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> Totenschändung?, Artikel im Spiegel
mbaehr
Beitrag 25. Oct 2006, 07:34 | Beitrag #1
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Vom Titel her denkt man an den größten Skandal den es je gab und dann liest man das hier.

Ok, das war zwar keine gute Idee, ist unerwachsen, läßt Respekt vermissen und was man sonst noch alles darüber sagen kann. Aber was dann gefordert wird:

QUOTE
Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würden die "erforderlichen dienstrechtlichen, disziplinarrechtlichen und gegebenenfalls auch strafrechtlichen Konsequenzen mit allem Nachdruck gezogen", kündigte Jung laut "Bild" an


QUOTE
Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), reagierte ebenfalls fassungslos: "Ich will und kann nicht glauben, was ich sehe. Es kann darauf nur eine Reaktion geben: Sofortige und schonungslose Aufklärung mit allen zu Gebote stehenden Mitteln!"


Was sollen denn die Folgen sein? Degradierungen? Entlassung? Gefängnisstrafen? Erschießungskommando?

Vielleicht sehe ich das viel zu locker aber meiner Meinung nach ist hier der "Political Correctness" Pöbel losgelassen. Unsere Soldaten mit ihren A3 bis A8 Gehältern sollen die Umgangsformen und Erziehung eines Botschafters haben, die Geduld und Aufopferungsgabe einer Mutter Theresa und die Weisheit und Güte des Papstes. Verdammt noch mal, das sind junge Kerle die einen (schlechten) Spaß gemacht haben.

Wenn ich so etwas lese kriege ich die große Wut. Was passiert denn wenn die Bundeswehr wirklich einmal in einen Kampfeinsatz gerät und jemanden erschießt? Dann stehen doch hunderte dieser verdammten Besserwisser, die den Job natürlich selbst nie machen würden, parat um jeden Soldat zu zerreißen der nicht 5x gewarnt und 3x in die Luft geschossen hat. Unsere Soldaten werden doch echt nur verar***t.

Bundeswehr zurück aus den Auslandseinsätzen bis unsere Politiker erwachsen genug sind um eine Armee in einen Einsatz zu schicken!

Tschuldigung, das mußte mal raus ...


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In the beginning there was nothing ...
... and then even that exploded
 
PaganEthos
Beitrag 25. Oct 2006, 08:17 | Beitrag #2
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Der Titel ist definitiv schlecht gewählt.

Aber: was würdest du sagen wenn es der Schädel deines Vaters/Grossvaters währe? Mit "echten" Gebeinen treibt man keinen Schabernack, dass ist in höchstem Masse respektlos. Man stelle sich einmal den Aufschrei vor, würde dies in Europa mit Gebeinen aus einem 2t Wk Massengrab gemacht werden.

Will man partout einen Totenkopf zur Schau stellen (aus welchen Gründen auch immer) kann man sich im Spielwarengeschäft einen aus Plastik für 5€ holen.

Ich würde die betreffenden einfach rausschmeissen. Fertig. Für Menschen aus einem "ziviliserten" Land schickt sich solch ein Verhalten definitv nicht.

Der Beitrag wurde von PaganEthos bearbeitet: 25. Oct 2006, 08:19
 
Cyruz
Beitrag 25. Oct 2006, 09:05 | Beitrag #3
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Mal abgesehen davon, dass das ganze wieder extrem aufgebauscht wird (heute früh kamen im TV schon Vergleiche mit Abu Ghraib pillepalle.gif ), ist das Verhalten trotzdem nicht zu entschuldigen und eine Geldstrafe und /oder Beförderungsverbot sollten schon verhängt werden.
Es passiert sicherlich ein Haufen Scheiß in der BW, und das wenigste davon kommt an die Presse. Die Jungs haben eben Pech gehabt und nun sollten sie wenigstens etwas Gegenwind merken. Schlimm genug, wenn Amerikaner im Irak sich an allen Ecken und Enden mit "ihren Trophäen" ablichten lassen, bei uns sollte der Respekt vor den Toten doch gewahrt bleiben - und wenn es auch durch Disziplinarmaßnahmen geschehen muss.


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Seran
Beitrag 25. Oct 2006, 10:24 | Beitrag #4
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Glaubt ihr, man kann sagen: "Es ist ein Kampfeinsatz, da passiert sowas." ?
Ich weiß es nicht. Ich meine, wenn man Soldaten in ein Krisengebiet schickt, in dem man um sein Leben fürchten muß, ist es dann nicht nachvollziehbar daß einige "Mist bauen". Sicherlich, wenn es mein Opa wäre, denn man da schändigen würde, da würde ich auch Rot anlaufen. Aber ich lebe nicht in einem Kriegsgebiet...
Ich weiß nicht ganz genau, was ich dazu sagen soll. Ich brauche dazu Meinungen von Leuten, die schon im Einsatz waren!
Ich finde aber auch, daß unsere Presse und Politik mit solchen noch eher harmlosen Fällen (Ansichtssache!!) falsch umgeht. Ein Rüffel ist für diese Soldaten notwendig, aber garantiert nicht von Schreibtischhengsten.
Jetzt hätte ich fast gesagt, man sollte der Presse vorschreiben, wie sie darauf zu reagieren hat.
 
Sumo
Beitrag 25. Oct 2006, 12:20 | Beitrag #5
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Bei der Sache ist ziemlich eindeutig § 168 Abs. 1 StGB erfüllt.
Das Zurschaustellen von Leichenteilen ist "beschimpfender Unfug an Teilen eines verstorbenen Menschen".
Sowas gibt Geldstrafe oder bis zu 3 Jahre Knast. "Harmlos" ist das nicht. Man tut im übrigen der Bundeswehr auch keinen Gefallen, indem man solche Vorfälle aus vermeintlicher Rücksicht auf die Truppe kleinkocht.


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Camouflage
Beitrag 25. Oct 2006, 12:20 | Beitrag #6
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QUOTE(mbaehr @ 25. Oct 2006, 08:34) [snapback]848069[/snapback]

Vom Titel her denkt man an den größten Skandal den es je gab und dann liest man das hier.


Was ich da lese und die Bilder, die ich heute in der Bildzeitung sah, passen doch eigentlich recht gut zum Titel.

QUOTE
Ok, das war zwar keine gute Idee, ist unerwachsen, läßt Respekt vermissen und was man sonst noch alles darüber sagen kann. Aber was dann gefordert wird:


Genau das ist es. Und dafür müssen diejenigen dann auch geradestehen. Ich bin zwar kein Jurist, aber ist es nicht ggf. auch eine Straftat?

QUOTE
QUOTE
Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würden die "erforderlichen dienstrechtlichen, disziplinarrechtlichen und gegebenenfalls auch strafrechtlichen Konsequenzen mit allem Nachdruck gezogen", kündigte Jung laut "Bild" an


QUOTE
Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), reagierte ebenfalls fassungslos: "Ich will und kann nicht glauben, was ich sehe. Es kann darauf nur eine Reaktion geben: Sofortige und schonungslose Aufklärung mit allen zu Gebote stehenden Mitteln!"


Was sollen denn die Folgen sein? Degradierungen? Entlassung? Gefängnisstrafen? Erschießungskommando?


Stellt sich die Frage, wer hier übertreibt ...
Dass der Fall untersucht wird und ggf. die disziplinarrechtlichen und strafrechtlichen Maßnahmen hier angewendet werden, steht für mich außer Frage.
Oder soll man sowas durchgehen lassen?

QUOTE
Vielleicht sehe ich das viel zu locker aber meiner Meinung nach ist hier der "Political Correctness" Pöbel losgelassen. Unsere Soldaten mit ihren A3 bis A8 Gehältern sollen die Umgangsformen und Erziehung eines Botschafters haben, die Geduld und Aufopferungsgabe einer Mutter Theresa und die Weisheit und Güte des Papstes. Verdammt noch mal, das sind junge Kerle die einen (schlechten) Spaß gemacht haben.


Dass man so etwas nicht macht, weiß eigentlich jedes Kleinkind bzw. sollte es wissen. Und dass man, wenn man es doch macht, einen auf den Deckel bekommt, ist auch klar. Das hat doch mit "political correctness" nichts zu tun - ausnahmsweise mal.
Das hat ebenfalls nichts mit Botschaftern, dem Papst und Mutter Theresa zu tun, Soldaten im Auslandseinsatz sind nunmal auch keine Kleinkinder mehr
.
Was wäre denn dein Vorschlag zum Umgang mit so einer Sache?

QUOTE
Wenn ich so etwas lese kriege ich die große Wut. Was passiert denn wenn die Bundeswehr wirklich einmal in einen Kampfeinsatz gerät und jemanden erschießt? Dann stehen doch hunderte dieser verdammten Besserwisser, die den Job natürlich selbst nie machen würden, parat um jeden Soldat zu zerreißen der nicht 5x gewarnt und 3x in die Luft geschossen hat. Unsere Soldaten werden doch echt nur verar***t.


Auch wenn diese Problematik natürlich gegeben ist und man sich darüber vernünftig unterhalten kann und muss, das rechtfertigt doch keine Scherze mit Leichtenteilen. Wer Mist baut, soll dafür gerade stehen. Ich kann jedenfalls hier nicht erkennen, dass man den armen Soldaten einen reinwürgen will, weil man sie nicht leiden kann ...

QUOTE
Bundeswehr zurück aus den Auslandseinsätzen bis unsere Politiker erwachsen genug sind um eine Armee in einen Einsatz zu schicken!

Tschuldigung, das mußte mal raus ...


Irgendwie sehe ich jetzt den Zusammenhang nicht mehr so recht ...
Man kann von Politikern halten was man will, aber von denen spielt keiner mit Schädeln und lässt sich dabei fotografieren.
Und wenn er's täte, kann sich jeder vorstellen, was passiert, wenn das öffentlich wird.
Hier haben eben mal nicht die Politiker die Scheiße gebaut.


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Gee, I wish we had one of them doomsday machines.
 
Pille1234
Beitrag 25. Oct 2006, 15:14 | Beitrag #7
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Nach Dörrobst im Arsch jetzt Penis im Schädel. Was kommt als nächstes?

Und ich Naivling hatte gedacht, dass mit Frauen beim Bund diese ganze Scheiße endlich aufhören würde...


und hier mal ein vernünftiger Artikel zum Thema:

http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,444599,00.html

Der Beitrag wurde von Pille1234 bearbeitet: 25. Oct 2006, 15:20


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Don't let the trees die in vain: Print before you think!
 
polo
Beitrag 25. Oct 2006, 15:45 | Beitrag #8
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QUOTE
Wenn ich so etwas lese kriege ich die große Wut. Was passiert denn wenn die Bundeswehr wirklich einmal in einen Kampfeinsatz gerät und jemanden erschießt? Dann stehen doch hunderte dieser verdammten Besserwisser, die den Job natürlich selbst nie machen würden, parat um jeden Soldat zu zerreißen der nicht 5x gewarnt und 3x in die Luft geschossen hat. Unsere Soldaten werden doch echt nur verar***t.


Was hat bitte "beschimpfender Unfug an Teilen eines verstorbenen Menschen" mit dem Verhalten in einem Kampfeinsatz/Gefecht zu tun? Ich erkenne da absolut keinen Zusammenhang!

Gruß
Polo


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Wayne
Beitrag 25. Oct 2006, 16:02 | Beitrag #9
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Vor allem haben die Verantwortlichen mit diesen Bildern ihre eigenen Leute da unten massiv gefährdet. Da kriegt doch jeder Muslime Wut im Bauch.
 
Florian Geyer
Beitrag 25. Oct 2006, 16:05 | Beitrag #10
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Der bewaffnete Sozialarbeiter, der politisch korrekt auch noch Mülltrennung im Feld durchführt, ist eine Wunschvorstellung der Berliner Politclowns, die sich nicht nur größtenteils selber dem Dienst mit der Waffe gedrückt haben dürften, sondern jetzt auch noch unsere Armee um den halben Globus jagen, um dort in unserm Namen fragwürdige Aufträge durchzuführen.

Wenn dann diese Politer sich nicht einmal mehr hinter ihre Soldaten stellen können, sondern reflexartig Selbstschutz betreiben, um nur ja nicht moralisch beschädigt zu werden, wenn einige wenige Soldaten während einer permanenten Ausnahmesituation die Grenzen des Anstands verlassen, ist das ein Armutszeugnis.
Was für eine feige rückratlose abstoßende Bande.

Abgesehen davon, daß im Rahmen dieses Mandats Drogenbarone und Warlords in einem Land, das für den Großteil der weltweit in Umlauf gebrachten illegalen Opiate verantwortlich ist, unbehelligt bleiben.

Und hier regt man sich über ein paar geschmacklose Possen mit ollen Knochen auf. Lächerlich,aber eben auch exemplarisch.

Und diesen Vollidioten von der Bildzeitung gehört genau so der Prozeß gemacht.Für das Linsengericht einer billigen Schlagzeile,bringen sie die eigene Armee und den eigenen Staat in die allergrößten Schwierigkeiten.
Was für verantwortungslose A........

Der Zustand der geistigen Verzwergung scheint in Deutschland langsam aber sicher seinem Höhepunkt zuzustreben.


--------------------
Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben.
Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es Israel nicht mehr geben.

Wolf Biermann
 
Sgt. Sanderson
Beitrag 25. Oct 2006, 16:29 | Beitrag #11
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bin ja mal gespannt was hier noch so kommt....




Sgt. Sanderson


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"Soldaten sind cool und Kinder sind süß, da war es für mich nur logisch das zu kombinieren. Aber seit ich Kony 2012 kenne hat das Ganze irgenwie ein.... Geschmäckle."

Das Sozialverhalten der meisten Mitmenschen ähnelt immer mehr einem intensiven Betteln um Schläge!
 
Palatin
Beitrag 25. Oct 2006, 17:07 | Beitrag #12
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QUOTE(Florian Geyer @ 25. Oct 2006, 17:05) [snapback]848142[/snapback]

Der Zustand der geistigen Verzwergung scheint in Deutschland langsam aber sicher seinem Höhepunkt zuzustreben.


Ganz genau - und sowohl die meisten Reaktionen als auch der Anlaß sind Symptome davon.


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Hinweis: Japanische Kinder bezeichnen ihre Mütter nicht als Mama-san sondern als Okaa-san.
(Wikipedia)
 
Noddi
Beitrag 25. Oct 2006, 17:18 | Beitrag #13
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QUOTE(Florian Geyer @ 25. Oct 2006, 17:05) [snapback]848142[/snapback]

Der bewaffnete Sozialarbeiter, der politisch korrekt auch noch Mülltrennung im Feld durchführt, ist eine Wunschvorstellung der Berliner Politclowns, die sich nicht nur größtenteils selber dem Dienst mit der Waffe gedrückt haben dürften, sondern jetzt auch noch unsere Armee um den halben Globus jagen, um dort in unserm Namen fragwürdige Aufträge durchzuführen.


es geht nicht darum ein bewaffnetes thw , sondern darum dass sich Soldaten entsprechend verhalten.
und hier geht es darum einfache grundregeln des "anstandes" zu befolgen. ich mein ich hab kein problem damit wenn sich soldaten in ihrer freizeit besaufen und sich sonstwas einführen, aber aber sowas ? und dass auch noch fotographieren , sehr intelligent.

QUOTE(Florian Geyer @ 25. Oct 2006, 17:05) [snapback]848142[/snapback]

Wenn dann diese Politer sich nicht einmal mehr hinter ihre Soldaten stellen können, sondern reflexartig Selbstschutz betreiben, um nur ja nicht moralisch beschädigt zu werden, wenn einige wenige Soldaten während einer permanenten Ausnahmesituation die Grenzen des Anstands verlassen, ist das ein Armutszeugnis.
Was für eine feige rückratlose abstoßende Bande.


ja lol was hast du dir gedacht was die politiker machen werden?
alles andere wäre politischer selbstmord

QUOTE(Florian Geyer @ 25. Oct 2006, 17:05) [snapback]848142[/snapback]

Abgesehen davon, daß im Rahmen dieses Mandats Drogenbarone und Warlords in einem Land, das für den Großteil der weltweit in Umlauf gebrachten illegalen Opiate verantwortlich ist, unbehelligt bleiben.
Und hier regt man sich über ein paar geschmacklose Possen mit ollen Knochen auf. Lächerlich,aber eben auch exemplarisch.


was haben die drogenbarone mit dem verhalten dieser soldaten zu tun ?

aber du kannst gerne alle felder niederwalzen bzw verbrennen lassen. natürlich vernichtest du damit eine größten einnahmequellen der dortigen bevölkerung / bauern vernichten , die sind dann sicher verdammt gut auf dich zu sprechen.


QUOTE(Florian Geyer @ 25. Oct 2006, 17:05) [snapback]848142[/snapback]

Und diesen Vollidioten von der Bildzeitung gehört genau so der Prozeß gemacht.Für das Linsengericht einer billigen Schlagzeile,bringen sie die eigene Armee und den eigenen Staat in die allergrößten Schwierigkeiten.
Was für verantwortungslose A........


sagmal gehts noch ?
ja klar die pöse pöse bild is schuld , die werfen echt ein schlechtes licht auf die deutschen soldaten wirklich.
und ich dachte immer das die leute die mist bauen auch dafür verantwortlich sind.
die machen nur ihren job.

wennst dass nicht willst erkundige dich beim putin der soll ja wissen wie man mit unangenehmen reporter umgeht
 
Cyruz
Beitrag 25. Oct 2006, 17:39 | Beitrag #14
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QUOTE(Noddi @ 25. Oct 2006, 18:18) [snapback]848160[/snapback]

QUOTE(Florian Geyer @ 25. Oct 2006, 17:05) [snapback]848142[/snapback]

Und diesen Vollidioten von der Bildzeitung gehört genau so der Prozeß gemacht.Für das Linsengericht einer billigen Schlagzeile,bringen sie die eigene Armee und den eigenen Staat in die allergrößten Schwierigkeiten.
Was für verantwortungslose A........


sagmal gehts noch ?
ja klar die pöse pöse bild is schuld , die werfen echt ein schlechtes licht auf die deutschen soldaten wirklich.
und ich dachte immer das die leute die mist bauen auch dafür verantwortlich sind.
die machen nur ihren job.

wennst dass nicht willst erkundige dich beim putin der soll ja wissen wie man mit unangenehmen reporter umgeht


Aber ganz unrecht hat er damit auch nicht. Ich behaupte jetzt mal, dass einige Politiker anders/weniger stark reagiert hätten, wenn die Story nicht dick und fett auf der Titelseite gestanden hätte. Aber die Bild ist nunmal das Informationsmedium einer breiten Masse und wenn die eine Sache angehen, dann muss man mit den dicksten Kanonen schießen - sonst ist man gleich auf der Titelseite von morgen.

Der Beitrag wurde von Cyruz bearbeitet: 25. Oct 2006, 17:39


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Holzkopp
Beitrag 25. Oct 2006, 18:13 | Beitrag #15
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Bild ist mir unsympathisch. Und ich werfe denen vor, das sie Nachrichten nbur wegen des Effekts machen. Das ändert aber leider nichts daran, das manche der von diesem Schmierblatt veröffentlichten Geschichten wahr sind. Was da jetzt genau mit diesen Bildern los war wird die kommende Untersuchung zeigen.

Ich habe ein Problem damit, wenn deutsche Soldaten Derartiges tun. Das zeugt von Respektlosigkeit, mangelndem Verständnis des Auftags und ist auch eine Disziplinlosigkeit. Gerade Letzteres dürfte jedem Soldaten dieser Welt etwas sagen. Ich erwarte auch, dass der Sachverhalt ermittelt wird und die gebotenen Konsequenzen gezogen werden. Ich kenne mich im Wehrdisziplinarrecht nicht aus, aber auch da dürfte der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gelten. Und ob die Betreffenden nun deshalb gesteinigt oder erschossen werden müssen mag ein Truppendienstgericht entscheiden. Wichtig ist, das der Truppe klar gemacht wird, das Derartiges sanktioniert wird. Wenn wir uns über tumbe US- Soldaten im Irak aufregen, die die Denke der Leute da nicht verstehen dann müssen wir es zumindest versuchen besser zu machen. Und wer als Soldat die nötige Disziplin für diesen Einsatz nicht aufbringt, der hat da unten nichts verloren.

Ich erkenne in den Bildern nicht das Versagen der gesamten westlichen Zivilisation. Da haben es Einige an Disziplin fehlen lassen. Ob die Einsatzbedingungen solche Entgleisungen begünstigen müssen die klären, die dort Dienst tun und über mehr Einblick verfügen. Vielleicht fehlt es uns ja auch an geeigneten Charakteren für einen derartigen Auftrag?

Und nein, mit diesem Vorgang hat die Bundeswehr nicht ihre Unschuld verloren. Das hat sie mit Nagold nicht, mit Günzel nicht und auch dieser Vorfall macht aus der Truppe nicht einen degenerierten Haufen. Im Gegensatz zu den USA sträubt sich hier der Verteidigungsminister nämlich nicht, dem Gegner Minimalrechte zuzugestehen oder ein Folterverbot in den Dienstvorschriften zu verankern.

Ich kann all jene wirklich gut verstehen, die jetzt befürchten, alles links von der Mitte würde die Bundeswehr als Nachfahre der SS- Einsatzgruppen betrachten und alles rechts von der Mitte würde die Schuld an der Verlotterung der Sitten der mangelhaften linken Vaterlandsliebe zuweisen.
Aber wie gesagt, der Vorgang ist unerfreulich, indiskutabel und unsoldatisch. Daraus jetzt ein Versagen der Truppe im Ganzen zu machen ist lächerlich. All diejenigen, die da unten ihren Kopf und Arsch hinhalten, haben es verdammt noch mal verdient, auch und gerade jetzt das Maximale an Unterstüzung zu bekommen, materiell, finanziell, politisch und emotional! Ich glaube, der Truppe würde es guttun, wenn sie sich auf den ehrlichen Rückhalt derer, die sie da runter geschickt haben, verlassen kann. Wenn ein Soldat, der zum Zuschauen dorthin befohlen wird, auch mal öffentlich sagen darf "das kotzt mich an, ich habe keine Ahnung was ich da soll!" Wenn die Soldaten die Möglichkeit haben, mit ihren Gefühlen auch an die Öffentlichkeit gehen zu dürfen und nicht durch diese dämliche Geheimniskrämerei und das Geschwätz um humanitäre Aktionen in ihrer Identität behindert werden.

Leider bietet der aktuelle Vorgang all denen Munition, die schon immer wußten, dass die Bundeswehr ein großes Übel ist. Aber das wir jetzt reflexartig in die Beschimpfung derer, die das Fehlverhalten kritisieren übergehen, geht am Kern des Problems vorbei.


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Das ständige Nachgeben der Klugen begründet die Diktatur der Dummen.
 
P.Paule
Beitrag 25. Oct 2006, 19:09 | Beitrag #16
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Um 20:15Uhr Brennpunkt im ersten hmpf.gif .

Paule
 
Hawkeye
Beitrag 25. Oct 2006, 19:13 | Beitrag #17
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Die Amerikaner fordern Aufklärung... rofl.gif


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General Gauder
Beitrag 25. Oct 2006, 19:27 | Beitrag #18
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Wie war das, wer im Glashaus sitzt soll nicht mit steinen schmeissen wink.gif

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P.Paule warum benutzt du dehn hmpf.gif hier?

Ich meine die Aktion dieser spacken war ziemlich bescheiden, wenn wegen dehnen jetzt Unruhen in Astan ausbrechen, und deshalb Menschen sterben müssen, haben die mit ihrer bescheuerten Aktion wirklich was geschafft mad.gif

General Gauder


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Ehemaliger König von Team Bravo der wahren Nr.1!
Bier ist kein Alkohol, sondern ein Nahrungsmittel. Peer Steinbrück
 
P.Paule
Beitrag 25. Oct 2006, 20:45 | Beitrag #19
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@General Gauder
Smile Fehlinterpretation meinerseits , man möge mir zehn mit der neuschwanzigen geben oder eine Woche Smileverbot.
 
peter
Beitrag 25. Oct 2006, 20:45 | Beitrag #20
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@florian geier:
treffendst formuliert!

wenn ich die letzten jahre nicht ganz sicher war, ob ich nicht doch "beim bund" hätte bleiben sollen, nun bin ich es.

QUOTE
Ich glaube, der Truppe würde es guttun, wenn sie sich auf den ehrlichen Rückhalt derer, die sie da runter geschickt haben, verlassen kann. Wenn ein Soldat, der zum Zuschauen dorthin befohlen wird, auch mal öffentlich sagen darf "das kotzt mich an, ich habe keine Ahnung was ich da soll!" Wenn die Soldaten die Möglichkeit haben, mit ihren Gefühlen auch an die Öffentlichkeit gehen zu dürfen und nicht durch diese dämliche Geheimniskrämerei und das Geschwätz um humanitäre Aktionen in ihrer Identität behindert werden.


genau so.
ich hoffe, das nicht irgendjemand aus ebendiesen gründen ala "taxidriver" amok läuft...

in diesem sinne: bundeswehr auflösen und nur noch zivis nach überall, wo "deutschland verteidigt" wird! mad.gif


mkg peter


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"Was habt Ihr denn gedacht?"
 
Sumo
Beitrag 25. Oct 2006, 21:09 | Beitrag #21
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Die Politik überschlägt sich ja geradezu mit ihrer Empörung.
Ich gelange stark zu der Überzeugung, daß die ganzen starken Ausdrücke ("indiskutabel, entsetzlich, etc."), eher weniger mit der wirklich geschmacklosen Tat einiger Soldaten zu tun hat, sondern eher ein Signal nach Afghanistan ist, um dort die Gemüter zu beruhigen.
Vielleicht sollte man deshalb die Äußerungen etwas gelassener zur Kenntnis nehmen. Es geht hier m.E. mitnichten darum der Bundeswehr mal wieder einen drüber zu geben, wie einige in altbekannter Manier mal wieder unterstellen, sondern wohl im Endeffekt doch um Schadensbegrenzung. Es erscheint mir nämlich durchaus fraglich, ob "Rückgrat zeigen" der Politik, in einem solchen Fall irgendetwas nützt. Dies würde erstens nur zur Disziplinlosigkeit in der Truppe führen und zweitens das Ansehen und die Sicherheit der deutschen Soldaten verringern.
Man sollte nicht vergessen, wie solchen Fotos wirken können. Vorallem sollte man immer das Gegenbeispiel im Auge haben. Wie würde ein Deutscher reagieren der Fotos sieht, auf dem afghanische Soldaten mit deutschen Gebeinen rumspielen. Und wie würde man selbst darauf reagieren, wenn die afghanische Führung den Fall lapidar wegfegen würde mit der Bemerkung, dies sei eigentlich nicht der Rede wert?
Die Reaktionen in Berlin sind deshalb durchaus richtig.


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Stefan Kotsch
Beitrag 25. Oct 2006, 21:37 | Beitrag #22
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QUOTE
"Einen Mann an so einem Ort wegen Mordes zu belangen ist wie eine Verwarnung wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Autorennen."

Colonel Kurtz

Die Fotografen sind sich offensichtlich nicht klar über die Besonderheiten der Lage. So wird man sie öffentlich hängen, weil die Politiker das so zu brauchen glauben.
Kräftig den Marsch blasen, Diszi mit Pauken und Trompeten und gut ist. Vor allem Weiterdienen lassen. (es sei denn, das ganze ist nur die berühmte Spitze des Eisberges)

Ansonsten, siehe Spruch oben.

Der Beitrag wurde von Stefan Kotsch bearbeitet: 25. Oct 2006, 21:42
 
Palatin
Beitrag 25. Oct 2006, 22:12 | Beitrag #23
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Vielleicht zeigt der Vorfall und die Reaktionen darauf ja auch einmal mehr wie weit die "Heimatfront" von den diversen "Verteidigungsfronten" entfernt ist - wahrscheinlich weiter als Deutschland vom Hindukusch.


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Hinweis: Japanische Kinder bezeichnen ihre Mütter nicht als Mama-san sondern als Okaa-san.
(Wikipedia)
 
Delta
Beitrag 25. Oct 2006, 22:44 | Beitrag #24
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Diszi mit Pauken und Trompeten ist gut.... so wirds werden. Ich hab mich heute bzgl dem Fall mal mit Verjaehrungsfristen beschaeftigt. Diszpiplinarisch sind die militaerischen Vorgesetzten aussen vor, nach 6 Monaten darf keine einfache Disziplinarmassnahme mehr verhaengt werden. Also geht der Fall klar vors Truppendienstgericht und kann dort nur noch mit allem was nach Befoerderungsverbot kommt geahndet werden. Die derzeitige Marschrichtung laeuft deutlich auf Entfernung aus dem Dienstverhaeltnis hinaus. Fuer die Stoerung der Totenruhe betraegt die Verjaehrungsfrist 5 Jahre, das wird dort auch nochmal vermutlich teuer.

Ich gebe Sumo recht, was die Floskeln aus Politikermund heute angingen. Das war geplante Schadensbegrenzug. Und wenn man sich das querbeet mal angehoert hat, dann hat sich das keiner selbst einfallen lassen. Dazu waren die Formulierungen von "Abscheu und Ekel" zu gleichlautend.

Weil mal ernsthaft: Abscheulich oder ekelhaft ist was anderes.... das StGB (168) drueckt den Tatbestand absolut hinreichend inklusive Bewertung aus und trifft den Nagel voll auf den Kopf indem es von "beschimpfendem Unfug" spricht. Waer das hierzulande passiert, wuerde das sicher nicht so hoch kochen.

Was mich aber wundert ist, wie das kommt, dass das nach 3 Jahren so ganz ploetzlich an dem Tag an dem das neue Weissbuch herauskommt und gerade die Verlaengerung fuer OEF beschlossen wird auf die Seite 1 schiesst. Absicht oder Tuecke? Und wer hat fuer die Bilderkens kassiert? Wuerd mich echt mal interessieren.

BTW: Ich halte jeden Versuch, dieses Vorkommnis mit der Lage in dem Land, dem Stress, dem Rueckhalt in der Heimat etc. in Verbindung zu setzen fuer schlicht spekulativ, reflexhaft und falsch. Ums mit den Worten von OTL Ploenjes in 08/15 zu sagen: "Nanana Wedelmann... wenn ich mal 'Scheisse' sage, brauchen sie nicht gleich an Nationalsozialismus zu denken."

Der Beitrag wurde von Delta bearbeitet: 25. Oct 2006, 22:48


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Palatin
Beitrag 25. Oct 2006, 23:42 | Beitrag #25
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Was mich aber wundert ist, wie das kommt, dass das nach 3 Jahren so ganz ploetzlich an dem Tag an dem das neue Weissbuch herauskommt und gerade die Verlaengerung fuer OEF beschlossen wird auf die Seite 1 schiesst. Absicht oder Tuecke? Und wer hat fuer die Bilderkens kassiert? Wuerd mich echt mal interessieren.

BTW: Ich halte jeden Versuch, dieses Vorkommnis mit der Lage in dem Land, dem Stress, dem Rueckhalt in der Heimat etc. in Verbindung zu setzen fuer schlicht spekulativ, reflexhaft und falsch. Ums mit den Worten von OTL Ploenjes in 08/15 zu sagen: "Nanana Wedelmann... wenn ich mal 'Scheisse' sage, brauchen sie nicht gleich an Nationalsozialismus zu denken."


Also falsch und spekulativ kann es nicht zu 100 Prozent sein:
1. Weil die es garantiert nicht passiert wäre, hätte der Einsatz gar nicht stattgefunden.
2. Ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bei völliger anderer Lage - soll heißen friedlicher, zivilisierter - im Einsatzland ebenfalls passiert wäre wesentlich geringer.
3. Würden die Reaktionen nicht so ausfallen wie sie ausfallen, wenn die Heimat näher an den Einsatzkräften stände und besser über die Umstände informiert wäre - aktuell fällt ja fast ganz Deutschland aus den Wolken und 80% der Masse fällt wahrscheinlich mal wieder auf, dass wir ja immer noch in Afghanistan stehen.

Reflexhaft - vielleicht, andererseits habe ich schon länger darüber nachgedacht und denke auch jetzt noch, dass die Jungs wahrscheinlich von einer Art Einsatzkoller befallen waren.
Wie dem auch sei - jeden Zusammenhang abzustreiten halte ich für falsch.


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Delta
Beitrag 26. Oct 2006, 00:08 | Beitrag #26
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Du magst es nicht fuer moeglich halten, welche Ausbuende an Dummheit und Geschmacklosigkeit es hier auch schon im tiefsten Frieden gibt. Ich muss nicht nach Afghanistan um mich kraeftig daneben zu benehmen. Der einzige Grund wieso das im Inland noch nicht passiert ist, ist weil hier die Schaedel eher sparsam rumliegen. Aber ansonst ist der gemeine Landser quer durch alle Dienstgradgruppen hoechst ideenreich, wenns drum geht, sich daneben zu benehmen. Lies den jaehrlichen Bericht des Wehrbeauftragten und du kriegst nen brauchbaren Eindruck, schau dir das Feldtagebuch an, ich erinnere an das 'Hammelburgvideo' und an den EK- Ausbilder, der sich frisch abgeschlagene Karnickelkoepfe auf die Finger gesteckt und damit Kasperletheater gespielt hat. Es gibt einfach Hohlbratzen und daran aendert auch die Innere Fuehrung nix. Gib denen die noetige Gelegenheit und Freiheit und sie werden sich danebenbenehmen egal wo auf der Welt sie sind, die brauchen da keinen hypothetischen Lagerkoller als Entschuldigung dazu, die sind einfach so. Und das ist blanke, grenzenlose Dummheit, die zugleich nicht faehig ist, die Konsequenzen eigenen Handelns zu begreifen. Im Inland wird sich ans Hirn gelangt und der Kerl holt sich bei seinem Disziplinarvorgesetzten oder dem Truppendienstgericht das noetige ab, im Ausland gestaltet in einem solchen Einsatz eben auch der Subalterne Politik. Die Bundeswehr besteht nicht aus Captain Piccard und seiner edelmuetigen, hochgradig selbstreflexierenden Crew, wo es immer einen Grund wie nen Virus oder ne fremde Macht gibt, wenn einer mal was Dummes tut. Da sind Typen dabei, deren Weitsicht und Gespuer fuer das Vermeiden von Fettfaesser ungefaehr von der Tapete bis zur Wand reicht. Die Bundeswehr bildet aus, impft Verhaltensregeln ein, aber wenn du nicht jedem staendig ne Dienstaufsicht ins Genick stellst oder ihn mit Auftraegen vollscheisst, dass er nicht mehr weiss, wo ihm der Kopf steht, dann treten persoenliche Wesenszuege wieder zum Vorschein. Das ist einfach so. Buerger in Uniform.... wenn die Uniform nix zu tun hat, kommt der Buerger wieder vor, mit all seinen Vor- und Nachteilen.


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Wayne
Beitrag 26. Oct 2006, 00:21 | Beitrag #27
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QUOTE
Buerger in Uniform.... wenn die Uniform nix zu tun hat, kommt der Buerger wieder vor, mit all seinen Vor- und Nachteilen.


Sehr schöner Spruch!
 
Indy MPM
Beitrag 26. Oct 2006, 02:25 | Beitrag #28
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guter post!


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Palatin
Beitrag 26. Oct 2006, 08:58 | Beitrag #29
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QUOTE(Delta @ 26. Oct 2006, 01:08) [snapback]848236[/snapback]

Die Bundeswehr besteht nicht aus Captain Piccard und seiner edelmuetigen, hochgradig selbstreflexierenden Crew, wo es immer einen Grund wie nen Virus oder ne fremde Macht gibt, wenn einer mal was Dummes tut. Da sind Typen dabei, deren Weitsicht und Gespuer fuer das Vermeiden von Fettfaesser ungefaehr von der Tapete bis zur Wand reicht. ... Buerger in Uniform.... wenn die Uniform nix zu tun hat, kommt der Buerger wieder vor, mit all seinen Vor- und Nachteilen.


OK, sehe ich ein was die Motivation der Beteiligten betrifft.
Aber mein eigentlicher Hauptpunkt ist ja, dass die Politiker und die Masse hierzulande eben denken, sie hätten Cpt Picard im Auslandseinsatz und gar nicht richtig über die tatsächlichen Verhältnisse innerhalb der BW informiert sind/informiert sein wollen. Daher die überzogenen Reaktionen.


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Steel-Claw
Beitrag 26. Oct 2006, 15:14 | Beitrag #30
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Geschmacklos ist das Verhalten auf jeden Fall, ein Skandal sicher nicht. Der moslemische Mob sollte besser ganz still sein, immerhin sind nicht wir es, die gefangene Soldaten mit bloßen Händen zerreißen, anzünden, hinter Fahrzeugen herziehen, zerstückeln und in Einzelteilen an Brücken aufhängen. Speziell die russischen Soldaten können die eine oder andere Story erzählen, was Mujahideen mit gefangenen Soldaten gemacht haben. Mit einem Totenschädel rumzublödeln ist absolut kein Vergleich zu sowas.
Jetzt, wo der "Skandal" ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt wurde, bleibt den Politikern aber garnichts anderes übrig, als größtmögliches Entsetzen an den Tag zu legen.

Ich frag mich nur, was der nächste Skandal ist. "Afghane stirbt in Unfall mit Bundeswehr-FZ - TÜV war seit 10 Tagen abgelaufen!"??


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