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> U212, quo vadis?, ausgelagert aus den Marine-News
v. Manstein
Beitrag 1. Jun 2017, 21:03 | Beitrag #151
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Ich bin doch verwundert was Sub-NSM angeht bzw. generell schwere Seezielflugkörper.

Die Schweden gehen bei ihren neuen Ubooten Saab A26 den richtigen Weg und bauen in diesen Booten eine 10 Meter großes Multifunktions-Modul ein. In dieser "Ladeluke" können verschiedene "Container" eingerüstet werden, u.a. auch Container mit TLAM Tomahawk. Sowas war bei den U216 Booten, die Australien angeboten wurden, ja auch angedacht. Wieso verfolgt man diese Idee nicht auch bei den U212CD weiter? Man würde sich zumindest technisch die Option offen halten für TLAM bzw. schwere Seezielflugkörper.

Edit: Was mich auch wundert, ist die Tatsache, das Norwegen sich m.M.n. littoral d.h. brown water Uboote aufschwatzen lässt. Norwegen braucht doch "richtige Subs" wie ebenso Australien welche ordert: hohe Reichweite, große Ausdauer und Durchhaltefähigkeit. Norwegen hat einen weiten und tiefen Ozean vor der Tür und keine shallow Baltic Sea mit 40 Meter Wassertiefe... Dass Deutschland hingegen eine U212 Derivate bevorzugt liegt auf der Hand, sofern man die Ostsee als primäres Operationsgebiet vorsieht

Der Beitrag wurde von v. Manstein bearbeitet: 1. Jun 2017, 21:13


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Ironhead haynes
Beitrag 1. Jun 2017, 21:12 | Beitrag #152
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Ich gehe davon aus das es die Boote zu stark vergrößern würde. Und man will ja von seiten der Deutschen nachmöglichkeit nicht viel größer bauen. Desweiteren stellt sich die Frage wie sinnvoll es ist in der Ostsee Thomahawks aus einem U Boot zustarten. Für irgendwelche Muskelspiele brauchen wir das nicht.
Ich glaube die Schweden bauen das auch nur wegen evtl. Exportchancen ein.

Aber wir werden sehen es ist ja noch keine Finale Entscheidung gefallen. Vielmehr scheinen dies die Deutschen Interessen bei der Auslegung der Boote zu sein.
 
v. Manstein
Beitrag 1. Jun 2017, 21:17 | Beitrag #153
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(Ironhead haynes @ 1. Jun 2017, 21:12) *
Ich gehe davon aus das es die Boote zu stark vergrößern würde. Und man will ja von seiten der Deutschen nachmöglichkeit nicht viel größer bauen. Desweiteren stellt sich die Frage wie sinnvoll es ist in der Ostsee Thomahawks aus einem U Boot zustarten. Für irgendwelche Muskelspiele brauchen wir das nicht.
Ich glaube die Schweden bauen das auch nur wegen evtl. Exportchancen ein.

Aber wir werden sehen es ist ja noch keine Finale Entscheidung gefallen. Vielmehr scheinen dies die Deutschen Interessen bei der Auslegung der Boote zu sein.


Die A26 der Schweden sind ca. 63 lang und damit nur 6 Meter als die derzeitigen U212A...
Die entsprechen ziemlich den U212 was Größe, Verdrängung etc angeht: https://en.wikipedia.org/wiki/A26_submarine


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kato
Beitrag 1. Jun 2017, 23:54 | Beitrag #154
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ZITAT(v. Manstein @ 1. Jun 2017, 22:03) *
Norwegen hat einen weiten und tiefen Ozean vor der Tür und keine shallow Baltic Sea mit 40 Meter Wassertiefe...

Norwegen hat massenweise Fjorde und tausende vorgelagerte Inseln vor der Haustür, aus deren Gewässer heraus operiert wird. Die Barentssee als "Ausweitungsgebiet" für norwegische U-Boot-Aktivitäten ist übrigens Kontinentalschelf und vergleichsweise flach (Großteil <200m). Ansonsten werden die derzeitigen Ulas mit recht ähnlichem Missionsprofil zu den deutschen 212A im Mittelmeer eingesetzt.

Der Beitrag wurde von kato bearbeitet: 1. Jun 2017, 23:55
 
SailorGN
Beitrag 2. Jun 2017, 14:53 | Beitrag #155
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Länge allein ist nicht so entscheidend, vielmehr Verdrängung/Rumpfgestaltung (Energieaufwand für Manöver), minimale Tauchtiefe/Tiefgang, Steuerfähigkeit bei geringen Geschwindigkeiten. Dieselelektrische Boote können ihre Stärken nur dann ausspielen, wenn sie "klein" sind, d.h. nicht viel über 2000t max. Darüber wirds unökonomisch. Die 212/214 sind mMn zurzeit eine gute Kompromislösung zwischen brown und blue. Zu den geografischen Gegebenheiten hat kato ja bereits was gesagt und wer mal mit nem 212er in Haakonsveern oder Bergen war, der weiss, wo die Grenzen in den Fjorden liegen... Zumal die Wasserflächen innerhalb der Fjorde ideal in der Verteidigung nutzbar sind.

Was die schweren FK angeht: ich denke, da geht man aus politischen Gründen nicht so offensiv ran. Natürlich wäre eine NSM-Lösung toll, eine schwerere Lösung auch nicht schlecht, aber da ist man in der öffentlichen Wahrnehmung doch ziemlich nah an den Tomahawks der Amis... Mit sowas "werfen" wir nicht. Ein Multifunktionsschacht/Schleusenmodul muss aber wohl überlegt sein, weil dies den Platz für andere Dinge einschränkt und zudem bei "Begehbarkeit" riesen Druckkörperdurchbrüche darstellt. Bei einer waagerechten Installation im Bug, wie mal bei den A26 gezeigt müsste man auf dezidierte Torpedorohre und die Ausstoßanlage verzichten....


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xena
Beitrag 2. Jun 2017, 16:17 | Beitrag #156
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...oder man realisiert solche Startcontainer außerhalb des Druckkörpers, was aber eine doppelhüllige Konstruktion voraussetzt. Aber wenn man die Form eh staelthisieren will, könnte es durchaus in diese Richtung gehen, weil runder Körper und Stealth beißen sich ja.


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Eine komplette Waffenübersicht (naja, fast komplett... ...naja auch nicht fast komplett, aber sehr vieles...):

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Warhammer
Beitrag 2. Jun 2017, 16:34 | Beitrag #157
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An den politischen Grund glaube ich nicht so ganz. Die Marine hat RBS-15 beschafft und die Luftwaffe fliegt seit etlichen Jahren mit Taurus rum.


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SailorGN
Beitrag 2. Jun 2017, 18:36 | Beitrag #158
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Natürlich, nur wurde die Fähigkeit der RBS bisher nicht an die große Glocke gehangen, zumal dieses System ja seine eigenen Skandälchen produziert hat. Auch im Kampf gegen den IS hat man ja gar nicht erst über Taurus diskutiert. Ein anderer Grund könnte sein, dass man in der Marine bei den Ubooten sich eben nicht mit allen Möglichkeiten überlasten will: Nimmt man den begrenzten Stauraum für Waffen, dann schränkt ein Mix aus To, IDAS und FK die einzelnen Stückzahlen ein... weshalb man bei IDAS ja auch immer 4 FK pro Container/Rohr gefordert hat. Auch wirds nach dem Umbau eines Rohres zur Schleuse schwer, im Mix wirksame Salvengrößen bereitzustellen. Schon bei TO braucht man 2, besser 3 Waffen bereit, um einen Verband a) wirksam zu bekämpfen und b) einen TO für Abwehrschuss zu haben. Dazu mind. ein TR für IDAS... damit bleiben 1-2 Rohre für FKs, was selbst bei modernen Waffen zu wenig für ASuW ist.

Insofern sind externe Schächte für FK und Minen eine Lösung... auf Kosten anderer Dinge. Der Druckkörper wird sicherlich rund bleiben oder man nimmt massive Einschränkungen bei der Tauchtiefe/Stabilität in Kauf. Also werden externe Schächte den Gesamtquerschnitt aufblähen, mit allen Folgen... Mit einer Einschnürung wie bei den 212 ginge es vieleicht, dann aber fehlt wieder Stauraum für externe Bunker. Damit sind bei "kleinen" Booten die Möglichkeiten deutlich begrenzt...


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Warhammer
Beitrag 2. Jun 2017, 19:01 | Beitrag #159
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Beim Kampf gegen den IS hat man über gar keinen Waffeneinsatz gesprochen. Und die Fähigkeiten einer Sub-NMS wird man sicherlich so viel oder wenig breittreten wie die der RBS.

Die anderen Punkte sind natürlich richtig. Da haben größere Boote für andere Gewässer ein paar Vorteile.


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Merowinger
Beitrag 12. Aug 2017, 13:49 | Beitrag #160
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hartpunkt.de mal wieder:
ZITAT
Wie es aus gut informierten Kreisen heißt, haben das norwegische und deutsche Verteidigungsministerium bereits im Juni ein so genanntes Government-to-Government-Abkommen geschlossen, das die Modalitäten der gemeinsamen Beschaffung regelt.
[...]
Den Kreisen zufolge werden die vier norwegischen und zwei deutschen Boote bis auf die Krypto-Ausstattung vollkommen baugleich sein.


Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 24. Aug 2017, 13:34
 
Merowinger
Beitrag 24. Aug 2017, 13:34 | Beitrag #161
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Und das nächste Infohäppchen von hartpunkt:
ZITAT
Gut informierten Kreisen zufolge sind die Gespräche zur Gründung eines Joint Ventures für das Combat-Management-System zwischen Kongsberg, TKMS und Atlas weit fortgeschritten. Im September soll demnach der offizielle Startschuss erfolgen.
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 24. November 2017 - 17:52