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26. May 2026, 17:51 | Beitrag
#91
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Feldwebel Beiträge: 358 Gruppe: Members Mitglied seit: 08.04.2022 |
Die Franzosen haben in einem Versuch mit einem schrotartigen 120mm Kanister-Geschoss aus einem Leclerc Drohnen bekämpft. https://www.armyrecognition.com/news/army-n...shell-abu-dhabi Bin mir nicht sicher, ob diese Art der Drohnenbekämpfung Zukunft hat. Erinnert irgendwie an die 46cm Fla-Geschosse der Yamato. Naja, dass Konzept hat einige Vor- und Nachteile: + bestehende Bewaffnung wird genutzt + keine zusätzliche Flaktürme und Waffenstationen + Feuerkraft von ca 1000 Tungstenpfeilen räumt einen großen Bereich mit großer Vernichtungswahrscheinlichkeit ab + Konzept im Grundsatz sofort umsetzbar obwohl nur Notbehelf - ohne dezidierte Detektionsmöglichkeiten (automatisiert) besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit eine Drohne im Anflug zu entdecken - der Munitionsvorrat der 120mm für die Hauptaufgabe Panzer/Stellungsbekämpfung wird noch mehr eingeschränkt - Kollateralschaden für ungepanzerte Begleittruppen bei "panikartiger" Schnellabwehr einer Drohne möglicherweise sehr hoch - Richtbarkeit der 120mm Kanone nach oben ungenügend. Sollte das Konzept umgesetzt werden, werden Drohnenpiloten das mit einem steilen Anflugvektor kompensieren - ist die Drohne zu nah ran gekommen (also in einer Entfernung wo ein Mensch sie überhaupt erst entdeckt) ist die Schwenkgeschwindigkeit des Turms zu gering um sie zu verfolgen +/- Feuerleitsystem und Schwenkgeschwindigkeit moderner MBT sind grundsätzlich geeignet aber nicht optimal Also ja, man kann das im Prinzip machen aber ohne automatisierte Aufklärung/Erfassung 360° um den Panzer ist es bestenfalls ein Notbehelf. |
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26. May 2026, 18:05 | Beitrag
#92
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Oberstleutnant Beiträge: 14.309 ![]() Gruppe: VIP Mitglied seit: 01.10.2005 |
Die Nachteile sind so gewaltig das die Vorteile einfach nicht ins Gewicht fallen. Das ist alles blinder Aktionismus
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26. May 2026, 18:38 | Beitrag
#93
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Major Beiträge: 5.693 Gruppe: Members Mitglied seit: 06.06.2007 |
+ Feuerkraft von ca 1000 Tungstenpfeilen räumt einen großen Bereich mit großer Vernichtungswahrscheinlichkeit ab Das ist kein Flechettegeschoss, sondern ein Kanistergeschoss. Keine Pfeile, sondern Kugeln. Deswegen auch die geringe Reichweite, das streut wie Sau direkt vor der Mündung. |
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26. May 2026, 21:25 | Beitrag
#94
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Feldwebel Beiträge: 358 Gruppe: Members Mitglied seit: 08.04.2022 |
+ Feuerkraft von ca 1000 Tungstenpfeilen räumt einen großen Bereich mit großer Vernichtungswahrscheinlichkeit ab Das ist kein Flechettegeschoss, sondern ein Kanistergeschoss. Keine Pfeile, sondern Kugeln. Deswegen auch die geringe Reichweite, das streut wie Sau direkt vor der Mündung. Jo, "Kugeln" stand im Bericht. Wollte aber auf folgendes hinaus: Putzt alles vor dem Rohr weg, egal ob Freund oder Feind... |
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26. May 2026, 21:51 | Beitrag
#95
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Major Beiträge: 5.645 Gruppe: Members Mitglied seit: 22.03.2003 |
Mit langsamer Kadenz, schlechtem Richtbereich, schlechter Reichweite, schwachen situational Awareness, sehr begrenztem Munitionsvorrat.
Und, INSBESONDERE, einer Einschränkung in seiner Primäraufgabe: Andere Fahrzeuge und cUAV Maßnahmen sollten den MBT frei halten. Und die cUAV Maßnahmen braucht man ja auch überall da, wo kein MBT zu Gange ist. |
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28. May 2026, 16:49 | Beitrag
#96
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Oberleutnant Beiträge: 2.162 Gruppe: Members Mitglied seit: 09.08.2008 |
Was mir auffällt: Als Radar wird bei Drohnenabwehr im Nächstbereich , so auch bei der FLW 100 von Rheinmetall , sehr oft das EchoGuard Radar (das auf MESA-Technologie basiert) von Echodyne verwendet. Diese Radare basierend auf MESA-Technologie sind klein, leicht und vergleichsweise preiswert. Es scheint als habe Echodyne eine Art Monopol (Patente?) auf diesen innovativen Radartyp. Oder kennt da jemand einen anderen Hersteller ? https://www.echodyne.com/ Echodyne hat erst vor etwas über 10 Jahren als start-up angefangen, hier ein Artikel von 2015 aus "Spektrum der Wisenschaft": ZITAT Das Magazin "Technology Review" berichtet nun von den Plänen der US-amerikanischen Firma Echodyne, miniaturisierte Radargeräte zu entwickeln, die eine ähnliche Funktionalität aufweisen wie die Anlagen moderner Kampfjets. Möglich macht dies ein Metamaterial, das die Aufgabe des so genannten Phasenschiebers übernimmt. Es steuert die Richtung, in die der Strahl gelenkt wird. Die Verwendung des flachen Materials bedeute den Wegfall einer besonders klobigen und teuren Komponente, heißt es in dem Bericht. https://www.spektrum.de/news/metamaterial-k...statten/1341277 Auf Hartpunkt gibt es jetzt ein Interview mit dem CEO von Echodyne. Für die Detektion und Zielverfolgung von Kleindrohnen im Nächstbereich scheint Echodyne tatsächlich keine Konkurrenten zu haben, u.a. deshalb weil deren Radare auf MESA-Basis sehr preiswert sind . https://www.hartpunkt.de/radare-von-echodyn...abwehrsystemen/ |
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