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> Hydropneumatische Fahrwerke bei Radpanzer
amdamdeath
Beitrag 15. Sep 2004, 08:32 | Beitrag #1
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Was haltet ihr eigentlich von hydropneumatischen Federungen/Niveauregulierung bei Radpanzern? Ich mein nicht etwa hydraulische Endanschläge bei Kettenfahrzeugen, außerdem ist mir keine adaptierbare Federung bei Kettenfahrzeugen bekannt, da ja zumeist Drehstäbe zur Federung verwendet werden.
Niveauregulierung und eine variable Dämpfercharakteristik ist zwar schön und gut, aber auch relativ fehleranfällig und nach Murphey’s Law immer dann kaputt wenn man’s grade braucht. Jedenfalls sind mir genung Berichte bekannt bei denen die Hydrops bei Vergleichstest kaputt gegangen sind bzw leck wurden – ich kann mich auch an Serviceintervalle von 30000km beim einem Citroen erinnern, und falls man alle Vorteile von Hydrops ausspielen will braucht man aufwendige und fehleranfällige Elektronik – meiner Meinung nach völlig fehl am Platz, man kennt ja die Fehlerstatistik bei Autos – 65% Elektronikprobleme.
Eigentlich eigenartig das niemand eine konventionelle Luftfederung/Niveauregulierung verwendet, da doch normalerweise ein Aggregat zur Luftförderung vorhanden ist – in LKW’s baut schließlich auch niemand Hydrops ein – eventuell kleinerer Bauraum?

Also was denkt ihr?

Mfg,
Andi
 
Ta152
Beitrag 15. Sep 2004, 09:19 | Beitrag #2
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QUOTE(amdamdeath @ 15.09.2004, 09:32)
< snip >außerdem ist mir keine adaptierbare Federung bei Kettenfahrzeugen bekannt, da ja zumeist Drehstäbe zur Federung verwendet werden.
< snip >

Zum Beispiel der Japanische Type 90 Kampfpanzer. Oder im Extrem bein den MBT/KPz 70 Prototypen. Dann natürlich der Strv 103.


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/EOF
 
Gork
Beitrag 15. Sep 2004, 09:41 | Beitrag #3
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Da mein "Privatpanzer" aus dem Hause Citroen (Panzerung ca. 7mm Stahlbelch, Bewaffnung: keine(Aufblendlicht?), Höchstgeschwindigkeit ca. 230 auf der Straße, im Gelände deutlich weniger, kein ABC-Schutz, dafür aber bequeme Ledersessel tounge.gif ) jetzt knap 260.000 Kilometer gelaufen ist, ohne einen Schaden am Hydropneumatische Fahrwerk (von Kinderkrankheiten an der Elektronik kann ich allerdings ein Lied singen, hat die Kiste aber nie lahm gelegt) halte ich da sehr viel von. Damit kommt auch noch mit einer flachen Limosine mit weitem Radstand über die schlimmsten Feld- und Waldwege. (Ist sehr lustig, wenn die E-Klasse hintereinem auf einem Felsbrocken hängenbleibt xyxthumbs.gif )

Man kann sowas also durchaus sehr stabil bauen. (Und jetzt keine Sprüche über französische Autos, ich habe vorgestern zu wissenschaftlichen Zwecken smile.gif  eine alten Renault ca. 50 mal in einen alten Fiat gerammt. Der Renault lief noch, der Fiat war einfach nur Schrot! ) Sehe also nicht was dem entgegen stehen würde.
 
tommy1808
Beitrag 15. Sep 2004, 10:50 | Beitrag #4
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QUOTE(Gork @ 15.09.2004, 10:41)
Da mein "Privatpanzer" aus dem Hause Citroen

XM Fahrer?


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"The reason why 9/11 is not mentioned on Usama Bin Laden's Most Wanted page is because the FBI has no hard evidence connecting Bin Laden to 9/11." FBI spokesman Rex Tomb
 
jever
Beitrag 15. Sep 2004, 12:03 | Beitrag #5
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Hi Gork, der V6?
Meiner einer hatte den 2,1TD, und auch keine Probleme mit der Hydraulik.
Die Kinderkrankheiten der alten Modelle waren beim XM bereits Geschichte. Man kann heute sogar die Intervalle ohne Wechsel der Hauptgruppen auf über 300.000km hochschrauben.

MfG jever
 
lastdingo
Beitrag 15. Sep 2004, 15:35 | Beitrag #6
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Stryker hat IIRC so eine Federung.
Recht auffällig, wenn er damit für die Luftverladung "in die Knie geht".


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harmlos
Beitrag 15. Sep 2004, 19:21 | Beitrag #7
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Die neue Generation der MAN mil gl (SX2000) verfügt über eine hydropneumatische Federung. Nachdem im Bereich der Hydraulik und Luftfederung große Fortschritte erziehlt wurden, sollte das ganze eigentlich ausgereift sein.
Inzwischen sind ja selbst bei Bau-LKW Luftferderungen auf dem Vormarsch. Ist halt teuer, und der Nutzen nicht ganz unumstritten...


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Die ZDV liegt - gottseidank - in irgendeinem Panzerschrank.
Bei irgendeinem fremden Mann, der sie bestimmt nicht brauchen kann.
 
D-FENCE
Beitrag 15. Sep 2004, 20:51 | Beitrag #8
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QUOTE(amdamdeath @ 15.09.2004, 09:32)
...man kennt ja die Fehlerstatistik bei Autos – 65% Elektronikprobleme...

Ich habe mal vor einiger Zeit eine Pannenstatistik vom ADAC gesehen, wonach die Elektronikprobleme überwiegend auf die Stromversorgung und ganz besonders auf das üblicherweise in PKW verwendete 12V-Bordnetz zurückzuführen sind.

Moderne Panzerfahrzeuge sind sowieso mit Elektronik vollgestopft, ein grundsätzliches im Sinne von nicht lösbares Problem scheint es damit also nicht zu geben.


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Eine Ehe kann (ferner) aufgehoben werden, wenn ein Ehegatte sich bei der Eheschließung im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit befand.
Bürgerliches Gesetzbuch, §1314
 
jever
Beitrag 15. Sep 2004, 21:32 | Beitrag #9
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Moment zu Einigen: Hydropneumaitk und Luftfederung sind zwei verschiedene Dinge!
Eine Luftfederung braucht einen wesentlich höheren Druck auf viel mehr Teile als eine Hydropneumatik.
Bei der Hydropneumatik brauche ich nur den Druck in der Federkugel, dieser wird durch Flüssigkeit aufgebaut. Die eigentliche Federung ist "Luft", deren Menge aber nicht beeinflusst wird.
Also: Federwirkung bei Citroen durch Luft, Höhe und Federungshärte durch Öl, Luftfederung beides durch Luft.

MfG jever
 
xena
Beitrag 15. Sep 2004, 23:54 | Beitrag #10
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Hydropneumatische Federungen gibts doch jede  Menge bei Panzern. Die russischen BMP3, die BMD's haben es auch und wie gesagt auch die zwei letzten japanischen KPz, der Typ 74 sogar mit Niveauregulierung, der Strv103B und auch der unglückselige Osorio hatte welche. Die Liste ist bei weitem nicht komplett. Ist eben eine Philosophiefrage ob Drehstab oder hydropneumatisch. Bei Radpanzern gibts das auch, habs aber grad nicht im Kopf.

Xena
 
Gork
Beitrag 16. Sep 2004, 15:57 | Beitrag #11
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QUOTE(jever @ 15.09.2004, 13:03)
Hi Gork, der V6?
Meiner einer hatte den 2,1TD, und auch keine Probleme mit der Hydraulik.
Die Kinderkrankheiten der alten Modelle waren beim XM bereits Geschichte. Man kann heute sogar die Intervalle ohne Wechsel der Hauptgruppen auf über 300.000km hochschrauben.

MfG jever

Ja, bei mir hat auch alles überlebt:

Der Motor (V6), das Getriebe, das Fahrwerk. Nie Probleme damit gehabt.  :thumbs

Aber die Elektronik der fürhen XM war Schrott (und wurde bei mir fast komplett ersetzt). Das war aber wohl tatsächlich bei allen fürhen XM so..
Das einzige was noch kaputt gegangen ist waren die Klimaanlage und ein paar elektronische Verbraucher. Fensterheber, Sitzheizungen. Sowas halt, aber das ist bei dem Alter finde ich in Ordnung.
 
 
 

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