika, Europa gegen den internationalen Terror in den ehemaligen Kolonien
PzBrig15
Beitrag 12. Jan 2013, 20:13 | Beitrag #1
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Am 11.01.2013 haben französiche Militäreinheiten aktiv in die innerstaaatlichen Kämpfe in Mali eingegriffen . Nachdem die Aufständischen / Islamisten fast den kompletten Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten wurden von der französischen Regierung Einheiten entsandt. Bereits am ersten Tag der Intervention gelang es den Luftgelandeten Einheiten zusammen mit Regierungssoldaten die startegisch wichtige Stadt Konna in der Landesmitte unter Kontrolle zu bringen. In die Kämpfe waren sowohl Einheiten der Fremdenlegion als auch Kampfjets der franz. Luftwaffe verwickelt. Mit Luftunterstützung gelang es noch in der Nacht zum 12.01.2013 weitere Kräfte mit Lufttransport ins Land zu bekommen. Bei den Kämpfen soll ein Pilot eines Hubschraubers der Franzosen ums Leben gekommen sein. Welche Hubschrauber genau beteiligt waren , wurde nicht mitgeteilt. Nach ARD-Berichten sollen auch Kampfhubschrauber im Einsatz gewesen sein. Auf den wenigen gezeigten Bildern waren Hubschrauber vom Typ Cougar zu sehen. Die Kampfjets waren Mirage und als Transportflugzeug Herkules - Maschinen.
Laut Kommentar vom deutschen Aussenminister Westerwelle werden keine deutschen "Kampftruppen" dort entsandt oder eingesetzt . Die amerikanische Regierung erwägt eine Unterstützung der Franzosen durch Logistik und Aufklärungsmittel.
Textquelle : ARD-Nachrichten online und N-TV-Online
Meine Frage : Ist es der Hubschraubert Tiger HAC / HAP, der dort im Einsatz ist ?

Der Beitrag wurde von PzBrig15 bearbeitet: 12. Jan 2013, 20:16
 
Holzkopp
Beitrag 12. Jan 2013, 20:27 | Beitrag #2
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Bis jetzt hab ich nur Fotos von Gazelle gesehen.

Bei Wiegold findet man ein paar zusätzliche Hinweise und Übersetzungen französischer Quellen.


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Das ständige Nachgeben der Klugen begründet die Diktatur der Dummen.
 
Praetorian
Beitrag 12. Jan 2013, 20:27 | Beitrag #3
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ZITAT(PzBrig15 @ 12. Jan 2013, 20:13) *
Bei den Kämpfen soll ein Pilot eines Hubschraubers der Franzosen ums Leben gekommen sein.

Infanteriewaffenbeschuss zweier Gazelle, ein Besatzungsmitglied wurde getroffen und verstarb später trotz medizinischer Versorgung als Folge der Verletzungen.


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kato
Beitrag 12. Jan 2013, 21:04 | Beitrag #4
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Beide Gazelle sollen übrigens vorläufig nicht einsatzfähig sein.
 
seventy6er
Beitrag 12. Jan 2013, 23:22 | Beitrag #5
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Wie kommen französische Medien denn darauf zu schreiben, das französische Soldaten gemeinsam mit Deutschen vorgehen würden?
Wurde von deutscher Seite natürlich dementiert, aber wie wahrscheinlich kann den ein Einsatz von dt. Spezialkräften zusammen mit franz. Kameraden sein?

Wenn da gar nichts dran wäre, wieso gibt es dann anderslautende Artikel? Die Franzosen wären doch die letzten, die sich eingestehn würden, die Hilfe der Deutschen zu brauchen/etc.
 
Grenadier
Beitrag 12. Jan 2013, 23:23 | Beitrag #6
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Zum Thema:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fran...a-a-877165.html
 
General Gauder
Beitrag 12. Jan 2013, 23:24 | Beitrag #7
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Wenn das KSK da unten ist und sich ein Franzose gegenüber der Presse verplapert Schreiben die Medien sowas natürlich.
Wobei natürlich niemand sagen kann ob das KSK dort unten wirklich ist.
Ich kann mir auch nicht vorstellen das sollten sie wirklich dort unten sein, das die Regierung das jemals zu geben würde.

Der Beitrag wurde von General Gauder bearbeitet: 12. Jan 2013, 23:24


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Freestyler
Beitrag 13. Jan 2013, 02:35 | Beitrag #8
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Ernsthaft? Jeder Einsatz benötigt ein Bundestagsmandat, das gilt auch für das KSK. Und was soll das KSK in Mali machen, was die französische Spezialkräfte nicht selbst können?

rolleyes.gif


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ZITAT(Kreuz As)
Entweder eine Frau fingern oder schiessen gehen. Dann geht das zucken im Zeigefinger auch wieder weg.
 
General Gauder
Beitrag 13. Jan 2013, 02:54 | Beitrag #9
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ZITAT(Freestyler @ 13. Jan 2013, 02:35) *
Ernsthaft? Jeder Einsatz benötigt ein Bundestagsmandat, das gilt auch für das KSK. Und was soll das KSK in Mali machen, was die französische Spezialkräfte nicht selbst können?

rolleyes.gif

Hey ich hab nirgends gesagt das die da unten sind nur eine mögliche erklärung für die Medien Berichte und alle Einsätze des KSK sind Geheim ergo wird das niemand raus posaunen.


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Nite
Beitrag 13. Jan 2013, 03:12 | Beitrag #10
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ZITAT(Freestyler @ 13. Jan 2013, 02:35) *
Ernsthaft? Jeder Einsatz benötigt ein Bundestagsmandat, das gilt auch für das KSK. Und was soll das KSK in Mali machen, was die französische Spezialkräfte nicht selbst können?

rolleyes.gif

KUT?


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docschneider55
Beitrag 13. Jan 2013, 07:38 | Beitrag #11
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Kann es sein das damit Deutsche innerhalb der Fremdenlegion gemeint sind?
Aber warum sollten sie das explizit erwähnen? confused.gif


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docschneider55
Beitrag 13. Jan 2013, 08:01 | Beitrag #12
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Heute auf der Seite von Le Figaro:



Ich bin verwirrt!!!


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Nite
Beitrag 13. Jan 2013, 08:06 | Beitrag #13
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Der Le Figaro ist die Ausgangsquelle des Gerüchts, der Rest der Welt beruft sich nur darauf. Belege irgendeiner Art gab es vom Le Figaro alelrdings keine. Ich tippe mal auf Panne, und einen Praktikanten der aufgrund des Ursprungsartikel schnell eine Karte gebastelt hat.


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PzBrig15
Beitrag 13. Jan 2013, 11:43 | Beitrag #14
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ZITAT(Freestyler @ 13. Jan 2013, 02:35) *
Ernsthaft? Jeder Einsatz benötigt ein Bundestagsmandat, das gilt auch für das KSK. Und was soll das KSK in Mali machen, was die französische Spezialkräfte nicht selbst können?
rolleyes.gif


So steht es in den Gesetzen. Allerdings war bei der Evakuierungsoperation in Libyen damals die Diskussion ausgebrochen ob es ein bewaffneter Einsatz war . Für mich ist es ein bewaffneter Einsatz wenn Waffen mitgeführt werden. Damals waren die beteiligten Einheiten in den Transall-Maschinen jedenfalls gut bewaffnet . Das man das damals nicht durch die nachträgliche Genehmigung im Bundestag gemacht hat war für mich unverständlich. Eine Mehrheit war natürlich dafür das deutsche Bürger damals aus dem Ölfeld ausgeflogen waren.
Aber juristisch ist es immer ein Hick-Hack mit fadenscheinigen Ausflüchen. Zum Thema bewaffneter Einsatz nochmal eine Frage : Jeder Bankräuber der eine Waffe dabei hat und in der Hand hält wird wegen bewaffnetem Überfall angeklagt. Soldaten die ihre Waffe zu einem Einsatz mitnehmen wären demnach auch in einem bewaffneten Einsatz, oder ?
KSK-Einsätze unterliegen aber einer speziellen Geheimhaltungspflicht. Und das ist auch gut so ! Wobei ich selbst nicht glaube das dort KSK-Kämpfer im Einsatz sind. Aus welchen Gründen ?

Zum Waffeneinsatz
Soeben auf einem franz. Video gesehen wie sogar eine " Storm Shadow" an einer Mirage angebracht war beim Start. Beachtlich !

Der Beitrag wurde von PzBrig15 bearbeitet: 13. Jan 2013, 12:28
 
Trym
Beitrag 13. Jan 2013, 13:08 | Beitrag #15
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Könnte es sich nicht sein das dt. Kräfte passiv vorort sind, um evtl. dt. Flüchtlinge/Evakuierte zu empfangen? Kann mir, bei dieser Lage, nicht vorstellen das Mitarbeiter des AA nur mit einem Taschenmesser dort rumrennen.
Vielleicht läuft es so ab, wie bei der Operation in Libyen...

 
Gepard B2L
Beitrag 13. Jan 2013, 13:44 | Beitrag #16
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http://www.zeit.de/politik/deutschland/201...satz-ausbildung

 
Grenadier
Beitrag 13. Jan 2013, 15:47 | Beitrag #17
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http://www.tagesschau.de/ausland/mali-staatskrise110.html
 
PzBrig15
Beitrag 13. Jan 2013, 15:54 | Beitrag #18
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Der Bundesaussenminister hat ja auch expliziet von " keine Kampftruppen" gesprochen. Diese Formulierung läst Spielraum.
 
Grenadier
Beitrag 13. Jan 2013, 15:57 | Beitrag #19
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Was mich immer wieder an solchen Berichten wundert: Die wenigen Toten auf Seiten der "Aufständischen" - Meines Erachtens nach lässt das darauf schließen, dass die Kämpfe entweder nicht so intensiv waren wie von den Medien berichtet oder die angeblich schlecht ausgerüsteten und ausgebildeten "Aufständischen" sind selbiges gar nicht.
 
Thomy
Beitrag 13. Jan 2013, 16:00 | Beitrag #20
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ZITAT
Ich bin verwirrt!!!


Ich gehe mal von den deutschen Ausbildern vor Ort aus. Vor ein, zwei Monaten war zumindest mal eine Reportage über die im Spiegel.
 
stillermitleser
Beitrag 13. Jan 2013, 16:51 | Beitrag #21
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ZITAT(Grenadier @ 13. Jan 2013, 15:57) *
Was mich immer wieder an solchen Berichten wundert: Die wenigen Toten auf Seiten der "Aufständischen" - Meines Erachtens nach lässt das darauf schließen, dass die Kämpfe entweder nicht so intensiv waren wie von den Medien berichtet oder die angeblich schlecht ausgerüsteten und ausgebildeten "Aufständischen" sind selbiges gar nicht.

Ich denke auch, das durch die Presse viel aufgebauscht wird. Wäre nicht das erste mal. Schließlich geht es um Einschaltquoten und Auflagensteigerungen.


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ZITAT
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Warhammer
Beitrag 13. Jan 2013, 17:27 | Beitrag #22
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Die Truppendichte ist dort auch einfach nicht so hoch. Die Islamisten im Norden haben nur ein paar Tausend Kämpfer. Da die loyalen Reste der Malischen Streitkräfte allerdings auch nicht viel mehr einsatzfähige Verbände haben dürften, reichen bei den großen Entfernungen auch geringe Verluste um die Kontrolle der Islamisten in einigen Teilen des Landes zu brechen. Zumal ein paar hundert Legionäre mit Luftunterstützung auch eine andere Hausnummer sind als die durchschnittliche afrikanische Miliz...


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kato
Beitrag 13. Jan 2013, 17:56 | Beitrag #23
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ZITAT(Grenadier @ 13. Jan 2013, 15:57) *
Die wenigen Toten auf Seiten der "Aufständischen"

Wieso wenig?

Die bisher veröffentlichten Statements gehen im wesentlichen in den ersten 24 Stunden von einem Gefecht aus. Bei diesem wurden Zahlen im Bereich >100 Tote veröffentlicht (bei je nach Quelle bis zu 50 eigenen Verlusten auf Seiten der malischen Armee). Es handelte sich um das Zurückschlagen eines vor kurzem in das Dorf Konna vorgerückten Rebellenkampftrupps im Umfang von maximal zwei, drei Kompanien. Die Verlustzahlen sind vermutlich aufgebauscht, dürften aber unter Einbeziehung von Verwundeten als "Verlusten" (casualties) in realistischem Rahmen liegen.

Daneben gab es noch den Intercept des Konvois. Bei diesem, wenn man zwischen den Zeilen liest, wurde der Intercept aufgrund starkem Feindfeuer und eigenen Verlusten abgebrochen (nach Beschädigung von ganzen vier Feindfahrzeugen gegenüber Beschädigung beider angreifender Hubschrauber), woraufhin man positiv veröffentlichte dass der Konvoi erst mal nicht mehr vorrückte. Zum Einsatz kamen zwei Gazelle der 4eme RHFS. Diese sollen in den nächsten Tagen durch eine geringe Zahl Tiger ergänzt bzw. ersetzt werden.

Die Luftschläge durch die französische Luftwaffe sind zwar durchaus da, aber in der Masse doch eher gering, hauptsächlich da sich das auf die recht kleine im Tschad stationierte Schwadron stützt. Zum Einsatz kamen vier Mirage 2000D sowie zwei KC-135 zum Auftanken. Zwei weitere Mirage 2000D sowie zwei Mirage-F1CR-Aufklärungsflugzeuge und ein dritter Tanker stehen zusätzlich zur Verfügung, bei dem Umfang wird die Sortie-Rate gegenüber dem ersten Tag eher ab- als zunehmen. Eine Verstärkung dieser Luftwaffentruppen ist nicht vorgesehen, ergänzende Aufklärungskapazität soll durch die nigerianische Luftwaffe gestellt werden, im Bedarfsfall steht eine Schwadron Rafale bereit zur Verlegung in die Sahara. Zu beachten ist, dass dieselbe Basis bzw. Schwadron eigentlich auch die Flugverbotszone über Darfur überwachen sollte, was wohl im Moment eher in den Hintergrund tritt.

Als Bodentruppen stehen in Mali eine knappe Kompanie der 21e RIMa sowie ein Zug der 1er REC als Initial-Entry in Bamako, dazu sollte heute eine Kompanie der 2e RIMa aus Frankreich als Verstärkung verlegt werden. Aufgabe der Marinetruppen (im Gegensatz zu dem Zug Legionären) ist nicht die Unterstützung der malischen Armee, sondern die Sicherung Bamakos und dessen Flughafens zur eventuellen Evakuierung der bis zu 5000 sich in Mali aufhaltenden französischen Zivilisten.

Der Beitrag wurde von kato bearbeitet: 13. Jan 2013, 18:06
 
Dirk
Beitrag 13. Jan 2013, 19:47 | Beitrag #24
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Interessant auch die zeitgleich gescheiterte Geiselbefreiung eines Franzosen in Mogadishu... naja, da jemanden rauszubekommen ist ja auch nicht ganz einfach.

Es sollen ja 9 (?) Franzosen noch in der Hand von Islamisten sein, trotzdem haben die Franzosen das Unternehmen in Mali gestartet.


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PzBrig15
Beitrag 13. Jan 2013, 20:38 | Beitrag #25
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Laut der Facebook-Seite dieser Militäraktion sind 4 Kampfflugzeuge vom Typ Rafale zur Unterstützung verlegt worden.
HP der militärischen Operation in Mali

Anmerkung : Für die Öffentlichkeitsarbeiot der Franzosen bei dieser Operation schon mal den Daumen hoch.
Auch wenn man bei militärischen Operation wie dieser und anderer immer bedenken sollte wer die Informationen
öffentlich macht und mit welchem Hintergrund. Aber immer noch informativer und aktueller wie die knappen Meldungen der Bundeswehr
auf der Webseite des deutschen Heeres.
 
stillermitleser
Beitrag 13. Jan 2013, 20:54 | Beitrag #26
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Wiegold

ZITAT
Eine ungenannte französische Quelle soll sich allerdings nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP überrascht gezeigt haben von der Kampfkraft, Ausbildung und Ausrüstung der Islamisten:

“What has really struck us is how up-to-date their equipment is, and the way they’ve been trained to use it,” the official said. “At the start, we thought they would be just a load of guys with guns driving about in their pick-ups, but the reality is that they are well-trained, well-equipped, and well-armed. From Libya they have got hold of a lot of up-to-date, sophisticated equipment which is much more robust and effective than we could have imagined.”


------------

Was für Einheiten und Fähigkeiten können die afrikanischen Truppensteller zur Verfügung stellen?


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ZITAT
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PzBrig15
Beitrag 13. Jan 2013, 22:02 | Beitrag #27
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Wenn jetzt Länder wie Grossbritanien und Dänemark ihre Logistische Unterstützung anbieten , ist das zwar sehr löblich, aber wirkt auf mich etwas wie zusammengewürfelt. Für solche Einsätze werden in Europa seit Jahren sogenannte EU Battle Groups ( EUBG) zusammengestellt, zertifiziert und für 6 Monate auf Abruf vorgehalten . Wenn nicht solche kurzfristig geplante und angelegte Einsätze nicht für die EU Battle Groups prädistiniert sind dann weiß ich es auch nicht. Aber man wird selbst in Europa auf absehbare Zeit keine einheitliche Politik , geschweige denn Militärpolitik hinbekommen.Leider ! ! !

Der Beitrag wurde von PzBrig15 bearbeitet: 13. Jan 2013, 22:02
 
SailorGN
Beitrag 13. Jan 2013, 22:17 | Beitrag #28
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Naja, die Battlegroups sind ja ein Anfang, genauso wie die Bi/Mulitlateralen Brigaden. Das Problem ist, das europäische Interessen immer auch nationale Interessen einzelner Mitgliedsländer sind.... und bisher gibt es da noch keinen "Ausgleichsmechanismus". Ich persönlich hätte kein Problem damit, das dt. Soldaten für primär frz. Interessen mit einstehen, wenn es umgedreht genauso ist. Aber da haperts ja gerade im eigenen Land. Mali war bis vor kurzem in Deutschland kein Thema (so wie ein Großteil Afrikas). Auch die Kongomission war sehr kurz und "glatt". Es gibt in D eigentlich keinen Politiker, der offen sagen kann, wer in Afrika strategische Partner sein könnten und warum. Dabei wäre das nur ehrlich... dann wären die Kriterien für den "Partner"status offensichtlich und andere Länder könnten sich daran orientieren (da ich denke, dass eine Partnerschaft mit D durchaus erstrebenswert ist).

Dass die Franzosen jetzt reingehen zeigt, dass sie mehr Sinn für Realpolitik haben als andere... und wahrscheinlich auch ein viel besseres Lagebild. Denn die "grande nation" wird ihren Ruf in Afrika weder durch eine mögliche Niederlage als auch mit Untätigkeit aufs Spiel setzen.


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Dans ce pays-ci, il est bon de tuer de temps en temps un amiral pour encourager les autres - Voltaire
Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist.
 
Nite
Beitrag 13. Jan 2013, 22:22 | Beitrag #29
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Als ob seit Ruanda noch irgendein westliches Land einen Ruf in Afrika zu verlieren hätte. ..


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ht_
Beitrag 13. Jan 2013, 22:27 | Beitrag #30
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ZITAT(sailorGN @ 13. Jan 2013, 22:17) *
Naja, die Battlegroups sind ja ein Anfang, genauso wie die Bi/Mulitlateralen Brigaden. Das Problem ist, das europäische Interessen immer auch nationale Interessen einzelner Mitgliedsländer sind.... und bisher gibt es da noch keinen "Ausgleichsmechanismus". Ich persönlich hätte kein Problem damit, das dt. Soldaten für primär frz. Interessen mit einstehen, wenn es umgedreht genauso ist. Aber da haperts ja gerade im eigenen Land. Mali war bis vor kurzem in Deutschland kein Thema (so wie ein Großteil Afrikas). Auch die Kongomission war sehr kurz und "glatt". Es gibt in D eigentlich keinen Politiker, der offen sagen kann, wer in Afrika strategische Partner sein könnten und warum. Dabei wäre das nur ehrlich... dann wären die Kriterien für den "Partner"status offensichtlich und andere Länder könnten sich daran orientieren (da ich denke, dass eine Partnerschaft mit D durchaus erstrebenswert ist).

Dass die Franzosen jetzt reingehen zeigt, dass sie mehr Sinn für Realpolitik haben als andere... und wahrscheinlich auch ein viel besseres Lagebild. Denn die "grande nation" wird ihren Ruf in Afrika weder durch eine mögliche Niederlage als auch mit Untätigkeit aufs Spiel setzen.


Die Bundeswehr hat gerade gestern ein Video über die D/F auf Ihrer Facebook Seite veröffentlicht.
Titel: D/F Brigade Seite an Seite

Nun haben wir einen Fall das der eine Partner dieser Partnerschaft in einem militärischen Einsatz steht und augenscheinlich auch etwas Hilfe benötigt oder benötigen wird. Wie viel wert haben diese Gemeinschaftsprojekte überhaupt noch?

@Nite: vollkommen Richtig!

Frage: Hat sich Frankreich schon länger im Hintergrund auf diesen Einsatz vorbereitet oder ging das jetzt wirklich erst nach dem Hilfegesuch des malischen Präsidenten los? Wenn ja, Respekt.
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 24. February 2019 - 02:07