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> Medienkritik, Wie Massenmedien uns beeinflussen (wollen?)
Glorfindel
Beitrag 21. Apr 2017, 17:09 | Beitrag #121
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@Kameratt: Eben, es gibt kein allgemeines Verbot russische Bücher zu importieren und über das Verbot, Bücher zu importieren, welche die territoriale Integrität der Ukraine in Frage stellen, wurde ohne in unseren Medien durchaus berichtet. Auch dieses Verbot betrifft nicht den persönlichen Privatimport von Büchern. Schliesslich ist auch fraglich, ob tatsächlich zur Zeit keine Bücher direkt aus Russland importiert werden können.


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The politician says there are no threats: that is because we are strong. The moment we become weak threats will grow up like mushrooms! (Admiral David Beatty, First Sea Lord @ 1920)

Wenn die Erhaltung des Friedens – Frieden, gedacht als Verhinderung des Krieges – oberstes Ziel eines Staates ist, hängt die Staatenwelt oder eine Gruppe von Staaten stets von dem rücksichtslosesten Mitglied der Gemeinschaft ab. Mehr als das, sie lädt den jeweilig Machthungrigen ein, sich weitere Flächen aus Nachbars Garten zu nehmen oder anderswo einzumarschieren. (Henry Kissinger @ A World Restored, 1957)
 
Kameratt
Beitrag 21. Apr 2017, 17:32 | Beitrag #122
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Es gab einen totalen Importverbot für russische Bücher über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zu Beginn des Jahres. Dies wird so im Artikel erwähnt und findet sich sogar auf Deutsch bei Sputnik & Co.
Inwieweit dieses Verbot immer noch Bestand hat, darf diskutiert werden, da seitdem keine neueren Nachrichten zu dem Thema erschienen sind. Aber selbst wenn dieser Zeitraum bereits abgelaufen ist, so bedeutet es nicht, dass generelle Restriktionen nicht mehr vorhanden sind, sondern dass sie lediglich auf einer Stufe niedriger zur Geltung kommen. Denn die praktische Realisierbarkeit des Gesetzes ist nach wie vor fraglich bis fragwürdig und diskriminiert sämtliche russische Bücher unabhängig vom Genre oder politischer Ausrichtung, weil sie alle die entsprechende Genehmigungsprozedur (nach Anmeldung) durchlaufen müssen, wofür keine Kapazitäten vorhanden sind. Persönlicher Transport von Büchern über die Grenze hat in seinem Ausmaß und seiner Bedeutung nichts mit dem gewerblichen Import und Vertrieb gemein, um den es hier geht und der, wieder nach Darstellung des Korrespondent-Artikels, 90% des ukrainischen Büchermarkts ausmachen soll.
 
Schneeball
Beitrag 21. Apr 2017, 19:46 | Beitrag #123
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ZITAT(Schwabo Elite @ 21. Apr 2017, 17:35) *
ZITAT(Schneeball @ 21. Apr 2017, 15:58) *
Es gab wohl zumindest den Versuch, ein solches Gesetz durchs Parlament zu drücken:
https://ukraine-nachrichten.de/sinnvoll-imp...-verbieten_4385
Was daraus geworden ist weiss ich allerdings nicht.


Also "keine Story" und Du hast uns gerade versucht einen Bären (Komma russisch) aufzubinden.

Noch so ein Ding und Du hast Pause.

SE Mod



Bitte? Ich habe hier nur beigesteuert, was ich wusste. Das war, dass ein Abgeordneter versucht hat, so ein Gesetzt ins Parlament zu drücken. Was ist daran falsch? Mich würde ja auch interessieren, was daraus geworden ist, zumal es ja explizit wieder angesprochen wurde.



ZITAT(Glorfindel @ 21. Apr 2017, 18:09) *
@Kameratt: Eben, es gibt kein allgemeines Verbot russische Bücher zu importieren und über das Verbot, Bücher zu importieren, welche die territoriale Integrität der Ukraine in Frage stellen, wurde ohne in unseren Medien durchaus berichtet. Auch dieses Verbot betrifft nicht den persönlichen Privatimport von Büchern. Schliesslich ist auch fraglich, ob tatsächlich zur Zeit keine Bücher direkt aus Russland importiert werden können.

Siehst du, genau das wäre doch mal ein gescheites Thema für die NZZ oder den Spiegel! Es gibt ja offensichtliche Hinweise darauf, dass so ein Verbot zumindest zeit- und teilweise Bestand hatte oder zumindest diskutiert werden sollte (was mein Stand ist).

Der Beitrag wurde von Schneeball bearbeitet: 21. Apr 2017, 19:48
 
der_finne
Beitrag 21. Apr 2017, 20:41 | Beitrag #124
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ZITAT(Schneeball @ 21. Apr 2017, 20:46) *
ZITAT(Schwabo Elite @ 21. Apr 2017, 17:35) *
ZITAT(Schneeball @ 21. Apr 2017, 15:58) *
Es gab wohl zumindest den Versuch, ein solches Gesetz durchs Parlament zu drücken:
https://ukraine-nachrichten.de/sinnvoll-imp...-verbieten_4385
Was daraus geworden ist weiss ich allerdings nicht.


Also "keine Story" und Du hast uns gerade versucht einen Bären (Komma russisch) aufzubinden.

Noch so ein Ding und Du hast Pause.

SE Mod



Bitte? Ich habe hier nur beigesteuert, was ich wusste. Das war, dass ein Abgeordneter versucht hat, so ein Gesetzt ins Parlament zu drücken. Was ist daran falsch? Mich würde ja auch interessieren, was daraus geworden ist, zumal es ja explizit wieder angesprochen wurde.



Da hat wohl jemand die Übersicht verloren. Ist mir vorhin auch schon aufgefallen.
 
Ralle83
Beitrag 24. Apr 2017, 12:19 | Beitrag #125
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Spiegel Online über den ja auch hier kritisch diskutierten Michael Lüders: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/...-a-1143824.html

Der Beitrag wurde von Ralle83 bearbeitet: 24. Apr 2017, 12:20
 
Cuga
Beitrag 25. Apr 2017, 12:36 | Beitrag #126
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Oberleutnant
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Der Konflikt in der Ukraine ist ein Ereignis, welches die Sicherheitsinteressen aller europäischen Staaten betrifft, da es die Gefahr konventioneller Kriegsführung innerhalb der Grenzen kontinentalen Europas aufzeigt. Gegeben dass die russische Regierung auch anderen Nachbarn gegenüber ähnliche Rhetorik verwendet, ist dies eine Entwicklung von höchstem Interesse. Die innenpolitischen Probleme eines korrupten Randstaats zu Russlands hingegen sind nicht signifikant für den deutschen Alltag und daher auch keine Berichterstattung wert.


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ZITAT(Amadeu Inácio de Almeida Prado @ 1975) *
Der Müßiggänger ist ein Abenteurer im Angesicht des Todes, ein Kreuzritter wider das Diktat der Eile.
 
Kameratt
Beitrag 25. Apr 2017, 17:34 | Beitrag #127
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Hauptmann
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Das mag so vielleicht für die oberflächliche Berichterstattung gelten. Bei seriösen Recherchen erwarte ich jedoch auch eine Erwähnung der entsprechenden innenpolitischen Entwicklungen. Dies nicht zu tun, würde bedeuten, die gesamte zugrundeliegende Konfliktsoziologie und Konfliktpsychologie über Bord zu werfen.
 
 
 

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