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> DAS LEIDEN RUSSISCHER REKRUTEN, Würmer im Essen und Schikane auf der Stu
lastdingo
Beitrag 15. Nov 2003, 00:29 | Beitrag #1
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QUOTE(Delta @ 14 Nov. 2003 - 15:10)
Hat da nich neulich mal einer behauptet, dass zu wenig und schlechter Frass die Soldaten abhaerten wuerde und die russischen Truppen deshalb nicht so verweichlicht wie die Deutschen waeren?

Ich find', das war schon genug 'Abhärtung' in der Bw-Kantine. Noch Extremeres kann da eigentlich gar nix in Richtung Abhärtung bewirken.  :(


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dunkelfalke
Beitrag 17. Dec 2003, 22:29 | Beitrag #2
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dafuer brauchen studenten solange sie das studium schaffen nicht in die armee zu gehen.

hat auch was fuer sich.


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Cyruz
Beitrag 14. Dec 2003, 21:45 | Beitrag #3
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Das Problem ist, dass die jüngeren Soldaten von den älteren schikaniert werden.(Wie schon gesagt)
Dadurch entsteht aber gleichzeitig Disziplin in der Armee und darum wird es von den Offizieren geduldet.


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Delta
Beitrag 14. Nov 2003, 15:32 | Beitrag #4
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War auch nicht auf dich bezogen....

*imarchivwuehlt*


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Delta
Beitrag 14. Nov 2003, 15:45 | Beitrag #5
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Gefunden

Ziemlich weit unten

Auf jeden Fall muessen wir verweichlichten Kinder des Westens uns nicht mit Mangelernaehrungserscheinungen und massivstem Mobbing innerhalb der Mannschaftsraenge rumplagen....

/Das war kein Angriff gegen dich, sondern bestaetigt nur meine Aussage von damals. Ich kann deinem Gedankengang naemlich immer noch nicht folgen. Sicher: Was nicht toetet haertet/stumpft ab, aber wenn darunter dauerhaft die Gesundheit leidet, kann das nicht im Sinne des Erfinders liegen


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Sergeant
Beitrag 14. Nov 2003, 16:52 | Beitrag #6
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QUOTE(=Dobermann= @ 14 Nov. 2003 - 16:13)
QUOTE(Sergeant @ 14 Nov. 2003 - 15:42)
Wie gesagt ich bestreite nicht dass diese Artikel die Wahrheit erzählt aber es ist schon komisch dass die die Einheit nicht nennen, oder !?

vielleicht um die soldaten vor repressalien zu schützen????

tock.gif

welche Repressalien denn? der ist doch schon tot!


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Radar
Beitrag 21. Dec 2003, 23:51 | Beitrag #7
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QUOTE(Cyruz @ 14 Dez. 2003 - 21:45)
Das Problem ist, dass die jüngeren Soldaten von den älteren schikaniert werden.(Wie schon gesagt)
Dadurch entsteht aber gleichzeitig Disziplin in der Armee und darum wird es von den Offizieren geduldet.

Mein Opa meint zu meinem Vater mal, daß Offiziere die nur auf
disziplinierung durch Gewalt setzten im ersten WK gerne mal durch Kugeln im Hinterkopf zu Tode kammen.


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dunkelfalke
Beitrag 14. Nov 2003, 17:34 | Beitrag #8
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in zusammenhang bundeswehr habe ich allerdings auch schon mal den ausdruck "maeuse fi**en" gehoert.

in sowjetischer/russischer armee ist sowas allerdings - leider - extrem.


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Sergeant
Beitrag 13. Dec 2003, 18:33 | Beitrag #9
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Da habe ich eine Seite mit privaten militär Fotos aus RU gefunden, falls es jemand anschauen will dann ist das immer der erster Link in der Zeile:

http://home.onego.ru/~kansky/jgallery.html

mfg.
Benner


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Speedy
Beitrag 15. Nov 2003, 10:57 | Beitrag #10
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Daran erinnere ich mich auch noch immer wieder gern. wink.gif

Dabei hatte ich noch das Glück, in der Panzertruppe zu dienen, wo nicht nur die Disziplin, sondern auch die EK-Bewegung (EK=Entlassungskandidat) laxer gehandhabt wurde. Bei den Mot.-Schützen muss es echt die Hölle gewesen sein.

Allerdings hat mir die Dienstzeit auch gute Einblicke in die Verhältnisse innerhalb der Sowjetarmee gestattet. Dagegen war die NVA ein Club Mediterrane. Prügel und Schikane hat man da schon als unbeteiligter Beobachter ziemlich schnell mitbekommen.


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PR 21 Torgelow-Spechtberg
 
Sergeant
Beitrag 14. Nov 2003, 15:42 | Beitrag #11
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Hmm, ich habe keine Ahnung wie es jetzt dort ist aber bei uns hatten wir keine Würmer in dem Essen wink.gif

Aber generell sind die Verhältnise in der RU Armee schlecht.
Es gibt ein paar Einheiten wo das nicht so ist aber das sind eben nur ein paar wenige.

@Delta,
du weisst ganz genau was ich damals mit meiner Aussage gemeint habe, also was soll das jetzt? Vielleicht eine gezielte Provokation rolleyes.gif Verarschung rolleyes.gif

Und ihr tut es auch so als ob die Ru Armee die schlechteste dieser Welt wäre, ausserdem sind die Fotos aus dem Artikel in Tsch. gemacht wurden und da ist das einwenig kompliziert dauernd irgendein Kantienegebäude mit zu schleppen wink.gif
Und sag bloss nicht dass ihr hier noch nie auf dem Fahrzeug oder halt nebendran gegessen habt. mad.gif:

Wie gesagt ich bestreite nicht dass diese Artikel die Wahrheit erzählt aber es ist schon komisch dass die die Einheit nicht nennen, oder !? Denn offensichtlich haben die die Soldaten besucht und mit denen gesprochen.


...


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Sumo
Beitrag 14. Nov 2003, 11:47 | Beitrag #12
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Das ist doch alles nur eine internationale Verschwörung gegen Russland gesteuert vom Weltjudentum!


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Sergeant
Beitrag 17. Dec 2003, 16:34 | Beitrag #13
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QUOTE(Cyruz @ 17 Dez. 2003 - 16:21)
...die einfach von der Polizei einkassiert werden, dann ab zum Rekrutierungsbüro und ab in den Zug Richtung Teschetschenien?...

Also wie gesagt, ich weiss nicht was da jetzt abgeht aber zu meiner Zeit gab´s so was überhaupt nicht.
Abgesehen davon dass die medizinische Kommission so ziehmlich jeden durchliess, da musst du schon richtig krank sein damit du nicht eingezogen wirst. Das simmt.

...


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Cyruz
Beitrag 17. Dec 2003, 16:41 | Beitrag #14
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Ja, wurde mir erst von privaten Kontakten berichtet und später noch von AI bestätigt.
Das selbe passiert öffters mal z.B. mit betrunkenen Jugendlichen(18+), die von der Polizei aufgegriffen wurden etc...


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Beitrag 14. Nov 2003, 16:13 | Beitrag #15
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QUOTE(Sergeant @ 14 Nov. 2003 - 15:42)
Wie gesagt ich bestreite nicht dass diese Artikel die Wahrheit erzählt aber es ist schon komisch dass die die Einheit nicht nennen, oder !?

vielleicht um die soldaten vor repressalien zu schützen????
 
Sergeant
Beitrag 14. Nov 2003, 16:00 | Beitrag #16
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Bei der Aussage damals habe ich BW mit SA vergleichen und gesagt dass die SUs eben durch diesen harten Dienst schon daran gewöhnt sind in NICHT "luxeriöser" Umgebung gut klar zu kommen, wobei die BW Soldaten, zum Dienst wie zur Arbeit erscheinen und können dann nach Feieraben heim und sich so richtig verwöhnen lassen.

Ich habe nicht gesagt dass es in Ordnung sei dass das Essen schlecht ist und ich habe nicht gesagt dass es in Ordnung sei wenn die "Älteren" (Opas) die Neulinge rum prügeln.
Diese Verhältnise in der RU Armee MÜSSEN so schnell wie möglich ausgerottet werden denn nur dann ist der Weg zu der guten Profi-Armee frei.

Ausserdem ist dieses Opa-Neuling Verhältnis, auf keinen Fall eine rein russische Erscheinung. wink.gif

...
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Crazy Butcher
Beitrag 17. Dec 2003, 14:37 | Beitrag #17
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QUOTE(Cyruz @ 16 Dez. 2003 - 20:14)
QUOTE(Crazy Butcher @ 16 Dez. 2003 - 19:25)
QUOTE(Cyruz @ 15 Dez. 2003 - 22:46)
Dafür gibts bei denen auch bessere Ausrüstung, bessere Verpflegung und keinen Kriegseinsatz während des Grundwehrdienstes  wink.gif

solange man keinen krieg fuehrt ist ein kriegseinsatz auch nicht noetig  wink.gif

Stimmt.
Eigentlich reicht es ja, wenn man von Tschetschenischen Mudjahedin in einem Hinterhalt erschossen wird. Da braucht es keinen Krieg.

ich sage nicht, dass es keinen krieg gibt, sondern dass in jedem "groesseren" krieg auch auf wehrpflichtige zurueckgegriffen wurde und wird. deutschland befinden sich nicht im krieg (mal den "krieg" gegen den terror abgesehen rolleyes.gif), daher muss es auch keine wehrpflichtigen einsetzen.


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Cyruz
Beitrag 17. Dec 2003, 18:37 | Beitrag #18
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QUOTE(Crazy Butcher @ 17 Dez. 2003 - 18:29)
...dass man einfachso von der miliz festgenommen und zur armee geschickt wird, glaube ich irgendwie nicht mata.gif

denke mal, dass es etwas einfacher wird, wenn die armeereform endlich abgeschlossen ist.

Amnesty International hat mehrere solcher Fälle Dokumentiert.

Und meinst du mit Armeereform die, die u.a. als zivilen Ersatzdienst einen 3 1/2 jährigen Einsatz als ziviler Helfer bei der Armee vorsieht?


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Cyruz
Beitrag 15. Dec 2003, 22:10 | Beitrag #19
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QUOTE(René @ 15 Dez. 2003 - 19:35)
QUOTE
Dadurch entsteht aber gleichzeitig Disziplin in der Armee und darum wird es von den Offizieren geduldet.


Die Tatsache, dass jedes Jahr zig Leute Fahnenflucht begehen, widerlegen meiner Meinung nach deine Aussage.

Natürlich fliehen jährlich zehntausende (AI sagt etwas von 60000+) - und sie fliehen vor den Schlägen und der Erniedrigung.
Aber eben diese bewirken, dass sich kein Rekrut danebenbenimmt, immer seine Sachen in Ordnung hält etc... denn sonst gibts Schläge.
Und den Offizieren sind saubere Klamotten eben lieber, als die Einhaltung von Menschenrechten - um es provokant auszudrücken wink.gif


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imi-uzi
Beitrag 14. Nov 2003, 11:45 | Beitrag #20
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ohhch... man könnte meinen, du seiest der einzige der hier den spiegel liest.... wink.gif

kannst ja spiegel.de direktverlinken... biggrin.gif
 
Der Weisse Hai
Beitrag 21. Dec 2003, 23:21 | Beitrag #21
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QUOTE(Seydlitz @ 15 Nov. 2003 - 03:46)
Zum Thema Altgediente scheuchen Neulinge,braucht man gar nicht so weit wegzugehen.
In der NVA gab es sowas auch,wenn wohl auch in anderer Form,aber ausreichend um im Gedächnis zu bleiben.
Da gab es schon einige Reportagen drüber.

Das gab es in allen Warschauer-Pakt-Armeen in relativ extremer Form, und auch in Tschechien konnte der aufmerksam (wehr-)übende NATO-Soldat so etwas beobachten.

In der NVA hießen die "Opas" oder "Großväterchen" EK's ( = Entlassungskandidaten).

Bei einigen unserer mit vielen russischstämmigen Rekruten bestückten Einheiten läßt sich so etwas ebenfalls beobachten.

Ich selber würde entsprechend dazwischenhauen, aber bisher war das nicht nötig.


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Crazy Butcher
Beitrag 17. Dec 2003, 19:56 | Beitrag #22
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QUOTE(Cyruz @ 17 Dez. 2003 - 18:37)
QUOTE(Crazy Butcher @ 17 Dez. 2003 - 18:29)
...dass man einfachso von der miliz festgenommen und zur armee geschickt wird, glaube ich irgendwie nicht mata.gif

denke mal, dass es etwas einfacher wird, wenn die armeereform endlich abgeschlossen ist.

Amnesty International hat mehrere solcher Fälle Dokumentiert.

Und meinst du mit Armeereform die, die u.a. als zivilen Ersatzdienst einen 3 1/2 jährigen Einsatz als ziviler Helfer bei der Armee vorsieht?

nein, das meine ich nicht. ichmeine, dass die armee verkleinert wird und mit der zeit zu einer berufsarmee wird. dadurch stehen mehr mittel fuer weniger soldaten zu verfuegung. es ist natuerlich sache der militaers, was sie mit dem eingesparten geld machen, aber ich denke schon, dass auch eine verbesserung der versorgung eingeplant ist.


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MarlboromNa
Beitrag 15. Dec 2003, 22:30 | Beitrag #23
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QUOTE(Cyruz @ 15 Dez. 2003 - 22:10)
QUOTE(René @ 15 Dez. 2003 - 19:35)
QUOTE
Dadurch entsteht aber gleichzeitig Disziplin in der Armee und darum wird es von den Offizieren geduldet.


Die Tatsache, dass jedes Jahr zig Leute Fahnenflucht begehen, widerlegen meiner Meinung nach deine Aussage.

Natürlich fliehen jährlich zehntausende (AI sagt etwas von 60000+) - und sie fliehen vor den Schlägen und der Erniedrigung.
Aber eben diese bewirken, dass sich kein Rekrut danebenbenimmt, immer seine Sachen in Ordnung hält etc... denn sonst gibts Schläge.
Und den Offizieren sind saubere Klamotten eben lieber, als die Einhaltung von Menschenrechten - um es provokant auszudrücken wink.gif

Also bei den westlichen Armeen gibs auch saubere Kleidung und ordentliche Spinde ....

ohne Schläge.
 
MarlboromNa
Beitrag 14. Nov 2003, 16:56 | Beitrag #24
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QUOTE(=Dobermann= @ 14 Nov. 2003 - 16:13)
QUOTE(Sergeant @ 14 Nov. 2003 - 15:42)
Wie gesagt ich bestreite nicht dass diese Artikel die Wahrheit erzählt aber es ist schon komisch dass die die Einheit nicht nennen, oder !?

vielleicht um die soldaten vor repressalien zu schützen????

ich denke, weil es einfach den normalen leser nicht interessiert, was das für eine einheit ist.
 
dunkelfalke
Beitrag 14. Nov 2003, 15:26 | Beitrag #25
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also ich war das definitiv nicht.


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Sergeant
Beitrag 18. Dec 2003, 01:00 | Beitrag #26
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QUOTE(Cyruz @ 18 Dez. 2003 - 00:35)
Ich rede davon, dass er kein SCHREIBEN bekommen hat, dass er sich irgendwo zu melden hat!!

Das geht auch nicht,
denn die Einberufung erfolgt im Frühling und im Herbst, er würde schon aufgrund seines Geburtstages wissen ob er im Herbst oder im Frühling eingezogen wird.
Es kann schon sein dass er nichts bekommen hat aber das heisst nicht dass das Wehrersatzamt nichts abgeschickt hat wink.gif und wenn er weiss dass er eigentlich schon eigezogen werden müsste dann kann er sich halt beim Wehrersatzamt erkündigen was da los sei und warum er nichts bekommen habe.
Ausserdem hat er Freunde in seinem Alter die mit ihm eingezogen werden und wenn die was bekommen und er nicht dann würde ich schon nachfragen.

Die Polizei oder halt Miliz hat was besseres zutun als die Wehrpflichtigen aus den "Betten" zu holen, und sie werden es auch nicht machen wenn es von dem Wehrersatzamt keine Aufforderung dazu kommt, und wenn eine Aufforderung vom Wehrersatzamt kommt dann hat er sich schon längst melden müssen was er offensichtlich nicht gemacht hat.

Die zustände in RU Armee sind bestimmt jetzt viel schlimmer als ich es noch kenne,
ABER RUSSLAND LEBT DOCH NICHT UNTER EINEM "TALIBAN REGIME" ODER SO tock.gif

..


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René
Beitrag 17. Dec 2003, 21:56 | Beitrag #27
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QUOTE
Das ist in Deutschland ja auch nicht anders. Wen hier einer zum Dienstantritt nicht erscheint wird er auch zur Fahndung ausgeschrieben und von den Feldjägern zur Kaserne begleitet.


Wie ist das eigentlich in Deutschland? Bekommt man vorher nicht noch ne Mahnung oder so? Oder kommen die direkt?

Ich habe mal von einem an meiner Schule gehört, dass er vom Bund schon ein paar Schreiben bekommen hat und nie dort aufgetaucht ist, der will das wohl unbedingt filmen, wenn die ihn abholen kommen...

René
 
Cyruz
Beitrag 17. Dec 2003, 22:38 | Beitrag #28
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Naja, das ändert aber leider nichts an den herrschenden Zuständen


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Cyruz
Beitrag 17. Dec 2003, 22:23 | Beitrag #29
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http://www.lahn.net/dfgvk/russZDG.htm


QUOTE
"Alternativer Zivildienst ist eine besondere Art der Arbeit zum Nutzen der Gesellschaft und des Staates", heißt es in Artikel 1 – und bereits mit dieser Formulierung einverstanden erklären kann sich nur, wer die Interessen der Gesellschaft mit denen des Staates für identisch hält. Auch bisher war die Rechtslage klar: Die Bestimmungen der russischen Verfassung sind unmittelbar geltendes Recht; wer sich auf den Artikel 59 Absatz 3 berief und den Dienst an der Waffe verweigerte, durfte nicht zur Armee einberufen werden. Zum Zivildienst konnte er nicht einberufen werden, weil es den nicht gab.

Soweit die Theorie. In der Praxis haben sich die Einberufungskommissionen oftmals nicht an das geltende Recht gehalten und dennoch eine Einberufung zu erzwingen versucht. Schon deshalb ist nur eine sehr kleine Minderheit diesen Weg gegangen: die Wehrpflichtigen wissen, wie sie mit der Exekutive ihres Staates dran sind. Es ist nicht zu erwarten, daß sich an deren rechtsbrecherischem Vorgehen etwas ändern wird, nur weil es jetzt ein Gesetz mehr gibt.


...weiterhin...

QUOTE
Trotz den klaren Rechtsbrüchen und der Repression durch den Staat hat das russische Militär seit Jahren größte Schwierigkeiten, sein Einberufungssoll zu erfüllen.


...und...
QUOTE
daß die meisten Wehrpflichtigen auf die eine oder andere Weise versuchen, um den Dienst herumzukommen – der "otlov prisyvnikov", das "Einfangen der Rekruten" ist unumgänglich und dauert an; der Begriff ist zu einer stehenden Redewendung geworden.

...kurzer Einwurf zum oberen Ausschnitt: Es gibt einzelne Fälle, in denen Epileptiker eingezogen wurden [da keine medizinische Untersuchung]. Klar, dass diese und andere versuchen, um den Dienst herumzukommen(z.B. die, die wissen, dass sie eigentlich die Normen nicht erfüllen). Diese werden dann trotzdem 'eingefangen' und zum Militär geschickt.



QUOTE
Wer offen den Kriegsdienst verweigert hat, wußte, daß er sich auf dünnes Eis begibt, aber wo er schließlich einbrechen würde, das konnte niemand vorhersagen. Am 6. Juni 2002 wurde der 20jährige Andrej Docenko aus dem Städtchen Okulovka im Novgoroder Gebiet zu einem Jahr Straflager verurteilt und im Gerichtssaal verhaftet. Im Verfahren ging es um seine KDV, die die Staatsanwältin als Versuch, den Militärdienst zu umgehen, mit einem Jahr Lager auf Bewährung bestraft sehen wollte. Daß die Strafe ohne Bewährung ausgesprochen wurde, überraschte alle – mehr noch der Grund dafür, den der Richter in der Novaja Gazeta offen aussprach: Der Angeklagte habe ihn frech angegrinst, da habe er ihm das Jahr ohne Bewährung draufgepackt...

[wurde später revidiert]

Ist das jetzt etwa auch 'nicht Wahr' ?




QUOTE
"Die Länge des Alternativen Zivildienstes beträgt das 1,75-fache des Militärdienstes (...), insgesamt 42 Monate." Es sei denn, der Zivildienst findet statt "...in Organisationen der Streitkräfte der Russischen Föderation, in anderen Streitkräften, militärischen Einheiten oder Büros als unbewaffnetes Personal" – in dem Fall käme er mit der 1,5fachen Länge des bewaffneten Dienstes davon, also 36 Monaten

Oder vielleicht das??



Schlussbemerkung:
QUOTE
Mit dem russischen Zivildienstgesetz werden westeuropäische Rechtsnormen eben nicht eingeführt, sondern vorgetäuscht


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Seydlitz
Beitrag 15. Nov 2003, 03:46 | Beitrag #30
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Da gab es schon einige Reportagen drüber.


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Jethro Tull hätten in Woodstock auftreten sollen…
Ian Anderson: …und ich wollte nicht, weil ich einfach keine Hippies mag.
 
 
 

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