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> Sprachliches, Korekte Verwendung von Sprache und Abkürzungen
Stormcrow
Beitrag 13. Mar 2019, 12:41 | Beitrag #31
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Ich kann nicht der Einzige sein, dem der Fehler im Thread-Untertitel aufgefallen ist, oder? biggrin.gif


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ZITAT(Schwabo Elite @ 25. Sep 2016, 21:10) *
Ein ICBM-Schlag wäre eine definitive Aussage, die man nicht mehr zurücknehmen könnte.

 
bill kilgore
Beitrag 13. Mar 2019, 12:45 | Beitrag #32
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ZITAT(Stormcrow @ 13. Mar 2019, 12:41) *
Ich kann nicht der Einzige sein, dem der Fehler im Thread-Untertitel aufgefallen ist, oder? biggrin.gif

Korrekt. biggrin.gif


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It is, of course, obvious that speed, or height of fall, is not in itself injurious ... but a high rate of change of velocity, such as occurs after a 10 story fall onto concrete, is another matter. [1]
No ned hudla.
 
Schwabo Elite
Beitrag 13. Mar 2019, 12:51 | Beitrag #33
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"Dacore". biggrin.gif


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Sapere Aude & Liber et Infractus
"He uses statistics as a drunken man uses lamp-posts... for support rather than illumination." –- Andrew Lang (1844-1912)
"Seit ich auf deutsche Erde trat, durchströmen mich Zaubersäfte – Der Riese hat wieder die Mutter berührt, Und es wuchsen ihm neue Kräfte." -- Heinrich Heine (1797-1856), Deutschland ein Wintermärchen, Caput I
Quidquid latine dictum, altum videtur. -- Nενικήκαμεν! -- #flapjackmafia
 
Stefan Kotsch
Beitrag 13. Mar 2019, 13:08 | Beitrag #34
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Thread-Untertitel? Wer liest sowas?

"dacore"? Google sucht noch. biggrin.gif

___
Heute las ich von Impuls-Referaten. Gleich mal gegoogelt, äh, im Internet gesucht was das sein soll. Hm, früher hieß das schlicht Kurzvortrag. Heute wird alles mit bedeutungsschwangeren Worten aufgebläht bis zum geht nicht mehr. Kein Wunder das UVL so hohe Gutachter- und Beraterkosten hat.

Der Beitrag wurde von Stefan Kotsch bearbeitet: 13. Mar 2019, 13:14
 
KSK
Beitrag 13. Mar 2019, 13:23 | Beitrag #35
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Gerade wieder live in einer Besprechung: Es wird über Indizes gesprochen, die Ansprache eines einzelnen erfolgt selbstverständlich mit „der Indize X“ wallbash.gif


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
Merowinger
Beitrag 13. Mar 2019, 13:58 | Beitrag #36
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Wenn er doch mathematisch "unterwegs" ist... diese Reiseform ist mein Zehennagelroller. Schlimmer ist nur noch "im Endeffekt". Beides ist zugegebenermassen formal nicht falsch.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 13. Mar 2019, 14:00
 
Schwabo Elite
Beitrag 13. Mar 2019, 15:28 | Beitrag #37
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ZITAT(Stefan Kotsch @ 13. Mar 2019, 13:08) *
Heute las ich von Impuls-Referaten. Gleich mal gegoogelt, äh, im Internet gesucht was das sein soll. Hm, früher hieß das schlicht Kurzvortrag. Heute wird alles mit bedeutungsschwangeren Worten aufgebläht bis zum geht nicht mehr. Kein Wunder das UVL so hohe Gutachter- und Beraterkosten hat.
Mmmmhhh, ein Impulsvortrag / -referat ist doch etwas anderes als nur ein kurzer Vortrag. Der Name zielt auf den gewünschten Effekt ab. Ziel ist es weniger umfassend zu informieren als gezielt die Zuhörerschaft in die Lage zu versetzen mitdiskutieren zu können. Das soll vor allem erreicht werden, indem ein Thema umrissen wird und dann bruchstückhaft einzelne Aspekte beschrieben werden, möglichst so, dass sich der Zuhörerschaft Fragen aufdrängen, die anschließend zu einer Diskussion führen.

Der Begriff kommt meiner Erfahrung nach aus der Schuldidaktik und da ist das Konzept durchaus sinnig, aber nicht neu. Es grenzt sich eher vom klassischen Vortrag im Frontalunterricht ab. Die Diskussion "weniger frontal, mehr 'anders'" zu unterrichten, ist nun aber auch schon gut 40 Jahre alt. Insofern passt es ins Bild, wenn bestimmte Kreise damit immer noch als "modern" um die Ecke kommen wollen. biggrin.gif

Der Beitrag wurde von Schwabo Elite bearbeitet: 13. Mar 2019, 15:28


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Sapere Aude & Liber et Infractus
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Jackace
Beitrag 13. Mar 2019, 15:49 | Beitrag #38
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Es ist hier schon erwähnt worden:

der/ die / das einzigste

Mein Standardspruch dazu ist immer: Alleiner als allein kann man nicht sein.

Auch die Präposition "wegen" steht immer mit dem Genitiv, wird aber leider oft mit dem Dativ gebraucht.
Es heisst also nicht "wegen dem/ den", sondern "wegen des/ der".

Sowas schmerzt mir besonders in Nachrichtensendungen in den Ohren.
"Wegen den Regenfällen haben wir anhaltenes Hochwasser."
Korrekt wäre:
"Wegen der Regenfälle haben wir anhaltenes Hochwasser."
 
Der Weisse Hai
Beitrag 13. Mar 2019, 16:14 | Beitrag #39
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Was ist denn anhaltenes Hochwasser? Gibt es das nur in einem östlichen Bundesland? tounge.gif

DWH


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400plus
Beitrag 13. Mar 2019, 17:27 | Beitrag #40
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ZITAT(Jackace @ 13. Mar 2019, 15:49) *
Auch die Präposition "wegen" steht immer mit dem Genitiv, wird aber leider oft mit dem Dativ gebraucht.
Es heisst also nicht "wegen dem/ den", sondern "wegen des/ der".


Ja, wobei das oft auch dialektal gefärbt ist. In Süddeutschland ist der Dativ bei wegen und trotz der Normalfall, und manchmal scheint das dann im Hochdeutschen durch.
 
Jackace
Beitrag 14. Mar 2019, 06:19 | Beitrag #41
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ZITAT
Was ist denn anhaltenes Hochwasser

tounge.gif Ja, kleiner Flüchtigkeitsfehler. Da fehlt ein D- über Kopieren und Einfügen dann auch noch doppelt. hmpf.gif

Ich bin weiss Gott kein Deutsch-As. Dass man in der beruflichen Praxis allein schon aus rechtlichen Gründen zu über 90% Textbausteine in der Korrespondenz verwendet, übt auch nicht gerade das freie Formulieren.

 
 
 

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