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> "Russia Today" - Nachrichten aus Russland, Ehemals "Die Wirtschaft Russlands"
Seneca
Beitrag 23. May 2019, 20:05 | Beitrag #3331
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Die innenpolitische Redaktion der russischen Wirtschaftszeitung „Kommersant“ hat aus Protest geschlossen ihre Kündigung eingereicht.
ZITAT
Am 20. Mai wurde bekannt, dass zwei Journalisten der Tageszeitung Kommersant ihren Arbeitgeber verlassen. Daraufhin haben alle Mitglieder der Politikredaktion geschlossen ihre Kündigung eingereicht.
Der Sprecher des Verlagseigentümers Alischer Usmanow legt den zwei Journalisten zur Last, einen „bestellten“ Artikel geschrieben und damit gegen die redaktionellen Standards verstoßen zu haben. Beweise dafür bleiben bislang aus, sowohl die Journalisten als auch der stellvertretende Chefredakteur von Kommersant bestreiten den Vorwurf.
Viele unabhängige Journalisten sind bestürzt über den Vorgang, sie sehen darin einen weiteren Schlag gegen die Pressefreiheit in Russland. Sie erinnern sich an das Schicksal des Onlinemediums Lenta.ru und des Investigativ-Portals RBC. Tenor damals: Diese beiden Medien hätten die „Verkehrsregeln“ des russischen Journalismus verletzt und dabei eine gewisse „durchgezogene Linie“ überschritten. Gemeint ist vor allem Selbstzensur. Russland nimmt auf der Rangliste der Pressefreiheit Platz 149 ein – von insgesamt 180.

https://www.dekoder.org/de/article/kommersa...safronow-iwanow
https://www.dw.com/de/druck-auf-journaliste...t-zu/a-48820325
 
Nite
Beitrag 16. Jul 2019, 10:33 | Beitrag #3332
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Generalmajor d.R.
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ZITAT
Putin’s Not-So-Secret Mercenaries: Patronage, Geopolitics, and the Wagner Group

NATHANIEL REYNOLDS
JULY 08, 2019

ANOTHER TOOL FOR THE KREMLIN
Russia’s return to the global stage as a major power relies on an array of diplomatic, information, security, and economic tools that help the Kremlin punch above its weight. One of the newest instruments in that toolbox is the Wagner Group—a shadowy band of mercenaries loyal to the Kremlin and controlled by Yevgeniy Prigozhin, a member of President Vladimir Putin’s coterie. Russian and Western media have been following the group’s expanding footprint from Ukraine and Syria to Sudan, the Central African Republic, and now possibly Libya and Venezuela. But despite the significant attention, Western understanding of Wagner’s role and capacity is still incomplete at best. This is partly due to Moscow’s relentless disinformation campaigns and efforts to deny responsibility for Wagner’s operations. Adding to the confusion is a false perception that Wagner is a private military company (PMC) no different than Western outfits like Academi (formerly Blackwater) and DynCorp International.

[...]

Carnegie


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Ceterum censeo asseculas Dais esse necandam.

#flapjackmafia #GuaranáAntarctica #arrr #PyramidHoneyTruther
 
Edding321
Beitrag 20. Aug 2019, 07:27 | Beitrag #3333
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Fähnrich
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Na da bin ich mal gespannt, was hier in welchem Stadium und wie konkret präsentiert werden wird.

SU-57 E (Exportversion) soll auf der MAKS 2019 als ein Schwerpunkt vorgestellt werden.

https://tass.com/defense/1073736
 
Kameratt
Beitrag 23. Aug 2019, 23:27 | Beitrag #3334
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Russische Devisenreserven scheinen mit rund 530 Milliarden USD wieder auf einem Höchststand seit 2013 zu sein.
https://owc.de/wp-content/uploads/2019/07/gdw28_-696x728.jpg

Die Veränderungen in der Zusammensetzung des Portfolios sind vor diesem Hintergrund durchaus bemerkenswert. So ging der zusammengefasste Anteil von Euro und Dollar von ca. 90 auf nur noch etwa 50% zurück. Der Euro konnte nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase sich wieder ggü. dem Dollar behaupten.


https://owc.de/2019/03/14/grafik-der-woche-...andel-der-zeit/
 
goschi
Beitrag Gestern, 09:16 | Beitrag #3335
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Auffallend extreme Abnahme an Dollar bei Zunahme des (international nur beschränkt nutzbaren) Yuan
Das zeigt deutlich, wohin die eigenen Rohstoffverkäufe laufen.
und jetzt bitte nicht kommen mit "Man will eben nicht vom Ami abhängig sein" oder irgendwas wie "man will den $ nicht stützen", Rohstoffgeschäfte auf dem freien markt laufen überwiegend in $, d.h. hier sieht man vermutlich direkt, dassimmer weniger freier handel, sondern feste Lieferverträge ablaufen (und gleichzeitig ist man von einer stabilen EU und einem freundlichen China immer stärker abhängig)


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

Qui tacet, consentire videtur
ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Kameratt
Beitrag Gestern, 09:57 | Beitrag #3336
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Das sind Gold- und Währungsreserven des Landes, nicht die Umlaufreserven für Markttransaktionen im internationalen Rohstoffhandel. Somit repräsentiert das lediglich eine geringere Abhängigkeit vom USD (und Euro) sowie allgemein den fallenden Einfluss der USA in der Welt.
Im Übrigen sieht man folgendes:
1. Entgegen mancher Prophezeihungen hat es die russische Zentralbank geschafft, ihre Reserven tatsächlich im signifikanten Maße zu diversifizieren und Risiken somit zu minimieren.
2. Entgegen so mancher süffisanter kurzfristiger Darstellung hat sich die verstärkte Investition der letzten Jahre ins Gold durchaus gelohnt.
3. Entgegen so mancher Prophezeihungen, auch hier im Forum, musste Russland keineswegs seine Reserven verbrauchen und in die drohende Zahlungsunfähigkeit rutschen. Auch bei geringeren Rohstoffpreisen konnte in den letzten Jahren eine Erholung der Devisenreserven stattfinden.
 
MeckieMesser
Beitrag Gestern, 15:11 | Beitrag #3337
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Die Meinung war: Entweder knallhartes Sparen und runter mit dem Wohlstand oder Bankrott. Und damit lagen die Experten richtig.

 
SailorGN
Beitrag Gestern, 17:02 | Beitrag #3338
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Nein. Der Preis der "Diversifizierung" ist, dass Russland mehr Vermögen in Formen angesammelt hat, die weniger frei/schnell aktivierbar sind als in Euro und Dollar. Der Yuan ist keine wirklich gute Alternative, schon gar nicht vor dem Hintergrund des Handelskrieges. Er ist keine Währung, mit der man aussenhandel betreiben kann.... ausser mit China. Gold ist ähnlich "schlecht", der Goldhandel international spielt sich fast ausschliesslich "virtuell" ab, d.h. vorhandene Deposits wechseln auf dem Papier den Besitzer. Das bedeutet, dass Händler diesen Goldlagern bzw. den dortigen Ländern vertrauen, im Zweifelsfall eben auch physischen Zugriff auf das Gold zu geben. Was Russland in seinen Tresoren hat ist für diesen Handel unerheblich, weil niemand bei klaren Verstand Besitzrechte an Gold kauft, ohne dass wirklich Zugriff garantiert wird. Russland hat in den letzten Jahren durchaus gezeigt, dass Besitzrechte gegenüber russischem Imperialismus einen Schei*dreck wert sind.


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Schwabo Elite
Beitrag Gestern, 17:21 | Beitrag #3339
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Die "sonstigen Einlagen" sind vermutlich hauptsächlich Öl und Gas? Wenn ich mir angucke, dass die 2014 parallel zu den Verkäufen massiv einbrachen, kann ich mir darunter wenig anderes vorstellen.


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Kameratt
Beitrag Gestern, 17:53 | Beitrag #3340
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ZITAT(MeckieMesser @ 24. Aug 2019, 16:11) *
Die Meinung war: Entweder knallhartes Sparen und runter mit dem Wohlstand oder Bankrott. Und damit lagen die Experten richtig.

Du hast selbst noch vor 5 Jahren gemeint, Russlands Staatsreserven würden in weniger als 2,5 Jahren zuende gehen. Stattdessen liegen sie heute auf einem Höchststand seit 2013.

ZITAT(SailorGN @ 24. Aug 2019, 18:02) *
Nein. Der Preis der "Diversifizierung" ist, dass Russland mehr Vermögen in Formen angesammelt hat, die weniger frei/schnell aktivierbar sind als in Euro und Dollar. Der Yuan ist keine wirklich gute Alternative, schon gar nicht vor dem Hintergrund des Handelskrieges. Er ist keine Währung, mit der man aussenhandel betreiben kann.... ausser mit China. Gold ist ähnlich "schlecht", der Goldhandel international spielt sich fast ausschliesslich "virtuell" ab, d.h. vorhandene Deposits wechseln auf dem Papier den Besitzer. Das bedeutet, dass Händler diesen Goldlagern bzw. den dortigen Ländern vertrauen, im Zweifelsfall eben auch physischen Zugriff auf das Gold zu geben. Was Russland in seinen Tresoren hat ist für diesen Handel unerheblich, weil niemand bei klaren Verstand Besitzrechte an Gold kauft, ohne dass wirklich Zugriff garantiert wird. Russland hat in den letzten Jahren durchaus gezeigt, dass Besitzrechte gegenüber russischem Imperialismus einen Schei*dreck wert sind.

Der Yuan als die Währung der real weltgrößten Volkswirtschaft ist sehr wohl etwas, womit man Außenhandel betreiben kann und seine Bedeutung wir in den nächsten Jahren auch eher weiterhin zunehmen.
Der depositäre Goldhandel ist für die Russische Zentralbank ohnehin irrelevant, weil sie ihr Eigentum bei sich im Keller bunkert und diese Reserven nicht dafür vorgesehen sind, eine schnelle liquide Masse abzubilden, sondern eine langfristige Investition darstellen.

ZITAT(Schwabo Elite @ 24. Aug 2019, 18:21) *
Die "sonstigen Einlagen" sind vermutlich hauptsächlich Öl und Gas? Wenn ich mir angucke, dass die 2014 parallel zu den Verkäufen massiv einbrachen, kann ich mir darunter wenig anderes vorstellen.

Es gibt noch viele andere Währungen als nur USD, € und RMB.

Der Beitrag wurde von Kameratt bearbeitet: Gestern, 17:54
 
goschi
Beitrag Gestern, 18:01 | Beitrag #3341
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selbst chinesische handelspartner akzeptieren oft nur den $ oder € und nicht den Yuan wink.gif
Es ist eben keine frei Handelbare Währung die global einsetzbar ist, kein Land ausser China wird die in grösserem Ausmass akzeptieren und das ist mein Punkt, China verdoppelt damit die Abhängigkeit.
Zuerst macht man sich zu einem zentralen Abnehmer (vermutlich weit unter dem Marktpreis, analog zu den Deals mit Iran und Venezuela) und dann bindet man Russland auch noch an sich, da sie mit diesen Währungsreserven nichts ausserhalb Chinas kaufen können.

In frei handelbaren Währungen haben die Währungsreserven massiv nachgelassen, die wachsenden €-Reserven wiegen die $-Reserven-Verluste nicht auf.
und ironischerweise tut Russland alles um die €-Nationen zu destabilisieren, damit zerschiesst man sich sogleich die eigenen Währungsreserven facepalm.gif


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
 
 

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