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> Israelischer Eitan APC, ausgelagert aus den News
Almeran
Beitrag 1. Aug 2016, 12:08 | Beitrag #1
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Die IDF hat ihren neuen Transportpanzer der Öffentlichkeit vorgestellt - der Eitan.

Artikel in der Jerusalem Post mit Video.





€dit: Danke an methos für die Bilder.

Der Beitrag wurde von Almeran bearbeitet: 2. Aug 2016, 09:08


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methos
Beitrag 1. Aug 2016, 13:30 | Beitrag #2
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Bilder gibt es hier.
 
Warhammer
Beitrag 1. Aug 2016, 13:35 | Beitrag #3
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Wären sie etwas früher dran gewesen, hätten sie in Australien mit einer Mischung aus Eitan und Namer für Land 400 Phase 2 und 3 antreten können.


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Praetorian
Beitrag 1. Aug 2016, 13:47 | Beitrag #4
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Gewöhnungsbedürftig - und teilweise interessante Spaltmaße hmpf.gif


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methos
Beitrag 1. Aug 2016, 15:10 | Beitrag #5
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ZITAT(Warhammer @ 1. Aug 2016, 14:35) *
Wären sie etwas früher dran gewesen, hätten sie in Australien mit einer Mischung aus Eitan und Namer für Land 400 Phase 2 und 3 antreten können.


Hätte man dann genauso abgewiesen wie den Sentinel II. Australien will etwas, was sich im Einsatz bewährt hat und schon ausgiebig getestet wurde; also keinen Risikokandidaten.
 
Warhammer
Beitrag 1. Aug 2016, 15:58 | Beitrag #6
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Das ist das Phase 3 Angebot von Rheinmetall auch nicht. Das Phasw 3 Angebot der Israelis dann schon.


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Almeran
Beitrag 1. Aug 2016, 16:08 | Beitrag #7
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ZITAT(Praetorian @ 1. Aug 2016, 14:47) *
Gewöhnungsbedürftig - und teilweise interessante Spaltmaße hmpf.gif

Nun ja, es ist der allererste Prototyp.


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Parsifal
Beitrag 1. Aug 2016, 17:42 | Beitrag #8
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Prototyp hin oder her. Doppelter Kugelfang mit LED-Beleuchtung wird als charakteristisches Designelement der Front sicher erstmal bleiben. Ich gehe mal davon aus, dass diese Scheinwerferfront und einige Details mehr, Praetorian mit "gewöhnungsbedürftig" meinte. Die Spaltmaße könnte man hinbekommen, wenn geringe Spaltmaße überhaupt bei diesem Panzer so nötig wären, was ich hier erstmal bezweifle. Ein Lizenzbau des Patria AMV wäre wohl seriöser gewesen, aber was eigenständig israelisches hat natürlich auch immer seinen Reiz.


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Warhammer
Beitrag 1. Aug 2016, 17:44 | Beitrag #9
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Na ja, große Spaltmaße an der Front können auch gut und gerne ballustische Schwachstellen sein.


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xena
Beitrag 1. Aug 2016, 18:19 | Beitrag #10
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Donnerwetter, die Israelis gehen jetzt auch mit 8x8 mit, so wie alle anderen großen Armeen im Westen und Russland. Bisher sind sie ja immer Sonderwege gegangen mit ausschließlich möglichst schwerem Gerät. Es hat lange gedauert, bis auch Israel 8x8 einführen tut.

Über Spaltmaße würde ich mir keinen Kopf machen. Die Israelis wissen was sie tun und außerdem ist es ein Prototyp. Außerdem haben andere Fahrzeuge auch solche Spalten, teilweise noch üblere und über die regt sich auch keiner auf. Die Front ist aber durchaus gewöhnungsbedürftig...

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 1. Aug 2016, 18:21


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Eine komplette Waffenübersicht (naja, fast komplett... ...naja auch nicht fast komplett, aber sehr vieles...):

waffen-der-welt.alices-world.de

 
Kameratt
Beitrag 1. Aug 2016, 22:26 | Beitrag #11
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Wahrscheinlich ein Eingeständnis, dass man nicht jeden M113 mit einem Namer ersetzen kann.
 
SEB1
Beitrag 2. Aug 2016, 04:31 | Beitrag #12
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Interessantes Fahrzeug, aber hatte Israel nicht mal andere Radpanzer getestet.
Finde gerade es nicht, meine es hätte sich um den Stryker gehandelt!
Vielleicht wurden noch andere getestet, bis man sich zu einer eigenen Lösung entschieden hat.


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„Hurra!"
 
kato
Beitrag 2. Aug 2016, 06:36 | Beitrag #13
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Es gab von der lokalen Industrie (IMI etc) immer mal wieder Vorschläge, auch teilweise eingeführt, wobei die aber immer eher MRAP-Formate hatten.

Die Ankündigung dass ein 8x8 APC als Nachfolger der M113 in Entwicklung sei kam im Oktober 2015. Der Name "Eitan" wurde auch da schon genannt.

Das mit dem Stryker ist schon ein bischen her. 2004/2005 hatte sich die IDF mal von GDLS drei Stryker-Prototypen für Tests beschafft, diese wurden in Israel dann mit anderer Panzerung und Bewaffnung ausgestattet. Zuvor gab es auf Initiative eines Generals Vorschläge mehrere hundert Stryker für die IDF zu beschaffen, das Testprogramm war alles was davon übrig blieb.
 
Almeran
Beitrag 2. Aug 2016, 08:18 | Beitrag #14
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Wie auch in den Artikeln erwähnt geht es natürlich auch darum, Truppen mit Gerät schnell vom Norden in den Süden Israels verlegen. Das sind die beiden Fronten, die jederzeit heiß werden können - eventuell sogar gleichzeitig. Das sind um die 250 Kilometer, die hat man mit einem Radpanzer dann doch deutlich schneller geschafft als auf Kette bzw Tieflader + Bus.


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Tankcommander
Beitrag 2. Aug 2016, 09:02 | Beitrag #15
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ZITAT(Almeran @ 2. Aug 2016, 09:18) *
Wie auch in den Artikeln erwähnt geht es natürlich auch darum, Truppen mit Gerät schnell vom Norden in den Süden Israels verlegen. Das sind die beiden Fronten, die jederzeit heiß werden können - eventuell sogar gleichzeitig. Das sind um die 250 Kilometer, die hat man mit einem Radpanzer dann doch deutlich schneller geschafft als auf Kette bzw Tieflader + Bus.


Hmmm, ich meine irgendwo mal gelesen zu haben dass die schnellerer Verlegbarkeit von Radpanzern relativ sei. Die werden auch auf Tieflader und Zug gesetzt (um Sprit für den Einsatz zu sparen).

Außerdem muß er ja schwereren/langsameren Einheiten folgen, da macht das schneller sein auch wenig aus, auch ist ein Radpanzer wegen Waffe/Panzerung wohl auch langsamer als ein LKW.

Es gab ja mal für die BW z.B. dieses Experimentalfahrzeug EXF 8x8 (ein Leopard 2A4 auf Rädern) da soll sich herausgestellt haben dass sich die ganzen Vorteile von Radpanzern (schnell verlegbar usw) durch das hohe Gewicht von Panzerung und Bewaffnung nicht mehr vorhanden waren.

Beim Transport-/Schützenpanzer ist die Frage nach Rad/Ketten mMn zweitrangig, da nimmt man einfach was Industrie und Weltmarkt bieten.
Lediglich beim Spähpanzer würde ich Räder bevorzugen, wegen der Geräuschtarnung.
 
Almeran
Beitrag 2. Aug 2016, 09:12 | Beitrag #16
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Das israelische Verteidigunsministerium sieht das anders:

ZITAT
It can reach speeds of up to 90 kilometers per hour and ferry infantry soldiers from one battle sector to another while traveling along roads without the need for military trailer services.


Schneller als 90km/h ist kein Tieflader mit Panzer drauf. Schweren Einheiten muss er auch nicht unbedingt folgen, Panzer stehen immer am Gaza-Streifen und an der Grenze zum Libanon. Was man nicht unbedingt hat, sind genug Infanteristen in geschützten Fahrzeugen für eine Bodenoperation.


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Tankcommander
Beitrag 2. Aug 2016, 09:24 | Beitrag #17
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ZITAT(Almeran @ 2. Aug 2016, 10:12) *
Das israelische Verteidigunsministerium sieht das anders:

ZITAT
It can reach speeds of up to 90 kilometers per hour and ferry infantry soldiers from one battle sector to another while traveling along roads without the need for military trailer services.


Schneller als 90km/h ist kein Tieflader mit Panzer drauf. Schweren Einheiten muss er auch nicht unbedingt folgen, Panzer stehen immer am Gaza-Streifen und an der Grenze zum Libanon. Was man nicht unbedingt hat, sind genug Infanteristen in geschützten Fahrzeugen für eine Bodenoperation.


Ja, kann er die 90Km/h auch voll nutzen? der Fennek z.B. kann, sofern ich mich jetzt nicht vertue, auch 110Km/h fahren er darf beim Verlegungsmarsch auf der Straße aber nur max. 80 fahren.
Wobei das in Israel auch anders sein kann als in der BW.

Und wenn er jetzt noch zusätzlich Schutz und Bewaffnung (MK und LFK) bekommt, kommt er dann immer noch auf 90 Km/h?
 
Glorfindel
Beitrag 2. Aug 2016, 09:36 | Beitrag #18
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ZITAT
Das israelische Verteidigunsministerium sieht das anders:


Nicht nur das israelische Verteidigungsministerium sieht dies anders:

- Es ist eine anerkannte Tatsache, das Radpanzer sich einfacher und schneller auf der Strasse verschieben lassen als entsprechende Fahrzeuge mit Raupen und eine höhere maximal Geschwindigkeit haben. Das ist mit ein Grund weshalb z.B. bei der KFOR praktisch nur Radfahrzeuge eingesetzt werden und die Fahrzeuge mit Raupen lediglich eingelagert sind für den Bedarf. Es ist auch der Grund dafür, dass Panzerjäger oft auf Radfahrzeugen basieren (Panzerjäger werden oft so eingesetzt, dass sie alarmiert werden, in Feuerstellungen fahren, kurz den Panzerabwehrkampf führen und sich dann wieder rasche absetzen).
- Radpanzer sind in der Anschaffung sowie im Unterhalt günstiger
- Wenn darum geht, rasch ein Schwergewicht mit Truppen zu bilden bzw. Reserven heranzuführen, dann spielt dies durchaus eine Rolle. Die Verlegung eines mit Schützenpanzern auf Raupen ausgerüsteten Bataillons ist doch erheblich aufwendiger wie jene eines Bataillon mit Radschützenpanzern. Radschützenpanzer fahren in der Praxis im Übrigen durchaus nicht langsamer als Lastwagen. Das kann ich alles auch aus praktischer Erfahrung bestätigen.


--------------------
"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kunstvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
Tankcommander
Beitrag 2. Aug 2016, 09:53 | Beitrag #19
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ZITAT(Glorfindel @ 2. Aug 2016, 10:36) *
Das ist mit ein Grund weshalb z.B. bei der KFOR praktisch nur Radfahrzeuge eingesetzt werden und die Fahrzeuge mit Raupen lediglich eingelagert sind für den Bedarf. Es ist auch der Grund dafür, dass Panzerjäger oft auf Radfahrzeugen basieren (Panzerjäger werden oft so eingesetzt, dass sie alarmiert werden, in Feuerstellungen fahren, kurz den Panzerabwehrkampf führen und sich dann wieder rasche absetzen).

Die Verlegung eines mit Schützenpanzern auf Raupen ausgerüsteten Bataillons ist doch erheblich aufwendiger wie jene eines Bataillon mit Radschützenpanzern. Radschützenpanzer fahren in der Praxis im Übrigen durchaus nicht langsamer als Lastwagen. Das kann ich alles auch aus praktischer Erfahrung bestätigen.


Also bei der KFOR werden hauptsächlich Transportpanzer eingesetzt, weil man KPz und SPz wegen "kriegerischen Auftretens" nicht so gerne sehen will, also aus politischen Gründen (sie nicht so nach Krieg aus).

Das mit den Jagdpanzern bezieht sich wohl auf die Schweizer Armee, weil die noch Panzerjäger haben und der Mowag Piranha auch ein heimisches Fahrzeug ist.
Hätte die BW noch die Panzerjäger behalten (oder weiterhin bei den Panzergrenadieren integriert) hätte man als Nachfolger für den Jaguar auch wieder ein Kettenfahrzeug gewählt (der Jaguar 2 war nur dazu da, weil Deutschland von den USA TOW kaufen musste, und diese mit dem Jaguar 2 nutzen konnte, ansonsten war der Jaguar 1 eigentlich sinnvoller)

Ja Radschützenpanzer gibt es (Frankreich und Tschechien) allerdings sollen die Vorteile auch nicht ganz zur Geltung kommen, weil die ja auch mit KPz zusammen Auftreten sollen.
 
Almeran
Beitrag 2. Aug 2016, 10:09 | Beitrag #20
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ZITAT(Tankcommander @ 2. Aug 2016, 10:24) *
ZITAT(Almeran @ 2. Aug 2016, 10:12) *
Das israelische Verteidigunsministerium sieht das anders:

ZITAT
It can reach speeds of up to 90 kilometers per hour and ferry infantry soldiers from one battle sector to another while traveling along roads without the need for military trailer services.


Schneller als 90km/h ist kein Tieflader mit Panzer drauf. Schweren Einheiten muss er auch nicht unbedingt folgen, Panzer stehen immer am Gaza-Streifen und an der Grenze zum Libanon. Was man nicht unbedingt hat, sind genug Infanteristen in geschützten Fahrzeugen für eine Bodenoperation.


Ja, kann er die 90Km/h auch voll nutzen? der Fennek z.B. kann, sofern ich mich jetzt nicht vertue, auch 110Km/h fahren er darf beim Verlegungsmarsch auf der Straße aber nur max. 80 fahren.
Wobei das in Israel auch anders sein kann als in der BW.

Und wenn er jetzt noch zusätzlich Schutz und Bewaffnung (MK und LFK) bekommt, kommt er dann immer noch auf 90 Km/h?

Meinst du der Tieflader wird schneller, wenn man einen schwereren Panzer drauf stellt? Ich bin in Israel öfter hinter diesen Dinger hergefahren, da kannst du über 60km/h froh sein. Zumal die Israelis auch keine unendliche Anzahl von Tiefladern vorhalten. Auf jeden LKW, auf dem kein Eitan steht, kann ein Namer oder Merkava stehen.


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Glorfindel
Beitrag 2. Aug 2016, 10:14 | Beitrag #21
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ZITAT(Tankcommander @ 2. Aug 2016, 09:53) *
Also bei der KFOR werden hauptsächlich Transportpanzer eingesetzt, weil man KPz und SPz wegen "kriegerischen Auftretens" nicht so gerne sehen will, also aus politischen Gründen (sie nicht so nach Krieg aus).

Das ist eine Legende. Das kriegerische Auftreten ist der KFOR völlig egal. Grund für die Radfahrzeug ist, dass diese einfach zu fahren sind, weniger wartungsintensiv und günstiger im Unterhalt sind, weniger Schäden anrichten und weil die meisten Strassen im Kosovo nicht geeignet sind für schwere Schützenpanzer und Kampfpanzer.
ZITAT
Das mit den Jagdpanzern bezieht sich wohl auf die Schweizer Armee, weil die noch Panzerjäger haben und der Mowag Piranha auch ein heimisches Fahrzeug ist.
Hätte die BW noch die Panzerjäger behalten (oder weiterhin bei den Panzergrenadieren integriert) hätte man als Nachfolger für den Jaguar auch wieder ein Kettenfahrzeug gewählt (der Jaguar 2 war nur dazu da, weil Deutschland von den USA TOW kaufen musste, und diese mit dem Jaguar 2 nutzen konnte, ansonsten war der Jaguar 1 eigentlich sinnvoller)

Es bezieht sich nicht nur auf die Schweizer Armee, sondern auch auf andere. Was die Schweizer Armee betrifft, so war der Grund für einen Panzerjäger mit auf Basis eines Radfahrzeuges zu beschaffen, rein taktischer Natur und hatte nicht mit der MOWAG zu tun. Getestet wurde damals auch der VAB mit HOT.
ZITAT
Ja Radschützenpanzer gibt es (Frankreich und Tschechien) allerdings sollen die Vorteile auch nicht ganz zur Geltung kommen, weil die ja auch mit KPz zusammen Auftreten sollen.

Auch andere haben Radschützenpanzer, wobei für den Einsatz es nicht so eine grosse Rolle, spielt, ob man nun ein Bord-MG oder eine Mk hat. Grundsätzlich sind es Transportfahrzeuge für die Infanterie (mehr Bewaffnung ist allerdings immer zu befürworten wink.gif). Die Vorteile der Radfahrzeuge (u.a. günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt, schneller, einfacher zu verlegen) kommen durchaus zur Geltung, auch wenn die betreffenden Armeen daneben auch noch Fahrzeuge auf Kette verwenden.


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Tankcommander
Beitrag 2. Aug 2016, 10:25 | Beitrag #22
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ZITAT(Almeran @ 2. Aug 2016, 11:09) *
Meinst du der Tieflader wird schneller, wenn man einen schwereren Panzer drauf stellt? Ich bin in Israel öfter hinter diesen Dinger hergefahren, da kannst du über 60km/h froh sein. Zumal die Israelis auch keine unendliche Anzahl von Tiefladern vorhalten. Auf jeden LKW, auf dem kein Eitan steht, kann ein Namer oder Merkava stehen.



Nein, aber ich habe auch schonmal Radpanzer auf Tieflader gesehen, ich schätze mal damit der Panzer sein Treibstoff für den Einsatz spart und nicht nach der Verlegung erstmal betankt werden muss.

Ich gehe auchmal davon aus dass das in anderen Armeen für Langstrekenverlegungen auch so gehandhabt wird.
 
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Beitrag 2. Aug 2016, 10:35 | Beitrag #23
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ZITAT(Glorfindel @ 2. Aug 2016, 11:14) *
Das ist eine Legende. Das kriegerische Auftreten ist der KFOR völlig egal. Grund für die Radfahrzeug ist, dass diese einfach zu fahren sind, weniger wartungsintensiv und günstiger im Unterhalt sind, weniger Schäden anrichten und weil die meisten Strassen im Kosovo nicht geeignet sind für schwere Schützenpanzer und Kampfpanzer.

Es bezieht sich nicht nur auf die Schweizer Armee, sondern auch auf andere. Was die Schweizer Armee betrifft, so war der Grund für einen Panzerjäger mit auf Basis eines Radfahrzeuges zu beschaffen, rein taktischer Natur und hatte nicht mit der MOWAG zu tun. Getestet wurde damals auch der VAB mit HOT.


Das habe ich immer umgekehrt gehört, diese Radvorteile wären der Öffentlichkeit besser zu verkaufen.

Bei Jagdpanzern wenn sie ähnlich wie Spähpanzer eingesetzt werden, also leise anpirschen usw. zudem sie als Träger für LFK auch ausreichender verfügbar sind.

Allerdings plante man da bei der BW ein Konzept wo der LFK-Werfer hochgefahren werden kann, um z.B. über Baumhöhe zu schießen und somit die den Reichweitenvorteil gegenüber BK auszunutzen.
Sonst wären JPz gegenüber KPz und schweren Spähpanzer (AMX 10 RC und B1 Centauro) nicht mehr sinnvoll, und dann wäre Rad/Kette auch wieder zweitrangig.
 
Glorfindel
Beitrag 2. Aug 2016, 10:44 | Beitrag #24
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ZITAT(Tankcommander @ 2. Aug 2016, 10:25) *
ZITAT(Almeran @ 2. Aug 2016, 11:09) *
Meinst du der Tieflader wird schneller, wenn man einen schwereren Panzer drauf stellt? Ich bin in Israel öfter hinter diesen Dinger hergefahren, da kannst du über 60km/h froh sein. Zumal die Israelis auch keine unendliche Anzahl von Tiefladern vorhalten. Auf jeden LKW, auf dem kein Eitan steht, kann ein Namer oder Merkava stehen.



Nein, aber ich habe auch schonmal Radpanzer auf Tieflader gesehen, ich schätze mal damit der Panzer sein Treibstoff für den Einsatz spart und nicht nach der Verlegung erstmal betankt werden muss.

Ich gehe auchmal davon aus dass das in anderen Armeen für Langstrekenverlegungen auch so gehandhabt wird.

Eher wenn sie kaputt sind. In der Schweizer Armee werden in aller Regel nur Panzer (bzw. Panzergrenadier)-, Panzerhaubitzen- und Panzersappeureinheiten mit der Bahn transportiert und auch dann nur, wenn der Verschiebeweg mindestens 50 Kilometer beträgt. Tieflader werden zum Transport von ganzen Einheiten nicht eingesetzt. Radfahrzeuge werden nur in Ausnahmefällen bahntransportiert. Der Verschiebeweg muss bedeutend weiter sein. Grund für den Bahntransport ist im Übrigen nicht der Treibstoffverbrauch und auch nicht die direkten Kosten, sondern meistens, dass eine Verschiebung auf der Strasse mit Problemen verbunden ist (Behinderung des zivilen Verkehrs, mögliche Engpässe, Lärm, Schäden an anderen Fahrzeugen, Beschädigungen an der Infrastruktur).


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Warhammer
Beitrag 2. Aug 2016, 10:47 | Beitrag #25
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@Tankcommander
Ich glaube du verwechselst tatsächlich strategische Verlegung über die Langstrecke z.B. von Deutschland auf den Balkan (dafür setzt man auch Radpanzer auf Tieflader/die Schiene/das Schiff) mit längeren taktischen Märschen auf mittlere Entfernung, wie wir sie hier am Beispiel Israel sehen.

Auch die Italiener haben ihre Centauroeinheiten ursprünglich als schnell selbstverlegende Feuerwehr entlang der Küsten vorgesehen.
Ein neueres Beispiel ist der taktische Marsch eines Stryker Brigade Combat Teams im Rahmen von Dragoon Ride 2016 von ihrer Kaserne in Deutschland ins Baltikum.

Eine Einheit auf Radpanzern hat auch den Vorteil, dass sie sich unmittelbar aus dem Marsch heraus entfalten kann. Nimmt etwas das Risiko vollkommen auf dem Marsch überrascht zu werden, weil die Front doch schneller näher gekommen ist, als man dachte.

Das Beispiel mit dem Leo IIA4 auf Rädern ist übrigens am Thema vorbei. Es ist für ein Radchassis ein gehöriger Unterschied ob es MLC40 oder MLC60 stemmen muss. Und auch MLC40 ist erst in letzter Zeit ordentlich möglich.

@Almeran
Ich sehe da schon ein Problem, wenn meine SPz Radpanzer sind. Ich mische KPz und SPz ja schon auf sehr kleiner Ebene. Da möchte ich auch die gleiche taktische Mobilität im schwierigen Gelände haben. Zudem kann ich auf Kette ein besseres Schutzniveau realisieren.


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General Gauder
Beitrag 2. Aug 2016, 10:57 | Beitrag #26
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ImÜbrigen war der Radpanzer 90 der hier angespochen wurde kein Leopard2A4 auf Rädern, viel eher ein Leopard 1A3 auf Rädern

https://de.wikipedia.org/wiki/Radpanzer_90

Die Geländegängigkeit war im übrigen durchweg zufriedenstellend.


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Beitrag 2. Aug 2016, 11:06 | Beitrag #27
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ZITAT(Tankcommander @ 2. Aug 2016, 10:02) *
Es gab ja mal für die BW z.B. dieses Experimentalfahrzeug EXF 8x8 (ein Leopard 2A4 auf Rädern) da soll sich herausgestellt haben dass sich die ganzen Vorteile von Radpanzern (schnell verlegbar usw) durch das hohe Gewicht von Panzerung und Bewaffnung nicht mehr vorhanden waren.

Der EXF 8x8, ehemals "Demonstrationsfahrzeug Rad" und später "Radpanzer 90" war ein 8x8 mit dem Turm eines Leopard 1A3, nicht eines 2A4 (Gewicht!). Das Antriebssystem kam größtenteils vom Luchs. Die Einstellung hatte aber nicht viel mit "mangelnden Vorteilen" zu tun. Im Gegenteil, es stellte sich heraus, dass Radfahrzeuge durchaus sinnvolle, weil kostengünstige und leistungsstarke, Alternativen zu Kettenfahrzeugen sein konnten. Allerdings handelte es sich beim Radpanzer 90 um eine Machbarkeitsstudie. Das Demonstrationsfahrzeug hatte nicht einmal einen drehbaren Turm. Das Aus kam vielmehr wegen der veränderten Sicherheitslage. Sprich, man bedurfte keines solchen Fahrzeuges mehr nach 1990. Die Erkenntnisse der Studie flossen dann allerdings in das Projekt mit ein, dass nun der Boxer geworden ist. Ein Demonstrator steht noch in Koblenz.

Radfahrzeuge sind auf dem guten Autobahnnetz Israels deutlich besser zu verlegen als Kettenfahrzeuge. Und Fahrzeugfamilien auf 8x8-Basis sind gerade in. wink.gif


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Quidquid latine dictum, altum videtur. -- Nενικήκαμεν! -- #flapjackmafia
 
Glorfindel
Beitrag 2. Aug 2016, 11:09 | Beitrag #28
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Auch die AMX-10RC-Regimenter waren ursprünglich (mit Ausnahmen) als schnelle Reserve gedacht und deshalb auch Stufe Korps angesiedelt. Ich zähle hier AMX-10RC und Centauro auch zu den Panzerjägern, auch wenn es sich um leichte Panzer mit Mehrfachverwendung handelt.


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Schwabo Elite
Beitrag 2. Aug 2016, 11:15 | Beitrag #29
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ZITAT(Tankcommander @ 2. Aug 2016, 10:53) *
Also bei der KFOR werden hauptsächlich Transportpanzer eingesetzt, weil man KPz und SPz wegen "kriegerischen Auftretens" nicht so gerne sehen will, also aus politischen Gründen (sie nicht so nach Krieg aus).

Das mit den Jagdpanzern bezieht sich wohl auf die Schweizer Armee, weil die noch Panzerjäger haben und der Mowag Piranha auch ein heimisches Fahrzeug ist.
Hätte die BW noch die Panzerjäger behalten (oder weiterhin bei den Panzergrenadieren integriert) hätte man als Nachfolger für den Jaguar auch wieder ein Kettenfahrzeug gewählt (der Jaguar 2 war nur dazu da, weil Deutschland von den USA TOW kaufen musste, und diese mit dem Jaguar 2 nutzen konnte, ansonsten war der Jaguar 1 eigentlich sinnvoller)

Ja Radschützenpanzer gibt es (Frankreich und Tschechien) allerdings sollen die Vorteile auch nicht ganz zur Geltung kommen, weil die ja auch mit KPz zusammen Auftreten sollen.


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Du solltest mal anfangen Dein "Wissen" mehr als "Meinung" zu präsentieren und weniger als "das ist so", denn eine Menge von dem, was Du da schreibst ist ziemliche Spekulation oder auch einfach falsch; s. Deine Vermutungen zum Radpanzer 90. Wie die Bundeswehr ggf. den Jaguar 2 ersetzt hätte, steht in den Sternen und ist eine "was wäre wenn"-Frage. Es wäre ebenso möglich gewesen, dass man eine Waffenstation mit TOW auf alte Füchse geflanscht hätte, wie das was Du behauptest: Sprich, alles Phantasie. Die TOW im Jaguar hatte viele Gründe, dass "Deutschland von den USA TOW kaufen musste" ist auf jeden Fall auch wieder so eine Phantasie. Man kann am Jaguar 2 viel aussetzen (mangelnder ABS-Schutz), aber er war voll nachtkampftauglich und die TOW auch abgesessen verwendbar. Für Panzerjäger war das Fahrzeug auf jeden Fall ausreichend.

Die Fanzosen und Tschechen setzen zumindest recht erfolgreich auf ihre Radlösungen, ebenso die USA. Panzerjäger müssen eben nicht zwingend mit KPz zusammen auftreten. Eigentlich sind Panzerjäger beim Einsatz von KPz ja auch eher deklassiert. Sie sichern vordringlich Gebiete, in die keine KPz disloziert wurden.


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Beitrag 2. Aug 2016, 11:20 | Beitrag #30
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ZITAT(Glorfindel @ 2. Aug 2016, 11:44) *
Grund für den Bahntransport ist im Übrigen nicht der Treibstoffverbrauch und auch nicht die direkten Kosten, sondern meistens, dass eine Verschiebung auf der Strasse mit Problemen verbunden ist (Behinderung des zivilen Verkehrs, mögliche Engpässe, Lärm, Schäden an anderen Fahrzeugen, Beschädigungen an der Infrastruktur).
Das sind hier auch Gründe. Das Autobahnnetz ist schon überlastet genug. Da muss man nicht noch große und langsame Kolonnen drüberjagen. Gleiches gilt für Bundesstraßen. Allerdings sind unsere Distanzen dann doch oft länger als bei Euch. Wenn man eine Kompanie KPz oder SPz über mehrere hundert Kilometer verlegen wollte, würde sich die Instandsetzung bedanken. Oder die Besatzungen, die danach erstmal zu Beginn der Übung schrauben dürften. Da ist es im Endeffekt doch billiger per Bahn zu verlasten. Die Wartung übernehmen dann andere und man muss den Übungsplatz nicht länger buchen oder die Übung kürzen.


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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 22. May 2019 - 05:45