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> Der Feuerwehr-Thread, Alles um die Feuerwehr
sdw
Beitrag 22. Dec 2008, 18:34 | Beitrag #31
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Dann viel Spaß dabei. Und denkt dran euch vor dem Essen die Hände und das Gesicht zu waschen. Und vor allem vor dem Trinken. wink.gif


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"Jeder Bürger in einer Demokratie hat das Recht, der Regierung zu sagen, was er über sie denkt. Und die Regierung hat das Recht, nicht zuzuhören." - EPHRAIM KISHON
 
stoenggi
Beitrag 22. Dec 2008, 18:48 | Beitrag #32
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Und esst unter keinen Umständen in einem Viehstall, zieht einen Safety-Officer zur Seite (nicht dass sich einer mit der Gabel sticht) und ah ja: DMA hat zu hause zu bleiben, ihr wollt euch in der Öffentlichkeit ja nur profilieren wink.gif

Jetzt im Ernst: Lass es dir schmecken! Wir haben unsere FW Essen schon durch. Die waren lecker und es wurde sogar auch ein wenig Bier und Wein dazu konsumiert. Sind ja normale Menschen, desswegen müssen wir noch lange nicht grölend nach Hause getorkelt sein...

Ich bin übrigens auch fleissiger Mitleser, verfasse ab und an einen Beitrag (nicht sehr regelmässig, da es als Schweizer nicht viel Sinn macht in FW DE mitzuschreiben und wundere mich manchmal wie die FW in DE überhaupt funktionieren kann, wenn man all den Regeln und FwDV wirklich nacheifern will wie das manch einer im Forum fordert... (Übrigens: Damit dürfte ich auch relativ einfach erkennbar sein wink.gif )

@sdw: kann mich zwar an einen solchen Beitrag erinnern, aber du persönlich bist mir leider noch nicht geläufig. Wird aber schon noch werden *fg*
 
Kreuz As
Beitrag 22. Dec 2008, 18:54 | Beitrag #33
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ZITAT(Camouflage @ 22. Dec 2008, 18:31) *
Tja, so ist das Leben.
Ich habe auch schnonmal bei der Hydrantenpflege ein Bier getrunken, bin nach dem Dienst im Feuerwehrhaus versackt oder habe eine Kiste Bier als Dank für irgendeine kleine Dienstleistung am Bürger in Empfang genommen. Trotzdem sind die Bürger hier ganz froh, wenn wir kommen. wink.gif Es gibt Sachen, die nicht sein dürfen, wie das mit dem FA, der besoffen mit dem Feuerwehrauto zum Puff gefahren ist und danach das Auto nicht wiedergefunden hat.
Aber das sind absolute Ausnahmen, ansonsten kann man das auch mal geschmeidig sehen. smile.gif

Ich fahre jetzt übrigens zur Feuerwehr, wir gehen mit ein paar Leuten essen (als Dank für die geleistete Mehrarbeit gegenüber dem normalen Dienst- und Einsatzgeschehen). Und vielleicht, aber nur vielleicht, werde ich da auch ein Bier trinken. wink.gif


Das Thema kenne ich. Wir haben auch so ein paar Mann die unbedingt alles professionalisieren wollen. Dienst ist Dienst, kein Beisammensein bis tief in die Nacht mehr, Rauchverbot, Alkoholverbot, etc. Nur wird das ganze dann so aussehen, das kaum einer mehr hingeht. Eintritt und Austritt sind freiwillig, das vergessen die dann sehr oft. Saufnasen haben wir bei mehr als 30 Aktiven übrigens genau zwei Stück. Einsatzmässig nicht zu gebrauchen. Dafür machen die aber alles andere was sonst keiner machen will. Die sind sie ersten wenn Putzaktionen anstehen. Oder hier schreien wenn es um Drecksarbeit geht. Dann sollen sie meinetwegen dabei auch Bier trinken wenn sie eines der Fahrzeuge nach einem Einsatz einer Grundreinigung unterziehen oder das Gerätehaus putzen.

 
Camouflage
Beitrag 23. Dec 2008, 09:47 | Beitrag #34
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Ich bin der letzte der etwas gegen Professionalisierung hat und habe in der Richtung auch schon einiges bewirkt (denke ich zumindest), aber da man es immer noch mit Menschen zu tun hat, setze ich da mehr auf die sanfte Tour als auf die Brechstange. Das geht auch und im Endeffekt haben alle mehr davon.

Eine Professionalisierung ist unausweichlich, wenn ich mir die Entwicklung im Einsatzgeschehen, bei den rechtlichen und gesellschaftlichen Anforderungen ansehe. Dabei wird der ein oder andere FA, aber auch die ein oder andere Feuerwehreinheit auf der Strecke bleiben. Für die Betroffenen schade, aber heutzutage ist es bei uns (Gemeinde mit 9000 Einwohnern am Rande des Ruhrgebiets, geprägt durch Landwirtschaft, etwas Industrie und Gewerbe, eine Autobahn und mehrere Landstraßen mit Unfallschwerpunkten) nicht mehr mit zehn Ölspuren und fünf Scheunenbränden mit massivem Außenangriff im Jahr getan. Gebäudebrände, Verkehrsunfälle, ABC-Einsätze, massive Unwetterlagen fordern m.E.ein deutlich höheres Niveau als noch vor 20 Jahren.

ZITAT
wundere mich manchmal wie die FW in DE überhaupt funktionieren kann, wenn man all den Regeln und FwDV wirklich nacheifern will wie das manch einer im Forum fordert

Eigentlich geht das sogar sehr gut, wenn man will und etwas Augenmaß behält und die Sache nicht unnötig verkompliziert, was leider auch so ein Hang bei der Feuerwehr ist.
Es gibt ein Problem, man entwickelt eine pragmatische Lösung. Dann wird das ganze mit einer selbstgebauten Techniklösung unterstützt, irgendwann ist die nicht mehr gut genug und man kauft ein teures Industrieprodukt. Dies erfordert zusätzlichen Schulungs- und Wartungsaufwand. Außerdem braucht man neben zehn Leuten, die mitreden, mindestens einen Verantwortlichen, der außerdem noch gekennzeichnet werden muss. Früher war Improvisation mal eine der Grundstärken der Feuerwehr, heute wird für alles in jedem Ort vorgeplant, weil es ja einmal in 25 Jahren den Fall X geben könnte, den man auch anders abarbeiten könnte.[1]

Ich halte aber nichts davon, alle möglichen Abweichungen von staatlichem Recht, FwDV und UVV mit "im Einsatz", "Menschenrettung" usw. zu begründen. Wenn man sich auskennt (daran scheitert es meistens schon, siehe Nachplappern), kann man die Regeln grundsätzlich schon einhalten. Zumal die meisten einen ernsten Hintergrund haben und schlicht der Sicherheit (sowohl körperlich, als auch haftungsrechtlich) dienen.

[1] Ich musste gerade so lachen, als ich in dem Thread, indem es um die Frage ging, was ein THL-Satz umfassen sollte, ursprünglich mal für eine kleinere Feuerwehreinheit, die damit Erstmaßnahmen einleiten können soll, eine hydraulische Handpumpe gefordert wurde.
Janee ist klar. Und eine Handdruckspritze auf dem LF, falls mal die FPN versagt ...

Wir haben so eine hydraulische Handpumpe seit Ende der 70er, damals war das halt Standard. Wir haben sie dann, weil sie halt da war, Jahre lang auf dem RW 2 durch die Gegend gefahren und nie auch nur ansatzweise gebraucht. Wenn es mal einen Geräteausfall geben sollte, hat man ein gleichwertiges Ersatzgerät parat und muss nicht mit anachronistischer Technik anfangen. Aber das ist die Tendenz, alles unnötig zu verkomplizieren, um auf Sachen vorbereitet zu sein, die realistisch betrachtet nie eintreten werden.

Der WHQ-Forums-User flesch, der hier auch schon ein paar Beiträge geschrieben hat, ist dort übrigens auch als Regular aktiv. wink.gif

Habe gestern dann übrigens vorm Essen (ich habe die 112 genommen, das Rumpsteak mit scharfer Pepperoni-Sauce *g*) noch eine neue Überjacke nach HuPF 1 bekommen, die alte war jetzt zehn Jahre alt und hatte die besten Zeiten hinter sich. Die neue ist deutlich leichter, flexibler und angenehmer zu tragen und hat endlich ein paar Extras wie Panikreißverschluss und Innenhandschuh, die die alte noch nicht hatte.


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Kreuz As
Beitrag 23. Dec 2008, 12:23 | Beitrag #35
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ZITAT(Camouflage @ 23. Dec 2008, 09:47) *
Ich bin der letzte der etwas gegen Professionalisierung hat und habe in der Richtung auch schon einiges bewirkt (denke ich zumindest), aber da man es immer noch mit Menschen zu tun hat, setze ich da mehr auf die sanfte Tour als auf die Brechstange. Das geht auch und im Endeffekt haben alle mehr davon.


Das ist im Einsatz ja auch genau richtig und praktiziere ich auch so. Aber streich alles drumherum, mach nur noch Ausbildung und fahr Einsätze und keine 10% kommen mehr.
 
Camouflage
Beitrag 11. Jan 2009, 14:00 | Beitrag #36
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Der FF Syke (NS) ist in der vergangenen Nacht zum zweiten Mal nach 1994 der beinahe komplette Fuhrpark mitsamt Feuerwehrhaus durch einen Großbrand verlustig gegangen ...
Starkes Stück, irgendwie. sad.gif

Link


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stoenggi
Beitrag 12. Jan 2009, 08:25 | Beitrag #37
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Hartes Stück.
Der erste Brand wurde ja gerade erst vor kurzem im FW-Forum diskutiert. Wie sieht denn so ein Schlauchturm aus, was ist da alles an Technik installiert?
Wir haben bei uns zum trocknen der Schläuche lange Regale im Gerätehaus, wo die Schläuche liegend austrocknen -> Kenne einen Schlauchturm also so gut wie gar nicht.
 
sdw
Beitrag 12. Jan 2009, 08:41 | Beitrag #38
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Daß so etwas innerhalb von 14 Jahren zweimal passiert finde ich hart. Bei mir in der Gegend wäre mir für die letzten Jahrzehnte gar kein Brand eines Gerätehauses bekannt. Und dann trifft es einen Ort gleich zweimal. Etwas bedenklich stimmt mich da, daß der Brand von 1994 laut den Beiträgen im feuerwehrforum nie vollständig aufgeklärt wurde.

EDIT:
Habe gerade eben den Bericht des Pressesprechers überflogen. Werde dort keine Diskussion vom Zaun brechen, das führt ohnehin zu nichts. Aber hier erstmal ein kompettes Zitat:

ZITAT
Kurzbericht und Erstinformation nach dem Brand im Feuerwehrhaus Syke im Landkreis Diepholz am 11.01.2009

Es ist 20.20 Uhr, nach einer langen Nacht und einem langen Tag sind alle Einsatzkräfte zuhause und ich hoffe, bei allen kehrt ein wenig Ruhe ein. Vorab hoffe ich, dass die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Syke heute Nacht Ruhe finden, denn sie werden die nächsten Tage, Wochen und Monate Kraft brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten und um ihre Feuerwehr wieder aufzubauen. Bevor ich kurz auf das Geschehene eingehe, sei allen beteiligten Einsatzkräften der letzten Stunden für ihren unermüdlichen Einsatz im Namen aller Syker Kameradinnen und Kameraden sowie der Stadtverwaltung gedankt.

Ein ausführlicher Einsatzbericht wird in den nächsten Wochen folgen, sobald wir alle Fakten zusammengetragen haben, wenn die Ermittlungen der Polizei begonnen haben, und die Freigabe für diesen Bericht vorliegt. Die Ermittlungen der Polizei gehen bislang noch in alle Richtungen, daher hier nur einige kurze Eckdaten und Vorabinformationen zum Einsatz der Feuerwehr und keine Spekulationen zur Ursache, Ausbruchstelle oder ähnliches.

Nach der Beendigung (ca. 23 Uhr) der Jahreshauptversammlung im Kreismuseum Syke (ca. 400 Meter vom Feuerwehrhaus entfernt), wurden die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Syke gegen 4.29 Uhr, am Sonntagmorgen, dem 11.Januar 2009, mit dem Alarmstichwort „Gebäudebrand“ alarmiert. Anwohner und Nachbarn des Feuerwehrhauses hatten die Leitstelle über 112 angerufen und ein Feuer im Feuerwehrhaus in Syke gemeldet. Die installierte Brandmeldeanlage des Feuerwehrhauses hatte ebenfalls ausgelöst, aber den Alarm nicht weitergeleitet. Die Gründe hierfür sind Bestandteil der Ermittlung der Polizei.

Bereits kurz nach Eintreffen des Ortsbrandmeisters hat dieser auf Stadtalarm erhöht und weitere 3 Ortsfeuerwehren mit Drehleitern angefordert. Ebenfalls wurden durch die Leitstelle der Rettungsdienst, LNA sowie der Organisatorische Leiter alarmiert. Die Fahrzeughalle stand zu dieser Zeit bereits zur Hälfte im Vollbrand. Der Anblick erinnerte alle an den Brand der Fahrzeughalle im Jahr 1994, das unfassbare Horrorszenario wiederholte sich nach 14 Jahren! Die Brandursache von 1994 konnte nicht ermittelt werden.

Die zuerst eintreffenden Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Syke begannen mit Schlauchmaterial und Strahlrohren aus einer Nebenhalle mit den ersten Löschmaßnahmen. Die Wasserversorgung um das Feuerwehrhaus war mit einigen Unter- und Überflurhydranten vorhanden. Gleichzeitig versuchten einige Mitglieder noch nicht betroffene Fahrzeuge aus der Halle zu bewegen. Dies misslang, da sich die Hallentore nicht mehr weit genug öffnen ließen. So konnte nur eines der 7 Fahrzeuge (1 MTF mit Pkw-Pritschen-Anhäger) aus der Waschhalle gefahren werden. Alle restlichen 6 Einsatzfahrzeuge (1 DLK 18-12, 1 TLF 16/25, 1 RW 2, 1 LF 16/12, 1 ELW 1 und der GW-G des Landkreises Diepholz) wurden ein Raub der Flammen. Ebenso wurde die gesamte PSA, die in Spinden hing, vernichtet. Im hinteren rechten Hallenteil befand sich die Atemschutzpflegestelle der Stadtfeuerwehr Syke (die Stadtfeuerwehr besteht aus insgesamt 10 Ortsfeuerwehren einschl. Syke als Schwerpunktfeuerwehr), die ebenfalls zerstört wurde.

Durch die Trennung der Waschhalle zur Fahrzeughalle mit einer Brandwand und die Trennung der Waschhalle zum Sozialtrakt mit einer weiteren Brandwand, sowie dem massiven Einsatz im Innenangriff und über die Drehleitern, konnten die alarmierten Ortsfeuerwehren ein übergreifen auf den Sozialtrakt verhindern.

Während des Einsatzes kam es zu mehreren Explosionen bzw. Druckbehälter zerknallen durch die Atemluftflaschen in den Fahrzeugen und in der Atemschutzpflegestelle. Außerdem gab es einen Druckbehälterzerknall des Pulveranhänger P 250. Eine Gefahr durch Strahler oder sonstige Gefahrgüter bestand nicht.

Um im weiteren Einsatzverlauf einen gefahrlosen Innenangriff zum Ablöschen der Brandnester in der Fahrzeughalle zu gewährleisten, wurde ein Fahrzeug aus der Halle gezogen. Gegen 08.20 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Verlauf des Tages loderten kleinere Brandnester auf, die durch die Brandwache abgelöscht wurden. Ebenfalls wurden das Löschwasser und der eingesetzte Schaum durch eine Fachfirma, in Zusammenarbeit der zweiten Gefahrgutstaffel des Landkreises mit dem GW-G aus Diepholz, entsorgt. Im Einsatz waren insgesamt 250 Feuerwehreinsatzkräfte aus 14 Ortsfeuerwehren sowie der FTZ und der Technischen Einsatzleitung 2 des Landkreises. Führungskräfte der Kreisfeuerwehr waren ebenfalls vor Ort. Zusätzlich waren rund 15 Einsatzkräfte des DRK zur Betreuung und Versorgung, sowie ein Notfallseelsorger eingesetzt. Genauere Zahlen werden wir im Einsatzbericht nachliefern.

Am Nachmittag wurde durch die Stadt Syke in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ein „Notfallplan“ aufgestellt, der neben der Sicherstellung des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung für die Bürger der Stadt Syke, auch die vorläufige Ersatzgestellung von Fahrzeugen, Material, persönliche Schutzausrüstung sowie weitere dringend benötigte Geräte beinhaltet.

Bereits während des Einsatzes wurde Hilfe aus den verschiedensten Bereichen angeboten. Sei es Fahrzeugersatzgestellung und ähnliches. Dies wurde am Nachmittag durchgeplant und am Montag wird man die notwendigen Schritte, Anfragen und Anforderungen einleiten. Hieraus entscheid man sich für die Einrichtung eines Spendenkontos, um die vielen Hilfsangebote nicht ablehnen zu müssen.
Unter der Kontonummer: 1110011168 bei der Kreissparkasse Syke (BLZ 291 517 00) können Geldspenden, die ausschließlich den Mitgliedern der OF Syke zugute kommen, überwiesen werden. Hierfür werden keine Geräte oder Ersatzbeschaffungen getätigt. Die Ersatzbeschaffungen der Geräte, Fahrzeuge, PSA und Ausrüstung wird durch die Stadt Syke und den Landkreis Diepholz erfolgen!

Abschließend bedanken sich die Kameradinnen und Kameraden der OF Syke für die bislang geleistete Hilfe, Anteilnahme und Unterstützung aus den Reihen der Bevölkerung und den Feuerwehren. Gleichfalls bitten Sie, jegliche Spekulationen zur Ursache und dem Einsatzverlauf bis zum Abschluss der Ermittlungen durch die Polizei im Sinne aller ehrenamtlich tätigen Helfer ruhen zu lassen. Ein ausführlicher Einsatzbericht folgt zu gegebener Zeit!


Mit Dank und kameradschaftlichem Gruß

Im Auftrag der OF Syke

Hartmut Specht
Kreispressesprecher
Kreisfeuerwehr
Landkreis Diepholz


Dazu mal die "naive" Frage: Wenn man an die Fahrzeuge noch herankommt, so verstehe ich zumindestens den Absatz über die ersten Löschmaßnahme, würdet ihr euch dann von einem nicht weit genug öffnenden Tor abhalten lassen? Wenn ich mir den Fall für die Halle meiner Feuerwehr vorstellen würde, das Sektionaltor würde im teilgeöffnetem Zustand einem LKW kaum standhalten. Also maximal möglichen Anlauf, kurz "beten" und dann mal Gas geben. Zumindest beim LF8 auf Unimog mit Vorbaupumpe hätte das ziemlich sicher "durchschlagenden Erfolg".

Der Beitrag wurde von sdw bearbeitet: 12. Jan 2009, 08:51


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Kreuz As
Beitrag 12. Jan 2009, 11:03 | Beitrag #39
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Von einem Tor würde ich mich so einfach nicht abhalten lassen. Aber das ist aus der Ferne kaum zu beurteilen.

Scheiss Angelegenheit. Vor allem werden dich sich fragen lassen können, was sie zwischen 23 Uhr und Alarmierung gemacht haben.
 
sdw
Beitrag 12. Jan 2009, 11:10 | Beitrag #40
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Ferndiagnosen sind immer scheiße, ja. Aber du mußt zugeben, man kann den Text so verstehen:
ZITAT
Gleichzeitig versuchten einige Mitglieder noch nicht betroffene Fahrzeuge aus der Halle zu bewegen. Dies misslang, da sich die Hallentore nicht mehr weit genug öffnen ließen.

Nicht das Feuer war das Hindernis sondern die Tore.

===

Wenn es ähnlich verläuft wie ich es nach Jahreshauptversammlungen kenne, setzt sich der "harte Kern" (zu dem jeder gehören kann, ist kein bestimmer Personenkreis) noch in den Aufenthaltsraum, macht Fernseher oder Radio an und vernichtet noch einige Bier. Daß dann einige Stunden später das Gerätehaus brennt, naja... hier sollte man das spekulieren sein lassen.


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Kreuz As
Beitrag 12. Jan 2009, 11:40 | Beitrag #41
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Wie auch immer. In dem Feuerwehrforum gehts ja zur Sache. Jetzt weiss ich wieder, warum ich mir das nicht antue. ^^
 
sdw
Beitrag 12. Jan 2009, 12:13 | Beitrag #42
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Das WHQ ist dagegen die reinste Kuschelecke.


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sdw
Beitrag 12. Jan 2009, 12:26 | Beitrag #43
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ZITAT(stoenggi @ 12. Jan 2009, 08:25) *
Wie sieht denn so ein Schlauchturm aus, was ist da alles an Technik installiert?


Stell dir einen hohen Turm vor mit Treppe und einem großen Treppenauge. Die Schläuche werden entweder einfach (große Version) oder doppelt (kleine Version) zum trocknen aufgehängt, daran bemißt sich die notwendige Höhe (15 oder 30m als grober Richtwert, B-Schläuche sind 20m lang). Um die Schläuche aufzuhängen hat man z.B. einen Flaschenzug (von Hand oder elektrisch). Mehr ist das nicht. Je nach Größe der Feuerwehr kann er so ausgebaut sein, daß man im Inneren Übungen mit Leitern bzw. Abseilübungen durchführen kann sowie von außen Übungen mit der Drehleiter. Es gibt inzwischen modernere Methoden um Schläuche zu trocknen. Und auch früher gab es bereits andere Möglichkeiten, im Gerätehaus meiner Einheit steht z.B. ein sogenannter Trockenschrank. Wenn man richtig Geld in die Hand nehmen will, gibt es sogar vollautomatische Schlauchwaschmaschinen mit anschließender Trocknung.


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Kreuz As
Beitrag 12. Jan 2009, 13:03 | Beitrag #44
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Also wenn die 15 Minuten vorher noch im Gerätehaus waren und das Ding dann so abbrennt stellen sich mir einige Fragen.
 
stoenggi
Beitrag 12. Jan 2009, 14:42 | Beitrag #45
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@sdw:

Danke. Damit wäre theoretisch ein technischer Defekt in einer Trocknungsanlage, sofern vorhanden, möglich. Aber ich will hier nicht wild herumspekulieren.

@KreuzAs

Woher weisst du, dass die 15min zuvor noch im Gerätehaus waren? Die Hauptversammlung war ja nicht einmal im Gerätehaus.
 
Kreuz As
Beitrag 12. Jan 2009, 15:02 | Beitrag #46
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Das sind eigene Aussagen von denen in den Videos die dazu schon im Netz rumgeistern. wink.gif
 
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Beitrag 12. Jan 2009, 18:21 | Beitrag #47
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Bin gerade erst heimgekommen und muss gleich weiter zur Feuerwehr, muss mir das alles heute am späten Abend mal zu Gemüte führen.


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Camouflage
Beitrag 12. Jan 2009, 21:52 | Beitrag #48
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Wir haben ähnliche Tore, erfahrungsgemäß würde ich sagen, dass man diese nicht einfach so durchbrechen kann, die sind schon recht stabil. Beulen zwar aus, wenn man von innen davor donnert, aber man wird schon einige Male zurücksetzen müssen. Eigenschutz etc.

Sowas kommt in Ansätzen relativ häufig vor, gerade erst gehört, dass in einer Stadt hier im Kreis vorige Woche ein SW 2000-Tr abgebrannt ist. Neue Batterie eingebaut, halbe Stunde darauf brannte das Fahrzeug unterm Armaturenbrett. Das Fahrzeug wurde noch aus der Halle gebracht (Personal war noch anwesend) und dort abgelöscht. Wenn sowas passiert, wenn keiner mehr da ist ...
Gerade bei nachträglich eingebauter Elektronik (Ladetechnik) habe ich da große Bedenken.


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Kreuz As
Beitrag 12. Jan 2009, 22:00 | Beitrag #49
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ZITAT(Camouflage @ 12. Jan 2009, 21:52) *
Wir haben ähnliche Tore, erfahrungsgemäß würde ich sagen, dass man diese nicht einfach so durchbrechen kann, die sind schon recht stabil. Beulen zwar aus, wenn man von innen davor donnert, aber man wird schon einige Male zurücksetzen müssen. Eigenschutz etc.


Die sind belastbar bis zu einem gewissen Punkt, dann geben die nach wie Papier. (Schau dir mal die Bolzen und Verbindungselemente genauer an, die sind nicht wirklich dick. wink.gif ) Ich habe mich vorhin mit einem Hallenbauer darüber unterhalten. Die wechseln hunderte solcher Elemente jedes Jahr aus. Durchfahren ist definitiv möglich. Aber wie vorher schon geschrieben, wir waren nicht dabei. Also bleibt das alles Spekulation.

Und im Zweifel lass die Karren verbrennen bevor einer beim Versuch verletzt oder gar getötet wird. Ist nur Geld.

Der Beitrag wurde von Kreuz As bearbeitet: 12. Jan 2009, 22:01
 
stoenggi
Beitrag 13. Jan 2009, 08:12 | Beitrag #50
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Was die Lade Elektronik betrifft: Ich verstehe nicht ganz, warum immer alle möglichen Geräte an eine Ladeelektronik angeschlossen werden müssen.
Als bestes Beispiel dient hier die Wärmebildkamera. Diese ist ein Erstangriffsmittel und entsprechend wichtig. Das heisst aber auch, dass diese in jeder Übung zu verwenden ist. Durch die vielen Anwendungen halte ich 2 Ersatzakkus vor. Nach dem gebrauchen der Kamera wird der Akku wieder geladen, ein neuer eingesetzt und die Kamera ist wieder einsatzbereit. Diese Ladestation kann nun irgendwo im Gerätehaus stehen, muss mir aber keinen (kostbaren) Platz auf dem LF weg nehmen. Probleme, dass die Akkus sich selbst entladen haben gibt es erfahrungsgemäss auch nicht (in der WF sind die Akkus aus der WBK entnommen. Auf der Anfahrt rüsten sich die AGT mit PA aus, die Maschinisten, bzw. euer WasserTrp rüstet die WBK mit Akku aus. Geht wunderbar).
Damit kann ich mir einen Risiko- und Kostenfaktor weniger in das LF stellen. Genauso mit vielen anderen Geräten.
 
sdw
Beitrag 13. Jan 2009, 16:51 | Beitrag #51
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Lampen und Funkgeräte haben bei uns eine Ladeerhaltung. Mehr sehe ich auch nicht als zwingend an. Helmlampen würde ich mit Batterien oder Akkus betreiben die extern geladen werden. Das macht auch das schnelle Wechseln an der Einsatzstelle leichter, falls diese einmal leer sind.


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Camouflage
Beitrag 13. Jan 2009, 17:26 | Beitrag #52
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Nur kommt da bei einem größeren Fuhrpark schnell etliches Gerät (Beleuchtungsgerät, Funkgeräte, Wärmebildkamera, Messgeräte, Werkzeuge) zusammen, das mit Akkus betrieben wird. Natürlich kann man das auch ohne Aktivladung im Fahrzeug machen, allerdings wird man dann bei mehreren Dutzend Geräten schon jemanden abstellen müssen, der sich nur darum kümmert, weil erfahrungsgemäß morgens um halb sechs nach dem Einsatz nicht an die Akkus gedacht wird, da man entweder ins Bett oder zur Arbeit möchte. wink.gif

Ladegeräte im Fahrzeug sind da schon eine Sache, die einem die Arbeit erleichtern und meiner Meinung nach auch Sicherheit bieten, weil keine bösen Überraschungen mit leeren Akkus auftreten. Vor allem wenn die Ladegeräte noch intelligent sind und eigenständig eine Akkupflege durchführen. Bei vielen älteren Funkgeräten sind die Akkus ja auch dadurch kaputt, Ersatz ist wie alles in dem Bereich recht teuer.

Problematisch ist es für mich nur, wenn die Geräte und die Verkabelung nicht fachgerecht und ggf. unter kompletter Missachtung der Anleitung eingebaut werden. Das geht von falscher Spannung über zu kleine Kabelquerschnitte hin zu Kabeln mit dauerhaft garantiert zerstörter Isolierung infolge Fahrzeugbewegungen. Das sollte schon jemand machen, der das gelernt hat.


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Kreuz As
Beitrag 13. Jan 2009, 18:20 | Beitrag #53
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Nein, das soll jemand machen, der dafür haftbar gemacht werden kann. Sprich Werkstatt mir Auftrag. wink.gif

Wenn ich überlege was wir früher alles selbst gemacht haben. Hunderte Stunden an einem LF restauriert, Lack runter, Rost weg, neue Bleche eingeschweisst, Lack wieder drauf, usw.

Alles für die Affen. Wäre das Fahrzeug eben ein paar Jahre vorher weggerostet. Heute beschränkt sich die ganze Sache auf Luft prüfen und Scheibenwischwasser nachfüllen. Alles andere wird bei mir keiner machen, denn wenn einer was macht, haftet er dafür und steht im Fall der Fälle gänzlich alleine da. GUV/K steht den anderen Versicherungen in nichts mehr nach wenn sie sich vor Zahlungen drücken können.

Und der nächste Spass kommt noch. Auf der einen Seite soll alles immer professioneller und besser werden, auf der anderen muss man aus dem grössten Mist an Ausrüstung das Beste machen was nur geht. Wir haben nicht mal die Möglichkeit unsere Fahrzeuge zu waschen. Die haben momentan eine schöne Salzkruste. Waschplatz existiert ein kommerzieller 5km weiter. Geld dafür gibt es aber von der Stadt nicht. Im Gegenzug ist das waschen von Kraftfahrzeugen ohne Ölabscheider aufgrund diverser Verordnungen verboten. Wäscht jetzt einer die Fahrzeuge trotzdem, drohen Geldstrafen von bis zu 100000 Euro. Das kann ich nicht anordnen und werde es selbst nicht machen. Was also tun? Bleibt nur die Fahrzeuge verrosten zu lassen. Denn aus eigener Tasche zahl ich keine Fahrzeugreinigung.

hmpf.gif

Wenn die Dienst nach Vorschrift verlangen, sollen die den auch bekommen. So schwer wie es fällt.

Der Beitrag wurde von Kreuz As bearbeitet: 13. Jan 2009, 18:36
 
Camouflage
Beitrag 13. Jan 2009, 18:44 | Beitrag #54
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Wo wäscht bei euch denn der Bauhof seine Fahrzeuge?

Wir haben glücklicherweise eine eigene Waschhalle und auch einen Stellplatz mit Reparaturgrube, hier wird schon noch viel selbst gemacht. Speziell das sehe ich auch nicht so problematisch. Natürlich muss das alles fach- und sachgerecht ausgeführt sein, aber der Fachmann kann ja abschätzen, ob er es kann oder besser die Finger davon lässt. Entsprechend ausgebildete Leute hat die Feuerwehr ja oft in den eigenen Reihen.

Aufträge an Werkstätten müssen dagegen immer übers Rathaus laufen und erlaubt werden, was bei dringenden Sachen kein Problem ist (letztens war die Pumpe unseres Erstangreifers elektrotechnisch defekt) und innerhalb von Minuten läuft (der Leiter des zuständigen Fachbereichs der Verwaltung ist seit vergangenem Jahr auch Leiter der Feuerwehr), bei normalen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten wird aber schon gefragt, ob man das nicht selber machen kann.

Ich werde nach der Aktion in Syke wohl mal die Idee einer "Selbstbau-BMA" fürs Feuerwehrhaus vorantreiben. Hardware und Handyalarmierung läuft schon, man müsste noch die Rauchmelder anbinden und sich etwas für den Fall überlegen, dass der Brand von der Handyalarmierungsanlage ausgeht und daher keine SMS rausgehen können.
Das erreicht zwar nicht das Schutzniveau einer echten BMA, ist aber besser als nichts.

Der Beitrag wurde von Camouflage bearbeitet: 13. Jan 2009, 18:46


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Beitrag 13. Jan 2009, 18:55 | Beitrag #55
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ZITAT(Camouflage @ 13. Jan 2009, 18:44) *
Wo wäscht bei euch denn der Bauhof seine Fahrzeuge?


Auf dem kommerziellen Waschplatz. Die haben aber einen eigenen Fahrzeug Inst. Etat aus dem das entnommen wird.


ZITAT
bei normalen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten wird aber schon gefragt, ob man das nicht selber machen kann.


Dafür haben wir nicht mal Werkzeug. rofl.gif

Ich wäre schon froh, wenn die drei Strassenbesen die wir 2007 beantragt haben, endlich ausgeliefert würden. rofl.gif

ZITAT
Ich werde nach der Aktion in Syke wohl mal die Idee einer "Selbstbau-BMA" fürs Feuerwehrhaus vorantreiben. Hardware und Handyalarmierung läuft schon, man müsste noch die Rauchmelder anbinden und sich etwas für den Fall überlegen, dass der Brand von der Handyalarmierungsanlage ausgeht und daher keine SMS rausgehen können.
Das erreicht zwar nicht das Schutzniveau einer echten BMA, ist aber besser als nichts.


rolleyes.gif

Wasser auf die Mühlen derer die der Feuerwehr die Gelder streichen. Für alle mögliche Scheisse wird Geld aus dem Fenster geworfen und an der Sicherheit wird mal wieder gespart. Selbstbau BMA. pillepalle.gif tock.gif Dazu fällt mir nichts mehr ein.
 
Camouflage
Beitrag 13. Jan 2009, 19:12 | Beitrag #56
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Nunja, eine richtige BMA wirst Du kaum bekommen, das rechnet sich in Anschaffung und Unterhalt nicht ansatzweise. Da wird eher der (unwahrscheinliche) Totalverlust in Kauf genommen, ist ja eh versichert. So eine Selbstbaulösung wäre aber eine Möglichkeit, für kleines Geld größeren Schaden abzuwenden.

Die Feuerwehren empfehlen zu Recht jedem Haushalt Rauchmelder, nur die eigenen Häuser sind in den seltensten Fällen damit ausgersütet. Dazu kommt das Problem, dass die Rauchmelder meistens nicht gehört würden, es sind also zusätzliche Maßnahmen erforderlich.
Es wären ja quasi nur vernetzte Rauchmelder mit Anbindung an die sowieso vorhandene Handyalarm-Infrastruktur. Sowas hatte mein Mechanik-Prof schon 2004 für sein Wohnhaus, inklusive angebundener Einbruchmeldeanlage.


BTW: Wo kommst Du her, hört sich ja übel an.
Wir sparen von uns aus ja, wo es geht. Aber notwendige Sachen bekommen wir eigentlich immer bezahlt, auch so wissen Verwaltung und Rat, dass wir wesentlich mehr Geld einsparen als wir kosten. Größere Posten (neue Fahrzeuge oder Gebäude) sind zwar immer eine politische Entscheidung und verzögern sich schonmal, aber Ersatz und Fortschreibung einer zeitgemäßen Ausrüstung sowie Verbrauchsmaterialien sind im jährlichen Haushalt ausreichend berücksichtigt. Meistens ist am Jahresende noch was über, so dass wir Nice-to-have-Gerätschaften beschaffen können. Also Dinge, die schon notwendig sind, aber eben nicht sofort.
Letztens 20 oder 30 zusätzliche Verkehrsleitkegel sowie ein Triblitz, dieses Jahr gab es Weber-Singlekupplungen für die hydraulischen Rettungsgeräte (allerdings war da eh ein Austausch der alten Kupplungen und Geräteanschlussschläuche aufgrund Alter notwendig, man hat dann halt direkt die Singlekupplungen genommen).


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Kreuz As
Beitrag 13. Jan 2009, 19:23 | Beitrag #57
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Von nice to have Dingen fange ich besser erst gar nicht an zu sprechen. Sowas gibts gar nicht für uns. sad.gif



 
Camouflage
Beitrag 13. Jan 2009, 19:56 | Beitrag #58
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Wo ist das? Muss kein Ortsname sein, aber Bundesland, Einwohner, Größe der Einheit und Einsatzaufkommen wären von Interesse.


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Camouflage
Beitrag 13. Jan 2009, 22:40 | Beitrag #59
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Zu dem Brand in Syke nochmal: Amateurvideo hier

Beim Eintreffen der ersten Kameraden war da m. E. nicht mehr viel zu retten, die Aussage mit den nicht weit genug öffnenden Toren kann ich mir nur unter den Eindrücken des Geschehenen erklären, in der Halle kann sich m. E. keiner lange genug aufhalten, um auch nur ins Fahrzeug einzusteigen, von der Frage, ob die Fahrzeuge noch fahrbereit waren, mal abgesehen. Die Öffnungszustände der Tore sind aber auch interessant. Meines Erachtens eine ganz heiße Kiste, ich bin mal gespannt, was dabei herauskommt.

Wundert mich, dass der MTW in Sicherheit gebracht werden konnte, eventuell war der erste Stellplatz baulich getrennt? Der scheint ja nicht sonderlich betroffen zu sein.


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KSK
Beitrag 13. Jan 2009, 23:00 | Beitrag #60
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ZITAT(Camouflage @ 13. Jan 2009, 22:40) *
Wundert mich, dass der MTW in Sicherheit gebracht werden konnte, eventuell war der erste Stellplatz baulich getrennt? Der scheint ja nicht sonderlich betroffen zu sein.


Er war baulich getrennt, laut dem Artikel weiter oben eine Waschhalle mit Trennung durch Brandwand vom restlichen Komplex ;-)


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
 
 

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