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> Drohnenabwehr aller Truppen, infanteristische Bekämpfung von Drohnen
MartinEXO
Beitrag 6. Nov 2025, 21:38 | Beitrag #61
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Wäre ja möglich aber das Radar deckt die Seiten nicht ab, müsste man wahrscheinlich so einsetzen wie Skynex , ein UGV mit Suchradar und mehrere UGV mit MGs. Scheint mir ein deutlicher Schritt zurück, beim Gepard konnte man ja von einem das Suchradar nutzen und andere die Daten automatisch mitteilen oder jeder konnte für sich selbst Ziele suchen.
 
kato
Beitrag 6. Nov 2025, 22:12 | Beitrag #62
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ZITAT(MartinEXO @ 6. Nov 2025, 21:38) *
beim Gepard konnte man ja von einem das Suchradar nutzen und andere die Daten automatisch mitteilen oder jeder konnte für sich selbst Ziele suchen.

Aus dem Datenblatt: "Skymaster C2 suite allows seamless connection to a Skyranger/Skynex/Skyspotter air defence system."
 
MartinEXO
Beitrag 18. Nov 2025, 22:12 | Beitrag #63
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Ein YouTuber testet die CUAS Munition von Unlimited Ammo. Die 5.56 Munition hat eine Mündungsgeschwindigkeit von 670-760 m/s, pro Schuss gibt es fünf Schrotkugeln. Gezeigt wird die Streuung aus verschiedenen Entfernungen, gegen bewegende Ziele und einer Spielzeugdrohne. Leider wird nicht gezeigt wie gut die Munition gegen was härteres ankommt, in der Ukraine hat sich ja herausgestellt das die FPVs normale Schrotpatronen einfache wegstecken und man auch Wolfram unter anderem setzt.
 
Reitlehrer
Beitrag 21. Nov 2025, 15:20 | Beitrag #64
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Aimpoint stellt spezielles Visier für Flinten vor:

https://defence-network.com/milipol-aimpoin...erstmals-c-uav/

Als Nebenaspect wird in dem Beitrag ein Simulator für das Schießtraining mit Flinten behandelt.

Aus meiner Sicht sogar wichtiger als die Optikt, da die Fertigkeit des Schützen für den Erfolg entscheidender ist.

und weil es dazu passt, RWS stellt Munition für die Drohnenabwehr vor:

https://defence-network.com/milipol-rws-mun...-gegen-drohnen/

Anwendungsbereich wohl der urbane EInsatz im Friedensbetrieb.

Also vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zur Bekämpfung von "unerwünschten" Drohnen.



Der Beitrag wurde von Reitlehrer bearbeitet: 21. Nov 2025, 15:26
 
MartinEXO
Beitrag 27. Nov 2025, 20:23 | Beitrag #65
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Diehl hat CICADA nun sowohl auf dem Kinetic Defence Vehicle als auch einzeln als Container getestet. Es wird nicht erwähnt, ob es sich bei den Tests von CICADA um die Variante mit Netz oder um die mit Sprengkopf handelt.

https://new.diehl.com/defence/en/press-medi...fence-expertise

Der Beitrag wurde von MartinEXO bearbeitet: 27. Nov 2025, 20:28
 
Glorfindel
Beitrag 3. Dec 2025, 08:53 | Beitrag #66
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In der Ukraine taucht derzeit eine interessante Low-Tech-Gegenmassnahme gegen Glasfaserdrohnen auf. Um diese Systeme auszubremsen, setzen ukrainische Einheiten auf einen rotierenden Stacheldrahtmechanismus. Dabei handelt es sich um eine bis zu 150 m lange Barriere aus Stacheldraht, die über einen kleinen Elektromotor in Bewegung gehalten wird. Der Draht rotiert im Wechselbetrieb (ca. eine Minute aktiv, eine Minute Pause) und kann so bis zu zwölf Stunden mit einer Batterieladung laufen. Das extrem dünne Glasfaserkabel der Drohnen zieht über den Boden. Berührt es den rotierenden Draht, verfängt es sich, wird eingewickelt und schließlich durchtrennt. Damit ist die Steuerverbindung gekappt, und die Drohne wird nutzlos. Diese System soll gezielt logistische Punkte, rückwärtige Stellungen oder Nachschubrouten schützen, in denen Glasfaserdrohnen zunehmend eingesetzt werden, um starke Funkstörungen zu umgehen.


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Sensei
Beitrag 3. Dec 2025, 15:34 | Beitrag #67
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Ich kann mir schlecht vorstellen, wie man das Flächig umsetzen möchte.
Für den punktuellen Einsatz aber wohl eine kreative Lösung.

Hast du dafür ein Bild bzw. eine Quelle?

Der Beitrag wurde von Sensei bearbeitet: 3. Dec 2025, 15:35
 
Forodir
Beitrag 3. Dec 2025, 15:47 | Beitrag #68
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ZITAT(Sensei @ 3. Dec 2025, 15:34) *
Ich kann mir schlecht vorstellen, wie man das Flächig umsetzen möchte.
Für den punktuellen Einsatz aber wohl eine kreative Lösung.

Hast du dafür ein Bild bzw. eine Quelle?


Warum nicht? S-Draht Sperren können sich ja auch über Kilometer ziehen. Denke das man da schon einige Kilometer wichtige Bereiche Sperren kann, wenn es so funktioniert wie beschrieben.


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Sensei
Beitrag 3. Dec 2025, 16:21 | Beitrag #69
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Große Mengen an S-Draht wartungsfrei frei-drehend aufzuhängen ist nicht ganz trivial.

Dazu: bis zu 150m lang und hält mit einer Ladung bis zu einem halben Tag.
Ich möchte nicht der Drops sein, der zwei mal am Tag die Front abläuft um die Batterien zu wechseln.
(man kann natürlich auch stromleitungen legen. Aber das ist wieder mehr Aufwand und schafft neue Herausforderungen.

ZITAT
um eine bis zu 150 m lange Barriere aus Stacheldraht, die über einen kleinen Elektromotor in Bewegung gehalten wird.... und kann so bis zu zwölf Stunden mit einer Batterieladung laufen.


 
Forodir
Beitrag 3. Dec 2025, 16:52 | Beitrag #70
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Stimmt natürlich, aber um bestimmte Einflugschneisen in die Etappe zu sperren lohnt sich das vermutlich, man hat ja auch kilometerlange Netztunnel gebaut um wichtige Straßen Frei zu halten.
Für die Front Truppe wird das wohl eher nicht praktikabel sein.


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Sensei
Beitrag 3. Dec 2025, 16:57 | Beitrag #71
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Da sind wir einer Meinung. Die Glasfaserkabel liegen allein aus physikalischen Gründen am Grund. Und sind leicht verletzlich.
Da anzusetzen ist nicht blöd.

Primär wollte ich gerne sehen, wie das Technisch umgesetzt wurde. Aus Neugierde wink.gif

Der Beitrag wurde von Sensei bearbeitet: 3. Dec 2025, 16:57
 
hanuta
Beitrag 3. Dec 2025, 18:39 | Beitrag #72
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Über bewaldetem Gebiet sowieso nutzlos
Das Ding halte ich für eine PR Aktion der kein Nutzen hat, geistert schon seit Wochen auf Reddit rum
 
Sensei
Beitrag 3. Dec 2025, 18:41 | Beitrag #73
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An der Ukrainischen Front gibt es praktisch kein Waldgebiet.
 
MartinEXO
Beitrag 3. Dec 2025, 19:33 | Beitrag #74
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@ Sensei ich denke es wird so ungefähr aussehen.
ZITAT(MartinEXO @ 29. Sep 2025, 16:48) *
In der Ukraine testet man nun,ob man mithilfe von rotierenden NATO-Draht, die GF von FPV zerteilen kann.
Ein Motor rotiert den Draht für eine Minute bevor er eine Minute pausiert.
https://x.com/grandparoy2/status/1972627621...4vE3ThBlth6hEEQ

 
Salzgraf
Beitrag 4. Dec 2025, 00:39 | Beitrag #75
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ZITAT(Glorfindel @ 3. Dec 2025, 08:53) *
Damit ist die Steuerverbindung gekappt, und die Drohne wird nutzlos. Diese System soll gezielt logistische Punkte, rückwärtige Stellungen oder Nachschubrouten schützen, in denen Glasfaserdrohnen zunehmend eingesetzt werden, um starke Funkstörungen zu umgehen.

Sicher, daß die Drohnen keine "return to home" funktion" haben?
 
IRSuchkopf
Beitrag 4. Dec 2025, 02:12 | Beitrag #76
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ZITAT(Salzgraf @ 4. Dec 2025, 00:39) *
ZITAT(Glorfindel @ 3. Dec 2025, 08:53) *
Damit ist die Steuerverbindung gekappt, und die Drohne wird nutzlos. Diese System soll gezielt logistische Punkte, rückwärtige Stellungen oder Nachschubrouten schützen, in denen Glasfaserdrohnen zunehmend eingesetzt werden, um starke Funkstörungen zu umgehen.

Sicher, daß die Drohnen keine "return to home" funktion" haben?
Wohin soll die denn zurückkehren?
Zum Absender: bei Kamikazedrohne mit Aufschlagzünder mutig. Wenn dafür noch Akku da wäre, hätte man auch die mögliche Reichweite gar nicht ausgenutzt.
Zum Ziel: wenn man das genau genug kennen würde, bräuchte man den Datenlink zum Steuern ja nicht. Dann würde vorprogrammiertes Ziel ja reichen.
Für beide Optionen wäre auch GPS-Empfang sehr hilfreich; keine Ahnung, ob Intertial-Navi vom Aufwand her möglich wäre.
 
Broensen
Beitrag 4. Dec 2025, 08:14 | Beitrag #77
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ZITAT(IRSuchkopf @ 4. Dec 2025, 02:12) *
ZITAT(Salzgraf @ 4. Dec 2025, 00:39) *
ZITAT(Glorfindel @ 3. Dec 2025, 08:53) *
Damit ist die Steuerverbindung gekappt, und die Drohne wird nutzlos. Diese System soll gezielt logistische Punkte, rückwärtige Stellungen oder Nachschubrouten schützen, in denen Glasfaserdrohnen zunehmend eingesetzt werden, um starke Funkstörungen zu umgehen.
Sicher, daß die Drohnen keine "return to home" funktion" haben?
Wohin soll die denn zurückkehren?
Zum Absender: bei Kamikazedrohne mit Aufschlagzünder mutig. Wenn dafür noch Akku da wäre, hätte man auch die mögliche Reichweite gar nicht ausgenutzt.
Zum Ziel: wenn man das genau genug kennen würde, bräuchte man den Datenlink zum Steuern ja nicht. Dann würde vorprogrammiertes Ziel ja reichen.
Für beide Optionen wäre auch GPS-Empfang sehr hilfreich; keine Ahnung, ob Intertial-Navi vom Aufwand her möglich wäre.

Bleibt noch der Wechsel in einen autonomen Modus (z.B. optische Mustererkennung) nach Verlust der Datenverbindung.
 
Salzgraf
Beitrag 5. Dec 2025, 00:15 | Beitrag #78
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ZITAT(IRSuchkopf @ 4. Dec 2025, 02:12) *
ZITAT(Salzgraf @ 4. Dec 2025, 00:39) *
ZITAT(Glorfindel @ 3. Dec 2025, 08:53) *
Damit ist die Steuerverbindung gekappt, und die Drohne wird nutzlos. Diese System soll gezielt logistische Punkte, rückwärtige Stellungen oder Nachschubrouten schützen, in denen Glasfaserdrohnen zunehmend eingesetzt werden, um starke Funkstörungen zu umgehen.

Sicher, daß die Drohnen keine "return to home" funktion" haben?
Wohin soll die denn zurückkehren?
Zum Absender: bei Kamikazedrohne mit Aufschlagzünder mutig. Wenn dafür noch Akku da wäre, hätte man auch die mögliche Reichweite gar nicht ausgenutzt.
Zum Ziel: wenn man das genau genug kennen würde, bräuchte man den Datenlink zum Steuern ja nicht. Dann würde vorprogrammiertes Ziel ja reichen.
Für beide Optionen wäre auch GPS-Empfang sehr hilfreich; keine Ahnung, ob Intertial-Navi vom Aufwand her möglich wäre.

wohin zurück: zu einem definierten Landeplatz, wo man die Drohne bei Gelegenheit wieder aufsammelt.
Da handys prinzipiell auch Trägheitsnavigation können würden, wäre es m.E. möglich.
 
Glorfindel
Beitrag 5. Dec 2025, 09:46 | Beitrag #79
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ZITAT(Sensei @ 3. Dec 2025, 15:34) *
Ich kann mir schlecht vorstellen, wie man das Flächig umsetzen möchte.
Für den punktuellen Einsatz aber wohl eine kreative Lösung.

Hast du dafür ein Bild bzw. eine Quelle?

Ich habe hier ein Video dazu gefunden. Es handelt sich wohl um eine funktionierende Lösung (wenn auch die ganze Front damit nicht abgedeckt werden kann) und es auch klar, dass die Ukrainer das nicht an die grosse Glocke hängen.


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Glorfindel
Beitrag 5. Dec 2025, 09:57 | Beitrag #80
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ZITAT(Salzgraf @ 4. Dec 2025, 00:39) *
(...)
Sicher, daß die Drohnen keine "return to home" funktion" haben?

Alle etwas teueren Drohnen haben eine return to home funktion, aber glasfasergelenkte Drohnen wohl nicht. Es handelt sich dabei meist um (zumindest im Kontext des Ukrainekrieges) FPV-"Billig-Drohnen", Kostenpunkt Euro 400.00 + nochmals Euro 400.00 für das Glasfaserkabel. Meines Wissens verfügen solche FPV-Drohnen weder um GPS noch über eine davon abhängige return-to-home-Funktion. Eine "Kamikaze"-FPV-Drohne braucht auch gar keine return-to-home-Funktion.


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MartinEXO
Beitrag 8. Jan 2026, 15:48 | Beitrag #81
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Man möchte nun ASUL mit kinetische Wirkmittel erweiterten. Hartpunkt geht davon aus das es die FLW mit den 40mm GMWs werden die man auch für die qualifizierte Fliegerabwehr vorgesehene waren. Eine doch schon positive Nachricht mMn.
https://www.hartpunkt.de/bundeswehr-drohnen...che-wirkmittel/
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 19. January 2026 - 09:30