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> Der allgemeine Flugzeugfragenfred, wow... hier gibt es noch keinen?
Racer
Beitrag 11. Jan 2019, 23:36 | Beitrag #871
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ZITAT(Col. Breytenbach @ 9. Jan 2019, 20:15) *
...Schweiz mit F/A-18...

Schweiz hat auch noch F-5 smokin.gif
 
wARLOCK
Beitrag 11. Jan 2019, 23:54 | Beitrag #872
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Wie lange werden die Franzosen ihre Mirage 2000N denn noch betreiben? Sobald die Rafale diesen Posten übernommen hat wird auch unser Nachbar "nur" noch auf einem Bein stehen.


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nüchtern betrachtet, sah es besoffen besser aus
 
Dave76
Beitrag 12. Jan 2019, 11:37 | Beitrag #873
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ZITAT(wARLOCK @ 11. Jan 2019, 23:54) *
Wie lange werden die Franzosen ihre Mirage 2000N denn noch betreiben? Sobald die Rafale diesen Posten übernommen hat wird auch unser Nachbar "nur" noch auf einem Bein stehen.

Die 2000N sind letztes Jahr außer Dienst gestellt worden, aber es gibt ja noch die realtiv jungen 2000D, welche zwischen 1993 und 2002 beschafft wurden, 55 von diesen Maschinen sollen ein midlife update erhalten und damit bis über das Jahr 2030 betrieben werden.


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wARLOCK
Beitrag 12. Jan 2019, 21:36 | Beitrag #874
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Guck, wieder was gelernt. Danke Dave


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Black Hawk
Beitrag 2. Feb 2019, 06:47 | Beitrag #875
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Moin,
über wie viele Eurofighter verfügt eigentlich eine Staffel der Luftwaffe? Ist die Zahl von 17 EF noch aktuell?


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Was mach ich hier?
 
NielsKar
Beitrag 19. Apr 2019, 19:40 | Beitrag #876
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Kann das jemand einordnen? Klingt für mich erstmal komisch. Dachte immer low-rate ist günstiger (wegen optimalerer Auslastung).
ZITAT(Gen. Ray über B-21 Bomber)
Ray acknowledged that facilitizing for a rapid production of the new bomber would probably cost less than buying more slowly.

“[If] you think … about rate per year to get to your fleet size earlier and the savings that gives you, to build out the fleet faster is cheaper,” he admitted. “But like anything, you pay more up-front” to get high-capacity production. Though the Air Force has never said how quickly it plans to build B-21s, a number of officials have suggested it will be slow. The Bomber Vector said the B-2 and B-1 would start phasing out circa 2031, because the bulk of the B-21 fleet would be delivered by then. A fleet of 100 bombers delivered over seven years translates to production of fewer than 14 per year, since at least some early test versions are expected to be converted for operational use.

He also suggested the Air Force has “learned from” the B-2 and F-22 programs, where it paid industry to gear up for mass production and ended up buying far fewer than expected, raising unit costs.

http://airforcemag.com/Features/Pages/2019...Force-Size.aspx


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Racer
Beitrag 21. Apr 2019, 12:27 | Beitrag #877
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Wenn ich das richtig verstanden habe, möchte man die B21 schneller bauen (was mehr kostet, in absoluten $ pro Jahr, da mehr Flieger). Man möchte damit die um Unterhalt und Betrieb teuren B1 und B2 schneller ausphasen, was dann langfristig zu grossen Kosteneinsparungen führt und daher insgesamt günstiger ist.
Die Stückkosten werden üblicherweise mit grösserer Stückzahl pro Jahr günstiger.Optimale Auslastung ist von der gegebenen Fertigungsstruktur abhängig. Low Rate heisst kleine Stückzahlen und viel Handarbeit. Bei High rate hat man mehr Potential zu Automation und dadurch Kosteneinsparungen.

Der Beitrag wurde von Racer bearbeitet: 21. Apr 2019, 12:29
 
LoneWolf
Beitrag 1. Jun 2019, 18:01 | Beitrag #878
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Ich bin heute auf der dt. Wikipedia dass erste Mal über den Begriff "Tütenwirbel" gestolpert. Ein wenig googlen brachte zwar ein paar Definitionen, aber ich komme nicht umhin zu glauben dass es dafür eine andere, weiter verbreitete Bezeichnung gibt. Ist das einfach nur eine Übersetzung von "Vortex"? In anderem Zusammenhang wird es jedoch mit der Wirbelschleppe genannt.
Kann mir da einer aushelfen?


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Dave76
Beitrag 1. Jun 2019, 18:26 | Beitrag #879
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ZITAT(LoneWolf @ 1. Jun 2019, 19:01) *
Ich bin heute auf der dt. Wikipedia dass erste Mal über den Begriff "Tütenwirbel" gestolpert. Ein wenig googlen brachte zwar ein paar Definitionen, aber ich komme nicht umhin zu glauben dass es dafür eine andere, weiter verbreitete Bezeichnung gibt. Ist das einfach nur eine Übersetzung von "Vortex"? In anderem Zusammenhang wird es jedoch mit der Wirbelschleppe genannt.
Kann mir da einer aushelfen?

Ja, Vortex ist korrekt:







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Fox2
Beitrag 1. Jun 2019, 20:27 | Beitrag #880
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Nicht zu verwechseln mit dem Vortex bei Helis, also dem Wirbelringzustand, der umgangssprachlich ebenfalls Vortex genannt wird.
 
Hummingbird
Beitrag 1. Jun 2019, 21:18 | Beitrag #881
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Vortex ring state meinst du. Vortex bedeutet zunächst einfach mal nur Wirbel.
 
Fox2
Beitrag 2. Jun 2019, 12:24 | Beitrag #882
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Wie gesagt, umgangssprachlich wird beides Vortex genannt. Natürlich unterscheided sich die vollständige Bezeichnung voneinenader.
 
Hummingbird
Beitrag 2. Jun 2019, 12:50 | Beitrag #883
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Wo?
 
Fox2
Beitrag 4. Jun 2019, 17:35 | Beitrag #884
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Bei einer Flugschule deiner Wahl. Aber auch gerne als schriftliche Quelle, erstbester Link:
http://www.hubschrauber.li/sogehts/aerodyn...mai_aer_vox.htm
 
Hummingbird
Beitrag 4. Jun 2019, 18:59 | Beitrag #885
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Habe ich umgangssprachlich so nie vernommen, was daran liegen mag, das es missverständlich ungenau ist.
 
Whuffo
Beitrag 29. Aug 2019, 20:06 | Beitrag #886
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https://www.defensenews.com/digital-show-da...and-fort-trump/


ZITAT
The fighters are to replace the Air Force’s outdated, Soviet-designed Sukhoi Su-22 and Mikoyan MiG-29 jets.



Wie sieht es eigentlich in den NATO-Mitgliedern Osteuropas mit der Ersatzteilversorgung der "Sowjetischen" Flugzeugen aus?


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Dave76
Beitrag 30. Aug 2019, 13:24 | Beitrag #887
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ZITAT(Whuffo @ 29. Aug 2019, 21:06) *
https://www.defensenews.com/digital-show-da...and-fort-trump/


ZITAT
The fighters are to replace the Air Force’s outdated, Soviet-designed Sukhoi Su-22 and Mikoyan MiG-29 jets.



Wie sieht es eigentlich in den NATO-Mitgliedern Osteuropas mit der Ersatzteilversorgung der "Sowjetischen" Flugzeugen aus?

Nicht so gut seit dem 2014 von der EU auferlegten Waffenembargo:

ZITAT
June 10, 2015
Sanctions push central Europe's armies further from Russia

BRATISLAVA/SOFIA (Reuters) - A European Union embargo on arms imports from Russia, imposed last year in response to a pro-Russian rebellion in Ukraine, is speeding the demise of central Europe’s remaining military ties to its former overlord.

The sanctions have also driven a limited regional market in locally-manufactured Russian spares to help tide central European armed forces over in an accelerated transition to Western weaponry.

Slovakia’s defense ministry says it has to buy new air defense radars because it is unable to service its Russian-made models for lack of spares.

Bulgaria says it will have to take its Soviet-made jet fighters out of use because it cannot service them, and its defense minister told Reuters he may have to ask allies to help patrol Bulgarian airspace.

Former Warsaw Pact members now in NATO, once heavily reliant on Soviet military equipment, had already been gradually switching to non-Russian supplies, a trend that reduces the impact of disruption caused by sanctions.

However, the sanctions mean Russia has lost supply deals earlier than anticipated, inflicting pain on an economy for which weapons exports are a major source of revenue.

“While not a decisive factor for central and eastern Europe’s military integration with the West, as this began many years ago, the EU sanctions on Russian weapons and parts are certainly speeding the process up,” said IHS Jane’s defense analyst Konrad Muzyka.
[...]
https://www.reuters.com/article/us-ukraine-...N0OQ15C20150610


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Fox2
Beitrag 23. Sep 2019, 20:43 | Beitrag #888
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Nicht ganz Flugzeuge aber vielleicht weiß ja jemand was:

Lassen sich Flugzeuge oder Flugzeugstaffeln global per Satellit im Flug verfolgen? Von der Auflösung sollte es ja kein Problem sein nur wie sieht es bei sich bewegenden Objekten bzgl. der Satellitendichte nicht-geostationärer Satelliten (wg. geringerem Orbit) aus, um ein Objekt längere Zeit verfolgen zu können?

Wie weit ist die Technik bzgl. Langstreckenerfassung per Infrarot? Auf welche Reichweite kommt man damit mit aktuellen und sich in Entwicklung befindlichen Systemen?
 
maggus
Beitrag 18. Dec 2019, 01:43 | Beitrag #889
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Eher eine Hubschrauberfrage denn eine Flugzeugfrage, aber dennoch:

Ich habe mich die letzten Tage ein wenig in Himalaya-Expeditionen eingelesen - bzw in Fehlgeschlagene.
Immer wieder wird erwähnt, dass Hubschrauber in diesen Höhen nicht operieren, ja diese Höhen gar nicht anfliegen können.

Das Hot&High-Problem ist mir bekannt. In so großen Höhen wird das dann wohl auch bei kalten Temperaturen auftreten.
Was ich mich aber gerade frage ist: inwiefern benötigt ein Hubschrauber generell mehr (oder auch mal weniger) Leistung? Wie kann man das mit mehr Triebwerksleistung ausgleichen? Ist das abhängig vom Anstellwinkel der Rotorblätter und damit vom Luftwiderstand? Denn dieser sinkt doch in solch extremen Höhen von über 7.000-8.000 Metern. (Oder sinkt die bereitgestellte Leistung der Triebwerke mehr als der Luftwiderstand?)

Ich habe 2012 mal von einem (ehem. Mil Mi-24 und damals aktiven) CH-53 Piloten gehört, dass der Treibstoffverbrauch eines Hubschraubers im Flug und mit laufenden Triebwerken am Boden fast gleich ist. Da gibt es also wohl eher wenig Spielraum, um mit den Schubreglern zu spielen.



Edith: natürlich "Mil Mi-24", nicht MiMil-24... facepalm.gif

Der Beitrag wurde von maggus bearbeitet: 19. Dec 2019, 00:54
 
Nightwish
Beitrag 18. Dec 2019, 09:01 | Beitrag #890
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Ein weiteres Problem dürfte auch der sinkende Auftrieb sein. Oder war das jetzt schon mitgedacht?


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manchmal geht der Horizont über die klassische BW-Schiessausbildung hinaus (Goschi)

Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
maggus
Beitrag 18. Dec 2019, 11:45 | Beitrag #891
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Den hatte ich schon mitbedacht. Aber wie kann mehr Triebwerksleistung das ausgleichen?
 
SeaTiger
Beitrag 18. Dec 2019, 12:46 | Beitrag #892
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Ich würde sagen - es ist wie so oft "auslegungssache"

Die Hubschrauber und ihr Auftriebsapperat sind für die üblichen Dichtehöhe von 0 bis 2000m (geraten) ausgelegt, also optmiert.
Verlasse ich nun diesen Sweet-Spot bewege ich mich auf den Auftriebs-Widerstand-Kennlinien nicht mehr im effizienten Bereich und muss für dieselbe notwendige Hubarbeit mehr Leistung aufbringen.
Mlglw. läßt sich mit anderen Profilen, kleiner/größer Rotordurchmessern, höheren Drehzahlen, etc pp ein Rotorsystem entwickeln, dass in dieser hohen Dichtehöhe effizienter ist, dieses wäre aber aufgrund des induktiven Widerstand in niedrigen Höhe nicht mehr effizient.


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maggus
Beitrag 18. Dec 2019, 14:35 | Beitrag #893
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Aber wieso mehr Leistung?
Muss ich den Anstellwinkel des Rotorblattes erhöhen für einen äquivalenten Auftrieb - und habe dadurch mehr Widerstand -> es ist mehr Last auf dem Getriebe -> das Triebwerk muss mehr leisten für gleiche Anzahl an Rotorumdrehungen?

Und hat ähnliches nicht auch Effekt beim Unterschied Vorwärtsflug/Schwebeflug?
 
Nightwish
Beitrag 18. Dec 2019, 15:19 | Beitrag #894
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ZITAT(maggus @ 18. Dec 2019, 14:35) *
Aber wieso mehr Leistung? Muss ich den Anstellwinkel des Rotorblattes erhöhen für einen äquivalenten Auftrieb - und habe dadurch mehr Widerstand -> es ist mehr Last auf dem Getriebe -> das Triebwerk muss mehr leisten für gleiche Anzahl an Rotorumdrehungen? Und hat ähnliches nicht auch Effekt beim Unterschied Vorwärtsflug/Schwebeflug?





Ich denke, du musst andersherum ansetzen. Mit steigender Höhe sinkt der der Sauerstoffgehalt der Luft und damit ein für die Verbrennung notwendiges Element. Dadurch sinkt die Triebwerksleistung ab.



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KSK
Beitrag 18. Dec 2019, 19:27 | Beitrag #895
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Wie schon vermutet sind Dichte und Temperatur der Luft ein Problem. In erster Linie jedoch nicht für die Triebwerksleistung sondern für den Auftrieb der maßgeblich durch Rotorprofil und Anstellwinkel bestimmt wird. Wie schon vermutet sinkt mit geringerer Dichte auch der Luftwiderstand, so dass sowohl Auftrieb als auch Luftwiderstand proportional zueinander sinken. Durch erhöhen des Anstellwinkels steigt beides wieder, der Anstellwinkel ist jedoch begrenzt, da bei zu hohen Anstellwinkeln die Strömung abreißt.
Die Drehzahl lässt sich für Rotoren nicht beliebig steigern, sondern wird im Wesentlichen durch die Annäherung der Umfangsgeschwindigkeit an die Schallgeschwindigkeit begrenzt. Oberhalb einer Machzahl von ca 0,8 begibt man sich in den transsonischen Bereich, begleitet von Schockwellen, Strömungsablösungen und ähnlichen unerwünschten Phänomenen.
Die Schallgeschwindigkeit in Luft nimmt wiederum mit der Temperatur ab. Was für die Leistingsentwicklung (hinsichtlich Temperatur, nicht hinsichtlich Dichtehöhe) gut ist, ist für den Auftrieb in dem Fall schlecht.

Der Beitrag wurde von KSK bearbeitet: 18. Dec 2019, 19:29


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
maggus
Beitrag 19. Dec 2019, 01:12 | Beitrag #896
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ZITAT(Nightwish @ 18. Dec 2019, 15:19) *
Ich denke, du musst andersherum ansetzen. Mit steigender Höhe sinkt der der Sauerstoffgehalt der Luft und damit ein für die Verbrennung notwendiges Element. Dadurch sinkt die Triebwerksleistung ab.

Eine Turbine sollte dies aber doch durch Stauung/Verdichtung ausgleichen können. Funktioniert bei Kfz-Turbomotoren ja auch. (In gewissem Rahmen versteht sich.)


ZITAT(KSK @ 18. Dec 2019, 19:27) *
Wie schon vermutet sind Dichte und Temperatur der Luft ein Problem. In erster Linie jedoch nicht für die Triebwerksleistung sondern für den Auftrieb der maßgeblich durch Rotorprofil und Anstellwinkel bestimmt wird. Wie schon vermutet sinkt mit geringerer Dichte auch der Luftwiderstand, so dass sowohl Auftrieb als auch Luftwiderstand proportional zueinander sinken. Durch erhöhen des Anstellwinkels steigt beides wieder, der Anstellwinkel ist jedoch begrenzt, da bei zu hohen Anstellwinkeln die Strömung abreißt.
Die Drehzahl lässt sich für Rotoren nicht beliebig steigern, sondern wird im Wesentlichen durch die Annäherung der Umfangsgeschwindigkeit an die Schallgeschwindigkeit begrenzt. Oberhalb einer Machzahl von ca 0,8 begibt man sich in den transsonischen Bereich, begleitet von Schockwellen, Strömungsablösungen und ähnlichen unerwünschten Phänomenen.
Die Schallgeschwindigkeit in Luft nimmt wiederum mit der Temperatur ab. Was für die Leistingsentwicklung (hinsichtlich Temperatur, nicht hinsichtlich Dichtehöhe) gut ist, ist für den Auftrieb in dem Fall schlecht.

(Hervorhebung von mir.) Sehr interessant!
Theoretisch könnte man also Rotorprofile einsetzen, welche ihr Optimum eher in größeren Höhen haben ohne den maximalen AOA schon grundsätzlich auszureizen, entsprechend nahe Meereshöhe aber ineffizient sind? Wäre ggf. für die Heeresflieger Nepals interessant. biggrin.gif
Gibt es dementsprechend eine Sensorik für Anpassung der Rotationsgeschwindigkeit in großen/größten Höhen? (Man ist ja z.B. doch schonmal auf dem Mt. Everest gelandet - und auch wieder abgehoben.) Oder ist man vom Faktor "0,8-Ma" im Normalbetrieb so weit entfernt, dass dies nicht nötig ist?
Wie schnell rotiert so ein "handelsüblicher" Rotor? (Hängt dann ja wohl letztendlich auch von der Spannweite ab, schätze ich? Bzw wo man Misst. An der Blattspitze, oder an der Nabe.)
 
Nite
Beitrag 19. Jan 2020, 19:14 | Beitrag #897
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Es gab in den 70ern/80ern mal ein Projekt eines Pods für den Tornado mit einem vertikal nach unten feuernden MG.
Weiß jemand noch wie dieses Projekt hieß?


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Ceterum censeo asseculas Dais esse necandam.

#flapjackmafia #GuaranáAntarctica #arrr #PyramidHoneyTruther
 
milhouse
Beitrag 22. Jan 2020, 19:40 | Beitrag #898
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Davon höre ich zum ersten Mal. Die Chance ist recht groß, dass ich mal was davon gehört hätte wenn es das gab.

Wahrscheinlich meinst Du die Vertikalbordwaffe. Das war aber kein MG. Google sollte helfen.


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Verlierer sagen immer dass sie ihr Bestes geben, Gewinner gehen nach Hause und vögeln die Ballkönigin
 
Nightwish
Beitrag 23. Jan 2020, 08:23 | Beitrag #899
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In Bezug auf den Tornado fällt mir da nur der JP.233 ein. Da wurde die Submunition vertikal nach unten ausgestoßen. Der MW-1 der Bundeswehr stieß die Submunition im Vergleich seitwärts aus.

Und dann war noch die VBW in der Erprobung. War aber auch nicht mit MG ausgerüstet. (EDIT: Hatte milhouse schon geschrieben...)

Der Beitrag wurde von Nightwish bearbeitet: 23. Jan 2020, 08:29


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ChrisCRTS
Beitrag 22. Mar 2020, 07:20 | Beitrag #900
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Hallo

Ich war lange nicht mehr da.
Und dann gleich mit eine frage.

Waren die Tragflächen von F-14 und A-6 auf irgendeine weise ähnlich?

Danke, Christos.


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ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ!
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 10. April 2020 - 07:15