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> Berlin Brigades im 3. Weltkrieg, Pläne?
Slavomir
Beitrag 30. Dec 2018, 13:32 | Beitrag #121
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Eine schöne Zusammenfassung, danke.
 
400plus
Beitrag 30. Dec 2018, 14:42 | Beitrag #122
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Jap, danke euch beiden auch von mir!
 
xena
Beitrag 30. Dec 2018, 16:12 | Beitrag #123
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Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 19. Sep 2019, 18:16
 
Schwabo Elite
Beitrag 30. Dec 2018, 17:10 | Beitrag #124
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Der "Durchschnitt" der NATO ist keine zu ermittelnde Größe. Wenn Du aber bei "der NATO" an Westeuropa denkst, dann nein, war 1979 der M47 nicht mehr "durchschnittlich". Er war aber der spanische Standardpanzer damals, denn von den AMX-30 gab es nur ca. 300 Stück, was ca. 30 Prozent entsprach. Der M41 wurde 1979 noch als Kampfpanzer eingesetzt, was ebenfalls nicht üblich für Westeuropa war. Für Südeuropa, insbesondere Griechenland und die Türkei sieht das ganze aber eben anders aus.

Der wesentliche Punkt ist, dass bei der Aufrüstung der Achtziger Jahre eben die Marine zunächst im Fokus stand. Ja, die Gearings waren in den Siebzigern bei den USA noch im Arsenal, aber sie waren keinesfalls mehr State-of-the-Art, im Gegenteil, sie waren den Kidds, Pearys und auch den Knox' weit unterlegen. Deswegen war der Einkauf von Pearys (aka Santa María-Klasse) und der Kidds (aka Baleares-Klasse) durch Spanien ja so wichtig für das Land und die NATO, während der Zulauf neuerer Panzer und IFV eben sehr nachrangig behandelt wurde. Es wurde zwar bereits 1979 die Pegaos-Reihe eingeführt, vor allem die TPz der 600er-Serie und die VEC-M1 für die Kavallerie, aber dabei handelt es sich um Radfahrzeuge.

Vollwertige SPz gibt es erst seit dem ASCOD und das Lince-Programm (lince heißt "Luchs" im Spanischen) zur Einführung eines modernen Kampfpanzers wurde zwar 1987 begonnen, also lange nachdem im Westen Leopard 2, Abrams und Challenger zuliefen, aber bereits 1989 wieder terminiert. Man kaufte als Ersatz für die M47 und M48 dann (nach deren Kampfwertsteigerung in den frühen Achtzigern) auch nicht die gewünschte Zahl von 532 M60 (A1 und A3), sondern nur 50 von 272 M60A1 und 260 M60A3. Damit war natürlich nicht viel gewonnen, denn die Waffenanlage und Feuerleitsysteme der Panzer aus der Zeit des Korea-Krieges entsprach ja schon dem Stand des M60 und dieser war selbst Ende der Achtziger Jahre ja bereits hoffnungslos veraltet. Erst in den Neunzigern kaufte Spanien dann den Leopard 2 (zunächst A4, dann die eigens zugeschnittene "E"-Version).

Zwar waren die gepanzerten Systeme des spanischen Heeres Ende der Siebziger damit noch auf dem Stand der ältesten Verbände der künftigen NATO-Partner - Heimatschutz, Nationalgarde etc. - aber zum Beitritt Spaniens in die NATO (1982) waren die spanischen Truppen eben weit davon entfernt ausreichend gerüstet zu sein für einen möglichen Konflikt in West- und Mitteleuropa. Das war auch allen bekannt (s. verlinkte Literatur). Für den Balkan hätte es aber vermutlich noch gereicht. Auch wenn Spanien eben nicht integriert war in die NATO-Kommandostrukturen (danke, Dave, da hab ich gepatzt).


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"He uses statistics as a drunken man uses lamp-posts... for support rather than illumination." –- Andrew Lang (1844-1912)
"Seit ich auf deutsche Erde trat, durchströmen mich Zaubersäfte – Der Riese hat wieder die Mutter berührt, Und es wuchsen ihm neue Kräfte." -- Heinrich Heine (1797-1856), Deutschland ein Wintermärchen, Caput I
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xena
Beitrag 30. Dec 2018, 18:02 | Beitrag #125
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Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 19. Sep 2019, 18:16
 
Schwabo Elite
Beitrag 30. Dec 2018, 18:28 | Beitrag #126
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Xena, es reicht. Es ging um die Achtziger. Du hängst Dich an der völligen Nebensache auf, dass es Spanien auch schon in den Siebzigern gab. Das ist nicht Gegenstand der Diskussion. Der NATO-Beitritt war 1982, ein möglicher Konflikt unter Beteiligung Spaniens thematisiert also die Jahre 1983-1990.


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xena
Beitrag 30. Dec 2018, 18:49 | Beitrag #127
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Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 19. Sep 2019, 18:17
 
Dave76
Beitrag 30. Dec 2018, 20:17 | Beitrag #128
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ZITAT(xena @ 30. Dec 2018, 18:49) *
Was die Marine angeht, so wurde 1967 IBERLANT (Iberian Atlantic Area Command) aufgestellt, dem immer ein US-Admiral vorstand. Spanien hatte die Aufgabe den Bereich zwischen dem Wendekreis des Krebses, also südlich von Madeira, Östlich der Azoren und die nordwestliche Spitze Iberiens zu schützen. Es sollte also NATO Konvois darin schützen und auch die wichtige Nord-Süd Ölroute.

Wie ich schon schrieb, Spanien war (1982-96) nicht Teil des Integrated Military Command (IMC) der NATO und damit auch nicht von IBERLANT, lies doch bitte mal die vorherigen Beiträge. rolleyes.gif

IBERLANT wurde in der hier adressierten Zeitperiode (ab 1982) auch nicht von einem US-amerikanischen Admiral geführt, sondern von einem portugiesischen Vizeadmiral, daher auch die Befürchtungen, dass es mit dem Beitritt Spaniens zur NATO '82 zu Konflikten bezüglich der IBERLANT-Führung kommen würde, welche sich allerdings mit dem erwähnten Referendum und deim Fernbleiben Spaniens aus dem IMC 1986 auflösten, alles schon erklärt...


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