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> Neuer Falkland-Konflikt
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Beitrag 23. Feb 2010, 17:15 | Beitrag #1
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Ich kenne mich nur wenig mit Seestreitkräften aus deswegen stelle. Ich das mal hier ein wenn Falsch bitte löschen oder Verschieben.

Wie ja alle mitbekommen haben fängt es mal wieder rund um die Falklandinsel an zu Kochen.

Meine Frage dazu ist würden sich die Ereignisse von 1982 wiederholen oder hat sich da was grundlegend geändert?

Wie sieht Heute das Kräfteverhältnis aus?
 
Starscream
Beitrag 23. Feb 2010, 17:31 | Beitrag #2
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Im Vergleich zu 1982 hätten die argentinischen Streitkräfte gewisse Vorteile:
Sie hätten mehr als 5 Exocet, und ihre Bomben und Torpedos würden diesmal auch bei Feindkontakt explodieren.
Andererseits fehlt es der argentinischen Marine heute an einem Träger und modernen Kampfflugzeugen.


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goschi
Beitrag 23. Feb 2010, 17:55 | Beitrag #3
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der Träger hat '82 keine Rolle gespielt, aus Angst vor den britischen U-Booten (erst recht nach der General Belgrano) lag praktisch deren gesamte Marine im Hafen.
Ausserdem fehlt auch ein wirklicher politischer Grund, damals war die Junta geschwächt und erhoffte sich durch den Sieg eine verstärkte Zustimmung (letzlich geschah das Gegenteil, bei Miss Thatcher funktionierte es jedoch), ich bezweifle, dass sich die heutige argentinische Regierung auch nur gedanklich so weit wagen würde.

Militärisch gesehen ist Argentinien heute noch viel stärker unterlegen, gerade im Bereich der Luftwaffe fehlt jegliches moderne Gerät und die Stückzahlen sind eher lächerlich gering, die Marine ist auch nicht gerade auf einem modernen Stand, das ganze ergibt trotz der massiven Reduzierungen bei den britischen Streitkräften der letzten Jahre doch noch ein erhebliches Ungleichgewicht.


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
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Hummingbird
Beitrag 23. Feb 2010, 19:11 | Beitrag #4
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Ich glaube nicht das ein erneuter Krieg eine ernsthafte Option ist. Da passt das Kosten/Nutzenverhältnis einfach nicht.

Selbst wenn Argentinien den Briten militärisch überlegen wäre, dann hätte die NATO heute wohl keinen Grund sich da rauszuhalten.

Ich glaube bei dem ganzen Säbelgerassel geht es nur darum das Argentinien an der Ausbeutung der Bodenschätze beteiligt werden will.
 
spooky
Beitrag 23. Feb 2010, 19:27 | Beitrag #5
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wurde die falkland garnison nicht auch deutlich aufgestockt? da sind doch heute deutlich mehr soldaten stationiert als anno 1982 (afaik inklusive 4(?) eurofighter). eine erneute eroberung ist da kaum vorstellbar. man könnte allenfalls eine seeblockade versuchen aber ohne waffengewalt wird die nichts nützen und sobald die argentinier damit anfangen würde die royal navy wohl schnell und ordentlich aufräumen.
 
SailorGN
Beitrag 23. Feb 2010, 19:32 | Beitrag #6
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Gibts eigentlich Quellen zu diesem neuen Falklandkonflikt?
Anscheinend ist da was an mir und meinem google vorbeigegangen.....


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Nite
Beitrag 23. Feb 2010, 19:41 | Beitrag #7
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ZITAT(Hummingbird @ 23. Feb 2010, 19:11) *
Selbst wenn Argentinien den Briten militärisch überlegen wäre, dann hätte die NATO heute wohl keinen Grund sich da rauszuhalten.

im Gegensatz zu damals hat die NATO heute ja nicht einen Rattenschwanz an Einsätzen am laufen...


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spooky
Beitrag 23. Feb 2010, 19:41 | Beitrag #8
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neben vielen artikeln aus der britischen presse berichtet z.b. auch das marineforum in der rubrik "aktuelles" link
 
Nite
Beitrag 23. Feb 2010, 19:42 | Beitrag #9
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RS im Titel korrigiert


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Ta152
Beitrag 23. Feb 2010, 19:45 | Beitrag #10
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ZITAT(sailorGN @ 23. Feb 2010, 19:32) *
Gibts eigentlich Quellen zu diesem neuen Falklandkonflikt?
Anscheinend ist da was an mir und meinem google vorbeigegangen.....


http://news.google.de/news/story?pz=1&...ppM&topic=w


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Hummingbird
Beitrag 23. Feb 2010, 19:49 | Beitrag #11
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ZITAT(Nite @ 23. Feb 2010, 19:41) *
im Gegensatz zu damals hat die NATO heute ja nicht einen Rattenschwanz an Einsätzen am laufen...
Und wenn schon. Für so ein begrenztes Szenario wie diese Inselgruppe wären allemal Kapazitäten vorhanden.
 
Nite
Beitrag 23. Feb 2010, 19:51 | Beitrag #12
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Fehlt halt nur noch eine Motivation warum sich dort außer den Tommies jemand beteiligen sollte, geschweige denn warum die Briten fremde Truppenteile mit ins Boot nehmen sollten und so die Koordination unnötig verkomplizieren sollten


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Parsifal
Beitrag 23. Feb 2010, 19:55 | Beitrag #13
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Gäbe es Länder die den Argentiniern helfen würden?


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Hummingbird
Beitrag 23. Feb 2010, 19:56 | Beitrag #14
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ZITAT(Nite @ 23. Feb 2010, 19:51) *
Fehlt halt nur noch eine Motivation warum sich dort außer den Tommies jemand beteiligen sollte, geschweige denn warum die Briten fremde Truppenteile mit ins Boot nehmen sollten und so die Koordination unnötig verkomplizieren sollten

Ein Argentinischer Angriff auf die Falklands ist ein NATO V-Fall.

Die Briten könnten also auf Verbündete zurückgreifen, wenn sie nicht genug eigene Kräfte aufbringen könnten. Was ich nichtmal für nötig halte, da die Navy in den laufenden Einsätzen eher wenig beansprucht wird.

Der Beitrag wurde von Hummingbird bearbeitet: 23. Feb 2010, 19:56
 
stillermitleser
Beitrag 23. Feb 2010, 20:00 | Beitrag #15
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Gegen die Briten?
Allenfalls Venezuela und ggf. Kuba.
Aber die eher mit guten Worten.
Wobei Hugo eher auf die Antillen schielt um die Bedrohung vor der eigenen Küste auszuschalten. Aber das gehört in einen anderen Thread...


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ZITAT
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Praetorian
Beitrag 23. Feb 2010, 20:01 | Beitrag #16
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ZITAT(Hummingbird @ 23. Feb 2010, 19:56) *
Ein Argentinischer Angriff auf die Falklands ist ein NATO V-Fall.

Nein:
ZITAT
Article 6

For the purpose of Article 5, an armed attack on one or more of the Parties is deemed to include an armed attack:

* on the territory of any of the Parties in Europe or North America, on the Algerian Departments of France, on the territory of or on the Islands under the jurisdiction of any of the Parties in the North Atlantic area north of the Tropic of Cancer;
* on the forces, vessels, or aircraft of any of the Parties, when in or over these territories or any other area in Europe in which occupation forces of any of the Parties were stationed on the date when the Treaty entered into force or the Mediterranean Sea or the North Atlantic area north of the Tropic of Cancer.
http://www.nato.int/cps/en/natolive/official_texts_17120.htm


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Nite
Beitrag 23. Feb 2010, 20:01 | Beitrag #17
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ZITAT(Hummingbird @ 23. Feb 2010, 19:56) *
ZITAT(Nite @ 23. Feb 2010, 19:51) *
Fehlt halt nur noch eine Motivation warum sich dort außer den Tommies jemand beteiligen sollte, geschweige denn warum die Briten fremde Truppenteile mit ins Boot nehmen sollten und so die Koordination unnötig verkomplizieren sollten

Ein Argentinischer Angriff auf die Falklands ist ein NATO V-Fall.

Genau das ist er eben nicht, war er weder 1982 noch wäre er das heute
ZITAT
Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird; sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.


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lastdingo
Beitrag 23. Feb 2010, 20:06 | Beitrag #18
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Das Ganze ist zwar hirnrissig, aber nur mal als Gedankenspiel:

So wie die Briten den Amis in den letzten Jahren Hilfstruppen gestellt haben käme es einem Beziehungsbruch epischen Ausmaßes gleich, wenn die Amis bei einer erneuten argentinischen Invasion der Inseln nicht große Hilfsbereitschaft für die Briten zeigen würden.
Wenn so etwas doppelt idiotisches geschehen würde, dann würde das UK kontinentaleuropäisch werden.


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Hummingbird
Beitrag 23. Feb 2010, 20:09 | Beitrag #19
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Ok, Danke für die Richtigstellung.

Dann habe ich das mal falsch gelesen.
 
Ta152
Beitrag 23. Feb 2010, 20:28 | Beitrag #20
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Ich wüste nicht wie die Argentiner halbwegs Realistisch die Insel besetzen sollten, die Ausgangslage ist ganz anders wie 1982.

Die Briten hatten 1982 keine 100 Soldaten auf der Insel, man sich demgegenüber den entsprechedne Absatz des Wikipedia Artikels zu den Falklandinseln anschaut:
ZITAT
Infolge des Falklandkrieges, an dessen Anfang die wenigen britischen Soldaten auf den Inseln den argentinischen Truppen chancenlos unterlegen waren, wurde die Präsenz der britischen Streitkräfte deutlich verstärkt. Im Jahr 2005 waren noch etwa 1.700 Soldaten aller drei Teilstreitkräfte auf den Inseln stationiert. Der zentrale Stützpunkt ist Mount Pleasant. Die British Army hat dort Infanterie-, Pionier- und Kommandoeinheiten stationiert. Neben der Überwachung der Inseln sind diese vorrangig für das Räumen von Minen und Munition aus Zeiten des Falklandkrieges zuständig, die noch heute Teile der Inseln zu Sperrgebieten machen.

Die Royal Air Force hat in Mount Pleasant ein Vickers VC10-Tankflugzeug, vier Typhoon FGR4-Kampfflugzeuge, ein Hercules-Transportflugzeug, sowie mehrere Transport- und SAR-Hubschrauber stationiert. Der Stützpunkt dient zudem der zivilen Versorgung der Inseln im Überseeverkehr.

Mount Pleasant wird auch von der Royal Navy genutzt, die dort eine Korvette der Castle-Klasse sowie einen Lenkwaffenzerstörer oder eine Fregatte stationiert hat. Darüber hinaus patrouillieren regelmäßig britische Atom-U-Boote im Südatlantik, deren Fahrten jedoch geheim gehalten werden. In Notfällen kann das Antarktispatrouillenschiff HMS Endurance hinzugezogen werden. In Mount Pleasant ist außerdem eine Abordnung der Royal Marines stationiert. Die britischen Streitkräfte können im Ernstfall von der Falkland Islands Defence Force unterstützt werden. Diese setzt sich aus Bewohnern der Inseln zusammen und ist im Stil einer militärischen Reserveeinheit organisiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Falklandinseln#Milit.C3.A4r


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Starscream
Beitrag 23. Feb 2010, 20:33 | Beitrag #21
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ZITAT(goschi @ 23. Feb 2010, 17:55) *
Militärisch gesehen ist Argentinien heute noch viel stärker unterlegen, gerade im Bereich der Luftwaffe fehlt jegliches moderne Gerät und die Stückzahlen sind eher lächerlich gering, die Marine ist auch nicht gerade auf einem modernen Stand, das ganze ergibt trotz der massiven Reduzierungen bei den britischen Streitkräften der letzten Jahre doch noch ein erhebliches Ungleichgewicht.

Aber: Wie gut könnten die britischen Streitkräfte ihre militärische Überlegenheit so weit im Südatlantik ausspielen?
Es wird gerne vergessen das der Einsatz der Royal Navy vor den Falklands 1982 auch eine bedeutende logistische Leistung war.
Gewiss, auch heute könnte sie noch Truppen auf den Falklands versorgen, aber es fehlen im Vergleich zu damals einige Vorteile.
So sind die Träger und ihre Harrier heute nicht viel moderner als die argentinischen Kampfflugzeuge, und man hätte auch keine Vulcan mehr zur Fernaufklärung.


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Starscream
Beitrag 23. Feb 2010, 20:36 | Beitrag #22
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@Parsifal
Argentinien hätte zumindest die moralische Unterstützung aller südamerikanischen Staaten, ausgenommen vielleicht Chile.
Interessant wäre die Rolle der USA, nicht nur im Bezug auf eine mögliche Bedeutung Monroe-Doktrin. Die USA sind sowohl mit Argentinien wie auch Großbritannien sehr gut befreundet.


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Nite
Beitrag 23. Feb 2010, 20:41 | Beitrag #23
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Da ich in diesem Topic keinen besonderen Bezug zu Schiffen und Marine mehr feststellen kann wurde das Topic ins PuG verschoben.


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Ta152
Beitrag 23. Feb 2010, 20:42 | Beitrag #24
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ZITAT(Starscream @ 23. Feb 2010, 20:33) *
< snip >
So sind die Träger und ihre Harrier heute nicht viel moderner als die argentinischen Kampfflugzeuge, und man hätte auch keine Vulcan mehr zur Fernaufklärung.


Welche Kampfflugzeuge hat den Argentinien seit 1982 eingeführt?


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goschi
Beitrag 23. Feb 2010, 21:18 | Beitrag #25
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ZITAT(Starscream @ 23. Feb 2010, 20:33) *
So sind die Träger und ihre Harrier heute nicht viel moderner als die argentinischen Kampfflugzeuge, und man hätte auch keine Vulcan mehr zur Fernaufklärung.

1. sind die Harrier seit damals grundlegend modernisiert worden, aktuell sind nur noch Harrier GR.9 (evtl. noch einige GR.7?) im Dienst auf den Flugzeugträgern, das ist dann doch ein deutlicher Qualitätssprung gegenüber den damaligen SeaHarrier FSR1 (das ist simplifiziert etwa das selbe wie von der Hornet zur Super Hornet)

2. stehen moderne Langstreckentransportflugzeuge (C-17A) zur Verfügung, was ein damaliges Problem reduziert

3. sind die amphibischen Kräfte seitdem massiv ausgebaut und modernisiert worden, HMS Ocean, Bay-klasse, Albion-Klasse, usw als beispiele

4. die Marine hat akurate Mittel für präzise Schläge und Unterstützung der Landungtruppen angeschafft (zB marschflugkörper owohl U-Boot als auch Überwassergestützt.

5. usw. usf.

während die britischen Streitkräfte seitdem kontunierlich modernisiert haben und die damaligen Mankos erkannt und auch zumindest mehrheitlich (AEW als Extrembeispiel) behoben haben, sind die argentinischen Streitkräfte mehrheitlich nicht relevant viel weiter gekommen, gerade die luftwaffe blieb stehen und wurde nur kleiner, nicht mehr grösser (und die Marine dürfte die selbe Taktik wie damals bevorzugen, ab in die Häfen und brav still halten)


natürlich bleibt da problem der Reichweite bestehen, im Gegensatz zu damals gibt es aber auch akurate Frühwarnmittel und die Inseln sind nicht mehr wehrlos, allein die 4 Eurofighter dürften für die argentinische Luftwaffe ein ganz erhebliches Problem darstellen.


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
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spooky
Beitrag 23. Feb 2010, 21:25 | Beitrag #26
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naja die gr.9 haben sind im vergleich zu den letzten sea harriers, die man ja ausser dienst gestellt hat kaum luftkampftauglich. an der stelle ist also schon eine lücke entstanden.
aber wenn man sich alleine mal die infrastruktur des mount pleasant airports anschaut, kann man wohl davon ausgehen, das man auf den falklands ohne probleme und in kürzester zeit 20 oder mehr fighter stationieren könnte wenn es die situation erfordert. von daher spielen die harrier ehr eine untergeordnete rolle.
 
goschi
Beitrag 23. Feb 2010, 21:33 | Beitrag #27
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nicht zu vergessen die Aster 15/30 Bestückung der Type 45, allein die dürfte die argentinische Luftwaffe erheblich (bis komplett) reduzieren.

aber stimmt, die fehlenden Luftkampffähigkeiten der GR.7 habe ich etwas verdrängt.


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Praetorian
Beitrag 23. Feb 2010, 21:38 | Beitrag #28
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Es ist nur noch kein Type 45 einsatzklar, das ist bei Daring von "Februar 2010" auf "2010" gerutscht, und Dauntless hat noch ne ganze Ecke Arbeit vor sich.


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lastdingo
Beitrag 23. Feb 2010, 21:44 | Beitrag #29
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ZITAT(spooky @ 23. Feb 2010, 21:25) *
naja die gr.9 haben sind im vergleich zu den letzten sea harriers, die man ja ausser dienst gestellt hat kaum luftkampftauglich. an der stelle ist also schon eine lücke entstanden.
aber wenn man sich alleine mal die infrastruktur des mount pleasant airports anschaut, kann man wohl davon ausgehen, das man auf den falklands ohne probleme und in kürzester zeit 20 oder mehr fighter stationieren könnte wenn es die situation erfordert. von daher spielen die harrier ehr eine untergeordnete rolle.


Da gibt es ein Luftbetankungsproblem. So ein Eurofighter oder Tornado fliegt da nicht so einfach hin.


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spooky
Beitrag 23. Feb 2010, 21:53 | Beitrag #30
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ich bin hier nicht der luftfahrtexperte aber 6000-7000 km sollten mit luftbetankung doch kein problem sein oder? macht dann ein zwischenstop auf ascension.

nachtrag zu den typ 45: was die sache der einsatzfähigkeit der daring interessant macht ist, das die letzten zwei aster testschüsse fehlgeschlagen sind. sowas will man in einem einsatzgebiet wohl ehr nicht haben.

Der Beitrag wurde von spooky bearbeitet: 23. Feb 2010, 21:55
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 30. May 2020 - 05:48