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WHQ Forum _ Großgerät _ Der allgemeine Großgerätefragenfred

Geschrieben von: DemolitionMan 15. Apr 2010, 18:49

So, speziell für Joker und unspeziell für alle anderen, der GGfragenstrang.

Und damits nicht inhaltlos bleibt, saug ich mir grad mal die Frage aus den Fingern, wie die Kampfbeladung eines T-72 der NVA aussah? Finde dazu grade nix, es war doch allgemein so, dass es übermäßig viel HE-Frag und HEAT war oder?

Geschrieben von: goschi 15. Apr 2010, 21:58

ok, dann hier die Regeln für solch einen Thread:

ZITAT
wir werden uns bemühen, längere Diskussionen schnell in neue oder passende Threads auszulagern.
um uns das zu erleichtern bitte ich euch nur um einen Gefallen: Bitte antwortet auf verschiedene Fragen in jeweils separaten Postings
(Da uns die Forensoftware zwar das Zusammenlegen, aber nicht das Aufteilen von Postings erlaubt)


Ausser dem oben genannten wollen wir das ganze hier erstmal ohne spezielle Regeln versuchen (ausser den immer geltenden http://www.whq-forum.de/invisionboard/index.php?act=announce&f=6&id=11)
sollte es sich bewähren werden wir ähnliche Threads in den anderen Technik-Foren starten. (genau, ihr seid die Versuchsgruppe wink.gif )



euer goschi (admin)

Geschrieben von: Joker 15. Apr 2010, 22:57

Wow, super, dann leg' ich hier gleich mal los.


Wie schon gesagt bin ich absoluter Neuling auf dem Gebiet der Großgeräte, deshalb kommen von mir wahrscheinlich ein paar SEHR grundlegende Fragen. Eine simple vorneweg:

1.) Wie kann ich auf einfachst mögliche Art und Weise einen PzKpfW III von einem IVer unterscheiden? Habe bisher nur die Laufrollen entdecken können, aber in vielen Büchern kann man diese nicht sehen, und trotzdem steht bei der Illustration "Ein Panzer IV mit zwei Panzern III in einem russischen Dorf" und ich hab keinen blassen Schimmer, woher die das wissen. Die Türme sehen doch absolut identisch aus? confused.gif

2.) Wie darf ich mir das vorstellen bei Panzern, vor allem aus dem 2. WK, da wurde doch zur Panzerbekämpfung meist mit Vollgeschossen gefeuert, nicht wahr? Und diese konnten entweder die Panzerung durchdringen, oder von ihr abprallen. Letzteres entweder, wenn der Winkel zu spitz war, oder die Panzerung zu dick. Und genau letzterer Fall interessiert mich: das ist doch keine "alles oder nichts"-Sache, wenn der Schuss aufgefangen wird, dann wird die Panzerung ja wohl trotzdem in Mitleidenschaft gezogen, oder nicht? Das heißt, mehrere Treffer auf die selbe Stelle können auch bei schwächeren Kalibern zum Erfolg führen? Das führt mich zur Frage, ob abgefangene Treffer nach dem Kampf irgendwie ausgebessert werden, und vor allem wie? Kann ja nicht sein, dass ein Panzer nach einer Anzahl Gefechte und erlittener Treffer mit lauter (gefährlichen) Dellen rumfährt, oder doch?

Geschrieben von: Schwabo Elite 16. Apr 2010, 00:03

ZITAT(Joker @ 15. Apr 2010, 23:57) *
Wow, super, dann leg' ich hier gleich mal los.


Wie schon gesagt bin ich absoluter Neuling auf dem Gebiet der Großgeräte, deshalb kommen von mir wahrscheinlich ein paar SEHR grundlegende Fragen. Eine simple vorneweg:

1.) Wie kann ich auf einfachst mögliche Art und Weise einen PzKpfW III von einem IVer unterscheiden? Habe bisher nur die Laufrollen entdecken können, aber in vielen Büchern kann man diese nicht sehen, und trotzdem steht bei der Illustration "Ein Panzer IV mit zwei Panzern III in einem russischen Dorf" und ich hab keinen blassen Schimmer, woher die das wissen. Die Türme sehen doch absolut identisch aus? confused.gif


Vor allem ist mal die Waffe unterschiedlich. Der Panzer III hatte durchweg die kleinkalibrigen 3,7 cm oder 5 cm Geschütze, der Panzer IV hatte stets eine 7,5 cm Kanone. Das macht optisch viel her. Und das Fahrwerk ändert sich bei den IIIern auch mehrfach immens.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/31/Panzer_III_LW.svg

Am Turm kommen dann auch häufiger Staukästen beim IIIer vor, wenn ich mich recht entsinne. Aber ehrlich gesagt hab ich III und IV noch nie verwechselt. confused.gif

Geschrieben von: ironduke57 16. Apr 2010, 00:32

ZITAT(Schwabo Elite @ 16. Apr 2010, 01:03) *
... Vor allem ist mal die Waffe unterschiedlich. Der Panzer III hatte durchweg die kleinkalibrigen 3,7 cm oder 5 cm Geschütze, ...


Nicht ganz. Die letzte Panzer III Serie hat die alte 75/L24 der frühen Panzer IV Versionen bekommen. Diese hatte mit der dann verfügbaren HL Munition eine größere Penetrationsleistung als die 50/L60 mit Standard AP Munition.

MFG
ironduke57

Geschrieben von: stoenggi 16. Apr 2010, 07:04

Dann hätte ich auch mal eine Frage:

Betrachte ich dieses Bild:


Wenn die Panzer zum Minenräumen vorne die Räumeinrichtung (sorry, bin auch Infanterist mit Leib und Seele, mit Mech Truppen kenne ich mich nur sehr schlecht aus) so starr fixiert haben, dass sie bei Dünen etc nicht mehr aufsetzen. Kann das nicht grundsätzlich gefährlich werden, indem genau hinter den Dünen Panzer-Minen gelegt werden? Der Pz schiesst mit dem Räumgerät quasi über die Mine hinaus und setzt dann genau auf der Mine auf?
Wie hoch muss ein solcher Wall sein, dass der Panzer den nicht einfach platt fährt oder zur Seite räumt sondern wirklich abhebt? Könnte man ggf ja auch auf jeder einfachen Strasse errichten, ein solches "Scheinhindernis"?

Geschrieben von: Schwabo Elite 16. Apr 2010, 07:25

ZITAT(ironduke57 @ 16. Apr 2010, 01:32) *
ZITAT(Schwabo Elite @ 16. Apr 2010, 01:03) *
... Vor allem ist mal die Waffe unterschiedlich. Der Panzer III hatte durchweg die kleinkalibrigen 3,7 cm oder 5 cm Geschütze, ...


Nicht ganz. Die letzte Panzer III Serie hat die alte 75/L24 der frühen Panzer IV Versionen bekommen. Diese hatte mit der dann verfügbaren HL Munition eine größere Penetrationsleistung als die 50/L60 mit Standard AP Munition.

Ja, die IIIN, wollte ich noch schreiben, aber die Version ist eher unerheblich. Außerdem ist das äußerliche dank der Seitenpanzerung dann eigentlich auch klar.

Geschrieben von: EK 89/2 16. Apr 2010, 07:29

@joker

Vom Hinten lassen sich III u. IV auch gut unterscheiden. Bei (fast?) allen Panzer IV ist links neben dem Auspuff noch so ein kleiner "Kasten". Soweit ich weiß der Auspuff von nem Hilfsmotor. Panzer III sieht da hinten ganz anders aus.

http://www.panzer-modell.de/

Schau mal hier bei den Bauberichten ins Archiv. Die haben Modelle von allen wichtigen Versionen und Bilder von allen Seiten. Da kann man gut vergleichen und korrekt sind die Versionen auch falls nicht gibts nen Hinweis auf Fehler/Ungenauigkeiten, wie bei Nietenzählers üblich.

Geschrieben von: Rulaman 16. Apr 2010, 09:55

Hallo!

Ich wollte mal fragen, ob es möglich (sinnvoll ist nicht gefragt) wäre bei dem Marder 1 A5 eine FWL-100 oder 200 auf das Heck zu packen, d.h. wie bei der alten Hecklafette beim ersten Marder 1? Die FWL ist ja nur "aufgesetzt" und nimmt im Kampfraum nur weniger Platz weg oder?

Haben wir eigentlich noch Reste an Handflammpatronen? Könnte mir ein paar Verwendungen dafür in Afghanistan vorstellen.

Gruss

Thilo


Geschrieben von: Nite 16. Apr 2010, 12:19

ZITAT(Rulaman @ 16. Apr 2010, 10:55) *
Hallo!

Ich wollte mal fragen, ob es möglich (sinnvoll ist nicht gefragt) wäre bei dem Marder 1 A5 eine FWL-100 oder 200 auf das Heck zu packen, d.h. wie bei der alten Hecklafette beim ersten Marder 1? Die FWL ist ja nur "aufgesetzt" und nimmt im Kampfraum nur weniger Platz weg oder?

Möglich sicher,
sinnvoll wage ich zu bezweifeln, die alte MG-Lafette hatte sich auch nicht bewährt (genauso wie die MP2 in den Kugelblenden) und ist dementsprechend verschwunden, bzw. ist stattdessen dass Coax-MG am Turm gekommen.

Geschrieben von: Desolation 16. Apr 2010, 13:08

ZITAT(Joker @ 15. Apr 2010, 23:57) *
2.) Wie darf ich mir das vorstellen bei Panzern, vor allem aus dem 2. WK, da wurde doch zur Panzerbekämpfung meist mit Vollgeschossen gefeuert, nicht wahr? Und diese konnten entweder die Panzerung durchdringen, oder von ihr abprallen. Letzteres entweder, wenn der Winkel zu spitz war, oder die Panzerung zu dick. Und genau letzterer Fall interessiert mich: das ist doch keine "alles oder nichts"-Sache, wenn der Schuss aufgefangen wird, dann wird die Panzerung ja wohl trotzdem in Mitleidenschaft gezogen, oder nicht? Das heißt, mehrere Treffer auf die selbe Stelle können auch bei schwächeren Kalibern zum Erfolg führen? Das führt mich zur Frage, ob abgefangene Treffer nach dem Kampf irgendwie ausgebessert werden, und vor allem wie? Kann ja nicht sein, dass ein Panzer nach einer Anzahl Gefechte und erlittener Treffer mit lauter (gefährlichen) Dellen rumfährt, oder doch?


Prinzipell haben nicht durschlagende Treffer einen negativen Einfluss auf die Panzerung.
Es wäre somit möglich eine Panzerplatte durch Mehrfachtreffer zu durchschlagen auch wenn die Druchschlagskraft eines einzelenen Treffers nicht reicht.

Das heißt aber nicht daß man nur lang genug mit einem MG auf die Frontpanzerung einhämmern muß und irgentwann ist man durch. Der nicht durchschlagende Treffer muß schon genug Energie an die Panzerung abgeben können das Verformungen auftreten.

Beschädigte Massivpanzerung kann man reparieren indem man aufpanzert oder aufschweißt. Relativ simple Methoden die jeder Maschinenschlosser oder Schweißer beherrscht.

Geschrieben von: Joker 16. Apr 2010, 13:19

Okay, vielen Dank für die Antworten. xyxthumbs.gif

@Schwabo: Meistens kann ich III und IV auch sehr gut auseinanderhalten, vor allem natürlich, wenn letzterer die langen Kanonen und Seitenschürzen hat, klar. Aber die früheren Modelle mit der kurzen 75mm und ohne Seitenschürzen, sehen den IIIern doch sehr ähnlich, finde ich. confused.gif

Geschrieben von: Desolation 16. Apr 2010, 13:56

ZITAT(Schwabo Elite @ 16. Apr 2010, 14:05) *
ZITAT(Rulaman @ 16. Apr 2010, 10:55) *
Haben wir eigentlich noch Reste an Handflammpatronen? Könnte mir ein paar Verwendungen dafür in Afghanistan vorstellen.


Panzer zum blenden setzen die Aufständischen aber nicht ein. Und gegen "Weichziele" ist nicht...


Man darf die Handflampatrone zum Blenden jedes Gegners einsetzten. Nicht nur gegen Panzer.

Wenn die Ladung dann etwas zu weit fliegt oder Gegner zufällig vom verteilten Phosphor getroffen werden ist eben Pech für die.

Viele Nebelgranaten auf Phosphorbasis haben den Brandsatzeffekt auch nur als Nebenwirkung. Das hält aber kaum einen Benutzer davon ab sie so eintzsetzen das die Nebenwirkung zum eigentlich erwünschten Effekt wird.

Aber eben weil daß so ist hat man die Handflammpatrone bei der BW aus dem Verkehr gezogen. Sonst würde nämlich genau das passieren.
Wie würde das in der Presse aussehen?

Geschrieben von: DemolitionMan 17. Apr 2010, 07:35

ZITAT(Panzermann @ 17. Apr 2010, 02:19) *
ZITAT(Funker Andreas @ 13. Apr 2010, 14:49) *
Das war die Version mit der 120-mm-Kanone, oder?

Ja und auch noch zusätzliche Bug- und Turmpanzerung. Die Leopard A5 der Bundeswehr waren allerdings schon vorbereitet eine mögliche Aufrüstung auf Rh120 vorzunehmen, allerdings natürlich ohne Zusatzpanzerung.

Der belgische Leopard A6BE (und A5BE) sah ganz anders aus. andere Panzerung andere Feuerleitanlage.


Aus dem Bilderthread und dazu meine Frage, ist bekannt wieviel Schuss der Leo1 mit 120mm an Bord gehabt hätte? Ich stell mir da eine drastische Reduzierung der Beladung vor...

Geschrieben von: Kreuz As 17. Apr 2010, 12:11

ZITAT(Joker @ 15. Apr 2010, 23:57) *
2.) Wie darf ich mir das vorstellen bei Panzern, vor allem aus dem 2. WK, da wurde doch zur Panzerbekämpfung meist mit Vollgeschossen gefeuert, nicht wahr? Und diese konnten entweder die Panzerung durchdringen, oder von ihr abprallen. Letzteres entweder, wenn der Winkel zu spitz war, oder die Panzerung zu dick.


Dann gab es auch noch Steckschüsse und welche die tief eindrangen und nicht im Sinne von abprallen zu verstehen sind.



Königstiger 213 in La Gleize z.B.


ZITAT
Und genau letzterer Fall interessiert mich: das ist doch keine "alles oder nichts"-Sache, wenn der Schuss aufgefangen wird, dann wird die Panzerung ja wohl trotzdem in Mitleidenschaft gezogen, oder nicht? Das heißt, mehrere Treffer auf die selbe Stelle können auch bei schwächeren Kalibern zum Erfolg führen? Das führt mich zur Frage, ob abgefangene Treffer nach dem Kampf irgendwie ausgebessert werden, und vor allem wie? Kann ja nicht sein, dass ein Panzer nach einer Anzahl Gefechte und erlittener Treffer mit lauter (gefährlichen) Dellen rumfährt, oder doch?


Natürlich wird die Panzerung geschwächt, aber mehrfach wirklich die gleiche Stelle zu treffen ist nahezu unwahrscheinlich.


Geschrieben von: lastdingo 17. Apr 2010, 12:23

Es ist ein bekanntes Problem bei dünnen Stahlpanzerungen dass andauernder Beschuss mti MG die Platte so sehr schwächt, dass einige der späteren Einschläge durchgehen.

Im Fall von WK2 Panzern war es manchmal so, dass Treffer zu Schweißnäht- und anderen Rissen führten und dadurch weitere Treffer verbesserte Chancen hatten. Zudem kommt es auch ohne Durchschlag manchmal zu Absplitterungen an der Innenseite, insbesondere bei unangebrachter (spröder) Stahlqualität an der Innenseite. Darauf beruhen ja die HESH und HEP Geschosse und darauf beruhte auch die Panzerabwehrtauglichkeit von 122 und 152mm Waffen in einigen sowjetischen Sturmgeschützen.



Eigene Frage:
Weiß jemand Neuigkeiten von C-KEM etc aus 2008-2010?

Geschrieben von: Kreuz As 17. Apr 2010, 12:38

ZITAT(lastdingo @ 17. Apr 2010, 13:23) *
Es ist ein bekanntes Problem bei dünnen Stahlpanzerungen dass andauernder Beschuss mti MG die Platte so sehr schwächt, dass einige der späteren Einschläge durchgehen.


Ja, 1918.

Geschrieben von: Ta152 17. Apr 2010, 13:16

ZITAT(Kreuz As @ 17. Apr 2010, 13:38) *
ZITAT(lastdingo @ 17. Apr 2010, 13:23) *
Es ist ein bekanntes Problem bei dünnen Stahlpanzerungen dass andauernder Beschuss mti MG die Platte so sehr schwächt, dass einige der späteren Einschläge durchgehen.


Ja, 1918.


Später hatte man ja auch nur noch sehr selten die möglich lange zeit auf die gleiche Stelle eines (leicht) gepanzerten Fahrzeuges zu feuern.

Geschrieben von: harmlos 17. Apr 2010, 13:33

ZITAT(Nite @ 16. Apr 2010, 12:19) *
ZITAT(Rulaman @ 16. Apr 2010, 10:55) *
Hallo!

Ich wollte mal fragen, ob es möglich (sinnvoll ist nicht gefragt) wäre bei dem Marder 1 A5 eine FWL-100 oder 200 auf das Heck zu packen, d.h. wie bei der alten Hecklafette beim ersten Marder 1? Die FWL ist ja nur "aufgesetzt" und nimmt im Kampfraum nur weniger Platz weg oder?

Möglich sicher,
sinnvoll wage ich zu bezweifeln, die alte MG-Lafette hatte sich auch nicht bewährt (genauso wie die MP2 in den Kugelblenden) und ist dementsprechend verschwunden, bzw. ist stattdessen dass Coax-MG am Turm gekommen.


Vorsicht, das Heck-MG hat sich unter den Bedingungen von 1980 nicht bewährt - die Aussage ist auf die die heutige Situation nicht übertragbar. Dazu kommt, das sie niemals wirklich im Einsatz war. Von bewährt oder nicht bewährt zu sprechen ist deswegen sowieso gefährlich. Letzendlich ist sowas unter dem Begriff "OWS" heute der letzte Schrei...

Geschrieben von: lastdingo 17. Apr 2010, 17:14

ZITAT(Kreuz As @ 17. Apr 2010, 13:38) *
ZITAT(lastdingo @ 17. Apr 2010, 13:23) *
Es ist ein bekanntes Problem bei dünnen Stahlpanzerungen dass andauernder Beschuss mti MG die Platte so sehr schwächt, dass einige der späteren Einschläge durchgehen.


Ja, 1918.


Das Problem trat auch noch im 2. WK klar zu Tage bei den Halbkettenfahrzeugen und Panzerspähern. So etwas wie ein M3 Half-Track ließ sich mit einem MG34 niedermachen.

Die heutigen Keramikplatten von Schutzwesten haben das Problem mit den Mehrfachtreffern wegen sich ausbreitenden Rissen auch noch (und das in sehr problematischem Umfang).

Geschrieben von: Ups 17. Apr 2010, 20:38

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8c/Merkava_mk_iv084.jpg

Was ist das für komisches Röckchen was die da hinten am Turm haben ich finde da nix. mata.gif confused.gif

Geschrieben von: goschi 17. Apr 2010, 20:40

das untere Turmheck soll durch diese herabhängenden Ketten besser gegen Hohlladungen geschützt werden, ähnlicher Effekt wie die Slat-Armor (die käfige) bei aktuellen Einsätzen der NATO.

Geschrieben von: Ups 17. Apr 2010, 20:47

Danke schön biggrin.gif

Geschrieben von: silvertank 18. Apr 2010, 00:08

Herabhängenden Ketten gegen Hohlladungen ?

Ich hatte da mal einen Bericht gesehen da sagte die Panzerkommandantin das diese Ketten zum Schutz gegen Handgranaten und Molotov-cocktails sein soll. Damit diese nicht in den ungeschützten Bereich zwischen Turm und Wanne kommen.
Zumindest nicht allzu leicht.

Geschrieben von: Ivy Mike 18. Apr 2010, 00:15

Ganz recht, die Hohlladungen zünden beim ersten Aufprall. Ob das ein "Vorhang" ist oder nicht ist egal. Bei der Geschwindigkeit gibt es nur noch Festkörper.

Geschrieben von: ChrisCRTS 18. Apr 2010, 15:50

ZITAT(Joker @ 15. Apr 2010, 23:57) *
Wow, super, dann leg' ich hier gleich mal los.


Wie schon gesagt bin ich absoluter Neuling auf dem Gebiet der Großgeräte, deshalb kommen von mir wahrscheinlich ein paar SEHR grundlegende Fragen. Eine simple vorneweg:

1.) Wie kann ich auf einfachst mögliche Art und Weise einen PzKpfW III von einem IVer unterscheiden? Habe bisher nur die Laufrollen entdecken können, aber in vielen Büchern kann man diese nicht sehen, und trotzdem steht bei der Illustration "Ein Panzer IV mit zwei Panzern III in einem russischen Dorf" und ich hab keinen blassen Schimmer, woher die das wissen. Die Türme sehen doch absolut identisch aus? confused.gif


Die Einstiegslücken der beiden Panzern sind unterschiedlich. Bei P.IV sind über den Wannen MG bei P.III vorne.

Geschrieben von: Holzkopp 18. Apr 2010, 18:24

Mich interessiert die Flugzeit von Artilleriegranaten. Gibts da irgendwo eine Übersicht?

Ich kam durch den "PzH 2000 in Afghanistan"- Thread darauf.

Googeln brachte jetzt nichts was mir weiterhalf.

confused.gif

Geschrieben von: Fennek 18. Apr 2010, 19:18

Glorfindel schrieb mal, dass eine 81 mm Mörsergranate etwa 30 bis 40 Sekunden auf Entfernungen im unteren einstelligen Kilometerbereich benötigt.

Geschrieben von: Praetorian 18. Apr 2010, 19:33

Das kann man sich überschlagsweise ausrechnen - im luftleeren Raum gilt, wenn Geschütz und Ziel auf gleicher Höhe:
T = ((2*v0)/g)*sin(w) mit v0:=Mündungsgeschwindigkeit [m/s] und g:=Schwerebeschleunigung (9,81 m/s²) und w:=Abgangswinkel [°]; [T] = s

Geschrieben von: General Gauder 23. Apr 2010, 14:48

So bin wieder da und habe gleich eine Frage warum gab es beim M48 in der BW zwei Mündungsbremsen?
Hier zwei Bilder zur Veranschaulichung.

http://www.abload.de/image.php?img=kampfpanzer_m48_a2_c_pn3o7.jpg

http://www.abload.de/image.php?img=kampfpanzer_m48_a2-c40xp.jpg

General Gauder

Geschrieben von: Waldteufel 23. Apr 2010, 15:32

Auf dem unteren Bild stammt die Mündungsbremse vom M47. Möglicherweise stammt das Rohr aus einem ehem. Sockelfz. und wurde erst im Zuge der Restauration in den M48 eingebaut.

Geschrieben von: Panzermann 23. Apr 2010, 20:34

Müsste man im entsprechenden Museum nachfragen um es zu klären. Auf einer Schießbahn steht auch eine M47 Wanne mit M48 Turm herum. Es wird halt genommen was da ist.


hier im Vergleich gut neben einander zu sehen: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei%3a%50attonNagar.png&filetimestamp=20100108210148
links M47 rechts M48

Geschrieben von: General Gauder 23. Apr 2010, 21:03

Naja ich bin drauf gekommen weil in der Kaserne wo ich meine AGA mache ein M48 mit dieser kleinen Mündungsbremse steht, außerdem hab ich auch schon ältere Bilder gesehen wo diese Mündungsbremse verwendet wurde.

Kann es sein das die M36 Kanone der M47 auch in M48 Panzer verbaut wurde?
Laut Xenas Seite sind die Rohrlängen identisch, und das Kalieber passt auch.


Sicher das, dass kein M48 A0 ist?
Dieser hatte noch eine flache Motorabdeckung.

€²




General Gauder

Geschrieben von: xena 24. Apr 2010, 15:27

Kann sein, daß die Rohre unterschiedliche Rohrbremsen haben und somit eine unterschiedliche Mündungsbremse benötigen. Kann aber auch sein, daß es unterschiedliche Hersteller sind und mit einem anderen Design, wo die Mündungsbremse gleich effektiv ist.... Ich habe keinen Hinweis über die Mündungsbremse gefunden.

Geschrieben von: Azero 24. Apr 2010, 15:43

War da nicht mal was mit einer für Treibspiegelgranaten angepassten Mündungsbremse?

Geschrieben von: xena 25. Apr 2010, 23:16

Das könnte durchsaus auch sein.

Geschrieben von: ironduke57 4. May 2010, 15:33

Bevor meine Frage ganz im Bilderthread untergeht:

Grund meiner Frage waren diese aktuellen Bilder aus Russland:
- http://album.foto.ru:8080/photos/pr2/42430/1081672.jpg
- http://img38.imageshack.us/img38/9586/fdsfdsfds44.jpg

ZITAT
Werden die Ketten mit Gummipads jetzt auch bei den Russen Standard oder ist das nur für die Parade um die Straßen zu schonen?

MFG
ironduke57

Geschrieben von: Stefan Kotsch 4. May 2010, 16:10

Diese Ketten wird man vernünftigerweise nur bedarfsweise aufziehen. Die Truppe hat in Russland genügend Spielwiesen, auf denen Gummipolster unnötig sind, wobei die Standardkette wesentlich weniger Kosten verursacht.

Geschrieben von: Panzermann 4. May 2010, 18:13

Sind russische Kasernen nicht asphaltiert oder betoniert?

Allein schon für das rumgeschiebe auf dem Kasernenhof sind Gummipolster besser, weil die Ketten sich weniger abnutzen und der Bodenbelag auch geschont wird.



€dith sagt: für den Export gibt es schon länger Ketten mit Gummipolstern.

Geschrieben von: goschi 9. May 2010, 14:56

http://www.whq-forum.de/invisionboard/index.php?showtopic=29110

Geschrieben von: Degi 19. May 2010, 15:39

hi,
bin eben hier im forum auf den "motivationalz-thread" gestoßen, und da fiel mir wieder etwas ein...

kann mir jemand sagen, für was die gerätschaft unter dem leo dient?

http://demotivatorsblog.com/wp-content/uploads/2009/10/2qm16463iz6l25c43c448gogwso4s0ksap2qhjyqp08cgc0c80ss4cco4th.jpeg


MfG, Degi

Geschrieben von: Praetorian 19. May 2010, 15:44

Das ist die http://www.bwb.org/portal/a/bwb/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKM9_QMAMlB2T76kZiiHgFIokEpqfre-r4e-bmp-gH6BbmhEeWOjooA_EE6tg!!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjFfSUxC?yw_contentURL=/01DB022000000001/W26FHF6M501INFODE/content.jsp.html und dient in Kombination mit dem dortigen Meßturm Sandheim zur Vermessung von Fahrzeugsignaturen.

Geschrieben von: Bullet_Tooth 19. May 2010, 21:39

Ich hab auch mal eine Frage: Was richtet eine HE-Granate aus einer GraPi bei einem gepanzerten Fahrzeug wie zum Beispiel dem Dingo an?

Geschrieben von: animalMother 28. May 2010, 18:54

habe heute auf der heimfahrt von mittenwald auf der a95 5 mowag eagle IV in kolonne richtung murnau fahren sehen, sowie auf einem zivilen lkw ein abgeplantes bw kettenfahrzeug auf der a9 richtung münchen.

nun habe ich dazu ein paar fragen:
werden die eagel jetzt schon an die standorte ausgeliefert, oder findet dort eine einsatzvorausbildung an den fahrzeugen statt. die eagle hatten schwarze bw y-kennzeichen, nummern konnte ich nicht erkennen. (werden immernoch rote kennzeichen bei erprobung und überführung verwendet??)

zu dem kettenfahreug: sehen konnte man unter der plane nur die ketten und laufrollen und teile der kettenabdeckung. von der größe müsste es ein spz gewesen sein. ich habe sechs laufrollen gezählt. dass würde dann ja für einen marder sprechen. aber die laufrollen waren etwas zu gross und der sichtbare teil des kettenschutzes war gerade und nicht wie beim marder "zackig" (mir fällt grad keine ander umschriebung dafür ein ein).
ich habe vor kurzer zeit im internet bilder vom spz puma mit 6 laufrollen gesehen und nicht wie üblich mit 5 und der ausspahrung im hinteren drittel. ist das nun eine dauerhafte änderung vom puma, wenn es denn einer war?

gruss animal

Geschrieben von: General Gauder 28. May 2010, 19:04

Ja im Laufe der Erprobung hat sich herausgestellt das 5 Laufrollen zu wenig waren und so hat man noch eine 6 Laufrolle hinzu gefügt.
Konnte man letztes Jahr sehr schön beim TdOT der WTD41 in Trier sehen xyxthumbs.gif
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:SPz_Puma_Mobilit%C3%A4tsversuchfahrzeug_VS2.jpg&filetimestamp=20090919184103
Dort stand auch noch ein zweiter Puma rum smile.gif

General Gauder

Geschrieben von: der_finne 28. May 2010, 19:05

Afaik wurde der Puma schon vor n paar Monaten auf 6 Rollen gestellt weil er Probleme mit dem Gewicht hat und das bleibt auch so.

Geschrieben von: Panzermann 28. May 2010, 19:30

Bei den Eagle IV kommt es halt darauf an ob sie schon die Zulassung und die entsprechenden Papiere haben oder eben nicht. Ist bei zivilen Autos ja nicht anders.

Geschrieben von: Ta152 28. May 2010, 22:13

ZITAT(Bullet_Tooth @ 19. May 2010, 22:39) *
Ich hab auch mal eine Frage: Was richtet eine HE-Granate aus einer GraPi bei einem gepanzerten Fahrzeug wie zum Beispiel dem Dingo an?


Ich gehe von nur mininmalen Schäden aus. Eine HL Granate aus Grapi und Co hingegen sollte keine Probleme mit dem Durchschlag der Panzerung haben.

Geschrieben von: HannesKrötz 28. May 2010, 23:01

Wieso nutzt die Spanische Marineinfanterie weiterhin den M60A3 und nicht den Leo 2, wie das Heer?

Geschrieben von: lastdingo 28. May 2010, 23:07

ZITAT(HannesKrötz @ 29. May 2010, 00:01) *
Wieso nutzt die Spanische Marineinfanterie weiterhin den M60A3 und nicht den Leo 2, wie das Heer?


Landebootzuladung? Da sollte man vll eher im Marineteil hier fragen.

Geschrieben von: Panzermann 29. May 2010, 00:05

ZITAT(lastdingo @ 29. May 2010, 00:07) *
ZITAT(HannesKrötz @ 29. May 2010, 00:01) *
Wieso nutzt die Spanische Marineinfanterie weiterhin den M60A3 und nicht den Leo 2, wie das Heer?


Landebootzuladung? Da sollte man vll eher im Marineteil hier fragen.

Für einen M60 A3 habe Ich 52.617 kg gefunden bei http://de.wikipedia.org/wiki/M60_(Kampfpanzer)#Technische_Daten. Und so um den Dreh sind andere Angaben auch. Also nur ein paar wenige Tonnen leichter als ein Leopard 2 A4. A5, A6, E etc. sind ja bekanntlich etwas fetter.

Ich tippe auf andere Beschaffungsbehörde & Budget für die Marine.

Geschrieben von: Praetorian 29. May 2010, 00:10

Die kürzlich neu beschafften LCM-1E sollen auch Leopardo 2E tragen können - Standardzuladung bis 56 Tonnen, 100 Tonnen Überlast bei ruhiger See.

Geschrieben von: HannesKrötz 29. May 2010, 02:07

okey, danke für eure hilfe xyxthumbs.gif

http://img186.imageshack.us/img186/3663/lcm1econleopardo02iy4.jpg hab ich auch noch ein Bild von einem LCM-1E mit Leopardo 2 gefunden, also ist es wohl auch möglich ihn zu tragen.

Geschrieben von: KäpnBlaubär 30. May 2010, 21:11

Mir ging neulich durch den Kopf: Wann HEAT und wann KE? Entfernung? Winkel? Ziel?

Geschrieben von: Fennek 30. May 2010, 21:15

Bei Kampfpanzern? KE gegen feindliche Kampfpanzer, MZ gegen alles andere. Ungepanzerte Ziele werden mit MG bekämpft, außer sie sind zuweit entfernt, dann wieder MZ.

Kampfhubschrauber werden iirc auch mit KE bekämpft, da höhere Treffwahrscheinlichkeit.

Geschrieben von: Warhammer 30. May 2010, 21:42

Wobei das mit den Helikoptern abhängig vom Land ist. Bevor die Amis ihre MPAT mit Näherungszünder eingeführt haben war bei denen HEAT zum Einsatz gegen Helikopter vorgesehen.

Dahinter steckte wohl die Idee, das ich mit ner KE vielleicht besser treffe, aber dann recht wenig Wirkung im Ziel haben könnte. Obwohl ein KE-Pfeil einem Hubschrauber auch oft genug den Tag versauen müsste. Bei der BW wird es dann ja bald vielleicht auch die HE.

Geschrieben von: KäpnBlaubär 31. May 2010, 18:47

Dank euch! Also kommen Hohlladungsgranaten gar nicht gegen Panzer zum Einsatz?

Geschrieben von: DemolitionMan 31. May 2010, 18:52

Doch. Gerade bei älteren Panzern wie T-55 und Konsorten ist eine HEAT mehr als ausreichend, und startet zudem noch in den meisten Fällen ein Feuerchen. Dies ist auch wichtig, das Problem einen bereits abgeschossenen Panzer nochmals abzuschießen ist bei KE-Treffern hoch, wie Erfahrungen aus dem Yom Kippur Krieg und dem Libanonkrieg gezeigt haben. AFAIK war es auch beim Irakkrieg 2003 so, dass amerikanische Panzerbesatzungen erst KE, dann HEAT auf einen Panzer geschossen haben. Die KE als Büchsenöffner und die HEAT zum Lampe anzünden.

Geschrieben von: Panzermann 31. May 2010, 19:21

Und falls eine MZ geladen ist wird niemand umladen, wenn feindlicher KPz auftaucht. Vielleicht hat man ja auch Glück und durchbricht eine schwache Stelle. Beim Nachladen wird dann natürlich KE geladen.


Genauso wird man KE auf leichtere Ziele (SpähPz, SPz &cet.) verschießen, wenn sie auftauchen. Sonst ist das Ziel womöglich schon wieder in Deckung.

Geschrieben von: Halle 44 31. May 2010, 19:40

Ich häng mich da mal dran:
Wie kann man sich die Wirkung einer MZ bei Bodentreffern gegen weiche Ziele vorstellen? Splitter, Hitze oder Druck?

Geschrieben von: Panzermann 31. May 2010, 20:04

Splitter und Druck. Splitterbereich 100m in der Breite und 30m in der Tiefe. Aber die Zahlen sind jetzt aus dem Kopf.

Geschrieben von: Warhammer 31. May 2010, 20:40

Oder durch Direkttreffer...biggrin.gif

Geschrieben von: Halle 44 31. May 2010, 20:54

Davon mal ab tounge.gif
Herzlichen Dank.

Geschrieben von: KäpnBlaubär 1. Jun 2010, 00:38

Besten Dank smile.gif



€dith wollt noch wissen: Explodiert eigentlich bei ERA nur die betroffene Platte oder die umgebenden auch und tun sie das auch wenn eine KE durchrauscht?

Geschrieben von: Warhammer 1. Jun 2010, 08:06

Theoretisch nur die betroffene Platte, allerdings kann es sein, dass man an Schnittstellen trifft, dann reagieren unter Umständen auch mehrere.

ERA reagiert auch bei KEs. Gerade neue ERA wie Kontakt-5, Relikt oder Noszh soll auch die Wirkung von KEs beeinträchtigen. Man versucht durch mehrere sich verschiebende Platten die Nase abzubrechen, gleich den ganzen Penetrator zu zerbrechen oder auch den Auftreffwinkel zu beeinflussen.

Wie gut das klappt... Tja, die Hersteller moderner KEs wie DM 53/63 und m289A3 sagen das eine und die Hersteller von ERA was anderes. Allerdings scheinen zumindest die USA immer noch recht zuversichtlich zu sein nachdem sie vor einiger Zeit Noszh zu Testzwecken erworben haben.

Geschrieben von: Panzerfuchs 1. Jun 2010, 11:19

ZITAT
AFAIK war es auch beim Irakkrieg 2003 so, dass amerikanische Panzerbesatzungen erst KE, dann HEAT auf einen Panzer geschossen haben. Die KE als Büchsenöffner und die HEAT zum Lampe anzünden.


Verschwendung pillepalle.gif

Geschrieben von: KäpnBlaubär 1. Jun 2010, 15:02

Danke Warhammer! xyxthumbs.gif

Geschrieben von: xena 1. Jun 2010, 18:00

HEAT wurde früher ™, also 50er/60er bis in die 70er meistens verwendet, weil sie durchschlagsstärker waren, als die APDS und die damaligen Panzerungen nur monolitisch waren, also leichtes Spiel für HEAT. Das hat sich dann im Laufe der Zeit geändert, mit Kastenpanzerung, Mehrschichtpanzerungen usw...
Damals entstanden auch die leichten Kanonen, die anfänglich nur HEAT gegen Panzer verwenden konnten und damals auch recht gut brauchbar waren gegen die damaligen Panzer. Hat sich heute allerdings alles geändert, außer in Gegenden, wo noch älteres Material vorherrscht.

Geschrieben von: Warhammer 1. Jun 2010, 23:00

ZITAT(Panzerfuchs @ 1. Jun 2010, 12:19) *
ZITAT
AFAIK war es auch beim Irakkrieg 2003 so, dass amerikanische Panzerbesatzungen erst KE, dann HEAT auf einen Panzer geschossen haben. Die KE als Büchsenöffner und die HEAT zum Lampe anzünden.


Verschwendung pillepalle.gif


Na ja, besser als wenn wieder jede nachfolgende Einheit Kontakt meldet und auch noch ne Mumpel reinjagt.
Ist ja auch nicht so, als wenn einige Ts nicht auch direkt nach einer KE den Hut gezogen haben.
Und wenn man dann an einem halt mal doch keine ordentlichen äußeren Spuren hinterlassen hat kann man da halt auch noch eine HEAT hinterher setzen.

Ich habe z.B. von den Marines gelesen, dass Sie gerne auch mal auf bereits abgeschossene Panzer geschossen haben, da sie einfach nicht gesehen haben, dass die schon tot waren. Die dabei entstehenden Meldungen helfen halt nicht gerade dabei ein ordentliches Lagebild zusammenzusetzen.

Geschrieben von: Parsifal 1. Jun 2010, 23:21

Cool wenn ich das als Gegner weis. D.h. ich muss meinen ollen unterlegenen T-72 quasi in Stellung bringen, und sobald der Gegner auftaucht oberflächlich anzünden (z.B. mit Diesel übergießen und kontrolliert abfackeln lassen). Anschließend warte ich nur noch, dass mir der Gegner vors Rohr fährt und geb Feuer. Wäre das eine Taktik mit der man dann zumindest einmal Glück gegen Hightech haben könnte?

Geschrieben von: Markus11 1. Jun 2010, 23:52

Dazu eine Frage, eine KE druchstanzt die Panzerung ja "nur". Ist die Wahrscheinlichkeit ein wichtiges elektrisches "Organ" eines Panzers zu treffen denn so hoch ihn mit nur einer KE auszuschalten, bzw stirbt die Besatzung nach dem Durchschlag automatisch durch den Druck?

Mfg. Markus

Geschrieben von: Delta 1. Jun 2010, 23:57

Halte ich für ne Kriegslist, die im Einzelfall Erfolg haben mag, mehr aber auch nicht.

Das "Problem" ist halt nur, dass man nicht wirklich sieht, ob eine KE bei Durchschlag Wirkung im Inneren gezeigt hat, wenn keine eindeutigen Zerstörungssymptome wie Sekundärexplosionen, grosse Brandentwicklung, mechanische Seperartion wesentlicher Baugruppen im Ziel etc. zu sehen sind. Panzerbesatzungen sind idr gehalten, so lange zu schiessen, bis sich am Ziel eindeutig was tut. HEAT sieht auf jeden Fall spektakulärer aus bei Aufschlag, was sie im Ziel anrichtet ist erstmal schwer abzuschätzen.

Hier mal zwei kleine Bilderserien, die zeigen, wie APFSDS bzw HEAT auf einem inerten Hartziel umsetzen:

1. 120mm APFSDS-T (Üb) auf M47-Hartziel:












Man sieht, dass man nichts sieht. Trefferblitz, danach qualmts dann aus dem Teil raus, aber keine grosse mechanische oder thermische Zerstörung zu erkennen.

Geschrieben von: Delta 2. Jun 2010, 00:01

2. MILAN gegen ähnliches Ziel:

















Auch hier zieht das Ziel nicht den Hut, der Aufschlag sieht aber nach "mehr" aus, auch wenn die Wirkung im Inneren möglicherweise geringer als bei der KE war.

Geschrieben von: Delta 2. Jun 2010, 00:11

ZITAT(Markus11 @ 2. Jun 2010, 00:52) *
Dazu eine Frage, eine KE druchstanzt die Panzerung ja "nur". Ist die Wahrscheinlichkeit ein wichtiges elektrisches "Organ" eines Panzers zu treffen denn so hoch ihn mit nur einer KE auszuschalten, bzw stirbt die Besatzung nach dem Durchschlag automatisch durch den Druck?

Mfg. Markus


"Automatisch" stirbt wohl niemand. Was aber passiert ist, dass je nach Panzerdicke grob 1-5kg sprödes, fast kristallines Hartmetall sich einfach mit mehreren 100m/s zerlegen. DU fängt wohl noch das brennen dabei an, aber selbst bei einem Stahlpenetrator wird das kurzfristig ziemlich heiss. Im Endeffekt sollten es aber v.a. die Splitter sein, die im Innenraum für Unordnung sorgen.

Geschrieben von: Panzerfuchs 2. Jun 2010, 09:17

@Warhammer

Die alte Diskussion wirksame / unwirksame Treffer

Fakt ist, das nach einem KE-Treffer auf einen aufmunitionierten und mit Betriebsstoffen versehnen Panzer eine Sekundärreaktion erfolgt.
Bei der T-Reihe aufgrund des Laders das freundliche Hut ziehen, bei anderen Rauch / sichtbare Brände / Explosionen.

Im Gefecht ist es die Feuerdisziplin des Zuges und die Feuerleitung des Zugführers welche das Geschehen bestimmen.
Je nach Lage und Auftrag kann es sein das ich ein Ziel mit Sicherheit vernichten will oder aber es reicht den guten aus dem Verkehr zu ziehen.

ZITAT
Na ja, besser als wenn wieder jede nachfolgende Einheit Kontakt meldet und auch noch ne Mumpel reinjagt.


Ist im Gefecht so und wird auch bei einem offensichtlich vernichteten Gegner immer wieder mal passierten. Auch hier gilt Feuerdisziplin ist das A&O.

@Delta
Schöne Bilder, aber gerade bei Hartzielen auf Schießplätzen nicht unbedingt zur Demonstration geeignet, da diese eben nicht aufmunitioniert und mit Betriebsstoffen versehen sind.
Von daher ist nur die Primärwirkung zu erkennen die bei einer KE äusserlich unspektakulär ist, innen sieht das dann anders aus, da sich der Penetrator nach dem Durchschlag zerlegt
und die Splitter der Besatzung den Tag versauen.


Geschrieben von: Fennek 2. Jun 2010, 09:21

Das das Teil aber automatisch anfängt zu brennen oder zu explodieren ist auch keine zwangsläufige Folge.

Geschrieben von: Panzerfuchs 2. Jun 2010, 09:48

Nein, sicher nicht, aber auch hier zählt die Schußbeobachtung : Trefferblitz / Lage im Ziel / Wirkung wink.gif

und dann wird entschieden ob nich einen nachsetze.

40 Mumpeln sind nicht die Welt und da muß man schon ein bischen ökonomischer Umgehen wie mit dem Mumpeln im Infanteriethreat. xyxthumbs.gif

Geschrieben von: animalMother 2. Jun 2010, 18:51

hallo,
habe mir gerade eine dokumentation von phoenix über den bosnienkrieg und den unprofor einsatz angeschaut.
die dokumentation heißt "doppeltes spiel".
am anfang der dokumentation geht es darum wie das amerikanische militär einen landeinsatz der eigenen truppen verhinderte und
andere nationen wie großbritanien und norwegen die humanitären hilfslieferungen und transporte beschützten und deren verteilung regelten.
hier wird ein norwegischer chefarzt interviewt, der die probleme schildert die verwundetet un soldaten von den kampfplätzen zu evakuieren.

in einer szene sieht man wie ein m113 sanpz neben einem norwegischen leopard1 steht und ein helikopter einen verwundeten(?) aus dem leo rettet.

so nun zu meinen frage:
inwieweit kahm es bei dem unprofor einssatz zu kampfhandlungen zwischen kampfpanzern der un-truppen und den drei konflikparteien?
und ist etwas über den einsatz dieses norwegischen leoparden bekannt? (kampfhandlungen, einsatzort, ausfälle?)

ich habe mal ein paar bilder von der doku gemacht:

http://img106.imagevenue.com/img.php?image=00246_norwegen_leopard_1_122_415lo.jpghttp://img194.imagevenue.com/img.php?image=00249_norwegen_leopard_2_122_564lo.jpghttp://img240.imagevenue.com/img.php?image=00254_norwegen_leopard_3_122_345lo.jpg

gruss animal

Geschrieben von: Delta 2. Jun 2010, 19:20

ZITAT(Panzermann @ 31. May 2010, 21:04) *
Splitter und Druck. Splitterbereich 100m in der Breite und 30m in der Tiefe. Aber die Zahlen sind jetzt aus dem Kopf.


Die unbehinderte Spreng/Splitterwirkung der MZ in der Draufsicht sieht grob aus wie die untere Pfeilspitze auf dem Bild (ohne die rostbraunen Schaftanteile; Geschoss kommt von rechts)



Zur Bemaßung: Länge der Wirkzone 90m, Breite der Wirkzone 75m (0,5-Splitter/qm- Hüllkurve)
Der Aufschlagpunkt liegt ungefähr dort, wo die Spitze am breitesten ist.

Geschrieben von: DemolitionMan 2. Jun 2010, 20:11

@animalMother: Das ist ein dänischer Leopard 1A5, und die hatten durchaus gut zu tun:
http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_B%C3%B8llebank
http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Amanda

Geschrieben von: animalMother 2. Jun 2010, 22:16

ZITAT(DemolitionMan @ 2. Jun 2010, 21:11) *
@animalMother: Das ist ein dänischer Leopard 1A5, und die hatten durchaus gut zu tun:
http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_B%C3%B8llebank
http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Amanda

super, danke für die info.
kann man davon ausgehen, dass es sich bei dem leopard um einen der eingesetzten bei dem gefecht gegen die t55 handelt?
in dem artikel hieß es ja das einer der leoparden getroffen wurde, würde ja dann auch den rettungseinsatz des helikopters erklären.

gruss animal

Geschrieben von: General Gauder 4. Jun 2010, 12:53

Ich habe auch mal eine Frage an die Panzermänner hier im Forum,
Ein Unteroffizier aus unserem Zug wollte mir Heute sagen das der Kanone des Leo2 ein Kalieber von nicht 120 sondern 126mm
Nun meine Frage war das Bullshit aber wenn nicht warum ist dann immer die Rede von 120mm?

General Gauder

Geschrieben von: Panzerfuchs 4. Jun 2010, 12:59

Frag ihn mal was er so über den Tag verteilt einwirft smokin.gif

Guckst Du :

http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzSLt3C0AMmZxbvHm7mb60eCGOYmRhAxkLyBM0gQqjIoJVXf1yM_N1XfWz9AvyA3NKLc0VERAHsLzog!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMTZfOEtV?yw_contentURL=%2FC1256F870054206E%2FW2697J5Z905INFODE%2Fcontent.jsp

Geschrieben von: Warhammer 4. Jun 2010, 16:14

Darf ich fragen welcher Truppengattung du gerade die Ehre hast anzugehören?
Das ist ja grausig.

Wenn jetzt Panzer oder Panzergrenadiere als Antwort kommt brech ich zusammen... wink.gif

Geschrieben von: General Gauder 4. Jun 2010, 16:36

ZITAT(Warhammer @ 4. Jun 2010, 17:14) *
Darf ich fragen welcher Truppengattung du gerade die Ehre hast anzugehören?
Das ist ja grausig.

Wenn jetzt Panzer oder Panzergrenadiere als Antwort kommt brech ich zusammen... wink.gif

Panzertruppe
Wir sind die mit der Palme im Wappen wink.gif

PS ich habe seit Gestern meine Rosa Litzen smile.gif

General Gauder

Geschrieben von: Panzerfuchs 4. Jun 2010, 17:15

rofl.gif

Aller Anfang ist schwer xyxthumbs.gif

Geschrieben von: Warhammer 4. Jun 2010, 17:46

Oh Gott, der Untergang des Abendlandes ist gekommen. hmpf.gif eek.gif

Wie kommt ein Uffz der Panzertruppe auf sowas?
Ich fall vom Glauben ab...

Geschrieben von: General Gauder 4. Jun 2010, 18:07

ZITAT(Warhammer @ 4. Jun 2010, 18:46) *
Oh Gott, der Untergang des Abendlandes ist gekommen. hmpf.gif eek.gif

Wie kommt ein Uffz der Panzertruppe auf sowas?
Ich fall vom Glauben ab...

Ich bin noch mal in mich gegangen, ich glaube ein Kamerad hat mir gesagt der Uffz hätte das behauptet.
Von daher sollte das Abendland doch noch zu retten sein wink.gif

General Gauder

Geschrieben von: Panzerfuchs 4. Jun 2010, 18:26

Wenn dann Klassenkeile .... wink.gif

ansonsten , bei der Ausbildung könnte ich mir schon manches vorstellen. rofl.gif

Geschrieben von: Stefan Kotsch 4. Jun 2010, 18:52

Das kommt sicher noch von den experimentellen 120/126 mm HE-BLUP Expansionsgeschossen. Der Bekanntgeber hat sicher an den Erprobungen teilgenommen.

Geschrieben von: Warhammer 5. Jun 2010, 00:12

Und ich dachte die werden nur im V-Fall ausgegeben...

Geschrieben von: Stormcrow 6. Jun 2010, 14:39

Kann es vl sein, dass der Uffz einfach mal mit nem Lineal den Innendurchmesser des Rohres gemessen und einfach falsch abgelesen hat?

Oder er weiß, dass Der Russe[tm] auf 125mm setzt und wollte einfach den Dickeren haben ^^.

Geschrieben von: SoldierofFortune 6. Jun 2010, 16:31

Naja, wäre nicht der erste und einzige Schwachsinn, den die Herren Ausbilder an die Rekruten weitergeben.

Geschrieben von: Panzermann 6. Jun 2010, 19:45

Alles Quatsch! Das liegt am Unterschied von Zug- und Felddurchmesser!



wartet mal...


Da war doch was?


...Ich komm nicht drauf.








wink.gif

Geschrieben von: Praetorian 6. Jun 2010, 19:49

Ich glaube, wir haben langsam geklärt, daß es sich um ausgemachten Unfug handelt... wink.gif

Geschrieben von: Warhammer 16. Jun 2010, 21:23

Nachdem KMW ja auf der Eurosatory den Leopard IIA7 vorgestellt habe, frage ich mich die ganze Zeit, ob diese Bezeichnung nun die offizielle für die nächste KAWEST des Leos wird, oder ob das nur Marketing ist.

Des Weiteren würde mich interessieren ob in dem Upgrade nun wirklich ein neuer optischer und WBG-Kanal (Mehr Zoomstufen, neueres WBG/FLIR) für den RS inbegriffen ist, oder ob das weggefallen ist.
Der Fahrer und der LS (Mit der FWL200) bekommen ja ein eigenes WBG. Würde dann also 4 machen.

Geschrieben von: DemolitionMan 16. Jun 2010, 21:56

Wird es nicht erst dann zu einer Ax Bezeichnung, wenn das irgendwie offiziell abgenickt ist?

Geschrieben von: Warhammer 16. Jun 2010, 22:31

Meinst du damit, dass das schon irgendwer abgenickt haben wird, sonst hätten die die Kiste nicht A7 genannt.

Ein Leopard A6EX ist allerdings auch jahrelang durch die Gegend gerollt ohne eine offizielle BW Bezeichnung zu sein.

Geschrieben von: DemolitionMan 16. Jun 2010, 23:03

Ja die Version A6 gabs ja auch offiziell, das Ex stand doch immer für Export? Wohl kaum für Experience...obwohl...naja. So wie beim Challenger 2E. Ich les das "A" halt immer noch als Ausführung, und was offizielle Ausführung ist, darüber bestimmen ja die Nutzerstaaten, also vorrangig Deutschland. So wie aus dem TVM dann der offizielle A5 wurde.

Geschrieben von: Warhammer 16. Jun 2010, 23:25

Deswegen verwundert es mich ja auch. Die A Bezeichnungen hielt ich bis jetzt auch immer für offizielle BW Bezeichnungen.

Was mich halt wundert, ist das KMW jetzt damit auf der Eurosatory ankommt ohne dass man irgendwas aus der BW oder den Ministerium hört.
Ich hätte halt erwartet die BW verkündet, was für ein Upgrade der Leo nun definitiv bekommen wird und stellt das dann mit der entsprechenden A Bezeichnung auch selber vor.

Aber vielleicht will man KMW ja auch einfach den Spaß/Medienaufmerksamkeit/Werbung lassen.

Geschrieben von: Panzermann 17. Jun 2010, 16:20

Vermarktungsname:

ZITAT
...
KMW (Stand OUT E251) says the Leopard 2A7+ is a modular upgrade package that can be optimised to suit users’ specific requirements. The version shown at Eurosatory is the top-range Leopard 2A7+, which has all the potential upgrades and a combat weight of about 67 tonnes.
...

Quelle: http://www.janes.com/events/exhibitions/eurosatory2010/sections/daily/day1/more-powerful-leopard-mak.shtml


Geschrieben von: Praetorian 17. Jun 2010, 16:30

Wobei das aus der Quelle nicht hervorgeht - das "user specific"-Paket kann sich auch auf das unübliche "+" in der Bezeichnung beziehen.
Die Bezeichnung "Leopard 2A7" geistert schon etwas länger im Zusammenhang mit dem UrbOp-Leopard durch die einschlägigen Zeitschriften (u.a. möglicherweise SuT 2/2006, aber das habe ich noch nicht nachgeschlagen)

Geschrieben von: Panzermann 17. Jun 2010, 16:40

Ja klar, wenn denn mal der UrbOp, PSO oder wie sich gerade ein für den Stadtkrieg aufgebrezelter Leo2 nennt wird der wohl auch eine Ax Nummer bekommen. Und A7 ist wohl das wahrscheinlichste. Aber Ich habe eben noch nichts offizielles aus dem BWB mitbekommen.

Geschrieben von: schleicher 17. Jun 2010, 20:38

stand auf der Eurosatory... was ist das?!






Bilder von MP.net

Geschrieben von: Fennek 17. Jun 2010, 20:57

Das ist irgendeine Art von Minenräum oder -aufklärungsfahrzeug.

Geschrieben von: Praetorian 17. Jun 2010, 21:08

Das ist eine Komponente des MBDA-Minenräumsystems http://www.mbda-systems.com/mbda/site/docs_wsw/fichiers_communs/docs/pdf07_souvim2.pdf

Geschrieben von: Dave76 17. Jun 2010, 21:09

MBDA SOUVIM 2 countermine route clearance system

Geschrieben von: schleicher 17. Jun 2010, 21:33

Top! vielen Dank. optisch auf jeden Fall ein starkes Teil!

Geschrieben von: Nite 17. Jun 2010, 21:39

Erinnert vom Konzept her etwas an die rhodesischen Modelle Pookie und Leopard

Geschrieben von: Privateer 17. Jun 2010, 21:51



Ähnlich wie der Husky Vehicle Mounted Mine Detector (VMMD).

Geschrieben von: Wacher 20. Jun 2010, 19:40

Das Bild zeigt den sogenannten Panzerjäger Bren 731(e) auf Basis des British Universal Carriers. Die Bewaffnung besteht aus einem dreifachlafettierten Panzerschreck.



Zu dem Bild habe ich zwei Fragen:
1. War das Panzerschreckbündel auf dem Fahrzeug drehbar montiert oder musste die Besatzung - von der Feinjustierung abgesehen - quasi mit dem ganzen Fahrzeug zielen?
2. Gibt es Bilder oder Unterlagen zur Montage des Panzerschrecks auf anderen Fahrzeugen? Im Internet habe ich gelesen, dass der Panzerschreck auch auf SdKfz 251 und Kübelwagen montiert wurde. In meinen Augen ist diese Montage ein ziemlich reizvlles Konzept. Das Gewicht von ca. 10 Kilo pro Abschussrohr und einigen Kilo je schuss Munition dürfte auf einem SdKfz 251 nicht weiter ins Gewicht gefallen sein und dürfte dem Fahrzeug eine echte Panzerabwehrfähigkeit auch gegen ausgewachsene KPz verliehen haben. Insofern wundert es mich, dass die Montage offenbar kein Massenphänomen war.

Den Panzerjäger Bren 731(e) halte ich für ein ziemlich reizvolles Fahrzeug:
- Gemessen an den Maßstäben seiner Zeit recht beweglich
- Dank der drei Panzerschreck eine recht hohe Feuerkraft (Fahrzeuge, die PAK mit ähnlicher Durchschlagskraft trugen, waren deutlich größer und kosten- bzw. ressourcenintensiver
- Durch das Dreierbündel fähig, mehrere Ziele in schneller Folge zu bekämpfen oder - wenn ein erster Schuss nicht trifft oder im Ziel nicht die gewünschte Wirkung zeigt - gleich nachzulegen, jedenfalls schneller als ein Panzerjäger mit einer Kanone
- niedrige Silouette - gerade im Vergleich mit diversen Panzerjägern, bei denen PAK auf den Fahrgestellen von PZ I/II oder Beutepanzern montiert wurden.

Geschrieben von: Styx 20. Jun 2010, 22:12

Den Panzerschreck gabs auch auf dem Borgward Ladungsleger.
Mit der Montage auf dem SdKfz 251 und dem Kübelwagen ist das so ne Sache, das SdKfz 251 ist nen ziemliches Schiff was schwer zu tarnen ist wenn man sich mit nem Panzer anlegen will dafür aber auf unter 400m ran muss. Der Kübel hingegen bietet keinerlei Schutz wenn man entdeckt wird.
Insgesamt gesehen waren das alles Notbehelfe der Endzeit bei denen die Chancen das der Nutzer zu nem Birkenkreuz kommt entschieden grösser waren als das er zu nem Eisernen Kreuz kommt.

Geschrieben von: ironduke57 22. Jun 2010, 21:19

War eigentlich auf der Eurosatory kein Puma? Irgendwie habe ich kein Bild mit ihm gesehen.

MFG
ironduke57

Geschrieben von: mr.trigger 9. Jul 2010, 09:31

Im aktuellen Geo Epoche ist ein Angriff auf den englischen Flugplatz Kenley am 18. August '40 beschrieben, bei dem gegen tief fliegende Do-17 eine Waffe zum Einsatz kam die folgender Maßen funktionierte: Mit Raketen wurde ein Seil in die Luft geschossen, an dessen Enden sich Fallschirme befanden. Verfing sich ein Flugzeug in diesen Seilen wurde es abrupt abgebremst und stürzte ab. Ich konnte allerdings nirgendwo etwas zu dieser Waffe finden hat jemand von Euch Infos dazu (Name, Einsatzzeitraum, Größe, ...)?

Geschrieben von: Dave76 9. Jul 2010, 10:31

^ 'Parachute and Cable' (PAC):

http://www.freewebs.com/heinkill/PAC.pdf

Geschrieben von: mr.trigger 9. Jul 2010, 11:51

xyxthumbs.gif Vielen Dank!

Geschrieben von: RPG7 18. Jul 2010, 11:57

ZITAT(Dave76 @ 9. Jul 2010, 10:31) *
^ 'Parachute and Cable' (PAC):

http://www.freewebs.com/heinkill/PAC.pdf


ZITAT
Safety Note: When firing do not stand near to the rocket or wire box. Apart
from the blast of the rocket the wire is inclined to whip about. (And could take
the operator up in front of the enemy aircraft!! This might have serious consequences particularly if the enemy airman is unsportingly firing his
machine guns at the time !)


rofl.gif rofl.gif rofl.gif

Geschrieben von: Xizor 22. Aug 2010, 18:57

Auf N3 lief gerade etwas über BW-Manöver in Schleswig-Holstein in den 70ern. Auf den damals verwendeten Mardern war am Heck etwas montiert, das ich so noch nie gesehen habe, sah aus wie ein separates, nach hinten gerichtetes MG-Gehäuse. Gab es sowas mal und wenn ja, wieso heute nicht mehr?

Geschrieben von: Evo 22. Aug 2010, 18:59

Ja, das war ein Heck-MG. Ich glaube es war überflüssig ( nie gebraucht) und hat es irgendwann einfach weggelassen. Irrtümer vorbehalten!!!

Geschrieben von: Praetorian 22. Aug 2010, 19:17

Der SPz Marder verfügte zunächst über eine mechanische Überkopflafette mit MG3 über der Heckluke. Mit der Version 1A2 fiel diese weg.
Ein paar Bilder finden sich bei http://www.panzer-modell.de/referenz/in_detail/marder1a/marder1a.htm und beim http://www.panzerbaer.de/types/bw_spz_marder_1a1-a.htm.

Geschrieben von: Wacher 22. Aug 2010, 19:39

ZITAT(mr.trigger @ 9. Jul 2010, 10:31) *
Im aktuellen Geo Epoche ist ein Angriff auf den englischen Flugplatz Kenley am 18. August '40 beschrieben, bei dem gegen tief fliegende Do-17 eine Waffe zum Einsatz kam die folgender Maßen funktionierte: Mit Raketen wurde ein Seil in die Luft geschossen, an dessen Enden sich Fallschirme befanden. Verfing sich ein Flugzeug in diesen Seilen wurde es abrupt abgebremst und stürzte ab. Ich konnte allerdings nirgendwo etwas zu dieser Waffe finden hat jemand von Euch Infos dazu (Name, Einsatzzeitraum, Größe, ...)?


Ich meine mich erinnern zu können, dass es so etwas in der Spätphase des Kriegs zumindest als Konzept auch auf deutscher Seite gab. War allerdings keine Online-Quelle und ich finde gerade auch nichts im Internet dazu.

Geschrieben von: Styx 22. Aug 2010, 20:28

Ja zum Ende hin war da was, aber die Briten haben neben diesen Raketen auch Flugabwehrflammenwerfer gegen Stukas entwickelt und gebaut. Lustige Sache das.

Geschrieben von: SeaTiger 22. Sep 2010, 19:24


Was ist das für ein Anhänger ? 'Ne Gulaschkanone wird's nicht sein.
Sieht verdammt massiv gebaut aus und auch die Doppelbereifung spricht für ein ordentliches Gewicht.
Ist das vielleicht ein Werfer für 'ne Minenräum-Sprengschnurr ? Also ein MICLIC-System, MIne Clearing LIne Charge, wie man es bei den Amis vom M1 Assault Breacher Vehicle kennt ?!

Geschrieben von: xena 22. Sep 2010, 23:59

Genau so ist es. Die Rakete hängt an einer Schiene unter dem Deckel.

Geschrieben von: PzBrig15 23. Sep 2010, 21:26

Die Rüstungsindustrie hat den derzeit in Indien verweilenden Bundesminister für wirtschaft, Herr Brüderle aufgefordert bei den momentanen Großausschreibungen der indischen Armee die deutsche Produkte zu pushen. Der Minister hat dies aber nicht so umsetzen wollen. Zitat aus dem ZDF-Videotext : Rüstungsgüter-Gespräche gehören nicht zum wichtigsten Gesprächspunkt...........mal eine Frage dazu : Welche Ausschreibungen neben einem Kampfflugzeug ( u.a. Eurofighter) laufen denn momentan ?

Geschrieben von: Warhammer 23. Sep 2010, 21:56

Aus dem Kopf z.B. noch 155mm PzH und Triebwerke für die neuen indischen LCAs.

Dazu kommt noch der Start eines neuen KPz Projekts als Nachfolger für den anscheinend guten aber von der T-72/90 verliebten Generalität verschmähten Arjun. Da brauchen sie sicherlich auch wieder Hilfe.

Ansonsten wird ja auch gerne mal alles mögliche an Kleinzeug verhökert. Z.B. Artilleriemunition wie SMARt.
Bei einer so großen Armee kommen da auch ordentliche Summen zusammen.

Geschrieben von: Praetorian 23. Sep 2010, 22:05

Kampfflugzeug MMRCA (Eurofighter)
Triebwerk Tejas MkII (EJ200)
Panzerhaubitze (Rheinmetall RWG-52/RTG-52, SMArt)
Leichter Transporthubschrauber (AS550C3 via Eurocopter)

Nicht mehr aktuell:
Kampfhubschrauber (Tiger via Eurocopter)

Ohne Gewähr auf Vollständigkeit.

Geschrieben von: T.S.C.Plage 27. Sep 2010, 10:30

In einem Buch, was ich gerade ausgelesen habe, wird erwähnt, daß eine Straße großflächig mit in Seifenlauge getränkter Seide ausgelegt wurde, um anrückende Panzer (T-34) aufzuhalten, was im Buch dann auch klappt. Der Panzer soll duch besagte Maßnahme nicht mehr kontrollierbar werden und haltlos durch die Gegend schlittern. Kann das sein und wurde das evtl. beim ungarischen Volksaufstand in Budapest sogar so umgesetzt?

Geschrieben von: Stefan Kotsch 27. Sep 2010, 11:15

War das Buch von T. Clancy? smokin.gif


Russische Ketten haben im Allgemeinen keine Gummipolster, da täts vielleicht helfen. Stahl auf Pflaster ist sowieso derart rutschig wie bei Eisglätte, da ist die Seide marginal. Man muss eine schnellfahrende PzKolonne nur auf einer Pflaster oder Betonstraße zu ruckartigem Lenken verleiten, dann rutscht mit Glück und ungeübten Fahrern die erste oder zweite Hütte weg. Der Dritte wird mit Sicherheit nicht so blöd sein und rechtzeitig bremsen.

Ich halte das also im Prinzip für Nonsens.

Geschrieben von: T.S.C.Plage 27. Sep 2010, 11:29

Nein! lol.gif

Das Buch heißt "Kolyma" und ist ein Krimi von Tom Rob Smith. Er führt aber als weiterführende Lektüre drei Bücher, die sich mit besagtem Aufstand beschäftigen an und ich nehme daher stark an, daß er es aus einem dieser Bücher hat.

Geschrieben von: Nobody is perfect 27. Sep 2010, 17:15

Gehört habe ich davon bisher nichts. Man muss allerdings anerkennen, das die Ungarn sehr einfallsreich waren. Ich denke da gerade an die Panzerkolonne, die die Ungarn mit Hilfe der Feuerwehr "abgespritzt" hatten; aber halt mit Benzin. Leuchtkugel drauf und...

Geschrieben von: Markus11 27. Sep 2010, 22:13

Weils gerade im Infanteristen drum geht: seit wann wurden bei Panzern die sehschlitze eigentlich verbannt und nur mehr über Winkelspiegel gefahren?

Mfg. Markus

Geschrieben von: xena 27. Sep 2010, 23:15

Im 2.WK war das schon üblich. Die Ami-Panzer ab M4A3 Sherman hatten nur noch Winkelspiegel. Alle Panzer, die nach dem 2.WK entwickelt wurde, bzw. noch Ende des 2.WK entwickelt und nach dem Krieg ihre große Karriere hatten, hatten alle schon Winkelspiegel.

Geschrieben von: Volk 28. Sep 2010, 21:03

ZITAT(T.S.C.Plage @ 27. Sep 2010, 12:29) *
Nein! lol.gif

Das Buch heißt "Kolyma" und ist ein Krimi von Tom Rob Smith. Er führt aber als weiterführende Lektüre drei Bücher, die sich mit besagtem Aufstand beschäftigen an und ich nehme daher stark an, daß er es aus einem dieser Bücher hat.

Darf ich fragen worum es in dem Buch geht. Kolyma war nähmlich ein Fluss an dem in UdSSR von Sträflingen Gold geschürft wurde. Welche Bezug hat es zu einem T-34?

Geschrieben von: Dragon46 28. Sep 2010, 21:23



Laut dem Bild wird die PzH mittels Schnur ausserhalb des Fahrzeugs gezündet. Wieso nicht vom Kampfraum aus?

Wie erhält eine PzH überhaupt das Feuerkommando? Tastendruck oder "analoge" Vorrichtung?

Geschrieben von: sdw 28. Sep 2010, 21:24

Hatten wir vor kurzem schonmal. Mußt du mal im Forum suchen, dort wurde alles erklärt.

Geschrieben von: Panzermann 29. Sep 2010, 01:20

kurze Antwort: Testschuß und aus Sicherheitgründen ist der Kanonier außerhalb.

Geschrieben von: Azero 29. Sep 2010, 16:11

ZITAT(General Gauder @ 4. Jun 2010, 17:36) *
Panzertruppe
Wir sind die mit der Palme im Wappen wink.gif

Panzertruppe mit Palme im Wappen? Afrikakorps oder was? Bei mir steht einer auf der Leitung. Bitte um Aufklärung.

(Ich bin selbst ehemaliger Panzermann. Siehe Avatar.)




€dit: RS


Geschrieben von: Partisan 29. Sep 2010, 16:19

Panzerbataillon 33

wink.gif

Geschrieben von: Xizor 29. Sep 2010, 16:19

ZITAT(Azero @ 29. Sep 2010, 17:11) *
Panzertruppe mit Palme im Wappen? Afrikakorps oder was? Bei mir steht einer auf der Leitung. Bitte um Aufklärung.


Panzerbataillon 33. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei%3a%50anzerbataillon_33.jpg&filetimestamp=20090917120507

Geschrieben von: Azero 29. Sep 2010, 17:07

Danke!


€dit: (RS)

Schließt sich die Frage an: gibt es eine Übersicht über die Bataillionsabzeichen der Bundeswehr? Mein Avatar zeigt das 283.

Geschrieben von: Panzerfuchs 29. Sep 2010, 17:26

Dem Manne kann geholfen werden, guckst Du :

http://panzer.weissenborn.biz/Datenbanken/Bataillone/Bataillone.php

Und deren Standorte :

http://www.panzertruppe.de/Bataillone/TEST/body_test.html

smokin.gif

Geschrieben von: Azero 29. Sep 2010, 17:28

Einwandfrei. Nochmals danke!

Geschrieben von: lastdingo 18. Oct 2010, 00:30

ZITAT
das trilaterale
Dragon Fire System (USA, D, F),


Habe ich da etwas verpasst? Was hat Deutschland darin für einen Anteil?

Quelle:
http://www.sogart.ch/downloads/SOGAFLASH%202010.pdf
S.6 rechte Spalte

Geschrieben von: der_finne 18. Oct 2010, 10:48

ZITAT
Habe ich da etwas verpasst? Was hat Deutschland darin für einen Anteil?



http://www.defense-update.com/products/d/dragon-fire.htm hängt EADS Deutschland wohl bei der Munition mit drin. Evtl. ist das gemeint.

Geschrieben von: Azero 20. Oct 2010, 12:27

Heute in der Tageszeitung:


(http://www.gea.de/region+reutlingen/ueber+die+alb/wertvolle+zerstoerung.1609014.htm)

---

Um welche Art Tarnlackierung handelt es sich? Schwedisch? Norwegisch? Was ganz anderes?

Geschrieben von: Kreuz As 20. Oct 2010, 12:39

Sieht nach mächtig Spass aus. biggrin.gif

Ähnliches fand auf anderen ehemaligen Truppenübungsplätzen auch statt. Da allerdings mit privaten Kettenfahrzeugen. Witzigerweise sind Umweltverbände und andere Gutmenschen jahrelang vorher gegen die Militärfahrzeugtreffen vorgegangen, und jetzt holen sie die Panzer zurück und stellen sogar noch den Diesel.

Sollen sich einen Spaten nehmen und anfangen zu graben, dann haben sie was zu tun... mad.gif

Geschrieben von: Schwabo Elite 20. Oct 2010, 13:10

Oder einen Vertrag mit KMW eingehen. Kostenloses Testgelände... biggrin.gif

Geschrieben von: Warhammer 20. Oct 2010, 14:12

Was ich viel erschreckender finde ist, dass es aufgrund bürokratischer Hindernisse einfacher ist einen Leo in privater Hand ranzukarren, als einen von der BW...
Da schlägt man sich an den Kopf.

Geschrieben von: Schwabo Elite 20. Oct 2010, 14:20

Aus Staatshand Dinge zu bekommen war schon immer schwerer, als einfach privat Leute zu fragen. Oder sollen Deine Steuergelder einfach so durch die Gegend fahren?

Geschrieben von: Azero 20. Oct 2010, 14:26

Um zu meiner Frage zurück zu kommen: weiß jemand Näheres über den Tarnanstrich?

Der Panzer kommt laut Artikel von Krauss-Maffei Wegmann aus München. Könnte mir vorstellen, daß das ein "Vorführfahrzeug" ist. Ist der Tarnanstrich eine KMW-Fantasie oder wird der tatsächlch verwandt? Mir kommt der schwedisch angehaucht vor.

Geschrieben von: Schwabo Elite 20. Oct 2010, 17:52

Mahlzeit!

Kann mir einer sagen, was für einen Panzer man im Hintergrund dieses Fotos sieht?

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1979-107-13,_Volkssturm,_%C3%9Cbung_mit_Panzerschreck.jpg

Für mich sieht das aus wie ein Neubaufahrzeug...

Geschrieben von: Azero 20. Oct 2010, 18:32

Bei mir funktioniert der Link nicht. Und separates Einfügen in die Adresszeile leider auch nicht.

Geschrieben von: goschi 20. Oct 2010, 18:35

weil wiki gerade down ist, wird sicher bald wieder gehen wink.gif

Geschrieben von: SLAP 20. Oct 2010, 18:38

Das ist ein Rheinmetall "Großtraktor".

Geschrieben von: Schwabo Elite 20. Oct 2010, 19:17

Danke, da war doch auch letztens was im Rätsel. biggrin.gif Aber ich stand auf de, Schlauch...

Geschrieben von: Nightwish 21. Oct 2010, 12:43

Aber was hat der Panzermann für ein Abzeichen auf dem rechten Oberarm?

Geschrieben von: merkava4 8. Nov 2010, 13:14

[font="Arial"][/font]
Hallo liebe Forengemeinde,

bevor ich meine Frage konkretisiere, möchte ich mich kurz vorstellen:

mein Vorname ist Oswald (kurz Ossi) und ich bin seit mehreren Jahren täglicher (und begeisterter) xyxthumbs.gif Mitleser

des Unterforums für Schwermetall. Lieblingspanzer? Siehe mein Nickname, (der gleiche wie in egun)!

Und nun zurück zu meiner Frage:

Es handelt sich um eine Stahlkette aus NVA oder CZ Gebrauch. Kettenbolzen raustreiben ist klar.

Aber wie ist der Kettenbolzen gesichert, welches Werkzeug benötigt man zum Öffnen der Sicherung?

Steckschlüssel SW?; Splinttreiber? Hammer 5 Kg oder größer?

Für eine kurze Beschreibung wäre ich sehr dankbar, vielleicht gibt es Skizzen oder Nahaufnahmen von

der Kette und der Kettenbolzen-Sektion.


Im Voraus schon mal besten Dank smile.gif

ossi


Geschrieben von: goschi 8. Nov 2010, 16:43

habe die Frage ins passende Topic verschoben.



goschi (admin)

Geschrieben von: General Gauder 8. Nov 2010, 19:36

Heute kam bei uns im Unterricht über Panzervernichtung aller Truppen die Frage auf ob der T90 wenn er von einem Laser angestrahlt wird automatisch den Turm in Richtung Laser schwenkt, meine Frage an die Experten ist das so?

General Gauder

Geschrieben von: Praetorian 8. Nov 2010, 19:42

Das hat mit dem T-90 an sich nichts zu tun, sondern mit Shtora - das System umfasst auch Laserwarnempfänger und dreht im vollautomatischen Betriebszustand den Turm in Bedrohungsrichtung (ermöglicht Bekämpfung der Bedrohung, richtet den rohrparallelen IR-Störer und die Nebelkörperwurfanlage aus und maximiert den Panzerschutz).

Geschrieben von: Warhammer 8. Nov 2010, 20:01

Wenn das Ding auf voller Automatik läuft nebelt er auch sofort.

Geschrieben von: agdus 17. Nov 2010, 12:04

Ich bin auf der Suche Nach Bildern vom Patriot-System.
Genauer gesagt vom Radarcontainer und eventuellen weiteren Containern (sorry, kenn mich da nicht so aus)
Der LFK und die Starteinheiten interessieren mich nicht.

Antworten gern auch als PM.

Geschrieben von: Shakraan 17. Nov 2010, 13:31

Beim http://www.panzerbaer.de/guns/bw_flarak_patriot-a.htm findet man eine ganz gute Übersicht, einige der kleinen Bildchen sind auch klickbar.

Geschrieben von: Warhammer 17. Nov 2010, 16:38

Da hab ich auch mal ne Frage.

Was für Zoomstufen haben die neuen Optiken, die im Leopard 2E verbaut sind? Soweit ich weiß haben da WBG und optischer Kanal neue Zoomstufen verpasst bekommen.

Und ist das neue WBG im M1A2SEP vergleichbar mit denen in anderen modernen Kampfpanzern (Strv 122, Merkava 4, etc.) oder ist es Leistungsfähiger? Ab und an wird es als FLIR und nicht mehr als TI bezeichnet. Einfach nur modernere Nomenklatur oder verbirgt sich dahinter mehr Leistung?

Geschrieben von: Panzermann 22. Nov 2010, 18:30

FLIR ist eigentlich der bei den Fliegern verbreitete Name für Wämrebildgeräte/thermal imager. Ich vermute der Begriff ist von dort einfach "rübergeschwappt" von der Air Force. Und Ich habe das auch eigentlich nur in Pressemeldungen gelesen über die SEP und andere neuere Kampfwertsteigerungen. Offiziell wird das eigentlich als TI bezeichnet afaik.


Aber welches Auflösungsvermögen die Geräte haben wüßte Ich auch gern.

Geschrieben von: lastdingo 22. Nov 2010, 18:48

Braucht nicht von der Air Force direkt "rübergeschwappt" sein. Die WBG vieler Armeehubschrauber werden auch so genannt.

Geschrieben von: Azero 23. Nov 2010, 17:16

FLIR bedeutet nichts anderes als Forward Looking InfraRed. Wobei mit dieser Abkürzung schon Wert darauf gelegt wird, das sich der Blick des entsprechenden Wärmebildgerätes nach vorne richtet. Denn es gibt auch die Ausdrücke SLIR und DLIR (Sideway.../ Downward...).

Und da im WBG vorne immer da ist, wohin gerade geschaut wird, wird das Ding halt jetzt FLIR genannt. smokin.gif

Geschrieben von: Warhammer 23. Nov 2010, 18:00

Mir ist bewußt, was sich hinter der Abkürzung FLIR verbirgt.
Es ging mir eher darum, warum man plötzlich auch diese Bezeichnung liest und ob sich dahinter ein Leistungsstärkeres WBG versteckt.
Die FLIRs, welche z.B. in AH-64Ds benutzt werden sind ja sehr Leistungsstark.

Geschrieben von: Panzerfuchs 23. Nov 2010, 19:30

Kleines Beispiel gefällig ?

http://www.gs.flir.com/products/airborne/starsafirehd.cfm smokin.gif

Geschrieben von: Warhammer 23. Nov 2010, 21:07

Das nenne ich mal ne feine Auflösung.

Geschrieben von: Stefan Kotsch 23. Nov 2010, 21:18

ZITAT(merkava4 @ 7. Nov 2010, 14:14) *
[font="Arial"][/font]
Es handelt sich um eine Stahlkette aus NVA oder CZ Gebrauch. Kettenbolzen raustreiben ist klar.

Aber wie ist der Kettenbolzen gesichert, welches Werkzeug benötigt man zum Öffnen der Sicherung?

ossi



Bitte genau spezifizieren, was Du für eine Kette meinst. Die Ketten der Kampfpanzer sind eigentlich aber selbsterklärend.
Entweder Kettenbolzen von innen nach außen einschlagen, hält sich selbst durch Sprengring an der Innenseite und einen Kettenbolzenanschlag am Wannenheck. Ist die Kette ausgeleiert, hält der Kettenbolzen formschlüssig - er ist nämlich zur "Kurbelwelle" ausgeschliffen. Viel Spaß...
Die "lebende" Gummi-Metallgelenk-Kette hat sechskantige Kettenbolzen, die beidseitig mit je einer Mutter plus Federring gesichert werden.

Werkzeuge:
- 5 Kilo Hammer
- Kettenaufzugsseil - Stahlstange
- Kettenspanner + Spannknebel
- Zentrierdorn zum Bolzen einschlagen
- Drehmomentschlüssel
- eine ordentliche Brechstange als Hebel

und: ein heller Fahrer, der in der Lage ist, den Motor in dem Moment abzuwürgen und die Standbremse so schnell anzuziehen, dass die Kette wie ein Flitzbogen gespannt zwischen Zahnkranz und Leitrad hängt und am Heck maximal Kettenlänge hängt zum problemlosen Verbinden der Kette. Drei Mann sollten reichen.



Geschrieben von: sdw 23. Nov 2010, 22:11

ZITAT(Azero @ 23. Nov 2010, 17:16) *
Und da im WBG vorne immer da ist, wohin gerade geschaut wird, wird das Ding halt jetzt FLIR genannt. smokin.gif


Das ist Definitionssache. Denn eigentlich dürfte mit "Forward" bei Flugzeugen/Hubschraubern die Bewegungsrichtung gemeint sein. Und die muß bei einem Panzer nun so gar nicht mit der Ausrichtung des Turms übereinstimmen. Und bei frei drehbaren Optiken können diese sogar noch in eine dritte Richtung zeigen. Also ist "FLIR" da sinngemäß nicht unbedingt eine korrekte Bezeichnung. ABER es ist ein recht bekannter Begriff und jeder der sich etwas mit moderner Militärtechnik auseinandergesetzt hat, dürfte ihn kennen. Meine Vermutung geht da in eine ähnliche Richtung wie die von "panzermann", das ist einfach aus dem Flugbereich "rübergeschwappt" als quasi Trivialname ohne die fachlich/technisch korrekte Bezeichnung zu sein. Solange aber noch jeder weiß, was gemeint ist, muß man sich ja nicht um jede sprachliche Feinheit streiten. wink.gif

Geschrieben von: Dave76 23. Nov 2010, 22:31

en.wikipedia.org sagt:

ZITAT
Origin of the term FLIR
The term "forward looking" is used to distinguish FLIR systems from sideways tracking infrared systems, also known as "pushbroom" imagers. Pushbroom systems typically have been used on aircraft and satellites. They normally involve a one-dimensional (1D) array of pixels which uses the motion of the aircraft or satellite to move the view of the 1D array across the ground to build up a 2D image over time. Such systems cannot be used for real time imaging, and must look perpendicular to the direction of travel. To some extent they have been made obsolete by the development of "forward looking" imaging systems.

Geschrieben von: lastdingo 23. Nov 2010, 23:08

Früher war es halt mal vorwärts installiert, man denke da nur an die Aussparung unter dem Rumpf der Phantom II und etwas relevanter den IR-Sensor der Draken.



Inzwischen wird auch bei Flugzeugen vieles "FLIR" genannt, das zur Seite oder nach unten schauen kann, zum Beispiel die "FLIR" der Polizeihubschrauber.

Geschrieben von: Panzermann 24. Nov 2010, 01:46

Also Ich glaube wir können uns darauf einigen, daß FLIR der gebräuchliche Name für wärmebildgebende Geräte in der Luftfahrt ist. Egal ob nach oben unten oder sonstwo. Und technisch sind die WBG auf Panzern ja auch mit einer Detektormatrix ausgestattet. von daher ist es ja auch nicht ganz verekhrt.


Bei der Bundeswehr besteht man ja auch manchaml darauf, daß das Wärmebildgerät des KDT auf'm Leo 2 A5/A6 TIM heißt und nicht WBG. biggrin.gif

Geschrieben von: merkava4 24. Nov 2010, 12:27

ZITAT(Stefan Kotsch @ 23. Nov 2010, 21:18) *
ZITAT(merkava4 @ 7. Nov 2010, 14:14) *
[font="Arial"][/font]
Es handelt sich um eine Stahlkette aus NVA oder CZ Gebrauch. Kettenbolzen raustreiben ist klar.

Aber wie ist der Kettenbolzen gesichert, welches Werkzeug benötigt man zum Öffnen der Sicherung?

ossi



Bitte genau spezifizieren, was Du für eine Kette meinst. Die Ketten der Kampfpanzer sind eigentlich aber selbsterklärend.
Entweder Kettenbolzen von innen nach außen einschlagen, hält sich selbst durch Sprengring an der Innenseite und einen Kettenbolzenanschlag am Wannenheck. Ist die Kette ausgeleiert, hält der Kettenbolzen formschlüssig - er ist nämlich zur "Kurbelwelle" ausgeschliffen. Viel Spaß...
Die "lebende" Gummi-Metallgelenk-Kette hat sechskantige Kettenbolzen, die beidseitig mit je einer Mutter plus Federring gesichert werden.

Werkzeuge:
- 5 Kilo Hammer
- Kettenaufzugsseil - Stahlstange
- Kettenspanner + Spannknebel
- Zentrierdorn zum Bolzen einschlagen
- Drehmomentschlüssel
- eine ordentliche Brechstange als Hebel

und: ein heller Fahrer, der in der Lage ist, den Motor in dem Moment abzuwürgen und die Standbremse so schnell anzuziehen, dass die Kette wie ein Flitzbogen gespannt zwischen Zahnkranz und Leitrad hängt und am Heck maximal Kettenlänge hängt zum problemlosen Verbinden der Kette. Drei Mann sollten reichen.


....ich hätte fast wetten können, von wem ich eine präzise und kompetente Auskunft für meine Frage bekomme.

Das WHQ Forum wird seinem Ruf wirklich mehr als gerecht! xyxthumbs.gif
(Keine Lobhudelei, sondern ehrlich gemeint)

Nochmals vielen Dank, lieber Stefan Kotsch!!!


ossi


Geschrieben von: xena 25. Nov 2010, 18:56

ZITAT(Panzermann @ 24. Nov 2010, 01:46) *
Also Ich glaube wir können uns darauf einigen, daß FLIR der gebräuchliche Name für wärmebildgebende Geräte in der Luftfahrt ist. Egal ob nach oben unten oder sonstwo. Und technisch sind die WBG auf Panzern ja auch mit einer Detektormatrix ausgestattet. von daher ist es ja auch nicht ganz verekhrt.


So ist es. FLIR wurden die Dinger auf Flugzeugen genannt, als es sowas für Panzer noch garnicht gab, weil die Dinger auch auf Flugzeugen noch etwas klobig waren und nur nach vorn schauten. Als es sowas für Panzer gab, wurden sie Thermal Imager genannt. Nun sitzen in der Presse jede Menge unwissende Schreiberlinge für die FLIR irgendwie cooler klingt als Wärmebildgerät und man hat das Wort schon mal in einem Film gehört und da war es voll cool. Und nun kommen die vielen Checker-Kiddies ins Internet und verbreiten das FLIR zu jedem Gerät was irgendwie so aussieht. Hört sich ja auch viel cooler an als... ihr wisst ja schon. Und so verfälscht man Begriffe wink.gif

Mit dem Wort Spam ist es das gleiche... rolleyes.gif

Geschrieben von: T.S.C.Plage 25. Nov 2010, 19:50

Ich nehme mal an das FLIR als Überbegriff im Zusammenhang mit TI auftaucht, weil die Firma mit dem selbigen Namen halt (einer) der Marktführer in diesem Bereich ist und nun alles, egal ob tragbar oder festinstalliert, was von dieser Firma kommt oder generell etwas mit TI zu tun hat als FLIR bezeichnet wird. Also ähnlich des Begriffs "Cola" für bestimmte Erfrischungsgetränke.

Geschrieben von: xena 25. Nov 2010, 20:37

Meines Wissens bezeichnet diese Firma eben nicht alles als FLIR.

Geschrieben von: Major_Steiner 25. Nov 2010, 23:19

Kann bei einem Scimitar das GPMG ausgebaut werden?

Geschrieben von: Dave76 26. Nov 2010, 00:03

ZITAT(Major_Steiner @ 25. Nov 2010, 23:19) *
Kann bei einem Scimitar das GPMG ausgebaut werden?

Jupp, beim Scimitar handelt es sich um die L37A1 Subvariante:

ZITAT(en.wikipedia.org/wiki/FN_MAG)
L37A1 - L8A1 variant; L8A1 breech & L7 barrel for mounting on AFVs. Conventional pistol grip and trigger, plus kit allowing dismounted use.

Hervorhebung von mir.

Geschrieben von: Major_Steiner 26. Nov 2010, 00:03

Super! Vielen Dank! xyxthumbs.gif

Geschrieben von: T.S.C.Plage 26. Nov 2010, 05:01

ZITAT(xena @ 25. Nov 2010, 20:37) *
Meines Wissens bezeichnet diese Firma eben nicht alles als FLIR.

Ich meine ja auch nicht die Firma, sondern das "unwissende Dritte" es so bezeichnen, weil FLIR halt die wahrscheinlich bekannteste Firma in diesem Bereich ist und deshalb viele Leute alles was mit TI zu tun unter dem Überbegriff zusammenfassen.

Das sollte aber eigentlich klar zu verstehen gewesen sein!?! hmpf.gif

Geschrieben von: xena 26. Nov 2010, 20:53

ZITAT(T.S.C.Plage @ 26. Nov 2010, 05:01) *
Ich meine ja auch nicht die Firma, sondern das "unwissende Dritte" es so bezeichnen, weil FLIR halt die wahrscheinlich bekannteste Firma in diesem Bereich ist und deshalb viele Leute alles was mit TI zu tun unter dem Überbegriff zusammenfassen.

Das sollte aber eigentlich klar zu verstehen gewesen sein!?! hmpf.gif


FLIR ist aber keine Firma tounge.gif
FLIR bedeutet Forward Looking InfraRed. Forward steht eben für das, was ich oben schon geschrieben habe. wink.gif

Geschrieben von: goschi 26. Nov 2010, 20:54

http://www.flir.com/DE/

Geschrieben von: xena 26. Nov 2010, 21:24

LOL eek.gif rofl.gif

OK, es gibt eine solche Firma, aber die dürfte sehr neu sein, im Vergleich zu den FLIRs. Die Bezeichnung kommt trotzdem nicht von dieser Firma.

Geschrieben von: goschi 26. Nov 2010, 21:28

founded 1978

Geschrieben von: xena 26. Nov 2010, 21:39

Ich höre von denen zum ersten mal. Hießen die damals auch schon so? Waren die damals schon in der Wehrtechnik tätig (ich lese gerade, daß sie es nicht waren)? Aber trotzdem kommt die Bezeichnung nicht von dieser Firma. wink.gif

Geschrieben von: T.S.C.Plage 26. Nov 2010, 22:25

Die Firma wurde '78 gegründet und heißt seitdem auch so. Ob die damals schon im Bereich Wehrtechnik tätig waren, kann ich dir jetzt nicht sagen, aber folgendes läßt schon darauf schließen.

ZITAT
FLIR was established in 1978 to pioneer the development of high-performance, low-cost infrared (thermal) imaging systems for airborne applications.

Ansonsten hat niemand behauptet, daß die Bezeichnung von denen kommt. Kann sie ja auch garnicht, da FLIR schon im Vietnamkrieg genutzt wurde und der war ja schon vor der Firmengründung zu ende. Es ging nur um die Annahme, daß der Firmenname mittlerweile als Überbegriff für alles im Bereich TI genutzt wird.

Geschrieben von: agdus 8. Dec 2010, 08:54

Sorry, bin irgendwie zu doof um mit der Suchfunktion was zu finden.

Ich suche eine Übersicht was die Ballistischen Schutzklassen bei Fahrzeugen beinhalten.
(z.b. lvl. 2 =Schutz gegen Artilleriesplitter oder 7,62x39, sowas in der Art)


Geschrieben von: DemolitionMan 8. Dec 2010, 19:15

ZITAT(agdus @ 8. Dec 2010, 08:54) *
Sorry, bin irgendwie zu doof um mit der Suchfunktion was zu finden.

Ich suche eine Übersicht was die Ballistischen Schutzklassen bei Fahrzeugen beinhalten.
(z.b. lvl. 2 =Schutz gegen Artilleriesplitter oder 7,62x39, sowas in der Art)



Das geht nach NATO STANAG und das hab ich mir mal als bookmark gesetzt, bitte sehr: http://en.wikipedia.org/wiki/STANAG_4569

Geschrieben von: Ferrus_Manus 9. Dec 2010, 22:39

Ich überlege gerade was die Bundeswehr in Zukunft mit Wiesel-Waffenträgern vor hat die noch mit TOW bewaffnet sind. Ist das was über eine Umrüstung auf eine neueres System bekannt? z.b. auf Spike?

Geschrieben von: DemolitionMan 11. Dec 2010, 14:55

Weiß jemand, warum die Bundeswehr keine Befehlspanzerversionen in ihren Reihen hatte, im Gegensatz zur Wehrmacht früher und den Russen heute noch? Waren die genutzten SEM leistungsfähig genug?

Geschrieben von: KSK 11. Dec 2010, 15:00

"Befehlspanzer"?
Auf welcher Führungsebene?

Geschrieben von: DemolitionMan 11. Dec 2010, 15:16

Btl-Chefs? Brigadekdr hatten ja keine Panzer mehr.

Geschrieben von: Nightwish 11. Dec 2010, 16:13

Weshalb hat der FENNEK eigenlich Türen?

Zum Ein- und Aussteigen - ist klar. Aber da er Dachluken hat und auch bei anderen Fahrzeugen über Luke eingestiegen und ausgestiegen wird, wieso nicht auch dort?

Stellen die Türen nicht einen Schwachpunkt dar? Ist A-Stan nicht kürzlich eine "verlorengegangen"!?

Gruß

Nightwish

P.S. Die Frage stellt sich im Prinzip auch für den Fuchs, wobei es dort nur eine Dachluke gibt.

Geschrieben von: Dragon46 11. Dec 2010, 20:12

An die ABCler:

Wo liegt der Unterschied im Auftrag von TEP 90 und HEP 90? Im Prinzip haben die beiden Systeme die selben Aufgaben?

Geschrieben von: KSK 11. Dec 2010, 21:17

ZITAT(DemolitionMan @ 11. Dec 2010, 15:16) *
Btl-Chefs? Brigadekdr hatten ja keine Panzer mehr.


Der Btl-Kdr verfügt in der Regel über das Stan-Fahrzeug seines Bataillons als Führungsfahrzeug. Sprich Leo für PzBtl, Marder/Puma für PzGrenBtl usw. Für eine spezielle Version sieht man wohl keinen Bedarf.
Vom Boxer wurden über 60 Fahrzeuge als Führungsfahrzeug beschafft. Interessant wäre es hier zu wissen, auf welcher Ebene die eingesetzt werden sollen. Die Anzahl würde ja schon fast für Btl- oder Kp-Ebene sprechen.

Geschrieben von: Warhammer 11. Dec 2010, 22:02

Haben die Panzer der Btl/Kp-Kommandeure nicht zwei SEM90 auf ihren Böcken? Zumindest da ist eine Anpassung erfolgt.

Im Endeffekt reicht das ja auch. Das SEM90 hat genug Leistung um mit den Kompanien/Bataillonen/Brigaden in Kontakt zu bleiben. Und mehr als 2 Funkkreise braucht man auf dem Bock ja auch nicht unbedingt.

Und mit einem hoffentlich irgendwann eingeführten Battlefield Management System sollte das sowieso besser werden.

Geschrieben von: KSK 11. Dec 2010, 22:20

ZITAT(Warhammer @ 11. Dec 2010, 22:02) *
Haben die Panzer der Btl/Kp-Kommandeure nicht zwei SEM90 auf ihren Böcken? Zumindest da ist eine Anpassung erfolgt.


Ja, haben sie. Die der Zugführer im übrigen auch.

Geschrieben von: Delta 12. Dec 2010, 03:42

Und zumindest bei den KPz kam zu den 2 SEM 90 noch ein SEM 93 dazu.
Befehlspanzer im Sinne von reguläres Kampffahrzeug mit zusätzlichem Funkgerätesatz, gibt es in der Masse dort, wo die Standardausführung nur einen Funkgerätesatz hat. Leoparden und Marder haben/hatten afaik aber immer zwei Sätze, so dass ein dritter nicht zwangsläufig nötig ist.
Oder reden wir über Funkführungspanzer (SdKfz 250/3, MTW M113 FüFu etc.)? Die hatten noch nie nen Kampfauftrag.
Die Beweglichen Befehlsstände der Kampftruppenbataillone (aka KPz/Spz) waren immer dafür gedacht, dass der Kommandeur lageabhängig seinen Gefechtsstand verlassen und sich selbst ins Getümmel werfen konnte. Die Kommunikation mit der übergeordneten Führung lief in der Zeit weiter auf dem G3 Kreis über den Hauptgefechtsstand, der auf Btl-Ebene aus zwei M113 bestand.

Ich verwende absichtlich Vergangenheitsform, weil heutzutage hält sich ja im Einsatz keiner mehr an Vorschriften und Einsatzgrundsätze der Kampftruppen und auch im Inland werden Gefechtsstandkonzepte schneller gewechselt als Wirkplüschunterhemden.


Geschrieben von: Warhammer 12. Dec 2010, 10:37

ZITAT(KSK @ 11. Dec 2010, 22:20) *
ZITAT(Warhammer @ 11. Dec 2010, 22:02) *
Haben die Panzer der Btl/Kp-Kommandeure nicht zwei SEM90 auf ihren Böcken? Zumindest da ist eine Anpassung erfolgt.


Ja, haben sie. Die der Zugführer im übrigen auch.


Ist das denn flächendeckend der Fall? Wenn ich mich richtig erinnere hatten unsere Zugführer das nicht, dafür sowohl Chef als auch Stelv.

Geschrieben von: Nightwish 12. Dec 2010, 18:02

ZITAT(Dragon46 @ 11. Dec 2010, 20:12) *
An die ABCler:

Wo liegt der Unterschied im Auftrag von TEP 90 und HEP 90? Im Prinzip haben die beiden Systeme die selben Aufgaben?


Wenn ich das richtig verstehe, ist der TEP ergänzender Bestandteil des HEP. Vielleicht wirst du da schlauer:

http://www.panzerbaer.de/helper/bw_lkw_16t_tmilgl_iveco_tep_90-a.htm

Dort auf weitere Verlinkungen achten!

Trennung


Schieb...

ZITAT(Nightwish @ 11. Dec 2010, 16:13) *
Weshalb hat der FENNEK eigenlich Türen?

Zum Ein- und Aussteigen - ist klar. Aber da er Dachluken hat und auch bei anderen Fahrzeugen über Luke eingestiegen und ausgestiegen wird, wieso nicht auch dort?

Stellen die Türen nicht einen Schwachpunkt dar? Ist A-Stan nicht kürzlich eine "verlorengegangen"!?

Gruß

Nightwish

P.S. Die Frage stellt sich im Prinzip auch für den Fuchs, wobei es dort nur eine Dachluke gibt.

Geschrieben von: Stefan Kotsch 12. Dec 2010, 20:18

Das die Russen überhaupt besondere Versionen der Kommandeurspanzer haben, ist zum überwiegenden Teil dem Umstand geschuldet, dass die einfachen Panzer nur ein einziges Funkgerät haben. Erst der Chefpanzer ist mit zwei Geräten ausgestattet.
Die Bataillonskommandeure sind dann aber mit einem Funkgerät erhöhter Leistung ausgestattet. Das ermöglich auch bei weit abgesetztem Einsatz die Verbindung zum Regiment. Dazu hat der Panzer des BtlKdrs sogar einen Mast für den Einsatz am stehenden Panzer. Die Reichweiten liegen mit dem Mast je nach Antennenkonfiguration zwischen 30 bis 75 km. Außerdem hatte der Panzer des Bat.Kdrs ein Trägheitsnavigationsgerät. In Truppenübungen hat allerdings wohl kaum ein Bataillonskommandeur die Geräte wirklich genutzt. Einmal wegen fehlender Erfahrung im Umgang. Und die Entfernungen zum Regiment überstiegen seltenst die Reichweite des kleinen Funkgerätes R123 bzw. R173, also knappe 20 km. Die große Station war also unterfordert. An und für sich ist die Idee aber Nachahmenswert. Große Entferungen jenseits der 30 km sind ja im Realgefecht nicht selten
Das SEM90 bringt auch "bis zu" 30 km Reichweite. Mehr hielt man wohl für entbehrlich, aus Gründen anderer Einsatzvorstellungen. Der Kostenfaktor ist schließlich und endlich auch nicht von der Hand zu weisen.

Geschrieben von: woli05 12. Dec 2010, 23:58

Begrenzte Reichweite kam eher durch die hohe Zahl der benötigten Frequenzen im Btl bzw Brg. Im Btl grob hochgerechnet wohl 150-200 Frequenzen, die durch SEM 52 tlw. vorbelegt waren. Da macht es einfach keinen Spaß, wenn Dir die Nachbardivision in Deinen Angriff hineinfunkt. War in Zeiten der SEM 80/90 sicher entspannter, kam auf Übungen dennoch vor. Auf Truppenübungsplätzen sowieso... Es galt zwar die Regel, dass ein längerer Funkspruch öfters unterbrochen werden sollte, damit automatisch eine neue Frequenz gewählt wird, doch da hielten sich nicht alle dran.

Geschrieben von: Stefan Kotsch 30. Dec 2010, 20:38

Ich habe hier Fotos von einer offenbar kombinierten (IR) Tag/Nacht-Optik. Kennt jemand dieses Teil?




Geschrieben von: Stefan Kotsch 1. Jan 2011, 14:20

Ich hab andernorts einen Tipp bekommen. Es ist das kombinierte Tag/Nacht-Zielfernrohr KM-1 des ungarischen SPW PSH. Das kannte ich noch garnicht.

Geschrieben von: Holzkopp 1. Jan 2011, 20:09

Wieso hat denn eine ungarische Optik deutsche Beschriftungen?

Irgendein Sammlungsobjekt, DDR- Produktion, Lizenzfertigung?

Geschrieben von: MeckieMesser 1. Jan 2011, 20:15

ZITAT(Holzkopp @ 1. Jan 2011, 20:09) *
Wieso hat denn eine ungarische Optik deutsche Beschriftungen?

Irgendein Sammlungsobjekt, DDR- Produktion, Lizenzfertigung?


http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=675

NVA Grenztruppen

Geschrieben von: Malefiz 9. Jan 2011, 19:25

Habe leider wenig Ahnung von Großgerät, könnt ihr mir vielleicht helfen, die hier zu identifzieren?



(Quelle : http://www.spiegel.de/spam/ )

1 und 4 hab ich keinen Plan, 2 scheint ein Panther zu sein (?), 3 ein Fuchs (?) und 5 ein M1 Abrams (?). Richtig?

/E sehe grad da steht noch was zwischen 2 und 3. Ein StuG III ?

Geschrieben von: Bürger von Leng 9. Jan 2011, 19:49

nr2 ist ein königstiger und nr1 könnte ein tiger1 sein. wegen der halbrunden teile am heck.
nr 3 ein fuchs? stug ist richtig, aber welche ausführung weiß ich nicht.

Geschrieben von: Nightwish 9. Jan 2011, 20:14

4 dürfte ein Fennek sein. 1 kann ich überhaupt nicht richtig 'wahrnehmen'... mata.gif

Geschrieben von: Styx 9. Jan 2011, 22:04

2 is nen Königstiger, 3 nen Fuchs (dürfte diese Pioausführung sein die es mal von denen gab), 4 vermutlich der dingo und 5 nen M1, 1 ist net zu identifizieren. dazu bräuchte man genauere Daten von wann und wo das stammt und ne bessere Auflösung. Das ganze sieht aber dank der Vitrine und der Zusammenstellung wie nen offizielles Revell-Messe Diorama aus ergo ist es in 1:72 da die die Panzerbrücke nur in dem Maßstab im Programm hatten.

Geschrieben von: Praetorian 9. Jan 2011, 22:12

Nummer 4 (auf der Panzerschnellbrücke) ist definitiv ein Fennek, alleine von den Proportionen her. Man erkennt aber sogar die teilweise ausgefahrene BAA und die mechanische Überkopf-Waffenstation vorne rechts.

Geschrieben von: Styx 9. Jan 2011, 22:22

Arg natürlich nen Fennek, wie komm ich auf den Dingo?

Geschrieben von: ChrisCRTS 9. Jan 2011, 22:53

Nr.1 Mus ein Merkava sein. Turm der bis nach hinten reicht, Staukasten die normale weise zwischen Abstiegslucke und kettenschutzblech sind.

Geschrieben von: DJ Döner 10. Jan 2011, 00:26

Was mich irgendwie schon die ganze Zeit beschäftigt: Beim Pz III am Turm ist hinten so ein angebautes Teil.
Hier auf dem Bild zu sehen: http://img46.imageshack.us/i/21av5.jpg/

Was ist das und wozu ist das? Sieht aus wie ein Kasten, der mit der Panzerung oder sowas nichts zu tun hat?!
So eine Art Mülleimer für Hülsen?

Geschrieben von: Funker Andreas 10. Jan 2011, 00:32

Bei Wikipedia staht das Folgende:


Ausführung F

Ab der Ausf. F erhielten alle P III einen Maybach-Motor mit 300 PS

Erstmals größere Stückzahlen konnten mit der 1940 erscheinenden „Ausführung F“ erzielt werden, von der 450 Stück gebaut wurden. Da die ersten Kampferfahrungen zeigten, dass sich die 3,7-cm-Kanone teilweise als zu durchschlagsschwach erwies, wurde der Einbau einer von Guderian von Anfang an geforderten 5-cm-Kanone genehmigt. Diese Kanone ging auf einen bereits Anfang 1938 erteilten Auftrag seitens des Heereswaffenamtes zurück, die Bewaffnung des Panzers weiterzuentwickeln. Es handelte sich dabei um eine kurze 5-cm-Kanone mit 42 Kaliberlängen. Da die Herstellung der Waffe mehr Zeit als angenommen beanspruchte, konnte nur das letzte Viertel der Fahrzeugserie damit ausgestattet werden.[3] Als Antriebsaggregat kam ein robuster und langlebiger Maybach-Motor mit 300 PS Höchstleistung und 265 PS Dauerleistung zum Einbau, der auch für alle folgenden Versionen verwendet wurde. Ab dieser Ausführung wurde der Panzer serienmäßig mit einem zweckmäßigen Gepäckkasten hinter dem Turm ausgerüstet.

Geschrieben von: Azero 10. Jan 2011, 00:42

Die Kiste am Turmheck, die es ja auch zum Beispiel am Tiger gab, nennt sich im Landserjargon Rommelkiste.

Geschrieben von: DJ Döner 12. Jan 2011, 18:00

ZITAT(Azero @ 10. Jan 2011, 00:42) *
Die Kiste am Turmheck, die es ja auch zum Beispiel am Tiger gab, nennt sich im Landserjargon Rommelkiste.


Ahja, das hab ich schonmal gehört!

Und was wurde da so reingepackt? Tarnnetze, etc? confused.gif

Geschrieben von: hosengummi 12. Jan 2011, 19:21

Ist das Bild zufällig aus Sinsheim?

Geschrieben von: Nightwish 12. Jan 2011, 21:38

ZITAT(DJ Döner @ 12. Jan 2011, 18:00) *
ZITAT(Azero @ 10. Jan 2011, 00:42) *
Die Kiste am Turmheck, die es ja auch zum Beispiel am Tiger gab, nennt sich im Landserjargon Rommelkiste.


Ahja, das hab ich schonmal gehört!

Und was wurde da so reingepackt? Tarnnetze, etc? confused.gif


Alles was man auf einem längeren Ausflug so braucht, was nicht der Witterung ausgesetzt werden soll und was man nicht unbedingt am Mann haben muss. Z.B. Tasche mit Wechselklamotten, Essenvorräte, Waschzeug...

Geschrieben von: Panzermann 12. Jan 2011, 23:34

Sieh es einfach als "Kofferraum" für den Panzer. wink.gif

Geschrieben von: DJ Döner 13. Jan 2011, 16:35

Ahja, danke für die Info! xyxthumbs.gif

Geschrieben von: d3sp3r4d0 18. Jan 2011, 07:08

Muss man bei der PzH 2000 eigentlich den Motor laufen haben, damit die Feuerleitrechner, der Selbstlademechanismus, usw funktionieren?

Geschrieben von: harmlos 18. Jan 2011, 07:49

Nein muss man nicht. Das Fahrzeug verfügt auch über ein Stromaggregat, um längere Zeit in der Stellung arbeiten zu können.

Geschrieben von: Panzermann 18. Jan 2011, 14:38

Außerdem hat der Plattmacher2k auch noch Batterien an Bord. Und zumindest auf dem Leo2 weiß Ich aus eigener Erfahrung, daß die auch eine ganze Zeit reichen für den Betrieb. abhängig davon wieviel man Entfernungen mißt und wie viel der Turm bewegt wird.

Oder hat man bei der PzH2k die Batterieanzahlklein gehalten wegen des Stromaggregats?

Geschrieben von: mügge 29. Jan 2011, 15:58

Wie sieht der "Übungsplan" von Panzer- und Panzergrenadierbataillonen aus? Welche Ausbildungen finden am Standort statt, was auf den Truppenübungsplätzen. Wie oft gehts es auf einen Übungsplatz, wie oft wird geschossen, was findet an Gefechtsübungen statt und auf welchen Ebenen (Kp, Btl, Brig). Wie war das Damals_TM, bzw. was haltet ihr für nötig um die Einheit fit für einen Einsatz zu machen.

Ein grober Anhalt würde mir schon reichen, danke im Voraus.

Geschrieben von: Fennek 29. Jan 2011, 21:07

Also als Anhalt mal meine eigene Ausbildung und anschließende Verwendung als Richt-/Ladeschütze Leo 2 anno 2006/7. Alles ausm Kopf und wie gesagt, inzwischen auch schon ein paar Jahre her (Gott, ehrlich gesagt kommt mir das schon ewig her vor, und wenn ich im Vergleich bedenke dass ich damals schon seit 4 Jahren WHQ-Member war, dann hab ich eindeutig zu viel Zeit hier verbracht!)

Naja, alles in allem: Ausbildung zum RS/LS hat 3 Monate gedauert, danach war ich nochmal 3 Monate in der Stammeinheit und dann war die Zeit auch schon um. In der Ausbildung wird man langsam an den Panzer herangeführt, morgens Theorieunterricht, nachmittags dann am Panzer praktisch üben. Erstmal technischer Dienst, Laufrollen wechseln, Tarnnetze anbringen usw. und lernen wo und wie man die Ausrüstung im Panzer verstaut. Dann irgendwann geht Simulatortraining los, erstmal nur so ein nachgebauter Turm in einer drehbaren Anlage und gezielt und "geschossen" wird auf kleine Modellpanzer die draußen im Hof rumstehen und so lustige Eingewöhnungsübungen wie mit dem Fadenkreuz der Turmoptik möglichst präzise an einer gezackten Linie entlangschwenken. Anschließend irgendwann das Computersimulator-Training, also keine Modellpanzer mehr, sondern halt ein Computerspiel. Irgendwann zwischendurch fährt man dann auch das erste mal mit dem echten Panzer durch die Gegend, um sich einzugewöhnen und schießt auch das erste mal mit dem MG im scharfen Schuss. Dann am Ende der Ausbildung gibts eine große zweiwöchige Übung auf dem Truppenübungsplatz, wo das erste mal die große Kanone scharf geschossen wird und man den letzten Schliff der Ausbildung kriegt, indem man die Grundlagen des Verhaltens im Feld lernt. Also alles in allem ist man abgesehen von den Eingewöhnungsfahrten und ersten MG-Übungen die ersten zweieinhalb Monate der Ausbildung nur in der Kaserne.

Dann in der Stammeinheit ist der Rythmus auch so einmal im Monat auf Übung (auch 1 - 2 Wochen Dauer). Eigentlich ist es immer so, dass man die Panzer bei einer Übung kaputtmacht, dann die nächsten Wochen damit verbringt sie wieder heile zu machen, und wenn alles fertig ist, auch schon wieder rausfährt und sie erneut kaputt macht...

Zu sagen wäre zuletzt höchstens noch, dass mein Bataillon KRK-Status hatte und zudem zum Zeitpunkt meines Wehrdienstes auf short notice als Eingreiftruppe für den Kosovo vorgesehen war (die Hälfte des Bataillons war ohnehin schon dort). Daher wurden wir recht großzügig mit Nachschubteilen und Übungsplatzzeit ausgestattet, kann durchaus sein, dass es normalerweise gemächlicher zugeht, was den Rythmus der Übungsmanöver angeht.

Geschrieben von: General Gauder 29. Jan 2011, 21:26

Als erstes einmal Fennek du Glückspilz als W9er Panzerausgebildet xyxthumbs.gif eek.gif

Ich hatte leider nicht dieses Glück, aber ich kann sagen das die Übung nach der Ausbildung bei den SAZ und FWDL aus meiner AGA nur eine Woche war.
Die Grundsätzliche Ausbildung zum Richt/Ladeschützen ist aber immer noch so wie Fennek es beschrieben hat
Ich selbst war auch auf der Übung nur leider als Stoppelhopser im 30cm Schnee,
habe aber dafür mit der Panzerfaust und der Feldlafette MG3 bei Nacht geschossen xyxthumbs.gif
Aber so wie ich Das mitbekommen habe war es so das man ca. 4 bis 5 Übungen pro Jahr hat, wobei ich dieses auch nur vom Hörensagen her weiß, da die Einsatzvorbereitung für Afghanistan den "Normalbetrieb" ganz schön durcheinander gebracht hat.

General Gauder

Geschrieben von: Fennek 29. Jan 2011, 23:06

Ja, sehr großes Glück! Dieses Glück hatte ich aber nur weil ich den Herrn im Kreiswehrersatzamt eiskalt ins Gesicht gelogen habe, dass ich zwar als W9'er anfangen werde, aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit verlängern und die Offz-Laufbahn einschlagen würde, aber nur unter der Voraussetzung dass ich auch garantiert auf dem Panzer ausgebildet werde. Daher hatte ich glaub ich in meiner Personalakte eine kleine Notiz alá "Unbedingt in RS/LS-Ausbildung stecken" und gehörte zu den ganz wenigen W9'ern, die diese Ehre noch mitmachen durften.

Geschrieben von: Azero 31. Jan 2011, 15:28

Thema: Einschieß-MG

Wie hat man sich das vorzustellen? Der RS richtet das Ziel grob an und feuert solange mit dem Einschieß-MG, bis dessen Garbe im Ziel liegt? Mit welcher Munition wird bzw. wurde da idealerweise geschossen (wenn wir von einem 12,7mm MG ausgehen)?

Geschrieben von: General Gauder 31. Jan 2011, 16:03

Es wurde grob ins Ziel gegangen und dann mit Leuchtspur geschossen bis man im Ziel war, dann wurde mit der BK geschossen.

General Gauder

Geschrieben von: Azero 31. Jan 2011, 17:30

Okay, danke. Dann habe ich mir das richtig vorgestellt.

Geschrieben von: xena 31. Jan 2011, 17:40

Das war ein spezielles MG mit einer kürzeren 12,7mm x 77 Patrone, der .50 Spotting Rifle. Daten dazu findest Du bei mir, da kannsde auch beide Typen vergleichen.

Geschrieben von: Azero 31. Jan 2011, 18:05

Sehr schön, danke!

Geschrieben von: Stefan Kotsch 31. Jan 2011, 22:59

Ergänzend. Hier die Strichplatte eines Chieftain.

Die Entfernungsskala der 120 mm HESH entspricht der Entfernungsskala für das 12,7 mm Einschieß-MG (rechte Seite des Strichbildes) bis etwa 2000 m.
Die Feuereröffnung erfolgt mit dem Einschieß-Mg nach geschätzter Entfernung zum Ziel. Nach Eingabeln und Abdecken des Ziels kann sofort die Hauptwaffe, mit HESH geladen, abgefeuert werden ohne nachzurichten. Bei geladener APDS muss der Haltepunkt gewechselt und nachgerichtet werden. HESH galt aber lange Zeit als empfohlene Munition. Daher war das Verfahren innerhalb der eff. Reichweite der HESH recht schnell und genau. Bei der größeren effektiven Reichweite der späteren APFSDS ging aber wegen der langen Flugzeit der 12,7 mm dieser Vorteil verloren. Der LASER-EM wurde notwendig.

Geschrieben von: Azero 1. Feb 2011, 13:53

Nochmals danke. Antworten sind mal wieder mehr als befriedigend. Ihr seid einfach ein sehr kompetenter Haufen. xyxthumbs.gif

Geschrieben von: Privateer 2. Feb 2011, 13:08

Ist hier vielleicht besser als im ISAF-Thread aufgehoben:

"Das System Artillerie im ISAF-Einsatz – Erste Erfahrungen"

http://www.freundeskreis-artillerietruppe....leich022010.pdf

Interessanter Bericht über den Einsatz der PzH 2000 durch die Bundeswehr in AFG. Anscheinend gibt's aber nicht unerhebliche Probleme mit der modularen Treibladung:

"(...) Die Treffergebnisse mit DM72 entsprachen jedoch weder unseren noch den Erwartungen der Kampftruppe. Dieser Zustand war sowohl für die Artilleristen als auch für die Kampftruppe mehr als unbefriedigend und sorgte nachhaltig für Verunsicherung und Vertrauensverlust, insbesondere da es nicht gelang, schnell Stangentreibladungen in das Einsatzland Afghanistan zuzuführen. (...). Eine Überprüfung der Treffergebnisse in einem Vergleichsschießen
zwischen der modularen Treibladung DM72 und der aus Deutschland nach geführten Stangentreibladung L8A1 konnte so erst am 25.09.2010 durchgeführt werden. Die Schüsse mit DM72 wiesen den bekannten Fehler auf: sie lagen zwar geschlossen, allerdings mit großen Ablagen weit entfernt vom eigentlichen Ziel. Die Treffergebnisse mit L8A1 überzeugten von Beginn an (...)."

Seit wann ist denn dieses Problem mit der DM72 bekannt? Soweit ich weiß ist die modulare Treibladung doch schon seit Jahren im Einsatz. Oder könnten die Probleme etwas mit den Bedingungen in AFG zu tun haben, z.B. der Hitze? Rheinmetall bietet für solche Bedingungen ja auch die DM92 an.

Haben die Niederländer in ihren PzH 2000 in AFG auch schon modulare Treibladungen verwendet oder noch die klassischen Beutelladungen?

Geschrieben von: Funker Andreas 7. Feb 2011, 18:18

Wie werden eigentlich Panzer und gepanzerte Fahrzeuge verschlossen? ? Haben die richtige Schlösser wie normale Autos? Und werden die Fahrzeuge mit einem Schlüssel gestartet, oder gibt es nur einen Startknopf?

Geschrieben von: Marauder 7. Feb 2011, 18:23

An den Luken hängen Vorhängeschlösser. Bei einigen Typen benötigt man noch einen extra Vierkantschlüssel um die Luke von Aussen zu entriegeln. Wie man die Fahrzeuge startet hängt vom Typ ab. Beim M113 legte man den Hauptschalter für den Stromkreis um und die Kiste konnte durch einen Druck auf den Starterknopf gestartet werden. Ab NDV 2 gab es auch hier dann einen Schlüssel für Zündung an, der Motorstart war dann wieder mit Druckknopf . Beim Marder 1, Fuchs etc gibt es einen Schlüssel für Zündung an. Beim Marder gibt es eine Art Hebel zum Anlassen inkl. eine Extrastellung zum Vorglühen.

Geschrieben von: Azero 7. Feb 2011, 18:44

So sieht das beim Leopard 2A4 aus:

http://s1.directupload.net/file/d/2428/ol5s5por_jpg.htm

Geschrieben von: Warhammer 7. Feb 2011, 22:42

Wobei auch ein handelsüblicher Schraubenzieher oder ähnliches ausreicht um die Kiste zu starten...
Wäre ja sonst auch arg blöd im Krisenfall, wenn man unbedingt immer den richtigen Schlüssel dabeihaben muss.

Geschrieben von: Degi 9. Feb 2011, 12:14

Hallo allerseits!

Ich hoffe ich poste die Frage hier kein zweites mal, meine Suche hat jedenfalls noch nichts ergeben.

Ich würde gerne mal wissen wie die Igelpanzerung bei der PzH ihren Zweck erfüllt... zwar kann ich mir schon denken wie die "Stacheln" gegen Hohlladungen ihren Dienst tun, aber ich bin einer der's lieber sicher und genau weiß. Gehe ich richtig in der Annahme, dass damit der Sprengkörper/das Geschoss auf Abstand gehalten und evtl. auch leicht abgelenkt wird, ähnlich den Gittern die einige andere Staaten um ihre Fahrzeuge herum anbringen?

MkG, Michael

Geschrieben von: KSK 9. Feb 2011, 12:25

Nein. Die zusätzlichen Schutzelemente sollen in erster Linie dafür sorgen, dass Munition beim Auftreffen nicht umsetzt. Insbesondere bei Bombletts soll das wohl relativ gut funktionieren. Die Elemente wirken nicht wie die genannte Käfigpanzerung (SLAT-Armor) durch Deformation von Hohlladungsgranaten o.ä. Daher werden die Elemente auch nur auf dem Dach angebracht, nicht an den Seiten.

Geschrieben von: methos 9. Feb 2011, 16:27

ZITAT(Degi @ 9. Feb 2011, 12:14) *
Hallo allerseits!

Ich hoffe ich poste die Frage hier kein zweites mal, meine Suche hat jedenfalls noch nichts ergeben.

Ich würde gerne mal wissen wie die Igelpanzerung bei der PzH ihren Zweck erfüllt... zwar kann ich mir schon denken wie die "Stacheln" gegen Hohlladungen ihren Dienst tun, aber ich bin einer der's lieber sicher und genau weiß. Gehe ich richtig in der Annahme, dass damit der Sprengkörper/das Geschoss auf Abstand gehalten und evtl. auch leicht abgelenkt wird, ähnlich den Gittern die einige andere Staaten um ihre Fahrzeuge herum anbringen?

MkG, Michael




Wie schon gesagt wurde: die Gummistacheln verhindern die korrekte Bildung eines Hohladungsstachels - die Keramikpanzerungselemente unter der Igelpanzerung ist dann in der Lage die Hohladung abzukriegen ohne durchschlagen zu werden.

€:Typo

Geschrieben von: General Gauder 9. Feb 2011, 17:08

Das ist so nicht richtig.
Diese Gummi Kacheln sollen verhindern das ein Bomblett überhaupt zündet, der Stachel einer Hohlladung an sich dürfte nicht sonderlich behindert werden.

General Gauder

Geschrieben von: methos 9. Feb 2011, 17:50

ZITAT(General Gauder @ 9. Feb 2011, 17:08) *
Das ist so nicht richtig.
Diese Gummi Kacheln sollen verhindern das ein Bomblett überhaupt zündet, der Stachel einer Hohlladung an sich dürfte nicht sonderlich behindert werden.

General Gauder


Da sagt der Ausschnitt aus dem Buch (Rolf Hilmes, "Kampfpanzer heute und morgen") den ich als Bild gepostet habe was anderes.

Geschrieben von: General Gauder 9. Feb 2011, 19:44

confused.gif
Ich kann leider nicht mehr sagen wo ich das gelesen habe, und wie zuverlässig die Quelle ist.
Habe mir das noch mal durchgelesen, wobei mir das irgendwie nicht sehr Plausibel vorkommt.

General Gauder

Geschrieben von: kato 10. Feb 2011, 14:56

Die Zeichnung ist insofern witzig als dass sie ein Bomblet eines US-Bautyps zeigt (M77).

Geschrieben von: Ta152 11. Feb 2011, 16:03

ZITAT(Privateer @ 2. Feb 2011, 13:08) *
Ist hier vielleicht besser als im ISAF-Thread aufgehoben:

"Das System Artillerie im ISAF-Einsatz – Erste Erfahrungen"

http://www.freundeskreis-artillerietruppe....leich022010.pdf

< snip >


Gibt es den Link irgendwie in heile? Finde das PDf leider auf der Webseite nicht.

Geschrieben von: Praetorian 11. Feb 2011, 16:19

Findet sich im ISAF-Thread, wie von Privateer erwähnt:
http://www.freundeskreis-artillerietruppe.de/images/stories/PDF/zugleich022010.pdf

Geschrieben von: Freshonia Sonnenmais 14. Feb 2011, 23:28

Was für ein Gefährt ist das?




Ich bin mir ziemlich sicher, dass das einen Panzer IV ungefähr ab Ausführung F (mit langer Kanone zeigt). Siehe auch den Knubbel rechts von der Blende am Turm (was ist das eigentlich?).
Jemand will mir weismachen, dass das ein Panzer VI Tiger sein soll. Aber dabei ist doch schon dort eine andere Installation neben dem Turm zu sehen (Entfernungsmesser?).

Bräuchte bitte mal eine Expertenmeinung, da ich mir auch nicht mehr sicher bin, weil die Anordnung des MG und der Fahrerluke an der Front bei beiden doch recht ähnlich wirken. Danke.

Geschrieben von: General Gauder 14. Feb 2011, 23:35

das ist niemals ein Tiger, die Wanne ist anders und der Turm ist auch komplett anders





Nur mal zum vergleich

General Gauder

Geschrieben von: Vierzehner 15. Feb 2011, 17:09

Scheint eine Zeichnung oder ein Offset-Druck zu sein. Fotos in solch schlechter Qualität gibt's nicht - oder?
Wenn also Zeichnung oder dergl., dann kann auch das ein oder andere Detail mal perspektivisch verschoben sein.
Vor diesem Hintergrund tippe ich auf einen IV F2, der gerade den Turm durchlüftet.

Geschrieben von: Freshonia Sonnenmais 16. Feb 2011, 20:56

Doch, ich produziere zum Beispiel solch schlechte Photos von Rückenaufdrucken von Kapuzenpullovern.
Die künstlerische Freiheit tritt öfter auf, aber an irgendeinem Modell wird sich der Zeichner orientiert haben.


Danke. Freut mich schonmal, dass ich doch nicht so unwissend war ;]

Und was ist das jetzt für eine (secheckige?) Abdeckung beim Panzer IV neben der Blende?

Geschrieben von: Panzermann 16. Feb 2011, 21:23

Das ZF für den Richtschützen, bzw. die Abdeckung der Öffnung für eben jenes.




Laß mich raten, es war ein Kapu von Endtille? Die verwenden ja öfter alte Photos aus dem Zwoten und drucken das auf ihr Hemdchen.

Geschrieben von: Azero 17. Feb 2011, 18:01

ich hab mal wieder eine Frage:

Was sind das für zwei "Stangen" links und rechts hinten am Turm?


Geschrieben von: Stefan Kotsch 17. Feb 2011, 18:06

Das sind doch sicher diese Anti-IED-Störantennen.
Vorne am Ausblick des Hauptzielfernrohres, rechts daneben, ist noch so ein flaches "Ding", da hab ich so noch nie gesehen.

Geschrieben von: Praetorian 17. Feb 2011, 18:12

Das dürften IED-Störer sein - Bildlage ist dünn, aber nach kurzer Recherche dürfte das ein http://fps.es.itt.com/docs/RCIED_100708.pdf von ITT sein.

Geschrieben von: Azero 17. Feb 2011, 19:15

Merci!


€dit:

Da fällt mir nochwas auf. Das Koax-MG des Abrams ist ja in Fahrtrichtung rechts der BK. Wie kommt der LS an das Ding ran? Hat jemand Fotos vom Turminneren des M1, auf dem man das Koaxial-MG sieht? Beim Leo ist das MG ja bedienfreundlich links der BK.

Geschrieben von: Panzermann 17. Feb 2011, 21:18

Der Ladehammer kommt da gar nicht ran, der fummelt nur den Gurt über die Kanone rüber, dann muß der Richtschütze den ins M240 fummeln. Ist aber nicht so schlimm, die Bereitschaftsmun fürs MG wird in einem riesigen Munkasten auf dem linken Turmboden in einem laaaaangen Gurt vorgehalten. Der Boden des Kastens wird mit einer Feder nach oben gedrückt damit das M240 nicht einen so schweren langen Gurt ziehen muß.

Trennung.


Stefan, meinst Du dieses kleine Teil mit pytamidendach zwischen optik und den Nebelwerfern? Das müsste ne Antenne sein für Satellit iirc.

Geschrieben von: Warhammer 17. Feb 2011, 21:21

Im Abrams kümmert sich nicht der Ladeschütze um das Coax, sondern der Richtschütze.
Ich hab allerdings keine Ahnung warum man diese Anordnung gewählt hat. Ist für mich eigentlich wiedersinnig, da der RS ja nicht mehr beobachten kann, wenn er sich um eine Störung oder neue Mun kümmern muss.

Geschrieben von: Panzermann 17. Feb 2011, 21:24

An der linken Turmfrontinnenseite sind die Funkgeräte, vielleicht war kein weiterer Platz und man hat es halt da hingequetscht wo noch welcher war.

Geschrieben von: Warhammer 17. Feb 2011, 21:41

Klar, aus Jux und Dollerei werden die das nicht gemacht haben.
Unglücklich ist das aber allemal.

Geschrieben von: Azero 17. Feb 2011, 21:54

Und nochmal Danke. Das militärische Wissen hier ist unbegrenzt. xyxthumbs.gif

Geschrieben von: Dave76 17. Feb 2011, 21:55

ZITAT(Stefan Kotsch @ 17. Feb 2011, 18:06) *
[...]
Vorne am Ausblick des Hauptzielfernrohres, rechts daneben, ist noch so ein flaches "Ding", da hab ich so noch nie gesehen.


ZITAT(Panzermann @ 17. Feb 2011, 21:18) *
[...]
Stefan, meinst Du dieses kleine Teil mit pytamidendach zwischen optik und den Nebelwerfern? Das müsste ne Antenne sein für Satellit iirc.


Das hier?



FBCB2/BFT Antenne:

http://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Force_Tracking

http://en.wikipedia.org/wiki/FBCB2



Geschrieben von: Stefan Kotsch 18. Feb 2011, 11:05

Ah, Danke, das wusste ich noch garnicht. Ist dann also eine Art Freund-Feind-Kenngerät und der Kommandant im Panzer (Waffensystem) "gegenüber" kann auf seinem Lagedisplay erkennen, halt, stop mal, dieses Ziel ist ein "Freundlicher". Oder so?

Geschrieben von: onkel 18. Feb 2011, 12:17

wie ist eigentlich das Trefferbild und die Wirkreichweite bei der Verwendung der bei der BW eingeführten Waffenstationen mechanisch n.s. / automatisch, stabilisiert aus dem Stand/aus der Fahrt im Vergleich zur Handbedienung der Waffen?

Jedenfalls die stabilisierten FLW x00 müssten doch einen großen Präzisionsgewinn darstellen, oder?

Geschrieben von: Gries_Greni 19. Feb 2011, 23:33

Man konnte ja lesen, dass sich die Spz Marder in Afghanistan bewehrt haben, aber gibts auch Quellen dazu, wieviele Marder bisher zerstört wurden?

Geschrieben von: Robi 19. Feb 2011, 23:48

ZITAT(Gries_Greni @ 19. Feb 2011, 23:33) *
Man konnte ja lesen, dass sich die Spz Marder in Afghanistan bewehrt haben, aber gibts auch Quellen dazu, wieviele Marder bisher zerstört wurden?

Also, da meines Wissens bislang noch nix in den Nachrichten stand, dass die Taliban einen Marder geknackt haben (und sowas würde es 100%ig in die Nachrichten schaffen), nehme ich mal an, dass die bislang noch alle intakt sind. So mehr oder weniger.

Geschrieben von: Crazy Butcher 20. Feb 2011, 00:40

ZITAT(Robi @ 20. Feb 2011, 00:48) *
ZITAT(Gries_Greni @ 19. Feb 2011, 23:33) *
Man konnte ja lesen, dass sich die Spz Marder in Afghanistan bewehrt haben, aber gibts auch Quellen dazu, wieviele Marder bisher zerstört wurden?

Also, da meines Wissens bislang noch nix in den Nachrichten stand, dass die Taliban einen Marder geknackt haben (und sowas würde es 100%ig in die Nachrichten schaffen), nehme ich mal an, dass die bislang noch alle intakt sind. So mehr oder weniger.

da bist du nicht auf dem neuesten stand:
ZITAT
Afghanistan: Deutsche Patrouille nahe Kundus beschossen

Berlin/Kundus, 18.02.2011, Einstellzeit: 22.45 Uhr.
Am 18. Februar wurde um 17.43 Uhr mitteleuropäischer Zeit (21.13 Uhr Ortszeit) eine deutsche Patrouille circa acht Kilometer nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kundus mit Hand- und Panzerabwehrwaffen beschossen. Dabei wurden vier deutsche Soldaten verwundet, einer mittelschwer und drei leicht.
Karte von Afghanistan
Die deutschen Feldlager im Norden Afghanistans (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Sie befinden sich in sanitätsdienstlicher Behandlung. Lebensgefahr besteht nicht.

Der Schützenpanzer Marder wurde durch einen Panzerabwehrhandwaffen-Treffer in Brand geschossen und fiel aus, wurde inzwischen aber geborgen.

Die Verwundeten waren selbstständig in der Lage, ihre Angehörigen zu informieren.

Stand: 22.35 Uhr

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DnQHSYGZASH6kTCxoJRUfW99X4_83FT9AP2C3IhyR0dFRQCsXOUq/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU!?yw_contentURL=%2FC1256EF4002AED30%2FW28E7PLT473INFODE%2Fcontent.jsp

Geschrieben von: Robi 20. Feb 2011, 00:46

Okay, dann habe ich nichts gesagt.
Nur kann "in Brand geschossen" vieles heißen. Gibts da genauere Infos zu?

Geschrieben von: stillermitleser 20. Feb 2011, 14:02

Das würde mich auch interessieren. Besonders die Wirkung einer RPG-7 (ich nehme an das ein solches Modell beim Beschuss auf den Marder eingesetzt wurde) bzw. des Gefechtskopfes auf die Panzerung des SPz Marder.

Geschrieben von: Seydlitz 20. Feb 2011, 14:12

Ende Oktober Anfang November sind zwei Marder in Kunduz auf IED´s gefahren. Einer konnte aus eigener Kraft zurückverlegen, der andere hat die Kette geschmissen und wurde von einem Bergepanzer geholt. Zumindest letzterer war nach Ausage der Besatzung ein Totalschaden da die Wanne sich verzogen hat.

Geschrieben von: Ferrus_Manus 26. Feb 2011, 16:33

Ich habe mal eine Frage bezüglich des GTK Boxer. Es soll davon ja eine Variante mit einem 120mm-Mörser geben. Ist bekannt ob die Bundeswehr diese beschaffen wird, um die M113-Mörserpanzer zu ersetzen?

Geschrieben von: Ironfawks 27. Feb 2011, 15:51

Ist das Wiesel 2 Motar nicht dafür vorgesehen?

Geschrieben von: xena 27. Feb 2011, 17:05

Ich dachte, der Wiesel ist ausschließlich für die Luftlande-Truppe da. Das Ding ist doch auch viel zu klein für ausgewachsene Panzergrenadiere.

Geschrieben von: Ferrus_Manus 27. Feb 2011, 17:08

ZITAT(xena @ 27. Feb 2011, 17:05) *
Ich dachte, der Wiesel ist ausschließlich für die Luftlande-Truppe da. Das Ding ist doch auch viel zu klein für ausgewachsene Panzergrenadiere.


Ja, deswegen fragte ich ja. Plus das Wiesel ja garnicht zum Inventar der Panzergrenadiere gehört, sondern zu den LL-Truppen. Und der Boxer wird ja auch bei den Panzergrenadieren in Zukunft zu finden sein. Deswegen läge es ja nahe damit auch den M113-Mörser zu ersetzen.

Geschrieben von: PzBrig15 27. Feb 2011, 19:37

Eine GTK-Boxer Version ist derzeit nicht gepöant . neben den bestellten fahrzeugen in der Konfiguration " Gruppentransporter" und FuFü und den San-Modulen ist nur im Gespräch eine EOD Variante zu bauen . Dieser Prototyp soll 2013 vorgestellt werden und das EOD-Projekt unter den namen " KARS" laufen. Eine Mörservariante ist meinen Kenntnissen nach weder geplant noch in der Erprobung .( für die Bundeswehr) .
Für wei´tere Exportvarianten könnte es allerdings noch viel mehr Varianten geben.siehe bislang IFV etc.

Die GTK- Boxer werden bei der Bundeswehr den Jägereinheiten zugeordnet . Das die Panzergrenadiere den GTK-Boxer erhalten sollen ist mir nicht bekannt.

Geschrieben von: Seydlitz 27. Feb 2011, 19:37

Die Jägertruppe hat auch Wiesel, vielleicht sogar die Gebirgsjäger auch. Das weiss ich aber nicht genau.
Die Panzergrenadiere haben doch gar keine Mörser mehr, oder?
Ist geplant das die wieder welche bekommen?
Und ist der Boxer nicht auch nur für Jägertruppen geplant?
Fragen über Fragen...

Geschrieben von: Marauder 28. Feb 2011, 11:08

ZITAT(Seydlitz @ 27. Feb 2011, 19:37) *
Die Panzergrenadiere haben doch gar keine Mörser mehr, oder?


Ersatzlos 2004 gestrichen. Kurz vor dem Auflösungsbefehl ging noch die Hoffnung rum das man es nicht macht und eventuell später auf Wiesel 2 umrüstet. Hat sich dann leider zerschlagen und seither stehen die Grenadiere ohne Mörser da.

Meinen Waffenträger hab ich so aufgeladen zur Umrüstung auf NDV 2. Ein Jahr später wieder abgeladen, in die Halle gefahren und einige Monate später wieder aufgeladen und dann nach Viereck zum 411 gefahren zur Übergabe an die dortige Mrskp. Die konnten dann noch etwas rumfahren bis man die auch dicht gemacht hat.

Geschrieben von: PzBrig15 28. Feb 2011, 20:36

Wie sieht eigentlich die Beschaffung des Waffenträgers Wiesel mit Mörser aus ? Dieses Mörserkampfsystem sollte doch beschafft werden . Ich weiß jedoch nicht mehr wann und in welcher Stückzahl und für welche Einheiten . Vom System her ein gutes System was für die Infanterie enormes Potenzial hat .

Geschrieben von: Ferrus_Manus 28. Feb 2011, 20:42

ZITAT(PzBrig15 @ 28. Feb 2011, 20:36) *
Wie sieht eigentlich die Beschaffung des Waffenträgers Wiesel mit Mörser aus ? Dieses Mörserkampfsystem sollte doch beschafft werden . Ich weiß jedoch nicht mehr wann und in welcher Stückzahl und für welche Einheiten . Vom System her ein gutes System was für die Infanterie enormes Potenzial hat .


Naja, nach Wiki sollen dieses Jahr die ersten acht Mörserträger plus zwei Führungsfahrzeuge geliefert werden. Der Spaß kostet 61,5 Millioen €

Geschrieben von: HarryZ 12. Mar 2011, 11:07

Gab es bei den Prototypen des Spähpanzer Luchs auch welche die zu Testzwecken mit der älteren 20mm Hispano HS820 ausgerüstet waren um Vergleiche zu der neueren RH202 MK zu ziehen. Ich meine ich hätte irgendwo mal ein Bild davon gesehen, oder was darüber gelesen, weiß aber nicht mehr wo.

Grüße

Harry

Geschrieben von: Fennek 13. Mar 2011, 12:57

Beim SK105A2 Kürassier ist der LEM ja bereits im Richtschützenzielperiskop integriert, im ursprünglichen SK105 war er noch in dem Kasten hinten auf dem Turm untergebracht, unter dem Schießscheinwerfer. Aber auch beim A2 ist dieser Kasten noch vorhanden, was ist da jetzt drinne?



Geschrieben von: Sparta 24. Mar 2011, 12:56

Im 2. Weltkrieg hatten fast alle MBTs noch Mündungfeuer-/Rückstossbremsen ( bitte das richtige aussuchen).
Jetzt bei den neueren Typen sind die überall Verschwunden. Warum werden die nicht mehr verbaut?

Danke

Geschrieben von: methos 24. Mar 2011, 13:29

ZITAT(Sparta @ 24. Mar 2011, 12:56) *
Im 2. Weltkrieg hatten fast alle MBTs noch Mündungfeuer-/Rückstossbremsen ( bitte das richtige aussuchen).
Jetzt bei den neueren Typen sind die überall Verschwunden. Warum werden die nicht mehr verbaut?

Danke


Weil moderne Systeme den Rückstoß dramatisch reduzieren können. Rückstoßbremsen existieren aber noch bei rückstoßreduzierten Panzerkanonen wie der Rh-105-20/30 (gebaut für 20 bzw 30 Tonnen schwere Fahrzeuge) oder der schweizer 120 mm CTG. Der Kürassier ist ein leichter Jagdpanzer, weswegen er keine "echte" Panzerkanone ohne Mündungsbremse tragen kann.

Geschrieben von: Azero 24. Mar 2011, 13:58

Außerdem sind die allermeisten Mündungsbremsen ungeeignet für Treibkäfig/Spiegel-Granaten.

Geschrieben von: Stefan Kotsch 24. Mar 2011, 20:37

ZITAT(Fennek @ 12. Mar 2011, 12:57) *
Beim SK105A2 Kürassier ist der LEM ja bereits im Richtschützenzielperiskop integriert, im ursprünglichen SK105 war er noch in dem Kasten hinten auf dem Turm untergebracht, unter dem Schießscheinwerfer. Aber auch beim A2 ist dieser Kasten noch vorhanden, was ist da jetzt drinne?



Ja, gute Frage. Im Handbuch zur Feuerleitanlage Wärmebildgerät fand ich nichts dazu. Könnte sein, dass er leer ist und wegen des Aufwandes bei der Umrüstung nicht abgetrennt wurde. Die Wärmebildkamera sitzt ja eigentlich bei Bedarf rechts von am Turm an der Kanone. Aber ich habe keine gesicherte Antwort.

Die Mündungsbremse des JaPzK A2 ist übrigens extra für APFSDS-Geschosse entworfen worden.

Geschrieben von: Ferrus_Manus 2. Apr 2011, 20:43

Kann mir jemand von euch die Modellnummer der Munition der PzH 2000 sagen? Mich würden besonders die HE-Geschosse und die Streumunition interessieren. Habe im Web leider darüber nicht gefunden.

Geschrieben von: Privateer 3. Apr 2011, 09:41

ZITAT(Ferrus_Manus @ 2. Apr 2011, 20:43) *
Kann mir jemand von euch die Modellnummer der Munition der PzH 2000 sagen? Mich würden besonders die HE-Geschosse und die Streumunition interessieren. Habe im Web leider darüber nicht gefunden.


Sprenggeschoss 155 mm, L15A1
Sprenggeschoss 155 mm, DM121
Geschoss 155 mm SMArt
Leuchtgeschoß 155 mm, DM106 und DM106A1
Geschoß, 155 mm, DM105, Nebel, HC
Geschoss, 155mm, DM125, IR - Nebel
Übungsgeschoss 155 mm, DM58
Exerziergeschoß 155 mm, DM20
Übungsgeschoß, Bomblet, 155 mm, DM608, ICM

"Richtige" Streumunition dürfte ja bereits ausgesondert worden sein (?). Früher gab's ja auch noch das Sprenggeschoss 155 mm DM21 (deutsche Bezeichnung für die M107). Deren entsprechendes Übunggeschoss ist die DM58. Bei der DM121 handelt es sich um die neue Rheinmetall Rh 30, die reichweitengesteigerte Variante Rh 40 (mit Base Bleed) wurde von der Bundeswehr als DM131 qualifiziert, aber anscheinend (noch?) nicht beschafft.

Geschrieben von: Ferrus_Manus 3. Apr 2011, 11:36

ZITAT(Privateer @ 3. Apr 2011, 10:41) *
ZITAT(Ferrus_Manus @ 2. Apr 2011, 20:43) *
Kann mir jemand von euch die Modellnummer der Munition der PzH 2000 sagen? Mich würden besonders die HE-Geschosse und die Streumunition interessieren. Habe im Web leider darüber nicht gefunden.


Sprenggeschoss 155 mm, L15A1
Sprenggeschoss 155 mm, DM121
Geschoss 155 mm SMArt
Leuchtgeschoß 155 mm, DM106 und DM106A1
Geschoß, 155 mm, DM105, Nebel, HC
Geschoss, 155mm, DM125, IR - Nebel
Übungsgeschoss 155 mm, DM58
Exerziergeschoß 155 mm, DM20
Übungsgeschoß, Bomblet, 155 mm, DM608, ICM

"Richtige" Streumunition dürfte ja bereits ausgesondert worden sein (?). Früher gab's ja auch noch das Sprenggeschoss 155 mm DM21 (deutsche Bezeichnung für die M107). Deren entsprechendes Übunggeschoss ist die DM58. Bei der DM121 handelt es sich um die neue Rheinmetall Rh 30, die reichweitengesteigerte Variante Rh 40 (mit Base Bleed) wurde von der Bundeswehr als DM131 qualifiziert, aber anscheinend (noch?) nicht beschafft.


Vielen Dank, das hilft mir schon sehr weiter xyxthumbs.gif

Geschrieben von: methos 3. Apr 2011, 14:59

SMArt 155 heißt wimre DM702A1 oder so.

Geschrieben von: Privateer 3. Apr 2011, 16:45

ZITAT(methos @ 3. Apr 2011, 14:59) *
SMArt 155 heißt wimre DM702A1 oder so.


Und das Übgeschoss für die L15A1 heißt anscheinend DM108.

Geschrieben von: Privateer 18. Apr 2011, 16:33

Vielleicht kann mir jemand bei Fragen zu den Artillerietreibladungen weiterhelfen:

1. Aus welchem Grund wurde eigentlich die Stangenladung mit der FH-70 eingeführt? Hatte die Stangenladung damals im Vergleich zur klassischen Beutelladung (zum Selberbinden) irgendwelche besonderen Vorteile?

2. Mich würde außerdem auch interessieren, ob es für die PzH 2000 noch eine über die L10A1 Stangenladung "hinausgehende" Stangenladung gibt (um somit die größere 23l-Kammer "auszunutzen"). Oder gibt's einfach keine größere Stangenladung, und es müssen hierzu die modularen Treibladungen verwendet werden?

3. Gibt es z.B. bei der PzH 2000 bei bestimmten Geschosstypen ein "Limit", welche Treibladung noch verwendet werden kann? In einer PDF über die Einsatzerfahrungen der Niederländer in AFG war u.a. die Rede von einer Reichweite der PzH 2000 von "nur" 18km mit dem alten M107 Geschoss, wenn Charge 8WB verwendet wird. Dieselbe Reichweite konnte man ja bereits mit der alten M109A2/90 erzielen.

Geschrieben von: Ferrus_Manus 19. Apr 2011, 10:34

Ich habe mal eine Frage den Mortier 120mm Rayé Tracté Modèle F1 betreffend. Im englischen Artikel von Wiki ist zu lesen das auch die Bundeswehr ihn einsetzt. Ist das was dran? Die Mörser der Jäger-Truppe sind doch eigentlich von Tampella, oder?

Geschrieben von: Waldteufel 19. Apr 2011, 13:12

Die Brandt-Mörser wurden zuletzt durch TrT des TerrH genutzt, das endgültige Nutzungsende erfolgte dann zu Beginn der 90er Jahre.

Geschrieben von: Trucker 19. Apr 2011, 19:18

Habe gerade in der Tagesschau einen Beitrag zu Fukushima gesehen, in dem ein GTK BOXER abgespritz wurde. Also wohl auch um das AKW zum Einsatz kam.
Weiß jemand wie der da hin kam bzw von wem.

Hab leider weder Bild noch weitere Infos gefunden

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