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> Interventionen in Mali und Sahara-Afrika, Europa gegen den internationalen Terror in den ehemaligen Kolonien
SailorGN
Beitrag 13. Jan 2013, 22:31 | Beitrag #31
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Ich weiss nicht, wie die Afrikaner insgesamt das sehen.... nur dass abhängig vom Land sehr wohl differenziert wird. Da spielt neben der kolonialen Vergangenheit auch das Verhalten nach der Unabhängigkeit eine Rolle. Das Ruanda wirklich kein Ruhmesblatt der UN/des Westens war steht fest.... aber in wie weit wirkt sich dieses Geschehen auf den gesamten Kontinent aus? Wenn man nach der Rezeption des Geschehens in Europa geht, müsste jeder Afrikaner die "Weissen" hassen... aber sie tun es nicht. Sie sehen die einzelnen ErsteWeltMächte mehr vor dem Hintergrund ihrer eigenen Alltagserfahrungen. Also eher nach dem Motto "was bringt mir Land X in meinem täglichen Leben?" Die panafrikanische Sicht steckt in der Breite noch in den Kinderschuhen.


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PzBrig15
Beitrag 13. Jan 2013, 22:35 | Beitrag #32
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Die französischen Streitkräfte haben seit jeher einen anderen Bezug in Afrika als andere europäische Staaten . Das man dort mit einem relativ überschaubaren Kontingent schnell eingreifen kann ist deren Struktur und den Kräften in Afrika zu verdanken. Deutschland hat ja traditionell weder Truppen im Ausland stationiert als auch nicht so enge militärisch / diplomatische Kontakte die man jetzt nutzt . Alleine schon wegen den Ausbildungsunterstützungen in Afrika durch Frankreich kann man die Kontakte und den Ausbildungsstand gut nutzen .
 
kato
Beitrag 13. Jan 2013, 22:47 | Beitrag #33
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ZITAT(stillermitleser @ 13. Jan 2013, 20:54) *
Was für Einheiten und Fähigkeiten können die afrikanischen Truppensteller zur Verfügung stellen?

Die in den letzten Monaten beschlossene ECOWAS-Eingreiftruppe soll wohl ca drei Infantriebataillone aus jeweils einem Entsendestaat sowie weitere Unterstützungseinheiten aus verschiedenen Entsendestaaten in insgesamt ähnlichem Umfang umfassen. Zu den Unterstützungseinheiten dürften auch Hubschrauber primär der nigerianischen Luftwaffe in einstelliger Zahl gehören.

Von Seiten der AU wird die von der ECOWAS beschlossene Eingreiftruppe als um 40% zu klein angesetzt gehalten.

Aufgrund der Ausstattungssituation der Hauptentsendestaaten (Togo, Nigeria, Niger) dürften die Infantriebataillone eher als sehr leichte Infantrie auf LKWs ausfallen, vermutlich mit leichten bewaffneten Aufklärungsfahrzeugen zur Feuerunterstützung. Die nigerianische Armee ist unter diesen drei Ländern die einzige mit nennenswerten schweren Kampfunterstützungselementen, während die nigerische Armee zwar klein und simpel strukturiert (und professionell) ist, dafür aber sowohl Training durch die französische Armee als auch Erfahrung bzgl. Auslandseinsätzen mitbringt - die hatten sogar ein Bataillon im Golfkrieg.
 
Hummingbird
Beitrag 13. Jan 2013, 23:50 | Beitrag #34
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ZITAT(sailorGN @ 13. Jan 2013, 22:17) *
Dass die Franzosen jetzt reingehen zeigt, dass sie mehr Sinn für Realpolitik haben als andere...
Die Situation in Mali hat einiges zu tun mit der u.a. französischen Intervention in Libyen. Soviel zum Thema "Realpolitik"...
 
Parsifal
Beitrag 14. Jan 2013, 06:26 | Beitrag #35
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Zum einen Hummingbird. Zum anderen passt es grade gut ins Konzept von Hollande sich zu profilieren indem er jetzt den starken Mann markiert. Und das nächste ist dass man natürlich getrieben ist sich die Ressourcen die es in dieser Region gibt weiterhin zu sichern. Die Regierung Mali frisst zum Dank Frankreich aus der Hand und wird mit Schürfrechten (u.a. Uran) zahlen, ausserdem greift der Konflikt dann hoffentlich nicht weiter nach Niger über und sichert somit die dortigen Minen.

Die BRD macht da gerade einen Politikwechsel und versucht sich von Uran unabhängiger zu machen dank EE und Energiesparen. Für Deutschland wäre es somit eine irrelevante Geldverbrennung dort mitzumischen bzw. Verrat am eigenen Ideal. Merkel hats im übrigen nicht nötig mit zweifelhaften Einsätzen Deutschland weiter zu ruinieren, sie sitzt dank Steinbrück, SPD und naivem Volk fest genug Sattel. An Libyens Scharia- und Schlachthaus trägt man keine direkte Schuld - ausser dass man den europäischen Partnern nicht deren Kriegseinsatz ausredete und eindringlicher auf politische Lösung drang - sich gegen Libyen aufzulehnen war bisher Guidos beste Leistung als Außenminister.

Es ist jedenfalls wieder etwas um was sich Deutschland im Gegensatz zu Frankreich nicht kümmern müsste wenn es schlau wäre und was im im zweifelhaften Kopf-an-Kopf-Rennen um eine frühere Pleite, Frankreich wieder ein wenig weiter an den Abgrund bringt. Die sind eben im Zugzwang - entweder jetzt teuer investieren und auf Glück hoffen oder nichtsmachen und garantiert verlieren. Alternativen zur französischen Rohstoff- und Energiepolitik auszuloten bedürfen der Kreativität und sowas ist ein steiniger Weg.


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Nite
Beitrag 14. Jan 2013, 06:37 | Beitrag #36
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ZITAT(sailorGN @ 13. Jan 2013, 22:31) *
Ich weiss nicht, wie die Afrikaner insgesamt das sehen.... nur dass abhängig vom Land sehr wohl differenziert wird. Da spielt neben der kolonialen Vergangenheit auch das Verhalten nach der Unabhängigkeit eine Rolle. Das Ruanda wirklich kein Ruhmesblatt der UN/des Westens war steht fest.... aber in wie weit wirkt sich dieses Geschehen auf den gesamten Kontinent aus? Wenn man nach der Rezeption des Geschehens in Europa geht, müsste jeder Afrikaner die "Weissen" hassen... aber sie tun es nicht. Sie sehen die einzelnen ErsteWeltMächte mehr vor dem Hintergrund ihrer eigenen Alltagserfahrungen. Also eher nach dem Motto "was bringt mir Land X in meinem täglichen Leben?" Die panafrikanische Sicht steckt in der Breite noch in den Kinderschuhen.

Vorneweg, ich gebe zu dass man Eindruck natürlich auch alles andere als objektiv ist, allerdings habe ich in den letzten 1,5 Jahren sehr viele politische Diskussionen mit Afrikanern geführt, darunter auch einige aus dem francophonen Afrika. Ich muss jedoch auch dazu sagen dass die Masse meine Gesprächspartner der Mittel- und Oberschicht entstammt, insofern müssen deren Aussagen ebenfalls keineswes repräsentativ für ein allgemeines Stimmungsbild sein, wenn man bedenkt dass in vielen afrikanischen Ländern bis zu 95% dem bottom of the pyramid zugerechnet werden.
Nichtsdestotrotz war Ruanda hier immer wieder das Schlagwort, welches angeführt wurde um zu begründen warum man Europa, und noch viel mehr den USA, vorwirft in Afrika in erster Linie anzustreben den Zugang zu Rohstoffen zu sichern, während man in den Beteuerungen zum Thema Menschenrechte und Demokratie in erster Linie Lippenbekenntnisse sieht. Eine Sichtweise die aus meiner Sicht noch nicht einmal so falsch ist. Dass viele afrikanische Führer bei diesem Spiel aus Gründen der persönlichen Bereicherung freudig mitmachen kommt erschwerend hinzu.
Was die panafrikanische Sichtweise angeht, muss man das ganze denke ich differenziert betrachten. Die panafrikanische Idee der 60er Jahre ist klinisch tot, und wird derzeit eigentlich nur noch von Südafrika verfolgt, was jedoch in erster Linie mit der Geschichte des ANC als Exilorganisation und der späten "Unabhängigkeit" Südafrikas zu tun hat. Der ANC ist im Exil nun einmal gewisserweise auf dem Weltbild der 60er Jahre stehengeblieben, und ist daher zum Teil immer noch der ideologischen Mischung aus panafrikanischem Nationalismus und Sozialismus verbunden, während man sich im restlichen Afrika inzwischen massiv davon geköst hat, gerade auch in ehemals kommunistischen Staaten wie Mocambique und Angola. So wird auch die Idee der AU in erster Linie von Südafrika vorangetrieben und finanziert, wobei man hier gewissermaßen am falschen Ende beginnt, auf kontinentaler statt regionaler Ebene.
Andererseits gibt es durchaus eine politische Entwicklung hin zu einer Sichtweise die über die partikulare nationale Sicht hinausgeht, zu nennen während hierbei diverse regionale Abkommen, allen voran SADC.
Und ja, das war jetzt massiv OT wink.gif.


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mr.trigger
Beitrag 14. Jan 2013, 12:50 | Beitrag #37
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Irgendwie erscheint es mir, dass hier wieder gekleckert wird, wenn man klotzen müsste. Natürlich können auch die eingesetzten Verbände die Truppen aus dem Norden aufhalten und zurück drängen aber es scheint doch, dass sie im Moment noch relativ konventionell organisiert sind. Da müsste es doch eigentlich erleichtern sie mit schweren Waffen zu erwischen. Wenn man das ganze aber eher als low intensity angeht besteht in meinen Augen die Gefahr, dass man versäumt gleich im größeren Umfang Gegner auszuschalten, die sich in die Weite der Region zurückziehen und man sich eine unendliche Geschichte anfängt, die für Europa selbst gefährlicher werden könnte und letztlich auch mehr kosten wird als wenn man jetzt gleich groß reingeht. Davon, dass da wieder mal eine gesamt europäische Bemühung bei Sicherheits- und Außenpolitik fehlt will ich erst gar nicht anfangen. Just my 2 cents.


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Parsifal
Beitrag 14. Jan 2013, 16:38 | Beitrag #38
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Aus rein persönlicher Sichtweise wäre ich garnichtmal davon abgeneigt solche radikalen Moslemgruppen zu vernichten wo es nur geht. Sie vertreten eben nicht meine Ideale....
Die Politik ist mir aber unter diesem Gesichtspunkt völlig uneinheitlich wenn man einerseits nach Libyen und Syrien schaut wo "der Westen" die Islamisten unterstützt, auch wenn er es eigentlich natürlich nicht will, dafacto aber eben tut und man hier in Mali sieht dass der Islam vernichtet werden soll. Das Weltbild von Westen gegen Islam lässt sich nur noch schwer aufrechterhalten. Dies würde schließlich auch im Zusammenhang mit dem sanften Umgang der Regierungen Arabiens nicht passen.
Es steht nicht fest dass es nur um Rohstoffe geht, es ist aber schwer anzunehmen dass es das nur tut. Es ist folglich egal welche Ideale in den jeweiligen Regierungen vertreten werden, Hauptsache sie sitzen unter Zugzwang, fressen aus der Hand und können garnicht anders als Konzessionen unter Preis zu verschleudern, bzw. den Weltmarkt nicht unter Eigenregie mit Rohstoffen zu versorgen. Eine Hegemonialpolitik kann man schon erkennen.


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Beitrag 14. Jan 2013, 16:45 | Beitrag #39
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ZITAT(Parsifal @ 14. Jan 2013, 16:38) *
Aus rein persönlicher Sichtweise wäre ich garnichtmal davon abgeneigt solche radikalen Moslemgruppen zu vernichten wo es nur geht. Sie vertreten eben nicht meine Ideale....
Die Politik ist mir aber unter diesem Gesichtspunkt völlig uneinheitlich wenn man einerseits nach Libyen und Syrien schaut wo "der Westen" die Islamisten unterstützt, auch wenn er es eigentlich natürlich nicht will, dafacto aber eben tut und man hier in Mali sieht dass der Islam vernichtet werden soll. Das Weltbild von Westen gegen Islam lässt sich nur noch schwer aufrechterhalten. Dies würde schließlich auch im Zusammenhang mit dem sanften Umgang der Regierungen Arabiens nicht passen.
Es steht nicht fest dass es nur um Rohstoffe geht, es ist aber schwer anzunehmen dass es das nur tut. Es ist folglich egal welche Ideale in den jeweiligen Regierungen vertreten werden, Hauptsache sie sitzen unter Zugzwang, fressen aus der Hand und können garnicht anders als Konzessionen unter Preis zu verschleudern, bzw. den Weltmarkt nicht unter Eigenregie mit Rohstoffen zu versorgen. Eine Hegemonialpolitik kann man schon erkennen.

Jetzt schmeißt du aber Terrorgruppen mit dem politischen Islam zusammen. Da gibt es ohne Frage Überschneidungen, aber Al Quaida hat recht wenig mit islamisch geprägten Parteien in Libyen gemeinsam. Den Islam vernichten will in Mali sowieso niemand, das ganze Land ist muslimisch, nicht nur der Norden. Du machst es dir etwas zu leicht wenn du alle Gruppen mit einer islamischen Grundidee in einen Topf schmeißt.


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Parsifal
Beitrag 14. Jan 2013, 16:53 | Beitrag #40
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Dass die sich untereinander oft genug nicht grün sind habe ich jetzt mal vorrausgesetzt. Es gab nie eine geimeinsame islamische Liga/Union und wird es auch so schnell nicht geben, denn da müssten Pfründe aufgegeben werden, das ist ja ähnlich wie in der EU und den dortigen Nationen. Geht ja schon mit den Palästinenserflüchtlingen in den umliegenden Ländern los. Ist aber auch egal, denn auf was ich hinauswollte, das habe ich ja wohl hinlänglich beschrieben.

edit: Noch ein Nachtrag zu Libyen. Unter Gaddafi haben die jedenfalls nicht in der Region rumgenervt. Das tun sie ja jetzt erst seit er und sein Clan weg ist weil er das Land ich will nicht wissen wie zusammenhielt. Unruhe ist nun gestiftet und das libysche Öl hat man unter voller Kontrolle. Ob man nun dort Kopftuch an der Uni tragen muss ist aber auch vollkommen irrelevant. Nur soviel noch zu den westlichen Werten die verteidigt werden.

Der Beitrag wurde von Parsifal bearbeitet: 14. Jan 2013, 16:59


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mr.trigger
Beitrag 14. Jan 2013, 18:00 | Beitrag #41
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Anscheinend ist es dem MUJAO gelungen die Stadt Diabali zu erobern.
http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2013/01/...djihadistes.php
Edit: http://www.tagesschau.de/ausland/mali292.html

Der Beitrag wurde von mr.trigger bearbeitet: 14. Jan 2013, 18:02


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Warhammer
Beitrag 14. Jan 2013, 19:46 | Beitrag #42
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Libyen war kein Unruheherd in der Region?

Klar, mal abgesehen von dem Grenzkrieg mit Ägypten, den vier Interventionen im Tschad, der Unterstützung Ägyptens gegen Israel, den Spielereien in der Sirte und den paar Terroakten die Sie verübt/unterstützt haben.

Aber ansonsten war alles ganz ruhig...


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Nightwish
Beitrag 14. Jan 2013, 20:13 | Beitrag #43
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Es ist ja nicht so, als sei Afrika für Deutschland nicht interessant. Deutschland hat durchaus seine diplomatischen und militärischen Kontakte, leistet militärische Ausbildungshilfen und stellt Material zur Verfügung. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass in einigen Staaten deshalb auf weitergehende Unterstützung gehofft wird/wurde.


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lerne leiden, ohne zu klagen

manchmal geht der Horizont über die klassische BW-Schiessausbildung hinaus (Goschi)

Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
Malefiz
Beitrag 14. Jan 2013, 20:13 | Beitrag #44
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ZITAT(Parsifal @ 14. Jan 2013, 16:38) *
Aus rein persönlicher Sichtweise wäre ich garnichtmal davon abgeneigt solche radikalen Moslemgruppen zu vernichten wo es nur geht. Sie vertreten eben nicht meine Ideale....


Deutsche, die du dich die Welt laufen um Angehörige einer bestimmten Religionsausrichtung zu jagen. Klingt super xyxthumbs.gif

Und wie kommst du darauf, dass der Westen einen Krieg gegen den Islam führt? ("Weltbild Westen gegen Islam")


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Abteilix
Beitrag 14. Jan 2013, 20:59 | Beitrag #45
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ZITAT
Parsival:
Es steht nicht fest dass es nur um Rohstoffe geht, es ist aber schwer anzunehmen dass es das nur tut. Es ist folglich egal welche Ideale in den jeweiligen Regierungen vertreten werden, Hauptsache sie sitzen unter Zugzwang, fressen aus der Hand und können garnicht anders als Konzessionen unter Preis zu verschleudern, bzw. den Weltmarkt nicht unter Eigenregie mit Rohstoffen zu versorgen. Eine Hegemonialpolitik kann man schon erkennen.

Eine infolge der Globalisierung völlig überholte Ansicht. An deren Rohstoffe kommt jeder, der dafür entsprechend bezahlt. Die Möbelwerke in DEU brauchen auch die Schweden nicht zu überfallen, um an geeignete Hölzer zu kommen. Es geht hierbei schlicht und einfach um die Bekämpfung des islamistisch - fundamentalistischen Terrors und seiner Verursacher.
Ich habe eine "Kolonie" dieser ebenso fanatischen wie arbeitsscheuen Typen im Kosovo kennengelernt. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr für jegliche Form menschlicher Gesellschaften, die deren geisteskrankem archaischem Gesellschaftsbild nicht entsprechen.
Ich meine: Vernichten!
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stillermitleser
Beitrag 14. Jan 2013, 21:24 | Beitrag #46
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ZITAT(kato @ 13. Jan 2013, 22:47) *
ZITAT(stillermitleser @ 13. Jan 2013, 20:54) *
Was für Einheiten und Fähigkeiten können die afrikanischen Truppensteller zur Verfügung stellen?

Die in den letzten Monaten beschlossene ECOWAS-Eingreiftruppe soll wohl ca drei Infantriebataillone aus jeweils einem Entsendestaat sowie weitere Unterstützungseinheiten aus verschiedenen Entsendestaaten in insgesamt ähnlichem Umfang umfassen. Zu den Unterstützungseinheiten dürften auch Hubschrauber primär der nigerianischen Luftwaffe in einstelliger Zahl gehören.

Von Seiten der AU wird die von der ECOWAS beschlossene Eingreiftruppe als um 40% zu klein angesetzt gehalten.

Aufgrund der Ausstattungssituation der Hauptentsendestaaten (Togo, Nigeria, Niger) dürften die Infantriebataillone eher als sehr leichte Infantrie auf LKWs ausfallen, vermutlich mit leichten bewaffneten Aufklärungsfahrzeugen zur Feuerunterstützung. Die nigerianische Armee ist unter diesen drei Ländern die einzige mit nennenswerten schweren Kampfunterstützungselementen, während die nigerische Armee zwar klein und simpel strukturiert (und professionell) ist, dafür aber sowohl Training durch die französische Armee als auch Erfahrung bzgl. Auslandseinsätzen mitbringt - die hatten sogar ein Bataillon im Golfkrieg.


Danke für die Erläuterungen. Mal zum besseren Verständnis. Wie groß ist das Gebiet das im Norden Malis von den Rebellen besetzt ist? So viel ich weiß ist Mali größer als die Bundesrepublik Deutschland.



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ZITAT
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Almeran
Beitrag 14. Jan 2013, 21:26 | Beitrag #47
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Etwa so groß wie Frankreich habe ich bisher gelesen.


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Dave76
Beitrag 14. Jan 2013, 21:36 | Beitrag #48
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Mal eine Karte zur aktuellen Situation:



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Parsifal
Beitrag 14. Jan 2013, 21:37 | Beitrag #49
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ZITAT(Abteilix @ 14. Jan 2013, 20:59) *
ZITAT
Parsival:
Es steht nicht fest dass es nur um Rohstoffe geht, es ist aber schwer anzunehmen dass es das nur tut. Es ist folglich egal welche Ideale in den jeweiligen Regierungen vertreten werden, Hauptsache sie sitzen unter Zugzwang, fressen aus der Hand und können garnicht anders als Konzessionen unter Preis zu verschleudern, bzw. den Weltmarkt nicht unter Eigenregie mit Rohstoffen zu versorgen. Eine Hegemonialpolitik kann man schon erkennen.

Eine infolge der Globalisierung völlig überholte Ansicht. An deren Rohstoffe kommt jeder, der dafür entsprechend bezahlt. Die Möbelwerke in DEU brauchen auch die Schweden nicht zu überfallen, um an geeignete Hölzer zu kommen. Es geht hierbei schlicht und einfach um die Bekämpfung des islamistisch - fundamentalistischen Terrors und seiner Verursacher.
Ich habe eine "Kolonie" dieser ebenso fanatischen wie arbeitsscheuen Typen im Kosovo kennengelernt. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr für jegliche Form menschlicher Gesellschaften, die deren geisteskrankem archaischem Gesellschaftsbild nicht entsprechen.
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Welche Argumente sprechen jetzt dafür dass meine Ansicht überholt ist?


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kato
Beitrag 14. Jan 2013, 22:24 | Beitrag #50
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ZITAT(Dave76 @ 14. Jan 2013, 21:36) *
Mal eine Karte zur aktuellen Situation:

Ergänzend:

Das "Hauptkampfgebiet" (am Boden, der letzten Wochen) ist im wesentlichen die Region Mopti und angrenzende Gebiete südwestlich der Seenplatte von Timbuktu rund um den "Isthmus" zwischen Norden und Süden. Dieses Gebiet hat in etwa die Fläche der DDR bei der Einwohnerzahl Mecklenburg-Vorpommerns, ist also nach afrikanischen Maßstäben durchaus dicht besiedelt.

Die Regionen Gao und Kidal, das ist die Osthälfte des Nordens, hat etwa die Fläche Deutschlands bei etwa 1% der Einwohnerzahl. Dieses Gebiet ist Hauptsiedlungsgebiet der Tuareg, aber auch anderer Minderheiten in Mali wie etwa der Songhai (die ansonsten den Westen Nigers bewohnen). Die Region Kidal wurde als "Tuareg-Region" Anfang der 90er in Folge der mittlerweile im Grunde seit fast 100 Jahren anhaltenden Aufstände überhaupt erst gebildet.

Der nördliche "Zipfel" (gehört zum Kreis Timbuktu) ist praktisch unbewohnte Wüste und generell uninteressant.

90% der Einwohner Malis leben im fruchtbareren Süden des Landes. Von daher wird die Kontrolle der MNLA und AQIMs in der Hälfte des Territoriums als deutlich weniger dringlich empfunden als jetzt zuletzt das Vordringen in eben die bevölkerungsreicheren Gegenden.

Der Beitrag wurde von kato bearbeitet: 14. Jan 2013, 22:26
 
mr.trigger
Beitrag 14. Jan 2013, 22:41 | Beitrag #51
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Leider schwanken die Zahlen der Flüchtlinge aus der Region, die ich bisher gesehen hab zwischen 60.000 und 200.000. Aber wenn man mal vom oberen Ende ausgeht, was ich für nicht unrealistisch halte kann man da wohl sogar noch was abziehen. Oder sind die bei dir schon abgezogen?


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kato
Beitrag 14. Jan 2013, 22:54 | Beitrag #52
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Die sind da "grob" abgezogen.

Offizielle Zahlen für Flüchtlinge, UNHCR:
- in Burkina Faso: 40.000
- in Niger: 50.000
- in Mauretanien: 70.000
- innerhalb Mali: 200.000

Das UNHCR geht in Projektionen für 2013 (bis Dezember) von weiteren 30.000 Flüchtlingen in den drei Nachbarstaaten (je 10.000) sowie 150.000 zusätzlichen Flüchtlingen innerhalb Malis aus. Dies ist hauptsächlich auf Basis der ursprünglichen Projektion einer Erhaltung des Status Quos bis mindestens September 2013 errechnet (ursprünglich vorgesehener Einsatz der ECOWAS-Truppe und Zieldatum für Ertüchtigung der malischen Armee durch die EU).

Die Flüchtlinge in Niger dürften primär aus Gao stammen (das wären dort unter 10% der Bevölkerung), die Flüchtlinge in den anderen drei Gebieten primär aus der Region Mopti und dem Südwesten des Nordens, d.h. dem Gebiet, in dem durch MNLA und primär AQIM "feindlich übernommen" wurde (dort etwa 15% der Bevölkerung).

Der Beitrag wurde von kato bearbeitet: 14. Jan 2013, 22:57
 
ht_
Beitrag 15. Jan 2013, 07:35 | Beitrag #53
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http://um.dk/en/news/newsdisplaypage/?news...6C-965FB1C531FF

Die dänische Regierung hat gestern das Parlament darüber informiert eine C-130 zur Verfügung zu stellen.



 
tommy1808
Beitrag 15. Jan 2013, 07:53 | Beitrag #54
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ZITAT(Abteilix @ 14. Jan 2013, 20:59) *
Eine infolge der Globalisierung völlig überholte Ansicht. An deren Rohstoffe kommt jeder, der dafür entsprechend bezahlt.


Richtig. Die bekommt jeder. Geld damit verdienen darf aber der, der sie aus dem Boden holt, aufbereitet und eben diesem Markt zuführt. Und wer das darf entscheidet sich seit jeher über eine kombination aus Geld, Militär & Polizeihilfe, Waffenlieferungen, Investitionen, Visabedingungen und politischen Ehrerweisungen. Zumal es nach wie vor die meisten Staaten am "freier Markt" Spiel nur teilnehmen wenn es ihnen passt, China verschenkt mit der vorrangigen Belieferung der eigenen Industrie mit seltenen Erden auch eine Menge Geld. Macht aber strategisch Sinn, also wird es gemacht.

Gruß
Thomas


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"The reason why 9/11 is not mentioned on Usama Bin Laden's Most Wanted page is because the FBI has no hard evidence connecting Bin Laden to 9/11." FBI spokesman Rex Tomb
 
le duc
Beitrag 15. Jan 2013, 12:58 | Beitrag #55
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Training der malischen Armee - ohne Worte.

http://www.youtube.com/watch?feature=playe...;v=01NBUiA3Tjs#!


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Holzkopp
Beitrag 15. Jan 2013, 13:26 | Beitrag #56
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Ach komm...

Die Typen im Irak, in Syrien und anderswo rufen auch mehr "allahu akbar!" als das sie gezielte Schüsse abfeuern.

Im Ernst:

ein Grund für die französische Intervention ist doch, dass Mali offensichtlich keine handlungsfähige Armee besitzt. Und der kurze Clip belegt ein Detail dessen, was wir schon wissen.
Traurig ist nicht so sehr, dass ein Land sich nicht verteidigen kann sondern dass die armen Kerle mit dieser "Räuber und Gendarm"- Ausbildung in echte Gefechte geschickt werden und mangels Befähigung wahrscheinlich einfach nur massakriert werden. Sinnloses Unterfangen und eine Tragödie.

Technokratisch gesehen wäre es wahrscheinlich sinnvoller, das Problem da vor Ort durch die Franzosen lösen zu lassen und erst nachher einheimische Truppen auszubilden und einzusetzen.

Ein Kontingent Legionäre mit Luftunterstützung für die unmittelbare Intervention und dazu Sicherungstruppen sind eine erfolgversprechende Option. Bewaffnete Malier (Maliesen...?) offensichtlich nicht.


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ht_
Beitrag 15. Jan 2013, 13:55 | Beitrag #57
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ZITAT(le duc @ 15. Jan 2013, 12:58) *
Training der malischen Armee - ohne Worte.

http://www.youtube.com/watch?feature=playe...;v=01NBUiA3Tjs#!


Hat man bei der Bundeswehr auch schon erlebt. Von einem Stuffz hörte ich von ähnlichem erst vor kurzem. Gründe: fehlerhafte MPG's oder Mangel an Manövermunition. Wir haben auf Übungen auch schon "Peng-Peng" geschrien...

Anstatt sich darüber lustig zu machen sollte man den mutigen Männern eher Respekt zollen. Genauso wie den Franzose, den Briten oder auch den Dänen. Während hier diskutiert wird was die Bundeswehr überhaupt leisten könnte, handeln diese Länder.

Das Neueste Video der Bundeswehr von gestern wirkt da doch schon sehr nach Realitätsverlust der eigenen Fähigkeiten:

"einsatzbereit – jederzeit – weltweit" - die Fallschirmjäger der Luftlandebrigade 31.

http://wirdienendeutschland.de/spezial/luf...ade31.html#c773

ZITAT
Für den Deutschen Bundeswehrverband ist der Zeitpunkt eines möglichen Bundeswehreinsatzes im westafrikanischen Mali denkbar ungünstig. Die Truppe sei nicht nur durch bereits laufende Einsätze stark belastet, die Bundeswehr stecke auch mitten in der größten Reform seit ihrem Bestehen, sagte der Verbandsvorsitzende Ulrich Kirsch.


-ohne Worte
 
Stormcrow
Beitrag 15. Jan 2013, 14:28 | Beitrag #58
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Das ist ja nun nicht falsch. Aber schließlich redet niemand darüber, ein Falli-Bataillon nach Mali zu schicken, es haben auch die Deutschen durchaus noch gewisse Kapazitäten frei. Die eine oder andere Trall oder ggf. Unterstützer im Rahmen des Einsatzes (<100 Mann) kann man wohl locker machen. Aber bisher haben weder Frankreich noch Mali direkt nach deutscher Hilfe verlangt. Und dass man einen Einsatz des Militärs gut abwägt, ist angesichts der Kosten (materiell v.a.) ziemlich sinnvoll, ganz abgesehen von einem Parlament und einer Öffentlichkeit, die unterrichtet sein wollen (und sollen).


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ZITAT(Schwabo Elite @ 25. Sep 2016, 21:10) *
Ein ICBM-Schlag wäre eine definitive Aussage, die man nicht mehr zurücknehmen könnte.

 
Almeran
Beitrag 15. Jan 2013, 15:01 | Beitrag #59
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Wir haben recht erfolgreich Serbien und den Kosovo bombardiert, wir wären auch in der Lage im Zusammenspiel mit den Franzosen Mali zu bombardieren. 4-6 Tornado/EFs wären bei der geringen Anzahl von Flugzeugen im Einsatz eine schöne Ergänzung und ein starkes Symbol.


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Liberalmeran.

Der Grad unserer Erregung wächst in umgekehrtem Verhältnis zu unserer Kenntnis der Tatsachen - je weniger wir wissen, desto aufgeregter werden wir.
- Bertrand Russell, Eroberung des Glücks
 
MajorPayne
Beitrag 15. Jan 2013, 15:50 | Beitrag #60
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Und mit was wollen wir die Islamisten in ihren Pick-Up Trucks bombardieren? Paveways und Taurus?

Ich hoffe, dass man sich spätestens nach Libyen seitens der Luftwaffe mal ein paar Gedanken zur möglichen Anschaffung von Brimstone gemacht hat.

Außerdem stellt sich noch die Frage, wieso unsere Luftwaffe offensiv in Mali eingreifen soll, aber in Afghanistan an einer recht kurzen Leine gehalten wurde?
 
 
 

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