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> KPz Leopard 3, Realistische Ideen. Keine Railguns.
Stefan Kotsch
Beitrag 25. Jan 2019, 14:26 | Beitrag #1321
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In Russland befürchtet man unterdessen, dass die französische 140 mm Kanone, die vorgeblich bis zur Jahrtausendwende erfolgreich entwickelt und erprobt sei und nun wieder aus der Versenkung geholt wird, "der letzte Nagel im Sarg des Armata-Projekts" sei. Gegen einen europäischen KPz mit 140 mm Kanone könnte der ARMATA nicht antreten. Man wirft dem russ. Verteidigungsministerum vor, nicht von vornherein auf 152 mm gesetzt zu haben. Ob dieser Medienvorwurf fachlich begründet ist kann bezweifelt werden, aber in Russland ist man extrem ehrgeizig immer die Allerbesten bei allem und vor jedem zu sein.


Näheres von hier:
NEXTER testet ... (in russischer Sprache) -->

Mit Fotos zur 140mm Kanone.

Der Beitrag wurde von Stefan Kotsch bearbeitet: 25. Jan 2019, 16:32
 
Forodir
Beitrag 25. Jan 2019, 14:31 | Beitrag #1322
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Was ist denn mit der Rheinmetall 130mm PzK die wir hier schon diskutiert haben, ist der Unterschied zu 120mm einfach nicht groß genug?


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Praetorian
Beitrag 25. Jan 2019, 16:26 | Beitrag #1323
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ZITAT(Forodir @ 25. Jan 2019, 14:31) *
Was ist denn mit der Rheinmetall 130mm PzK die wir hier schon diskutiert haben, ist der Unterschied zu 120mm einfach nicht groß genug?

Nochmal, man hat sich noch nicht mal auf ein grundlegendes Konzept für MCGS geeinigt, geschweige denn auf die Bewaffnung.

Rheinmetall entwickelt die 130 mm mit Firmenmitteln, und hätte damit sowohl eine Option für MCGS im Portfolio als auch ein Produkt beispielsweise für die zahlreichen Leopard-2-Nutzer, die eine nicht zu aufwendige KWS haben wollen.


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Dave76
Beitrag 25. Jan 2019, 16:59 | Beitrag #1324
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ZITAT(Glorfindel @ 25. Jan 2019, 00:27) *
Die Entwicklung der 130mm bzw. 140mm Kanonen soll die Duelfähigkeit erhalten, insbesondere durch eine erhöhte Durchschlagskraft der Pfeil- und Hohlladungs-Munition. Mit temperierbarer Munition oder Lenkwaffen kann man das nicht ausgleichen. Die vorgesehene Einführung des T-14 bedingt imho fast zwaängsläufig die Einführung eines grösseren Panzerkanonenkaliber. Man muss den T-14 als Messlatte nehmen, anonsten kann man gleich beim Leo2 bleiben.

Hmm, soll die Stärke des T-14 nicht eher im abstandsaktiven Hard-kill-Schutzsystem Afganit bestehen? Die konventionellen, passiven Panzerungsstärke und Reaktivschutzelemente dürften doch jetzt bei dem relativ geringem Fahrzeuggewicht eher im Normbereich liegen, die Frage ist eben, inwieweit das APS tatsächlich effektiv gegen großkalibrige Pfeilgeschosse wirken kann und da dürfte eine reine Kalibervergrößerung ja wenig bringen, oder?


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PzArt
Beitrag 25. Jan 2019, 17:06 | Beitrag #1325
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Ich denke schon. Mehr Kaliber gleich mehr kinetische Energie des Wuchtgeschosses. Wenn das APS dann das Geschoss ablenkt oder ansprengt sollten die Reste immer noch mit mehr Energie auf die Panzerung treffen als bei einem kleineren Kaliber.
 
Dave76
Beitrag 25. Jan 2019, 17:15 | Beitrag #1326
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Das stimmt natürlich, dann wäre die Frage, welche kinetische Steigerung das mit sich bringt und inwieweit das russische APS nicht schon "überdimensioniert" designt ist, also welche Ablenkungs- oder gar Zerstörungsleistung die Hardkillkomponente tatsächlich aufweist, bzw. wie präzise diese die Detonation am Wuchtgeschoss steuern kann.


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Merowinger
Beitrag 25. Jan 2019, 18:44 | Beitrag #1327
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Bei 140mm sinkt die Menge der mitgeführten Munition schon erheblich und solch ein Panzer läuft zu sehr Gefahr zum Spezialfahrzeug zu degenerieren.

Dann doch eher im Zeitalter der Drohnen top attack möglich machen ggf. mit Düppel gegen Abwehrmassnahmen. Dazu noch verbessertes direktes Richten mit Haubitzen um den Rüstungsdruck aufrecht zu erhalten. Auch eine Wiederauflage der Kanonjagdpanzer wäre zu speziell, selbst wenn im Ukrainekonflikt solche oder ähnliche direkt wirkenden, schwach gepanzerten Kettenfahrzeuge populär - da in Masse in verfügbar - sind. Wenn unbedingt wichtig, dann würde ich eher an ein Boxer Modul denken wollen welches auch abgesetzt & eingegraben werden kann.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 25. Jan 2019, 19:56
 
Jackace
Beitrag 25. Jan 2019, 19:58 | Beitrag #1328
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ZITAT
Dann doch eher top attack möglich machen?

IMO braucht man einen Waffenmix, es wird immer Situationen geben in denen direktes Richten keine optimalen Ergebnisse erzielt, trotzdem würde ich nicht darauf verzichten.
ZITAT
Dazu noch verbessertes direktes Richten mit Haubitzen um den Rüstungsdruck aufrecht zu erhalten

Sollte man Haubitzen mehr Fähigkeiten/ spezielle Munition für direktes Richten geben? IMO Ja. Aber ich sehe das mehr als Notnagel zur Selbstverteidigung und in vorbereiteten Stellungen in der Defensive. Haubitzen verfügen allerdings nicht über so leistungsfähige Vollstabilisierungen um aus der Bewegung auf bewegliche Ziele zu schiessen.
ZITAT
dann würde ich eher an ein Boxer Modul denken das auch abgesetzt & eingegraben werden kann

Boxermodule die man festinstalliert und die sich nicht absetzen können sind in meinen Augen leichte Beute - auch für Ari.

Der Beitrag wurde von Jackace bearbeitet: 25. Jan 2019, 20:00
 
Schwabo Elite
Beitrag 25. Jan 2019, 23:40 | Beitrag #1329
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Klar wird der nächste Panzer mit einem größeren Kaliber über die Verteilung des umpanzerten Volumens neu nachdenken müssen. Ebenso wird man über die Verteilung des Panzerschutzes nachdenken müssen. Aber das ist doch nichts Neues. Im Prinzip ist das ein Thema, seit den Dreißigern, weswegen wird beide Themen hier schon lang besprochen haben.

Und zum Thema Drohnen: Entweder wir reden über große Drohnen, die man aber wie CAS-Flugzeuge bekämpfen kann. Oder wir reden über Kleinstdrohnen und die haben wenig Leistung und Waffenlast. Um so etwas muss sich ein Panzer keine Sorgen machen. Oder zumindest nicht mehr als über Lenkflugkörper mit Top-Attack-Funktion. Und zur Not kann das nächste Hard-Kill-Schutzsystem auch mittels Laser oder Eloka kleinere Drohnen vom Himmel holen.

Interessant wären eventuell noch Schwarmangriffe von Kleinsdrohnen. Da ist dann aber ein komplett eigenes Schutzsystem für einen angreifenden Verband von Nöten. Denn Schwärme wären nicht nur für Panzer gefährlich, sondern auch für SPz und Infanteristen. Im Grunde muss man deren Verbringung unterbinden. Ein Schwarm Kleinstdrohnen rangiert aber in der Gefährlichkeit in etwa dort, wo Bombletdispenser in den Achtzigern lagen. Man darf ihre Verbringung wohl durch Flugzeuge oder Raketenartillerie annehmen und sie werden vmtl. auf Flächenziele abgeschossen. Dagegen gibt es operative Vorgehensweisen sowohl in der Defensive, als auch beim Abfangen.


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Merowinger
Beitrag 26. Jan 2019, 02:45 | Beitrag #1330
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Nur ganz kurz: Die Hauptbedrohung durch Drohnen für Panzer ist deren Aufklärungsleistung, der dann zügig die Bestellung und Lieferung eines Wirkmittels folgt - so war das von mir oben gemeint.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 26. Jan 2019, 02:49
 
Stefan Kotsch
Beitrag 26. Jan 2019, 13:18 | Beitrag #1331
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Die Ukraine hat so sehr viel Technik verloren. Und, ja, wer stehen bleibt, hat schon verloren.
 
HarryZ
Beitrag 26. Jan 2019, 19:47 | Beitrag #1332
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Hier noch was zum 140mm Test bei "TheDrive"

http://www.thedrive.com/the-war-zone/26170...new-tank-design

Der Beitrag wurde von HarryZ bearbeitet: 26. Jan 2019, 19:47
 
 
 

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