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> PuG-News, Sicherheitspolitik, Militärgeschichte und mehr
Schwabo Elite
Beitrag 2. Apr 2019, 14:05 | Beitrag #1981
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Dave76
Beitrag 2. Apr 2019, 16:00 | Beitrag #1982
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ZITAT
Russia’s Military Mission Creep Advances to a New Front: Africa

By Eric Schmitt
March 31, 2019


OUAGADOUGOU, Burkina Faso — Russia has been steadily expanding its military influence across Africa, alarming Western officials with increasing arms sales, security agreements and training programs for unstable countries or autocratic leaders.
[...]
https://www.nytimes.com/2019/03/31/world/af...ary-africa.html


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Hummingbird
Beitrag 2. Apr 2019, 18:55 | Beitrag #1983
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ZITAT(400plus @ 2. Apr 2019, 13:33) *
... naiv genug, um sich nach 45 Minuten Diskussion mit einem Jugendoffizier spontan als SaZ zu verpflichten biggrin.gif
Du lachst, aber ich hatte einen Schulkameraden der sich in der Oberstufe auf diesem Wege für die Bundeswehr gewinnen lies und dann mit PTSD aus dem Einsatz zurückkam. Die Empörung über "völlig werbefreien Sicherheitspolitischen Unterricht" kommt auch weniger von den Schülern selbst, als vielmehr von deren Erziehungsberechtigten. Und seien wir doch mal ehrlich, ginge es es lediglich über politische Bildung, dann wäre das Aufgabe des Lehrkörpers. Die Bundeswehr betreibt hier Selbstdarstellung und wenn das manchen Eltern nicht gefällt, dann ist das kein Skandal.
 
Seneca
Beitrag 2. Apr 2019, 19:29 | Beitrag #1984
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Seltsam ist auch diese Plural-Formulierung im Antrag der Berliner SPD:
ZITAT
Es wird militärischen Organisationen untersagt, an Berliner Schulen für den Dienst und die Arbeit im militärischen Bereich zu werben

Welche der " militärische Organisationen " außer der Bundeswehr besuchen Berliner Schulen und " werben" ?
Die polnische Armee? Die Fremdenlegion ? Gruppe Wagner ? Die Schweizergarde ?
Die Berliner SPD wird es schon wissen.
 
400plus
Beitrag 2. Apr 2019, 20:35 | Beitrag #1985
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@Hummingbird: Ich sage ja nicht, dass das nie passiert, aber die Idee, dass Jugendoffiziere (die es jetzt schon wie lange gibt? 40 Jahre?) reihenweise andernfalls an der Bundeswehr vollkommen Uninteressierte verführen ist eben trotzdem falsch. Wenn es darum ginge, dass keine Karriereberater mehr an die Schulen sollen- meinetwegen, kann ich nachvollziehen. Erhöhung des Mindestalters auf 18? Halte ich auch für sinnvoll. Aber die Jugendoffiziere scheinen mir doch ein merkwürdiges Ziel. Die Plural-Formulierung ist dann, wie von Seneca erwähnt, auch noch merkwürdig. Einen Widerstand der Erziehungsberechtigten sehe ich bisher hier auch noch nicht.
 
Hummingbird
Beitrag 2. Apr 2019, 20:49 | Beitrag #1986
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Das Ding ist halt, das schulische Veranstaltungen im Prinzip Pflichtveranstaltungen sind. Wenn Eltern sich da quer stellen, ist das doch menschlich nachvollziehbar, oder nicht?
 
400plus
Beitrag 2. Apr 2019, 20:57 | Beitrag #1987
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Ja, aber ich sehe im Moment noch keine Eltern, die sich quer stellen. Ist ja jetzt nicht so, dass das ein Antrag des Landeselternbeirates ist wink.gif
 
Forodir
Beitrag 2. Apr 2019, 21:00 | Beitrag #1988
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ZITAT(Hummingbird @ 2. Apr 2019, 19:55) *
ZITAT(400plus @ 2. Apr 2019, 13:33) *
... naiv genug, um sich nach 45 Minuten Diskussion mit einem Jugendoffizier spontan als SaZ zu verpflichten biggrin.gif
Du lachst, aber ich hatte einen Schulkameraden der sich in der Oberstufe auf diesem Wege für die Bundeswehr gewinnen lies und dann mit PTSD aus dem Einsatz zurückkam. Die Empörung über "völlig werbefreien Sicherheitspolitischen Unterricht" kommt auch weniger von den Schülern selbst, als vielmehr von deren Erziehungsberechtigten. Und seien wir doch mal ehrlich, ginge es es lediglich über politische Bildung, dann wäre das Aufgabe des Lehrkörpers. Die Bundeswehr betreibt hier Selbstdarstellung und wenn das manchen Eltern nicht gefällt, dann ist das kein Skandal.


Für Werbung hat die Bundeswehr ihre Karriereberater, die Jugendoffiziere sind ein Mittel in der Schulbildung Sicherheitspolitik zu betreiben neben dem Lehrkörper, schließlich gibt es diese ja schon seit geraumer Zeit, auch als wir in DEU noch die Wehrpflicht hatten.
Sollte sich jemand auf diesen Weg gewinnen lassen ist das zwar schön aber eben nur ein Bonus für die Bundeswehr. Wenn der besagte Kamerad leider mit PTSD aus dem Einsatz gekommen ist hat das aber auch gar nichts damit zu tun das er sich in der Oberstufe für diesen Beruf entschieden hat, das kann jedem passieren völlig egal wann er denn in die Armee eingetreten ist, dies ist leider für uns ein Berufsrisiko genauso wie Tod und Verwundung.

Wenn das Eltern nicht gefällt mag das deren gutes Recht sein, dann sollen sie aber über die Erziehung einwirken. Es ist dem Staat sein gutes Recht und sogar Pflicht in den Schulen die Gründe für Sicherheitspolitik und eine Armee darzulegen, Schulen sind kein Werte-freier Raum oder irgendwie unabhängig oder es wird nur das genehme (jeweils für Eltern oder Lehrkörper, je nach Präferenz) vermittelt zudem wir schon seit etwas längerem nicht mehr so das totalitäre System sind.

Was ich als Kritik an den Werbemaßnahmen eher wichtig und richtig finde sind solche Maßnahmen wie Schulausflüge oder Camps für Schulkinder, hier wird tatsächlich der Spaß-Faktor in den Vordergrund geschoben, da kann man schon kritischer sein.

Der Beitrag wurde von Forodir bearbeitet: 2. Apr 2019, 21:01


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Hummingbird
Beitrag 2. Apr 2019, 21:18 | Beitrag #1989
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Erzähl das mal auf dem Elternabend. biggrin.gif
 
Forodir
Beitrag 2. Apr 2019, 23:58 | Beitrag #1990
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Ja, da freue ich mich schon drauf. Musste mir schon dumme Kommentare anhören warum ich meine Tochter in Uniform* in den Kindergarten bringe.


*(also ich habe die Uniform an)


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Schwabo Elite
Beitrag 3. Apr 2019, 08:42 | Beitrag #1991
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ZITAT(Hummingbird @ 2. Apr 2019, 21:49) *
Das Ding ist halt, das schulische Veranstaltungen im Prinzip Pflichtveranstaltungen sind. Wenn Eltern sich da quer stellen, ist das doch menschlich nachvollziehbar, oder nicht?


Nicht alles was "menschlich nachvollziehbar" ist, ist auch gleichzeitig ein valides Argument und / oder sollte Grundlage für politische Willensbildung sein. Jugendoffiziere dürfen nicht werben und müssen an Karriereberater verweisen. Werben sie dennoch, kann man dagegen Beschwerde einlegen. Ansonsten gilt: Aussagen wie "für Töten und Sterben sollte keine Werbung gemacht werden dürfen" sind nichts als dummer Populismus. Die Bundeswehr hat einen Verfassungsauftrag, jede Werbung für die Bundeswehr ist eine Werbung für die Verfassung. Soldaten töten nicht freiwillig und sterben noch viel unfreiwilliger.


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Stefan Kotsch
Beitrag 3. Apr 2019, 08:48 | Beitrag #1992
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ZITAT
die Jugendoffiziere sind ein Mittel in der Schulbildung Sicherheitspolitik zu betreiben neben dem Lehrkörper


Naja. Bildungspolitik ist Ländersache. Sie legen fest was zu unterrichten ist. Im Moment ist mir nichts darüber bekannt, dass Länder planmäßig Sicherheitspolitik als festen Teil der Lehrpläne betrachten und die Bundeswehr dazu als Lehrkräfte vorsehen. Es ist durchaus schon eine merkwürdige Angelegenheit. Wenn klar das Primat der Politik über das Militär gilt, dann kann das Militär nicht primär die Politik dazu unterrichten.

Man sollte das auf die richtigen Beine stellen. Wirtschaftsunternehmen dürfen sich aktiv bei Berufsfindungsveranstaltungen präsentieren und niemand nimmt daran Anstoß. Nur die Bundeswehr wird als ungeliebtes Schmuddelkind behandelt. Es sollte Anliegen der Politik sein, hier klare Worte zu sprechen und für die Bundeswehr einzutreten, statt bei solchen aufkommenden Diskussionen den Schwanz einzuziehen.

Der Beitrag wurde von Stefan Kotsch bearbeitet: 3. Apr 2019, 08:49
 
Schwabo Elite
Beitrag 3. Apr 2019, 08:48 | Beitrag #1993
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ZITAT(Forodir @ 3. Apr 2019, 00:58) *
Ja, da freue ich mich schon drauf. Musste mir schon dumme Kommentare anhören warum ich meine Tochter in Uniform* in den Kindergarten bringe.


*(also ich habe die Uniform an)


"Bürger in Uniform". biggrin.gif


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Forodir
Beitrag 3. Apr 2019, 10:18 | Beitrag #1994
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ZITAT(Stefan Kotsch @ 3. Apr 2019, 09:48) *
ZITAT
die Jugendoffiziere sind ein Mittel in der Schulbildung Sicherheitspolitik zu betreiben neben dem Lehrkörper


Naja. Bildungspolitik ist Ländersache. Sie legen fest was zu unterrichten ist. Im Moment ist mir nichts darüber bekannt, dass Länder planmäßig Sicherheitspolitik als festen Teil der Lehrpläne betrachten und die Bundeswehr dazu als Lehrkräfte vorsehen. Es ist durchaus schon eine merkwürdige Angelegenheit. Wenn klar das Primat der Politik über das Militär gilt, dann kann das Militär nicht primär die Politik dazu unterrichten.

Man sollte das auf die richtigen Beine stellen. Wirtschaftsunternehmen dürfen sich aktiv bei Berufsfindungsveranstaltungen präsentieren und niemand nimmt daran Anstoß. Nur die Bundeswehr wird als ungeliebtes Schmuddelkind behandelt. Es sollte Anliegen der Politik sein, hier klare Worte zu sprechen und für die Bundeswehr einzutreten, statt bei solchen aufkommenden Diskussionen den Schwanz einzuziehen.


Die Ausführung der Bildungspolitik ist Ländersache aber die Bundespolitik hat natürlich auch Interesse daran das in der Schulbildung gewisse Dinge abgebildet werden, dazu braucht es auch keinen festen Lehrplan. Wie gesagt wir reden hier von einem Konstrukt was schon wirklich Alt ist und zur Zeit des Kalten Krieges aus der Taufe gehoben wurde um entsprechend Aufklären und eine Gegengewicht zur Propaganda des Ost-Blockes zu bilden, etwas was wir übrigens wieder aufkommen sehen teilweise sogar mit den gleichen Playern wie damals.

ZITAT(Stefan Kotsch @ 3. Apr 2019, 09:48) *
Es ist durchaus schon eine merkwürdige Angelegenheit. Wenn klar das Primat der Politik über das Militär gilt, dann kann das Militär nicht primär die Politik dazu unterrichten

Den Satz verstehe ich jetzt hier nicht ganz, könntest du das etwas genauer ausführen? Wir reden ja hier von Veranstaltungen in der schule.


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Reitlehrer
Beitrag 3. Apr 2019, 17:03 | Beitrag #1995
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Was vielen nicht bewusst ist, die Bundeswehr ist ein Verfassungsorgan. Sie wird außer im Artikel 87a auch in weiteren Artikeln genannt. Etwas, das z.B. auf die SPD oder die Linke so explizit nicht zu trifft. Diese werden nur mittelbar und allgemein über den Begriff der Partei genannt.
Auch sonstige vor allem "friedensbewegte Organisationen", die häufiger als Kontrapunkt zum Jugendoffizier gefordert werden, bestehen eigentlich nur aus selbsternannten Experten.

Da die Bundeswehr im Grundgesetzt erwähnt wird, hat diese nicht nur das Recht, sondern die Pflicht über sich und ihre Aufgaben zu informieren. Da heißt im Umkehrschluss nicht, dass eine Schule verpflichtet ist, einen Jugendoffizier einzuladen. Das ist übrigens der Unterschied zu einem Politoffizier, den wohl einige immer noch im Kopf haben.
Die Bildungsverantwortung liegt immer noch beim Lehrer, der Jugendoffizier als Experte, ist eigentlich nur ein Unterrichtshilfsmittel. Er unterstützt den Lehrer mit seiner Fachexpertise in seiner Unterrichtsgestaltung. Die Themenauswahl kann dabei ja vielfältig sein und muss nicht explizit Sicherheitspolitik sein. So kann ja das Grundgesetzt Thema im Unterricht sein und der Jugendoffizier unterstützt bei der Frage: "Warum gibt es den Artikel 87a". Früher kam dann natürlich noch die Frage der Wehrpflicht hinzu.
Anderseits können es aber auch aktuelle Themen sein, wie der Einsatz in Mali oder früher Fluglärm und "Herbstmanöver". Auch ist ein Einsatz im Rahmen des Religionsunterrichts denkbar klassischerweise im Zusammenhang mit der Bergpredigt. Hierzu gehört auch das "Tötungsprivileg" des Soldaten mit seinen ethischen und moralischen Rahmenbedingungen und nicht zuletzt die persönliche Sicht eines Soldaten auf diese Dinge.

Solange es die Bundeswehr als Machtinstrument des Staates gibt, diese Macht eingesetzt wird und Milliarden an Steuermitteln dafür ausgegeben werden, gehört es zu einer Demokratie, darüber auch zu informieren.
Denn wie heißt es: "Alle Macht geht vom Volke aus." Und zu dieser Macht gehört auch die Bundeswehr. Das Volk sollte also wissen, was es da in den Händen hält.
Ein Schüler, der eine Schule verlässt, sollte also nicht nur wissen, dass es ein Bundesverfassungsgericht gibt, wie der Bundestag und der Kanzler gewählt und die Bundesregierung gebildet wird, sondern auch welche Mittel sie zum regieren haben und dazu gehört eben auch die Bundeswehr.

Ich denke mal, dass bei dem Antrag mal wieder zwei Aspekte zusammenkommen. Einmal eine mangelnde Staatsbürgerkunde bei Politiker und der Wunsch von Hinterbänklern, auch mal in die Zeitung zu kommen. Im letzten Jahr hat sich bei uns eine Abgeordnete der LINKEN auf Kosten Jugendoffiziere ein paar Zeilen verschafft.




Noch als Ergänzung: Zum Einsatz von Jugendoffizieren gab es bereits in den 70er Jahren einen Bundestagsbeschluss und auch die Kultusministerkonferenz hat den Einsatz von Jugendoffizieren abgesegnet.

Der Beitrag wurde von Reitlehrer bearbeitet: 3. Apr 2019, 17:12
 
Hummingbird
Beitrag 3. Apr 2019, 19:14 | Beitrag #1996
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ZITAT(Schwabo Elite @ 3. Apr 2019, 09:42) *
ZITAT(Hummingbird @ 2. Apr 2019, 21:49) *
Das Ding ist halt, das schulische Veranstaltungen im Prinzip Pflichtveranstaltungen sind. Wenn Eltern sich da quer stellen, ist das doch menschlich nachvollziehbar, oder nicht?


Nicht alles was "menschlich nachvollziehbar" ist, ist auch gleichzeitig ein valides Argument und / oder sollte Grundlage für politische Willensbildung sein.
Jugendoffiziere dürfen nicht werben und müssen an Karriereberater verweisen. Werben sie dennoch, kann man dagegen Beschwerde einlegen. Ansonsten gilt: Aussagen wie "für Töten und Sterben sollte keine Werbung gemacht werden dürfen" sind nichts als dummer Populismus. Die Bundeswehr hat einen Verfassungsauftrag, jede Werbung für die Bundeswehr ist eine Werbung für die Verfassung. Soldaten töten nicht freiwillig und sterben noch viel unfreiwilliger.
"Dummem Populismus" (wenn man das denn so nennen will) mit engstirniger Prinzipienreiterei zu begegnen ist bestimmt nicht Zielführend. Zwangsversanstaltungen an Schulen sorgen gewiss nicht dafür, das eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit der Bundeswehr stattfindet. Im Gegenteil, das führt eher dazu, das die negativen Seiten hervorgehoben werden. Den Verweis darauf, dass ja keine Werbung stattfinden kann, finde ich auch ziemlich lächerlich. Auch wenn keine direkte ANwerbung stattfindet, ist doch jegliche Art der Selbstdarstellung zwangsweise eine Form der Werbung. Das zu verleugnen rückt den Auftritt des Jugendoffiziers erst recht in ein dubioses Licht. Die Bundeswehr schadet sich mit solchen Aktionen mehr als es Nutzen bringt. Das ist einfach ein antiquiertes Instrument aus Zeiten der Wehrpflicht. In Zeiten wo sich die BW als Wettbewerber auf dem Arbeitsmart positioniert, ist das nicht mehr zeitgemäß an Schulen.
 
Dave76
Beitrag 5. Apr 2019, 10:27 | Beitrag #1997
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ZITAT
Mehrheit der Deutschen gegen höhere Verteidigungsausgaben

04.04.2019
Im Deutschlandtrend ergibt sich ein widersprüchliches Bild: Eine Mehrheit ist gegen das von US-Präsident Trump geforderte Zwei-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben. Doch zugleich gilt die Nato als unerlässlich für den Frieden in Europa.
[...]
Trotz der ständig schärfer werdenden Kritik der Amerikaner ist eine Mehrheit der Bundesbürger gegen mehr Geld für Bundeswehr und Nato. Beim westlichen Militärbündnis hatte sich Deutschland verpflichtet, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung auszugeben. Im Deutschlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag von ARD-„Tagesthemen“ und WELT sprechen sich 53 Prozent dagegen aus. Und 43 Prozent dafür.



Im Moment ist das Ziel der Bundesregierung, bis 2024 gerade einmal 1,5 Prozent des BIP aufzuwenden. Allerdings ist derzeit fraglich, wie die Regierung selbst dieses Ziel überhaupt erreichen will. Denn in der mittelfristigen Finanzplanung ist vorgesehen, dass der Anteil 2020 bei nur noch 1,37 Prozent liegen soll. Bis 2023 könnte er sogar auf 1,25 Prozent zurückgehen. Dazwischen ist noch die nächste Bundestagswahl.

In Washington verwies Außenminister Heiko Maas (SPD) gerade auf prozessuale Probleme. Den erklärten Willen, an der Situation wirklich etwas zu ändern, ließ er vermissen. „Unser Haushaltsverfahren ist für Außenstehende manchmal schwer zu verstehen, und nicht nur für sie“, sagte Maas lakonisch.

Die Bundesregierung aus Union und SPD muss also nicht befürchten, von einer Mehrheit ihrer eigenen Wähler zur Einhaltung des Bündnisversprechens gedrängt zu werden. Das könnte eine Erklärung für das derzeitige Vorgehen von Schwarz-Rot sein. Dabei geht die Zurückhaltung der Bürger aber nicht einher mit der Überzeugung, dass man auf Nato und Bundeswehr verzichten könne: 82 Prozent der Bürger geben an, dass die Nato wichtig sei, um den Frieden in Europa zu sichern. Gegenüber der letzten Befragung im Juli 2016 bedeutet das zwar einen Rückgang um fünf Prozentpunkte, aber von einem Stimmungsumschwung kann man nicht sprechen.

Eine große Mehrheit (71 Prozent) ist auch überzeugt, dass Deutschland die Nato brauche, um sich international Gewicht verschaffen zu können. Dass die Nato überflüssig sei, denken nur 13 Prozent. Überspitzt formuliert will also die Mehrheit in den Genuss der Nato-Mitgliedschaft und der Sicherheiten, die daraus resultieren, kommen – mehr zahlen will sie dafür aber nicht. Ein Dilemma, das erst dann politisch wirklich heikel werden könnte, wenn diese oder eine folgende Bundesregierung sich doch entschließen sollte, schnell auf das Zwei-Prozent-Ziel zuzusteuern. Dann wäre eine Menge Überzeugungsarbeit bei den Wählern nötig.



[...]

https://www.welt.de/politik/deutschland/art...gsausgaben.html





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400plus
Beitrag 5. Apr 2019, 10:40 | Beitrag #1998
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Oder in einem Satz: "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" wink.gif
 
Nite
Beitrag 5. Apr 2019, 10:57 | Beitrag #1999
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ZITAT(400plus @ 5. Apr 2019, 11:40) *
Oder in einem Satz: "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" wink.gif

Zu viele wünschen sich halt wieder die naive Unbekümmertheit der Bonner Republik zurück statt sicherheitspolitisch endlich erwachsen zu werden. Das ganze gepaart mit "am deutschen Wesen soll die Welt genesen" führt dann zu der absurden derzeitigen Situation.

Aus Daves Artikel:
ZITAT
In Washington verwies Außenminister Heiko Maas (SPD) gerade auf prozessuale Probleme. Den erklärten Willen, an der Situation wirklich etwas zu ändern, ließ er vermissen. „Unser Haushaltsverfahren ist für Außenstehende manchmal schwer zu verstehen, und nicht nur für sie“, sagte Maas lakonisch.

Diese Aussage war der Gipfel der Peinlichkeit.


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Dave76
Beitrag 5. Apr 2019, 11:08 | Beitrag #2000
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Guter Kommentar dazu in der NZZ:

ZITAT
Kommentar
Deutschlands Multilateralismus hat auch eine militärische Seite: Sie ist teuer und heisst Nato

Berlin will die vereinbarten Rüstungsausgaben nicht stemmen. Nicht nur Präsident Trump regt sich darüber auf. Doch weshalb bleibt die Kritik der Nachbarn so seltsam zahm?

Andreas Ernst
3.4.2019


https://www.nzz.ch/meinung/nato-deutschland...eite-ld.1472458


Richtig und wichtig auch der Schluss:

ZITAT
Wenn Deutschland in den kommenden Jahren wirklich kräftig in seine militärischen Fähigkeiten investieren will, braucht es nicht nur das entsprechende Geld. Die andere zwingende Voraussetzung ist ein Beschaffungswesen, das die Rüstungsprojekte effizient und erfolgreich abwickeln kann. Die deutsche Rüstungsbürokratie wäre in ihrem jetzigen Zustand gar nicht in der Lage, den Geldsegen zu absorbieren.


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Phade
Beitrag 5. Apr 2019, 11:37 | Beitrag #2001
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Das ohrenbetäubende Schweigen zu den Ausgaben anderer Mitgliedsstaaten offenbart m.E. auch einen eigenartigen "Deutschland-Fetisch" von Trump. Oder liest man zur Kritik an diesen Ländern in der (deutschen) Presse nur nichts?

Denn so gerechtfertigt die Forderung nach Einhaltung der Versprechen, die man nunmal gegeben hat, auch ist, frage ich mich, warum Staaten wie Italien, Spanien oder Luxemburg (ernst gemeint) nicht gleichermaßen am Pranger stehen. Zu deren Beitrag mal Zahlen des Spiegels:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-a-1261274.html

Das Argument "weil Deutschland ja so schrecklich reich" ist, kann m.E. bei Prozentzahlen sowieso nicht ziehen.
 
400plus
Beitrag 5. Apr 2019, 11:53 | Beitrag #2002
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Ich denke, dass die meisten der Länder, die weniger als Deutschland ausgeben, halt aufgrund ihrer Größe einfach unter dem Radar durchfliegen. Deutschland ist von den "großen drei" der europäischen NATO das Land, das am weitesten von 2% weg ist. Dazu kommt halt auch noch der Gegensatz von Anspruch (wo Deutschland ganz gerne unter den Großen wahrgenommen werden möchte, mit Sitz im Sicherheitsrat etc.) und Wirklichkeit, der in der hiesigen Außen- und Sicherheitspolitik recht groß ist. Spanien und Italien als die beiden anderen großen Länder weit unter 1.5% halten m.E. allgemein ein deutlich tieferes Profil.

Einen gewissen Deutschland-Fetisch hat Trump aber sicherlich. Andererseits: Wie hat Obama das denn früher formuliert? In der Sache war er sich ja hier mit Trump einig.

Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 5. Apr 2019, 11:58
 
Dave76
Beitrag 5. Apr 2019, 17:49 | Beitrag #2003
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ZITAT(Phade @ 5. Apr 2019, 12:37) *
Das ohrenbetäubende Schweigen zu den Ausgaben anderer Mitgliedsstaaten offenbart m.E. auch einen eigenartigen "Deutschland-Fetisch" von Trump. Oder liest man zur Kritik an diesen Ländern in der (deutschen) Presse nur nichts?

Denn so gerechtfertigt die Forderung nach Einhaltung der Versprechen, die man nunmal gegeben hat, auch ist, frage ich mich, warum Staaten wie Italien, Spanien oder Luxemburg (ernst gemeint) nicht gleichermaßen am Pranger stehen. Zu deren Beitrag mal Zahlen des Spiegels:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-a-1261274.html

Das Argument "weil Deutschland ja so schrecklich reich" ist, kann m.E. bei Prozentzahlen sowieso nicht ziehen.

Wer immer wieder lautstark das Loblied des Multilateralismus anstimmt und sich gerne im Glanze seiner angeblichen moralischen Überlegenheit und Führerschaft sonnt, wird halt nunmal dann auch an diesen Ansprüchen gemessen.


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Beitrag 7. Apr 2019, 21:37 | Beitrag #2004
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Aus der Reihe "wäre es ein Film dann würde jeder sagen: wie unrealistisch":
ZITAT
Swazi King tells Ramaphosa he has Gadaffi's 'missing millions' that were hidden at Nkandla - report
2019-04-07 10:17

Libyan military authorities have asked President Cyril Ramaphosa to help recover a stash of cash, estimated to about R442m, belonging to the late Libyan dictator Muammar Gaddafi, that is now believed to be in Eswatini (formerly Swaziland), according to The Sunday Times.

[...]

News24

tl;dr:
Jacob Zuma hat anscheinend eine größere Summe Bargeld aus Gaddafis Privatvermögen in Nkandla (Zumas private Residenz) versteckt. Anfang 2019 soll das Geld dann nach Swaziland umgelagert worden sein.
rofl.gif eek.gif #TIA


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Beitrag 7. Apr 2019, 22:48 | Beitrag #2005
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Hahaha - ich bin einmal unverhofft und aus Versehen während der off hours in den Genuss einer kurzen Führung durch die Nationalbank von Swaziland gekommen. Der Hausmeister hatte gerade nix zu tun.
 
Nite
Beitrag 7. Apr 2019, 23:06 | Beitrag #2006
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Schwabo Elite
Beitrag 8. Apr 2019, 08:43 | Beitrag #2007
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Pfff... und ich krieg dauernd Emails von Gaddafis Witwe, die mir Millionen verspricht, wenn ich ihr meine Bankdaten ("a very good deal, my friend") gebe. Jetzt stellt sich raus, Zuma hat das Geld vorhergekriegt. Ich bin persönlich enttäuscht von der Dame. mad.gif

evil.gif


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Schwabo Elite
Beitrag 8. Apr 2019, 08:49 | Beitrag #2008
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ZITAT(Nite @ 8. Apr 2019, 00:06) *
Ich glaube nicht dass der König die Gaddafi-Millionen bei einer Bank deponiert biggrin.gif


Naja, die Central Bank of Eswatini gehört der Regierung des Königreiches. Ich würde eigentlich erwarten, dass Mswati III. seine Millionen genau da lagert. Es sei denn, er will sie vor seiner Mutter Ntfombi (Co-Monarchin der absoluten Dyarchie) verstecken. #TIA


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General Gauder
Beitrag 8. Apr 2019, 18:05 | Beitrag #2009
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Für mich hat das ganze etwas von "und am Ende rettete Mr. Burns die Schule mit Geld das er in seinem Mantel gefunden hat"


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Nite
Beitrag 8. Apr 2019, 19:04 | Beitrag #2010
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ZITAT(Schwabo Elite @ 8. Apr 2019, 09:49) *
dass Mswati III. seine Millionen genau da lagert.

Es sind ja nicht seine Millionen.
Das die ganze Sache nicht ganz koscher ist solle offensichtlich sein, und es würde mich nicht allzu sehr wundern wenn eines Tages/demnächst ein paar Libyer Ansprüche anmelden.
Bei Banken gibt es immer einen Paper Trail, selbst wenn der Kunde gleichzeitig Eigentümer der Bank ist.
Dass das Geld erst einmal bei JZ zu Hause lag zeigt mir dass man keine Spuren im System hinterlassen wollte, dazu passt auch dass das Geld dann nach Swaziland verschoben wurde.

Der Beitrag wurde von Nite bearbeitet: 8. Apr 2019, 19:09


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