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> Mehr Feuerkraft für die Jägertruppe
General Gauder
Beitrag 3. Feb 2018, 19:56 | Beitrag #31
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ZITAT(maschinenmensch @ 3. Feb 2018, 19:52) *
Das kann man nicht bestreiten, nur bei einem Fahrzeug der 7to Klasse? Kann man da eine 30mm MK so einfach integrieren oder wird es da knapp mit dem Platz?

Zumindest beim Scimitar hat es eigentlich ganz gut geklappt


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Praetorian
Beitrag 3. Feb 2018, 20:32 | Beitrag #32
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Ich gebe zu, das wäre sportlich.
Es gibt zwar - sollte man an der Forderung festhalten - z.B. von ATK auch tempierbare 25x137 (Danke, SLAP), aber realistisch ist das als Sonderkaliber und mit fragwürdiger Wirksamkeit eher nicht.


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kato
Beitrag 4. Feb 2018, 12:15 | Beitrag #33
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Solange wir von Infanterieunterstützung reden bietet 25x137 bis aufs Flachfeuer kaum nennenswerte Vorteile gegenüber 40x53.
 
plumbum
Beitrag 4. Feb 2018, 12:41 | Beitrag #34
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Wenn vom neuen Wiesel gesprochen wird, ist damit der Wiesel 2 gemeint oder kommt ein Wiesel 3 raus ?


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Viele Grüße

Plumbum
 
methos
Beitrag 4. Feb 2018, 12:50 | Beitrag #35
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Die KWS ist für den Wiesel 1 geplant.
 
Merowinger
Beitrag 4. Feb 2018, 13:31 | Beitrag #36
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Einen neuen Gepard wird es absehbar nicht geben, daher muss man über 30mm vs. 35mm nachdenken im Sinne einer Doppelrolle (die erwähnte Tempierbarkeit) und mit Blick auf die Drohnenabwehr insbesondere. Und dann rückte der Lance Turm in den Vordergrund, richtig? Oerlikon als Feuerunterstützung für Jäger ist kein guter match da zu spezialisiert.

20mm Wiesel und 35mm Boxer macht für mich in Summe mehr Sinn, auf Kosten der Gemeinsamkeiten mit dem Puma. Sensoren wirds auch brauchen, ggf. genügt EO, plus ein Radar auf abgesetzem Fahrzeug - wieder Wiesel?

Zum Ursprungsthema: 70mm sind aufgrund der Rückstossfreiheit für Hubschrauber wichtig, aber dies ist auf einem grossen schweren Boxer irrelevant, auch ist der Raum für eine ausgewachsene MK verfügbar.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 4. Feb 2018, 13:37
 
Praetorian
Beitrag 4. Feb 2018, 15:08 | Beitrag #37
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ZITAT(Merowinger @ 4. Feb 2018, 13:31) *
Einen neuen Gepard wird es absehbar nicht geben, daher muss man über 30mm vs. 35mm nachdenken im Sinne einer Doppelrolle (die erwähnte Tempierbarkeit) und mit Blick auf die Drohnenabwehr insbesondere. Und dann rückte der Lance Turm in den Vordergrund, richtig? Oerlikon als Feuerunterstützung für Jäger ist kein guter match da zu spezialisiert.

20mm Wiesel und 35mm Boxer macht für mich in Summe mehr Sinn, auf Kosten der Gemeinsamkeiten mit dem Puma. Sensoren wirds auch brauchen, ggf. genügt EO, plus ein Radar auf abgesetzem Fahrzeug - wieder Wiesel?

Hier geht es NICHT um einen FlakPz. Um das gleich von Anfang an abzuwürgen.


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Nite
Beitrag 4. Feb 2018, 16:35 | Beitrag #38
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ZITAT(maschinenmensch @ 3. Feb 2018, 19:52) *
Das kann man nicht bestreiten, nur bei einem Fahrzeug der 7to Klasse? Kann man da eine 30mm MK so einfach integrieren oder wird es da knapp mit dem Platz?

Wenn man das 2,7t Gewichtslimit aufhebt kann das Fahrzeug auch größer werden.
Die 2,7t-Forderung und die Größe des Wiesel haben sich aus der Forderung zwei Wiesel mit voller Gefechtsbeladung in einer CH53 zu transportieren abgeleitet.


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Praetorian
Beitrag 4. Feb 2018, 17:06 | Beitrag #39
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ZITAT(Nite @ 4. Feb 2018, 16:35) *
ZITAT(maschinenmensch @ 3. Feb 2018, 19:52) *
Das kann man nicht bestreiten, nur bei einem Fahrzeug der 7to Klasse? Kann man da eine 30mm MK so einfach integrieren oder wird es da knapp mit dem Platz?

Wenn man das 2,7t Gewichtslimit aufhebt kann das Fahrzeug auch größer werden.
Die 2,7t-Forderung und die Größe des Wiesel haben sich aus der Forderung zwei Wiesel mit voller Gefechtsbeladung in einer CH53 zu transportieren abgeleitet.

Es gab im Planungsamt eine Arbeitsgruppe Luftlandeplattform, die Mitte 2015 einen Abschlussbericht mit Rahmenbedingungen für das Beschaffungsvorhaben Luftbeweglicher Waffenträger Infanterie (LuWa) herausgab. An dem Punkt war unter anderem noch Transportfähigkeit eines LuWa in CH-53G gefordert, d.h. ein Gewicht <4,5 Tonnen plus Nutzlast 1 Tonne. Auf dieser Grundlage wurde eine F&T-Studie in Auftrag gegeben, die Ende 2016 abgeschlossen wurde. Im Zeitraum 2017 bis 2020 sollte dann ein System- und Funktionsdemonstrator gebaut werden, dessen Erprobung dann die Erstellung der FFF LuWa unterstützen soll. Da die Auswahlentscheidung STH in 2019 erfolgen soll, habe ich gewisse Hoffnungen, dass man sich für den endgültigen LuWa konkret an den Fähigkeiten des ausgewählten STH orientiert. Zumindest würde das zeitlich knapp passen. Sowohl mit CH-53K als auch mit CH-47F-ER hätte man deutlich mehr Spielraum als derzeit.


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Reitlehrer
Beitrag 5. Feb 2018, 12:27 | Beitrag #40
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ZITAT(maschinenmensch @ 3. Feb 2018, 19:52) *
Das kann man nicht bestreiten, nur bei einem Fahrzeug der 7to Klasse? Kann man da eine 30mm MK so einfach integrieren oder wird es da knapp mit dem Platz?



Immerhin gab es schon den Versuchsträger Wiesel mit RMK 30
 
xena
Beitrag 5. Feb 2018, 16:01 | Beitrag #41
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Naja, die 27mm Kanone könnte für den Wiesel gerade noch akzeptabel sein, wenn diese entsprechend weich lafettiert wird, da diese eine geringere Rückstoßkraft aufweist als die 30mm x 173 Munition des Puma. Zwar gibt es IMHO noch keine tempierbare Munition für die 27mm, aber was noch nicht ist, kann ja noch kommen, wenn der Bedarf besteht. Damit hätte man eine Patrone, die auch eingeführt ist, wenn auch bisher nur bei der Luftwaffe.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 5. Feb 2018, 16:02


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Praetorian
Beitrag 5. Feb 2018, 16:25 | Beitrag #42
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ZITAT(xena @ 5. Feb 2018, 16:01) *
Zwar gibt es IMHO noch keine tempierbare Munition für die 27mm, aber was noch nicht ist, kann ja noch kommen, wenn der Bedarf besteht.

Glaubst du ernsthaft, dass Rheinmetall oder jemand anders nur für eine Wiesel-KWS mit vielleicht 80 Autos und 10 Jahren Restnutzungsdauer eine entsprechende Spezialentwicklung auflegt? Dafür muss nämlich nicht nur die entsprechende Patrone entwickelt werden, sondern auch eine entsprechende Modifikation der Waffe. Bis das eingeführt ist, ist der Wiesel schon fast ausgephast. Einen Markt dafür gäbe es über die Wiesel-KWS hinaus auch nicht.

ZITAT(xena @ 5. Feb 2018, 16:01) *
Damit hätte man eine Patrone, die auch eingeführt ist, wenn auch bisher nur bei der Luftwaffe.

Denk' da nochmal drüber nach.


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Merowinger
Beitrag 5. Feb 2018, 17:05 | Beitrag #43
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Hm... es steht ja auch ein neues MLG bei der Marine an, allerdings wird auch das Interesse an neuer Munition schwer in Grenzen halten.

EDIT: Für Schiffe und Boote ohne RAM vielleicht interessant, also EGV, Tender und Minenjäger.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 5. Feb 2018, 18:04
 
xena
Beitrag 5. Feb 2018, 17:10 | Beitrag #44
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Eine solche Entwicklung würde natürlich nur dann gemacht werden, wenn man es auch für andere Plattformen verkaufen könnte. Man versucht eh die Waffe für allerlei Anwendungen zu verkaufen und wenn man das mit den Forderungen der BW unter einem Hut bringen kann, gut. Wenn nicht, dann eben nicht. Dann sucht man sich was anderes. Mit dem Wissen, dass man versucht die Waffe für allerlei Anwendungen zu verkaufen, schlage ich es mal auch für den Wiesel vor.
Die 30x173 Patrone halte ich für zu stark für das kleine Auto. Die RMK30 wäre auch wieder eine Sonderlösung mit ähnlicher Problematik wie 27mm. Die 27mm Mauser hat aber den Vorteil schon in Fertigung zu sein, gegenüber RMK30.
Für die paar Jahre lohnt es sich also gar nicht mehr den Wiesel aufzurüsten, weil es nix passendes gibt, außer man verzichtet auf die Tempierbarkeit, dann hätte man mit der 27mm Mauser zumindest mehr Wirkung als mit der 20mm.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 5. Feb 2018, 17:13


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Jackace
Beitrag 5. Feb 2018, 17:43 | Beitrag #45
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Ich glaube auf Dauer wird sich der Wiesel nicht halten können, der Trend bei leichten Einheiten unter 20to geht eher hin zu Radfahrzeugen. Obwohl der Wiesel 1 bei seinem geringem Gewicht von nur 2,7to eine solide Waffenplattform darstellt hat ausser der Bundeswehr keine andere Armee diesen querschnittlich eingeführt.
In Zeiten des kalten Krieges wo deutsche Einheiten mehr auf das Halten von Boden ausgelegt waren war er auch keine schlechte Wahl. Heute aber mit den Erfordernissen z. B. auch Patrouille zu fahren zeigte er in Astan schon Schwächen - er ist halt kein Kilometerfresser.

Die Amis haben doch vor nicht allzu langer Zeit Technicals mit 30mm Aden eingeführt, das halte ich eher für eine Möglichkeit um leichten Truppen entsprechende Feuerunterstützung zu liefern. Die 30er Aden (rund 80KJ) bietet etwas mehr Feuerkraft als eine 20er Oerlikon (rund 70KJ), aber vor allem ein breites Spektrum was Geschossarten angeht.
Die Bundeswehr könnte hier allerdings auch nochmal die RMK 30 (rund 155KJ) ins Auge fassen, wobei hier immer noch das Problem mit der rückwärtigen Sicherheitszone besteht. Wie entscheidend das ist kann ich nicht beurteilen.

ZITAT
Es gab im Planungsamt eine Arbeitsgruppe Luftlandeplattform, die Mitte 2015 einen Abschlussbericht mit Rahmenbedingungen für das Beschaffungsvorhaben Luftbeweglicher Waffenträger Infanterie (LuWa) herausgab......

Beziehst Du Dich hier auf den Artikel mit der Ari der Zukunft den Du wo einigen Wochen eingestellt hast?
Gerade der dritte Punkt wo eine luftverlastbare Ari gefordert wird die aber auch gleichzeitig 20km Reichweite bringen soll bereitet mir Kopfzerbrechen. Ein Wiesel 120 Panzermörser bringt 8km mit Standardmunition und 12km mit reichweitengesteigerten Strix, das ist noch ein gutes Stück weg von den 20km.
Eine Feldhaubitze wie die M777 liegt zwar bei rund 5,5to, aber man verliert die Shoot und Scoot Fähigkeit und den ABC bzw. Granatsplitterschutz. Zumal ja unter Umständen auch der Munitionsnachschub auf den Luftweg bewältigt werden muss und da halte ich die 155er Granaten einfach für zu schwer. Mit einem Flug kann man rund dreimal so viele 120mm Mörsergranaten transportieren.

edit: Oshkosh mit 30er MK

Der Beitrag wurde von Jackace bearbeitet: 5. Feb 2018, 18:29
 
xena
Beitrag 5. Feb 2018, 18:40 | Beitrag #46
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ZITAT(Jackace @ 5. Feb 2018, 16:43) *
Die Amis haben doch vor nicht allzu langer Zeit Technicals mit 30mm Aden eingeführt, das halte ich eher für eine Möglichkeit um leichten Truppen entsprechende Feuerunterstützung zu liefern. Die 30er Aden (rund 80KJ) bietet etwas mehr Feuerkraft als eine 20er Oerlikon (rund 70KJ), aber vor allem ein breites Spektrum was Geschossarten angeht.

Das was die Amis verwenden ist nicht ADEN. Es basiert zwar drauf, gehört aber zur LW30 Familie. Und wirklich viele Geschossarten gibt es davon auch nicht wirklich. Im Prinzip nur HEI (M799) und eine HEDP (M789), die im Grunde eine HEI mit HEAT-Konus ist. Die ADEN selbst gibt es nur für Flugzeuge relevante Geschosse, also im Prinzip nur HEI Abarten, weil die niedrige Mv nicht mehr her gibt. Tempierbare Muni gibt es auch keine. Für die 27mm gibt es übrigens auch schon ein APFSDS-Geschoss, neben AP, FAP, SAPHE, HE und MP. Der Wiesel könnte sich damit auch gegen gepanzerte Gegnern wehren, was mit Aden und Konsorten nicht ginge. Alternative wäre DEFA, die hat etwas mehr Energie als die ADEN, dürfte also zwischen 80 und 100 KJ liegen (27mm hat 137KJ und für die DM63 109 KJ). Für DEFA gibt es API, HEI, SAPHEI Munition.

Außer die 27mm wird keine der anderen Sorten in Deutschland hergestellt. Von der DEFA gäbe es aber weit mehr Bezugsquellen als für ADEN. Für LW30 gibt es nur eine einzige Bezugsquelle (ATK).

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 5. Feb 2018, 18:53


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Praetorian
Beitrag 5. Feb 2018, 18:42 | Beitrag #47
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ZITAT(Jackace @ 5. Feb 2018, 17:43) *
Beziehst Du Dich hier auf den Artikel mit der Ari der Zukunft den Du wo einigen Wochen eingestellt hast?

Nein.
LuWa hat nichts mit der Artillerie zu tun, es ist derzeit ausschließlich ein Vorhaben, um den Wiesel 1 für die luftbeweglichen Kräfte zu ersetzen. Es gibt Bestrebungen, das Beschaffungsvorhaben in eine Fahrzeugfamilie auszudehnen, um nicht nur eine Kleinserie von - wie derzeit vorgesehen - 60 LuWa zu beschaffen. Neben einer Nachfolge für Mungo wäre in dem Zusammenhang u.a. auch ein Mörserträger oder eine vergleichbare Plattform angedacht. Das wäre eine mögliche Schnittstelle zu CIFS, allerdings müsste man zur Erfüllung der derzeitigen Rahmenforderungen ähnliche Verrenkungen veranstalten wie beim lePzMrs.


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Jackace
Beitrag 5. Feb 2018, 19:07 | Beitrag #48
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ZITAT
Alternative wäre DEFA

Ja gut da wir in Zukunft wahrscheinlich wesentlich stärker bei Beschaffungsvorhaben mit den Franzosen zusammenarbeiten wäre ein DEFA- basiertes System vielleicht die bessere Wahl.

ZITAT
Für die 27mm gibt es übrigens auch schon ein APFSDS-Geschoss,

Wenn wir über ein Radfahrzeug mit Gefechtsgewicht von max. 5,5to nachdenken, weiss ich nicht ob es eine ausreichend stabile Waffenplattform ist.
Stichwort Aufschaukeln.

ZITAT
Nein.
LuWa hat nichts mit der Artillerie zu tun, es ist derzeit ausschließlich ein Vorhaben, um den Wiesel 1 zu ersetzen. Es gibt Bestrebungen, das Beschaffungsvorhaben in eine Fahrzeugfamilie auszudehnen, um nicht nur eine Kleinserie

Ah danke.
Macht für mich auch Sinn, allerdings wird es wie Du schon angedeutet hast auf das berühmte Kamel durchs Nadelöhr hinauslaufen, wenn nicht nur die Forderungen verschiedener Waffengattungen, sondern auch von Deutschland und Frankreich unter einen Hut gebracht werden sollen.

Ich hatte auch darüber nachgedacht ob eventuell ein leichtes Haubitzenkaliber so im Bereich um 90mm das Reichweitenproblem lösen könnte.
Granatgewichte sollten etwa zwischen 12 und maximal 16kg liegen um die Logistikerfordernisse klein zu halten.
 
Praetorian
Beitrag 5. Feb 2018, 19:16 | Beitrag #49
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ZITAT(Jackace @ 5. Feb 2018, 19:07) *
Ich hatte auch darüber nachgedacht ob eventuell ein leichtes Haubitzenkaliber so im Bereich um 90mm das Reichweitenproblem lösen könnte.
Granatgewichte sollten etwa zwischen 12 und maximal 16kg liegen um die Logistikerfordernisse klein zu halten.

Wir sind hier noch immer bei "Mehr Feuerkraft für die Jägertruppe", das ist dir klar? Artillerie ist woanders. LuWa ist hier auch nur drin, weil der Wiesel angesprochen wurde.


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General Gauder
Beitrag 5. Feb 2018, 19:39 | Beitrag #50
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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wo das Problem einer 30mm Kanone auf einem kleinen Kettenfahrzeug sein soll.
Halten wir fest die Kanone muss in keinen Turm, sie muss nicht wärend der Fahrt feuern können und bei dem Kaliber ist pausenloses Dauerfeuer aucht nicht unbedingt wichtig, den Rückstoß wird man ganz einfach über einen Erdsporn abfangen können.
Die einzige Frage die sich stellt ist doch die ob man dann noch zwei in die CH-53 bekommt oder ob man sich auf einen beschränken muss.
Die 27mm ist doch keine Lösung es gibt weder Munition noch eine passende Waffenanlage und gleichzeitig quasi keinen Markt für solch eine Waffe ergo 30mm oder man wird mit 40mm GMW vorlieb nehmen müssen

Der Beitrag wurde von General Gauder bearbeitet: 5. Feb 2018, 20:15


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methos
Beitrag 5. Feb 2018, 23:07 | Beitrag #51
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ZITAT(xena @ 5. Feb 2018, 18:40) *
Für die 27mm gibt es übrigens auch schon ein APFSDS-Geschoss, neben AP, FAP, SAPHE, HE und MP.

Liegt hier vielleicht eine Verwechslung mit der FAPDS-Munition vor? Laut Jane's Ammunition Handbook gibt es als 27-mm-Unterkalibermunition nur APDS- und FAPDS-Munition, ein APFSDS-Geschoss wird nicht gelistet.
 
Ferrus_Manus
Beitrag 6. Feb 2018, 00:09 | Beitrag #52
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Auch ein interessantes Waffensystem für Fahrzeuge wie den Boxer. Ist zwar nur eine 20mm-MK, aber immerhin:
Rheinmetall Fieldranger with ROSY


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xena
Beitrag 6. Feb 2018, 01:14 | Beitrag #53
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ZITAT(methos @ 5. Feb 2018, 22:07) *
ZITAT(xena @ 5. Feb 2018, 18:40) *
Für die 27mm gibt es übrigens auch schon ein APFSDS-Geschoss, neben AP, FAP, SAPHE, HE und MP.

Liegt hier vielleicht eine Verwechslung mit der FAPDS-Munition vor? Laut Jane's Ammunition Handbook gibt es als 27-mm-Unterkalibermunition nur APDS- und FAPDS-Munition, ein APFSDS-Geschoss wird nicht gelistet.

Aus dem Janes Amunition Handbook habe ich das heraus. Wird im Handbook von 2008 beschrieben. Das Geschoss wurde damals für das Drakon CIWS entwickelt. Es kann auch mit dem MLG 27 verwendet werden. Für die 27mm gibt/gab es rund 16 bis 18 verschiedene Geschosse, incl. Übungsgeschosse und Exerzierpatrone.

Die Frage ist, welche Wirkung will man mit dem Wiesel erreichen? Muss es unbedingt eine 30mm für das kleine Auto sein? Ist die Wirkung der 20mm schon so unterirdisch, dass man keine 10 Jahre mehr damit arbeiten kann, bis der sein Lebensende erreicht hat?

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 6. Feb 2018, 01:38


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SailorGN
Beitrag 6. Feb 2018, 09:42 | Beitrag #54
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Komisch, über die 27mm APFSDS findet man bei Rheinmetall gar nix, die APFSDS-T wird nur für 25 und 30 mm angeboten. Wenn die Munition schon existiert/entwickelt wurde, warum bietet man sie nicht an? Irgendwie findet sich auch der immer gleiche kurze Text (deutsch/englisch) in div. Foren zu MIDAS/DRAKON wieder, zusammen mit den immer gleichen, alten Bildern.


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Dans ce pays-ci, il est bon de tuer de temps en temps un amiral pour encourager les autres - Voltaire
Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist.
 
xena
Beitrag 6. Feb 2018, 15:07 | Beitrag #55
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Ja, nicht alles gibt es im Internet. Gut, dass es auch Bücher gibt. wink.gif
Das Geschoss hat eine Mv von 1.100 m/s, und einen dreiteiligen Käfig aus Alu. Es wurde entwickelt, um die Gefechtsköpfe der Lenkwaffen zu durchschlagen. Leider ist kein Bild dazu drin. Da Drako schon 2008 keinen Erfolg hatte, wird man das Thema bei Janes so langsam auslaufen lassen haben, wie es bei denen üblich ist. Man müsste also in eine noch frühere Ausgabe vom Ammunition Handbook rein schauen, oder damals aktuelle Broschüren vom Drako besorgen.


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methos
Beitrag 6. Feb 2018, 15:29 | Beitrag #56
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ZITAT(SailorGN @ 6. Feb 2018, 09:42) *
Komisch, über die 27mm APFSDS findet man bei Rheinmetall gar nix, die APFSDS-T wird nur für 25 und 30 mm angeboten. Wenn die Munition schon existiert/entwickelt wurde, warum bietet man sie nicht an? Irgendwie findet sich auch der immer gleiche kurze Text (deutsch/englisch) in div. Foren zu MIDAS/DRAKON wieder, zusammen mit den immer gleichen, alten Bildern.


Wurde die 27-mm-Pfeilmunition überhaupt von Rheinmetall entwickelt? Auch Diehl fertigt(e) APFSDS-Munition (sämtliche APFSDS-Munition für den Leopard 1) und bietet 27-mm-PELE-Munition, zudem stellt NAMMO Munition in diesem Kaliber her.
 
xena
Beitrag 6. Feb 2018, 17:28 | Beitrag #57
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Nammo stellt die MP M90 her, die einen chemischen/Perkussions-Zünder hat. Diese wird im Auftrag der RAF gefertigt. Rheinmetall ist IMHO immer noch der Hauptlieferant der Luftwaffe und stellte/stellt die üblichen Modelle her. Diehl macht IMHO nur die PELE Geschosse DM83 und DM93. Die Marine-Munition wird, glaube ich, von RWM in der Schweiz hergestellt. Von daher gehe ich mal davon aus, dass die APFSDS von Rheinmetall entwickelt wurde.

Edit: In World Naval Weapon System von Norman Friedmann wird die APFSDS auch benannt. Dort steht, dass die effektive Reichweite von MIDAS 3km war und mit APFSDS 4km. Das Geschoss gab es also schon Anfang der 90ern. Janes hat das noch 2008 nur der Vollständigkeit halber in ihrem Ammunition Handbook erwähnt, das bisher wohl keiner diese Munition gekauft hat und ist in späteren Ausgaben wohl deswegen komplett heraus gefallen.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 6. Feb 2018, 17:36


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Jackace
Beitrag 6. Feb 2018, 17:43 | Beitrag #58
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ZITAT
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wo das Problem einer 30mm Kanone auf einem kleinen Kettenfahrzeug sein soll.
Halten wir fest die Kanone muss in keinen Turm, sie muss nicht wärend der Fahrt feuern können und bei dem Kaliber ist pausenloses Dauerfeuer aucht nicht unbedingt wichtig, den Rückstoß wird man ganz einfach über einen Erdsporn abfangen können.

Bei einem Panzermörser sehe ich da auch kein Problem, in der Regel fährt der in Feuerstellung und wartet auf den Feuerbefehl.

Bei einem Fahrzeug welches auf Sicht zusammen mit den Jägern an vorderster Front kämpft sieht die Sache meiner Meinung anders aus.
Die Reaktionszeiten sind hier viel entscheidender, wenn der erst 10/20s braucht nur um Feuerbereitschaft herzustellen könnte das kritisch werden.
Auch sollte so ein Geschütz vielleicht mal seitlich feuern können,das Problem stellt sich beim Wiesel Mörser nicht.
Wenn man sich vorstellt man würde eine 30x171 auf einen Wiesel mit Erdsporn setzen, wären Feuerrichtungsänderungen relativ träge.
Erstmal Erdsporn anheben, dann drehen und den Erdsporn wieder absetzen - das kann leicht über ne halbe Minute dauern bevor man zum Schuss kommt.
 
Hummingbird
Beitrag 6. Feb 2018, 18:06 | Beitrag #59
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ZITAT(Jackace @ 6. Feb 2018, 17:43) *
Bei einem Panzermörser sehe ich da auch kein Problem, in der Regel fährt der in Feuerstellung und wartet auf den Feuerbefehl.
Warum sollte man dem Jägerbataillon ein Unterstützungselement einverleiben, welches dann andernorts ihr eigenes Ding macht und die Fahrzeuge den Jägern nicht mehr in ihrer Grundfunktion als Gefechtsfeldtaxi zur Verfügung stehen? Der Trend geht eher dahin, dass man bedürftigen Infanterieverbänden Spezialisten des Joint Fire Support Team unterstellt, welche dann das Unterstützungselement einweisen, welches gerade verfügbar ist. Das ist viel flexibler und Kosteneffizienter, als das Jägerbataillon unnötig aufzublähen.

Der Beitrag wurde von Hummingbird bearbeitet: 6. Feb 2018, 18:07
 
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Beitrag 6. Feb 2018, 18:14 | Beitrag #60
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ZITAT(xena @ 6. Feb 2018, 15:07) *
Ja, nicht alles gibt es im Internet. Gut, dass es auch Bücher gibt. wink.gif
Das Geschoss hat eine Mv von 1.100 m/s, und einen dreiteiligen Käfig aus Alu. Es wurde entwickelt, um die Gefechtsköpfe der Lenkwaffen zu durchschlagen. Leider ist kein Bild dazu drin. Da Drako schon 2008 keinen Erfolg hatte, wird man das Thema bei Janes so langsam auslaufen lassen haben, wie es bei denen üblich ist. Man müsste also in eine noch frühere Ausgabe vom Ammunition Handbook rein schauen, oder damals aktuelle Broschüren vom Drako besorgen.


ZITAT
APFSDS round has been released for service with the Mauser Drakon CIWS. It consists of a long-rod tungsten alloy penetrator with high strength mechanical properties. The fin-stabilised penetrator is accelerated by a three-segment aluminium sabot instead of a slipping drive band. It has a muzzle velocity of 1,100 m/s and can destroy a sea-skimming missile with a single hit. This round may also be used with the MGL 27 light naval gun system.

Gefunden im Internet. Auf Jane's kann man verzichten - zu viele Fehler, zu flach, zu teuer.


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