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1. Mar 2026, 11:49 | Beitrag
#1
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Grenadier Beiträge: 4 ![]() Gruppe: Members Mitglied seit: 23.01.2021 |
http://www.whq-forum.de/invisionboard/inde...p;st=3210&#
Darf ich die Herren mal fragen, inwieweit Sie darauf kommen, wir hätten keine „Hochgebigstauglichen Truppen“ bzw. unsere Gebirgsjäger wären querschnittlich nicht „Gebirgskampftauglich“? In wie weit ist denn hier Expertise vorhanden, um dies so festzumachen? |
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1. Mar 2026, 11:54 | Beitrag
#2
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Major Beiträge: 6.471 ![]() Gruppe: VIP Mitglied seit: 14.11.2010 |
http://www.whq-forum.de/invisionboard/inde...p;st=3210&# Darf ich die Herren mal fragen, inwieweit Sie darauf kommen, wir hätten keine „Hochgebigstauglichen Truppen“ bzw. unsere Gebirgsjäger wären querschnittlich nicht „Gebirgskampftauglich“? In wie weit ist denn hier Expertise vorhanden, um dies so festzumachen? Nein, genau das sagen wir doch nicht? Die deutschen Gebirgsjäger sind eben eine der wenigen echten Gebirgstruppen, die sich Streitkräfte leisten. Genau darum ging es doch? -------------------- Niemand hat gesagt das es Spaß machen muss!
“You have attributed conditions to villainy that simply result from stupidity.” |
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1. Mar 2026, 11:59 | Beitrag
#3
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Grenadier Beiträge: 4 ![]() Gruppe: Members Mitglied seit: 23.01.2021 |
Dann sind wir beieinander- die Beiträge hierzu im Artillerie- Forum- sind „vorsichtig formuliert“ etwas missverständlich
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1. Mar 2026, 12:03 | Beitrag
#4
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Major Beiträge: 6.471 ![]() Gruppe: VIP Mitglied seit: 14.11.2010 |
Du kannst aber gerne mehr dazu ausführen, was hier halt den Unterschied ausmacht und was eine Gebirgstruppe braucht, um ihren Auftrag auszuführen (Ausstattung, Ausbildung, Einsatzgrundsätze) in Abgrenzung eben zu den Jägern/leichter Infanterie bzw. motorisierter/mechanisierter Infanterie.
Auch warum man sich das überhaupt leisten soll oder nicht. Der Beitrag wurde von Forodir bearbeitet: 1. Mar 2026, 12:04 -------------------- Niemand hat gesagt das es Spaß machen muss!
“You have attributed conditions to villainy that simply result from stupidity.” |
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1. Mar 2026, 12:29 | Beitrag
#5
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Hauptmann Beiträge: 3.375 Gruppe: Members Mitglied seit: 15.04.2022 |
Ich ziehe die Frage mal hier rüber.
Naja Gebirgskampf ist eine Fähigkeit die man schon braucht man weiß ja nicht ob die Front im Hochgebirge verläuft. Außerdem kann Feind ja auch über Gebirge kommen und dort können wichtige Punkte sein die gesichert werden müssen. http://www.whq-forum.de/invisionboard/inde...t&p=1580832 Fall A:Feind kommt über Hochgebirge (z.B. Alpen, Dolomiten) A1 Kleingruppe A2 komplette "Armee" B1 Infrastruktur sichern B2 strategische Punkte sichern C Front ist im Hochgebirge A1: dürften Spionage und Sabotage betreiben wollen: Die Überwachung solcher Versuche ist m.E. mit Sensoren (land-/luftgestützt) effektiv möglich. Braucht man zur folgenden Sicherung von Gletscherseen, E-Trassen, Verkehrswege spezialisierte Truppen? Der fall "B1 Infrastruktur sichern" ist Bestandteil von A1 A2 In meiner Kenntnis war dies auch ohne Feindkontakt eine verlustreiche bzw. ressourcenintensive Aktion: Hannibal, Alexander der Große, (Kaukasuskriege der letzten 200 Jahre?) In welchen Hochgebirgen ist aktuell so ein Szenario erwartbar: China vs. Idien, Pakistan vs. Afghanistan, Chile vs. Argentinien. In den anderen Konflikten gibt es meist einen Weg ums Hochgebirge herum. bei genauerer Betrachtung sind die Anforderungen "B2 strategische Punkte sichern" und "C Front ist im Hochgebirge" Bestandteil von A2 |
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1. Mar 2026, 12:40 | Beitrag
#6
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Grenadier Beiträge: 4 ![]() Gruppe: Members Mitglied seit: 23.01.2021 |
Kurzusammenfassung:
Die Ausstattung der Gebirgsjäger ist auf den Kampf in extremem Gelände und schwierigen klimatischen Bedingungen spezialisiert. Neben der Standardausrüstung der Infanterie nutzt die Truppe spezifische Berg- und Winterausrüstung sowie einzigartige Transportmittel. 1. Persönliche Ausrüstung & Bekleidung - Der Dienstanzug und Bergmütze ist geschenkt - persönliche Ski-und Kletterausrüstung - Alpintaugliche Zusatzausrüstung (Zelte , Kälte- und Nässeschutz) - Bergstiefel und Plastikschalenschuhe/ Tourenstiefel - Universaltragegerät 2. Bewaffnung Die Gebirgsjäger nutzen das gängige Waffenarsenal der Infanterie der Bundeswehr Unterstützung: 120mm Tampella -> auf die 60mm von Hirtenberger wird sehnsüchtig gewartet ( weiß hierzu jemand mehr?) Wiesel- anlog zu den Fallis Und - ich persönlich fände Gebirgsari notwendig… 3. Mobilität und Transport In unwegsamem Gelände, wo Fahrzeuge an Grenzen stoßen, setzt die Truppe auf : Tragtiere: Das Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen 230 nutzt Maultiere und Haflinger zum Transport von bis zu 140 kg Last pro Tier. Fahrzeuge: Hägglunds - bitte dringend mehr in allen Varianten (auch für Mörser) die Dingo, Eagle und der Enok bei 231 müssten dringend weg… Ansonsten: viel zu Fuß , was sich entsprechend im Fitnesslevel niederschlägt. |
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1. Mar 2026, 14:11 | Beitrag
#7
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Hauptmann Beiträge: 4.034 ![]() Gruppe: Members Mitglied seit: 17.07.2012 |
Darf ich die Herren mal fragen, inwieweit Sie darauf kommen, wir hätten keine „Hochgebigstauglichen Truppen“ bzw. unsere Gebirgsjäger wären querschnittlich nicht „Gebirgskampftauglich“? Wenn derartige Äußerungen auf die BW bezogen auftreten, wie bspw. von mir bzgl. Teilen der X23, dann liegt das primär an diesem Punkt:Fahrzeuge: Hägglunds - bitte dringend mehr in allen Varianten (auch für Mörser) die Dingo, Eagle und der Enok bei 231 müssten dringend weg… Ich teile deine Äußerung absolut und hab es nie eingesehen, dass man diese vergleichsweise kleine, spezialisierte Truppe nicht vollumfänglich mit entsprechenden Fahrzeugen ausstattet, zumal der Kostenfaktor beim Bandvagn nun nicht dramatisch ausfällt, insbesondere nicht im Vergleich zum GTK.
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1. Mar 2026, 15:05 | Beitrag
#8
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Leutnant Beiträge: 855 Gruppe: Members Mitglied seit: 03.10.2015 |
Ich ziehe die Frage mal hier rüber. Naja Gebirgskampf ist eine Fähigkeit die man schon braucht man weiß ja nicht ob die Front im Hochgebirge verläuft. Außerdem kann Feind ja auch über Gebirge kommen und dort können wichtige Punkte sein die gesichert werden müssen. http://www.whq-forum.de/invisionboard/inde...t&p=1580832 Fall A:Feind kommt über Hochgebirge (z.B. Alpen, Dolomiten) A1 Kleingruppe A2 komplette "Armee" B1 Infrastruktur sichern B2 strategische Punkte sichern C Front ist im Hochgebirge A1: dürften Spionage und Sabotage betreiben wollen: Die Überwachung solcher Versuche ist m.E. mit Sensoren (land-/luftgestützt) effektiv möglich. Braucht man zur folgenden Sicherung von Gletscherseen, E-Trassen, Verkehrswege spezialisierte Truppen? Der fall "B1 Infrastruktur sichern" ist Bestandteil von A1 A2 In meiner Kenntnis war dies auch ohne Feindkontakt eine verlustreiche bzw. ressourcenintensive Aktion: Hannibal, Alexander der Große, (Kaukasuskriege der letzten 200 Jahre?) In welchen Hochgebirgen ist aktuell so ein Szenario erwartbar: China vs. Idien, Pakistan vs. Afghanistan, Chile vs. Argentinien. In den anderen Konflikten gibt es meist einen Weg ums Hochgebirge herum. bei genauerer Betrachtung sind die Anforderungen "B2 strategische Punkte sichern" und "C Front ist im Hochgebirge" Bestandteil von A2 A1 kann auch ein Battalion sein oder Luftlandetruppen die sich in Tälern absetzen. Braucht man spezialisierte Truppen? Ja Gebirgsaufklärer die Gebiete überwachen und die eigentlichen Gebirgsjäger die dann sichern. Ich würde auch eine Gebirgsflugabwehr hinzu ziehen denn Flieger können sicher überall auftauchen. Was Gebirgsari betrifft die übliche Ari wäre abhängig von ziviler Infrastruktur, daher wäre eine autark agierende Artillerie durchaus sinnvoll. Das Argument Gebirgsari sei wegen der Infrastruktur überflüssig ist irgendwie so als würde man Brückensysteme und Gewässerüberquerung (Pioniere) wegrationalisieren, weil es gäbe ja genügend zivile Brücken. Nicht viel 1 Battalion pro Division sollte reichen. A2 natürlich Unsinn, zumindest würden Panzertruppen nicht als Erste Pässe und Täler passieren, aber Spezialisten die die Vorabeit machen dann können die schon folgen. C die Wahrscheinlichkeit dass RU über die Alpen angreift ist eher gering, sollte es denen aber gelingen in Westeuropa einzufallen (RU wird wieder technisch stark und kompetent, USA lässt Europa in Stich, Polen hat es nicht rechtzeitig geschafft die größte Armee in Europa aufzubauen) dann wäre es durchaus denkbar dass die südwärts über die Alpen weiterziehen, wenn man jetzt nur nach LV geht. In der BV könnte wieder wahrscheinlichere Szenarien geben. Der Beitrag wurde von Tankcommander bearbeitet: 1. Mar 2026, 15:07 |
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1. Mar 2026, 19:39 | Beitrag
#9
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Oberstleutnant Beiträge: 11.734 Gruppe: VIP Mitglied seit: 24.10.2010 |
Die Ausstattung der Gebirgsjäger ist auf den Kampf in extremem Gelände und schwierigen klimatischen Bedingungen spezialisiert. Den fetten Teil nicht übersehen/vergessen. Die Alpen werden absehbar wohl kein Kriegsschauplatz, bei Lappland ist das weniger klar. Von Grönland ganz zu schweigen... Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 1. Mar 2026, 19:41 |
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| Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 10. March 2026 - 07:30 |