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WHQ Forum _ Schiffe _ Schiffswracks

Geschrieben von: Kreuz As 4. Dec 2013, 12:05

In Anlehnung an die anderen Threads in den Unterforen.

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2517395/Lost-WW2-Japanese-mega-submarine-near-Hawaii.html

Geschrieben von: Kreuz As 2. Jan 2014, 12:01

http://news.usni.org/2013/12/30/navy-six-months-repairs-drone-struck-ship-will-cost-30-million




Geschrieben von: Kreuz As 24. Jan 2014, 12:06

http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/mystery-of-the-lyubov-orlova-ghost-ship-full-of-cannibal-rats-could-be-heading-for-british-coast-9080103.html

Noch nicht ganz ein Wrack, aber vielleicht bald.


Geschrieben von: Schwabo Elite 24. Jan 2014, 13:59

SINKEX-Kandidat.

Geschrieben von: Father Christmas 25. Jan 2014, 08:58

Dürfte derbsten Stress geben, da die Bude nicht von giftigen Stoffen befreit ist und die ganzen armen Màusschen ertrinken würden.

--
Alibi-Link:

http://io9.com/the-hulking-grandeur-of-abandoned-submarines-510071935

Geschrieben von: nickless 25. Jan 2014, 09:57

ZITAT(Kreuz As @ 24. Jan 2014, 12:06) *
http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/mystery-of-the-lyubov-orlova-ghost-ship-full-of-cannibal-rats-could-be-heading-for-british-coast-9080103.html

Noch nicht ganz ein Wrack, aber vielleicht bald.


Kannibalen-Ratten? Ernsthaft?

Die Lyubov Orlova treibt doch mittlerweile seit einem Jahr im Nordatlantik - wenn sie denn überhaupt noch treibt und nicht mittlerweile gesunken ist. Wenn sie bis jetzt nicht in Europa angekommen ist, halte ich es für recht unwahrscheinlich, dass sie es in nächster Zeit nocht tut.


Geschrieben von: Nobody is perfect 25. Jan 2014, 12:25

ZITAT(nickless @ 25. Jan 2014, 09:57) *
ZITAT(Kreuz As @ 24. Jan 2014, 12:06) *
http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/mystery-of-the-lyubov-orlova-ghost-ship-full-of-cannibal-rats-could-be-heading-for-british-coast-9080103.html Noch nicht ganz ein Wrack, aber vielleicht bald.
Kannibalen-Ratten? Ernsthaft? Die Lyubov Orlova treibt doch mittlerweile seit einem Jahr im Nordatlantik - wenn sie denn überhaupt noch treibt und nicht mittlerweile gesunken ist. Wenn sie bis jetzt nicht in Europa angekommen ist, halte ich es für recht unwahrscheinlich, dass sie es in nächster Zeit nocht tut.





Ne, Zombie Ratten! Wir sind alle doomed und werden alle von den 1 m großen Zombie Ratten aufgefressen werden... wallbash.gif

Solange nicht einige Verschlüsse und/oder Ventile undicht sind, wird der Kahn nicht so schnell absaufen. Und da bisher noch nicht mehrere Rettungsboote gleichzeitig im Wasser gelandet sind, nur dann werden die Rettungs-Satelliten-Sender auf den Booten aktiviert, kann der Kahn sehr wohl noch unterwegs sein.


wenn wir uns beeilen, sind wir noch vor den Briten da und können einen Seehecht erproben... rofl.gif



Geschrieben von: Kreuz As 5. Feb 2014, 19:23



ZITAT
Feb. 4, 2014: The 1,067-foot ship, which was shut down in 1993, is seen being towed from Philadelphia on Tuesday.
The trip is expected to last 17 days, weather permitting, company officials told FoxNews.com (Courtesy: All Star Metals)


http://articles.philly.com/2014-02-04/news/47009381_1_uss-forrestal-all-star-metals-the-navy

ZITAT
The Navy had offered the carrier for use as a museum or memorial but said none of the applications it received was deemed viable.


http://blogs.defensenews.com/intercepts/files/2014/02/CV59140204-N-MV421-005.jpg

ZITAT
Tugs move the Forrestal out into the Delaware River.

At right is the decommissioned carrier John F. Kennedy (CV 67), which a preservation group is hoping to turn into a museum ship. (US Navy photo by Joseph Battista)


http://blogs.defensenews.com/intercepts/files/2014/02/CV59140204-N-MV421-004b.jpg

ZITAT
A Forrestal veteran watches his old ship leave the pier.
Members of the public were allowed in to watch the ship leave. (US Navy photo by Joseph Battista)


http://blogs.defensenews.com/intercepts/files/2014/02/CV59140204-N-MV421-001.jpg

ZITAT
Foss Marine employees work to unmoor the Forrestal early Feb. 4. (US Navy photo by Joseph Battista)


http://blogs.defensenews.com/intercepts/files/2014/02/CV59140204-N-MV421-002b.jpg

ZITAT
Foss workers let go lines from the carrier’s fantail. (US Navy photo by Joseph Battista)



Geschrieben von: Kreuz As 16. Jul 2014, 08:54

http://sploid.gizmodo.com/spooky-underwater-photos-reveal-nazi-submarine-off-the-1605528995

U-166 Aufnahmen vor der Küste Texas'.


Geschrieben von: Kreuz As 15. Oct 2014, 17:59


















Geschrieben von: Seydlitz 15. Oct 2014, 19:28

Beeindruckende Bilder xyxthumbs.gif
Was ist bei der USS Boise genau passiert?

Geschrieben von: Marauder 15. Oct 2014, 19:51

Die USS Boise war bei der Schlacht von Cape Esperance dabei. Am Eingang der Straße zwischen Savo Island und Guadalcanal bei den Salomon Inseln. Hat sich mit einigen Flugzeugen angelegt und wurde dabei getroffen.
Danach gab es von Nov 42 bis März 43 ein Aufenthalt im Dock.

Geschrieben von: Nobody is perfect 16. Oct 2014, 01:45

Mich wundert doch immer wieder die doch sehr große Zerstörungen/ Unterwasserschäden der BBs in Pear Harbour durch die Typ 91 Mod 2 Torpedos. Mit ganzen 205 kg war die Ladung doch eher klein (im Vergleich zu den von Ubooten verschossenenen...und kein Vergleich zu den Long lance Typ93 mit 490 kg).

Geschrieben von: skape 4. Nov 2014, 00:19



ZITAT
26-inch thick armor from Japanese Yamato class battleship, pierced by a US Navy 16-inch gun. The armor is on display at the US Navy Museum

Geschrieben von: xena 4. Nov 2014, 03:33

Wo soll denn die Yamato diesen Treffer abbekommen haben? Woher hat die Navy dieses Teil her? Die Yamato ist doch abgesoffen. Als sie gefunden wurde, sollen nur kleinere Teile gehoben worden sein, aber keine Panzerungsteile aus dem Rumpf geschweißt worden. Immerhin gilt das Schiff als Seemannsgrab.

Geschrieben von: General Gauder 4. Nov 2014, 03:52

Eigentlich ziemlich einfach zu sagen von wo das kommt, da die Panzerung nur in der Turmfront der 3 Haupttürme überhaupt so Dick war.
Was ich viel Interesanter finde wie da das Loch der 16" Granate rein gekommen sein soll. Meines Wissens wurden beide Schlachtschiffe je von Schiffen mit solchen Geschützen beschossen confused.gif
Ist das viel leicht ein Teil eines Turms der ursprünglich für die Shinano vorgesehen war, an dem man dann einen Beschussversuch unternommen hat?

Geschrieben von: Phexor 4. Nov 2014, 06:53

Japanese Yamato class battleship

Wurde nicht ein Schwesterschiff nachträglich zum Flugzeugträger umgebaut/umgeplant?
Da wird sicher was rumgelegen haben, als Japan kapituliert hat.

Geschrieben von: xena 4. Nov 2014, 15:12

Das muss ein nachträglicher Beschussversuch gewesen sein. Ich habe nichts über die Türme der Shinano in Erfahrung gebracht, aber diese bis Panzerdeck gebaut war, als sie zum Flugzeugträger umgebaut wurde, dürften die Kanonentürme auch in Fertigung gewesen sein. Gut möglich, dass die Panzerplatte daher stammt. Rum liegen tut da sonst nix, da solche Panzerplatten IMHO immer passend geordert und eingebaut wurden.

Geschrieben von: Schinkenklopfer 4. Nov 2014, 15:25

ZITAT
Here are some photos of a piece of 26 inch armor plate on display at rhe Washington Navy Yard that were sent to me by locoguy. Our forces found it in a Japanese naval yard at the end of WWII. It was brought to the Dahlgrinn test range, and shot-through with one of our 16 inch naval guns.


http://www.practicalmachinist.com/vb/antique-machinery-history/26-inch-armor-plate-japanese-shipyard-113898/

Geschrieben von: General Gauder 4. Nov 2014, 16:46

Super dann ist das Tatsächlich ein Teil von einem Turm der für die Shinano vorgesehen war.

Geschrieben von: Kreuz As 11. Nov 2014, 13:03



http://news.nationalgeographic.com/news/2014/07/140707-mars-shipwreck-warship-baltic-sea-archaeology-science/

Researchers and divers have started studying the secrets the Mars, the pride of Sweden's 16th-century navy, has held for 450 years.


Geschrieben von: Father Christmas 12. May 2015, 05:09

http://edition.cnn.com/2015/04/17/us/sunken-navy-carrier-revealed/index.html?iref=obinsite

Geschrieben von: der_finne 3. Jan 2016, 15:42

Die Argentinier habe um Weihnachten rum die vor Jahren "gesunkene" ARA Santísima Trinidad ins Dock geholt:

http://abload.de/image.php?img=attachment1ik3q.jpg

http://abload.de/image.php?img=attachmentgnj6h.jpg

http://abload.de/image.php?img=attachmenttckea.jpg

http://abload.de/image.php?img=attachmentivkd4.jpg

http://abload.de/image.php?img=attachment71jh8.jpg

Geschrieben von: Schwabo Elite 3. Jan 2016, 16:23

Ich nehme an, die soll abgewrackt werden?

Geschrieben von: Praetorian 3. Jan 2016, 16:32

Laut https://en.wikipedia.org/wiki/ARA_Sant%C3%ADsima_Trinidad_%28D-2%29#Fate soll sie als Museumsschiff wiederhergestellt werden - das könnte aber auch auf einen Fehler in dem als Quelle zitierten Artikel zurückzuführen sein, da es die Planung schon vor dem Sinken gab. Das Schiff lag zum Zeitpunkt der Havarie ja schon eine Weile als Auflieger in Puerto Belgrano. Ob man sich nach drei Jahren auf Grund noch die Mühe macht, halte ich für zumindest fraglich, auch wenn sie als Führungsschiff der argentinischen Landung auf den Falklands durchaus eine museale Relevanz hätte. Säße das Geld so locker, hätte man sie nicht erst jahrelang vergammeln lassen.

Geschrieben von: der_finne 4. Jan 2016, 13:48

ZITAT(Schwabo Elite @ 3. Jan 2016, 16:23) *
Ich nehme an, die soll abgewrackt werden?


Das scheint noch nicht ganz klar zu sein. Die Museumssache ist anscheinen noch nicht ganz raus.

Geschrieben von: Father Christmas 2. Jul 2016, 00:24

Ist noch kein ganzes Wrack:
http://www.japantimes.co.jp/wp-content/uploads/2016/07/f-taiwan-a-20160702.jpg

Taiwanesischer Trawler der versehentlich von einer taiwanesischen Hsiung Feng III getroffen wurde, ohne dass der Gefechtskopf umsetzte.

http://www.dailymail.co.uk/wires/afp/article-3669453/Taiwan-mistakenly-fires-carrier-killer-missile-China.html

Edit/
Bildgröße eek.gif

Geschrieben von: wiesel 2. Jul 2016, 15:43

"Versehentlich" losgelassen, versehentlich eine Atombombe gezündet. Oh man so etwas dürfte nun wirklich nicht passieren. tock.gif hmpf.gif

Geschrieben von: Forodir 2. Jul 2016, 16:09

Wo Menschen sind passieren Fehler, da wurden schon ganze Airliner aus dem Himmel geholt. Es sollte nicht passieren, aber 100% Sicherheit gibt es ja leider nicht deswegen kann man fast sagen das es hier zum Glück recht glimpflich ausgegangen ist, der Gefechtskopf hätte auch scharf sein können.

Geschrieben von: xena 2. Jul 2016, 16:17

Wie ist es möglich, dass der Gefechtskopf nicht scharf ist, wenn das Ding los fliegt? Ein Defekt? Nach 70 km sollte es eigentlich schon scharf sein.

Geschrieben von: Praetorian 2. Jul 2016, 16:34

ZITAT(xena @ 2. Jul 2016, 17:17) *
Wie ist es möglich, dass der Gefechtskopf nicht scharf ist, wenn das Ding los fliegt? Ein Defekt? Nach 70 km sollte es eigentlich schon scharf sein.

Weil er vermutlich im Zusammenhang mit der Fehlbedienung, die dem Schuss während der laufenden Übung vorausging, vorher nicht entsichert wurde?

Geschrieben von: Merowinger 3. Jul 2016, 15:11

Interessant ist eher, warum kein Feuer durch den Treibstoff entstanden ist. Der FK scheint das Fischerboot intakt durchschlagen zu haben. Die Verfahren bei Übungen und die Sicherung der FKs müssen in Taiwan zweifellos überarbeitet werden, die Geschichte ist schon ein wirklich dickes Ding.

Geschrieben von: Warhammer 3. Jul 2016, 16:18

Der böse menschliche Faktor.
Ich erinnere mich, dass die Marine in Kiel von einem Minenjäger am Ostufer aus ausversehen das andere Ufer mit der MK beschossen hat. Hat einen Wohnblock ohne Personenschäden getroffen. Das hatte auch bitterböse anders ausgehen können.

Man sollte meinen, dass sowas auch nicht passieren kann. Neben einem Blick auf die Prozesse muss bei sowas ggfs. auch ein Exempel an den handelnden Personen statuiert werden.

Geschrieben von: SailorGN 21. Jul 2016, 11:25

Naja, erstmal abwarten. Wir kennen die taiwanesischen Prozesse und vor allem technischen Funktionsketten nicht. Vieleicht gibt es dort auch andere Ursachen, reine Abfeuerimpulse in der Steuerverkabelung können auch durch anderes kommen. Wäre nicht das erste Mal... Ausserdem kann es sein, dass die Trennung zwischen Real- und Sim-Mode fehlerhaft ist, oder oder oder.

Geschrieben von: RanzigerHamburger 1. Oct 2016, 20:35

Dieses Thema schien mir als am passendsten für folgenden Beitrag:

Angeblich soll das folgende Video von den Houthis stammen und zeigt, wie sie ein Schiff der UAE vor der Küste des Jemen stark beschädigen. Dabei soll es sich um die alte HSV-2 Swift handeln. Ich persönlich kenne mich nicht wirklich gut mit Schiffen aus und glaube als einzige Idendifikation die brennende Brücke ausmachen zu können.

Hätte daher ganz gerne mal eine Einschätzung - Echt oder Propaganda?

https://www.youtube.com/watch?v=VSW8N-LCsSM

Geschrieben von: goschi 1. Oct 2016, 20:51

Heilige Spaghettinudel, mit was haben die da reingeschossen, dass es derart heftig explodierte?

Die Swift dürfte es aber wirklich sein, Taglicht-Aufnahmen als auch die Nachtaufnahmen stimmen überein, sowohl Brückenkonstruktion als auch das Heck.

Geschrieben von: Merowinger 1. Oct 2016, 23:32

FK + Aluminium --> ...

Geschrieben von: Schwabo Elite 2. Oct 2016, 00:26

http://english.alarabiya.net/en/News/middle-east/2016/10/01/Yemen-rebels-claim-attack-on-UAE-military-vessel-.html

Wikipedia (nicht dieser Link) spricht davon auch schon.

Geschrieben von: SailorGN 2. Oct 2016, 09:19

Die APAR-Einstellungen der Houthis sind aber auch Dreck biggrin.gif

Aluminium für Kriegsschiffe ist ne Schlechte Idee™, vor allem, wenn es um FKs geht. Dabei ist weniger der Sprengstoff das Problem, als vilemehr der resttreibstoff. Sieht man bei dem Nachttreffer sehr schön, der Feuerball und das anschliessende Feuer... dazu kommt, dass dieses Schiff nach zivilen Vorgaben gebaut wurde und somit entsprechende Aufteilung in Abteilungen und Schadensabwehrorganisation fehlen.

Geschrieben von: Merowinger 2. Oct 2016, 13:03

Wieso jetzt APAR?

Vorher war das latent der Fall, nun konkret demonstriert: Die Huthi können den Bab al-Mandab blockieren. Für die Schifffahrt hat der Bab al-Mandab dieselbe Bedeutung wie der Suezkanal. Es wird über eine C-802 spekuliert - dann wäre der Iran wieder ein potentieller Lieferant. Für die vergleichsweise guten Beziehungen zwischen den VAE und Iran wäre das ein heftiger Schlag.

Geschrieben von: SailorGN 2. Oct 2016, 13:22

Tippfehler, sollte https://de.wikipedia.org/wiki/ARPA-Anlage heissen eek.gif


Geschrieben von: revolution 2. Oct 2016, 15:19

Man kann sehr schön sehen, wie der Booster der Rakete nach der Trennung nach oben als leuchtender Punkt wegdriftet. Programmierung und Zielführung von radargelenkten, landbasierten Seezielflugkörpern erfordern eine spezifische Ausbildung und eine gewisse technische Infrastruktur. Ich habe meine Zweifel, dass eine Sandalenmiliz dazu in der Lage ist bzw. schliesse ich das aus.

Geschrieben von: Kameratt 2. Oct 2016, 15:39

Diese Sandalenmiliz hat trotz der absoluten Luftüberlegenheit der Golfaraber es regelmäßig geschafft, diese mit Scuds oder Ähnlichem zu beschießen und dabei auch bemerkenswerte Erfolge erzielt. Man darf nicht vergessen, dass dieser Sandalenmiliz etwa die Hälfte der ehemaligen jemenitischen Armee angehört.

Geschrieben von: SailorGN 2. Oct 2016, 16:28

@revolution: Mit entsprechender Bedientechnik ist das keine Raketenwissenschaft. Normalerweise geht sowas bei vorhandener Zielerfassung mit ein paar Bedienschritten. Das ist idR ne FaF-Waffe: Peilung/Entfernung/Kurs des Zieles eingeben, Knopf drücken, den Rest macht das Lenkprogramm der Waffe. Die Hisbollah hat sowas ja auch schon geschafft wink.gif

Geschrieben von: RanzigerHamburger 6. Oct 2016, 16:58

http://www.washingtoninstitute.org/policy-analysis/view/houthi-antishipping-attacks-in-the-bab-al-mandab-strait mit einer entsprechenden pol. Einordnung zu dem oben genannten Vorfall mit der HSV-2.

Geschrieben von: kato 6. Oct 2016, 17:49

Die Swift schwimmt noch:

http://gcaptain.com/photos-show-catastrophic-damage-to-hsv-swift-following-missile-attack/

(einige der Bilder findet man auch unter obigem Washington Institute link unter einem Link auf Twitter verborgen)

Geschrieben von: Merowinger 7. Oct 2016, 14:55

In diesem Zusammenhang wäre es höchst interessant, genaueres über den (angeblichen) Angriff auf eine Baynunah Korvette der VAE vor einem Jahr zu erfahren. Diese Klasse ist brandneu und kommt mit RAM und MASS daher, für unsere Marine also hoch relevant. Aber genau aus diesem Grund wird da wohl der Deckel drauf bleiben.

EDIT: Das SeaGiraffe AMB Radar der Baynunahs befindet sich u.a. auch auf der LCS Indepence Klasse, US Bezeichnung AN/SPS-77.

Geschrieben von: revolution 8. Oct 2016, 10:44

ZITAT
Although debate still surrounds the details of the incident in which the United Arab Emirates' (UAE's) high-speed vessel (HSV) Swift was attacked off the coast of Yemen on 1 October, the missile strike on Swift highlights the potential threat to ships operating in coastal waters. IHS Jane's analysis suggests that the weapon used was a Chinese-made ground-launched C-801, fired from a position ashore.
http://www.janes.com/article/64454/analysis-swift-strike-raises-security-questions-for-unarmed-vessels



ZITAT
YJ-8A
The YJ-8A appeared very quickly after the YJ-8 entered service, reaching IOC in 1992 or 1993. In fact, the YJ-8 was only deployed by the PLAN on the Jianghu III (Type 053HT) frigates Huangshi (Hull 535) and Wuhu (Hull 536), as well as the single Type 033G modified Romeo class submarine. The only known recipients of the export version of the fixed-wing C801, with the externally ribbed box launchers, were Thailand’s four Jianghu III frigates and Yemen’s three Hounan (Project 021) missile boats. The rationale for the limited fielding of this brand new weapon has not been made public, nor have there been any reports of technical problems or dissatisfaction with the YJ-8’s performance by the PLAN. Indeed, historical accounts of the YJ-8’s development published in the early to mid-1990s indicate the flight tests were quite successful.
http://www.defensemedianetwork.com/stories/chinas-eagle-strike-eight-anti-ship-cruise-missiles-designation-confusion-and-the-family-members-from-yj-8-to-yj-8a/

Geschrieben von: xena 8. Oct 2016, 14:20

D.h. die Houthi Waffen können auch aus den Lagerbeständen der yemenitischen Marine stammen und müssen keine Lieferungen aus dem Iran sein.

Geschrieben von: revolution 8. Oct 2016, 16:37

Sofern es sich wirklich um die von IHS Janes genannte C-801/CSS-N-4 Sardnine gehandelt hat, dann können wir mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass diese aus dem Bestand der jemenitischen Marine stammt.

Geschrieben von: RanzigerHamburger 9. Oct 2016, 16:42

ZITAT(revolution @ 8. Oct 2016, 17:37) *
Sofern es sich wirklich um die von IHS Janes genannte C-801/CSS-N-4 Sardnine gehandelt hat, dann können wir mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass diese aus dem Bestand der jemenitischen Marine stammt.


Leider kann ich den Artikel von Janes hier nicht aufrufen. Wie wird denn die These von der C-801 begründet? Ein Indiz ist ja zum einen der bei der Explosion durchaus auffällig große Feuerball, welcher eher auf verbrennenden Resttreibstoff und somit auf eine C-802 schließen lässt. Zudem ist ja auch durchaus fraglich, ob die C-801 mit Feststofftriebwerk nach 20 Jahren (und wohl unter schlechten Lagerbedingungen) überhaupt noch einsatzfähig sind.

Geschrieben von: Warhammer 9. Oct 2016, 18:50

Die Totschkas kriegen sie doch auch recht erfolgreich zum fliegen. Ich sehe das reine Alter nicht als Ausschlusskriterium.

Geschrieben von: revolution 9. Oct 2016, 20:19

Janes verweist auf die eigene Analyse ohne diese im Detail offen zu legen.

Geschrieben von: Father Christmas 13. Aug 2017, 10:16

Bilder vom Wrack fehlen noch, aber hier schonmal die Geschichte: http://de.euronews.com/2017/08/12/danischer-u-boot-kapitan-des-totschlags-verdachtigt

Geschrieben von: Grenadier 13. Aug 2017, 12:23

Die ex HSF Swift ist mitlerweile von der griechischen Seajets Reederei gekauft worden:
http://www.koinignomi.gr/news/oikonomia/epiheirimatikotita/2017/07/04/ena-polemiko-ploio-sto-stolo-tis-seajets.html

Geschrieben von: MeckieMesser 20. Aug 2017, 12:37

Das Wrack der USS Indianapolis wurde entdeckt:

http://www.spiegel.de/panorama/uss-indianapolis-forscher-entdecken-wrack-von-legendaerem-us-kriegsschiff-a-1163655.html

Geschrieben von: 400plus 6. Mar 2018, 14:18

Wrack der USS Lexington (CV-2) in 3000 Meter Tiefe entdeckt: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/uss-lexington-wrack-des-us-flugzeugtraegers-vor-australien-entdeckt-a-1196657.html

Geschrieben von: Father Christmas 6. Mar 2018, 14:50

Die USS Lexington wurde gefunden: www.bbc.co.uk/news/world-australia-43296489

Geschrieben von: Gepard B2L 7. Mar 2018, 20:03

ZITAT(Father Christmas @ 6. Mar 2018, 14:50) *
Die USS Lexington wurde gefunden: www.bbc.co.uk/news/world-australia-43296489


was ich an der Sache nicht wirklich verstehe ist , dass man scheinbar nicht wusste, wo die Lexington lag, dabei wurde sie nach der Aufgabe von einem amerikanischen Zerstörer versenkt, um sie nicht in die Hände des Feindes fallen zu lassen.....somit müsste man doch zumindest die ungefähre Position gekannt haben und hätte sie schon wesentlich früher finden können, oder hat man nie nach ihr gesucht?

Geschrieben von: Grenadier 7. Mar 2018, 22:26

Das ist auch eine Frage des Geldes...das Schiff liegt 3000 Meter tief. Mit jedem x-beliebigen Tauchboot kommt man meine ich nicht so tief.

Ähnlich verhielt es sich mit der Musashi (liegt meine ich auf ca. 1000 Meter). Hier war die Position bekannt, dennoch ist niemand ernsthaft runter und hat Bilder gemacht. Es gibt schlimmere Dinge für die Superreiche ihr Geld verschleudern.

Geschrieben von: Schwabo Elite 7. Mar 2018, 22:37

Zumal eben nie weiß, wie genau die Positionsbestimmung vor der Versenkung war und wie sich das Wrack unter Wasser bewegt hat, bevor es den Meeresgrund erreicht. Die Radien, die man unter Wassen absuchen kann sind ja oft noch ziemlich klein.

Geschrieben von: Badwolf 21. Mar 2018, 17:09

Richtig - und dazu kommt ja auch noch die Geologie des Meeresbodens. Siehe die Bismarck - sie ist bei sinken auf einem Hang gelandet und dann noch ein ganzes Stück hinabgerutscht.

Geschrieben von: Father Christmas 11. Jan 2019, 13:06

Die US Navy hat Sprit aus der Prinz Eugen abgesaugt:


https://gcaptain.com/u-s-navy-salvage-team-completes-oil-removal-from-former-german-cruiser-prinz-eugen/

Geschrieben von: Hummingbird 24. Feb 2019, 01:56

Als maritim unbewanderter, fand ich den Artikel recht lesenswert. An fachkundiger Kritik wäre ich interessiert.

ZITAT
Was geschah mit der Cemfjord?

Anfang Januar sank ein Frachter der deutschen Brise-Reederei vor Schottland. Es war eines der schwersten Schiffsunglücke der vergangenen Jahre. Die Besatzung verschwand ohne ein letztes Zeichen. Was hat sie überrumpelt? Versuch einer Rekonstruktion.

von Kai Müller

[...]
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/raetselhaftes-schiffsunglueck-was-geschah-mit-der-cemfjord/11596826-all.html

Edit: Danke fürs verschieben.

Geschrieben von: SailorGN 24. Feb 2019, 15:56

Eigentlich ziemlich gut, bis auf die Frage nach der Schlingersicherung einer losen Ladung. Da es bei Flüssigladungen Quer- und Längsschotts in den Tanks gibt dachte ich, dass sowas auch bei anderen, feinen losen Ladungen (Zement, Getreide) gibt.

Geschrieben von: Merowinger 25. Feb 2019, 12:11

ZITAT(Hummingbird @ 24. Feb 2019, 01:56) *
Als maritim unbewanderter, fand ich den Artikel recht lesenswert. An fachkundiger Kritik wäre ich interessiert.

Hier stimmt was nicht:
ZITAT
Es übermittelt Basisdaten jedes Fahrzeugs in Zehn-Minuten-Intervallen an einen Satelliten.
AIS ist terrestrisch, auch wenn es Versuche/Ansätze gibt, niedrige Satelliten ebenfalls mit AIS Empfängern auszurüsten.
ZITAT
Denn Mowatts Frau wird immer ungeduldiger. Er solle sich nicht Sorgen um ein Schiff machen, sagt sie. Um 13.05 gibt er es auf, und folgt ihr hinaus.

Am Rande: Das klingt für mich zu sehr nach emotionaler Dichtung. ;-)

Geschrieben von: Schwabo Elite 25. Feb 2019, 13:34

ZITAT(Hummingbird @ 24. Feb 2019, 01:56) *
Als maritim unbewanderter, fand ich den Artikel recht lesenswert. An fachkundiger Kritik wäre ich interessiert.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/raetselhaftes-schiffsunglueck-was-geschah-mit-der-cemfjord/11596826-all.html

Moderativ nochmal der Hinweis, dass die Cemfjord schon 2015 gesunken ist.

Geschrieben von: Hummingbird 25. Feb 2019, 14:55

ZITAT(Schwabo Elite @ 25. Feb 2019, 13:34) *
Moderativ nochmal der Hinweis, dass die Cemfjord schon 2015 gesunken ist.
Ja, und?

Geschrieben von: Hummingbird 25. Feb 2019, 15:43

ZITAT(SailorGN @ 24. Feb 2019, 15:56) *
Eigentlich ziemlich gut, bis auf die Frage nach der Schlingersicherung einer losen Ladung. Da es bei Flüssigladungen Quer- und Längsschotts in den Tanks gibt dachte ich, dass sowas auch bei anderen, feinen losen Ladungen (Zement, Getreide) gibt.
Ich habe den Unfallbericht gefunden. Liest sich ziemlich haarsträubend. Das Schiff war mehr oder weniger ein DIY Umbau für Zementtransporte. Schotts im Frachtraum gab es wohl nicht. Die Angaben für Beladung und Schwerpunkt lassen vermuten, dass in derartig schwerer See das Schiff durch verrutschen der Ladung umgekippt ist. Außerdem waren die Rettungsboote gerade mit Ausnahmegenehmigung demontiert.

ZITAT
2.5 OTHER POTENTIAL CAUSAL AND CONTRIBUTORY FACTORS

It is clear that the magnitude of the breaking sea alone was sufficient to cause the loss of a vessel of Cemfjord’s size; however, the investigation explored a variety of other potential causal and contributory factors. These included: loss of power, propulsion or steering control, and loss of intact stability due to flooding or a cargoshift.
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https://assets.publishing.service.gov.uk/media/571760fee5274a22d300001e/MAIBInvReport_8_2016.pdf

Geschrieben von: Father Christmas 23. Jul 2019, 07:26

https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/verschollenes-franzoesisches-u-boot-minerve-gefunden-16297995.html

Damit sind die Positionen aller vier U-Boote, die 1968 sanken, bekannt.

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