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> G36-Nachfolger, Neues Stgw für die Bundeswehr!
Famas
Beitrag 30. Apr 2019, 11:22 | Beitrag #421
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Ok, wer war das letztes oder vorletztes Jahr, der sich rausgezogen hat, weil angeblich HK doch sowieso bevorteilt würde und man deshalb keine Chance hätte und deshalb nicht mehr im gleichen Sandkasten spielen will?
War das nicht SigSauer?

Edit: Gefunden: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/in...DqHfATmnhtg-ap5

... das war gemeint mit "beleidigte Leberwurst"

Der Beitrag wurde von Famas bearbeitet: 30. Apr 2019, 11:25


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Thor=LWN=
Beitrag 30. Apr 2019, 13:06 | Beitrag #422
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ZITAT
Unternehmen, die nicht bereits Lieferanten der Bundeswehr seien, würden benachteiligt. Das gelte besonders für den nötigen Test des Gewehrs mit der gewünschten Munition. Sig Sauer sei der Zugriff auf die Munition mit dem Hinweis verweigert worden, das würde einen Wettbewerbsvorteil darstellen.


Zumindest dieser Satz ist in der Form eine Unwahrheit. Ich WEIß, daß in einer Kaserne in Eckernförde mehr als ein Produkt aus dem Haus SigSauer rumliegt / zumindest 2004 gelegen hat. Und in Glückstadt mindestens 2001.
 
Elster
Beitrag 30. Apr 2019, 17:15 | Beitrag #423
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Ich denke auch (wie im Artikel erwähnt), dass der Rückzug von SIG eher daran liegt, dass die Bundeswehr kein Gewehr mit Komponenten haben wollte, die unter das International Traffic in Arms Regulations (ITAR) fallen. Ich blicke bei den Firmenstrukturen von SIG Sauer GmbH und SIG Sauer, inc. ehrlich gesagt nicht wirklich durch, aber das war offensichtlich der Casus Knackus.
 
NielsKar
Beitrag 30. Apr 2019, 21:31 | Beitrag #424
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ZITAT(Thor=LWN= @ 30. Apr 2019, 14:06) *
ZITAT
Unternehmen, die nicht bereits Lieferanten der Bundeswehr seien, würden benachteiligt. Das gelte besonders für den nötigen Test des Gewehrs mit der gewünschten Munition. Sig Sauer sei der Zugriff auf die Munition mit dem Hinweis verweigert worden, das würde einen Wettbewerbsvorteil darstellen.


Zumindest dieser Satz ist in der Form eine Unwahrheit. Ich WEIß, daß in einer Kaserne in Eckernförde mehr als ein Produkt aus dem Haus SigSauer rumliegt / zumindest 2004 gelegen hat. Und in Glückstadt mindestens 2001.

Es geht nicht um irgendein Produkt. Es geht um das 5,56 NATO Kaliber. Soweit ich weiß, sollten die Schießergebnisse bei dem Auswahlverfahren mit einer bestimmten Munition absolviert und bestanden werden. Dies ist eine relativ neue Version der Munition, und auf dem Markt nicht frei verfügbar. Für die Tests wurden von der Bundeswehr nur relativ geringe Mengen bereitgestellt. SIG SAUER hat bemängelt, dass diese Menge nicht für umfangreiche Erprobungen der Waffe im Vorfeld (für Nachjustierungen etc.) ausreichen würde. Heckler und Koch als Lieferant eben jener Munition hätte jedoch 'unendliche' Mengen davon zur Verfügung, und könne deshalb im Vorfeld umfangreich 'üben' und die Waffe anpassen. SIG SAUER fand das unfair, da deren Waffe im Prinzip erst bei den Test ''eingeschossen'' werden würde mit der Munition.



Der Beitrag wurde von NielsKar bearbeitet: 30. Apr 2019, 21:33


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Thor=LWN=
Beitrag 1. May 2019, 07:43 | Beitrag #425
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Habe ich was verpaßt?

Seit wann liefert H&K Munition?


Und AFAIR steht doch schon seit Jahren in den Ausschreibungen (für Handwaffen) drin, welche Munition vorgesehen ist, wieviel Schuß davon durch das Amt gestellt werden, und was der Preis für Mehrlieferungen eben dieser ist.


edit:
ITAR frei halte ich übrigens für vollkommen legitim. Besonders in Zeiten von Donny Trump und seinen Allüren.

Der Beitrag wurde von Thor=LWN= bearbeitet: 1. May 2019, 07:45
 
Seneca
Beitrag 5. May 2019, 06:42 | Beitrag #426
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Heckler&Koch kritisiert die geforderten Kriterien für das neue Gewehr, diese würden eher dem eines Präzisionsgewehres entsprechen und seien mit der geforderten Lauflänge und Gewicht nicht zu erfüllen:
ZITAT
Wenn schon weit überdurchschnittliche Präzisionsanforderungen an das G36-Nachfolgemodell gestellt werden, würde dies die Beschaffung einer Waffe mit Kaliber 5.56 verbieten, heißt es. Andererseits sei eine Bewerbung mit einem Gewehr mit größerem Kaliber wegen der Gewichtsanforderungen nicht möglich. Kaliber 7,62 Millimeter wäre jedoch „schon bei einigen 100 Gramm mehr Waffengewicht problemlos zu realisieren“.

https://www.welt.de/wirtschaft/article19294...sschreibung.htm
 
Aurel
Beitrag 6. May 2019, 17:01 | Beitrag #427
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Mit ein bischen Glück verzögert sich die Sache noch ein wenig. Zuminest solange, bis klar ist, ob die Amerikaner auf 6,8mm gehen. Heißt ja auch, dass nur manchen Baulose des G-36 Probleme beim heißschießen haben. Wenn H&K meint es fehlen nur ein paar Gramm, um die Anforderungen mit 7,62mm zu erfüllen, kanns ja dann mit den 6,8mm genau passen.

Und was die plötzliche Eile angeht. Kann man da nicht einfach die "guten" Lose aussortieren und für die Aulandseinsätze her nehmen, während die nicht so guten im gemäßigten Klima Mitteleuropas genutzt werden ?
 
Nite
Beitrag 6. May 2019, 17:11 | Beitrag #428
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ZITAT(Aurel @ 6. May 2019, 18:01) *
Und was die plötzliche Eile angeht.

Wenn das Ende der Lebensdauer erreicht ist ist es erreicht.
Ich bin ehrlich gesagt froh dass man bei der Bw endlich davon weggekommen ist jedes System jahrzehntelang tot zu Insten anstelle am Ende der Lebensdauer einfach ein Nachfolgesystem zu beschaffen.

Und warten auf die Amerikaner? Die wie vielte Iteration neuen Handwaffensystems welches "bald" eingeführt werden soll ist das jetzt?


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goschi
Beitrag 6. May 2019, 17:47 | Beitrag #429
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ACR biggrin.gif


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
KSK
Beitrag 6. May 2019, 18:16 | Beitrag #430
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ZITAT(Aurel @ 6. May 2019, 18:01) *
Wenn H&K meint es fehlen nur ein paar Gramm, um die Anforderungen mit 7,62mm zu erfüllen, kanns ja dann mit den 6,8mm genau passen.

Paar 100 Gramm rolleyes.gif
Und H&K spricht ja schon selbst von 7,62... wenn ich mir da das Gewicht eines G28 ansehe meint H&K damit schnell einem Gewichtszunahme von einem Kilogramm und mehr.


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
Glorfindel
Beitrag 6. May 2019, 18:29 | Beitrag #431
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Das G28 hat aber wohl die Bundeswehr verbrochen. Das müsste nicht so schwer sein. Im Übrigen deutet schon einiges auf eine gewisse Konzeptlosigkeit bei der Bundeswehr hin, was Anforderungen an die Waffen bezüglich Kaliber, Gewicht, etc. betrifft.

Was die Einführung eines neuen Sturmgewehrkaliber betrifft, so würde ich jetzt da nicht abwarten. Das kann noch Jahre dauern oder auch gar nie kommen. Wenn das dann einmal irgendwo eingeführt ist mit positiven Ergebnissen kann man immer noch umsteigen. Ich glaube nicht daran, dass die Amerikaner da sehr schnell sein werden.


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Der Weisse Hai
Beitrag 7. May 2019, 09:18 | Beitrag #432
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ZITAT(KSK @ 6. May 2019, 18:16) *
ZITAT(Aurel @ 6. May 2019, 18:01) *
Wenn H&K meint es fehlen nur ein paar Gramm, um die Anforderungen mit 7,62mm zu erfüllen, kanns ja dann mit den 6,8mm genau passen.

Paar 100 Gramm rolleyes.gif
Und H&K spricht ja schon selbst von 7,62... wenn ich mir da das Gewicht eines G28 ansehe meint H&K damit schnell einem Gewichtszunahme von einem Kilogramm und mehr.


Bei 7,62 stünden wohl eherG27 oder G27K in Rede - beide auch schon gerüstet.

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maschinenmensch
Beitrag 7. May 2019, 13:42 | Beitrag #433
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Seit wann ist eine 5,56mm prinzipiell ungenauer als eine 7,62mm? Aber gut, wir kennen die Ausschreibung ja nicht, Gott weiß was die BW sich da wieder aus den Fingern gesaugt hat. M.M. nach hätte man sich an den französischen Auftrag hängen und das HK416 kaufen sollen, dann wäre das erledigt gewesen.
 
Famas
Beitrag 10. May 2019, 20:43 | Beitrag #434
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ZITAT(Glorfindel @ 6. May 2019, 18:29) *
Das G28 hat aber wohl die Bundeswehr verbrochen. Das müsste nicht so schwer sein. Im Übrigen deutet schon einiges auf eine gewisse Konzeptlosigkeit bei der Bundeswehr hin, was Anforderungen an die Waffen bezüglich Kaliber, Gewicht, etc. betrifft.


Das G28 wurde offenbar von einem vollkommen ahnungslosen Verwaltungsbeamten anhand von bunten Bildchen aus dem Katalog bestellt... anders kann ich mir diese Fehlkonzeption beim besten Willen nicht erklären. Und richtig: Das ist auch hier wieder nicht HK anzulasten. Die haben geliefert, was bestellt wurde - wahrscheinlich unter Tränen.
Ich hoffe sehr, das neue Ordonnanzgewehr wird etwas sinnvoller und mit Truppenbeteiligung ausgewählt.

ZITAT
Zuminest solange, bis klar ist, ob die Amerikaner auf 6,8mm gehen.

Woher kommt denn das nun schon wieder? Ich dachte das wurde in den frühen 2000ern schon ad acta gelegt.

Wenn der Bundesrechnungshof (mit seiner großen Kompetenz bezüglich Kriegswaffen) und der größte Waffenlieferant in Deutschland schon darauf hinweisen, dass 5,56 zu schwach sein könnte (für das was das BMVg sich vorstellt), wäre ein Schritt Richtung .300 BLK o.ä. zumindest mal mutig und vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man schon mal wieder die eierlegende Wollmilchsau will.
Vielleicht wäre es gar nicht dumm gewesen, sowas mit ins Vergabeverfahren zu werfen.
HK hat doch die 433 auch mal in .300 vorgestellt. Bei 416 weiß ichs nicht.

ZITAT
Gott weiß was die BW sich da wieder aus den Fingern gesaugt hat. M.M. nach hätte man sich an den französischen Auftrag hängen und das HK416 kaufen sollen, dann wäre das erledigt gewesen.

Nichts hinzuzufügen...

Der Beitrag wurde von Famas bearbeitet: 10. May 2019, 20:44


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Xizor
Beitrag 10. May 2019, 20:47 | Beitrag #435
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ZITAT(Famas @ 10. May 2019, 21:43) *
ZITAT
Zuminest solange, bis klar ist, ob die Amerikaner auf 6,8mm gehen.

Woher kommt denn das nun schon wieder? Ich dachte das wurde in den frühen 2000ern schon ad acta gelegt.


Die Army hat letztes Jahr verlauten lassen, dass das Entwicklungsprogramm für ein neues Gruppen-MG als Ablöse für das M249 (ehemals LSAT) jetzt auf 6,8mm setzen soll.
 
der_finne
Beitrag 10. May 2019, 21:49 | Beitrag #436
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ZITAT(Xizor @ 10. May 2019, 21:47) *
ZITAT(Famas @ 10. May 2019, 21:43) *
ZITAT
Zuminest solange, bis klar ist, ob die Amerikaner auf 6,8mm gehen.

Woher kommt denn das nun schon wieder? Ich dachte das wurde in den frühen 2000ern schon ad acta gelegt.


Die Army hat letztes Jahr verlauten lassen, dass das Entwicklungsprogramm für ein neues Gruppen-MG als Ablöse für das M249 (ehemals LSAT) jetzt auf 6,8mm setzen soll.


Wobei das afaik ja keine "klassische" 6,8mm Munition ist sondern caseless.

http://www.whq-forum.de/invisionboard/inde...showtopic=30919

Der Beitrag wurde von der_finne bearbeitet: 10. May 2019, 21:57
 
Glorfindel
Beitrag 11. May 2019, 14:29 | Beitrag #437
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@Famas: Das G28 ist ja nur eine der Entscheidungen, die auf ein fehlendes Konzept hinweisen. Das MG4 im Spz Puma ist noch ein anderes. Zuerst das MG4 in einen Schützenpanzer zu verbauen und dann für die Infanterie nach einem 7,62-Kaliber-Gewehr zu rufen, erscheint etwas widersprüchlich zu sein.


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Forodir
Beitrag 11. May 2019, 16:16 | Beitrag #438
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ZITAT(Glorfindel @ 11. May 2019, 14:29) *
@Famas: Das G28 ist ja nur eine der Entscheidungen, die auf ein fehlendes Konzept hinweisen. Das MG4 im Spz Puma ist noch ein anderes. Zuerst das MG4 in einen Schützenpanzer zu verbauen und dann für die Infanterie nach einem 7,62-Kaliber-Gewehr zu rufen, erscheint etwas widersprüchlich zu sein.


Das lag eher daran das zu diesem Zeitpunkt das MG3 schon am auslaufen war, das MG4 aber eingeführt. Dieses wurde auch von vorneherein im Heer als Platzhalter gesehen, was ja auch jetzt mit der Aufrüstung auf MG5 kommen wird.


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Forodir
Beitrag 29. Jun 2019, 18:36 | Beitrag #439
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Warum habe ich das Gefühl das das Gemauschel wieder losgehen wird? Es sind immer wieder die selben Akteure und die selben Gesichter.
Abgesehen davon,..Kaliberdiskussion die drölfigste.

WELT:Größeres Kaliber, mehr Reichweite-neues Gewehr für Bundeswehr gesucht.


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Stefan Kotsch
Beitrag 30. Jun 2019, 12:15 | Beitrag #440
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ZITAT(Forodir @ 28. Jun 2019, 18:36) *
Warum habe ich das Gefühl das das Gemauschel wieder losgehen wird? Es sind immer wieder die selben Akteure und die selben Gesichter.
Abgesehen davon,..Kaliberdiskussion die drölfigste.

WELT:Größeres Kaliber, mehr Reichweite-neues Gewehr für Bundeswehr gesucht.


Dieses Artikel fand ich seltsam. Kujat wird indirekt zitiert mit der Aussage:
ZITAT
Der Ex-General fordert, das...
Auch die Kalaschnikow nutze mit Kaliber 7,62 Millimeter größere Munition als die Bundeswehr mit derzeit 5,56 Millimetern beim G36.


Irrt hier Kujat oder sehen die Journalisten nicht durch? Die russ. Armee verwendet 5,45 mm und es ist kein Wechselgedanke sichtbar. Welche Kalaschnikow meint Kujat. Eher die Waffen der internationalen "Freiheitskämpferszene" denke ich. Das aber wäre, denke ich, als Basis für die Entscheidung etwas schmal gedacht. Ein Kaliberwechsel ist darüberhinaus sinnvoll sicherlich nur im NATO-Maßstab möglich.

Der Beitrag wurde von Stefan Kotsch bearbeitet: 30. Jun 2019, 12:17
 
Nite
Beitrag 30. Jun 2019, 12:36 | Beitrag #441
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m.E. zwei Punkte:
1. Kujat tritt hier als Vertreter von H&K auf. Dementsprechend vorsichtig muss man bei seinen Aussagen sein.
2. Die Springer-Presse hat sich was Militär und Rüstung angeht noch nie positiv hervorgetan


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Beitrag 30. Jun 2019, 12:43 | Beitrag #442
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Kern des Gedankens dürfte sein, dass von den zwei kolportierten Teilnehmern an der Ausschreibung System Sturmgewehr Bw (Haenel und HK) nur HK zeitnah auch in 7,62x51 anbieten kann. Ob das jetzt das HK417 ist oder das HK231 (HK433 in 7,62x51) ist erstmal nachrangig. Haenel bietet da mit dem CR308 derzeit nur einen Halbautomaten an.


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Forodir
Beitrag 30. Jun 2019, 13:23 | Beitrag #443
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Aber wer fordert denn das wirklich? Es wäre einfach mal schön zu sehen was denn mit der 5,56 nicht erreicht werden kann. Welche Entfernungen? Sollen Schutzwesten durchschlagen werden? Was ist mit der Präzisions Anforderung an die Munition? usw.


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Der Weisse Hai
Beitrag 2. Jul 2019, 08:13 | Beitrag #444
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ZITAT(Famas @ 10. May 2019, 20:43) *
ZITAT(Glorfindel @ 6. May 2019, 18:29) *
Das G28 hat aber wohl die Bundeswehr verbrochen. Das müsste nicht so schwer sein. Im Übrigen deutet schon einiges auf eine gewisse Konzeptlosigkeit bei der Bundeswehr hin, was Anforderungen an die Waffen bezüglich Kaliber, Gewicht, etc. betrifft.


Das G28 wurde offenbar von einem vollkommen ahnungslosen Verwaltungsbeamten anhand von bunten Bildchen aus dem Katalog bestellt... anders kann ich mir diese Fehlkonzeption beim besten Willen nicht erklären. Und richtig: Das ist auch hier wieder nicht HK anzulasten. Die haben geliefert, was bestellt wurde - wahrscheinlich unter Tränen.
Ich hoffe sehr, das neue Ordonnanzgewehr wird etwas sinnvoller und mit Truppenbeteiligung ausgewählt.

Nö. Das G28 kam aufgrund politischer Präzisionsforderungen (Vermeidung von Kollateralschäden). Da beschaffte man halt ein halbautomatisches Scharfschützengewehr samt Peripherieausstattung als ZF-Gewehr.


ZITAT(Famas @ 10. May 2019, 20:43) *
ZITAT
Zuminest solange, bis klar ist, ob die Amerikaner auf 6,8mm gehen.

Woher kommt denn das nun schon wieder? Ich dachte das wurde in den frühen 2000ern schon ad acta gelegt.


Meines Wissens aus dem aktuellen Handwaffenvorhaben der U.S. Army. Da ist ein 6.8-Geschos vorgegeben, alles andere drumherm sollen ausgewählte Firmen entwickeln. Nicht zu verwechseln mit 6.8 SPC


ZITAT(Famas @ 10. May 2019, 20:43) *
Wenn der Bundesrechnungshof (mit seiner großen Kompetenz bezüglich Kriegswaffen) und der größte Waffenlieferant in Deutschland schon darauf hinweisen, dass 5,56 zu schwach sein könnte (für das was das BMVg sich vorstellt), wäre ein Schritt Richtung .300 BLK o.ä. zumindest mal mutig und vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man schon mal wieder die eierlegende Wollmilchsau will.
Vielleicht wäre es gar nicht dumm gewesen, sowas mit ins Vergabeverfahren zu werfen.
HK hat doch die 433 auch mal in .300 vorgestellt. Bei 416 weiß ichs nicht.


In .300 gezeigt haben HK mal das HK237 (G36) und HK337 (416), erwähnt das HK437 (433)

ZITAT(Famas @ 10. May 2019, 20:43) *
ZITAT
Gott weiß was die BW sich da wieder aus den Fingern gesaugt hat. M.M. nach hätte man sich an den französischen Auftrag hängen und das HK416 kaufen sollen, dann wäre das erledigt gewesen.

Nichts hinzuzufügen...

Tja, das ist wohl das politische an dieser Ausschreibung.

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 20. July 2019 - 16:45